Zentrum für Medienbildung
Zutaten für net-1 Schreibwerkstatt: 30 net-1-Akteur/innen, 1 Gerda Sengstbratl, 1 Methode, 1 gemeinsames Ziel, viele Erfahrungen, Papier und Stifte, 1 Portion Humor und Mut
„Schreiben liegt in der Natur des Menschen!“ - So lautete das Motto, unter dem sich 30 net-1-Akteur/innen im späten Februar erstmals zusammenfanden, um ihre Reflexionen und Ideen in einer bewegten net-1-Schreibwerkstatt frei fließen zu lassen. Bereits einige Tage zuvor waren sie durch einen Brief von Gerda Sengstbratl, Lehrerin und Autorin, auf das Abenteuer des gemeinsamen Schreibens eingestimmt worden. In der anregenden Atmosphäre des Hotels Strudelhof ging es alsbald zur Sache: Gerda Sengstbratl, ganz Meisterin ihres Metiers, steuerte den zweitägigen Prozess mit überraschenden Impulsen und begleitete die (Neo-)Autor/innen beim Schreiben auf einfühlsame Art und Weise. Die Methode des Free-Writing nach Julia Cameron ermutigte die Schreibenden, ihre inneren Bilder handschriftlich zu Papier zu bringen und den verflixten “inneren Zensor” in die Schranken zu weisen. Bald legte sich eine emsige Stille über den Raum, untermalt vom gleitenden Geräusch der Stifte auf dem Papier. Die noch warmen Rohversionen wurden einander vorgelesen und schriftliche Rückmeldungen dazu verfasst. Im Dialog über Spannendes, Ausbaufähiges und Bewegendes wurden Spuren durch die Texte gezogen und der Geschmack am Schreiben gefunden …
Gegenstand des assoziativen Heranpirschens an lebendige Texte für die Publikation von net-1-Projekterlebnissen waren die persönlichen Erfahrungen aus dem gelebten Prozess an der Schule, im Projekt und in der Projektfamilie.
Im Rahmen dieser Schreibwerkstatt und in den Wochen danach entstanden zahlreiche Texte … mehr dazu auf der Webseite von net-1
Impressionen:
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Quelle: PH Wien Podcampus Archiv
Wem Rhythmus in Ton- und Bilderwelten gefällt, sollte sich das unbedingt ansehen. Iwan Pasuchin entwickelte ein Konzept für die Arbeit mit rhythmischen Geräuschen und Bildsequenzen, das nun in einer Workshopreihe an Schulen umgesetzt wurde und wird. Der WeTube Channel – auf youtube bietet bereits eine Reihe von witzigen und unterhaltsamen, vor allem aber auch spannenden Beispielen. Unbedingt reinschauen: WeTube Channel
150 Stunden Programm an drei Tagen (14.-16.April 2010), 2500 TeilnehmerInnen und eine Reihe von Subkonferenzen – das war in kurzen Zahlen die “re:publica2010” in Berlin. “Die vierte re:publica steht im April 2010 als Social-Media-Konferenz im Zeichen des Echtzeit-Web. Mit “nowhere” befinden wir uns im Jetzt und Hier – und Nirgendwo.” , lautete die Ankündigung der Veranstalter. Diese wohl größte Diskussionsveranstaltung zum Thema Entwicklungen im Internet hatte heuer auch eine “Subkonferenz für Bildungshacker”: re:learn: „Das Ganze hat überhaupt nichts mit e-learning zu tun!“, betont Jöran Muuß-Merholz, Initiator und Kurator der re:learn: „Beim Zusammenwachsen von Bildungswelt und Netzwelt verändert sich die gesamte Lernkultur in Richtung Selbstbestimmung, Kollaboration, Praxis- und Projektorientierung.“ (Zitat aus seinem Blog ). Eine kurze Zusammenfassung findet sich dazu im Blog von Lisa Rosa (Drei Leuchtturmschulen hacken die Bildung) .
Natürlich ists auch empfehlenswert durch das re:publica Programm zu surfen und da nach Inforesten und Dokumentation zu suchen…
Christian Swertz (Uni Wien) präsentierte heute auf Einladung des Bundeskoordinationszentrums für Literacy eine Reise durch die Geschichte und die Welten der Media Literacy. Er spricht über das Lernen und “World of Warcraft”, die Vereinsamung durch Bücher und die für SchülerInnnen unattraktive Welt der Schulbücher, Mediennutzungsverhalten und Medientypen, heisse und kalte Medien (Marshall McLuhan), kooperatives Arbeiten und die Verbindung zu den Medien, Macht in pädagogischen Verhältnissen, das Verhältnis von Medienkulturen und Unterrichtsmethoden, den Zusasmmenhang von Raumarchitektur und Unterrichtssetting, Strukturierung von eLearningkursen und Methoden-/Plattformvielfalt sowie die Ergebnisse der aktuellen Studie “Lessons learned” über die Fördermöglichkeiten multimedialer Lesekompetenz in Österreich vor dem Hintergrund der internationalen Forschungsergebnisse zum Thema.
In einem konkreten Beispiel zeigt er auf, wie Medienerziehung als Querschnittsthema z.B. in Geografie beim Einsatz von Google Earth umgesetzt werden kann.
Was Sie hier lesen sind meine (Live-)Notizen während des Vortrages. Aber hören Sie sich das selbst an (Sorry für das ev. störende Geräusch des Beamers:)):
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Und hier noch die Folien zum Vortrag – die Bilder ergänzen die Audioaufnahme!Download pdf
Am Dienstag 13.4.2010 haben um 13 Uhr mit Trixi Kramlovsky und Eva Rossmann zwei der renommiertesten Krimiautorinnen Österreichs das Wort. Sie sind zu Gast beim 2. literadio brunch an der PH Wien.
Weitere Infos zur Veranstaltungsreihe sind im Brunch-Blog nachzulesen.