Andreas Nastl
Geboren am 29. August 1965 in Langenlois am Kamp (Niederösterreich) – infolge eines Tumors im Rückenmark von Geburt an querschnittgelähmt.
Besuch der Volks- und Hauptschule in Langenlois – im Juni 1984 Reifeprüfung an der Bundeshandelsakademie in Krems an der Donau. Seit 1985 beim Amt der NÖ Landesregierung im Sachgebiet Dorferneuerung tätig.
Seit 1992 literarische Tätigkeit – diverse Publikationen in Literaturzeitschriften und Auftritte mit Lesungen. 1998 Produktion der CD „Weine(h)rliches“ (kabarettistisch-philosophische Texte und Lieder – gemeinsam mit Jonny Diewald und Reiner Tiefenbacher). Mitarbeit an zwei Theaterstücken: „Das verschwinden der Rattenseelen“ (Urauff.: 1995) und „Das Begräbnis der Jetti-Tant’“ (Urauff.: 2004).
2003 mit dem Literaturpreis des “NÖ Forum Land” in der Sparte Lyrik ausgezeichnet
2004 mit dem Anerkennungspreis des Landes NÖ für Literatur.
Veröffentlichungen:
- Kurzgeschichten und Gedichte in diversen Literaturzeitschriften (z.B. DUM – Das Ultimative Magazin, Moagenschtean)
- Mundartgedichte in der Anthologie „Über das Land“ – Österreichischer Agrarverlag Forum Land 2003
- „Wie kommt Kuhscheiße aufs Dach“ (autobiografischer Roman) – Verlag Bibliothek der Provinz 2004
- Dialektband „wia ma da schnowe gwoxn is“ (heimatkritische mundARTgedichte – Verlag Bibliothek der Provinz 2005
- Mundartgedichte in der Anthologie „Mein Kreuz am Sonntag – eine katholische Bestandsaufnahme – Teil 2“ – Edition Aramo 2006
- Mundartgedichte in der Anthologie „Brot und Wein“ – Österreichischer Agrarverlag, Forum Land 2006
- Dialektband „eigfleischte wegetaria – und aundare meakwüadichkeitn“ – Verlag Bibliothek der Provinz 2007
- Kurzgeschichte in der Anthologie „Fügungen und Schicksale“ – Österreichischer Agrarverlag, Forum Land 2008
- Kurzgeschichten in der Anthologie „Schöne Versager – Ratgeber und Handbuch fürs Versagen und die innere Schönheit” – Edition Aramo 2009