die offene Medienwerkstatt der PH Wien
Kurzes Aviso vorab: das medialab hat seinen ersten SpinOff. Ein StudentInnenradio ist im entstehen. Nächste Woche ist das erste Redaktionstreffen – die Planung soll noch im Juni laufen. Start mit einer Podcastserie ist für das Wintersemester 2010 geplant.
Auch beim heutigen Termin waren wieder zwei StudentInnengruppen am produzieren ihrer Videos. Das Konzept und das Rohmaterial wurden im Rahmen des Seminars “medienpädagogik” erstellt. Im medialab wurde dies nun bearbeitet und online verfügbar gemacht. Eine Produktion (A) entstand mit Edius Neo auf Windows XP. Die zweite (B)wurde zuerst mit Windows Moviemaker (WMM unter Vista) und dann mit Edoius nachbearbeitet. Bei der erforderlichen Tonkorrektur und bei manchen bildgenauen Schnitten wars beim WMM einfach vorbei. Überraschend gut funktionierte hingegen der Import (ohen vorherige Konvertierung), da das Rohmaterial mit einem digitalen Fotoapparat der Consumerklasse erstellt wurde (Leider hab ich mir das Modell nicht aufgeschrieben).
Hier die Ergebnisse:
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(Quelle: PH Wien Podcampus Archiv, Produktion A)
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(Quelle: PH Wien Podcampus Archiv, Produktion B)
Heute wurden zwei Videoproduktionen aus dem Seminar “Medienpädagogik” fertiggestellt (siehe unten) und an einer Radiosendung über den literadio brunch mit ONOPHON gearbeitet.
Für die Videoproduktionen wurde unterschiedliche Software genutzt: eine Produktion wurde auf Edius Neo2 (Kostenpunkt ca. 200€) basierend auf Betriebssystem Windows XP auf einem DesktopPC hergestellt, die anderen benutzten unter Ubuntu (Linux) auf einem Laptop das Programm Kdenlive (OpenSource, Kosten 0.-€). Die Erfahrungen mit Kdenlive machen uns optimistisch demnächst eine Alternative zu kostenpflichtiger und vor allem proprietärer Software verstärkt nutzen zu können. Eine Aufrüstung an Laptops steht bevor und damit auch eine bessere Nutzung der Ressourcen.
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(Quelle: podcampus archiv, produziert mit edius neo)
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(Quelle: podcampus archiv, produziert mit kdenlive)
Der Flashplayer hier im Blog schafft leider die Umstellung auf 16:9 Format nicht, daher ist das 2. Projekt ein wenig gestaucht – wens stört, der/die möge den Beitrag direkt im Archiv ansehen- da geht die Umstellung auf 16:9 Format.
Die zwei “Kichererbsen”, wie sie sich selbst nannten, bei der Arbeit. Aus den Aufnahmen der Lesungen beim ersten literadio brunch wurde mit der Moderation der “Kichererbsen” eine ca. 25 min. Radiosendung, die nun einerseits im literadio und auch im Podcampus Archiv online abrufbar ist und bei den Freien Radios in Österreich im Laufe des Mai als neue Folge von “lit on air” auch terrestrisch ausgestrahlt wird. Die nächste Folge mit den Aufnahmen vom brunch 2 ist ebenfalls schon in Arbeit und soll im Juni ferig sein…
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Beim PH Aktionstag zur UN Konvention für die Rechte behinderter Menschen wurde zur Dokumentation fast 6 Stunden Videomaterial (größtenteils Gebärdensprache) aufgenommen – das Material wird zusammen mit den Fotos und Texten auf einer Webseite zusammengeführt. Aber vorerst arbeiten wir an einer “barrierefreien” Dokumentation. Grundlage ist ein Wordpress Blog – die Videos sind eigentlich Audiofiles mit der Übersetzung der Vorträge in Gebärdensprache. Damit sind diese für Menschen sowohl mit Defiziten im Hören und auch im Sehen nutzbar. An den Videos arbeiten wir derzeit im MediaLab. Das Material ist digitalisiert – übrigens obwohl irrtümlich in HD aufgenommen bietet die Kamera ein Auspielen des Materiales auch in 16:9 DV Qualität an, wodurch wir uns den datenaufwendigen Videoschnitt in HD ersparen. Endprodukt wird ja einfach ein Online Video sein – damit wirds zuletzt ohnehin auf mpeg 4 Qualität runtergerechnet.
Gerald Jatzek und Heinz Janisch präsentierten Lieder und Texte. Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet. Dadurch begann das Medialab heute etwas später. Interessierte StudentInnen kamen ins Medialab und machten sich sofort an die Bearbeitung der digitalen Aufnahmen.
Aufgenommen wurde direkt vom Mischpult mit einem ZOOM H4n als mp3 mit 128kbit/stereo. Die Bearbeitung erfolgte mit dem Open Source Programm Audacity. Vorerst wurden nur die beiden Lesungen aus der Gesamtaufnahme herausgeschnitten, leicht korrigiert und im ogg Format ausgegeben. Die stehen auch schon im Podcampus Archiv online und wurden dann auch gleich in Blogs eingebunden.
Auch die ersten Interessierten für ein StudentInnenradio beschten das medialab. Mal sehen was da draus wird.
So nebenbei trafen sich auch noch interessierte Musiker, die Erfahrungen über Midi Bearbeitungen austauschten und sich die externen Soundkarten des Medialabs (Edirol UA25Ex) näher ansahen. Genau das sollte das Medialab ja auch bieten – einen Platz zum Austausch des Wissens, der Erfahrungen und daraus resultierend ev. auch der Entwicklung gemeinsamer Projekte. Auch da klang schon was an, aber das muss noch gären und wird irgendwann sicherlich auch Früchte tragen.
Ausserdem werden auch kontinuierlich nun 2 Videos von KollegInnen produziert…wenn die fertig sind, werden sie über den podcampus abrufbar gemacht.
Alles in allem macht es zuversichtlich, Bedarf am Medialab ist da und wird sicherlich noch wachsen.