14 Apr

Whiteboards im Unterricht – wie sinnvoll sind sie wirklich?

Neue Technologien werden vielseitig diskutiert. Auch die Abschaffung der altbewährten Tafel wird immer wieder angesprochen… ist ein Whiteboard zu viel Technologie oder eine hilfreiche Errungenschaft?
Über die gute alte Schulzeit, in der „Kinder noch Kinder“ und „Tablet, PC und Co.“ noch gar kein Thema waren, wird auch oft lamentiert und manchmal frage ich mich selbst, ob diese „Übertechnologisierung“ ein Fluch oder ein Segen sei.

Albert Einstein sagte schon: “Ich fürchte den Tag, an dem die Technologie unsere  Menschlichkeit überholt. Die Welt wird dann eine Generation von Idioten sein.”

Ein sehr polarisierender Spruch und wenn ich an die Whiteboards denke, kann ich Einsteins Überlegung überhaupt nicht zustimmen.

Mit den Whiteboards sehe ich viel mehr Möglichkeiten den Unterricht interessanter und spannender zu gestalten. Tafelbilder lassen sich Stück für Stück präsentieren und müssen nicht gleich als Ganzes einsichtig sein. Videos, Bilder und Musik können eingesetzt werden & auch der lästige Tafeldienst gehört der Geschichte an. Eine komplett neue Dynamik für den Unterricht, die dem standardisierten Frontalunterricht entgegenwirkt.

Welche Schulen sind mit welchen Whiteboards ausgestattet? Welche Whiteboards gibt es überhaupt? Im Moment sind 11 verschiedene Whiteboard-Sorten auf dem Markt. Natürlich wird man schwer beeinflussen können, welche Whiteboards man zur Verfügung haben wird, aber wenn man sich mit  grundsätzlichen technischen Anforderungen auseinandersetzt, sollte der Umgang kein Problem darstellen.

Es ist sehr wichtig verschiedene Aspekte zu betrachten, um das Whiteboard in voller Breite nutzen zu können. Neben technischen Schulungen empfinde ich auch die Unterstützung von Schulleitung und Kollegium als sehr wichtig. Erst dann kann das Optimum in der Nutzung und der Arbeit mit dem Whiteboard erfolgen. Durch die Unterstützung von Kollegium und Schulleitung besteht die Möglichkeit über den Austausch von Erfahrungen im Unterricht, sodass die Nutzung des Whiteboards und dessen Einsatz im Unterricht immer weiter verbessert werden kann. Des Weiteren kann sich das Kollegium intern über belegte Fortbildungen austauschen. Dies bewirkt, dass alle Lehrkräfte, sowie Schülerinnen und Schüler ein Nutzen daraus ziehen können. Auch die Unterstützung seitens der Schulleitung empfinde ich als wichtig. Die Schulleitung kann für das gesamte Lehrerkollegium fördernd Fortbildungen anbieten und somit ein besseres Schulbild erzeugen, da dies alle Klassen betrifft. Fortbildungen im Bereich Digitaler Medien und des Whiteboards sollten ständig stattfinden und auch besucht werden, da sich Technik sehr schnell weiterentwickeln kann und diese von vor einem Jahr mittlerweile schon veraltet sein kann. Die Schulleitung, das Kollegium, aber auch die Lehrkraft im Einzelnen sollte sich für diese Fortbildungen interessieren, um das Whiteboard im Unterricht intelligent nutzen zu können. Des Weiteren sollte die Einführung der Technologie des Whiteboards mit pädagogisch-didaktischen Zielen und idealerweise mit einem Medienentwicklungsplan verknüpft sein, welches man fast ausschließlich durch Absprache mit dem Kollegium erreichen und ausbauen kann.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass viele Faktoren gegeben sein müssen um das Whiteboard in voller Bandbreite nutzen zu können und es sinnvoll einsetzen zu können. Wenn all diese gegeben sind, kann das Whiteboard wunderbar zur Unterstützung kooperativen und selbstständigen Lernens der Schülerinnen und Schüler genutzt werden.

Wir sehen an der Nutzung eines Whiteboards keinen Nachteil. Gerade für das interessante Gestalten von Unterricht eignet sich ein Whiteboard sicherlich ausgezeichnet.
Wir würden uns freuen, ein Whiteboard zur Verfügung zu haben, um unseren Unterricht ansprechender & interaktiver zu gestalten.

Literaturempfehlungen:

 

14 Apr

Whiteboards im Unterricht  – wie sinnvoll sind sie wirklich?

Neue Technologien werden vielseitig diskutiert. Auch die Abschaffung der altbewährten Tafel wird immer wieder angesprochen… ist ein Whiteboard zu viel Technologie oder eine hilfreiche Errungenschaft?

Über die gute alte Schulzeit, in der „Kinder noch Kinder“ und „Tablet, PC und Co.“ noch gar kein Thema waren, wird auch oft lamentiert und manchmal frage ich mich selbst, ob diese „Übertechnologisierung“ ein Fluch oder ein Segen sei.
Albert Einstein sagte schon: “Ich fürchte den Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit überholt. Die Welt wird dann eine Generation von Idioten sein.”
Ein sehr polarisierender Spruch und wenn ich an die Whiteboards denke, kann ich Einsteins Überlegung überhaupt nicht zustimmen.

