30 Jan

Unter welchen Umständen ist Wikipedia zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen als Quelle akzeptierbar?

Als erstes sollte man sich die Frage stellen warum Wikipedia als Quelle angegeben wird. Einer der Gründe ist sicherlich, dass wenn man etwas in Google sucht meistens der erste Link Wikipedia ist. Es liegt in der Verantwortung der LehrerInnen den SchülerInnen andere Quellen aufzuzeigen. Bei der Fülle an online Quellen und Lexika finden sich leicht andere Möglichkeiten. Es gibt zB Citizendium welches jedoch nur auf Englisch verfügbar ist. Meiner Meinung nach ist es in der Sekundarstufe 1 in Ordnung Wikipedia als Quelle zu akzeptieren, vorausgesetzt es wird nicht eins zu eins kopiert. Für Studierende sollte es jedoch nicht die erste Wahl bei der Recherche sein. Als erst Information ist es sicher gut geeignet aber darüber hinaus sollte es für Studenten andere Möglichkeiten geben sich weiter zu informieren. Dazu habe ich eine sehr nützliche Regelung für Quellen gefunden.

Für alle (wissenschaftlichen) Zitate gilt:

  1. Zitierfähig sind alle (!) veröffentlichten und dauerhaft zugänglichen Quellen.
  2. Wikipedia ist eine öffentliche (Online-)Quelle und dauerhaft verfügbar.
  3. Jedes Zitat ist ein Verweis auf die Aussagen und Erkenntnisse von dritter Seite. Eine kritische Prüfung auf Plausibilität, Vollständigkeit und Objektivität ist immer erforderlich. Dies gilt für Informationen und Textstellen aus der Wikipedia, wie für alle anderen Quellen.
  4. Das Zitat muss hinreichend und gemäß den jeweiligen disziplinären Konventionen belegt und präzise bestimmt werden. Üblicherweise sind Autor, Jahr, Titel, Verlag etc. obligatorisch. Bei Onlinequellen sind der genaue Permalink und das Abrufdatum zwingend anzugeben.

http://www.wissenswerkstatt.net/2008/11/01/ist-die-wikipedia-zitierfaehig-der-umgang-mit-wissenschaftlichen-quellen-werkstattnotiz-126/

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Wikipedia von den SuS als Quelle genutzt werden kann, für Studierende ist es jedoch sinnvoller sich auf wissenschaftlichere Quellen zu berufen.

siehe auch hier

30 Jan

Wäre es sinnvoll, mit Schülern und Schülerinnen einen Klassenblog zu führen?

Blogs sind Webseiten, auf denen sich Menschen bezüglich eines bestimmten Themas austauschen. Die Leser eines Blogs haben freien Lesezugriff auf alle Inhalte von diesem und können unmittelbar auf Beiträge in Form von Kommentaren reagieren. Der Autor kann dies ablehnen oder wiederum kommentieren.

Die Inhalte eines typischen Blogs sind meist aktuell, informell und oft auch persönlich formuliert. Kommentare von Lesern sind erwünschst und können unendlich oft wiederum kommentiert werden, sodass im Endeffekt eine Art Diskussionsrunde entstehen kann.

Ich finde, die Methode des Blog kann in der Schule gewinnbringend genutzt werden. Welche Möglichkeiten gibt es?

LehrerInnen können in einem Blog den Unterrichtsverlauf dokumentieren, indem sie Materialien und Infos für die SchülerInnen bereitstellen und Unterrichtsaktivitäten zusammenfassen. Ein Blog kann also als Materialbereitstellung für SchülerInnen dienen, wo sie Materialien abholen könnten und ihre Lösungen posten könnten.

Bei einem gemeinsamen Blog von LehrerInnen und SchülerInnen könnten beide gleichberechtig interagieren und sich bezüglich bestimmten Thematiken austauschen.

Andererseits könnten SchülerInnen Blogs erstellen, um sich über den Unterricht, Alltagsaktivitäten etc. auszutauschen.

