12 Mrz

TAGS – Hilfestellung oder Verwirrung?

Ohne es zu realisieren sind Tags unser ständiger Wegbegleiter im Internet, aber auch im Alltag.

Blicken wir beispielsweise auf die Innenseite unserer Kleidung, finden wir Tags in Form von kleinen Zetteln mit Größenangaben, Markennamen und Waschanleitungen. Denken wir nun jedoch an Tags im Internet, sprechen wir von Schlagwörtern, die uns die Suche nach Informationen erleichtern sollen.

Viele von uns verwenden Wikipedia – die freie Enzyklopädie [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite] und seine Tags. Hier finden wir Artikel mit markierten Wörtern (Tags), die uns zu weiteren Informationen führen. Dadurch entsteht ein Netzwerk an Informationen, die man sich bei Bedarf aneignen kann.


Für HTML–Dokumente und andere markup languages (=Auszeichnungssprachen) sind Tags die Grundlage.

Um beispielsweise auf einer Seite ein Wort fett-gedruckt erscheinen zu lassen, wird ein öffnender Tag (<b>) vor und ein schließender Tag (</b>) nach dem Wort geschrieben.

 
Zusätzlich gibt es auch das sogenannte „social tagging“ [http://de.wikipedia.org/wiki/Social_Tagging]. Immer häufiger wird dieses social tagging  von Menschen aller Altersgruppen verwendet. Apps wie „Instagram“ oder „Flickr“ vereinfachen die Anwendung und popularisieren Tags. Hier werden Fotos hochgeladen und mit beliebten Schlagwörtern versehen, um sie bekannter zu machen. Sobald das entsprechende Schlagwort in die Suchmaschine des Apps eingegeben wird, erscheint das Foto. Je mehr Tags also verwendet werden, desto mehr Menschen sehen, „liken“ und kommentieren die Fotos.

Die Popularisierung von Fotos, Videos oder Ähnlichem beim social tagging führt zu einer Masse von Schlagwörtern, die oftmals gar nichts mehr mit dem eigentlichen Thema zu tun haben. Der ursprüngliche Sinn von Tags ist die schnelle Informationsbeschaffung, die hier nicht mehr stattfinden kann. Um dies zu vermeiden, sollten wir alle genau überlegen wann und in welchem Ausmaß wir Tags selbst einsetzen und Informationen, die wir über Tags erfahren hinterfragen.

