30 Mai

Welche Möglichkeiten hat eine Lehrperson, um die Schüler und Schülerinnen beim Surfen im Internet zu beobachten?

Die Nutzung von Computern ist im Unterricht nicht mehr weg zu denken. Es bietet den Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit sich schichtunabhängig, also unabhängig davon ob sie die Möglichkeit außerhalb der Schule haben einen Computer zu benutzen, mit diesem sehr wichtigen Medium unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen und sich so auf ihre Zukunft vorzubereiten.

Im Internet lauern aber viele Gefahren, sei es Viren oder obszöne Seiten vor denen man die Schüler und Schülerinnen als Aufsichtsperson schützen muss. Doch wie macht man dies am Besten ohne dabei zu sehr in die Privatsphäre der Einzelnen einzudringen?

In Schweizer Schulen ist einheitlich der Internet-Anbieter „Swisscom“ vertreten der dafür sorgt, dass unerwünschte Inhalte blockiert werden können und sogar verschlüsselte Inhalte nachvollzogen und so überwacht werden können. Durch das Nachvollziehen der Aktivität im Internet ist es möglich, Stichproben zu ziehen um zu sehen auf was für Internetseiten sich die Schüler und Schülerinnen befunden haben.

Überwachung durch swisscom in Schweizer Schulen: https://www.steigerlegal.ch/2013/10/24/umfassende-internet-ueberwachung-an-schweizer-schulen/

Es gibt zudem auch spezielle Programme für Lehrer und Lehrerinnen die es ermöglichen selbst Filter zu setzen die nur den Zugang zu speziellen Internetseiten ermöglichen, oder auch den Internetzugang blockieren, wenn dieser nicht benötigt wird. Ein Beispiel für ein solches Programm wäre Netop-Vision:
http://www.systemsoftware.at/index.php?id=netop-vision-internetsperre

Ein neues Konzept um die Schüler und Schülerinnen für den bewussten Umgang mit dem Internet zu erziehen ist der Internetführerschein (http://www.lehrer-online.de/245655.php). Wie in diesem Artikel zu sehen ist, geht es darum die Kinder über den Umgang und die Risiken und Gefahren die im Internet lauern aufzuklären und sie so zum bewussten Umgang mit diesem Medium zu erziehen. Da die Schüler und Schülerinnen so selbst lernen damit sinnvoll umzugehen, gab es in diesem Beispiel keine negativen Überraschungen bei der Stichprobe von Seiten auf denen sich die Kinder befunden haben.  Ich finde dieses Konzept daher sehr gut und könnte mir auch vorstellen, das dies der beste Weg ist die Kinder mit dem Medium vertraut zu machen.

Internetquellen:

https://www.steigerlegal.ch/2013/10/24/umfassende-internet-ueberwachung-an-schweizer-schulen/, 30.05.2015

http://www.systemsoftware.at/index.php?id=netop-vision-internetsperre, 30.05.2015

http://www.lehrer-online.de/245655.php, 30.05.2015

30 Mai

Inwiefern ist es pädagogisch sinnvoll bzw. sinnlos digitale Medien im Unterricht einzusetzen?