Es könnte jedoch auch ein Blog eingerichtet werden, um über bestimmte Themen zu kommunizieren und Präsentationen, gemeinsame Arbeiten etc. zu präsentieren. Dies wäre dann auch ein Blog, der sicherlich für Außenstehende (wie z.B. Eltern) interessant zum Durchstöbern wäre.

Auf www.elefantenklasse.de wird beispielsweise ein „Schultagebuch“ in Art eines Blogs präsentiert.

Dies sind nur einige wenige Ideen, wie man einen Blog im schulischen Unterricht sinnvoll einsetzen könnte.

http://www.medienkindheit.de

http://www.herr-rau.de/

http://www.medienpaedagogik-praxis.de/

Autorin: Rebekka Jegunma-Heitzinger

30 Jan

Was halten Sie davon, dass in manchen Schulen anstatt Bücher Tablets verwendet werden?

Umformuliert kann man die Frage stellen, ob es Sinn macht, für gewisse Inhalte mit Tablets zu arbeiten. Eine Möglichkeit mit Tablets zu arbeiten ergibt sich natürlich, wenn Literatur gelesen werden soll. Es können so Bücher gewählt werden, die frei verfügbar als Download angeboten werden oder zumindest billiger zu erwerben sind, als ein gedrucktes Buch. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass die Lehrperson eine Auswahl an Büchern zur Verfügung stellt, aus denen die Schüler ein Buch wählen können.

Durch die Nutzung von Tablets ist es möglich den Unterricht nach draußen zu verlagern. So kann beispielsweise im Biologieunterricht mit Hilfe eines Tablets die Umgebung der Schule erkundet werden, und die Pflanzen die sich in der Umgebung befinden bestimmt werden (Link: http://www.lehrer-online.de/tablets-im-unterricht.php). Die Verlagerung des Unterrichts aus dem Klassenzimmer ins Freie lockert die Atmosphäre, in der der Unterricht stattfindet auf, sorgt für Abwechslung und somit eine höhere Motivation der Schüler/innen. Zudem wird so aufgezeigt, dass der Inhalt der Biologiestunde praxisnah ist. Ein weiterer Vorteile ist, dass Arbeitsaufgaben auf dem Tablet gelöst und so geordnet abgerufen werden können.

Es ist zu beobachten, dass immer mehr Tablets in Schulen zum Einsatz kommen. „Schalte dich mal eben auf die Tafel, und zeig deinen Lösungsweg“, so beginnt ein Artikel der in der Zeit erschienen ist (http://www.zeit.de/2013/30/digitaler-unterricht-tablet-pcs). In dem Artikel werden Vorteile und Nachteile, die sich beim Einsatz von Tablets ergeben, erläutert. Es wird zu Beispiel darauf verwiesen, dass bei Einsatz von Tablets der Prozess des Schreibens zu kurz kommen kann.

Beim Einsatz von Tablets ist, wie bei anderen Arbeitsmitteln, ist es wichtig einen geeigneten Zweck für diese Verwendung zu finden. Es soll kein Selbstzweck sein, diese im Unterricht einzusetzen. Richtig eingesetzt überwiegen die Vorteile. Fraglich ist, ob sich Tablets grossflächig an allen Schulen durchsetzen, da die Anschaffungskosten relativ hoch sind. An Schulen muss festgelegt werden, wer für den technischen Support verantwortlich ist, da sonst bei technischen Problemen ein Arbeiten nicht mehr möglich ist. Der Einsatz digitaler Geräte im Unterricht wird unserer Meinung nach in Zukunft zunehmen, da Lehrer/innen Generationen, die mit dem Gebrauch solcher Geräte vertraut sind, den Lehrberuf ausüben werden.

Thomas Gebhart, Benjamin Resetarits

30 Jan

Youtube-Videos punktgenau verlinken

Youtube Videos können auch mit einem festgelegten Anfangs- und Endzeitpunkt verlinkt werden.

