29 Nov

Unheil oder Segen? – Wie digitale Medien unser Leben beeinflussen

„Wie komme ich da hin?“ – „Ich weiß nicht, schau auf Google Maps nach!“ Dies ist eine Konversation, welche man heute beinahe täglich hört und auch selbst führt. Dies kann man darauf zurückführen, dass sich die Leute von heute nicht mehr merken müssen, wohin sie müssen, wie sie dort hinkommen und vielleicht sogar, was sie dort eigentlich tun.

Doch diese Situation besteht nicht nur, wenn man den Weg an einen bestimmten Ort nicht mehr weiß, nein, sie besteht in nahezu allen Lebenslagen in denen Gedächtnisleistung eine Rolle spielt. Anstatt scharf nachzudenken oder zu diskutieren, wird das Handy gezückt und „gegoogelt“.

Inwieweit aber führt diese Vorgangsweise dazu, dass wir ohne die Hilfe dieser Medien nichts mehr wissen?

Aber war es nicht früher auch so, dass vieles aufgrund der schweren Zugänglichkeit von Informationen aus Bequemlichkeit nicht recherchiert wurde?

Wusste man also früher weniger, dieses aber genauer?

Inwiefern sind die Informationen zweckgebunden? Erfahren wir alles oder nur, was wir erfahren sollen?

Und zu guter letzt: Kontrollieren wir digitale Medien oder kontrollieren diese uns?

Zu diesem Thema haben wir ein interessantes Interview des Bildungsforschers Gerd Gigerenzer gefunden.

Wir sehen digitale Medien als Vorteil. Wenn man mit Bedacht damit umgeht und weiß was man tut, sind sie, unserer Meinung nach, ein Segen. Man findet sich dank Navi in jeder unbekannten Stadt zurecht, es ist nicht mehr notwendig, sündhaft teure Bücher zu kaufen oder diese in einer Bibliothek auszuleihen, da wir was wir wissen wollen schnell im Internet finden können. Natürlich sind die vorhandenen Informationen nicht immer ein objektives Abbild der Realität und man kann nicht immer klar sagen, was wahr ist und was nicht, jedoch denken wir, dass man dies auch früher nicht immer konnte, da man jene Informationen, welche wir uns heute aus dem Internet holen, aus von Menschen und somit subjektiv geschriebenen Büchern bekommen hat oder gleich durch einen Anderen oder eine Andere eine subjektive Meinung erfuhr.

Was sagt ihr dazu?

Und wieviel wisst ihr? Hier ein Allgemeinwissen Quiz, überlegt dabei woher ihr das Wissen habt um  die Fragen zu beantworten 😉

Autoren: Sabine Chang, Susi Mühlbauer

 

27 Nov

Spielsucht- Ein ernstzunehmendes Problem

Der Umgang mit digitalen Medien ist der jungen Generation nicht mehr fremd. Bereits Grundschulkinder haben reichlich Erfahrung und Wissen im Umgang mit Videospielen. Ist es wirklich ein ernstzunehmendes Problem oder einfach nur der Alltag eines Kindes des 21.Jahrunderts?
Wo liegt die Grenze zwischen Hobby und Sucht und wie kann man als Erwachsener durchgreifen?
Heutzutage sieht der Alltag eines Kindes anders aus als noch vor hundert Jahren. Anstatt raus an die frische Luft zu gehen, bleiben sie lieber zu Hause vorm Computer sitzen, da ihnen die virtuelle Welt wichtiger als alles andere erscheint.
Insbesondere Videospiele haben einen hohen Stellenwert und einen erhöhten Suchtfaktor bei Kindern und Jugendlichen. Oft sind sie nicht vom Computer oder von der Konsole wegzukriegen, was eindeutig Suchtanzeichen sind.
Wenn man als Elternteil versucht einzugreifen endet das oft mit Aggressionen der Kinder gegenüber ihrem Umfeld. Es ist deshalb wichtig, es gar nicht erst dazu kommen zu lassen, sondern rechtzeitig einzugreifen.

