17 Mrz

Reicher u. Nagl: Cyber-Mobbing – eine ernstzunehmende Gefahr. Wie agiere ich als Lehrperson?

Unsere Kleinegruppe besteht aus Jennifer Reicher und Nina Nagl. Da wir beide NMS Lehrerinnen werden und unsere Schüler und Schülerinnen durch die verschiedenen Social Media Angebote vermehrt in Gefahr sind Opfer von Cyber-Mobbing zu werden, haben wir uns mit dieser Frage beschäftigt.

Cyber-Mobbing kann über das Internet, aber auch über das Handy (Whats App, SMS,..) stattfinden. DIe Täter stammen meistens aus dem Umfeld des Opfers und kennen keine Grenzen. Besonders gefährlich an Cyber-Mobbing ist, dass die Attacken ein großes Publikum erreichen und das Opfer somit vor sehr vielen Menschen bloß gestellt wird. Außerdem kann es rund um die Uhr passieren, da sich das Opfer und der Täter nicht persönlich gegenüber stehen müssen. Oftmals bleiben die Täter auch anonym, was die Angriffe für den Gemobbten besonders schlimm macht.

Als Lehrperson sollte man bereits im Vorfeld mit den Schülerinnen und Schülern über Cyber-Mobbing sprechen und sie über dessen Gefahren und Auswirkungen informieren. Es ist wichtig, dass sie lernen, sich in Rolle von Außenseitern und Opfern des Bullyings (Anm.: anderer Begriff für Cyber-Mobbing) hineinfühlen können und keine vermeintlichen Täter werden. Weiteres muss man die Jugendlichen über die gesetzlichen Regelungen aufklären und ihnen bewusst machen, dass man im Internet nicht lange anonym bleibt, da es für Institutionen wie zum Beispiel die Polizei sehr einfach ist die Täter ausfindig zu machen. Wenn man als Lehrender unsicher ist, gibt es viele organisierte Workshops, die man zu diesem Thema buchen kann.

Diese Tipps von ’saferinternet.at‘ sind sehr hilfreich um als Lehrperson richtig zu handeln:

Schüler/innen in ihrem Selbstbewusstsein stärken: Kinder und Jugendliche, die lernen, selbstbewusst und selbstbestimmt zu agieren, wissen sich in schwierigen Situationen besser zu helfen. Sie beziehen Angriffe weniger auf sich selbst und können in der Regel gelassener mit Mobbing umgehen.
Gutes Verhältnis zwischen Lehrenden und Schüler/innen schaffen: Ein gutes Vertrauensverhältnis trägt dazu bei, dass sich von Cyber-Mobbing betroffene Schüler/innen schneller an ihre Lehrer/innen wenden und so möglichst früh Hilfe organisiert werden kann.
Verhaltensvereinbarungen und Hausordnung erstellen: Wird Cyber-Mobbing in der Haus- bzw. Schulordnung thematisiert, ist später leichter damit umzugehen. Je transparenter das Thema von Anfang an in der Schule behandelt wird, desto einfacher fällt es, im konkreten Anlassfall konstruktive Entscheidungen zu treffen.
„Briefkasten“ einrichten und betreuen: Ein „Kummerkasten“ (z.B. E-Mail-Adresse, „echter“ Briefkasten) bietet Schüler/innen die Möglichkeit, anonym von Mobbing-Fällen zu berichten. Der „Kummerkasten“ sollte gut kommuniziert und regelmäßig überprüft werden. Zu beachten: Dieser anonyme Beschwerdekasten kann auch zum „Anschwärzen“ von anderen Schüler/innen missbraucht werden!
Peer-Modelle einführen: Da sich Cyber-Mobbing in der Regel zwischen Gleichaltrigen abspielt, kann eine Unterstützung aus dem Kreis der Schüler/innen hilfreich sein. In vielen Fällen reden die Opfer lieber mit einem vertrauenswürdigen Mitschüler als mit einem Erwachsenen.

