Mrz
13

bikum ist eine Online-Plattform für Personen und Organisationen aus dem Bereich der Medienbildung. Sie fördert den Austausch zwischen Wissenschaft, pädagogischer Praxis, Kunst und Medien. bikum wurde gerade neu gestartet.

Netzwerke leben nur von der aktiven Beteiligung der Personen. Aktive Beteiligung basiert auf den präsentierten Inhalten und den Interessen der Community.  Also vorbeischauen und bei Interesse auch selbst beteiligen. Webseite: http://bikum.mixxt.at/

Mixxt ist eine Online Plattform im Baukastensystem auf der (zumindest derzeit) kostenfrei Communities/Social Networks gegründet werden können. Eignet sich also auch zum Informationsaustausch für LehrerInnenteams, Arbeitsgemeinschaften, Freundeskreise,…

Jun
05
Filed Under (Bloghinweise, News, Uncategorized) by chb on 05-06-2009

Google hat wieder einmal ein neues Projekt vorgestellt. Noch ist sie im Entwicklungsstadium und doch schon soweit gediegen, dass sich einiges vorzeigen und noch mehr erahnen läßt: die eierlegende Wollmilchsau der Internetkommunikation heißt Google WAVE.

Das Entwicklerteam (Leitung haben die Rasmussen Brüder, die bereits an Google Maps beteiligt waren) stellte letzte Woche im Rahmen der Entwicklerkonferenz  Google I/O in San Franzisko ihre Vorstellungen über die Zusammenführung von Kommunikationstools wie Mail, Blog und Chat in einem Browserfenster vor. Kommunikation online in Echtzeit mit Versionierung und Einbindung von Multimedia und Apps wie Google Maps usw… Die Präsentation dauerte 1,5 Stunden, aber es bleibt spannend bis zuletzt. Da die Software auch als Open Source lizenziert wird, wird Google Wave auch auf eigenen Servern unabhängig von Google verfügbar sein. Dass diese Plattformen dann aber untereinander optimal kommunizieren sollen, ist wohl selbstverständlich. Hier das Video mit der Präsentation.

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Apr
29
Filed Under (News, Praxis) by chb on 29-04-2009
Linux vom USB Stick

Linux vom USB Stick

Die SchülerInnen haben einen USB Stick. Soweit allseits bekannt. Allerdings spielt der kleine Stick im BG Krems/ Rechte Kremszeile eine große Rolle. Er transportiert nämlich neben den persönlichen Daten ein komplettes bootfähiges Betriebssystem samt dazugehörigen Programmen mit sich.

Damit kann mensch nun an jedem Rechner – egal welches Betriebssystem installiert ist – mit dem Stick booten und hat immer die gleiche  Oberfläche und die gewohnten Programme zur Verfügung. Nebenbei natürlich auch die eigenen digitalen Hausaufgaben und die Arbeitsmaterialien, usw.

Eine technische Spielerei? Nein, es geht weit drüber hinaus. “Einerseits kommen unsere SchülerInnen oftmals aus Patchwork Families, wo die unterschiedlichsten Computer in den Haushalten stehen und anderseits läßt nicht jeder Erwachsene seine Kinder an den eigenen PC.  Mit dieser Lösung werden solche Nutzungsproblme beseitigt. Wenn der Rechner abgedreht wird und der Stick entfernt ist, hinterläßt die Arbeit keine Spuren am genutzten Rechner.”, meinte Dr. Klaus Misof, der Projektleiter an der Schule, anläßlich einer Präsentation am Linuxtag in Krems.

Durch die Nutzung des Open Source Betriebssystem Linux (Open Suse) und ebenso lizenzierter Programme an der Schule erspart sich die Schule eine Menge Lizenzgebühren und es entfallen auch Kosten für die Eltern bei der Beschaffung von Programmen. Der USB Stick ist frei kopierbar und wird über die Webseite der Schule zum Download angeboten ( Projekt “Linux Advanced“). Bis dato konnten für alle Einsatzbereiche im Unterricht passende Programme am Stick integriert werden. Ausserdem ist es damit möglich eine plattformübergreifende Schulung in den Standardprogrammen zur Text- und Bildverarbeitung, sowie für Tabellen- und Präsentationsprogramme anzubieten.

Die Auseinandersetzung mit der Lizenzierung und dem Urheberrecht ist zudem eine zutiefst medienpädagogische Maßnahme. Es ist wichtig den Markt auch auf dieser Ebene der Mediennutzung zu hinterfragen und Free Open Source Software (FOSS) wird immer öfters zum medienpolitschen Thema. “Free ist hier im Sinne von FREEdom und nicht von FREE beer gemeint”, merkte Ing. Reinhard Müller von der Free Software Foundation an.

Das gesamte Tagungsprogramm sowie die Folien sind hier downloadbar.

Mrz
23
Filed Under (podcampus) by chb on 23-03-2009

Der technische Hintergrund des PH Podcampus sind die Archivsoftware “Stream On The Fly” (SOTF)  und Wordpress MU (WPMU) -beides sind Open Source Produkte.

Warum ein eigenes Archiv – auch in Blogs können Audio- und Videodateien eingebunden und präsentiert werden?

Die Archivsoftware ermöglicht den Upload von Audio- und Videofiles sowie eine standardisierte Metadateneingabe. Letzteres ermöglicht auch umfangreiche Suchfunktionen im Archiv. Dies wird vor allem dann wichtig, wenn das Archiv umfangreicher wird und doch das Auffinden von bestimmten Beiträgen leicht möglich sein soll.

Die Beiträge werden einzelnen Archiven oder auch Serien zugeordnet. Jedes Archiv, jede Serie erzeugt automatisch RSS und Podcastfeeds.

Die Nutzung der archivierten Beiträge steht frei zugänglich im Internet (Open Content) allerdings anders als bei You Tube oder ähnlichen Plattformen gibt es im Podcampus Archiv eine redaktionelle Betreuung. Hier veröffentlichte Beiträge sind sowohl in Bezug auf die Nutzungsrechte als auch auf ihre inhaltliche Relevanz von der Podcampus Redaktion überprüft.

Die archivierten Beiträge können sehr einfach in andere Applikationen des Virtuellen Campus (Lernplattform, e-portfolio, Blog) der PH Wien eingebunden werden. Damit wird mehrfaches Uploaden und Traffic vermieden.

Die Blogs auf dem PH Wien Podcampus Server bieten den ProduzentInnen die Möglichkeit Ihre Produktionen besser zu präsentieren und auch mittels Kommentarfunktion zu diskutieren.