10 Mrz

Medien bestimmen unseren Alltag – Gefahren im Internet


Direkt zu Anfang ein Youtube-Video, das die heutige Situation im Bezug auf Mediennutzung, ziemlich genau darstellt. Natürlich werden die Situationen übertrieben dargestellt, aber überlegen wir einmal ernsthaft – ist es in unserem Alltag nicht so ähnlich?
Wir wachen auf, wenn der Handywecker läutet und hören da schon zumeist die ersten Nachrichten aus dem Radio. Wir holen unsere Zeitung oder checken in der Früh schon die ersten E-Mails auf unserem Smartphone. Wir Simsen der Freundin oder dem Freund und informieren uns online über die An-und Abfahrtszeiten der öffentlichen Verkehrsmittel um schnellst möglich zu unserer Ausbildungsstätte zu gelangen.
Nachmittags telefonieren wir und treffen uns mit Freunden im Café. An den Nebentischen sitzen ebenfalls Gruppen von Jugendlichen. Was dabei auffällt: Jeder ist mit seinem Smartphone beschäftigt, sucht etwas im Internet oder schreibt dem Liebsten eine Nachricht – haben wir uns nichts mehr zu sagen? Die Personen sind körperlich anwesend, jedoch in ihrer virtuellen Welt gefangen.
Dieses Phänomen betrifft verstärkt die jüngere Generation, aber keineswegs nur sie. Das Problem der medialen Berieselung ist allgegenwärtig. Nicht nur Jugendliche sind „gefangen“! Auch ältere Personen und vor allem Kinder sind den Medien ausgesetzt.
Betrachten wir dieses Problem bei Kindern aus wissenschaftlicher Sicht. Laut einer Studie besitzt bereits jedes 3.Kind unter 10 Jahren ein internettaugliches Smartphone. Ein Grund für diese Anschaffung ist vor allem, dass Eltern so besser mit Ihren Kindern in Kontakt bleiben können, zumindest behaupteten das 68% der befragten Familien. 17% der Studienteilnehmer gaben aber auch zu, dass sie das Gerät nur angeschafft hätten, weil ihr Kind solange herum gequängelt hätte, bis es das Gerät erhielt. Während diese Gründe noch sehr gut nachzuvollziehen sind, leuchtet uns nicht ein, warum ein unter 10-jähriges Kind ein iPhone bräuchte. Scheinbar sehen das aber viele Eltern anders, denn wieso sonst sollte jedes 3. Kind in Europa eben solch ein Smartphone besitzen? Darüber hinaus haben 16% ihren eigenen Laptop, 25% haben eine eigene E-Mail-Adresse, 8% haben ein eigenes Profil bei einem sozialen Netzwerk (das Mindestalter z.B. bei Facebook und Myspace ist 13 Jahre).
Man könnte meinen in unserer heutigen Zeit sei der Besitz eines elektronischen Gerätes von großer Bedeutung und ein geübter Umgang mit Medien (vor allem Internet) von Vorteil, jedoch birgt dies, an erster Stelle für unsere Kinder, viele Gefahren.
Unserer Meinung nach ist der Einfluss der Medien im Alltag heutzutage kaum noch zu bremsen. Zwar ist es wichtig gut damit umgehen zu können, jedoch nimmt der mediale Einfluss Überhand. Gerade deswegen liegt es in der Verantwortung der Eltern und auch der Lehrer, die Kinder vor allem über die Gefahren, wie sexuelle Belästigung, Mobbing, „Abzocke“ oder gar eine Suchtgefahr und andere Fallen des Internets aufzuklären und zu versuchen, sich auch selbst auf dem neuesten Stand zu halten.
Es ist von Bedeutung, dass Eltern und Lehrpersonen wissen, wie sie sicher surfen können, um so ihr Wissen weitergeben zu können.

Hierzu fanden wir zwei Seiten mit genauen Erklärungen und Tipps für Lehrpersonen und Eltern.
http://www.zeitblueten.com/wp-content/uploads/2012/06/gefahren_kinder_internet.pdf
http://www.internet-abc.at/eltern/gefahren-internet.php
Melanie Gold
Aleksandra Chlopczyk

08 Mrz

Laptop statt Schulbuch – wie soll das weitergehen?

Die Menschen werden immer mehr von der modernen Technik abhängig. Kaum jemand kann ohne Computer, Handy, Ipod, Navigationssytem auskommen. Die ganze Kommunikation geht über das Internet und das mündliche Gespräch bzw. der soziale Kontakt nimmt immer mehr ab.  Wie weit entwickelt sich die Gesellschaft noch? Sogar Bücher werden heutzutage immer mehr online auf dem sogenannten Ebook-Reader gelesen. Geht es soweit, dass bald Kinder nur noch den Laptop mit in die Schule nehmen müssen und keine Schulbücher mehr benötigen?
Es gibt schon einige Schulen, in denen das Schulbuch durch einen Laptop ersetzt wird und die gesamte Kommunikation, wie z.B. Hausaufgaben per Email übermittelt werden.
Wie zu jedem Thema, spalten sich auch hier die Meinungen. Viele Eltern haben Angst, dass die Kinder nie eine eigene Handschrift erlernen und die Rechtschreibung verkümmert. Jedes Schreibprogramm hat heutzutage eine eigene Rechtschreibkorrektur und Rechtschreibfehler werden sofort automatisch ausgebessert oder unterstrichen. Somit lernen Kinder nicht mehr, auf die Fehler von alleine zu achten.
Des Weiteren kann es passieren, dass sich die Schüler/innen im Unterricht mit anderen Dingen, wie zum Beispiel Chatten/Emails checken, beschäftigen und so dem Stoff nicht mehr folgen können.
Außerdem brauchen Bücher weder Strom noch Software, um zu funktionieren. Sie sind robust und können nicht kaputt gehen, wenn sie nass werden oder herunter fallen. Wenn ein Laptop ausfällt, kann das Kind nicht im Unterricht mitarbeiten. Schlimmer ist aber, dass Dateien verloren gehen können und viele Kosten auf einen zukommen, wenn man ihn reparieren möchte. Diese Kosten kann sich nicht jede Familie – besonders mit vielen Kindern – leisten, was sich negativ auf die Schulleistung auswirkt.
Besonders längere Texte lassen sich besser auf traditionelle Weise lesen, da jederzeit nachgeschlagen werden und sich Lesezeichen oder Markierungen setzen kann. Es ist außerdem anstrengend für die Augen, längere Zeit auf einen Monitor zu schauen, was einigen auch Kopfschmerzen bereitet.
Hinzu kommt, dass ein Beherrschen des 10-Finger-Systems unausweichlich ist, um im Unterricht mitzuschreiben. Etwas langsamere Kinder haben hier einen Nachteil und müssen sich das Mitgeschriebene bei den Mitschülern/innen einholen.
Es gibt aber auch positive Seiten des Laptops in der Schule. Bücher sind schwer und belasten somit den Rücken. Besonders an Ganztagsschulen hat man viele Fächer und für jedes benötigt man ein eigenes oder mehrere Bücher, was ein Laptop vereinfacht. Im Gegensatz zu Büchern spart ein Laptop Platz und besitzt weniger Gewicht.
Bücher können nicht aktualisiert werden und Schulen können sich meist nicht neue leisten, sodass die neuen Generationen nur mit alten Informationen/ Themen arbeiten können. Mit Hilfe des Laptops können Lehrer/innen immer aktuelle Themen anbieten und den Kindern Links zukommen lassen.