1. Suche dir dazu zunächst ein Video und kopiere dir die Url.

z.B.:
https://www.youtube.com/watch?v=hPzNl6NKAG0

2. Im nächsten Schritt lösche den Teil „watch?v=“ aus der Url und ersetze ihn durch „v/“
die Url sieht dann so aus:
https://www.youtube.com/v/hPzNl6NKAG0

Das Video wird jetzt als eingebettetes Video gestartet.

3. Um die Start- und Endzeit festzulegen, erweitere die Url um folgenden Eintrag:
„?start=25&end=33“

Deine Url sieht dann schließlich so aus:

https://www.youtube.com/v/hPzNl6NKAG0?start=25&end=33

Jetzt startet und endet dein Video zu einer von dir festgelegten Zeit.
Eine Möglichkeit, das Video direkt in Youtube auf diese Weise abzuspielen, habe ich leider nicht gefunden.

25 Jan

Haben Erziehungsstile Auswirkungen auf das Auftreten von Burnout bei Jugendlichen?

Lange Zeit war Burnout eine Krankheit, von der nur Erwachsene betroffen waren. Jedoch hat man festgestellt, dass auch Jugendliche durchaus am Burnout Syndrom erkranken können. Besonders jugendliche Lehrlinge sind aufgrund der dualen Ausbildung, die sowohl im Lehrbetrieb, als auch in der Berufsschule stattfindet, einer Doppelbelastung ausgesetzt. Erziehungsstile prägen Jugendliche und haben Auswirkungen auf ihr weiteres Erwachsenenleben. Hat dabei der Bildungsstand der Eltern einen Einfluss auf deren Erziehungsstil? Besteht ein Zusammenhang zwischen Burnout bei Jugendlichen und dem Erziehungsstil ihrer Eltern?hands-423794_640

Burnout bei Jugendlichen
Wie vermehrt in diversen Medien berichtet wird, sind immer häufiger auch Jugendliche von Burnout betroffen. Was früher als Manager-Krankheit galt, ist vermehrt auch in österreichischen Klassenzimmern zu beobachten. Hierzu berichtet die Tageszeitung ‘Der Standard‘ folgendes:

„Fünf Prozent der 1,2 Millionen Schüler sind laut Aussagen der Arbeitsgemeinschaft für Präventivpsychologie (APP) aufgrund von chronischem Schulstress von Burn-Out gefährdet. Weitere 13 Prozent seien temporär stark belastet, insgesamt leide jeder dritte Schüler ab zehn massiv unter Stress.“
(Der Standard, vom 18. Feb. 2010, o. S. )

Erziehungsstile
Kurze Beschreibungen der häufig angewandten Erziehungsstile:

Der autoritäre Erziehungsstil
Autoritäre Eltern fordern die strikte Einhaltung von Regeln. Ihnen geht es aber weniger darum, den Handlungen ihrer Kinder begründete Grenzen zu setzen, als darum, strikten Gehorsam zu fordern. Diese Forderung nach Einhaltung der Regeln und Normen sowie die Achtung der elterlichen Autorität ist für sie wesentlich, da es ihnen um eine psychologische Kontrolle der Kinder geht. Sie neigen dazu, massiv physisch zu strafen und zeigen ein geringes Interesse an den Handlungsmotiven und Absichten ihrer Kinder. Das familiäre Klima kann als kalt und feindselig beschrieben werden.
vgl. Langer 2012, S. 4

Der vernachlässigende Erziehungsstil
Vernachlässigende Eltern sind in ihrer Erziehung in jeder Hinsicht unbeteiligt. Sie zeigen wenig Interesse am Verhalten ihrer Kinder und auch wenig emotionale Zuwendung. Elterliche Kontrolle, Akzeptanz des Kindes und auch Zuwendung und Wärme sind nur gering ausgeprägt. Der vernachlässigende Erziehungsstil begünstigt die Entwicklung von Problemverhalten bei Kindern.
vgl. Liebenwein 2008, S. 34 f. 