Mit den Whiteboards sehe ich viel mehr Möglichkeiten den Unterricht interessanter und spannender zu gestalten. Tafelbilder lassen sich Stück für Stück präsentieren und müssen nicht gleich als Ganzes einsichtig sein. Videos, Bilder und Musik können eingesetzt werden & auch der lästige Tafeldienst gehört der Geschichte an. Eine komplett neue Dynamik für den Unterricht, die dem standardisierten Frontalunterricht entgegenwirkt.

Welche Schulen sind mit welchen Whiteboards ausgestattet? Welche Whiteboards gibt es überhaupt? Im Moment sind 11 verschiedene Whiteboard-Sorten auf dem Markt. Natürlich wird man schwer beeinflussen können, welche Whiteboards man zur Verfügung haben wird, aber wenn man sich mit grundsätzlichen technischen Anforderungen auseinandersetzt, sollte der Umgang kein Problem darstellen.
Es ist sehr wichtig verschiedene Aspekte zu betrachten, um das Whiteboard in voller Breite nutzen zu können. Neben technischen Schulungen empfinde ich auch die Unterstützung von Schulleitung und Kollegium als sehr wichtig. Erst dann kann das Optimum in der Nutzung und der Arbeit mit dem Whiteboard erfolgen. Durch die Unterstützung von Kollegium und Schulleitung besteht die Möglichkeit über den Austausch von Erfahrungen im Unterricht, sodass die Nutzung des Whiteboards und dessen Einsatz im Unterricht immer weiter verbessert werden kann. Des Weiteren kann sich das Kollegium intern über belegte Fortbildungen austauschen. Dies bewirkt, dass alle Lehrkräfte, sowie Schülerinnen und Schüler ein Nutzen daraus ziehen können. Auch die Unterstützung seitens der Schulleitung empfinde ich als wichtig. Die Schulleitung kann für das gesamte Lehrerkollegium fördernd Fortbildungen anbieten und somit ein besseres Schulbild erzeugen, da dies alle Klassen betrifft. Fortbildungen im Bereich Digitaler Medien und des Whiteboards sollten ständig stattfinden und auch besucht werden, da sich Technik sehr schnell weiterentwickeln kann und diese von vor einem Jahr mittlerweile schon veraltet sein kann. Die Schulleitung, das Kollegium, aber auch die Lehrkraft im Einzelnen sollte sich für diese Fortbildungen interessieren, um das Whiteboard im Unterricht intelligent nutzen zu können. Des Weiteren sollte die Einführung der Technologie des Whiteboards mit pädagogisch-didaktischen Zielen und idealerweise mit einem Medienentwicklungsplan verknüpft sein, welches man fast ausschließlich durch Absprache mit dem Kollegium erreichen und ausbauen kann.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass viele Faktoren gegeben sein müssen um das Whiteboard in voller Bandbreite nutzen zu können und es sinnvoll einsetzen zu können. Wenn all diese gegeben sind, kann das Whiteboard wunderbar zur Unterstützung kooperativen und selbstständigen Lernens der Schülerinnen und Schüler genutzt werden.
Wir sehen an der Nutzung eines Whiteboards keinen Nachteil. Gerade für das interessante Gestalten von Unterricht eignet sich ein Whiteboard sicherlich ausgezeichnet.

Wir würden uns freuen, ein Whiteboard zur Verfügung zu haben, um unseren Unterricht ansprechender & interaktiver zu gestalten.
Wirklich tolle Artikel zu diesem Thema können hier nachgelesen werden:

• https://www.schulnetzberatung-bw.de/fileadmin/user_upload/Medienbildung_MCO/fileadmin/bibliothek/schlieszeit_whiteboards/schlieszeit_whiteboards.pdf

• http://www.portfolio-schule.de/data/C7BB2564BDC84BC6A1E1E7BB09B77155.0.pdf

• http://www.pedocs.de/volltexte/2013/8319/pdf/Digitale_Medien_2012_Kohls_Erprobte_Einsatzszenarien.pdf

• Buch:
Interaktive Whiteboards im Grundschulunterricht. Didaktische Herausforderungen für die Nutzung digitaler Tafeln bei der Gestaltung von Lernumgebungen in der Primarstufe
Dr. rer. soc. Thomas Irion

Ein weiterer Beitrag aus dem Forum:
• http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2015/04/13/interaktive-whiteboards-funktionsweise-und-richtiger-einsatz-im-unterricht/

13 Apr

Verkommt die deutsche Sprache durch den Cyberslang? Und: Wirkt sich dies auf die schulischen Leistungen im (Deutsch-)Unterricht aus?

