Zentrum für Medienbildung
Die technologische Entwicklung einerseits aber vor allem auch die medien-pädagogischen Anforderungen haben zu einer Aktualisierung des “Grundsatzerlasses zur Medienpädagogik” geführt, die per 31.1.2012 in Kraft trat. Die letzte Version war im Jahre 2001 aktualisiert worden. Die erste Version wurde auf Initiative von Mag. Susanne Krucsay bereits 1995 herausgegeben.
Der Erlass wird international immer wieder als Vorbild in der Diskussion um Medienbildung zitiert. Er ist die institutionelle Verankerung der Medienbildung im schulischen Bereich. Gleichzeitig muss aber auch angemerkt werden, dass die Praxis der Umsetzung weit hinterherhinkt. Weder die Verankerung medienpädagogischer Fragestellungen im Unterrichtsalltag noch die geforderte Schwerpunktsetzung in der Aus- und Fortbildung der LehrerInnen konnte trotz zahlreicher Bemühungen bis dato in ausreichendem Maße in den Schulen oder auch in den Pädagogischen Hochschulen bzw. Universitäten umgesetzt werden.
Trotzdem ist die Aktualisierung und das erneute Bekenntnis des bmukk zur Medienpädagogik zu begrüßen und nach wie vor bildet der Erlass eine gute Grundlage für medienpädagogische Aktivitäten sowohl im Unterricht als auch für entsprechende Angebote in der LehrerInnenaus- und -fortbildung.

Die Initiative “Medienbildung jetzt!” lädt zum Diskurs ihrer Forderungen am Barcamp ein:
Voll dabei statt voll daneben
Fr. 13. – Sa. 14.Jänner 2012,
wienxtra-medienzentrum; 1070 Wien, Zieglergasse 49
Im Laufe von eineinhalb Tagen findet ein reger Austausch über Meinungen und Ideen,
Konzepte und Beispiele der Medienpädagogik statt. Wir wollen uns vernetzen und gemeinsam
über Perspektiven und Strategien für eine medienpädagogische Grundversorgung beratschlagen.
Die partizipative Form des Barcamps lebt von der aktiven Mitarbeit aller Teilnehmer/innen. Es
gibt kein fixes Programm, alle Interessierten können im Vorfeld sowie bei der Veranstaltung
selbst Themenvorschläge einbringen und Inputs, Workshops, etc. anbieten.
Weitere Infos und die Möglichkeit die Forderungen kennenzulernen und zu unterstützen bietet die Webseite der Initiative: www.medienbildungjetzt.at
“Politik, Macht und Medien stellen einen gesellschaftlichen Zusammenhang dar, der den Raum der Öffentlichkeit im 21. Jahrhundert tief greifend strukturiert. Die erste Ausgabe der MEDIENIMPULSE 2011 geht diesem Wirkungsverhältnis auf verschiedenen Ebenen nach.
Blättern Sie rein!” www.medienimpulse.at
Soeben online verfügbar.
Am 9. November 2010 war Dr. Marina Salomon, stv. Chefredakteurin des “Kurier”, als Vortragende an der PH Wien zu Gast und berichtete über die Zusammenhänge zwischen Bildungspoltik und medialer Berichterstattung sowie ihre Vorstellungen zur nötigen Bildungsreform. Der Vortrag fand im Rahmen der Ringvorlesung WS 2010 der Initiative “neues lernen” der Köck Privatstiftung statt.
Der Vortrag ist hier nachzuhören:
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Quelle: PH Wien podcampus Archiv
www.medienimpulse.at lädt ein Beiträge zum Thema “Medien-Macht-Politik” einzureichen:
Die 1. Ausgabe des Jahres 2011 thematisiert die Verflechtungen von Politik, Macht und Medien. Denn die Wahrnehmung und Sichtbarkeit der Politik läuft in der Wissens- und Informationsgesellschaft fast ausschließlich über ihre medialen Inszenierungen. Medien sind aber ihrerseits auch von politischen Entscheidungen abhängig, die mitbestimmen, welche Informationen in den Medien zirkulieren. Zwischen Politik und Medien taucht mithin ein Machtgefüge auf, das eingehender Analyse bedarf.
Einreichschluss: 31.1.2011
Details siehe www.medienimpulse.at