Der permissive Erziehungsstil
Permissive Eltern verhalten sich wenig kontrollierend und lenkend. Auch werden kaum Anforderungen an die Kinder gestellt. Dadurch soll das Veralten selbst gesteuert werden. Bestrafung wird vermieden.
vgl. Langer 2012, S. 4

Der autoritative Erziehungsstil
Dieser Erziehungsstil kennzeichnet sich dadurch, dass Eltern Anforderungen an ihre Kinder stellen und von ihnen die Einhaltung der Regeln verlangen. Gleichzeitig werden aber die Kinder als ernst zu nehmende Gesprächspartner akzeptiert. Eltern zeigen Interesse an ihren Kindern; sie erklären ihre Erziehungsmaßnahmen und begründen Forderungen und Regeln. Darüber hinaus werden Kinder zur Autonomie ermutigt und bei der Suche nach eigenen Standpunkten und Meinungen unterstützt, sofern diese innerhalb der geforderten Regeleinhaltung sind.
vgl. Langer 2012, S.

Im Zuge einer Projektarbeit/Maturaarbeit wurden einige Jugendliche befragt und ausgewertet. Gefragt wurde nach dem Erziehungsstil der Eltern und dem Burnout Risiko der Schüler. Nach der Befragung wurden die beiden Ergebnisse gegenüber gestellt.
Dabei kam heraus, dass der autoritative Erziehungsstil im Vergleich zu den anderen Stilen, das geringste Burn-Out Risiko darstellt. Alle anderen Stile haben einen höheren Wert ergeben.

Natürlich kann man das nicht allgemein halten, da man noch weitere Aspekte betrachten sollte. Welche Ziele hat man an sein Kind? Sind diese vielleicht ein wenig zu hoch und/oder überfordert man sein Kind damit?
Natürlich sollte man auch nicht die familiären Verhältnisse vergessen. Scheidung der Eltern, Todesfall in der Familie oder zum Beispiel auch, dass viele Eltern kaum Zeit für ihre Kinder haben.
Auch sicher ein wichtiger Punkt ist, ob die Jugendlichen eventuell Freizeitaktivitäten haben. Denn auch für Erwachsene ist es wichtig sich einen Ausgleich zu suchen, so auch für die junge Generation.
Aber ganz wichtig zu beachten ist, dass Smartphones, Social Networks und dergleichen einen sehr hohen Stressfaktor haben. Richtig genutzt nicht, aber viele Jugendliche könnten kaum einen Tag ohne Internet & co. aushalten. Diese Einstellung erhöht den Stressfaktor der jungen Leute enorm und daher sollte man hier vielleicht den Ansatz wagen.

Hoffentlich wird das kein Tabuthema bleiben, denn auch Jugendliche sind durchaus schon von Burn-out betroffen und die Tendenz ist steigend.

Bild: www.pixabay.com

24 Jan

Copyright-Handbuch für Lehrer

Viele Lehrer fertigen von urheberrechtlich geschützten Werken Kopien an und verteilen sie an die Schüler; auch mit der Vorführung von Filmen sowie dem Abspielen von CDs gestalten sie den Unterricht.  Vorsicht: Lehrer müssen sich wie alle anderen Personen an die Regeln des Urheberrechts halten.

Manche Pädagogen glauben, für den guten Zweck der Bildung könnten sie sämtliche Medien bedenkenlos vervielfältigen und uneingeschränkt Video- und Tonaufnahmen präsentieren. Das stimmt aber nicht, sie müssen ebenfalls das Urheberrecht beachten.

Lehrer dürfen von den sogenannten grafischen Aufzeichnungen von Werken der Musik nur Kopien anfertigen, wenn es sie seit mindestens zwei Jahren nicht mehr käuflich zu erwerben gibt.