Immer öfter kommt der schlechte Einfluss des Internets auf Kinder und Jugendliche zur Sprache. Abgesehen von den negativen Auswirkungen auf das soziale Verhalten und die schulischen Leistungen der Kinder, sehen viele zudem eine Gefahr der negativen Beeinflussung unserer deutschen Sprache. Grund dafür ist der stark verkürzte und grammatikalisch unkorrekte „Cyberslang“, welcher im Web verwendet wird.

Ist diese Sorge begründet?

In gewisser Hinsicht ist die Sorge um das Verkommen der deutschen Sprache gerechtfertigt. Bei den “getippten Gesprächen” konzentrieren Jugendliche sich auf das Wesentliche und verwenden Abkürzungen, um die Schnelligkeit des Schreibens zu unterstützen – das Schreiben einer Nachricht ist nunmal viel aufwendiger als Sprechen.

Dadurch treten Formulierungen, wie “ham” anstelle von haben, auf,  und Wörter werden nicht mehr ausgeschrieben:„jetzt“ wird „jz“ und aus „und“ wird „nd“. Folglich wird ein negativer Einfluss des Cyberslangs  auf die Sprache der Schüler befürchtet.

Jedoch gelangte eine Studie von -”DÜRSCHEID 2010 et al.” zu dem Ergebnis,  dass die Schreibweise im Internet sich nicht auf das Schreiben in der Schule auswirkt (vgl. http://www.ds.uzh.ch/Linguistik/personen.php?detail=36&get=rs&show=lehrstuhl&lehrstuhl=d%FCr ).
Abweichungen von der Norm sind nicht mit Sprachverfall gleichzusetzen.  Der Einfluss der Printmedien, Bürokratie, Schule, etc. ist so stark, dass keine Gefahr um die  deutsche Sprache besteht.

Doch obwohl das Internet schlechte Seiten aufzuweisen hat, haben der „Cyberslang“ und die sozialen Netzwerke auch Positive. Das Schreiben am Computer gewinnt bei jüngeren Leuten einen immer höheren Stellenwert und regt ihre Lust am kreativen Ausdruck mit Worten an. Sie sind nicht gezwungen sich zu einem bestimmten Thema zu äußern, sondern können sich individuell verwirklichen und ihren Gedanken freien Lauf lassen. Gerade auf Selbstdarstellungsplattformen wie „Facebook“ spielen Jugendliche mit der Sprache und gehen kreativ mit ihren Möglichkeiten um. Im Netz werden Abkürzungen erfunden, die sich weltweit durchsetzen (vgl. http://www.chatiquette.de/abkuerzungen.htm).

 „So wie man unterschiedliche Kleidung trägt, hat man auch die Möglichkeit, sich unterschiedlich mit Sprache auszudrücken. Man kann auch sprachlich bestimmte Rollen ausprobieren. Ich kann also mit Schriftsprache experimentieren. Das ist etwas sehr Positives.“ – Peter Schlobinski, Linguist, Universiät Hannover

 

Quellen:

http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/iq-wissenschaft-und-forschung/gesellschaft/internet-sprache100.html

https://www.th-nuernberg.de/fileadmin/Fachbereiche/sw/Studienwerkstatt/Onlineberatung/Fachtag_Onlinekommunikation_2012/Handout_zum_Fachtag_Cyberslang_-_Jugendkommunikation_im_Netz_am_15_06_2012.pdf

http://www.kulturinstitut.org/fileadmin/user_upload/SPRACHSTELLE/Nachlese/Interview_Peter_Schlobinski.pdf

 

Weiterführende Links:

http://www.chatiquette.de/abkuerzungen.htm

http://www.hschoepke.de/internet/slang/

http://www.ds.uzh.ch/Linguistik/personen.php?detail=36&get=rs&show=lehrstuhl&lehrstuhl=d%FCr

 

 

13 Apr

Können Pc Spiele oder Apps die Lernbereitschaft und Motivation der Kinder steigern?

Dieser Anblick ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. Kinder sitzen in den Schulen, zu Hause oder draußen irgendwo versunken in der Welt der Smartphones oder Tablets. Mit sogenannten Apps (Kurzform für Application), die sie sich mit Hilfe der Erwachsenen aus den jeweiligen Stores runterladen, vertreiben sie sich die Zeit.

Laut etlichen Studien nutzen etwa ein Drittel der Kinder, die zwischen 6 und 9 Jahre alt sind, regelmäßig ein Tablet. So verschrien die Apps bei den Erwachsenen sind, da sie die Suchtgefahr fördern könnten, so hilfreich können sie beim Lernen sein. Eltern erkennen diese kindgerechten unter folgenden Punkten:

  • Gute Apps für Kinder sind leicht bedienbar
  • Sie sind nicht überladen
  • Sie sind übersichtlich
  • Gewalt- und Werbefrei
  • Spiele sollten abgespeichert werden können

Wichtig dabei ist außerdem, dass Erwachsene die App vorher selber testen sollten, auch jene, die auf dem jeweiligen Gerät schon vorinstalliert waren. Laut Experten steigern solche Lernapps die Lernbereitschaft der Kinder. Lesen und Rechnen werden auf spielerische Weise gefördert. Das Lernen selbst wird von den Kindern als Teil des Alltags empfunden. Auch wird nicht strikt zwischen Spiel und Spaß getrennt. Laut Sven Ehrmann, ein Telekommunikationsexperte aus Deutschland, verbessern Kinder dadurch ihre Medien- und Computerkompetenzen, was absolut kein Fehler sei, denn PCs sind heutzutage einfach nichtmehr wegzudenken.

