29 Mrz

Exkursion Media Wien

Bei dem Exkursionsziel Media Wien, haben wir Studenten Informationen erhalten, was Media Wien ist und welche Möglichkeiten es für Lehrer bzw. Lehramtsstudenten bietet.

Wir haben einen Überblick über die Themenboxen (Besuch Lager), Bilderbuchkinos und Lehrfilme bekommen. Ebenso wurde uns gezeigt, wie die Buchung/Reservierung der genannten Materialien funktioniert (Tipps Reservierung beliebter Themen).

Als Abschluss waren wir noch im Hauseigenen Kinosaal, wo wir 4 Lehrfilme gezeigt bekommen haben. Es handelte sich hierbei um 3 nicht so gelungene Lehrfilme und einen gelungenen Film. Nach jedem Film haben wir besprochen, was uns aufgefallen ist, was gut oder schlecht war. (Filme: Fabrik, Arbeit zu Hause, 2x Aufklärung- Sexualerziehung)

Mein Fazit für diese Exkursion ist sehr positiv, jedoch ist sie nur für Studenten bzw. Lehrer/innen. Mit den Schüler/innen kann man jedoch auch vorbeikommen und zum Beispiel in die Bibliothek gehen, die sich im Haus befindet.

Bilderbuchkino:

Beispiel einer Themenbox:

Ökosystem Regenwald

Inhalt der Themenbox:


Die Altersempfehlungen sind Richtwerte der Verlage, die sich an durchschnittlicher Lesekompetenz, Sachverständnis und Sprachgeläufigkeit orientieren.

Titel Alter Autor / Autorin Verlag Reihe Jahr
Abenteuer Regenwald 8 Hofer, Angelika Buch Verlag Kempen 2006
Blauer Planet 9 Wettervogel, Ben ; .. Kosmos 2009
Das Dschungelbuch 8 Coppenrath 2010
Das Dschungelbuch 10 wissenmedia Brockhaus Literaturcomics 2012
Der Regenwald 10 Mertiny, Andrea Tessloff Was ist Was 2010
Emmas SchokoLaden 8 Sigg, Stephan MVG 2009
Globalisierung 12 Schneider, Gerd Arena 2008
Hexe Lilli auf der Jagd nach dem verlorenen Schatz 8 Knister Arena 2003
Lernwerkstatt Der Regenwald 0 Scheller, Anne Kohl 2009
Mit Anne und Philipp im Regenwald 8 Osborne, Will / Osborne, Mary Pope Loewe Das magische Baumhaus 2005
R wie Regenwald 8 Steghaus-Kovac, Sabine Tessloff 2010
Regenwald 10 Vogt, Richard C. Oetinger insider Wissen 2009
Regenwald 10 Dorling Kindersley memo Wissen entdecken 2011
Regenwald und Deschungelwelt 0 Budde, Pit / Kronfli, Josephine Ökotopia 2010
Rette die Erde 10 Hough, Rich Kosmos 2008
Schokologie (inkl. CD-ROM) 0 Rohloff, Christiane ; Vogelpohl, Monika Verbraucherzentrale NRW 2010
Themenheft Schatzkammer Regenwald 0 Buch Verlag Kempen 2010
Verschollen im Regenwald 9 Holler, Renée Loewe 2009
Warum regnet es im Regenwald? 6 Berger, Ulrike Velber 2008

Folgende Filme passen auch zur Themenbox:

MedienNr.   Art   Haupttitel
4651499 Treibhauseffekt und Ozonloch
4651479 Schimpansen – Menschenaffen im Regenwald
4651373 Wigge bei den Yanomami Indianern – Ureinwohner im Amazonas
4651276 Der gefährdete Regenwald – Klima- und Artenschutz
4651275 Biodiversität – Bedrohte Artenvielfalt
4651249 Bananenanbau heute – Ein Farmer berichtet
4650942 Naturlandschaftszonen der Erde – Tropen
4650788 Gorillas – Vom Menschen bald ausgerottet?
4650734 Amazonas Regenwald
4650295 Die tropischen Regenwälder
4650082 Orang-Utan – der „Waldmensch“
4602340 Tropischer Regenwald in Amazonien
4602306 Amerikanische Nationalparks
4602300 Der tropische Regenwald

http://www.medienverleih.mediawien.at/

Dienstag, 18.03.2014             Stephanie Kraft

28 Mrz

Ausstellung medien.welten im Technischen Museum

Ich habe mit meiner Oma die Dauerausstellung medien.welten im Technischen Museum besucht und wir waren ziemlich erstaunt, was wir alles zu sehen bekamen. Die Ausstellung zeigt den Besucher/innen, wie sich unsere Medien im Laufe der Zeit entwickelt haben. Auch im Rahmen einer Exkursion mit Schulkindern, ist diese Abteilung interessant, da sie einige Dinge selbst ausprobieren können und eine Vorstellung davon bekommen, dass es vor den technischen Geräten wie Smartphones, Laptop, Digitalkamera und Co., auch noch andere Kommunikationsmittel gab und wie diese ausgesehen haben.