Liberaler zeigt sich der Gesetzgeber bei Texten, zum Beispiel bei Büchern. Pädagogen dürfen kopieren, wenn diese Teile höchstens 12% des Gesamtwerks und nicht mehr als 100 Seiten ausmachen. Brauchen sie für den Unterricht längere Textausschnitte, müssen sie das Buch kaufen. Vom Hochladen von Texten auf frei zugängliche Homepages sollten Lehrer Abstand nehmen, das gilt auch für Schulbücher und Aufgabenhefte. Das kann auch bei kürzeren Ausschnitten hohe Strafen nach sich ziehen, die auch ein Anwalt nicht abwehren kann.

Bei der Aufführung von Filmen handelt es sich dagegen um eine Grauzone, es mangelt an eindeutigen Bestimmungen sowie an einer genaueren Rechtsprechung. Auf der sicheren Seite befinden sich Lehrer nur, wenn sie ein von der Schule erworbenes Werk verwenden. Dieses hat die Schule explizit für diesen Zweck gekauft, Probleme können nicht entstehen. Das sieht anders aus, wenn Lehrer eigene Filme in die Schule mitbringen. Grundsätzlich darf jeder Filme zeigen, sofern dies im nicht-öffentlichen Rahmen vor miteinander verbundenen Personen stattfindet.

Verletzungen des Urheberrechts können Lehrern und Schulen teuer zu stehen kommen. Deswegen sollten sie die klaren Bestimmungen zum Beispiel bei Büchern und Noten befolgen. Es ist von größter Bedeutung sich mit diesem Thema intensiv auseinander zu setzen, es sind nur ein paar Klicks notwendig und schon kann die Falle zuschnappen.

Quellen:Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen (LMZ Baden-Würtemberg: Urheberrecht in der Schule ->  http://tinyurl.com/2x2gtk  (Aufgerufen am 24.1.2015 um 16:21)

Rainer Fankhauser, Walter Olensky, Urheberrecht und Schule -> http://tinyurl.com/27m5jd  (Aufgerufen am 24.1.2015 um 16:30)

20 Jan

Smartphones im Unterricht

Wir möchten uns heute gerne mit dem Thema Smartphones im Unterricht auseinandersetzen. In der heutigen Zeit, kommen wir nicht mehr um Digitale Medien herum. Wir sind täglich mit ihnen konfrontiert. Die Kinder werden bereits in dieses Zeitalter hineingeboren und wachsen damit auf, somit können wir sie als „Digital natives“ bezeichnen. Wir Lehrer als „Digital immigrants“ haben die Verantwortung, unseren Unterrichtsstil anzupassen und auf unsere Schüler einzugehen.

Smartphones nutzen bringt sowohl Vorteile für LehrerInnen ( flexibel, Tafelbild, Ergebnisse können besser dokumentiert werden, Evernote und Ähnliches für TODO- Listen oder für Erinnerungen verwenden,..)  als auch für SchülerInnen (Übersetzungen, Definitionen, recherchieren, fotografieren, Tonaufnahmen,…).

Wir können das Smartphone im Unterricht unterschiedlich nutzen:

  • Smartphones als Informationsmedium
  • Smartphones als Kommunikationsmedium
  • Smartphones als Publikationsmedium

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten das Smartphone zum Lehren und Lernen zu verwenden, hier ein paar Beispiele als Unterrichtsmethode:

  • Frontalunterricht – Smartphone als Präsentationsmedium ( mittels Micro Beamer)
  • Projektarbeit (Recherchen, Kommunikation)
  • Partnerarbeit (Interview, Audio Dialog)
  • Gruppenarbeit (Foto-, Videostory, Interview)
  • Entdeckendes Lernen (Lernapps)
  • Situiertes Lernen ( Museumsbesuch, Lehrausgang)
  • Exploratives Lernen (Schulgarten, Naturerkundung)
  • Spielerisches Lernen
  • Medium für Musik und Technik