Experten empfehlen, dass sich Kinder im Alter von bis zu fünf Jahren maximal eine halbe Stunde pro Tag mit dem Tablet beschäftigen sollten. Eine Stunde täglich reicht für Kinder bis zum neunten Lebensjahr. Ab dem neunten Lebensjahr kann man dann eine bestimmte Wochenstundenzahl vereinbaren. Damit Eltern ihr Kind auch ohne dauernde Aufsicht mit den Lernapps spielen lassen können, können verschiedene Maßnahmen ergriffen werden:

  • Geben sie nur die Lernapps frei und nichts anderes
  • Sperren sie den Internetzugang und schalten sie die Downloads aus
  • Es sollte ein eigener Benutzerzugang angelegt werden
  • Schutzprogramme installieren, um kritische Inhalte zu blockieren

Am wichtigsten ist jedoch, dass das Kind Spaß an der Lernapp hat, denn ohne den nötigen Spaßfaktor, hilft auch die beste App nichts.

Quellen:

http://www.verivox.de/nachrichten/kinder-tablets-wie-sich-spielspass-und-lernen-verbinden-lassen-102038.aspx

http://blog.toptarif.de/kinderapps-worauf-eltern-achten-sollten/

Weiterführende Links:

https://www.saferinternet.at/datenschutz/

http://jugendschutz.net/

http://www.internet-abc.at/eltern/gefahren-internet.php

http://bestekinderapps.de/kinder-lern-apps

Verweis auf ähnliche Blogeinträge:

Game based learning: Können Kinder beim Computer spielen was lernen?

http://phoodle.phwien.ac.at/mod/forum/discuss.php?d=7089&parent=11843

 

Können Computerspiele die Lernbereitschaft und Motivation von SchülerInnen steigern?

http://phoodle.phwien.ac.at/mod/forum/discuss.php?d=7089&parent=11969

 

 

13 Apr

Interaktive Whiteboards: Funktionsweise und richtiger Einsatz im Unterricht

Das interaktive Whiteboard wird auch digitale Tafel genannt. Es ist eine elektronische Projektionswand, die in Verbindung mit Computer und Beamer/Projektor steht. Man kann Inhalte zu Hause vorbereiten und diese dann im Unterricht aufs Whiteboard projizieren. Der Vorteil dabei ist, dass man die Inhalte in der Klasse, direkt am Whiteboard, noch bearbeiten kann. Am interaktiven Whiteboard können alle Medien wie Text, Grafik, Bilder, Animationen, Töne und Filme präsentiert werden. Durch den Einsatz von digitalen Tafeln kann laut Studien die Lernbereitschaft verbessert werden und die Schüler zunehmend motivierter. Leider gibt es für den Unterricht mit der digitalen Tafel viel mehr englischsprachige Materialien als für den deutschsprachigen Unterricht.
Unter folgendem Link, gibt es jedoch schon einige Materialien die direkt im Unterricht eingesetzt werden können. myboard   Auf dieser Seite arbeiten Lehrer für Lehrer. Man kann fertiges Material dort hochladen und auch schon dort vorhandenes Material herunterladen.

  • Die meisten Boards arbeiten entweder mit Stift ODER mit Finger.
    Es gibt derzeit zwei Hersteller von Interaktiven Whiteboards die beide Möglichkeiten gleichzeitig unterstützen.
  • Jedes Interaktive Whiteboard verfügt über eine eigene Board-Software, die didaktisch-methodisch wichtige Funktionen für Lehrer wie Lerner zur Verfügung stellt
  • Unter diesem Link finden sie ein Video in dem die Funktionsweise der Whiteboards genauer erklärt werden Funktionsweisen Whiteboards

Laut diverser Untersuchungen wird der Verwendung von digitalen Tafeln im Unterricht eine Vielzahl an positiven Einflüssen bzw. Eigenschaften zugesprochen. Gesteigerte Freude, Engagement und Motivation sowie die positive Auswirkung auf Verhaltens- und Handlungsweisen , als auch eine verstärkte Zusammenarbeit und Beteiligung am Unterricht durch die Schüler. Ein weiterer Erfolg zeigt sich auch bei der Anwendung im Unterricht von Hör- und Sehgeschädigten.

Ein weiterer Vorteil der Whitebords ist es, dass man im Unterricht bearbeitete Inhalte speichern kann und die Schüler können das Material zu Nachansicht oder Nachbearbeitung verwenden. Dies ist besonders nützlich für Schüler, die an einer Lernschwäche leiden oder im Unterricht krankheitsbedingt abwesend waren. Einige Schüler können sich besser auf den Inhalt konzentrieren wenn sie nicht mitschreiben müssen, sondern ihn auditiv und visuell vermittelt bekommen.
Der Lehrer kann den aktiven Part auf der Tafel übernehmen oder die Schüler können auch selbst auf dem interaktiven Whiteboard aktiv werden.