Da meine Oma aus der Werbungsbranche und meine Mama aus der Druckbranche kommen, waren die frühen Erfindungen, wie der Buchdruck, die Setzkästen mit den Lettern und die verschiedenen Druckerpressen (Offset-Druck,…) natürlich sehr interessant, vorallem weil wir wissen, wie die Maschinen heute aussehen und funktionieren.

Allerdings habe ich es etwas schade gefunden, dass bei den Geräten oft nur steht wie sie heißen, jedoch nicht wie sie funktionieren. Vermisst habe ich auch die 3D Technik, da diese für die Schüler/innen sicherlich auch interessant wäre, zumal sie in der heutigen Zeit immer wieder auf diese Technik stoßen (Kino, Fernsehgeräte,…).

Mein Fazit von dieser Abteilung des Technischen Museums ist sehr positiv, bis auf die oben genannten zwei Punkte, ist diese Ausstellung sehenswert, egal ob für Erwachsene oder Schulklassen.

Bereiche dieser Ausstellung:

– Post (Botenpost, Kutschenpost)                                                                                            – Telegrafie                                                                                                                                – Telefonie                                                                                                                                 – Funk; Rundfunk                                                                                                                      – Fernsehen (Fernsehstudio)                                                                                                   – Zeitleiste mit Ausstellungsstücken (Telefon, Radio, Computer,…)                                        – Internet, Rechenzentrum                                                                                                       – Fotojournalismus                                                                                                                   – Virtuelle Realität (Beamer, Leinwand)                                                                                   – -Propaganda                                                                                                                          – Bureau                                                                                                                                    – Ton                                                                                                                                          – Kino                                                                                                                                        – Film                                                                                                                                        – Foto                                                                                                                                        – Lichtbild                                                                                                                                  – Schaulust                                                                                                                               – Massenpresse                                                                                                                       – Bilddruck                                                                                                                                – Bildraster                                                                                                                                – Schreibmaschine                                                                                                                   – Rechenmaschine                                                                                                                   – Abakus

Fotos:

Freitag, 28.03                   Stephanie Kraft

 

 

25 Mrz

Besuch des Technischen Museums

Letzte Woche besuchte ich das technische Museum Wien. Schon von außen konnte ich erkennen, dass mich innen viel erwarten wird. So war es dann auch. Das Technische Museum bietet unzählige Ausstellungen in allen möglichen Bereichen. Zuerst schaute ich mir die aktuelle Ausstellung „SPACE“ an. Diese hat mich sehr beeindruckt und vor allem die Neugier in mir geweckt.

Besonders interessant und vor allem lustig war eine der interaktiven Stationen der Ausstellung. Dort konnte man mit einem Space Curl seine Astronautenfähigkeiten testen. Im Anschluss schaute ich mir auch die Medien Welt des Technischen Museums an. Dort kann man sehen wie sich unsere heutigen Smartphones, Computer, Kameras etc. im Laufe der letzten Jahrhunderte entwickelt haben. Und um ehrlich zu sein es war erstaunlich. Jeder steckt heutzutage eine Digitalkamera in die Hosentasche, doch dort gab es welche wo ich mir nicht einmal sicher bin ob ich sie in mein Auto bekommen würde. Man kann wirklich interessante Dinge von früher erleben und vor allem auch aktiv erleben. Es gibt zahlreiche Ausstellungsstücke die man Anfassen und ausprobieren kann. Man konnte sogar einen virtuellen Spaziergang durch diese Ausstellung machen. Einfach auf das Touchpad mit dem Finger und schon war man dort. Das Technische Museum ist für groß und klein geeignet und wäre ein tolles Exkursionsziel. Mir persönlich hat der Raumanzug und seine Funktionalität sehr imponiert.

von Philippa Thanner

25 Mrz

Besuch des Medienzentrums

 

Das Medienzentrum gibt es seit 30 Jahren. Anfangs beschäftigte man sich dort nur mit Videos, heutzutage sind bereits alle Arten von Medien vertreten. Es arbeiten insgesamt 10 Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Bereichen (PädagogInnen, FilmemacherInnen, SozialarbeiterInnen, …) im Medienzentrum.

Das Filmfestival wird vom Medienzentrum veranstaltet und findet in der Urania (früher in einem Kino in der Nähe der Oper) statt. Es ist für Kinder und Jugendliche bis 22 Jahre, welche Machwerke einreichen können. Diese werden dann von einer Jury, die aus 2 Erwachsenen vom Medienzentrum und aus 2 jungen Filmemachern besteht, bewertet. Hier stehen allerdings nicht die Technik sondern das Ausprobieren und die Kreativität im Vordergrund.

