30 Apr

Exkursion Media Wien

Jan Voß

Media Wien

18.3.2014

Eindrücke

Die Media Wien ist eine m.E. viel zu unbekannte Institution. Der Service, der hier (angehenden) Lehrerinnen und Lehrern geboten wird ist äußerst wertvoll und wird auch im Rahmen der Ausbildung an der PH viel zu wenig kommuniziert.

Der Besuch der Örtlichkeiten inkl. einer kurzen Filmvorführung und einer Führung über das Gelände waren spannend und sehr aufschlussreich. Die Qualität des gezeigten „Lehr“Filmes war in einem Maße erschreckend indem die Auswahl und Vielfalt der Themenboxen faszinierend war.

Relevanz

Die Media Wien stellt, seitdem ich sie im Rahmen des Seminars kennengelernt habe, eine zentrale Position in meiner Lehrmittelressourcensammlung dar. Gerade habe ich wieder für die nächste Praxiswoche eine Themenbox bestellt und letzte Woche habe ich die für Lehramtsstudent_innen kostenfreie Mitgliedschaft bei den Büchereien Wien beantragt. Die Vorauswahl an relevanten Medien und die Sichtung und Bewertung von Filmmaterial stellen m. E. eine unverzichtbare Ressource für alle Lehrkräfte dar!

Persönliche Stellungnahme

Alles in allem ein sehr erfreulicher Besuch! In Zukunft werde ich zwar weniger die Örtlichkeit besuchen, dennoch nutze ich bereits jetzt die (Online-)Services der Media Wien gern und oft.

30 Apr

Exkursion Happylab Wien

Jan Voß

Happy Lab Wien

23.4.2014

Eindrücke

Das Wiener Fablab Happylab liegt unweit der Donau in der Haussteinstraße 4 im 2. Wiener Gemeindebezirk. Es wird am einfachsten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht (U1 Vorgartenstraße).

Als Fab Lab werden Einrichtungen bezeichnet, die sich der (digitalen) Produktion von Werkstücken verschrieben haben. Was früher Tischler- und Metallarbeitswerkstätten waren, sind heute Fab Labs. Werkstücke werden am Computer designed und anschließend additiv (bspw. 3D-Druck) oder subtraktiv (bspw. CNC-Fräse) hergestellt.

Im Wiener Happylab, das neben dem Metablab in der Rathausstraße 6 m.W. das einzige Wiener Fab Lab ist, finden sich verschiedene Geräte zur digitalen Produktion. Insbesondere interessant, weil nicht ohne weiteres in Schule oder Heim integrierbar (Kosten- und Raumfaktor) sind hier der Lasercutter die beiden 3D-Drucker, der Schneidplotter und die CNC-Fräse. Weiters finden sich dort auch noch verschiedene Elektronikarbeitsplätze (Lötarbeitsplätze).

Jeden Mittwoch abend (19-22 Uhr) finden im Happylab Führungen ohne Anmeldung statt, für Mitglieder (ab einem Monatsbeitrag von € 5) ist das Happylab auch sonst immer zugänglich. Allerdings ist darauf zu achten, dass bei den meisten Geräten eine Wartezeit eingeplant werden muss, da häufig Aufträge anstehen und diese z.B. bei einem 3D-Druck auch für kleinere Werkstücke mehrere Stunden in Anspruch nehmen können.

Es werden eine Reihe von Workshops für Schulen (und Privatpersonen) angeboten und das Happylab ist Teil der Dachorganisation ScienceCenter Netzwerk Österreich.

Relevanz für Medienpädagogik

Das Prinzip des Fablabs ist ein wichtiger Schritt auf der Entwicklung zu einer selbstbestimmten Lebensweise im digitalen Zeitalter der Postmoderne. Die Produktion von hoch-individualisierten Einzelstücken bietet die Möglichkeit sich der Verwertungslogik des vorherrschenden kapitalistischen Systems zu entziehen und selbst als Designer oder mindestens als Produzent tätig zu werden.