Im Ernstfall des Cyber-Mobbings ist es wichtig ein Präventionsteam der Polizei zuzuziehen. Dies macht vor allem Sinn, um einschätzen zu können, ob rechtliche Schritte eingeleitet werden sollen oder nicht.

16 Mrz

Jasmina Monari, Katrin Glößl: Das Handy im Unterricht – Fluch oder Segen? Sollten wir Handys im Unterricht zulassen oder nicht?

Wir in der  Gruppe hatten verschiedene Meinungen über dieses Thema und haben lang darüber diskutiert. Sicher kann das Handy im Unterricht Positives mitbringen, denn heutzutage haben viele Kinder Smartphones mit Internet und mit unterschiedlichen nützlichen Apps. So kann man in verschiedenen Fächern ganz gut davon Gebrauch machen, man kann aus dem Internet schnell wichtige Infos holen. Auch die Wörterbuch-Applikationen im Fremdsprachenunterricht haben sich oft als sehr hilfreich erwiesen. Jedoch kann das auch die Gefahr mit sich bringen, dass Kinder immer weniger mit gedruckten Büchern/Wörterbüchern arbeiten. Als Lehrer können wir das auf keinen Fall gutheißen. Auch das  Internet ist im Unterricht nicht lebensnotwendig. Schließlich gibt es in jeder Schule gut ausgestattete EDV-Räume, wo man sehr gut arbeiten und Internet verwenden kann. Außerdem ist das Internet auf dem Handy ein zweischneidiges Schwert, denn leider beeinflusst es  die Kinder nicht nur positiv, sondern kann auch sehr leicht sehr negative Folgen für die Kinder haben und dies ist in der Schule bei so vielen Kindern auch nicht leicht zu kontrollieren. Schließlich sind viele Jugendliche selbstverständlich viel interessierter daran mit dem Handy zu spielen, als damit zu lernen. Deshalb sind wir zum Schluss doch zu dem Ergebnis gekommen, dass es besser ist, Handys im Unterricht nicht zuzulassen.

13 Mrz

Kindersicherung am PC – Wie können bestimmte Internetseiten für Kinder gesperrt werden?

Es gibt mehrere Wege, bestimmte Internetseiten für Kinder zu sperren.

In modernen Betriebssystemen sind Basis-Kindersicherungen oftmals integriert, mit Hilfe derer bestimmte Websites gesperrt bzw. auch Benutzungszeiten geregelt werden können.

Wie aktiviere ich diese Kindersicherungen?

Windows 7/Windows Vista: Im Bereich „Benutzerkonten und Jugendschutz“ können die entsprechenden Einstellungen getroffen werden.

Windows 8: Hier gibt es einen Family Safety Filter.

Mac Betriebssysteme: Auf der Apple Website gibt es Informationen zur Kindersicherung für Macs bzw. iPads, iPhones und iPod Touch.

Linux: Für Linux kann das Programm Dansguardian als Filterprogramm installiert werden.

Weiters gibt es die Möglichkeit, direkt im Internet-Browser sogenannte Positivlisten zu erstellen. Damit wird festgelegt, welche Websites der Benutzer/die Benutzerin aufrufen kann; alle anderen Websites sind gesperrt.  Idealerweise sollten die Websites für die Positivliste gemeinsam mit dem Kind ausgesucht werden.

Wie erstelle ich eine Positivliste?

Internet Explorer: Extras – Internetoptionen – Inhalte – Inhaltsratgeber – Aktivieren

Firefox: Installation von Add-ons FoxFilter oder ProConLatte

Kostenlose Kinderschutzsoftware gibt es beispielsweise auf fragFinn.de (FragFinn-Whitelist).

Auch durch die Verwendung von Filterprogrammen können bestimmte Websites gesperrt werden. Dabei werden bestimmte Stichwörter definiert, auf Grundlage derer bestimmte Suchergebnisse/Websites blockiert werden. Manche Programme filtern auch auf Basis einer Vorbewertung von Websites.