Außerdem kann man im Medienzentrum Videoequipment (Videokameras, Audiogeräte, Licht, …) ausleihen. Der Verleih ist kostenlos, das Equipment ist 4 Tage ausborgbar, jedoch wird eine Kaution verlangt. Es gibt eine Einführung für das Equipment, Schnittmöglichkeiten sind im Haus vorhanden (Final Cut Pro wird hierbei verwendet). All das ist auf selbstständiges Arbeiten aufgebaut.

Weiter hat uns das Fotostudio sehr beeindruckt. Hier kann man nicht nur Fotos sondern auch Videos aufnehmen. Dies kommt laut Medienzentrum sehr gut an.

Auch jegliche Art von Workshops werden angeboten, die für Kinder und Jugendliche kostenlos sind. Hierbei muss man sich einfach online anmelden und den Termin wahrnehmen.

Die Erwachsenenbildung ist ebenfalls ein großes Thema im Medienzentrum. Hierbei finden Seminare, Fortbildungen und vieles mehr statt. Video- und Fotoseminare kosten dabei zwischen 45€ und 60€, kostenlos sind Praxisabende (Wie nimmt man richtig auf? / Ton, Drehbuch, Video, Licht) sowie Theorieabende (Pornographie und Gewalt im Netz; Spielsucht), wo Spezialisten darüber etwas erzählen.

 

Eigene Meinung: Das Medienzentrum hat einen positiven Eindruck hinterlassen. Es war sehr interessant und vor allem war ich beeindruckt, als ich erfahren habe, dass man sich hier, Dinge wie z.B.: eine Kamera ausborgen kann. Auch die Führung war sehr informativ und wurde anregend gestaltet. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

von Philippa Thanner

23 Mrz

Exkursion ins ORF-Zentrum, Katrin Litschka

Mit unseren Hortgruppen machten wir eine Exkursion ins ORF-Zentrum.

Zunächst sahen wir einige veraltete Aufnahmeapparaturen und Speichermedien, um dann in einen äußerst spektakulären Raum geführt zu werden. Unzählige Kameras hingen dort von der Decke und die Kinder durften Anzahl der Kameras und den Wert der größten und teuersten der sich dort befindenden Kamera schätzen. Dieser Raum war zu der Zeit das „Konkret-Studio“, je nachdem welches Magazin dort gerade gedreht wird, ändert sich aber natürlich die Kulisse.

Im „Sport am Sonntag“-Studio wurde uns der Ablauf so einer Sendung sehr schön, anschaulich und kindsgerecht nahegebracht und allerhand Fragen wurden gestellt und beantwortet.

Das größte aller Studios wurde uns natürlich auch gezeigt, und zwar ist es momentan der „Ballroom“ in dem „Dancing Stars“ aufgezeichnet wird. Aber auch andere bekannte Sendungen wie „Die große Chance“ oder „Starmania“ wurden dort gedreht. Ein für die Kinder sehr beeindruckender Raum, der mir aber gezeigt hat, was Kameras alles vortäuschen können, denn der Raum ist in Wirklichkeit viel kleiner als es im Fernsehen den Anschein hat.

Danach kam unsere Gruppe an allerhand bekannten Stars vorbei: Confetti, Rolf Rüdiger, einem Schwein dessen Name ich verdrängt habe, Tom Turbo, Kasperl, Helmi, dem Klavier von Freddy und den wilden Käfern und einer OkiDoki Wand, wo alle mal den Kopf durchstecken mussten.

Und nun kam das absolute Highlight der ganzen Führung. Wir kamen ins sogenannte Erlebnisstudio, einem vollausgestatteten, eigens für diese Führungen erstellten Raum, wo die Kinder selbst „Fernsehen“ machen konnten. So wurden aus den Kindern plötzlich Moderatoren, Trickfilmfiguren, Wetteransager, Rennfahrer usw.  und wirklich jeder, der wollte, kam an die Reihe. Mir selbst wurden in der „Blue Box“ zwei Kinder auf die Schultern gesetzt, diese wurden auf ca. 3cm Größe geschrumpft und ich habe versucht sie herunter zu pusten. Meine Kollegin wurde zur Hexe, die fliegend den Grand Canyon unsicher machen durfte. Es war wirklich ein riesen Spaß für alle!

Am Ende der Führung wurde noch ein Gruppenfoto gemacht und wir bekamen eine DVD mit den Aufnahmen des Erlebnisstudios mit nach Hause. Eine wirklich tolle Erinnerung. Als Draufgabe bekamen die Kinder noch ein paar Kleinigkeiten wie Luftballons, Sticker und Armbänder mit auf den Weg.