Um diese Möglichkeiten auszunutzen bedarf es natürlich einer gewissen Bildung, die m.E. im Bereich der Medienpädagogik fächerübergreifend organisiert werden sollte. Schnittpunkte ergeben sich hier insbesondere mit den Fächern Textiles und Technisches Werken, sowie Bildnerische Erziehung. Genauso wie der Umgang mit einer Säge und einem Hammer erlernt werden muss, muss auch die digitale Produktion verstanden und gemeistert werden. Hier sehe ich die Hauptaufgabe der Medienpädadogik in diesem Zusammenhang.

Persönliche Stellungnahme

Die Arbeit im Happylab ist spannend und durchweg angenehm. Die Örtlichkeiten sind sauber und ordentlich, die dort arbeitenden Personen stets freundlich und zuvorkommend. Alles in allem ein spannender Ort, der sicher die eine oder andere Exkursion oder Workshop wert ist!

30 Apr

Werbung in der Volksschule

In einer Welt, die von Werbung in jedem Medium durchflutet ist, stellt die Auseinandersetzung mit Werbung bereits im Volksschulalter eine wichtige Aufgabe der schulischen Lehre dar. Ein ausgezeichnete Handreichung zum Thema steht Pädagoginnen und Pädagogen in Form der Seite www.mediasmart.de zur Verfügung.

Auf der Seite stehen Lehrerinnen und Lehrern Ressourcen zur Verfügung, die es ermöglichen evtl. vorhandenes Vorwissen zu vertiefen und zentrale Begrifflichkeiten zu klären.

Desweiteren sind hier auch ganz konkrete Tipps und Anregungen für den Unterricht für die Vermittlung von Werbekompetenz im Unterricht der Volksschule versammelt. Es sind acht durchgeplante Unterrichtseinheiten präsentiert, die jeweils verschiedene Anknüpfungspunkte für die Weiterarbeit in unterschiedlichen Fächern bieten.

Im Übrigen eignet sich die Seite auch als Ressource für die Eigentätigkeit der KK. Neben verschiedenen Spielen zum Thema Werbung, stellt der Verein mediasmart e.V. auch eine Reihe von interaktiven multimedialen Begriffserklärungen und Präsentationen zur Verfügung, die sich direkt an die KK richten.

Alles in allem stellt die Seite www.mediasmart.de m.E. eine ausgezeichnete Ressource für die Arbeit zum Thema Werbung im Rahmen der Volksschule dar.

– Jan Voß

16 Apr

Besuch im TMW

Exkursionsdokumentation – Technisches Museum

Name: Florian Lerch

Exkursionsziel: Technisches Museum Wien

Datum: Freitag 14. März 2014

Eindrücke:

Da ich bereits mehrere Male das technische Museum besucht hatte, mein letzter Besuch lag einige Wochen zurück, wusste ich bereits welche Themen die Ausstellung hatte. Was ich für die medienpädagogische Praxis als relevant erachte sind nicht nur die sehr genauen und detailierten Erklärungen und geschichtlichen Hintergründe zu jedem Ausstellungsstück (zum Beispiel die Hochöfen oder die elektrische Eisenbahn) sondern auch die Möglichkeit selbst an einigen Stationen, betreffend Energieerzeugung – Kraft und Wirkung – elektrischer Strom – etc., selbst tätig zu werden und das eigene Tun als Ursache und Wirkung zu erleben. Eine Station die ich mit einer Schulklasse unbedingt besuchen würde, wäre die nahe Vergangenheit, im ersten Stock des Museums. Hier können die SchülerInnen in das Leben ihrer Eltern, bzw. Großeltern eintauchen, erleben wie ein Fernseher früher ausgesehen hat (falls einer zur Verfügung stand) und auch sonst in der Vergangenheit herumschnüffeln. Um einen noch besseren und näheren Bezug zum Fach Medienpädagogik herzustellen, sollten die SchülerInnen nach einem Durchgang in kleine Gruppen aufgeteilt werden, jede mit einer Videokamera (Handy, etwas ähnlichem) ausgestattet werden und sich auf ein Exponat konzentrieren, über welches Sie erst im Museum und anschließend zu Hause so viel wie möglich herausfinden. Dies könnte abschließend vor der gesamten Klasse vorgetragen werden.