Es gibt immer zwei Seiten von Unterricht, guten und schlechten Unterricht. Aus diesem Grund kann es Vorkommen das auch die besten Medien versagen können, wenn man nicht weiß wie man Sie richtig einsetzt. Für Lehrer die nicht die schönste Tafelschrift haben bietet sich wunderbar eine PowerPoint Präsentation an. Den auch wenn die Lehrperson noch so gut Vorbereitet ist und eine super Stunde hält, hilft es den Kinder nichts wenn sie die Tafelschrift nicht entziffern können und in ihr Heft eintragen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist man muss auch die Kinder in ein Leben nach der Schule vorbereiten, von daher ist es wichtig das die Kinder schon früh den Umgang mit diversen Medien lernen. Da man heute in fast jeder Branche ein gewisses Know-How im Verwenden von bestimmten Medien benötigen. Dies nennt man auch Arbeitsweltargument.
Digitale Medien können auch neue Wege im Unterricht bieten wie zum Beispiel, dass SchülerInnen können gemeinsam Texte erstellen, gemeinsam an einem Projekt arbeiten, ohne dass sie dafür in der Schule sein oder zur gleichen Zeit arbeiten müssen. Das Internet macht es möglich, kollaborativ und zugleich individueller zu arbeiten. Jedoch liegt es hier an der Lehrperson selber die Kinder den richtigen Umgang zu lernen. Denn sonst kann es vorkommen, dass die ganz „schlauen“ Kinder einfach ein Kind arbeiten lassen, aber alle ernten die Lorbeeren dafür.
Man kann auch durch Medien wie Geogebra (Mathematikprogramm) den Unterricht anschaulicher und somit wirklichkeitsgetreuer zu gestalten. Auch zur Wiederholung oder zusätzlichen Veranschaulichung sind Simulationsprogramme geeignet – gerade dann, wenn abstrakte Inhalte vermittelt werden sollen. In diesem Sinne können zum Beispiel im Mathematikunterricht in der analytischen Geometrie 3D-Programme eingesetzt werden, um durch eine dreidimensionale Darstellungsmöglichkeit von Geraden und Ebenen einen anschaulichen Zugang zum Thema zu schaffen und auch Schülerinnen und Schüler mit schwächer ausgeprägtem räumlichen Vorstellungsvermögen abzuholen.
Filme werden schon ewig in der Schule eingesetzt, durch die neuen Medien wie PC und Internet kann auf die meisten immer gleich zugreifen, da in fast allen Klassen mindestens ein Computer steht. Früher musste man noch schon in der Pause in die Klasse gehen und die Kinder bitten ein Fernsehgerät zu holen, die oftmals nicht einwandfrei funktioniert haben. Und man kann auch spontan mehr im Unterricht dank dem Internet machen, wie zB. eine Animation vom Herzen zeigen umso zu verdeutlichen wie es funktioniert. Interessant könnte auch sein den Kindern Projekte gestalten zu lassen welche sie schriftlich und per Video zu dokumentieren, heute kann das schon jedes Handy und mit zwei Bewegungen an alle Schüler weiterschicken.
Im Turnunterricht kann bestimmte Bewegungsabläufe genau mit den jeweiligen Kindern korrigieren und verbessern, einfach mit einer Videoapp aufnehmen und in slowmotion abspielen lassen und den Kinder zeigen was falsch ist und was gut ist.
Ein wichtiger Punkt ist auch das man den Kindern näher bringt ist, dass nicht alles das im Internet steht auch wahr ist. Man soll ihnen die Möglichkeiten des Internets bewusst machen, dass es nicht nur Informationen und spaß sich hier befinden, sondern auch viele Gefahren.
E-Learning ist schon sehr verbreitet, so wird in sehr vielen Schulen LMS und hier auf der PH Wien Phoodle und Mahara verwendet. Dies bedeutet gemeinsame Lern-Aktivitäten mit Hilfe von digitalen Werkzeugen so zu initiieren und einzubinden, dass Lernprozesse angeregt werden, sowie Beständigkeit und Nachhaltigkeit erhalten. Auf LMS können die Lehrer Stoff für Stundenwiederholungen hochladen, desweitern es genutzt um Hausübungen sowie Schularbeiten abzugeben, bisherige Leistungen der SchülerInnen einzutragen und Kurse festzulegen. Für die SchülerInnen besteht dadurch der Vorteil, dass sie permanent über ihren Leistungsstand und die daraus resultierende Note Bescheid wissen.
Das größte Problem für Schulen ist aber, wenn Sie neue Geräte bestellen sind die sie teuer und wenn sie dann da sind meistens schon alt, weil sich die Technik so schnell verbessert.
Digitale Medien sind immer Sinnvoll, wenn man sie richtig anwendet, sie stellen Hilfe da für die Lehrperson, jedoch wird es nicht so schnell vorkommen, dass die Lehrerschaft durch Roboter oder sonstige Medien ersetzt wird.

http://www.schule.at/news/detail/digitale-medien-im-unterricht.html
(Brandhofer: Lernen mit digitalen Medien)

http://www.phsalzburg.at/index.php?id=392

30 Mai

Wie beeinflussen Computerspiele das Lernverhalten und andere Fähigkeiten der Schüler und Schülerinnen?

Dass Computerspiele die Schüler und Schülerinnen von der Schule ablenken, wird  schon sehr lange behauptet. Es stellt sich jedoch die Frage, ob diese Behauptung stimmt, und wenn ja, wie sehr die Computerspiele die Schüler und Schülerinnen ablenken bzw. beeinflussen.