Unsere Meinung zu dem Thema, ob Laptops die Bücher in Schulen ersetzen sollten, ist zwiespältig. Wir merken in unserer Zeit, dass man ohne Laptop und vor allem ohne Internet nicht mehr auskommt. Zum Beispiel läuft die Lehrveranstaltungsanmeldung der Hochschule über das Internet, sowie das Herunterladen der Unterrichtsmaterialien geschieht online. Somit ist ein Auskommen der Medien unumgänglich.
Ob allerdings die Bücher die Laptops ersetzen sollten, ist fraglich. Bücher haben etwas Traditionelles und sind teilweise unkomplizierter, da man nicht von Strom, Internet und Software abhängig ist. Besonders der Aspekt, dass Laptops in der Schule von dem eigentlichen Unterricht ablenken, stört besonders. Viele Kinder schreiben sehr viel mit dem Handy unter dem Tisch. Wenn sie nun auch noch offen auf dem Tisch mit freizugänglichem Internet schreiben können, richtet sich die Aufmerksamkeit nicht mehr auf das Wesentliche.
Jedoch bieten Laptops eine Affinität zur Technik. Des Weiteren vereinfacht die Onlinekommunikation den Lehrern/innen, die Hausaufgaben zu übermitteln oder Unterrichtsmaterialien zukommen zu lassen. Ein Hausaufgabenheft, was Fehler beinhalten kann, wird überflüssig und Ausreden der Schüler/innen entfallen.
Insgesamt ist zu sagen, dass der Gebrauch des Laptops unumgänglich ist und die Kommunikation erleichtert. Allerdings ist der Laptop in der Schule in unseren Augen nicht vorteilhaft, da er von der eigentlichen Arbeit ablenkt, und Bücher bei Kindern nicht in Vergessenheit geraten sollten.
http://www.geo.de/GEOlino/nachrichten/laptop-statt-schulbuch-24082005-4272.html
http://www.infranken.de/regional/kronach/Whiteboard-Tablet-Grundschule-Laptop-Tablet-Whiteboard-Naht-das-Ende-der-analogen-Schule;art219,330650

Raphaela Guttmann
Salka Wilhelm

07 Mrz

Computerspiele bei Kindern und Jugendlichen – Gefahr oder Bereicherung?!

Wer kennt das nicht : das Kind das gebannt am Handy, iPod etc. hängt um Spiele zu spielen und nicht mehr wegzubekommen ist? Egal ob am Schulhof, in der U-bahn, zuhause oder wo auch immer – überall wird gespielt. Handelt es sich hier um einen Lernzuwachs für die Kinder, eine Entspannung zum Schulalltag oder lauert eine Gefahr hinter den teils harmlos wirkenden Spielen?