Wenn Sie den Anschein haben, dass ihr Kind computerabhängig sein könnte, kontrollieren sie erstmals die Zeit, die ihr Kind täglich für Spiele am Computer aufwendet.  Wenn ihr Kind so viel Zeit an der Konsole verbringt, sodass es sogar seine Freizeitsbeschäftigungen, wie Schule, Freunde, etc. ,  vernachlässigt, sollten Sie so schnell wie möglich handeln.
Weitere Anzeichen, die auf Spielsucht hindeuten:

– Wenn ein Kind sehr reizvoll reagiert, wenn man es beim Spielen stört.
– Wenn es während dem Spielen statt mit der Familie essen will.
– Wenn es unruhig und gereizt ist, wenn es nicht spielen kann.
– Wenn es viel Geld für Spiele ausgibt.
– Wenn es verheimlicht, wie viel Zeit es am Computer verbringt.
– Wenn es die Hausübungen nicht macht und dadurch die Schule vernachlässigt.

Um Kindern einen vernünftigen Umgang mit Spielen zu erleichtern, sind folgende Aspekte zu beachten:

Um an eine Lösung des Problems der Spielsucht zu kommen, sollte man erstmals mit dem Kind das Gespräch suchen.  Fragen Sie es woran es liegt, dass es soviel Zeit an dem Computer verbringt.
Wie man an der Statistik erkennen kann, dient das Computerspielen überwiegend als Unterhaltung.
Jedoch trägt die Langweile ebenfalls einen großen Beitrag bei.

-Kontrollieren Sie gezielt die Uhrzeit und finden sie ein Alternativprogramm, welches Sie mit dem Kind absprechen können.
-Beschäftigen Sie sich vermehrt mit ihrem Kind.
-Geben Sie ihrem Kind konkrete Zeitangabe vor.
-Wählen Sie zusammen mit ihrem Kind Computerspiele aus.
-Digitale Geräte im Kinderzimmer sind im jungen Alter nicht zu empfehlen.
-Erlauben Sie ihrem Kind nicht über die geplanten Zeiten zu spielen, nur um ihre Ruhe zu haben.

Jedoch sollten sie dem Kind das Computerspielen nicht gänzlich verbieten, sondern mit ihm gemeinsam ein gesundes Maß finden.

Sobald ein Kind erst mal süchtig ist, umso schwieriger wird es, es unter Kontrolle zu bekommen.
Wenn sich das Verhalten ihres Kindes nicht verändert, zögern sie nicht, eine Psychotherapeutische Hilfe zu beanspruchen.

Quellenangaben:

http://www.hilfreich.de/computerspielsucht-bei-kindern-gefahr-im-kinderzimmer_6878
http://www.elternwissen.com/familienleben/kinder-medien/art/tipp/onlinespielsucht-so-schuetzen-sie-ihr-kind.html
http://www.guter-rat.de/gesund-bleiben/gesundheit/spielsucht-wie-jugendliche-von-der-virtuellen-welt-abhaengig-werden
http://www.internet-abc.at/eltern/spielsucht.php

25 Nov

Wann und wie darf ich Schülerfotos veröffentlichen?

„Auch die Veröffentlichung von Schüler-/Studentendaten bedarf der Zustimmung durch den Betroffenen – bei minderjährigen Schülern kann diese Zustimmung ersatzweise durch die Erziehungsberechtigten erfolgen – Schülerfotos unterliegen zusätzlich Urheberrechtsbeschränkungen – Erleichterte Kommunikation ist kein ausreichender Grund zur Veröffentlichung persönlicher Daten und Bilder “ (siehe ARGE Daten   http://www2.argedaten.at/php/cms_monitor.php?q=PUB-TEXT-ARGEDATEN&s=35049aac

von: Hannah Mühlhofer, Julia Teubel, Monika Reithmayr