Mein Fazit: Eine Exkursion ins ORF-Zentrum ist absolut empfehlenswert und keinen Moment langweilig. Die Preise finde ich persönlich zwar nicht so billig, aber mittlerweile kostet ja alles Unmengen, dafür lohnt es sich wirklich (4,20 pro Kind, 6,60 pro Erwachsener). Die Führung hat ca. 1 Stunde gedauert und wir wurden sehr rasch aus dem Wartebereich abgeholt, somit konnten die Kinder auch hier keinen Unfug anrichten. Auch für Jacken und Rucksäcke gab es genug Platz um diese abzugeben.

23 Mrz

Katrin Litschka – Medienpädagogische Fragestellungen: Das Handy im Unterricht. Fluch oder Segen? Sollen wir Handys im Unterricht zulassen oder nicht?

Diese Frage ist im Moment wahrscheinlich eine der meist umstrittenen Fragen überhaupt und daher wohl auch nicht so einfach mit einem klaren Ja oder Nein zu beantworten.
Das Handy ist aus unserem Alltag wohl nicht mehr weg zu denken, erleichtert es doch unser Leben tagtäglich ungemein. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten.
Wenn mich mein Vater anruft und mir mal wieder erklärt, ich sei „nie“ erreichbar, dann frag ich mich immer:“ Ja wozu auch?“ Muss ich ständig und immer erreichbar sein? Kann ich nicht mal in Ruhe irgendwohin gehen ohne alle 5min auf mein Handy schauen zu müssen ob ich einen Anruf, eine SMS, eine Mail oder sonst was erhalten habe? Früher war es ja auch nicht so. Naja, jetzt scheint es aber so zu sein und ich persönlich finde das nicht immer gut. Unsere Kinder wachsen aber so auf und auch das finde ich nicht sehr positiv. Was müssen wir denn überhaupt noch wissen und uns merken wenn wir denn sowieso alles im Handy nachschauen können? Das nimmt mich selbst freilich auch nicht aus. Auch ich weiß gerade mal ein paar Nummern auswendig und wenn ich irgendwohin fahre, verlasse ich mich auch aufs integrierte Navigationssystem, dass es mich an meinen Zielort bringt. Aber ich weiß zumindest noch, wie ich auch anders an diese Information kommen würde. Ich bin mir nicht so sicher ob die derzeitige Jugend noch mit einem Stadtplan zu Recht käme.
Somit kann ich für mich persönlich zumindest einmal die Antwort geben: Das Handy ist nicht Fluch oder Segen, es ist Fluch und Segen.
Ich finde es wichtig, dass man junge Menschen auch über die Gefahren aufklärt. Und dass man sie fragt, ob sie sich eigentlich schon mal die Nutzungsrechte sämtlicher Apps durchgelesen haben und wissen was da eigentlich steht oder ob sie immer nur auf „Ja“, „weiter“ und „installieren“ drücken.
Die Frage ob man das Handy im Unterricht einsetzen soll oder nicht, ist meiner Meinung nach schon etwas differenzierter zu betrachten.
Die meisten Kinder kennen sich wahrscheinlich mit Smartphones besser aus als ich, sie wachsen ja schon damit auf und lernen den Umgang damit (wir lassen die Gefahren die damit einhergehen mal außer Acht) schon von Kindheit an. Ich glaube daher, dass es die Aufgabe in der Volksschule ist, Kindern die Informationsbeschaffung ohne das Handy beizubringen. Zum Beispiel: Wie funktioniert ein Wörterbuch? Wie erhalte ich Informationen zu einem Thema aus Büchern? Was davon ist wichtig und was weniger?
Ich bin überhaupt ein riesiger Fan von Papier, dem kann nämlich der Akku nicht ausgehen.
In der 4. Klasse kann ich mir durchaus vorstellen in Projekten auch die Nutzung des Handys zu erlauben bzw. zu einem Bestandteil zu machen. Sprich, eine Aufgabe zu erstellen, welche auch die Informationsbeschaffung durch das Handy beinhaltet, aber auch die Beschaffung durch den Computer, das Buch bzw. je nach Thema auch durch Fachleute nicht außer Acht lässt. In den alltäglichen Unterricht kann ich mir derzeit nicht vorstellen es einzubauen.
Jetzt befinden wir uns gedanklich in einem Gymnasium, neuen Mittelschule etc. Hier besitzt wahrscheinlich jeder ein Smartphone und da es mittlerweile zu einem Statussymbol mutiert ist, muss es bei den meisten wohl das neueste, coolste und tollste sein.
Hier kommt es, zumindest was mich betrifft, sicher auf die Klasse an, ob es einsetzbar ist oder nicht. Nutzt die Klasse es aus, twittert und chatet damit, während ich es zur Beschaffung für Informationen nutzbar mache bzw. andere Aufgabenstellungen damit im Sinn habe, hat sich dieses Thema ziemlich sicher nach kürzester Zeit wieder erledigt.
Es kommt wohl immer auf die individuellen Umstände an, ob sich das Handy/Smartphone für den Unterreicht eignet oder nicht.