Für folgende Bereich kann man die digitale Tafel hervorragend verwenden:

  • Hervorheben und kommentieren von Inhalten
  • Ansicht und Navigation von Internetinhalten über das Whiteboard. Das Suchen und Darstellen von Webseiten kann von der gesamten Klasse verfolgt werden.
  • Fördern von Gruppenarbeiten: Schüler können ihre Beiträge in die Diskussion durch das direkte schreiben auf das Whiteboard einbringen. Gruppen können gemeinsam und interaktiv Problem erkennen und lösen.
  • Gemeinsames Arbeiten an Dokumenten, Arbeitsblättern, Projekten mit Kollegen
  • Präsentieren von Schülerarbeiten einen breiten Publikum

Quellen:  myboard

Funktionsweisen interaktiver Whiteboards – youtube

interaktive Whiteboards PDF

Seminarblag zum gleichen Thema:

 

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2014/01/13/smart-board-facts/

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2014/11/17/interaktives-whiteboard/

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2012/12/03/das-smartboard/ 

13 Apr

Ist Computer-Sucht oder Computer-Abhängigkeit bereits in der Volksschule ein Thema?

Computersucht ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr bei Kindern. Man versteht darunter jedes Verhalten im Bezug auf den Umgang mit dem PC, welches Grenzen des Normalen überschreitet und die allgemeinen Kennzeichen einer Sucht aufweist. Computersucht kann sich von Kind zu Kind unterschiedlich auswirken und zeigen, jedoch ist sie in erster Linie meist als Kommunikationssucht zu beobachten. Die Kinder sind fasziniert von sozialen Netzwerken, ganz besonders fasziniert sie die Tatsache, zu jeder Uhrzeit mit Menschen in Kontakt zu stehen, zu chatten und Fotos austauschen zu können. Zu dem kommen noch die Möglichkeiten, im Internet Tag und Nacht einkaufen zu können.

Gerade junge Mädchen sind oft mit ihren Freundinnen den ganzen Tag lang auf der Suche nach den besten Schnäppchen im Internet – das böse Erwachen kommt dann allerdings meist erst mit der dicken Rechnung, die sie nicht bezahlen können. Computersucht bei Kindern wird zunehmend auch als Spielsucht beschrieben, diese Form der Sucht betrifft sehr häufig Jungen. Die Faszination der Online-Spiele ist für die Kinder so groß, dass sie keine anderen Hobbys mehr verfolgen und ihr ganzes Denken nur noch um das Gewinnen bei einem Online-Spiel kreist. Computersucht bei Kindern kann auch in Form einer Online-Glücksspielsucht, einer Download-Sucht oder in seltenen Fällen auch in Form der Online Sexsucht auftreten. Gleich, in welcher Form die Computersucht bei Kindern auch auftreten mag: Die Betroffenen selbst können das Ausmaß ihres Verhaltens aufgrund ihres Alters oft noch nicht adäquat einschätzen und die daraus resultierenden Probleme nicht erkennen.

In unserer Praxisklasse hatten wir ein Beispiel von Computersucht. Ein Junge betonte häufig, dass er nach Hause wolle um Computer zu spielen, denn die Schule mache nicht so viel Spaß.

 

Denise Strehn & Magdalena Metzler

Quelle: http://www.danielplaikner.com/computersucht-bei-kindern/computersucht-bei-kindern.html

13 Apr

Stimmt es, dass manche Computerspiele soziale und kommunikative Kompetenzen fördern?_Artikel2

Laut einer Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest spielen zwei Drittel der 12 bis 19-Jährigen zumindest alle ein bis zwei Wochen Online-Spiele. «Computerspiele sind ein fester Bestandteil der Jugendkultur», meint der deutsche Medienpädagoge Roland Rosenstock. Das treffe auf Jungen stärker zu als auf Mädchen, die Mädchen holten aber deutlich auf.

Die meisten Erwachsene haben ein negatives Bild von Online-Spielen, doch nach Meinung Rosenstocks bieten diese wertvolle Entfaltungsräume für Jugendliche. «Sie sind soziale Räume, in denen Jugendliche ihre Freizeit verbringen, Kontakte pflegen und sich ausprobieren können». Heranwachsende könnten hier lernen, Regeln zu befolgen und in Gruppen zurecht zu kommen.

Da das Jugendalter durch die Suche nach der eigenen Identität geprägt ist, könnten Internet-Spiele dabei helfen, wenn der soziale Kontext stimme.

Im Spiel erwerben die Heranwachsenden entscheidende Kompetenzen, um in größeren Gruppen zurechtzukommen, außerdem bieten viele Online-Games die Möglichkeit von Gemeinschaft.

(Quelle: http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/computer_nt/article106589394/Online-Spiele-foerdern-Sozialkompetenz.html)

Nicht jedes Spiel weist das gleiche kompetenzfördernde Potenzial auf, neben dem Training von Wahrnehmung und sensomotorischen Fähigkeiten (Action Games) wird außerdem die Problemlösefähigkeit geschult (Strategie- und Adventure Games).

