Programm
Montag 22.11.2010
11:00 Check In
12:00 Begrüßung und Eröffnung
- Prof. Dr. Gerhard Scheidl, MEd. ( ZMB)
- Performance: Freinetische Worte
- eine Marionettenintervention von R. Tobrman, R. Schwarzenberger, Wanda Grünwald
- Keynote: Intermedia im „Mitmachnetz“
– Pädagogische Potenziale der Verstärkung medienkultureller Synergien in Folge aktueller Internetentwicklungen
Dr. Iwan Pasuchin , Mozarteum Salzburg
Kulturelle bzw. künstlerische und mediale Wahrnehmungsarten sowie Ausdrucksformen waren von den Anfängen der Menschheitsgeschichte an aufs Engste mit einander verbunden. Die stetige Entwicklung zu einer zunehmenden „Intermedialität“ findet aktuell in den Anwendungen des „Mitmachnetzes“ (= Web 2.0) ihren Höhepunkt – „digital natives“ präsentieren ihre Persönlichkeiten und Meinungen in Form künstlerisch z.T. sehr hochwertiger Medienproduktionen auf Internetplattformen. Daraus resultieren große Chancen für eine lebensweltorientierte Kultur- und Medienpädagogik.
- Vorstellung Workshops und Ateliers
13:45 Pause
14:00 Workshops und Ateliers – 1
16:00 Pause
16:15 Workshops und Ateliers – 2
18:15 Ende
Dienstag 23.11.2010
09:00 Keynote: Konvergenz auf allen Ebenen – Mag.Iris Lamprecht, MAS(PR) & amoeba
Medienkonvergenz ist seit den späten Achtzigern ein Schlagwort, das doch erst jetzt wirklich im Mainstream Fuß fasst. Wie dies geschieht, und welche Auswirkungen das auf unsere alltägliche Mediennutzung hat, wird Medienwissenschaftlerin Iris Lamprecht in einer Keynote praxisnah erörtern. Dem folgt eine Performance des schottischen audiovisuellen Künstlers amoeba, die live diese Trends auf der Leinwand veranschaulicht.
- Performance: VideoMix – amoeba (Scott McPherson)
- Das Ich als primäres Kommunikationsmedium - Erich Hofbauer
Am Anfang war … der Mensch. Er hatte noch keine Sprache. Doch um sich zu einem sozialen Wesen weiter zu entwickeln, musste er Ausdrucksformen finden, um sich mit Seinesgleichen verständigen können, ja sogar abstrakte Begriffe zu vermitteln. Da wurde er zum Schauspieler. Und schon bald wurde aus dem Medium Mensch das Medium Theater … Bald ergab sich auch die Notwendigkeit, Nachrichten von einem Menschen an einen entfernten anderen Menschen zu senden – vom laufenden Boten führt die Entwicklung geradewegs zur e-mail.
- Performance: Impro 2.0 – Facebook, MTV und anderer Wahnsinn Theatergruppe Chaos
- Voll verspielt – Dr. Gerhard Scheidl, MEd /Georg Merza, MSc
Betrachtet man das „Spiel“ als Aktivität des Menschen, kann man feststellen, dass spielerische Prozesse Kreativität und im Wettkampf Energie und Kraft freisetzen. Damit enthält das Spiel das Potenzial, verfestigte Strukturen zu durchbrechen und innovative Prozesse hervorzubringen bzw. anzuregen. Deshalb sind spielerische Elemente auch in vielen Kreativitätstechniken und modernen Managementschulungen enthalten, die darauf zielen, neue, kreative und innovative Ergebnisse zu erzeugen. Das Spiel scheint eine menschliche Aktivität zu sein, die in der Lage ist, die Elemente einer Situation so zu verändern, dass Neues und Unbekanntes entsteht und Lösungen für scheinbar nicht mehr lösbare Probleme gefunden werden können.
- Performance: Sprechzertrümmerung – ONOPHON
12:00 Pause
14:00 Workshops und Ateliers – 3
16:00 Pause
16:15 Workshops und Ateliers – 4
18:15 Ende
Mittwoch 24.11.2010
09:00 Podiumsdiskussion: Medien und Kultur – eine Herausforderung für die Bildung
Am Podium: Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren) – Mercedes Echerer (Schauspielerin, Produzentin) – Gerhard Kowař (KulturKontakt Austria) – Andreas Mailath-Pokorny (Kulturstadtrat – angefragt)
- Kulturbrunch
- Gespräche, Performances, Erfahrungsaustausch, Netzwerken
12:30 Literadio Brunch 8: Partisanen des Alltags
– Autorenlesung von Erwin Riess und Andreas Nastl
13:45 Schlußworte Dr. Gerhard Scheidl
14:00 Ende
· Intermedia im „Mitmachnetz“ – Pädagogische Potenziale der Verstärkung medienkultureller Synergien in Folge aktueller Internetentwicklungen