19 Mrz

Digital Natives – Die Revolution der Web-Eingeborenen

Zur Frage „Digital Natives oder unbeholfene NutzerInnen“ habe ich folgenden sehr interessanten Artikel im Netz gefunden (ich zitiere Teil 1 und Teil 2):

Digital Natives – Die Revolution der Web-Eingeborenen

Von Andreas Neef, Willi Schroll und Björn Theis

Generation Internet

Der von dem amerikanischen E-Learning Experten Professor Marc Prensky bereits um 2001 geprägte Begriff Digital Natives bezeichnet eine Generation, die den vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten des World Wide Web groß geworden ist. Quasi als zweite Muttersprache erlernten sie die Semantik der Browsereingaben, das Verwalten und den Umgang mit zahlreichen Daten und Formaten sowie das Recherchieren im größten Informationspool aller Zeiten.

Ihnen gegenüber stehen die Jahrgänge, die vor dem Siegeszug des Computers geboren sind: die Digital Immigrants. Aufgefallen war Prensky die Kluft zwischen „digitalen Ureinwohnern“ und „digitalen Immigranten“ an Universitäten und Schulen: Wo es um Internet- und Computernutzung ging, kam es zu einer Umkehr des Wissenstransfers. Die Lernenden erklärten den Lehrenden die Möglichkeiten der digitalen Werkzeuge.

 

Neuerdings meldet sich der Urheber des Begriffspaares Natives und Immigrants zurück und äußert Zweifel am eigenen Konzept: Angesichts der digitalen Durchdringung des Alltags verliere die Unterscheidung langsam an Wert. Dem kann man gleichzeitig zustimmen und widersprechen: Die Grenzlinie zwischen den vor und nach 1980 Geborenen ist problematisch und verschwimmt umso stärker, da auch Merkel und Obama die digitalen Kommunikationskanäle seit Langem für sich entdeckt haben.

 

Dennoch vollzieht sich seit zwei Dekaden eine globale Revolution – auf der einen Seite eine technische, auf der anderen eine gesellschaftliche: Menschen, die mit den digitalen Möglichkeiten aufgewachsen sind, lernen, arbeiten, schreiben und interagieren anders als noch die Generationen zuvor. Sie treffen und verlieben sich sogar online – im Netz kommunizieren sie mit Menschen, denen sie real vielleicht nie begegnen würden. Gegenüber den Generationen vor ihnen unterscheiden sich die digitalen Revolutionäre durch die vier folgenden Eigenheiten:

 

1. Die Digital Natives sind Netzbewohner

Marc Prensky betont die kulturelle Perspektive: Während die Immigranten zwischen virtuell und real deutlich unterscheiden, trennen die Digital Natives off- und online nicht voneinander. Was andere als virtuell bezeichnen, ist für sie gelebte Realität. Sie verstehen das digitale Reich nicht nur als neues Kommunikationsmittel, sondern als sozialen Kulturraum, den sie durch Inhalte, soziale Netze und stetige Partizipation aufbauen, erobern und erhalten. Das Internet ist für sie das Leitmedium eines neuen und offenen Kulturwandels, der eigene Definitionen von Identität, Freundschaft und Privatheit entwickelt. So fühlen sich viele Digital Natives durch ihre Avatare in Second Life oder World of Warcraft zutreffender repräsentiert als durch ihre reale Person.

2. Die Digital Natives sind Freigeister

 

Interaktion ist geteiltes und geschätztes Gut der Netzgeneration: Die digitale Welt ist eine Mitmachkultur. Durch zahlreiche Kreativtools kreieren sie Angebote und Kooperationsmöglichkeiten. Gratis verfügbare Blogs, Tauschbörsen für Fotos, Grafiken und Musik bereiten den herkömmlichen Dienstleistern Konkurrenz. Oft steht dabei gar nicht der Profit, sondern die Bereicherung des digitalen Gemeinwesens im Vordergrund. Das Web lässt die Digital Natives zu digitalen Produzenten werden, deren selbst generierte Inhalte und Open-Source-Mentalität zunehmend die kostenpflichtigen Angebote ersetzt.

