Zentrum für Medienbildung
literadio ist einerseits ein Archiv für Aufnahmen von AutorInnen-Lesungen, Buchpräsentationen von Verlagen, Literaturdiskussionen und Literaturveranstaltungen.
Andererseits bietet literadio Live Radioprogramm von speziellen Literaturevents via Internet und in Kooperation mit dem Verband Freier Radios Österreich auch On Air.
Von 18.-21.3.2010 bringt literadio täglich live Übertragungen von der Leipziger Buchmesse. Aktuelle Infos und Programm sind auf der literadio Webseite abrufbar.
Das Projekt existiert seit 10 Jahre und seit 5 Jahren sind die Beiträge auch systematisch archiviert und online hörbar. Die Inhalte stehen unter Creative Commons License zur Verfügung und können daher kostenfrei für den Unterricht genutzt werden. Derzeit sind über 1200 Beiträge überwiegend in deutscher Sprache verfügbar.
Heinz Janisch und Gerald Jatzek präsentierten am 9.3.2010 Texte und Lieder und erzählten von ihren Erfahrungen aus Schulbesuchen.
Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet, danach im medialab bearbeitet unddie Lesungen sind am PH Wien Podcampus online archiviert.
Hier zum Nachhören:
Lesung Janisch
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Lesung Jatzek
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Die verwendeten Fotos stammt von APA-OTS / Peter Hautzinger. Weitere Bilder sind in der OTS Galerie abzurufen.
Der literadio brunch bringt jeden 2. Dienstag im Monat Literatur an die PH Wien. Die nächste Veranstaltung bestreiten zwei Krimifrauen am 13.4.2010: Beatrix Kramlovsky und Eva Rossmann
Mit „Akad On Air“ startete am 25. November 2009 Salzburgs erstes Schulradio. 13 engagierte Schülerinnen und Schüler der 6., 7. und 8. Klasse des Akademischen Gymnasiums wurden ab Schulbeginn im Rahmen der Modularen Oberstufe im Fach „Schulradio“ ausgebildet, selber Radio zu machen.
Das Schulradio ist immer am 4. Mittwoch im Monat um 18.30 Uhr auf der Radiofabrik 107,5 & 97,3 MHz (via CableLink auf 98,6 MHz) in Salzburg auf Sendung und steht online als Podcast zum Nachhören bereit.
Nachwuchs-RadiomacherInnen
Die Ausbildung der Nachwuchs-RadiomacherInnen erfolgt während des Semesters in
mehreren Workshops: Live-Studiotechnik, Moderations-, Sprech- und Stimmtechnik,
Sendungsgestaltung, digitale Aufnahmegeräte und Interviewtechnik. Im digitalen
Audioschnitt lernen die JungjournalistInnen wie man Interviews „putzt“, das
heißt von „ähs“ oder Versprechern befreit. Die Redaktionssitzungen und die
inhaltliche Arbeit an den Beiträgen finden in der Schule im Rahmen des
Unterrichts statt.
Den SchülerInnen gefallen am Radiomachen besonders das Moderieren und die andere
Art des Unterrichts. „Man lernt, wie man ein Interview führt oder eine Radioshow
plant, das finde ich interessant und lustig. Vor allem auch, weil es etwas
anderes ist, als in der Klasse zu sitzen und immer nur mitzuschreiben“, meint
Bernadette aus der 6. Klasse.
Medieninhalte selbst kreativ gestalten
Wie Jugendliche in den Medien dargestellt werden, missfällt den jungen
Radiomacherinnen und Radiomachern. Bei „Akad On Air“ haben sie erstmals die
Chance ihre Generation und Themen, die sie interessieren und ihre Lebenswelt
betreffen, so darzustellen, wie sie sie sehen. „Heiße Eisen“ wie Mobbing oder
Jugendkultur in Salzburg werden dabei recherchiert und audiophon, also für’s
Radio, umgesetzt. News aus der Schule („Akad-News“) und Veranstaltungstipps
sowie ausgewählte Musik, beispielsweise von der Schulband, dürfen nicht fehlen.
