Zentrum für Medienbildung
Einen fulminanten Start legte das BIB – Büro für Inklusive Bildung am 3.11. an der PH hin. Die Keynote hielt launisch und sehr engagiert Dr. Georg Feuser (emeritierter Professor der Uni Zürich). Aber hören Sie ihn selbst an:
Get the Flash Player to see this player.
Quelle: podcampus phwien
Am 19.10.2010 startete an der PH Wien die von Dr. Kurt Scholz konzipierte und in Kooperation mit der “Initiative neues lernen” der Köck Stiftung unterstützte Ringvorlesung mit einem Referat von Dr. Ewald Novotny, Gouverneur der Österreichischen Nationalbank zum Thema “Dauerhafte Finanzmarktstabilität-Die Rolle der EU,des Euro und der EZB”.
Der Vortrag wurde aufgezeichnet, ist im Podcampus Archiv abrufbar und steht damit zur Diskussion auch in Lehrveranstaltungen zur Verfügung.
Get the Flash Player to see this player.
(Quelle: Podcampus Archiv)
medienimpulse ist die österreichische Fachzeitschrift zur Medienbildung.
Die 3. Ausgabe des Jahres 2010 stellt sich dem aktuellen Thema Cultural Diversity. Gerade angesichts derzeit erstarkender Diskussionen zu sozialer und kultureller Integration bzw. zu schichtspezifischer Selektion scheint es auf medienpädagogischer Ebene sehr wichtig zu sein, das Verhältnis von Gleichheit und Unterschied, von Eigenem und Fremdem oder von Einheit und Vielheit unter Medienbedingungen genauer unter die Lupe zu nehmen.
Etienne Wenger hielt am 1.9.2010 auf Einladung von eLSA einen Vortrag über “Communities of practice in education” in Neufeld/Leitha. Der gebürtige Schweizer Wenger arbeitet/lebt in den USA und beschäftigt sich als Sozialwissenschafter schon viele Jahre mit der Theorie der “Communities of practice (CoP)” . “CoPs” gab es immer schon und sind eine der grundlegenden Beziehungsformen in denen Menschen lernen. Angetrieben vom gemeinsamen Interesse an einem Thema, tauschen sie auf freiwilliger Basis ihr gegenseitiges “ExpertInnenwissen”. Lernen erfolgt hier aus primärer Motivation und jedeR einzelne profitiert am Austausch des Wissens und der praktischen Erfahrungen der anderen. “CoPs” sind keine institutionelle Einrichtungen, sondern entstehen aus der Lebens- und Arbeitspraxis. Trotz der Freiwilligkeit und Unabhängigkeit folgen CoPs jedoch Entwicklungsstufen und kreiieren eigene Verbindlichkeiten.
Mit der Aussage “…my problem as a learner is not the output, but the question who am I.”, plädierte Wenger für ein Neudenken der sozialen Designs für Lernprozesse. Dabei ändern sich auch die Rollen der Beteiligten, die Formen der Kommunikation und die sozialen Prozesse. Spielt dabei der virtuelle (Lern-) Raum eine besondere Rolle? war nur eine der Fragen, die sich aus dem sehr launig und gut verständlich gebrachten Vortrag ergab.
Trotz einem ca. 1 stündigem Vortrag gab es daher noch eine spannende Diskussion. Hätte die umsichtige Moderatorin Barbara Buchegger nicht auf die Zeit geachtet – es hätte wohl noch einige Stunden Gesprächsstoff gegeben.
Hier die Audiomittschnitte (in Englisch) zum Nachhören. Zum Einstieg ist das von Christina Merl geführte Interview empfohlen.
Das Interview:
Get the Flash Player to see this player.
Quelle: Podcampus Archiv
Der Vortrag:
Get the Flash Player to see this player.
Quelle: Podcampus Archiv
Die Diskussion:
Get the Flash Player to see this player.
Quelle: Podcampus Archiv
Zusätzlich gibt es noch den von Wenger verwendeten Foliensatz zum Download als pdf (20MB!).