 

3. Die Digital Natives leben gleichzeitig

Für digitale Immigranten sieht das Arbeitsverhalten der „Eingeborenen“ unkonzentriert aus. Dagegen ist die geteilte Aufmerksamkeit aus deren Sicht eine Art, die Dinge effizienter abzuarbeiten. Nicht zuletzt die frühe Beschäftigung mit Videospielen scheint eine andere Erwartungshaltung an Medien mit sich zu bringen – das Sich-Einlassen auf langatmige Geschichten, sei es im Film oder im Roman, erscheint vielen der Digital Natives anstrengend. Die zunehmende Multitasking-Fähigkeit der Digital Natives hat Einfluss auf das Nutzerverhalten – und das wiederum wirkt sich radikal auf die Geschäftsmodelle vieler Unternehmen aus. „Die Rolle und Funktionen der Marktteilnehmer ändern sich in der Netz-Economy dramatisch“, sagt Internetguru Ossi Urchs.

4. Die Digital Natives sind medial

Vor dem Siegeszug von Web 2.0 und den digitalen Informationsmedien verließ die eigene Meinung selten den Tresen der Eckkneipen. Heute hingegen ist es ein Leichtes, eigene Thesen in einem Blog zur Verfügung zu stellen. Die private Meinung wird öffentlich. Daraus ergibt sich ein deutlicher Unterschied in der Kommunikationskompetenz der Netzgeneration. Die Kreativtools des Netzes geben den Nutzern die Mittel an die Hand, aktiv am Weltgeschehen zu partizipieren und Einfluss zu nehmen. So sind die Digital Natives durchaus bereit, für ihre Rechte, Werte und Normen Politik zu betreiben.

Die Gründung der Piratenpartei verdeutlicht das: Die Gruppe hat sich die Aufgabe gestellt, Urheberrechte an immateriellen Gütern wie Film und Musik zu reformieren. Zwar steht aus Imagegründen derzeit der Name der Partei zur Debatte, dennoch ändert das nichts an der Mission der Mitglieder -es gibt eben keine Revolution ohne Reibungsfläche.

Einerseits gefährdet der Austausch von urheberrechtlich geschützten Medien die traditionellen Geschäftsmodelle, andererseits führen die Experimente zu neuen Urheberrechtsmodellen, die es Kreativen und Verlagen auch in Zukunft erlauben, Geld zu verdienen, während sie gleichzeitig von der Energie und Kaufkraft der Amateurszene profitieren.

 

Beitrag verfasst von Philippa Thanner

18 Mrz

Museumsbesuch: Technisches Museum Wien am 11.3.2014

Franz Tragut:

Museumsbesuch: Technisches Museum Wien am 11.3.2014

Ich habe das Technische Museum Wien besucht und versucht mir ein Bild davon zu machen, wie man einen Besuch mit Schulkindern gestalten könnte. Das Technische Museum (TM) bietet zahlreiche Gelegenheiten zu Selbstbetätigung. Mittels vieler verschiedener Versuche können die Kinder Themenbereiche wie Elektrizität, Wasserkraft, Solarenergie, Mediennutzung und Mediengeschichte etc. besser verstehen lernen. Das TM beherbergt verschiedenste technische Gerätschaften und andere Exponate über 3 Geschosse. Ein Besuch mit einer Schulklasse sollte also wohl überlegt sein um möglichst viele der angebotenen Themenbereiche bestaunen zu können.

Am besten würde sich eine Kinderführung anbieten, welche im Museum für Schulklassen im Grundschulalter angeboten werden. Ich habe im Zuge meines Museumsbesuches zahlreiche Führungen mit Schulkindern beobachten können. Der Fokus bei diesen liegt sehr stakt bei „learning per doing“. Die Kinder werden dazu angehalten möglichst viele Versuche selbst durchzuführen und viele Gerätschaften selbst zu bedienen. Der Museumsführer ist mit einem Headset ausgestattet, damit jedes Kind auch wirklich hört worum es im Moment geht.

Ausstellung „medien.welten“
Die Ausstellung „medien.welten“ bietet einen Rundumblick auf die Entstehung unserer heutigen Medienwelt. Auf 2500km2 wir die Entwicklung von Speicher- Kommonikations-, Bild-, Ton- und Druckmedien mit Exponaten wiedergegeben. Diese werden auch an den Terminals der „medien.schau“ virtuell mit Originaldaten dargestellt.
Bei der möglichen Schulführung wird den Kindern die Diskrepanz von Urmedien der Menschen, „Unter Medien werden in einem weiten Sinne alle Vermittlungsformen von Welt verstanden, wie etwa die Sprache“ (Aufenanger o.J., S.1), zu der heute täglich genützten Medienwelt durch eine handlungsorientierte Weise vermittelt. Für 3€ bekommen Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Mediengeschichte der Menschheit, die im Klassenzimmer nie möglich wäre. So kann der Besuch von meiner Warte aus einen erheblichen Beitrag dazu leisten, dass unsere Schülerinnen und Schüler zu einen reflektierteren Mediennutzungsverhalten kommen.

