die offene Medienwerkstatt der PH Wien
Heute entstand ein Trickfilm im medialab. Ein Fotoapparat und ein Laptop und ein Videoprogramm (moviemaker von MS) reichen.
Dabei entstand folgendes Produkt:
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Für Freunde des Daumenkinos ist “Flipbook!” zu empfehlen. Hier können auf einfachste Weise online Trickfilme erstellt werden.
Nebenbei haben wir uns noch mit der Erstellung von Podcasts und der Funktionsweise von RSS Feeds beschäftigt.
Das medialab soll auch zum Ort der Begegnung werden. Deshalb gibt es auch ein Veranstaltungangebot im Rahmen der LehrerInnenfortbildung. Das Ziel ist, dass sich hier auch Studierende mit bereits im Schuldienst arbeitenden KollegInnen treffen und so auch die gegenseitigen Erfahrungen zum Austausch kommen. Heute ist der Startup Termin im Rahmen der Fortbildung.
Thema war vorrangig Audiobearbeitung.
Links zur Software “Audacity”: http://www.delicious.com/bergerc/audacity
Musik, die unter Creative Commons Licence nutzbar ist: http://www.jamendo.com
Weitere Musik- und Geräuscharchive:http://www.delicious.com/bergerc/archive+sounds
Radio-Sendungen von SchülerInnen
Zoom H1 Audioaufnahmegeräte: http://www.zoom.co.jp/english/products/h1/index.php (dzt. ca 100€)
Klassenblogs: http://www.delicious.com/bergerc/klassenblog
Das Wintersemester hat eben begonnen und auch im medialab wurden eben die letzten Sandkörner des Sommers entfernt. Es waren zwar eher Reste der Umbauarbeiten aber ein wenig Affinität zum Urlaub wird doch zumindest in Gedanken gestattet sein. Der erste medialab Dienstag für Studierende ist am 19.10. und da hat sich auch schon ein Kollege angekündigt, der an seiner Schule eine Radiogruppe aufbauen möchte.
Was lief über den Sommer? Die “Heinzelmännchen” haben der PH 20 neue Smartboards gebracht und eins davon ist im Medialab gelandet. Die Montage bot auch gleich die Gelegenheit einen Teil der veralteten Technik und Möbel aus dem Raum zu bringen. Schritt für Schritt entfernen wir uns von dem ehemaligen Schulungsraum für 16mm Film- und Overheadprojektoren (keine Angst einzelne Geräte haben wir für experimentelle Nutzungen aufgehoben) und stürmen geradezu in die digitale Welt der Tafeln:))
In den letzten Wochen fanden schon mehrere hausinterne Einschulungen für Lehrende statt, damit niemand mit Filzstiften auf die drucksensitiven Whiteboardwände malt, aber auch damit die grundlegenden Funktionen, die über die Beamernutzung hinausgehen, bekannt werden.
Immerhin soll sich ja auch eine medienadäquate Nutzung in der Lehre allmählich verbreiten. Im weiteren werden wir (das Team des ZMB, sowie interessierte KollegInnen) uns auch den Kopf zerbrechen und in der Praxis versuchen Nutzungen zu erproben, die methodisch über den alten Frontalunterricht hinausgehen. Ich werde versuchen dies hier im Blog auch ein wenig mitzudokumentieren.
Die Montage verlief schon recht aufregend. Vor allem weil ja die Boards samt Zubehör verteilt über drei Häuser zu montieren waren und die Lieferungen in Paketen erfolgte, wo nicht immer gleich ersichtlich war, was denn wo dazugehört. Gleichzeitig musste der Elektirker a auch passende Anschlüsse herrichten usw. LehrerInnen kennen das ja von Schulrenovierungen, wie sowas völlig optimal geplant und koordiniert abläuft. Nun Gerhard Scheidl hat das alles irgendwie gemeistert und letztlich sind alle Boards an den richtigen Plätzen nur einige der KollegInnen fragten gleich mal wieso es keines in “ihrem” Seminarraum gäbe:))
Tricky ist auch die Software und das Einrichten der Beamer. Vermutlich wird das vor allem bei den transportablen Boards ein never ending process. Auf einem haben wir nun bereits etwa 8 mal die Einstellungen des Beamers justiert.
Kaum kommt ein neuer Laptop dran oder das Board wird verschoben und stößt eventuell irgendwo an…schon beginnt das Spiel zumindest teilweise von vorne. Nun Übung macht da den Meister. Probleme bereitet auch das Zusammenspiel von alt und neu. Manche Flachbildschirme und die Grafikkarten der PCs vertragen sich nicht mit der höheren Auflösung der Boards. Dann gibts eben am Bildschirm ein Ei (eine Ellipse) damit am Board ein schöner runder Kreis gezeigt wird:) Die meisten PCs laufen mit dem Betriebssystem WinXP – naja d werden dann manchmal schon die Treiber knapp, da XP kaum mehr unterstützt wird. Umgekehrt verträgt sich auch win 7 mit der Software nicht optimal – nach Ursachen fahnden wir (bei Windows stößt mensch halt bald einmal auf verschlossene oder versteckte Dateeien).