Man muss sich allerdings bewusst sein, dass Filterprogramme keinen vollständigen Schutz bieten. Erstens können Filter umgangen und deaktiviert werden, zweitens sind Filter nicht immer 100% genau und drittens sind Filterprogramme in Tauschbörsen, Chats etc. wirkungslos.

Neben den oben erwähnten Möglichkeiten können auch Suchmaschinen familienfreundlich eingestellt werden. So scheinen Seiten, die nicht jugendfrei sind, bei den Suchergebnissen nicht auf.

Wie geht das?

Google, Bing: In den Einstellungen kann ein „SafeSearch“ aktiviert werden.

Auch wenn die Ergreifung technischer Schutzmaßnahmen (gerade bei jüngeren Kindern) sinnvoll sein kann, ist es unerlässlich, Kinder anderweitig (z.B. im Gespräch) über die Vorteile und Nachteile des Internets aufzuklären.

Weitere Informationen zu diesem Thema (u.a. zu kostenloser Kinderschutzsoftware – auch fürs Handy) finden sich beispielsweise unter http://www.saferinternet.at/fuer-eltern/.

Verfasst von Barbara Deiser-Albrecht, Klaus Sturdik, Ferdisa Birdaini

13 Mrz

Gefahren im Internet und ihre Prävention

Wie kann man Kinder über die Gefahren im Internet aufklären?

Ein Leben ohne Internet ist für uns Menschen kaum noch vorstellbar und ist ein Teil unseres Lebens geworden. Aber auch im Alltag der Kinder spielen digitale Medien eine wesentliche Rolle. Heutzutage kommen Kinder schon im frühen Alter mit digitalen Medien wie Internet, Handy, Tablets und Computern in Berührung.

Wichtig ist, dass sich Menschen, schon im jungen Alter Medienkompetenzen aneignen und das Internet sicher und kritisch nutzen. Eltern sollten ebenfalls über ausreichende Medienkenntnisse verfügen, damit ihre Bemühungen um einen sicheren Umgang mit digitalen Medien keine Wunschvorstellungen bleiben.

Eltern und Pädagogen sollten Kinder für den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet vorbereiten und sie auf diesem Weg unterstützen. Deshalb sollte darauf geachtet werden, dass Kinder, aber auch Erwachsene, frühzeitig den richtigen und kritischen Umgang mit dem Internet erlernen, um sich einigermaßen vor den Risiken und Gefahren zu schützen, die im Internet auf sie lauern. Viele Kinder, aber auch Eltern sind sich dennoch der Risiken und Gefahren nicht bewusst.

Um die Frage zu beantworten, wie Kinder über die Gefahren im Internet aufgeklärt werden können, muss man sich erstmal darüber im Klaren sein, was diese Gefahren überhaupt sind.

Die bekanntesten sind vermutlich die, über die man oft in verschiedensten Medien hört.
Dazu gehören:

  • Privatsphäre (z.B.: virtual stalking)
  • Wahrheitsfaktor von Information (z.B.: Wikipedia)
  • Cyberbullying und Cybermobbing
  • Anonymität als Problem
  • die Frage nach Legalität (z.B.: illegaler Download von Medien)
  • Suchtfaktor

Auf ein paar dieser Probleme gehen wir im folgenden etwas näher ein und geben Beispiele für Übungen, die mit SuS für eine Sensibilisierung im Bezug auf die Gefahren gemacht werden können.


Privatsphäre

Aufgrund der Vielzahl an sozialen Netzwerken ist es leicht, den Überblick über veröffentlichte private Daten zu verlieren.
Um Kinder darauf aufmerksam zu machen wie viel über sie und ihre Freunde im Internet gefunden werden kann, kann die folgende Übung gemacht werden.

Übung:
Die SuS sollen ihren eigenen Namen in Suchmaschinen und Suchfunktionen sozialer Netzwerke eingeben. Sie sollen versuchen so viel wie möglich über sich selbst herauszufinden und dabei gefundene Informationen notieren.
Sie sollen aber auch Informationen notieren zu gefundenen Personen mit demselben Namen.
Dadurch wird deutlich gemacht, wie viel sie von sich selbst Preis geben, aber auch, dass es leicht zu Verwechslungen kommen kann.