Link zur Ausstellung medien.welten: http://www.technischesmuseum.at/ausstellung/medienwelten

Quellen:
• Aufenanger, Stefan (o.J):Medienpädagogik. Abzurufen unter: http://www.mediaculture-online.de [11.3.2014]

17 Mrz

Seminarblog zur gestellten Fragestellung: „Warum werden digitale Medien im Unterricht so selten verwendet?“ – ein Beitrag von Justine Lime, Katrin Glößl und Florian Lerch

Nachdem wir uns zunächst einige interessante Fragestellungen ausgesucht hatten, konnten wir uns auf die oben genannte Fragestellung einigen, da diese für uns alle am interessantesten erschien und bei uns zu einer lebhaften Diskussion führte.

Moderne digitale Medien werden eigentlich in gar nicht so geringem Maße im Unterricht verwendet.Ob digitale Medien im Unterricht verwendet werden hängt noch immer größtenteils von der Schule ab, an welcher der Unterrichtet erfolgt.

Ein kurzes Beispiel der Situation von Digitalen Medien (in diesem Beispiel Computer) an verschiedenen Schulen:

An jeder Praxisschule in Wien, an welcher unsere Gruppe bisher war, gab es mindestens einen PC im Klassenraum, welchen die SchülerInnen verwenden durften. Das es aber auch an Volksschulen, die nicht im Zentrum Wiens stehen, eine umfassende Versorgung von Rechnern für die SchülerInnen gibt, zeigt eine Volksschule in Atzgersdorf, an welcher wir Schulpraxis hatten (bei dieser Schule handelte es sich nicht um eine Schule mit Schwerpunkt auf digitale Medien). Im Klassenraum der Praxislehrerin gab es zwei Standgeräte, zusätzlich hatte die Schule noch einen Informatikklassenraum.

Einer der Hauptgründe, warum digitale Medien im heutigen Unterricht so selten verwendet werden wird von der Allensbach-Studie „Digitale Medien im Unterricht“ vom April 2013 gut zusammengefasst:

Ein möglicher Grund ist, dass Lehrkräfte keine ausreichende Technik-/Medienkenntnisse haben, auch wenn immer mehr dieser Lehrer und LehrerInnen Kurse zur Fortbildung besuchen.

Einer der Hauptgründe, warum so wenige Lehrkräfte mit dem Internet arbeiten, besteht in der Copy- und Paste- Gefahr. SchülerInnen suchen sich passende Textabschnitte für, beispielsweiße Deutschaufgaben einfach von Seiten wie Wikipedia. Hier muss den SchülerInnen durch die Schulen und LehrerInnen vermittelt werden, dass Computer zu etwas anderem, als teure Hausaufgabenhilfen gedacht sind. Der Umgang mit digitalen Medien muss genauso wie das Rechnen und Schreiben erlernt werden. Dabei stellt sich jedoch die Frage durch wen und wie genau dieses Verhalten beigebracht werden soll. Damit Lehrer und Lehrerinnen solch ein Verhalten an ihre Schüler weitergeben können/dieses bei ihnen entwickeln können, ist mehr als nur eine normale LehrerInnenfortbildung nötig, zusätzlich ist deren Bereitschaft gefordert, sich ebenfalls auf vernetzte Arbeitsprozesse einzulassen.

Ein weiterer wichtiger Grund, warum digitale Medien im Unterricht so selten verwendet werden, ist der, dass mehr als die Hälfte der LehrerInnen keinen guten Überblick über die Einsatzmöglichkeiten dieser Medien im Unterricht haben. So gaben bei der Allensbach-Studie 90% der befragten Lehrkräfte (sowohl Primar- und Sekundarstufe) an, digitale Medien im Unterricht zu verwenden, allerdings sagten nur 18% von den Lehrer ud Lehrerinnen, diese Medien auch häufiger zu verwenden. Der Rest gab die Nutzungshäufigkeit von „ab und zu“ sowie „selten an“. Nur für 12 Prozent der befragten Lehrkräfte spielen digitale Medien im Unterricht keine Rolle.

