Zentrum für Medienbildung
Der Podcampus steht auch Kooperationspartnern offen. Dazu zählt auch die Ganztagsvolksschule in Wien 21 Dopschstrasse. Inmitten der Großfeldsiedlung befindet sich eine Schule mit hoch engagierten LehrerInnen, die in ihrem Unterricht auch Neue Medien nutzen. Neben der Integration von Smartboards in allen Klassen, die allmählich die Kreidetafeln ablösen, werden auch Videos mit den Kindern erstellt. Diese werden nun über das Podcampus Archiv online verfügbar gemacht.
“Dieser Film entstand im Jahr 2007 im Rahmen eines Filmprojektes einer 4.Klasse. Das Ziel war es einen kurzen “Werbefilm” über die Schule zu erstellen. Die Schlagworte und Überschriften wurden von den Kindern gefunden. Ein Drehbuch wurde geschrieben und alle Kinder wurden in “Departments” eingeteilt, in denen sie sämtliche Aufgaben, von der Kamera bis zur Requisite übernehmen mussten… das Ergebnis ist der Imagefilm der GTVS Dopschstraße” schreibt Harry Axmann, Lehrer an der Schule, über dieses Video.
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(Quelle: podcampus PH Wien)
Wir sind schon gespannt, was noch alles zu sehen sein wird.
Am 5.11.2009 wurde es eröffent und der Betrieb aufgenommen. Das Fachdidaktikzentrum für Naturwissenschaften und Mathematik, kurz FDZ NawiMa, beherbergt unter anderem auch die Experimentierwerkstatt Wien und das Haus der Mathematik. Beides bietet Schulklassen die Möglichkeit sich den Themenbereichen experimentell zu nähern. Komplexe Zusammenhänge werden hier be-greif-bar. Näheres über weitere Angebote und aktuelle Veranstaltungen sind direkt auf der Webseite des Zentrums zu finden.
Für 2010 sind einige audiovisuelle Produktionen des ZMB in Kooperation mit dem FDZ geplant (so viele Abkürzungen – aber die Langversionen sind einfach zu sperrig:)). Hier mal erste Eindrücke in dem Eröffnungsvideo…
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…auch zu finden im podcampus-archiv.
In der Aula im Haus 1 der PH Wien (gegenüber der Bibliothek) steht seit heute auf Initiative des Zentrums für Medienbildung die “hörbar”. Diese Installation – zu Verfügung gestellt vom Kulturverein “aufdraht” – bietet an drei CD Playern jeweils zwei Personen die Möglichkeit zwischendurch Hörbeiträge abzuspielen.
Derzeit werden Produktionen von Jugendlichen aus dem ausserschulischen Bereich angeboten. Raps, Hihop, Radiosendungen, Interviews – eine kunterbunte Sammlung. Die ersten HörerInnen haben bereits überrascht nachgefragt, wer den die Produktionen gemacht hätte. Eigentlich hätten Sie nur neben den CD Playern auf die Playlists schauen brauchen – die erklären nämlich, wo die Sachen herkommen. Allerdings konnten Sie nicht glauben, dass Jugendliche derartig professionell produzieren können.
Zueltzt war die “hörbar” auf Besuch im Wiener Rathaus bei der v.i.p.j.a – dem jährlichen Vernetzungstreffen der ausserschulischen Jugendarbeit in Wien, zuvor in der VS 21, Georg Bilgeristrasse und davor in anderen Schulen, auf Jahrmärkten, Bahnhöfen und Kulturfestivals in Wein und Niederösterreich. Immer wurden dabei Produktionen von Kindern, Jugendlichen und auch kleinen Kulturvereinen präsentiert. Es gibt nämlich einen regen und interessanten Produktionsbetrieb im Audiobereich abseits der Musikindustrie.
Ziel ist es, irgendwann auch Eigenproduktionen von Studierenden der PH hier zu präsentieren. Diese könnten in Seminaren, privat oder auch im “ZMB MediaLab” ab Sommermester 2010 entstehen. Mehr dazu demnächst.
PS: Einges ist ja schon im podcampus Archiv online zu hören.
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Habe gestern erstmals einen Vortrag der Reihe “digitalks” im Museumsquartier besucht. Es handelte sich dabei um ein sogenanntes “Special”. Lena Doppel und Sonja Bettel (beide Expertinnen in Sachen Journalismus und Neue Medien) erklärten ihre Einschätzung über die Zukunft der Medien vor allem unter dem Gesichtspunkt der neuen Social Media Werkzeuge. Interessant, nicht nur für die mehrheitlich anwesenden Journalismus-StudentInnen. Fazit: Zeitungen und das Handwerk des Journalismus werden nicht vom Internet überrollt, die Iinformationsflut wird wohl den Filter der JournalistInnen noch wichtiger machen – allerdings müssten diese schon auch bereit sein, sich mit den neuen Kommunikationsströmen auseinanderzusetzen und die Werkzeuge beherrschen. Wer Zeit hat und Genaueres wissen möchte, kann den Vortrag auch nachträglich auf der Webseite von digitalks abrufen.
Digitalks empfehle ich auch allen LehrerInnen, die jene virtuellen Kommunikationsräume kennenlernen wollen, in denen sich Kinder und Jugendliche zunehmend bereits aufhalten. Digitalks bietet einen guten Einstieg in die Welt der Blogs, Twitter, Facebook u.a. New Media.