Material zu diesem Thema kann auf http://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Schulmaterial_Schutz_der_Privatsphaere_im_Internet.pdf gefunden werden


Wahrheitsfaktor von Information

Die Bandbreite des Internets macht es jedem, der einen Zugang dazu hat möglich Texte zu veröffentlichen. Dementsprechend kann man nicht alles glauben, was man im Internet ließt, weil man nie ganz sicher sein kann, wer der Autor ist, beziehungsweise welche Kompetenzen er besitzt. Kindern muss man verdeutlichen, dass sie sich nicht auf jede Information, die im Internet gefunden werden kann, verlassen können.

Übung:
Den SuS wird der Auftrag erteilt, zu einem Thema im Internet zu recherchieren. Das Thema sollte allerdings so gewählt sein, dass bereits ein Vorwissen seitens der SuS besteht, also entweder passend zum Lehrstoff, oder die Kinder wählen ein Thema, das sie privat sehr interessiert.
Zu diesem Thema sollen sie in Gruppenarbeit drei Websites finden, und die Information, die diese enthalten, vergleichen. Mögliche Fragestellungen um dieses zu vereinfachen könnten sein:

  1. Wie viel Information bietet die Seite? Fehlt deiner Meinung nach etwas?
  2. Widersprechen sich die einzelnen Seiten?
  3. Wie ist der Text geschrieben? Eher einfach oder schwer?
  4. Kann man nachvollziehen, wer den Text geschrieben hat? Findet man über diese Person etwas im Internet?

Anhand dieser Punkte sollen, sie dann darüber diskutieren, ob sie die Seite für vertrauenswürdig halten, oder nicht. Die Ergebnisse werden der Klasse präsentiert und besprochen.
http://www.saferinternetday.org/web/guest/gallery
https://de.wikiversity.org/wiki/Wikipedia#Unterrichtsideen_und_Beispiele


Cybermobbing
Als Internetnutzer läuft man auch der Gefahr, Opfer von Cybermobbing zu werden. Beim Cybermobbing handelt es sich um das absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Belästigen, Bloßstellen, Schikanieren und die soziale Isolation anderer mit Hilfe moderner digitaler Medien. Cybermobbing erstreckt sich meistens über einen längeren Zeitraum, kann rund um die Uhr, überall dort, wo digitale Medien verwendet werden können, erfolgen und richtet sich auf bestimmte Personen.

Cybermobbing unterscheidet sich vom klassischen Mobbing nur im Hinblick auf Raum, denn man ist nicht einmal in seinen eigenen Wänden sicher. Gerüchte oder Drohungen, die veröffentlicht werden, können sich durch moderne Kommunikationsmittel relativ leicht und rasant unter einem großen Publikum verbreiten. Alle Inhalte, die ins Internet gestellt wurden, werden nicht komplett gelöscht, können immer wieder zu einem späteren Zeitpunkt auftauchen. Die Cyberbullies agieren meist anonym auf digitalem Wege und verstecken sich hinter ihrer Online-Identität.

Übung:
Die SuS erhalten drei Informationsblätter: Was Cybermobbing überhaupt ist, was man dagegen machen und wie man sich schützen kann und welche gesetzlichen Bestimmungen im Zusammenhang mit Cybermobbing existieren.

Die vorrangigen Ziele dieser Übung sind, dass sich die SuS Gedanken über gemeinsame Auswege aus einer Cybermobbing-Situation machen und antizipierte „Situationausgänge“ im Rollenspiel konkretisieren.

  1. Zunächst wird ihnen ein Abschnitt des englischen Films „Let´s fight it together“ mit deutschen Untertiteln vorgeführt, der auch online unter http://old.digizen.org/cyberbullying/film_de.aspx abrufbar ist.

