06 Mrz

Der Begriff der Medienerziehung

„Medienerziehung ist das Anregen und Begleiten jener Lernvorgänge, die den Heranwachsenden zu einem selbstständigen und kompetenten Umgang mit Medien befähigen.“                                                                                                                      (Statsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung, München)

„Medien bestimmen unseren privaten und beruflichen Alltag. Technische Möglichkeiten
der Vervielfältigung, Übertragung und Vernetzung spielen in der „natürlichen“
Umgebung der Schüler/innen eine immer größere Rolle, sie sind ein Teil ihrer Wirklich-
keit, ihrer Lebenswelten. Erziehung und Bildung sollten Heranwachsende in ihrer
Beziehung zur Welt/Wirklichkeit begleiten und fördern. “                                   (Grundsatzerlass Medienerziehung, 2012)

Die Medienerziehung ist ein Teil der Medienpädagogik, welcher zu Medienkompetenz führen soll.                                                                                                                       Hierbei geht es nicht um die Ausbildung zum Medienmacher, sondern um pädagogisches Handeln, das zur kritisch- reflexiven Aneignung der Medien anleiten soll.                              Es bedarf sinnvoll geplanter fachdidaktischer und mediendidaktischer  Arangements.

Ziele

  • zum einen das Bewahren durch Verbote und Prävention
  • sich sensibilisieren zu lernen durch Analyse und Reflexion
  • selbst Medien zu produzieren                                                                          (Handlungs- & Erfahrungslernen: die Praxis und deren kritische Reflexion über den Herstellungsprozess, sowie das Produkt selbst, sollen in einen bewussten Erkenntnisgewinn münden. )
  • die Schüler und Schülerinnen durch aktive, aufgeklärte Teilnahme an Medien zu emanzipieren
  • den Wissensdrang nach neuen Inforamtionen anzuregen

Um diese Ziele zu erreichen bedarf es einiger (Medien-)Kompetenzen. Die wichtigsten sind Sprach- und Kommunikationsfähigkeit, Urteils- und Bewertungsfähigkeit, Selbstsicherheit und als Grundlage für den Einsatz von Medien ein technisches Verständnis.

Bei der „Durchführung“ ist darau zu achten sich nicht auf einzelne Unterrichtsgegenstände zu beschränken. Jeder Lerer/ jed Lehrerin ist verpflichtet auf die Verwendung von Medien als Unterrichtsprinzip Bedacht zu nehmen. Dies ist auch im Lehrplan der allgemeinen Sonderschulen festgesetzt.

„In den Sonderschulen kommt der Medienerziehung besondere Bedeutung zu:
Einerseits sind die Möglichkeiten der Kinder zum Sammeln unmittelbarer Erfahrungen
durch Behinderungen häufig eingeschränkt, was durch den Einsatz von Medien
zumindest ansatzweise kompensiert werden soll. Andererseits kommt bei vielen Behin-
derungen den Medien eine bedeutsame Funktion bei der Überbrückung von
Kommunikationsbarrieren zu (z.B. bei sinnes- und körperbehinderten Kindern).
Medienerziehung in dieser erweiterten Sicht verknüpft damit sonderpädagogische
Aufgaben und Zielsetzungen mit jenen Anliegen der Medienerziehung, die die
behinderten Schüler/innen selbst als Medienkonsumenten zu Adressaten haben.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Bereich der Medienerziehung eine sehr bedeutende Rolle bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen spielt.                                Für die Zukunft:                                                                                                                     Die Schüler und Schülerinnen müssen in einem immer größeren Ausmaß auf den richtigen Umgang mit Medien vorbereitet werden- der Lauf der Zeit!

Dies ist in unseren Augen mehr als wichtig, um die Kinder/Jugendliche aber auch Erwachsene so gut wie möglich vor den immer weiter wachsenden Gefahren des World Wide Web  zu schützen.

Links:

Materialien für die Medienerziehung: http://materials.lehrerweb.at/medienerziehung.html

Grundsatzerlass (2012)

Tipps für (angehende) Lehrer und Lehrerinnen: https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/172/Seite.1720901.html

Bianca Artwohl & Laura Schneider

 

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