Persönliche Stellungsnahme:

Mir persönlich hat das technische Museum sehr gut gefallen, es ist auf Platz 2 meiner Lieblingsmuseen, gleich nach dem Naturhistorischen. Das mögliche Angebot einer Führung für ganze Klassen finde ich sehr ansprechend, mit ein wenig Vorbereitung ist dies jedoch auch für eine Lehrkraft (mit Begleitung) ebenfalls zu schaffen. Zusätzlich gibt es im Museumsshop die Möglichkeit interessante Unterrichtsmaterialien zu beschaffen, zum Beispiel eine Plasmalampe (welche ich selbst schon in meinen Unterricht einbauen konnte und von welcher die SchülerInnen begeistert waren).

Exkursionsdokumentation – Media Wien

Name: Florian Lerch

Exkursionsziel: Media Wien

Datum: 18. März 2014

Eindrücke:

Trotz der späten Exkursion war die Dame, welche uns durch die Exkursion führte freundlich, unglaublich informativ und mehr als nur kompetent. Für den medienpädagogischen Unterricht bieten sich vor allem die Buchkisten an, in welcher (in Klassenstärke) sich zahlreiche sachgerechte Bücher zu einem bestimmten Thema finden lassen. Diese gibt es zu allen möglichen Themen, seien es englische Kindergeschichten, Wilde Tiere, der Weltraum oder Dinosaurier. Viele der Bildgeschichten (und sogar einige Lehrfilme) kann man sich online ausborgen, wodurch es möglich ist im Klassenzimmer mithilfe eines Beamers der Klasse eine Geschichte vorzuspielen/lesen oder einen Sachfilm zum Thema Vulkane anzusehen.

Persönliche Stellungsname:

Obwohl ich, der späten Stunde wegen, bereits leicht müde war, wurde ich durch die, uns gezeigten, dutzenden Möglichkeiten den Unterricht aufzulockern und gleichzeitig spannender zu gestalten schlagartig hellwach. Zusätzlich zum stimmungsvollen Vorlesen zweier Bildgeschichten bekamen wir einige wertvolle Informationen und Angebote, eines davon war eine Möglichkeit mithilfe eines Ausweises, über unsere Praxisschule kostenlos Bücher und Medien auszuborgen. Nach der Sichtung von diversen Unterrichtsboxen (einige der Bücher die ich entdeckte, kannte ich noch von früher) wurde die Exkursion noch einmal durch einen Besuch im hauseigenen Kinosaal getoppt, in welchem wir pädagogische Lehrfilme ansahen und zwischenzeitlich analysierten. Für mich war diese Exkursion eine sehr wichtige und wertvolle Erfahrung, die definitiv positive Auswirkungen auf meine Unterrichtsplanung haben wird.

10 Apr

Begriffe zum Thema Medien – beantwortete Fragestellungen von Thurner und Brenner

Mediendidaktik
In der Mediendidaktik geht es um die Theorie und Praxis des Medieneinsatzes im Unterricht. Aufgabe der Mediendidaktik ist es, Medien didaktisch so aufzubereiten, dass Kinder den alltäglichen Umgang mit Medien erlernen. Der Einsatz von audiovisuellen Medien in ihrer Rolle als Unterrichtsmittel soll in Abstimmung mit der Bildungs- und Lehraufgabe, dem Lehrstoff und den didaktischen Grundsätzen des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes erfolgen.

Medienpädagogik
Sie beschäftigt sich mit der Bedeutung der Medien in der Bildung, Freizeit und Beruf. Also dort, wo Medien die Funktion haben Informationen einzuholen und dort, wo der richtige Umgang damit wichtig ist.

Zusätzlich sind Medien heute ein fester Bestandteil der Gesellschaft. Sie erleichtern die Kommunikation und sind Miterzieher.

Medienerziehung
Gerade da sie als Mittel der Information, Unterhaltung, Bildung und Alltagsorganisation dienen, muss der Einsatz mit Medien immer reflektiert werden. Das ist die Aufgabe der Medienerziehung. Sie soll den Kindern allgemeine Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln und zu einem kompetenten Umgang anregen.