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass sich folgende fünf Anforderungsbereiche von Computerspielen ausmachen lassen: soziale, kognitive, medienbezogene und emotionale Anforderungen sowie Anforderungen an Wahrnehmungs-, Aufmerksamkeits- und sensomotorische Koordinationsleistungen. Je höher die Anforderungen, desto höher das jeweilige kompetenzförderliche Potenzial.

Besonders vom gemeinsamen Spiel erhofft man sich den Erwerb sozialer Kompetenzen;

Vielfältige Problemstellungen sollen zu differenzierter Problemanalyse führen und zur Suche nach neuen Lösungswegen anregen, die Art der Problemstruktur legt somit die Voraussetzungen der Förderung kognitiver und sozialer Kompetenzen fest. Erwünschte Denkleistungen wären analytisches, operatives, flexibles und kreatives Denken; kritische Selbstbeobachtung, Akzeptanz von Misserfolgen, Durchschauen von Regelwerken und emotionale Selbstkontrolle werden ebenfalls angestrebt.

Im Test schnitten viele Computerspiele in Bezug auf den Erwerb sozialer Kompetenzen allerdings schwach ab: kaum einem Spiel kann eine explizite Kompetenzförderlichkeit durch die Anregung zur Auseinandersetzung mit eigenen und gesellschaftlichen Werten und Normen bescheinigt werden.

Zudem gilt der ethisch-normative Gehalt zahlreicher Games als fragwürdig und steht einer Förderung damit sogar entgegen. Die eingangs gestellte Frage wird somit also ad absurdum geführt!

(Quelle: http://www.jff.de/dateien/Kurzfassung_computerspiele.pdf)

ad Beitrag vom 11.April 2015 zum gleichen Thema:

Die Tatsache, dass Computerspiele das Handeln von Personen direkt beeinflussen, bietet Grund zur Sorge, da davon ausgegangen werden muss, dass viele der gespielten Games gewalttätigen Inhalt transportieren und, wie oben bereits erwähnt, ethisch-normativ als fragwürdig eingestuft werden!

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/computer_nt/article106589394/Online-Spiele-foerdern-Sozialkompetenz.html

http://www.internet-abc.at/eltern/spiele-nutzen.php

http://www.medienimpulse.at/articles/view/524

http://www.jff.de/dateien/Kurzfassung_computerspiele.pdf

 

12 Apr

Welche Gefahren lauern im Chat auf Kinder und welche Umgangsformen und Regeln sind unbedingt einzuhalten?

Das Internet und das daraus folgende “Chat-Leben” werden immer wichtiger für die heutige Generation. Handyapps wie „Facebook-Messenger“, „Whatsapp“ und „Viber“ ermöglichen den schnellstmöglichen Austausch von Nachrichten. Das Bedürfnis nach Informationen und Neuigkeiten geht bereits so weit, dass Handybesitzer mit dem Tippen auf das Aktualisierungssymbol von Facebook einschlafen und in der Früh mit dem Nachrichtensignal von “Whatsapp“ aufwachen.

In Facebook-Chats können nicht nur wahre Freunde (Personen, denen man auch im realen Leben zumindest einmal begegnet ist bzw. als Freunde bezeichnen würde) miteinander Nachrichten austauschen, sondern auch fremde Leute. Denn den Titel „Freund” bekommt automatisch jeder, den man entweder selbst mittels Freundschaftseinladung eingeladen oder dessen Einladung man angenommen hat. Ob es sich dabei um Leute aus Dschibuti (eher unwahrscheinlich, dass man diese Person wirklich kennt) oder deiner Sitznachbarin, Cousine, Lehrerin etc. handelt, spielt keine Rolle.

Somit wäre auch eine dauernd präsente Gefahr erklärt: Schlussendlich kann man sich nie zu 100 % sicher sein, wer hinter dem Chatpartner steckt, denn auch das Facebook-Profil kann gefälscht sein: Bei der Erstellung kann man sich als anderes Geschlecht ausgeben, jünger oder älter machen und ein Profilbild wählen, welches nicht im Entferntesten der Wahrheit entspricht. Worst case scenario: Der Chatpartner stellt sich als krimineller 50 Jähriger da, der dich um Fotos, deine Telefonnummer und ein Treffen bittet, um dich zu entführen, sexuell zu missbrauchen, Nacktfotos/-videos von dir im Netz zu verbreiten, jahrelang gefangen zu halten und eventuell auch noch zu ermorden.
Häufiger kommt es aber vor, dass rechtsradikale Organisationen und religiöse Sekten im Internet nach Anhängern suchen und dich mittels Chat kontaktieren.

Ebenfalls wichtig zu erwähnen, sind im Chat anzutreffende Kettenbriefe, sowie der Gruppendruck (Ich muss sofort antworten, die sehen ja, dass es gelesen wurde) und Mobbingattacken.