Speziell für Unterrichtsfächer gibt es auch spezielle Anwendungsformen:

  • Sprachen: Sms- Sprache, Foto- Videostory, Podcast…
  • Mathematik: Geometrische Formen, ….
  • Biologie: Lehrausgang- Doku, Informationsquelle,…
  • IT: Kenntnisse, Word,…
  • Physik / Chemie: Experiment-Doku
  • Sport und Bewegung: Bewegungsabläufe, Bewegungsapps,..
  • etc. (1)

Allerdings sind auch Nachteile zu beachten:

  • Kinder können die Erlaubnis das Smartphone zu nutzen missbrauchen
  • Ablenkung
  • nicht alle verfügen über ein Smartphone
  • Nutzung von sozialen Netzwerken im Unterricht
  • Gefahren des Internets ( Pornografische Inhalte, Gewalt usw.)
  • etc.

Wir sind der Meinung, dass Smartphones, wie all die anderen digitalen Medien, im Unterricht verwendet werden sollen, solange sie klug eingesetzt werden und die SchülerInnen durch sie nicht abgelenkt werden. Außerdem ist es wichtig methodische Vielfalt zu bieten, denn eine ausschließliche Nutzung des Smartphones kann die Fähigkeitenentwicklung der SchülerInnen einschränken. (2)

Judit Makkos- Kaldi & Simone Dorfer

Quellen: (1) Christian Gatterer: Smartphones im Unterricht, in nmsmittelschule.at, online unter www.nmsvernetzung.at/file.php/1/E-Learning-Downloads/03_Erweiterung/WW30_Smartphones_im_Unterricht.pdf ( aufgerufen am 20.01.15 um 14:49)

(2) Jana Hausschild (2014): Smartphones schaden dem Unterricht nicht, in Spektrum.de, online unter www.spektrum.de/news/smartphones-schaden-dem-unterricht-nicht/1313051 (aufgerufen am 20.01.15 um 14:49)

 

 

 

20 Jan

Was sind Learning Apps? Ist der Einsatz im Unterricht sinnvoll??

Learning Apps sind Anwendungen zur Unterstützung von Lern- und Lehrprozessen mit kleinen interaktiven Bausteinen. Wesentlich hierbei zu erwähnen wäre, dass bereits bestehende Apps verwendet werden können und man diese Apps auch selbst erstellen kann. Durch die einfache Gliederung der Website learningapps.org ist es für jeden der einen Internetzugang besitzt möglich so eine App zu gestalten. Zusätzlich gibt es noch Tutorials, die es sehr einfach machen sich auf dieser Seite zu Recht zu finden.

Die Inhalte der Website learningapps.org sind sehr aktuell und die Einsatzmöglichkeiten dieser Seite sind didaktisch sehr wertvoll. Die Lehrpersonen können verschiedene Apps durchstöbern und man kann im Vorhinein schon ein gewünschtes Unterrichtsfach festlegen. Dies vereinfacht die Suche nach geeigneten Online-Lehr- bzw. –Lernmaterialen.

Die Schülerinnen und Schüler können diese Apps zuhause oder in der Schule ausprobieren und lernen dabei nicht nur Inhalte über ein bestimmtes Thema, sondern auch wie man richtig mit einem PC gewisse Themenkreise erarbeitet.

Die Anwendung im Unterricht ist daher sehr sinnvoll, da die Schülerinnen und Schüler spielerisch Inhalte vermittelt bekommen und die Mitarbeit daher sehr aktiv und meist lustig ist.  

Beispiele für die Anwendung im Unterricht:

Erstellen eine Millionshow-Spiels im Fach Geografie und Wirtschaftskunde über die Landschaftsformen in Österreich 

What’s the time – für das Erlernen der Zeit in Englisch; hier werden Zeiten auf Uhren angezeigt und man muss die richtige Uhrzeit zur richtigen Uhr schieben. 