Eine Hamburger Studie hat 3.500 Schüler und Schülerinnen zwischen 14 und 18 Jahren zu ihrem Spielverhalten gefragt. Erschreckenderweise sind die Hälfte der Befragten häufige Nutzer von PC- und Konsolenspielen und spielen mehrmals wöchentlich. Man spricht hier schon beinahe von einer Sucht, unter der die Schüler und Schülerinnen leiden und es ist unvorstellbar dass diese „Sucht“ die Jugendlichen im Hinblick auf die Schule keineswegs beeinflusst. Dies wurde dann auch durch die Studie bestätigt, denn von den regelmäßig spielenden Schülern und Schülerinnen haben die meisten große Probleme in der Schule oder ihre Noten haben sich verschlechtert.

http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Hobbys/Computerspiele/News/22566.php

 

Die meisten Eltern wollen ihren Kindern den Spaß nicht verderben und akzeptieren die Computerspiele. Sie bemerken häufig nicht, wie viel Zeit die Kinder eigentlich am Computer verbringen, und wie schnell man süchtig danach werden kann. Unserer Meinung nach ist es die Aufgabe der Erziehungsberechtigten, sich darum zu kümmern, dass das Kind das Spielverhalten unter Kontrolle hat und dabei natürlich die Schule nicht auf der Strecke bleibt. Ein Schüler bzw. eine Schülerin muss sich für die Schule eine gewisse Zeit nehmen, um keine Probleme zu bekommen, jedoch wenn diese Zeit mit Computerspielen verschwendet wird, ist es kein Wunder, dass die Noten immer schlechter werden.

Kinder die sehr oft Computerspiele spielen, können sich auch viel weniger konzentrieren. Sie sind beim Lernen nicht bei der Sache und denken schon während dem „Lernen“ an das nächste Level im Spiel. Die Konzentrationsfähigkeit wird durch die Computerspiele auf jeden Fall stark verringert.

Immer wieder kommt es auch vor, dass 14 und 15 Jährige Jugendliche Spiele spielen, die normalerweise erst ab 18 sind. In diesen Spielen ist häufig Gewalt das Hauptthema. Eine Studie hat wiedermal erwiesen, dass die Mehrheit der Schüler und Schülerinnen, welche häufig mit Gewaltspielen konfrontiert werden, dann auch oft Gewalt in der Realität anwenden. Auch in der Schule sind die Schüler und Schülerinnen viel aggressiver und haben sich meistens nicht unter Kontrolle. Selbstverständlich werden dann meistens die Lehrer und Lehrerin damit konfrontiert und müssen versuchen, die Probleme wieder in Ordnung zu bringen, jedoch sollten hierbei wieder die Erziehungsberechtigten eine Auge auf ihre Kinder werfen, damit sie nicht in Besitz von diesen Computerspielen kommen.

Summa summarum sollte nichts dagegen sprechen, dass Schüler und Schülerinnen 1x pro Woche altersgerechte Spiele spielen dürfen. Jedoch bei täglichen Spielkonsum müssen vor allem die Eltern schnellst möglich eingreifen, damit die Schüler und Schülerinnen im schlimmsten Fall nicht krankhaft süchtig werden.

 

Hier, ein unserer Meinung nach, sehr interessanter Beitrag zum Thema Einfluss von Computerspielen auf Jugendliche mit dem Schwerpunkt Gewalt.

https://www.youtube.com/watch?v=xSZq518-EUY

 

Unter diesem Link kann man auch über den positiven Einfluss von Computerspielen nachlesen.

http://www.pcwelt.de/news/Experten-Computerspiele-haben-positiven-Einfluss-auf-Lernverhalten-385848.html

 

 

30 Mai

Wie ist es möglich das Netz zu nutzen, ohne zuviel von sich preis zu geben?

