Mrz
23
Filed Under (podcampus) by chb on 23-03-2009

Der technische Hintergrund des PH Podcampus sind die Archivsoftware “Stream On The Fly” (SOTF)  und Wordpress MU (WPMU) -beides sind Open Source Produkte.

Warum ein eigenes Archiv – auch in Blogs können Audio- und Videodateien eingebunden und präsentiert werden?

Die Archivsoftware ermöglicht den Upload von Audio- und Videofiles sowie eine standardisierte Metadateneingabe. Letzteres ermöglicht auch umfangreiche Suchfunktionen im Archiv. Dies wird vor allem dann wichtig, wenn das Archiv umfangreicher wird und doch das Auffinden von bestimmten Beiträgen leicht möglich sein soll.

Die Beiträge werden einzelnen Archiven oder auch Serien zugeordnet. Jedes Archiv, jede Serie erzeugt automatisch RSS und Podcastfeeds.

Die Nutzung der archivierten Beiträge steht frei zugänglich im Internet (Open Content) allerdings anders als bei You Tube oder ähnlichen Plattformen gibt es im Podcampus Archiv eine redaktionelle Betreuung. Hier veröffentlichte Beiträge sind sowohl in Bezug auf die Nutzungsrechte als auch auf ihre inhaltliche Relevanz von der Podcampus Redaktion überprüft.

Die archivierten Beiträge können sehr einfach in andere Applikationen des Virtuellen Campus (Lernplattform, e-portfolio, Blog) der PH Wien eingebunden werden. Damit wird mehrfaches Uploaden und Traffic vermieden.

Die Blogs auf dem PH Wien Podcampus Server bieten den ProduzentInnen die Möglichkeit Ihre Produktionen besser zu präsentieren und auch mittels Kommentarfunktion zu diskutieren.

Mrz
20
Filed Under (podcampus) by chb on 20-03-2009

In der nächsten Zeit möchte ich den PH Podcampus und vor allem das Archiv näher beschreiben. Eine grundlegende Beschreibung des Projektes ist hier zu finden.

Grundsätzlich sind folgende Nutzungen des Podcampus Archives angedacht:

  • Online Austausch von Audio – und Videodateien (Open Content) im Kontext Schule und Bildung
  • Archivierung von AV-Material mit standardisierten Metadaten und umfangreicher Suchfunktion
  • Produktion von Podcasts zu pädagogischen Themen
  • Unterstützung von Mobile Learning durch automatisierte Umwandlung in passende Formate

Eine mögliche Nutzung ist der Austausch von Vorlesungsaufzeichnungen. Dabei erscheinen Videoaufzeichnungen mit Kameras wenig sinnvoll/nutzbar, die Erstellung von Videos aus Screenrecordings von Vorträgen mit digitalen Präsentationen hingegen ist einfach und durchaus auch ohne größere technische Kenntnisse möglich. Fertige Screenrecordings können in einem Videoformat ausgegeben werden und dann ins Podcampus Archiv hochgeladen werden. Ziel wäre für die Studierenden Basisvorlesungen oder auch quick and dirty produzierte Vorlesungsmitschnitte und/oder AV-Seminarproduktionen hier am Podcampus zum Nachschauen/Nachhören bereit zu stellen.

Natürlich sind wir nicht die einzigen, die an Lösungen dafür arbeiten (vgl. dazu auch das Posting von Michael Kerres oder auch den podcampus des Multimedia Kontor Hamburg GmbH).

Warum also noch ein Podcampus – wozu ein eigenes Archiv?

Was unterscheidet den PH Podcampus von anderen bestehenden Systemen?

Antworten dazu in einem der nächsten Postings.

Mrz
18
Filed Under (Theorie, podcampus) by chb on 18-03-2009

… und die “persönlichen Nutzungsvarianten der Lernenden” aufgreifen, wäre der nächste überlegenswerte Schritt in der Planung von Personal Learning Environments, meint Michael Kerres in seinem Blog.

Nun dem kann ich mich hier mal nur anschließen – denn ohne die persönlichen Nutzungsinteressen bleiben virtuelle Lernumgebungen wohl ebenso inhaltsleer wie analoge “Leermittel”. Es hilft dabei sich Nicole Dörings Medienökonomisches Rahmenmodell ( Döring, N. (2003):Sozialpsychologie des Internet. Die Bedeutung des Internet für Kommunikationsprozesse, Identitäten, soziale Beziehungen und Gruppen. S 190) vor Augen zu halten um die Nutzungsvarianten zu analysieren. Es zeigt sich in der Praxis, dass die Nutzung des Internets durch die Studierenden auf Eigeninteressen wesentlich enger ist, als jenes der “digital natives” unter den Lehrenden. Viele Instrumente des Web 2.0 sind kaum bekannt und werden noch weniger genutzt. Oftmals sind Lernplattformen die ersten Gehversuche von Studierenden im Netz – davor gibts grad mal E-Mail und Suchen via Google, Nachschlagen in Wikipedia – also eher Web 1.0, denn aktive Nutzung.

Daher gilt es die Gehversuche durch entsprechende und ansprechende Environments zu unterstützen, aber auch die Auseinandersetzung mit den Funktionsweisen von Studienbeginn an einzufordern. Der Virtuelle Campus der PH Wien und insbesondere der Podcampus mit Blog und AV Archiv wird versuchen, hier den technischen wie auch inhaltlichen Hintergrund aufzubauen…auf dass die Communities of Practice auch online gedeihen…

Mrz
10
Filed Under (News) by chb on 10-03-2009

aeroplaneAm Wochenende starteten die ersten beiden Masterstudiengänge an der PH Wien. Einer davon beschäftigt sich unmittelbar mit Medienbildung: “media in education”. Der Lehrgang dauert drei Jahre ist berufsbegleitend konzipiert und schließt mit dem Titel Master in Education (MEd) ab.

Näheres dazu ist auf der Webseite der PH Wien zu finden.