Wesentlich für die Erstellung dieser Apps ist dabei noch, dass verschiedenste Layouts an Spielen kreiert werden können.

Beispiele wären das Vorher erwähnte Millionenshowspiel und das, Bilderverschiebspiel. Um von diesen Layouts mehr sehen zu können folgen Sie einfach den folgenden Link und durchstöbern Sie die Website auf didaktisch wertvolle Materialien:

http://learningapps.org/

ein weiterer Artikel über die Anwendung von Learning Apps:

http://gesamtschule-volkmarode.de/blog/archives/321

 

 

20 Jan

„Hausübungen am PC“

Wie jedes Thema hat das Arbeiten am PC sowohl Vor- wie auch Nachteile.

In Zeiten von digitalen Medien ist der Umgang mit dem PC ein obligater Faktor. Egal ob im Schulwesen, in der höheren Ausbildung oder später im Berufsleben müssen Schülerinnen und Schüler profunde Kenntnisse und das nötige Knowhow beherrschen. Daher ist ein regelmäßiges Arbeiten, sowohl in der Schule als auch daheim, um eben unter anderem auch Hausübungen zu erledigen von absolutem Vorteil.

Oftmals müssen Schülerinnen und Schüler zu diversen Themen im Internet recherchieren und dementsprechend bietet sich ein direktes Erarbeiten und dokumentieren am PC an. Diese Arbeitsmethode spielt oft auch im späteren Ausbildungs- oder Arbeitsleben eine wichtige Rolle. Anstatt also im Internet Themen zu recherchieren und diese dann in das Hausübungsheft abzuschreiben, könnte der/die Schüler/in gleich eine Datei mit den entsprechenden Unterlagen erstellen, diese hochladen und online eine Benotung bzw. ein Feedback erhalten.

Natürlich nutzen schon viele Kinder in ihrer Freizeit den Computer und kennen sich als „digital natives“ meist recht gut aus. „Es ist beeindruckend, wie vielfältig und kreativ das Internet von Jugendlichen in Europa genutzt wird„, sagt Michael Dreier von der Ambulanz für Spielsucht der Uni-Klinik Mainz (http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/studie-zu-internetsucht-jeder-zehnte-jugendliche-gefaehrdet-a-878220.html).

Der PC ist momentan noch eine recht wenig benutzte Ressource im Unterrichtswesen, da immer noch traditionellerweise das Schreiben in Schulheften oder Zetteln bevorzugt wird.

Allerdings haben Onlineaufgaben den Vorteil, dass sie erstens besser, schneller und effektiver verbessert und weitergeleitet werden können. Zweitens kann ein Onlinefile so gut wie nicht verloren gehen, was bei einem Zettel, wie wir alles wissen, sehr schnell gehen kann. Drittens ersparen sich Schüler und Schülerinnen, genauso wie Lehrer und Lehrerinnen das ständige Herumschleppen von Schulbüchern, Hausaufgabenheften und den wie zuvor schon erwähnten Zetteln.

Anderseits kann man während der Arbeit im Internet leichter abgelenkt werden, sei es z.B. durch aufdringliche Pop-Ups, Werbungen oder sei es durch die kurze Aufmerksamkeitsspanne der Schüler/innen.

Ein ebenso wichtiger Aspekt wäre natürlich das zunächst einmal ein PC, Laptop oder Tablet im Haushalt vorhanden sein muss, um die Arbeitsstellungen bearbeiten zu können, wie auch schon unsere Kollegin in der „Schatzkiste“ bereits angedeutet hat (http://tinyurl.com/ksr6s9g).

Da heutzutage allerdings schon fast jeder Haushalt mindestens ein internetfähiges, mobiles Gerät besitzt, ist die Wahrscheinlichkeit in der Klasse auch Hausübungen digital verfassen zu können, sehr hoch.

Es sollte auch von den Lehrer/innen ein „Copy-Paste“ Verbot geben, da den Schüler/innen sonst das eigene Denken genommen wird und das ist sicher nicht das Ziel einer Onlinehausübung.