Da diese Frage äußerst umfangreich ist, möchten wir uns mit der Beantwortung auf den Bereich Sozial- Media- Facebook begrenzen:

Datenschutz & Privatsphäre

Ob die Teilnahme an sozialen Netzwerken empfehlenswert ist oder nicht, müssen Userinnen und User für sich selbst entscheiden. Manche Menschen verweigern sich Online-Communitys, oftmals, weil sie ihre Daten nicht an die Unternehmen weitergeben wollen oder Angst haben, dass diese missbraucht werden. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die ihr ganzes Leben öffentlich führen: einen Blog über ihre Weltreise betreiben, Fotos von Partys teilen oder aktiv Content posten – und das alles unter ihrem echten Namen. Zwischen Verweigerung und Online-Exhibitionismus gibt es aber auch die Möglichkeit, soziale Netzwerke zu nutzen, ohne das komplette Leben offenzulegen. Viele Nutzerinnen und Nutzer machen von den Communitys Gebrauch, um sich mit anderen zu vernetzen und sich zu informieren, ohne selbst allzu viel preiszugeben. Gemeinhin werden Nutzerinnen und Nutzer, die überwiegend passiv – also nur lesend – teilnehmen, als „LURKER“ bezeichnet.

Besonders die etablierten sozialen Netzwerke erkennen die Datenschutzbedürfnisse ihrer Userinnen und User an und bessern auch regelmäßig nach. Diesbezüglich werden verschiedene Möglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre geboten, beispielsweise die Einschränkung des Zugriffs auf ein Profil. Bei vielen sozialen Netzwerken sind die Profile standardmäßig auf „öffentlich“ gestellt, sodass sie über Suchmaschinen gefunden werden können. So können selbst nicht registrierte Userinnen und User ein Profil (oder Teile davon) finden und einsehen. Prinzipiell ist es daher zu empfehlen, das eigene Profil auf „nicht öffentlich“ umzustellen. Es ist dann nur für jene Mitglieder sichtbar, die vorher als Kontakt bestätigt wurden.

Lurker: („to lurk“, Engl. lauern, schleichen.) Userinnen und User von sozialen Netzwerken, die nur passiv am Online- Geschehen teilnehmen und kaum aktiv Content produzieren.

Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen sollten sich Userinnen und User immer des Risikos bewusst sein, dass sie ihre Daten einem Online-Dienst anvertrauen. Nicht alle Dienste sind so privat, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. In der Vergangenheit kamen bei einigen Dienstanbietern immer wieder Sicherheitslücken zutage, die Angriffsfläche für Hackings und Datenklau boten. Ebenso sollten Nutzerinnen und Nutzer berücksichtigen, dass auch bei Postings mit illegalen Inhalten rechtliche Schritte folgen können. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und Tatbestände wie Verhetzung, Rufschädigung, Erpressung oder Stalking sind auch online rechtswidrig. Gerade in jüngster Zeit häufen sich Verurteilungen in Zusammenhang mit rechtswidrigen Postings in sozialen Netzwerken.

Facebook bietet seinen Userinnen und Usern verschiedene Vorkehrungen, um genau kontrollieren zu können, wer welche Daten einsehen und mitlesen kann. Eine neue Funktion, die Nutzerinnen und Nutzern dabei helfen soll, ist der „blaue Sicherheitsdinosaurier“. Mit diesem Sicherheitscheck können die wichtigsten Einstellungen in drei kurzen Schritten vorgenommen werden.

Ganz grundlegend können Mitglieder selbst entscheiden, welche ihrer persönlichen Daten für andere sichtbar sind (Geburtsdatum, Kontaktinformation etc.), ebenso ihre Fotos und Postings. Diese sollten unbedingt auf den Freundeskreis eingeschränkt werden.

Zusätzlich können die Online-Freundinnen und -Freunde in Untergruppen sortiert werden; hier können Nutzerinnen und Nutzer für jeden angelegten Personenkreis („Liste“) eigene Regeln erstellen und so zum Beispiel festlegen, dass die Arbeitskolleginnen und -kollegen nicht die Urlaubsfotos sehen, die Familienmitglieder aber schon. Auch gibt es mit der Profilvorschau die Möglichkeit zu überprüfen, wie das eigene Profil aus der Sicht eines anderen Mitglieds aussieht.

Facebook bietet viele verschiedene Anwendungen an (Spiele, Quiz etc.). Diese werden von Drittanbietern betrieben. Um diese Anwendungen nutzen zu können, wird der Zugriff auf die Nutzerdaten verlangt. Teilweise können Drittanbieter auch über Freundinnen und Freunde an die eigenen Daten gelangen. Es empfiehlt sich dringend, diese Option einzuschränken und auch bei den eigenen Anwendungen regelmäßig „auszumisten“. Zuletzt sollten Nutzerinnen und Nutzer von Facebook die Markierungsfunktion deaktivieren, sodass sie nicht mehr in Fotos oder Beiträgen markiert – also verlinkt – werden können („getagget“).

