15 Jan

Mögliche Anzeichen für Cybermobbing

Wie kann ich als Lehrer/in erkennen, ob ein Kind meiner Klasse von Cybermobbing betroffen ist?
Welche Anzeichen gibt es?

Folgende Beispiele können Anzeichen dafür geben, dass ein Kind/ein Jugendlicher unter Mobbing oder Cybermobbing leidet:

Zerbrochene Freundschaften:
Vor allem bei Mädchen passiert es immer wieder, dass ehemals beste Freundinnen zu Opfern bzw. Täterinnen von Mobbing-Attacken werden, da sie viele intime Geheimnisse voneinander kennen und diese dann gegeneinander verwenden.

Verschlechterung des Klassenklimas:
Wenn sich das Klima innerhalb der Klassengemeinschaft verschlechtert und die SchülerInnen einander unfreundlicher begegnen, kann diese Entwicklung von Mobbing begleitet sein.

Änderungen die Schule betreffend:
Mangelndes Interesse oder Widerwille, in die Schule zu gehen oder möglicherweise eine Verschlechterung der schulischen Leistungen.

Auf Schulveranstaltungen:
Gerade bei der Zimmeraufteilung auf Klassenfahrten oder Ausflügen/ Sportfesten wird sichtbar, wie gut einzelne SchülerInnen in die Klassengemeinschaft eingebunden sind.

Häufigere gesundheitliche Probleme:
Typische Symptome sind häufige Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, langes Fernbleiben der Schule oder Schlafstörungen.

Verhaltensänderungen:
Alarmsignale können zum Beispiel der Verlust von Selbstvertrauen, Reizbarkeit, untypische Aggressivität, plötzliche Schweigsamkeit und Verschlossenheit, der Rückzug in eine Parallelwelt (z. B. Onlinespiele oder Fantasiewelten), Schulschwänzen, Leistungsabfall in der Schule oder Änderungen im Schlafverhalten sein. Der Jugendliche/das Kind wirkt besorgt oder ängstlich, weigert sich aber zu sagen, was los ist.

Fehlen persönlicher Gegenstände:
Vor allem Eltern kann auffallen, dass besonders geliebte oder neue Gegenstände oder Geld plötzlich fehlen.

Herunterspielen:
Mobbing-Opfer werden bei ersten Gesprächen mit Erwachsenen meist keinen direkten Hinweis auf einen Vorfall geben oder die Situation herunterspielen. Wenn man einen konkreten Verdacht hat, sind viel Geduld und erneute Gesprächsangebote notwendig.

Negative emotionale Äußerungen nach der Nutzung sozialer Medien:
Das Kind wirkt aufgeregt oder verstört, nachdem es online war oder eine Textnachricht gelesen hat.

Quellenangaben:
http://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/cyber-mobbing/wie-kann-cyber-mobbing-in-der-schule-rechtzeitig-erkannt-werden/

http://www.praeventionspreis.at/cyber-mobbing/anzeichen-fuer-cyber-mobbing.php

http://schulen-entwickeln.de/tl_files/Datenbank-Texte/GGSE_Cybermobbing.pdf

Autorin: Katharina Stadlmann

15 Jan

Wie kann man neben kognitivem Lernen auch emotionales und soziales Lernen durch den Einsatz digitaler Medien fördern/erreichen?

Der Einsatz digitaler Medien eignet sich durchaus für die Förderung des Sozialverhaltens und das soziale – emotionale Lernen.
Dies konnten wir durch die Erstellung unserer Projekte (Videos) in Erfahrung bringen. Die Interaktion und Zusammenarbeit während solchen Projekten steht hierbei im Vordergrund. Ohne diesen Grundsätzen wären solche Projekte nur sehr schwer/ nicht möglich.
Folgende Kompetenzen können durch digitale Medien gefördert werden:
1) Unterschiedliche Lerninhalte miteinander verknüpfen (Fächerübergreifend)
2) Abwiegen der Bedürfnisse (eigene und die der anderen)
3) Kommunikation und Interaktion zwischen den Gruppenmitgliedern.
4) Förderung der Kreativität
5) Aussagen positiv und verständlich formulieren
6) Kennenlernen und Einsatz neuer digitaler Medien
7) Internationale Verknüpfung
8) Kennenlernen anderer Kulturen

Mit Hilfe der digitalen Medien kann gezielt auf das sozial – emotionale Lernen eingewirkt werden.
Beispiel: Nachstellen von unterschiedlichen Situationen (Mobbing) und deren multimediale Aufzeichnung (Video, Fotos). SchülerInnen beobachten anschließend die dargestellten Situationen kritisch und reflektieren die erstellten Arbeiten gemeinsam.

http://www.oieb.at/upload/4570_Handbuch_Digitale_Medien.pdf

Autoren: Peter Müller, Paula Linke, Günes Dogan

13 Jan

„Smart-board“: Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es im Unterricht?