Der Umsatz mit Computer- und Videospielen steigt und steigt. Ob unterwegs mit portablen Geräten, zuhause am heimischen PC oder an der Spielkonsole, gespielt wird überall und alles. Die Spielindustrie hält hier zwei Strategien für uns bereit : zeitlich nicht anspruchsvolle Spiele für Zwischendurch  und Spiele die im Prinzip endlos sind und deren Zwischenstände nicht gespeichert werden können, der Spieler wird sozusagen „gezwungen“ dabei zu bleiben. Die Spielindustrie bietet auch eine Vielfalt an Spielgenres, jedes Kind findet ein Spiel das seiner Persönlichkeit und seinem Geschmack entspricht. Hier könnten wir uns fragen: Welche Spielgenres gibt es?

Computerspiele – steckt auch etwas Gutes dahinter? Was ist die Gefahr dabei?

Spielen ist ein Grundbedürfnis von Kindern, sie brauchen Freiräume in denen sie etwas tun können, was keinen wirklichen Zweck hat.  Computerspiele gehören bereits zur Jugendkultur.Wenn man für einen Moment die negativen Klischees wegräumt, sieht man das Kinder auch von Computerspielen lernen können. Zum Beispiel lernen sie andere Mitspieler zu akzeptieren und zu respektieren (gerade bei Online-spielen; Spielen die gemeinsam bestritten werden). Die Kids erleben in den Spielen spannende Abenteuer, schlüpfen in fremde Rollen und können in Fantasiewelten abtauchen. Die Kinder/Jugendlichen können Dinge wagen, die in der realen Welt nicht möglich wären.Wichtig ist, dass der kindgerechte Umgang mit den Spielen gegeben ist.  Die Kinder/Jugendlichen sollten nicht zu viel Zeit damit verbringen  gerade weil  nicht jedes Spiel einen Bildungszweck erfüllt, und oft schulische Anforderungen in den Hintergrund geraten:

Alter Angemessene Spielzeit
bis 7 Jahre durchschnittlich 30 Minuten
8-9 Jahre durchschnittlich 45 Minuten
10-11 Jahre durchschnittlich 60 Minuten
12-13 Jahre durchschnittlich 75 Minuten
(Richtlinien;Initiative: SCHAU HIN!)

 

Wann wird es zuviel?

Gerade Spiele mit hoher Bindungswirkung (vor allem Onlinespiele:  Gruppenzwang durch Mitspieler; Angst etwas zu verpassen; kein fixes Spielziel) haben ein hohes Suchtpotenzial und die oben genannten Richtwerte werden weit überstritten (Eltern sollten klare Regeln vorgeben). Besonders gefährdet sind schüchterne Kinder/Jugendliche mit einem geringen Selbstwertgefühl, die Probleme haben Freunde zu finden. Hier ist es wichtig soziale Beziehungen im unmittelbaren Umfeld des Kindes zu fördern, dass es sich nicht in seiner virtuellen Welt verliert.

 

Zur Killerspiele-debatte : Ein Killerspiel macht noch keinen Mörder

Amokläufe an deutschen Schulen entfachen immer wieder Verbotsdiskussionen im Hinblick auf so genannte Killerspiele. Ein Verbot in diese Richtung würde schnell und sichtbar eine Grenze setzen und Beruhigung schaffen, doch die eigentlichen tieferen und gesellschaftlich verbreiteten Ursachen derartiger Gewaltausbrüche würden bestehen bleiben. Computerspiele schaffen Scheinwelten, wobei intensiv spielende Jugendliche/Kinder sehrwohl zwischen Realität und Simulation unterscheiden können. Dennoch sind solche Spiele in denen grausame gewaltsame Tätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen ausgeführt werden, keinesfalls zu unterschätzen. Spiele prägen die Phantasie und über die Phantasie die realen Reaktions- und Verhaltensmuster, in welcher Abschwächung auch immer. Phantasie geht bekanntlich der Handlung voraus. Die aggresiven Tendenzen des Spielers  werden sich wohl eher verstärken als abschwächen. Mehr dazu hier : Streitfall Computerspiel.