Neben der methodisch didaktischen Forschungsarbeit möchte ich auch noch herausfinden, inwiefern die Boards mit Ubuntu (Linux) kompatibel wären. Dies würde ein weiters Tor in Richtung Open Source im Schulbereich öffnen.
Daneben soll natürlich die digitale Medienproduktion nicht zu kurz kommen. Daher wurde der Fundus an Laptops im Medialab auf 10 erhöht. Die 5 neuen Laptops warten aber noch auf ihr Dualbootsystem – denn Ubuntu muss da neben win7 auch drauf laufen.
Gleichzeitig erproben wir auch im Testlauf die einfachsten Settings für das Aufzeichnen von Vorträgen unter Nutzung von Screenrecording und mobilen Headsets.
Damit wird uns in nächster Zeit im medialab sicher nicht langweilig.
Kurzes Aviso vorab: das medialab hat seinen ersten SpinOff. Ein StudentInnenradio ist im entstehen. Nächste Woche ist das erste Redaktionstreffen – die Planung soll noch im Juni laufen. Start mit einer Podcastserie ist für das Wintersemester 2010 geplant.
Auch beim heutigen Termin waren wieder zwei StudentInnengruppen am produzieren ihrer Videos. Das Konzept und das Rohmaterial wurden im Rahmen des Seminars “medienpädagogik” erstellt. Im medialab wurde dies nun bearbeitet und online verfügbar gemacht. Eine Produktion (A) entstand mit Edius Neo auf Windows XP. Die zweite (B)wurde zuerst mit Windows Moviemaker (WMM unter Vista) und dann mit Edoius nachbearbeitet. Bei der erforderlichen Tonkorrektur und bei manchen bildgenauen Schnitten wars beim WMM einfach vorbei. Überraschend gut funktionierte hingegen der Import (ohen vorherige Konvertierung), da das Rohmaterial mit einem digitalen Fotoapparat der Consumerklasse erstellt wurde (Leider hab ich mir das Modell nicht aufgeschrieben).
Hier die Ergebnisse:
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(Quelle: PH Wien Podcampus Archiv, Produktion A)
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(Quelle: PH Wien Podcampus Archiv, Produktion B)
Heute wurden zwei Videoproduktionen aus dem Seminar “Medienpädagogik” fertiggestellt (siehe unten) und an einer Radiosendung über den literadio brunch mit ONOPHON gearbeitet.
Für die Videoproduktionen wurde unterschiedliche Software genutzt: eine Produktion wurde auf Edius Neo2 (Kostenpunkt ca. 200€) basierend auf Betriebssystem Windows XP auf einem DesktopPC hergestellt, die anderen benutzten unter Ubuntu (Linux) auf einem Laptop das Programm Kdenlive (OpenSource, Kosten 0.-€). Die Erfahrungen mit Kdenlive machen uns optimistisch demnächst eine Alternative zu kostenpflichtiger und vor allem proprietärer Software verstärkt nutzen zu können. Eine Aufrüstung an Laptops steht bevor und damit auch eine bessere Nutzung der Ressourcen.
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(Quelle: podcampus archiv, produziert mit edius neo)
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(Quelle: podcampus archiv, produziert mit kdenlive)
Der Flashplayer hier im Blog schafft leider die Umstellung auf 16:9 Format nicht, daher ist das 2. Projekt ein wenig gestaucht – wens stört, der/die möge den Beitrag direkt im Archiv ansehen- da geht die Umstellung auf 16:9 Format.
Auch wenn im Mai die Termine für die offene Werkstatt zumeist wegen anderer Aktivitäten entfallen mussten, so geht der Betrieb im medialab doch unvermindert weiter.
Zur Zeit laufen folgende Aktivitäten:
Für die Nutzung im medialab stehen dereit 4 Laptops zur Verfügung. Diese sind mit Dualboot unter den Betriebssystemen Windows und Ubuntu (Linux) nutzbar. Damit die Kosten für Software mögichst gering gehalten werden und die Programme auch weitergegeben werden können, arbeiten wir größtenteils mit Open Source Programmen (Freedom not Free Beer!). Derzeit testen wir einige Videoschnittprogramme auf Ubuntu aus, um das Setting der Laptops zu aktualisieren.
Nebenbei kommt eine Delegation aus einer türkischen Hochschule vorbei oder Lehrende wollen ein Video konvertieren oder ich schreibe einige Zeilen in den Blog. Es wird also sicher nicht langweilig, der Tag hat 24 Stunden und danach gibts ja noch die Nacht:)) Es kommt Freude auf, wen Mails von Kollegen um 0:23 eintrudeln und dann auch noch beantwortet werden:))
Ab Wintersemester 2010 steht das Medialab auch im Rahmen der LehrerInnenfortbildung zur Verfügung.