Siegerprojekt Akad On Air
„Akad On Air“ ist das Salzburger Siegerprojekt der Ausschreibung p[ART], einem
Programm von KulturKontaktAustria, in dessen Rahmen pro Bundesland die
Zusammenarbeit von je einer Schule und einer Kultureinrichtung unterstützt
werden. Aus insgesamt 142 Einreichungen ging das Projekt von Radiofabrik und dem
Akademische Gymnasium als Sieger hervor.
„Das Projekt soll im wahrsten Sinne des Wortes Schule machen“, sagt
Projektkoordinatorin Mirjam Winter. „Denn gerade in unserem medialen Zeitalter
gehören Medienpädagogik und Medienkompetenz unbedingt an unseren
Ausbildungsstätten vermittelt!“, ergänzt Lehrerin Christine Kobler vom
Akademischen Gymnasium.
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Weblinks:
Projektpage auf der Website d. Radiofabrik (inkl. Links zum Anhören)
http://radiofabrik.at/workshopsprojekte/aktuelleprojekte/akadonair.html
Rückfragenhinweis:
Mag. Mirjam Winter
m.winter@radiofabrik.at
In der Aula im Haus 1 der PH Wien (gegenüber der Bibliothek) steht seit heute auf Initiative des Zentrums für Medienbildung die “hörbar”. Diese Installation – zu Verfügung gestellt vom Kulturverein “aufdraht” – bietet an drei CD Playern jeweils zwei Personen die Möglichkeit zwischendurch Hörbeiträge abzuspielen.
Derzeit werden Produktionen von Jugendlichen aus dem ausserschulischen Bereich angeboten. Raps, Hihop, Radiosendungen, Interviews – eine kunterbunte Sammlung. Die ersten HörerInnen haben bereits überrascht nachgefragt, wer den die Produktionen gemacht hätte. Eigentlich hätten Sie nur neben den CD Playern auf die Playlists schauen brauchen – die erklären nämlich, wo die Sachen herkommen. Allerdings konnten Sie nicht glauben, dass Jugendliche derartig professionell produzieren können.
Zueltzt war die “hörbar” auf Besuch im Wiener Rathaus bei der v.i.p.j.a – dem jährlichen Vernetzungstreffen der ausserschulischen Jugendarbeit in Wien, zuvor in der VS 21, Georg Bilgeristrasse und davor in anderen Schulen, auf Jahrmärkten, Bahnhöfen und Kulturfestivals in Wein und Niederösterreich. Immer wurden dabei Produktionen von Kindern, Jugendlichen und auch kleinen Kulturvereinen präsentiert. Es gibt nämlich einen regen und interessanten Produktionsbetrieb im Audiobereich abseits der Musikindustrie.
Ziel ist es, irgendwann auch Eigenproduktionen von Studierenden der PH hier zu präsentieren. Diese könnten in Seminaren, privat oder auch im “ZMB MediaLab” ab Sommermester 2010 entstehen. Mehr dazu demnächst.
PS: Einges ist ja schon im podcampus Archiv online zu hören.
Medienprodutkionen von SchülerInnen werden groß präsentiert:
einerseits bei den wienervideo&filmtagen, die von 14.-18.Oktrober 2009 im Cinemagic in Wien stattfanden und andererseits beim Media Literacy Award (mla) von 4.-6.November 2009 im Dschungel Wien.
Beide Festivals bieten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit ihre medialen Produkte in einem größeren Rahmen zu präsentieren und auch mit einem interessierten Publikum sowie Fachleuten zu diskutieren. Die rege Beteiligung und die Steigerung der Einreichungen von Jahr zu Jahr ist ein Zeichen für die medialen Aktivitäten und das Interesse zur Auseinandersetzung. Für MedioenpädagogInnen bietet es eine gute Gelegenheit sich zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen.
PS: Bei der mla Eröffnung kommende Woche gibt es noch was Besonderes: Filmlecture mit Nina Kusturica, der Regisseurin des soeben im Kino angelaufenen Films “little alien”.
In Begleitung der Protagonisten wird Nina Kusturica Filmausschnitte präsentieren, über die Dreharbeiten sprechen und über Erfahrungen zum Thema Asyl berichten.
Ort: Museumsquartier, Dschungel Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien
Zeit: 4. November 2009, 18.00 – 20.00 Uhr
Veranstalter: Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Telefonische Reservierung erbeten unter: 01-53120-4819