die offene Medienwerkstatt der PH Wien
Der gestrige Termin war dicht gedrängt. Kurz vorher war die vom ZMB mitorganisierte Lesung der Krimifrauen beim 2. literadio brunch. Danach wurde gleich die Aufzeichnung der Lesung gesichert und 2 Studentinnen arbeiteteten an der Gestaltung einer Radiosendung über den 1. literadio brunch. Daneben kamen neugierige BesucherInnen und auch die Videoschnittplätzen wurden eifrig genutzt.
Die fehlenden Standards im Videobereich bereiten Probleme. Ein Kollege kam mit Material von einer Videokamera, die auf Festplatte aufzeichnet. Das Material wurde in HD Qualität aufgenommen (allein im Consumersektor gibts da schon 5 oder 6 Formatmöglichkeiten – im Profibereich füllt die Liste einige Seiten) und als File auf seinen mitgebrachten Laptop transferiert. Er arbeitet mit dem Schnittprogramm Adobe Premiere – die Dokumentation der Formate ist da nur eingeschränkt verfügbar. Im Media Lab verwenden wir Edius. Die wesentliche Frage lautet eigentlich – wie komme ich zu einem brauchbaren Endprodukt und was ist ein “brauchbares” Produkt? Das Endprodukt soll in Schulklassen und im Internet verfügbar sein – da ist eine Präsentation in HD Qualität wohl nicht wirklich möglich. Also muss ein Weg gefunden werden das sehr datenreiche und relativ hochqualitiative Videomaterial entsprechend zu verarbeiten und an der richtigen Stelle im Produktionsprozess in ein entsprechend niedriger konvertiertes Format abzuspeichern. Es gilt sich diesen Umwandlungsprozess gut zu überlegen und die Entscheidung über das Aufnahmeformat eigentlich vor dem ersten Dreh zu fällen. Aber zumeist ist das Material schon da, wenn jemand zur Bearbeitung kommt:))