 

Linksammlung:

http://www.mediaculture-online.de/Wie-wirken-Computerspiele.1299.0.html

Anregungen für den Unterricht:

http://www.mediaculture-online.de/Anregungen-fuer-den-Unterricht.1301.0.html

 

Artikel von Tamara Zuchna

06 Mrz

Der Begriff der Medienerziehung

„Medienerziehung ist das Anregen und Begleiten jener Lernvorgänge, die den Heranwachsenden zu einem selbstständigen und kompetenten Umgang mit Medien befähigen.“                                                                                                                      (Statsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung, München)

„Medien bestimmen unseren privaten und beruflichen Alltag. Technische Möglichkeiten
der Vervielfältigung, Übertragung und Vernetzung spielen in der „natürlichen“
Umgebung der Schüler/innen eine immer größere Rolle, sie sind ein Teil ihrer Wirklich-
keit, ihrer Lebenswelten. Erziehung und Bildung sollten Heranwachsende in ihrer
Beziehung zur Welt/Wirklichkeit begleiten und fördern. “                                   (Grundsatzerlass Medienerziehung, 2012)

Die Medienerziehung ist ein Teil der Medienpädagogik, welcher zu Medienkompetenz führen soll.                                                                                                                       Hierbei geht es nicht um die Ausbildung zum Medienmacher, sondern um pädagogisches Handeln, das zur kritisch- reflexiven Aneignung der Medien anleiten soll.                              Es bedarf sinnvoll geplanter fachdidaktischer und mediendidaktischer  Arangements.

Ziele

  • zum einen das Bewahren durch Verbote und Prävention
  • sich sensibilisieren zu lernen durch Analyse und Reflexion
  • selbst Medien zu produzieren                                                                          (Handlungs- & Erfahrungslernen: die Praxis und deren kritische Reflexion über den Herstellungsprozess, sowie das Produkt selbst, sollen in einen bewussten Erkenntnisgewinn münden. )
  • die Schüler und Schülerinnen durch aktive, aufgeklärte Teilnahme an Medien zu emanzipieren
  • den Wissensdrang nach neuen Inforamtionen anzuregen

Um diese Ziele zu erreichen bedarf es einiger (Medien-)Kompetenzen. Die wichtigsten sind Sprach- und Kommunikationsfähigkeit, Urteils- und Bewertungsfähigkeit, Selbstsicherheit und als Grundlage für den Einsatz von Medien ein technisches Verständnis.

Bei der „Durchführung“ ist darau zu achten sich nicht auf einzelne Unterrichtsgegenstände zu beschränken. Jeder Lerer/ jed Lehrerin ist verpflichtet auf die Verwendung von Medien als Unterrichtsprinzip Bedacht zu nehmen. Dies ist auch im Lehrplan der allgemeinen Sonderschulen festgesetzt.

„In den Sonderschulen kommt der Medienerziehung besondere Bedeutung zu:
Einerseits sind die Möglichkeiten der Kinder zum Sammeln unmittelbarer Erfahrungen
durch Behinderungen häufig eingeschränkt, was durch den Einsatz von Medien
zumindest ansatzweise kompensiert werden soll. Andererseits kommt bei vielen Behin-
derungen den Medien eine bedeutsame Funktion bei der Überbrückung von
Kommunikationsbarrieren zu (z.B. bei sinnes- und körperbehinderten Kindern).
Medienerziehung in dieser erweiterten Sicht verknüpft damit sonderpädagogische
Aufgaben und Zielsetzungen mit jenen Anliegen der Medienerziehung, die die
behinderten Schüler/innen selbst als Medienkonsumenten zu Adressaten haben.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Bereich der Medienerziehung eine sehr bedeutende Rolle bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen spielt.                                Für die Zukunft:                                                                                                                     Die Schüler und Schülerinnen müssen in einem immer größeren Ausmaß auf den richtigen Umgang mit Medien vorbereitet werden- der Lauf der Zeit!

Dies ist in unseren Augen mehr als wichtig, um die Kinder/Jugendliche aber auch Erwachsene so gut wie möglich vor den immer weiter wachsenden Gefahren des World Wide Web  zu schützen.