Knapp 90 Prozent aller befragten Lehrkräfte (Primar- und Sekundarstufe) verwenden im Unterricht digitale Medien wie Computer und Internet. Allerdingsnur 18 Prozent geben an, Medien häufig zunutzen; alle anderen nutzen Medien „ab und zu“ bzw. „selten“. Für 12 Prozent der befragten Lehrkräfte spielenMedien im Unterrichtgar keine Rolle.____________________________________________________________________________

17 Mrz

GefahrenforscherInnen Dokalik, Eisenbock, Habusta und Koch auf der Suche nach den Abgründen der digitalen Medienwelt

Im Zeitalter von Technik, Information und Kommunikation sind digitale Medien unumgänglich und nicht mehr wegzudenken. Sich gegen diverse Errungenschaften zu verwehren funktioniert nur begrenzt, denn ein Bestehen in Schule und Beruf ist heute beispielsweise ohne World Wide Web nicht mehr möglich. Beim Herangehen an die oben angeführte Fragestellung ist es nötig, den Begriff „Digitale Medien“ zu definieren. Unter digitalen Medien versteht man Medien, die mit digitalen Codes arbeiten und somit einen Gegenpol zu analogen Medien bilden[1]. Dazu kann man digitales Fernsehen, Mobiltelefonie/Smartphones, Internet, Computerspiele, Radio oder E-Books zählen. Wenn über die Gefahren digitaler Medien berichtet wird, stehen vor allem die Themen Internetsucht, Verarmung der Sprache sowie Realitätsverlust im Fokus.

Durch die Masse an Informationen, die durch das Internet zugänglich sind und die vielfältigen Angebote im Unterhaltungsbereich birgt das WWW eine große Gefahr an Suchtpotenzial. Die Website www.kinderweb.eu erklärt, dass ungefähr 2,3% der Kinder und Jugendlichen internet- bzw. computersüchtig sind, 4% werden als gefährdet eingestuft. Dabei werden jene als abhängig bezeichnet, die mehr als 35 Stunden pro Woche mit PC, Gameboy, Playstation o.Ä. verbringen[2]. Aufgabe von Eltern ist es, On- und Offline-Zeiten für ihre Kinder festzulegen, um die Suchtgefahr zu verringern.

Im Bereich der Textnachrichten wie SMS und Statusupdates à la Facebook und Twitter sprechen Kritiker oft von einer Verarmung der Sprache. Uns bekannt sind vor allem Beispiele wie „Gemma BILLA“, bei denen Artikel getrost weggelassen werden. Kurznachrichten sollen wie der Name schon sagt in wenig Zeit fertiggestellt und versendet werden, daher wird oft die Aussage auf das Wesentliche verkürzt. Durch die Dominanz dieser neuen Techniken werden Sprachmuster dann auf gewöhnliche Unterhaltungen übertragen. Die WELT widmet diesem Thema einen Artikel und fasst zusammen: „Die Grammatik wird ärmer, die Lexik reicher“[3] – die Sorge um eine Verarmung ist daher nur teils begründet. Sprache unterliegt immer einem Wandel, sich nur auf die Nachteile der Sprachveränderungen zu fixieren, wäre einseitig. Durchaus ist es jedoch Aufgabe von Eltern und Schule Kinder für das Lesen zu motivieren, um grammatikalische Strukturen zu schulen.

Der unserer Ansicht nach gefährlichste Aspekt bei häufiger Nutzung von digitalen Medien ist ein Zurückgehen der sozialen Kontakte bzw. eine Reduzierung von Face-To-Face-Unterhaltungen. Gerade Kinder müssen lernen, durch Mimik und Körpersprache des Gegenübers Emotionen zu deuten. Bei Konversationen mittels Smartphone ist es nur bedingt möglich Verständnis und Mitgefühl zu entwickeln. In schlimmeren Fällen verlieren sich Kinder und Jugendliche auch vollkommen in der virtuellen Welt und pflegen kaum noch Kontakt zu Freunden.

Die Gefahren digitaler Medien sind zu weitreichend, um sie hier durchwegs zu analysieren. Nicht zu vergessen sind aber auch die enormen Vorteile, die in der Medienberichterstattung so gut wie nicht vorkommen. Kinder vor den Gefahren der neuen Medien zu schützen gelingt nur bedingt (z.B. Sperren diverser Websites am PC, Festlegen von Fixzeiten für Smartphone/TV/PC), daher sollte Aufklärung im Mittelpunkt der elterlichen und schulischen Anliegen stehen. Entscheidend ist, dass Kinder und Jugendliche Erlebtes besprechen, Medien kritisch betrachten können und Publizieren an öffentlichen Orten wie Sozialen Netzwerken immer im Hinblick auf die Privatsphäre anderer betreiben.


[1] vgl. Was sind digitale Medien? (2012). Abrufbar unter: http://www.prowissenschaft.de/was-sind-digitale-medien/ (14.03.2014)

[2] Internetsucht und Computersucht (o.J.). Abrufbar unter: http://www.kinderweb.eu/kinderseiten/sicherheit-fuer-kinder-im-internet/internetsucht.php (14.03.2014)

[3] Heine, Matthias (2011): Goethe war gut, aber wir sind besser. In WELT Online 02.03.2013. Abrufbar unter: http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article114062311/Goethe-war-gut-aber-wir-sind-besser.html (15.03.2014)