Zudem besteht eine akute Suchtgefahr wie es bereits mehrmals wissenschaftlich belegt wurde (http://tinyurl.com/aodpmyk). Daher wäre es ratsam, den Kindern einen sinnvollen Umgang mit dem Internet beizubringen und zudem die Eltern als Kontrollorgane – sofern dies überhaupt möglich ist – einzubinden.

Unserer Meinung nach sollten Hausübungen sowohl online als auch weiterhin schriftlich verfasst werden. Da es sich jedoch bei verschiedenen Themen anbieten würde online bessere Ergebnisse zu erzielen, vertreten wir den Standpunkt Onlinehausübungen vermehrt in den Unterricht einzubauen.

(Linkverweise im Text)

Autoren: Simon Taschner und Sunil Jairth

19 Jan

Whatsapp

Die Zeiten in denen man tagelang auf einen Brief oder zu Hause auf einen Anruf wartet sind schon längst vorbei. Klar, vereinzelt gibt es das noch aber die breite Masse greift mittlerweile auf neue Medien und Plattformen zurück. Durch die ständigen, neuen Entwicklungen im Bereich der Technologie und Kommunikation, wird uns der unkomplizierte Austausch erst ermöglicht.
Die Nutzer solcher Technologien werden immer jünger bzw. wachsen mit so etwas auf.
Meine kleine Kusine wusste mit drei Jahren schon wie sie zu ihrer Lieblingsspiel-App am Iphone kommt, die etwas ältere Generation hingegen weiß mit dem Wort „App“ nichts anzufangen.

Nachrichtendienste wie Whatsapp oder Facebook erleichtern bestimmt unseren Alltag, aber vielleicht setzen sie den einen oder anderen unter Druck. Ständig muss man nachsehen wer und vorallem was geschrieben wurde damit man nichts verpasst, wichtig ist dabei auch sofort zu antworten damit man die andere Person nicht verärgert.

Whatsapp ist ein Instant-Messaging- Dienst, der es einem erlaubt Nachrichten, Bilder, Tonaufnahmen oder Videos zu versenden. Zum „Registrieren“  braucht man bloß seine Telefonnummer. Über die Datenschutz Problematik möchte ich hier nicht eingehen.

Auch in den Klassenzimmern sieht man den Gebrauch von Smartphones und diversen Apps. In den Pausen wird fleißig am Display „herumgetoucht“ und gelacht.
SchülerInnen können aber diesen Nachrichtendienst auch untereinander einsetzen und Gruppenchats erstellen, um sich beispielsweise über Hausübungen oder Tests zu informieren. Auch könnte man gut die Mikrofonfunktion einsetzen, wenn die Lehrperson auf etwas wichtiges hinweisen will und man dies an nicht-anwesende MitschülerInnen senden möchte.

Natürlich gibt es bei Gruppenchats wieder die Gefahr von Mobbing.

Hier verweise ich auf diese Beiträge

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2013/03/08/cybermobbing/

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2014/11/25/wie-gefahrlich-sind-klassen-facebook-gruppen
Auch der/die LehrerIn selbst kann sich eine Gruppe erstellen und steht so für die Klasse zur Verfügung. Ob das jedoch sinnvoll ist, muss jedeR für sich entscheiden.

Hier Gründe wieso ein Lehrer Whatsapp benutzt

http://schulesocialmedia.com/2013/11/11/warum-ich-whatsapp-mit-schulerinnen-und-schulern-nutze/

Whatsapp – Tipps

http://www.saferinternet.at/news/news-detail/article/whatsapp-gruppen-in-der-neunen-schule-401/

Auf die Gefahren und Auswirkungen von neuen Medien findet sich hier im Blog einiges.

Ich verweise auf

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2014/03/13/gefahren-im-internet-und-ihre-pravention/

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2014/03/12/safer-internet/