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Die zwei “Kichererbsen”, wie sie sich selbst nannten, bei der Arbeit. Aus den Aufnahmen der Lesungen beim ersten literadio brunch wurde mit der Moderation der “Kichererbsen” eine ca. 25 min. Radiosendung, die nun einerseits im literadio und auch im Podcampus Archiv online abrufbar ist und bei den Freien Radios in Österreich im Laufe des Mai als neue Folge von “lit on air” auch terrestrisch ausgestrahlt wird. Die nächste Folge mit den Aufnahmen vom brunch 2 ist ebenfalls schon in Arbeit und soll im Juni ferig sein…
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Beim PH Aktionstag zur UN Konvention für die Rechte behinderter Menschen wurde zur Dokumentation fast 6 Stunden Videomaterial (größtenteils Gebärdensprache) aufgenommen – das Material wird zusammen mit den Fotos und Texten auf einer Webseite zusammengeführt. Aber vorerst arbeiten wir an einer “barrierefreien” Dokumentation. Grundlage ist ein Wordpress Blog – die Videos sind eigentlich Audiofiles mit der Übersetzung der Vorträge in Gebärdensprache. Damit sind diese für Menschen sowohl mit Defiziten im Hören und auch im Sehen nutzbar. An den Videos arbeiten wir derzeit im MediaLab. Das Material ist digitalisiert – übrigens obwohl irrtümlich in HD aufgenommen bietet die Kamera ein Auspielen des Materiales auch in 16:9 DV Qualität an, wodurch wir uns den datenaufwendigen Videoschnitt in HD ersparen. Endprodukt wird ja einfach ein Online Video sein – damit wirds zuletzt ohnehin auf mpeg 4 Qualität runtergerechnet.
Der gestrige Termin war dicht gedrängt. Kurz vorher war die vom ZMB mitorganisierte Lesung der Krimifrauen beim 2. literadio brunch. Danach wurde gleich die Aufzeichnung der Lesung gesichert und 2 Studentinnen arbeiteteten an der Gestaltung einer Radiosendung über den 1. literadio brunch. Daneben kamen neugierige BesucherInnen und auch die Videoschnittplätzen wurden eifrig genutzt.
Die fehlenden Standards im Videobereich bereiten Probleme. Ein Kollege kam mit Material von einer Videokamera, die auf Festplatte aufzeichnet. Das Material wurde in HD Qualität aufgenommen (allein im Consumersektor gibts da schon 5 oder 6 Formatmöglichkeiten – im Profibereich füllt die Liste einige Seiten) und als File auf seinen mitgebrachten Laptop transferiert. Er arbeitet mit dem Schnittprogramm Adobe Premiere – die Dokumentation der Formate ist da nur eingeschränkt verfügbar. Im Media Lab verwenden wir Edius. Die wesentliche Frage lautet eigentlich – wie komme ich zu einem brauchbaren Endprodukt und was ist ein “brauchbares” Produkt? Das Endprodukt soll in Schulklassen und im Internet verfügbar sein – da ist eine Präsentation in HD Qualität wohl nicht wirklich möglich. Also muss ein Weg gefunden werden das sehr datenreiche und relativ hochqualitiative Videomaterial entsprechend zu verarbeiten und an der richtigen Stelle im Produktionsprozess in ein entsprechend niedriger konvertiertes Format abzuspeichern. Es gilt sich diesen Umwandlungsprozess gut zu überlegen und die Entscheidung über das Aufnahmeformat eigentlich vor dem ersten Dreh zu fällen. Aber zumeist ist das Material schon da, wenn jemand zur Bearbeitung kommt:))
ja – so wars gedacht. Schön wenn ein Konzept auch zum Leben kommt. Heute waren einige Studierende auf Besuch im medialab und haben sich mal umgeschaut, was es denn da so alles gibt. Nach einer kurzen Einführung nutzten sie die vorhandenen Laptops und das WLan, tranken einen Kaffee und unterhielten sich über dies und das. Die Infrastruktur des medialab soll ja den Ort auch als Treffpunkt attraktiv machen. Wenn dabei Fragen auftauchen gibts Anlass über das eine oder andere “Medien”-Thema zu plauschen. Dermal kam gleich die Rede auf Open Source und Ubuntu, da die Laptops eben Linux als Betriebssystem haben und so kann by the way auch gleich eine Alternative zur dominierenden MS Welt kennengelernt werden.
Ein anderer Kollege von der berufspädagogischen Akademie plant als Bachelorarbeit ein Video über die Arbeit an einer Tischfräse.Das Video soll in die Thematik einführen und auch für Menschen mit handycaps geeignet sein – es wird also eine Übersetzung des KOmmentars mit Gebärdensprache geben. Spannendes Projekt mit vielen Fragen, die sich da auftun. Von der Dramaturgie über die filmische Auflösung und auch noch viele technische Unklarheiten. Wie sinnvoll sit es denn so einen Film auf HD zu drehen und zu bearbeiten, wenn das Endprodukt eine DVD mit wesentlich niedriger Bildqualität ist?