Unter dem uns bekannten „smart-board“ versteht man ein interaktives „whiteboard-System“.

Das führt uns zunächst zu der Frage: „Was ist ein digitales whiteboard-System“?

„Ein digitales Whiteboard (teils auch interaktives Whiteboard genannt) ist eine elektronische Tafel, die an einen Computer angeschlossen wird. Das Bild wird im Regelfall von einem Beamer projiziert. Das interaktive Whiteboard stellt nun über Sensoren ein Koordinatensystem dar, das es ermöglicht, einen Computer mit all seinen Funktionen und für alle sichtbar einzusetzen, also das im Prinzip einen Bildschirm darstellt. Das Steuern des Computers erfolgt je nach Modell per Fingerdruck und/oder mit einem batterie- und kabellosen Stift. Auf dem digitalen Whiteboard werden die Menüs wie mit der Maus bedient und es wird mit dem Stift oder mit dem bloßen Finger geschrieben. Mit einem digitalen Whiteboard lassen sich über jedes vom Computer angezeigte Bild handschriftliche Ergänzungen legen. Eine Software bietet Möglichkeiten wie Anmerkungen, Ebenen uvm. (http://de.wikipedia.org/wiki/Whiteboard#Digitale_Whiteboards)“

Auf der homepage des Herstellers www.smarttech.com findet man genügend Argumente für die Anschaffung eines „smart-boards“.

Wir haben uns nun die Fragen gestellt, was man wirklich damit alles tun kann, und sind auf folgende Möglichkeiten des Einsatzes gekommen:

→ Zeigen von Anschauungsmaterial im Sachunterricht/Fachunterricht
→ Gemeinsames Betrachten von Videos
→ http://exchange.smarttech.com/index.html#tab=0, auf dieser Homepage kann man smart-board-Unterrichtsmaterialen finden und „sharen“
→ Individuelle Arbeiten
→ Gestalten eines Klassen-blogs, Update mit podcasts, kurzen Videos;
→ Gestalten eines Klassenkalenders

Interessant wäre die Vorstellung, dass es genau wie bei der Tafel, auch beim „smart-board“ Klassenordner geben würde. Dadurch kommen die SchülerInnen gleichermaßen zum Einsatz und erlernen so die Handhabung derartiger „hardware“.

Der Vorteil, welchen das „smart-board“ bietet, wäre generell das Zusammenarbeiten und Gestalten in der Gruppe. Die SchülerInnen lernen so in der Gruppe Arbeiten zu produzieren bzw. sich mit diversen Themen auseinanderzusetzen, jedoch sollten „smart-board“- spezifische Regeln zur Handhabung aufgestellt werden, damit es nicht zum Chaos kommt…

02 Jan

Macht Computerspielen dumm?

„Unsere Ergebnisse liefern erste Hinweise dafür, dass Videospieler sich möglicherweise intuitiv besser in ihrer Umwelt orientieren können“ (vgl. Max Plank Gesellschaft)

Die Anschuldigung dass Computerspielen dumm macht, hört man immer wieder. Tatsache ist das bis Dato in keiner Forschung  festgestellt werden konnte das Gehirnzellen abgetötet oder gar ganze Bereiche im Gehirn beschädigt werden. Vielmehr trainiert es Gehirnregionen die für das räumliche Denken, die Feinmotorik und das Multitasking  zuständig sind. Natürlich macht immer die Dosis das Gift und stundenlanges Spielen, als auch die Wahl des Computerspiels sind ein, mit Maß und Ziel zu genießendes Vorhaben. Der Soziale Hintergrund eines Kindes bestimmt und beeinflußt die Entwicklung eines Kindes mehr als die Wahl eines Computerspiels! (Die auch „richtig“ bzw. altersentsprechend ausfallen sollte!)

Hier noch ein paar interessante Artikel zum Thema (Quelle Standard):

Räumliches Denken:http://derstandard.at/1376534170795/Computerspiele-trainieren-raeumliches-Denken

Computerspiele und die Gesellschaft:http://derstandard.at/1338559395328/Computerspiele-Spieler-die-im-realen-Leben-hilfsbereiter-sind