  2. Anschließend werden in einem Rollenspiel einige im Film vorkommende Akteure durch Schüler besetzt, während alle anderen Schüler ihre Kollegen als Coaches unterstützen. Insgesamt ergeben sich sechs Gruppen (je 3-4 Coaches). Es können aber auch zwei bis drei Schüler als Beobachter agieren, die die im Spiel vorkommenden Lösungsmöglichkeiten niederschreiben.

Ausgangsituation ist, dass sich die beteiligten Personen über einen Ausweg aus der Cybermobbing-Situation beraten und sich überlegen, wie sie ihre Rolle authentisch spielen können. Anschließend erfolgt das eigentliche Rollenspiel, in das die Gruppen ihre Meinungen und ihre Lösungsvorschläge zur Sprache bringen.

Ausführlichere Informationen zum Thema „Cybermobbing“ und Vorschläge für den Unterricht finden sich unter http://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Schulmaterial_Aktiv_gegen_Cyber_Mobbing.pdf ,www.internet4jurists.at  , www.bmwfj.gv.at/Jugend/Jugendschutz/Seiten/JugendgefährdendeGegenstände.aspx uvm.


Anonymität als Problem

Wie oben bereits angesprochen, ist ein weiteres Problem die Annonymität, die die virtuelle Welt bieten kann. Personen haben im Internet die Möglichkeit ihre Identität zu verbergen und falsche Informationen bezüglich ihrer Person und ihrem Charakter zu veröffentlichen. Besonders häufig wird das in Chaträumen ausgenutzt.

Übung:
Um auf die Gefahren von verborgener Identität aufmerksam zu machen kann folgendes Projekt durchgeführt werden. Die Klasse wird zwei geteilt, oder das Projekt wird mit zwei Klassen gleichzeitig durchgeführt.

Der einen Hälfte wird ein Chat-Raum zur Verfügung gestellt, in dem sie sich unterhalten können. Es wird ihnen mitgeteilt, dass dieser Chat-Raum nur ihnen zur Verfügung steht und sie sich in Ruhe unterhalten können.

Die andere Hälfte bekommt jedoch ebenfalls Zugriff auf den Chat-Raum. Diese SuS bekommen den Auftrag, verdeckt zu arbeiten. Sie sollen sich der Unterhaltung ihrer Mitschüler/innen anschließen, sollen dabei aber versuchen, sich als ihre Mitschüler/innen auszugeben und dabei nicht erkannt zu werden.
Danach wird das Experiment vor allen SuS aufgedeckt und besprochen.


Material

Zu diesen und weiteren Themen haben verschiedene Organisationen Online-Medienpools veröffentlicht, in denen Übungen und Lehrmaterialien für Gruppenprojekte zu finden sind, die man mit Klassen durchführen kann.
Sehr umfassendes Material kann auf http://www.saferinternet.at und http://www.internet-abc.at/eltern/wissen-rund-ums-internet.php gefunden werden.


Verfasst von
Birgit Grandits, Iris Hillinger, Fatma Yesilöz und Gülcan Yesilöz

13 Mrz

Schulungen und Fortbildungen im medientechnischen Bereich für Lehrpersonen

In den letzten Jahren ist das Medienangebot rasant gestiegen. Auch LehrerInnen werden mit diesen Veränderungen direkt, aber auch indirekt konfrontiert. Sie sind vertraut mit Handys, benutzen diese höchstwahrscheinlich selbst, arbeiten am Computer und kennen sich darauf einigermaßen gut aus. Trotzdem sind viele von ihnen nicht vertraut mit der großen Masse an Medien, die es am heutigen Markt gibt. Diese werden zudem auch stetig aktualisiert und verändert/verbessert. Somit wird es immer schwieriger, auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben. Daher ist es besonders wichtig, dass man sich laufend fort- und weiterbildet.

Doch gibt es überhaupt Schulungen und Fortbildungen im medientechnischen Bereich für Lehrpersonen? Ja, gibt es.

