Zentrum für Medienbildung
Die technologische Entwicklung einerseits aber vor allem auch die medien-pädagogischen Anforderungen haben zu einer Aktualisierung des “Grundsatzerlasses zur Medienpädagogik” geführt, die per 31.1.2012 in Kraft trat. Die letzte Version war im Jahre 2001 aktualisiert worden. Die erste Version wurde auf Initiative von Mag. Susanne Krucsay bereits 1995 herausgegeben.
Der Erlass wird international immer wieder als Vorbild in der Diskussion um Medienbildung zitiert. Er ist die institutionelle Verankerung der Medienbildung im schulischen Bereich. Gleichzeitig muss aber auch angemerkt werden, dass die Praxis der Umsetzung weit hinterherhinkt. Weder die Verankerung medienpädagogischer Fragestellungen im Unterrichtsalltag noch die geforderte Schwerpunktsetzung in der Aus- und Fortbildung der LehrerInnen konnte trotz zahlreicher Bemühungen bis dato in ausreichendem Maße in den Schulen oder auch in den Pädagogischen Hochschulen bzw. Universitäten umgesetzt werden.
Trotzdem ist die Aktualisierung und das erneute Bekenntnis des bmukk zur Medienpädagogik zu begrüßen und nach wie vor bildet der Erlass eine gute Grundlage für medienpädagogische Aktivitäten sowohl im Unterricht als auch für entsprechende Angebote in der LehrerInnenaus- und -fortbildung.

Jürgen Ertelt
Jürgen Ertelt, Sozial- und Medienpädagoge, Buchautor und Community – Softwarearchitekt für die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen spricht über die Potentiale des web für die Jugendinformation und die Bildungsarbeit und die politische Dimension der neuensten Medienentwicklungen. Web 3.0 – wo geht die Reise hin!? Das Gespräch wurde am 22.2.2011 im wienXtra-medienzentrum aufgezeichnet.
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Quelle: podcampus-archiv
„Was zur Bildung erklärt wurde, neigte immer wieder dazu, zu erstarren und sich den herrschenden Konventionen anzupassen. Aus einem Instrument, um die Welt zu verstehen, wurde Bildung zu einem bloßen Statussymbol.“ (Mario Erdheim im Vorwort zum Buch von Eva Novotny „Ermächtigen“, Frankfurt, 2009).
Dementsprechend engagiert und unkonventionell war auch der Vortrag von Dr. Eva Novotny im Rahmen der Ringvorlesung der Köck Privatstiftung “neues lernen” gestern an der PH Wien.
Hören Sie selbst:
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Podcastquelle: PH Wien Podcampus
Viermal pro Jahr erscheint die Fachzeitschrift des bmukk “medienimpulse” online. Die neue Ausgabe 4/10 widmet sich dem Schwerpunktthema “literacies”.
Wie genau konstituiert sich die Fähigkeit zur Informationsaufnahme, -speicherung und -verarbeitung in einem Individuum, einer Gruppe oder auch maschinell in einem Medium? Wie weit wird unsere Erfahrung etwa in Computerspielen von prozessierenden Informationsströmen mitbestimmt? Was heißt es, sich in virtuellen Welten bewegen zu können und was ist dazu notwendig? Wie verschieben sich dadurch Realitätsmodelle?
Die 4. Ausgabe der Medienimpulse 2010 nähert sich diesen und weiteren Fragen aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Redaktionsschluss für die Ausgabe 1/2011 ist am 1.2.2011. Beiträge können online unter http://www.medienimpulse.at/calls eingereicht werden.
In Kooperation mit der Bibliothek der PH Wien bietet die Audio-Podcastreihe “Aufgeblättert” Interviews mit Lehrenden an der Hochschule ergänzend zu deren neuen Publikationen. Rudolf Schönauer (Leiter der Bibliothek an der PH Wien führte diesmal Interviews mit:
1. Dr. Andrea Gerber erläutert im Gespräch mit Rudolf Schönauer das didaktische Konzept des von Ihr überarbeiteten Schulbuches „Mathetiger“ – erschienen im Bildungsverlag Lemberger 2010.Besonders wird von Dr. Gerber auf die Vielfalt verschiedenster Medien und Materialien als Ergänzung zum Schulbuch „Mathetiger“ und die Möglichkeiten für deren gezielten Einsatz im Unterricht hingewiesen. Frau Dr. Andrea Gerber ist Koordinatorin am Fachdidaktikzentrum für Naturwissenschaften und Mathematik an der PH Wien.
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Quelle: Podcampus Archiv
2. Dir. Mag.a Silvia Pröll erläutert im Gespräch mit Rudolf Schönauer Ihren Beitrag „Schulkultur als Führungsaufgabe“ – erschienen in der von der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich 2009 veröffentlichten Publikation „Schulkultur“. Die Autorin veranschaulicht die facettenreichen Aufgaben der Schulleitung, die in der Praxis von der Erfüllung der vorgegebenen Managementaufgaben bis zur Verantwortung das Schulklima und die Schulkultur positiv zu beeinflussen reichen.
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Quelle: Podcampus Archiv
3. DDr. Elisabeth Monyk erläutert im Gespräch mit Rudolf Schönauer Hintergrundinformationen zum Schulbuch „Geschichte für alle“ – erschienen im Verlag Olympe 2009. DDr. Monyk erörtert weiters im Zusammenhang mit dem Schulbuchangebot des Verlages Olympe Ihre Sichtweise von innovativen Unterrichtsmaterialien und Schulbuchkonzepten, die den „Spaß am Lernen“ fördern.
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Quelle: Podcampus Archiv