Kettenbriefe, wie zum Beispiel: “Wenn du diese Nachricht nicht an 20 Personen innerhalb von 10 Minuten weiterschickst, passiert dir etwas Schreckliches in vier Tagen.”, sollte man am besten sofort löschen.

Leider kann es beim Chatten auch zu Mobbingattacken und Beleidigungen kommen. In solchen Fällen ist es wichtig, Beweise für eine eventuelle Anklage zu sammeln, indem man davon Screenshots macht oder die Nachrichten an eine Vertrauensperson weiterleitet. Sofortige Hilfe bietet die Funktion “Kontakt blockieren” und das Gespräch mit den Eltern.

Die Polizei in Deutschland hat aufgrund der Mengen an Vorfällen unter anderem eine Informationsseite für Kinder und Erwachsene erstellt, die auf die Gefahren des Chats aufmerksam machen. Unter anderem haben sie zum Thema: “Chatten. Aber sicher!” einen eigenen Kurzfilm gedreht.

Regeln die man im Internet unbedingt befolgen sollte und in diesem Film erwähnt wurden:

  • Chatten sollte unter keinen Umständen am Anfang alleine stattfinden, es sollte durch einen Moderator begleitet werden
  • Chats für Erwachsene sollen gemieden werden, da oft unangenehme Sachen geschrieben werden.
  • auf keinen Fall Namen, Adresse und Telefonnummer preisgeben
  • es sollte ein Spitzname verwendet werden, der nichts über einen verrät
  • Niemals mit Leuten aus dem Chat treffen und auf keinen Fall Bilder weiterleiten
  • sollte einem etwas komisch vorkommen, den Kontakt sofort abbrechen und den Eltern oder Erwachsenen Bescheid geben!

Quelle:

http://www.internet-abc.at/eltern/whatsapp-kinder-jugendliche-funktionen.php#anker_164562

http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/medienkompetenz/aktion-kinder-sicher-im-netz.html

http://www.mamiweb.de/familie/die-groessten-internet-gefahren-fuer-kinder-/1

http://www.internet-abc.at/eltern/gefahren-internet.php

 

Verweise auf ähnliche Blogeinträge:

Wie kann man Kinder in der Volksschule auf den Umgang mit persönlichen Fotos und Informationen im Internet vorbereiten?

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2015/03/14/wie-kann-man-kinder-in-der-volksschule-auf-den-umgang-mit-persoenlichen-fotos-und-informationen-im-internet-vorbereiten/

Wie gefährlich sind Klassen-Facebook-Gruppen?http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2014/11/25/wie-gefahrlich-sind-klassen-facebook-gruppen/

Whatsapp

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2015/01/19/whatsapp/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12 Apr

Ist Computersucht oder Computerabhängigkeit bereits in der Volksschule ein Thema?

„Jetzt sitzt du schon wieder am Computer“, die meisten Kinder und Jugendliche haben diesen Satz schon einmal von ihrem Erziehungsberechtigten gehört. Doch ab wann spricht man eigentlich von eine Computer- Abhängigkeit? In welchem Alter begegnet uns diese?

Der Begriff Sucht hat einige Synonyme, wie z.B. Abhängigkeit, Verlangen, Besessenheit, Laster, Drang, Krankheit,… Die  Internetseite (vgl. http://www.suchtmittel.de/info/computersucht/000211.php) beschreibt Computersucht als zwanghaften Drang, sich mit dem Medium Computer tagtäglich und so oft wie nur möglich zu beschäftigen. Die Betroffenen verbringen viel Zeit vor dem Computer und können sich auch nur schwer davon abwenden. Dies kann einerseits zu physischen Problemen, wie beispielsweise Verschlechterung der Haltung oder auch psychischen Folgen, wie beispielsweise soziale Isolierung oder Kontrollverlust führen.

Doch wie kommt es eigentlich zu dieser Abhängigkeit? Während unserer Recherche fanden wir eine Internetseite, (vgl. https://online.medunigraz.at/mug_online/wbabs.getDocument?pThesisNr=27114&pAutorNr=59876&pOrgNR=1.) die sich vermehrt mit dieser Frage beschäftigt hat. Sie beschreibt, dass vor allem junge Menschen durch die positiven Gefühle, die sie mit dem Medium und den darin vorkommenden virtuellen Freunden verbinden leicht in eine Abhängigkeit fallen können. Denn dieses angenehme, positive Gefühl wird leicht zur Gewohnheit und daraus entsteht dann die Abhängigkeit.