Allerdings nehmen nur wenige Lehrpersonen diese Angebote in Anspruch. Besonders Lehrpersonen, die schon länger im Lehrberuf tätig sind, finden es nicht mehr notwendig, sich in diesem Bereich weiterzubilden. Außerdem wird Lehrpersonen auch nicht verpflichtend vorgeschrieben, welche Fortbildungen sie zu besuchen haben. Klar ist nur, dass „im Rahmen der Jahresstundensumme (…) für die Teilnahme an verpflichtenden Fortbildungsveranstaltungen, die im Zusammenhang mit der Tätigkeit des Lehrers/der Lehrerin stehen, 15 Jahresstunden (…) vorzusehen“ (LDG § 43 Abs. 3) sind.

Darum wäre es von Vorteil, wenn einzelne Kurse verpflichtend besucht werden müssen, die die Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer beinhalten.

Denn Tatsache ist, dass digitale Medien aus unserer heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken sind und dass aufgrund dessen, SchülerInnen schon von der Grundschule an, den Umgang mit den wichtigsten digitalen Medien erlernen und aufbauend darauf selbst eine kritisch reflexive Sicht auf das ihnen dargebotene Angebot erwerben sollen.

 

Nachfolgend sind einige Fortbildungen, die seitens der PH Wien (laut Fortbildungskatalog SS 2014) für Lehrpersonen angeboten werden, angeführt:

  • Schulhomepage als CMS − einfach praktisch
  • richtige Bildbearbeitung mit THE GIMP
  • erste Schritte in Moodle − einfache Möglichkeiten zur Gestaltung von Blended Learningangeboten für den Unterricht
  • Werkstatt zur Erstellung eigener Lernmaterialien am PC − Erweiterungsmodul
  • Trickfilmatelier
  • Photoshop medium − digitale Bildbearbeitung für den Unterricht
  • Zeichnungen erstellen im Textverarbeitungsprogramm MS-WORD − Training on the Job
  • Spiele programmieren mit Unity3D und Blender

Diese Fortbildungen werden teilweise an der PH Wien, teilweise aber auch an anderen Standorten durchgeführt.

Aber nicht nur seitens der PH Wien werden Fortbildungen angeboten, auch die KPH Wien bietet verschiedenste Veranstaltungen (laut Fortbildungsprogramm der KPH Wien) zur Medienpädagogik an, die von Lehrpersonen besucht werden können:

  • Computerkompetenz: digitale Bildbearbeitung
  • Computerkompetenz: professionelle Präsentationen am PC und im WWW
  • Erste Schritte mit Microsoft Excel 2003

Mit der technischen Universität Wien werden, laut dem Wissensstand der der Verfasserinnen, keine Kooperationen durchgeführt.

Im Medienzentrum Wien werden unter anderem folgende Kurse, großteils kostenlos, angeboten, (Stand: 3.3.2014) zu denen man sich online anmelden kann:

  • Ton
  • GIMP
  • HD-Formate
  • Fotografie digital
  • Videoseminar
  • Medienkompetenz

Außerdem kann auch ein Folder „Bildungsprogramm“ mit einem breiter gefächerten Angebot an Weiterbildungskursen downgeloadet werden.

Ein weiterer Fakt, der noch nicht ganz unwesentlich ist, wenn es um die Anmeldung für Fort- und Weiterbildungen geht:

„Jeder Lehrer/Jede Lehrerin hat grundsätzlich die Möglichkeit, während der Unterrichtszeit an Fortbildungsveranstaltungen im Ausmaß von 26 Stunden teilzunehmen“ (FSG PflichtschullehrerInnen (2009): Lehrerinnenfortbildung. Verfügbar unter: www.apsfsg.at/service/lexikon/lehrerinnenfortbildung [3.3.2014]).

Verfasst von Gahleitner Eva, Lutz Manuela und Ofner Julia

12 Mrz

Safer Internet

Kinder sind in Alltag ständig von Medien umgeben. Umso wichtiger ist es, dieses Thema auch im Unterricht zu thematisieren. Ein wichtiger Ansatz hier ist es, den Schutz der Privatsphäre zu besprechen. Nicht nur Name, Adresse oder Telefonnummer, sondern auch Fotos werden immer öfter leichtfertig hergegeben. Das kann oft fatale Folgen wie sexuelle Belästigung oder Cybermobbing, haben.

