swertz_2010-04-15 10.30.26Christian Swertz (Uni Wien) präsentierte heute auf Einladung des Bundeskoordinationszentrums für Literacy eine Reise durch die Geschichte und die Welten der Media Literacy. Er spricht über das Lernen und “World of Warcraft”,  die Vereinsamung durch Bücher und die für SchülerInnnen unattraktive Welt der Schulbücher, Mediennutzungsverhalten und Medientypen, heisse und kalte Medien (Marshall McLuhan), kooperatives Arbeiten und die Verbindung zu den Medien, Macht in pädagogischen Verhältnissen, das Verhältnis von Medienkulturen und Unterrichtsmethoden, den Zusasmmenhang von Raumarchitektur und Unterrichtssetting, Strukturierung von eLearningkursen und Methoden-/Plattformvielfalt sowie die Ergebnisse der aktuellen Studie “Lessons learned” über die Fördermöglichkeiten multimedialer Lesekompetenz in Österreich vor dem  Hintergrund der internationalen Forschungsergebnisse zum Thema.

In einem konkreten Beispiel zeigt er auf, wie Medienerziehung als Querschnittsthema z.B. in Geografie beim Einsatz von Google Earth umgesetzt werden kann.

Was Sie hier lesen sind meine (Live-)Notizen während des Vortrages. Aber hören Sie sich das selbst an (Sorry für das ev. störende Geräusch des Beamers:)):

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Und hier noch die Folien zum Vortrag – die Bilder ergänzen die Audioaufnahme!Download pdf

Apr
06

Von 11.-13.Juni 2010 findet die 26. Tagung der AG Medien vom 11.-13. Juni 2010 in der Jugendstil-Bibliothek in Dortmund statt. Thema: Medienkonvergenz. Ich wurde eingeladen einen Vortrag zum Thema “Medienkonvergenz und Hochschuldidaktik” zu halten.

Hier mein Abstract zum Vortrag:
Medienkonvergenz begleitet, hervorgerufen und auch unterstützt durch technische Entwicklungen vor allem im Online Bereich bietet eine Menge Chancen für vernetztes Arbeiten und Lehren im Hochschulbereich. Die technischen Voraussetzungen dafür sind an den meisten Hochschulen ausreichend gegeben, sind jedoch nur ein Teilaspekt bei der Implementierung vernetzter Systeme im Hochschulbetrieb. Während die technische Zugänglichkeit und die technischen Grundlagen zur Nutzung der Online Angebote heute kein Problem mehr darstellen, zeichnen sich jedoch in der Mediennutzungskompetenz vor allem im Hinblick auf die Medienkonvergenz große Unterschiede ab. Die persönlichen Einstellungen, das Mediennutzungsverhalten, die persönlichen Erfahrungen der Lehrenden und Studierenden sowie das inhaltliche Angebot entscheiden über die Akzeptanz und die Einbindung in die didaktischen Überlegungen. Nach einer kurzen Einführung, im Rahmen derer einige Beispiele für die vernetzte Nutzung von Medien in der Lehre aufgezeigt werden, konzentriert sich der Vortrag auf die Erfahrungen, die an der PH Wien im Rahmen des „Virtuellen Campus“ gemacht wurden.

Der Verweis auf diesen Blog ist im Abstract erwähnt. Ich werde die Vorbereitung auf den Vortrag  und die Materialien hier in diesem Blog kommentieren und zusammenfassen. Die Beiträge sind der Kategorie “Hochschuldidaktik“  und dem Tag “dm2010” zugewiesen. Ich bin gespannt, ob das Angebot zur Vorab-Diskussion mittels Kommentaren aufgegriffen wird.