Ziele der Medienerziehung:
– Informationen einholen können
– Know – How
– Sensibilisierung (Reflexion)
– Aktivierung
– Aufklärung über Gefahren

Antwort von Nina Brenner, Jennifer Thurner

10 Apr

Katrin Litschka im technischen Museum

 Besuch im technischen Museum am 7.4.2014

Ursprünglich wollte ich eigentlich ins Joanneum gehen um mir die digitalen Sammlungen anzusehen, da dieses aber leider im Umbau war, musste ich umdisponieren und war gemeinsam mit meiner Mutter und meiner Schwiegermutter im technischen Museum. Unser Besuch fiel etwas kürzer aus als ursprünglich geplant, nicht etwa weil diese Konstellation fragwürdig erscheint, sondern weil unsere Männer, welche wir mit meiner kleinen Tochter daheim gelassen hatten, mit Müdigkeitsanfällen und gefüllten Windeln überfordert wurden. Doch trotz dieses Kurzbesuchs ist dieses Museum prinzipiell immer ein Erlebnis und eine Reise wert. Und selbst wenn man richtig viel Zeit über hätte, schaffte man es wohl kaum sich alles anzusehen.

Da ich aber schon einige Male dort war, auch zusammen mit Kindergruppen, kann ich nur bestätigen, dass dieses Museum nicht nur absolut geeignet ist für Kinder und Jugendliche jeden Alters, es deckt auch noch den Lehrplan betreffend vieles ab, und das noch dazu spielerisch. Bei meinem letzten Besuch hatte ich eine gemischte Gruppe (Kinder zwischen 6 und 10 Jahren) und keines war zu irgendeinem Zeitpunkt gelangweilt oder desinteressiert. Das absolute Gegenteil war der Fall! Wir hätten wohl noch Stunden bleiben können, denn alles musste ausprobiert, auf jeden Knopf gedrückt und auf alles geklettert werden wo es erlaubt war.

In besonderer Erinnerung ist mir ein „Schreiraum“ geblieben, eine durchsichtige, schalldichte Kabine, in der jeder, einschließlich mir,  das ganze Ausmaß seiner Stimmgewalt testen konnte. Dass das so richtig Spaß gemacht hat, braucht man wohl kaum erwähnen.  In der Disco wurde danach so richtig abgetanzt!

Das technische Museum bietet zusätzlich zu seinem normalen Programm auch noch allerhand Führungen und Workshops an, dass man sich kaum entscheiden kann, was man zuerst sehen möchte. Zur Zeit sind das um die 50 Stück und jede dieser Führungen bzw. Workshops ist für eine bestimmte Altersgruppe konzipiert und bietet genug Raum um sich einem Thema genauestens zu widmen. Selbst für PädagogInnen wird eine eigene Führung angeboten, bei der sie einen Überblick über das aktuelle Programm erhalten sollen. Diese dauert um die 75 Minuten und ist noch dazu kostenlos. Außerdem bietet das technische Museum allerhand Unterrichtsmaterialien an, welche die PädagogInnen im Vorfeld oder auch als Quiz nach dem Besuch im Unterricht einbauen können.

Neben der Dauerausstellung gastieren auch zeitlich begrenzte Ausstellungen im technischen Museum. Aktuell ist das die Ausstellung „SPACE“, welche toll und absolut faszinierend ist, für Kinder sowie für Erwachsene. Sie zeigt auf 600m² Raumanzüge von früher sowie von heute, Haushaltsgeräte, welche wir der Raumfahrt verdanken und natürlich auch Raketen.

Persönlich finde ich die Ausstellung von Stefan Jellinek besonders interessant. Leider hatte ich diesmal keine Zeit sie mir anzusehen, da sie aber noch ein halbes Jahr gezeigt wird, hoffe ich doch, dass nochmal die Zeit dafür da ist.

Fazit: Das technische Museum ist nicht nur für jung und alt, sondern auch für Mütter und Schwiegermütter bestens geeignet. Da es für Kinder und Jugendliche bis zum 19. Lebensjahr noch dazu gratis ist, fällt mir nicht ein Grund ein, diesem Museum keinen Besuch abzustatten. Auch die Homepage ist toll gestaltet und bietet allerhand Materialien die über den Museumsbesuch hinaus gehen.