Neben der Bewusstmachung für die eigene Privatsphäre ist es auch wichtig mit den Kindern über „falsche Identitäten“ im Internet zu sprechen.

Eine weitere Kompetenz, die es zu ermitteln gilt, ist die Beurteilung von Quellen. Kinder müssen lernen, dass nicht alles, was im Internet steht auch richtig ist. Der Umgang mit Suchmaschinen und Informationsseiten kann im Unterricht gezielt geübt werden. (zB. für Referate)

Digitale Kompetenz wird auch vom BMUKK im Erlass für „Digitale Kompetenz an österreichs Schulen“ gefordert. Es ist daher notwendig, digitale Medien schon in der Volksschule in den Unterricht einzubinden.

Themen wären unter anderem Quellenkritik, Privatsphäre, Unterschiede des Schreibens offline bzw. online, Umgangsformen in Foren und der Umgang mit Daten und Bildern.

Für eine Nutzung im Unterricht wird empfohlen mit den Kindern gezielt Regeln für den Internetgebrauch auszumachen. Außerdem soll in erster Linie mit Freeware gearbeitet werden, für den Fall, dass auch daheim eine weitere Bearbeitung notwendig wird. Hierfür bieten sich auch Lernplattformen an.

Besonders wichtig ist außerdem die Elternarbeit. Eltern sollten in diesen Bereich intensiv eingebunden werden, da die meisten Kinder das Internet in erster Linie im Freizeitbereich nutzen.

Besonders viele Informationen zu diesem Thema findet man hier.

Broschüre zum Thema Internetnutzung in der Volksschule

von Joana Mayr, Stefanie Deichsel, Judith Lettner und Astrid Wödl

 

11 Mrz

Julia Dorninger: Mein Besuch im Technischen Museum

Julia Dorninger

Mein Besuch ins Technische Museum fand am 11.03.2014 statt.

Da ich schon lange nicht mehr in diesem Museum war, war ich sehr beeindruckt von der Größe und der vielen interessanten Ausstellungsstücke. Ich war sehr begeistert von der Ausstellung SPACE, die spannendes über die Geschichte der Raumfahrt erklärt. Es gab viele Aktivitäten für Kinder, die sehr anschaulich und von Kindern leicht zu verstehen waren. Es gab eine weitere Ausstellung (Film, Fotografie und Radio im Lauf der Zeit), die für Volksschulkinder noch zu schwierig wäre, um sie zu verstehen. Außerdem wären es zu viele Informationen auf einmal.

Es gibt auch noch eine Ideenwerkstatt, wo man sich als Gruppen anmelden kann und in der sich die Kinder mit Themen, wie der Luftfahrt und Antrieb und Technik beschäftigen und Autos mit Motor aus Holz basteln. Außerdem basteln sie noch Flugzeuge aus Holz und Papier/Karton und Heißluftballone aus Pappmaché.

Für den Bereich Volksschule ist dieses Museum von großer Bedeutung. Durch einen Besuch mit den Kindern (3. oder 4. Klasse) kann man sehr viele Bereiche des Sachunterrichts(Technik, Zeit, Raum,..) abdecken. Wenn man mit den Kindern eine Exkursion macht, kann man vorher als Lehrperson im Internet Fragen für eine Rätselrallye zusammenstellen und das Thema auswählen, was ich sehr gut gefunden habe, da die Kinder sich durch die Fragen einiges an Wissen aneignen.

Ich persönlich finde das Technische Museum sehr spannend und würde ganz sicher als Lehrerin mit einer meiner zukünftigen Klassen einen lehrreichen Ausflug dorthin unternehmen. Ich kann dieses Museum nur jedem empfehlen, der sich für die Geschichte der Technik (Entwicklungen im Laufe der Jahrzehnte) interessiert und gerne selbst aktiv mitarbeitet.