Ob ein Mensch abhängig wird oder nicht, hängt stark von drei Faktoren ab. Der erste Faktor ist das Individuum selbst, dabei wird vor allem die eigene Persönlichkeit und die eigene Resilienz angesprochen, denn wer selbstbewusst, zufrieden und positiv durchs Leben geht ist weniger gefährdet als eine unsichere Person. Ein weiterer wichtiger Punkt, welcher das Individuum noch beeinflusst, ist der Selbstwertgefühl. Je schwächer und ausgeprägter es ist, desto leichter ist man für gewisse Sachen anfällig. Der zweite Faktor ist der Stoff der süchtig macht, mit dem die positiven Emotionen verbunden werden aber auch das Suchtverhalten. Als Suchtstoffe sind nicht nur die stoffgebundenen Substanzen gemeint, sondern auch die nichtstoffgebundenen Substanzen. Dazu zählen der unkontrollierte, regelmäßige Konsum, das hohe Abhängigkeitspotential, das Verlangen nach mehr, ohne Rücksicht auf Verluste. Der letzte wichtige Faktor ist die Umwelt. Zu berücksichtigen ist hier vor allem das soziale  Umfeld, wie beispielsweise die Familie, die Freunde, die LehrerInnen des Kindes. Das Kind sucht sich ein Vorbild, welches meist ein Erziehungsberechtigter ist. Wenn dieses Vorbild nun den ganzen Tag vor dem Computer sitzt und das Kind auf diese Weise vermittelt bekommt, dass das Verhalten normal und akzeptiert wird, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Kind dies selbst auch einmal machen wird.

Diese Faktoren sollte eine Lehrperson beachten, um eine Abhängigkeit vorbeugen zu können. Das Thema könnte man den SchülerInnen durch eine Form des Interviews näher bringen. Die Lehrperson stellt bestimmten Kindern eine Frage, wie beispielsweise „Wie viel Zeit verbringst du am Computer?“, „Wer spielt lieber ein Computerspiel anstatt mit Freunden etwas zu unternehmen?“, dies dient als Einleitung zu dem Thema.

Die Lehrperson sollte auch die Dauer der jeweiligen Beschäftigungen mit dem Computer besprechen, dies wurde auf der folgenden Internetseite gut dargestellt. (vgl. http://www.medienanstalt-mv.de/media/publication/62/16._Exzessive_Mediennutzung_-Druckversion-.pdf) Die Kinder sollten sensibilisiert werden, wie viel Medienkonsum in Ordnung ist. Zudem ist es wichtig, Regeln im Bezug auf die Mediennutzung zu vereinbaren und diese nach Möglichkeit auch mit den Erziehungsberechtigten abzusprechen.

Weiterführende Links:

http://www.suchtmittel.de/info/computersucht/000211.php

https://online.medunigraz.at/mug_online/wbabs.getDocument?pThesisNr=27114&pAutorNr=59876&pOrgNR=1.

http://www.kmdd.de/unterrichtseinheit-medienabhaengigkeit.htm

http://www.medienanstalt-mv.de/media/publication/62/16._Exzessive_Mediennutzung_-Druckversion-.pdf

 

11 Apr

Stimmt es, dass manche Computerspiele soziale und kommunikative Kompetenzen fördern?

Einige Studien belegen, dass Computerspiele mit gewalttätigen Inhalten die Aggressionen von Kinder bzw. Jugendlichen verstärken. Doch Computerspiele die richtig programmiert sind können Zivilcourage und Hilfsbereitschaft von Kindern und Jugendlichen fördern und stärken.

Bei einem Experiment wurde festgestellt, dass es darauf ankommt, mit was sich die Menschen 10 Minuten vorher beschäftigt haben. Bei dem Experiment waren die Leiterin und die jeweilige Testperson in einem Raum, irgendwann stürmte der wütende Exfreund der Leiterin herein und schreit sie an und versuchte sie aus dem Raum zu zerren.

Nur 22 Prozent der Testpersonen die vorher ein gewöhnliches Geschicklichkeitsspiel gespielt haben kamen der Frau zur Hilfe. Bei den Personen die vorher ein prosoziales Spiel („City Crisis“) gespielt haben waren es 56 Prozent.

Man konnte feststellen, dass Zivilcourage stark davon abhinge was die Personen 10 Minuten vorher gemacht haben.

Doch so schnell die Wirkung von prosozialen Spielen entsteht, genau so schnell können sie auch wieder verfliegen. Nur durch stetige Wiederholdung können die Spiele jemandes Hilfsbereitschaft stärken.

 

Durch gut programmierte Computerspiele können nicht nur Hilfsbereitschaft und Zivilcourage gefördert werden, auch das räumliche Vorstellungsvermögen kann verbessert werden.

Die ersten die Computerspiele aus beruflichen Zwecken einsetzen war das amerikanische Militär. Durch Schießspiele kann sich nämlich auch die Sehschärfe, die als nicht trainierbar gilt, verbessern. Dadurch dass die Spieler immer den ganzen Bildschirm im Auge behalten müssen und immer auf der Hut vor Feinden sein müssen, sind sie das ganze Spiel über hochkonzentriert.

 

Quelle:

www.pychologie-heute.de „Computerspiele – die guten“ von Jochen Paulus, Oktober 2010

http://www.psychologie-heute.de/archiv/detailansicht/news/computerspiele_die_guten/

http://www.grin.com/de/e-book/103375/spiele-als-moeglichkeit-der-foerderung-kommunikativer-und-sozialer-kompetenzen

Verweise auf ähnliche Beiträge:

„Computerspiele bei Kindern und Jugendlichen – Gefahr oder Bereicherung?“

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