Links:

Materialien für die Medienerziehung: http://materials.lehrerweb.at/medienerziehung.html

Grundsatzerlass (2012)

Tipps für (angehende) Lehrer und Lehrerinnen: https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/172/Seite.1720901.html

Bianca Artwohl & Laura Schneider

 

05 Mrz

Social Bookmarks

Das World Wide Web ist voll von den verschiedensten Websites und Homepages. Da verliert man sehr leicht den Überblick. Hat man einmal eine brauchbare Website gefunden, will man diese auch beim nächsten Mal wiederfinden. Internetbrowser machen es möglich, Seiten als Favorit/Lesezeichen/Bookmark zu markieren.

Social Bookmarks sind „Internet-Lesezeichen“, die von mehreren Nutzern gemeinsam auf einem Server im Internet oder im Intranet abgelegt werden, so dass sie gemeinsam darauf zugreifen können, um die Lesezeichen untereinander auszutauschen. Es wird möglich gemacht, nicht nur von einem Standort aus die eigenen Lesezeichen zu öffnen, sonder man kann von überall aus zugreifen und seine Bookmarks auch mit anderen teilen.

Nutzer können eigene Lesezeichen hinzufügen, löschen, bewerten, kommentieren beziehungsweise mit Kategorien ode Schlagwörter (Tags) versehen. Ebenso haben sie Einblick in die Lesezeichen anderer Nutzer, die in die eigene Sammlung übernommen werden können. Social Bookmarks lassen sich je nach Dienst, nach Schlagwörtern, Schlagwörter-Kombinationen, Kategorien oder Benutzern auflisten und durchsuchen. Zudem gibt es in vielen Fällen eine Auflistung der von allen Nutzern zuletzt gespeicherten Lesezeichen auf der Startseite sowie eine Liste der beliebtesten Links. Jede dieser Listen lässt sich mit Hilfe eines RSS-Feeds verfolgen. Die meisten Anbieter von Social Bookmarks bieten eine Auflistung thematisch verwandter Links bzw. verwandter Tags an.

Viele Social Bookmarks sind kostenlos und arbeiten wie eine Suchmaschine und suchen aus den vielen Einträgen der Suchanfrage die entsprechenden Lesezeichen aus.

Auch in Hinblick auf  Suchmaschinenoptimierung (=Maßnahmen, die dazu dienen, dass Webseiten im Suchmaschinenranking in den unbezahlten Suchergebnissen auf höheren Plätzen erscheinen) können Social Bookmarks interessant sein. Sie ermöglichen es nicht nur, eine Webseite bekannter zu machen, sondern können auch zu zusätzlichen Rückverweisen (=ein Link einer Webseite, der von einer anderen Webseite aus auf diese führt) beitragen.

Das Verlinken verschiedener Social Bookmarking-Dienste auf der eigenen Webseite andererseits bietet Besuchern die Möglichkeit, diese Webseite mit wenigen Klicks bei ihrem bevorzugten Social Bookmark-Dienst als Lesezeichen ablegen zu können und erhöht damit die Wahrscheinlichkeit, dass die eigene Webseite gebookmarkt wird.

Es gibt auch eine Reihe von  Open-Source-Lösungen für Social Bookmarks, die auf dem eigenen Server installiert werden können.

Open Source nennt man Software, dessen Lizenzbestimmungen in Bezug auf die Weitergabe der Software besagen, dass der Quelltext öffentlich zugänglich ist und – je nach entsprechender Lizenz – frei kopiert, modifiziert und verändert wie unverändert weiterverbreitet werden darf.

 

Social Bookmarking Links

www.delicious.com  gehört zu den größten Anbietern im englischsprachigen Bereich.

www.mister-wong.de bietet neben der deutschsprachigen Oberfläche auch einen Dienst auf Englisch an.

Auf http://sourceforge.net/projects/scuttle/ kann man kann man eine Open-Source-Software herunterladen.

 

Dieses Video beschreibt, wie Social Bookmarking funktioniert und warum wir das überhaupt brauchen können:

http://www.commoncraft.com/video/social-bookmarking

 

Artikel von Lisa Mayr und Claudia Baumgartner