Zu guter Letzt ein Tipp, der nicht die Sicherheit, aber vielleicht die Nerven schützt: das Blockieren von Spielen und Anwendungen. Keine lästigen Spieleeinladungen von anderen Facebook-Userinnen und -Usern mehr!

Die wichtigsten fünf Tipps für mehr Privatsphäre auf Facebook:

Sichtbarkeit: Postings und Fotos sollten nicht für die Öffentlichkeit freigeschaltet werden; Gruppen für verschiedene Inhalte verwenden (z.B. Familie, Arbeit etc.).

Persönliche Informationen: Möglichst wenige persönliche Informationen preisgeben, Adresse- und Kontaktdaten sollten tunlichst nicht veröffentlicht werden; zumindest eine leichte Abwandlung des eigenen Klarnamens  sollte verwendet werden (z.B. Kathi Müller statt Katharina Müller).

Anwendungen blockieren: Drittanbieter verlangen Zugriff auf persönliche Daten und können diese auch über die eigenen Freundinnen und Freunde sammeln–diese Möglichkeit sollte unbedingt deaktiviert werden.

Suchmaschinen: Das Profil auf „privat“ schalten, sodass es nicht in den Ergebnissen von Suchmaschinen auftaucht.

Profilvorschau nutzen: Das Profil aus der Sicht von befreundeten Nutzerinnen und Nutzern ansehen, um sicherzugehen, dass nur die gewünschten Informationen einsehbar sind.

vgl.: Privatsphäre-Facebook

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Kinder sensibilisiert werden müssen, gewissenhaft mit persönlichen Daten im Internet umzugehen.

Hier gilt zusammenfassend:

Schärfen Sie Ihrem Kind ein, sich stets unter einem Nickname (Spitz- oder Phantasienamen) im Netz zu bewegen. Besorgen Sie ihm eine zweite E-Mail-Adresse, die es beim Surfen verwenden kann und die keine Hinweise auf die tatsächliche identität [sic!] Ihres Kindes liefert; die reguläre Adresse bleibt für Freunde reserviert. Warnen Sie Ihr Kind davor, sich in Communitys und sozialen Netzwerken erkennbar zu machen. Machen Sie die Installation von Apps zur Elternsache. Lesen Sie nach, welche Rechte sich eine App herausnimmt, und begrenzen Sie, wenn möglich, die Rechte.“

Nützliche Beiträge zu diesem Thema

29 Mai

Wie kann ich als Lehrperson den Schülern und Schülerinnen den richtigen Umgang mit Audioprogrammen beibringen und welche Programme bieten sich an?

HANDYS, SMS, E-Mails, Online-Netzwerke, Chatrooms: Noch nie gab es derart viele Möglichkeiten, so schnell und einfach mit anderen zu kommunizieren. Die Technik hat sich in den letzten 100 Jahren wahnsinnig entwickelt. Mittlerweile gibt es fast alle Programme, die so aufgebaut sind, dass mit ihnen schon die Jüngsten umgehen können.

Im Laufe meiner Karriere als Schülerin durfte ich verschiedene Filmschnitt- und Fotoprogramme kennenlernen. Dieses Wissen hat mir schon weitergeholfen. Ich habe allerdings noch nie ein gutes Audioprogramm entdeckt.

Deshalb stellt sich für mich die Frage: „Welches Programm ist für Jugendliche leicht zu handhaben und wie kann ich als Lehrperson den richtigen Umgang mit diesen Programmen beibringen?“

Audioprogramme

Es gibt in der Musikbranche sehr viele teure Programme, die man kaufen kann. Im Schulbusiness hat man ja meistens nicht genug Budget um für jeden Computer die Lizenz zu kaufen, deshalb bietet sich das Programm AUDACITY passend, denn es ist gratis und leicht zu handhaben.

http://www.chip.de/downloads/Audacity_13010690.html (29.05.2015)

Die Handhabung ist sehr einfach, denn alles sehr gut auffindbar und klar verständlich aufgebaut. Man kann damit ganz viele verschiedene Dinge erledigen, die für die Zukunft von Nutzen sei kann.

Die Erarbeitung mit Schülern und SchülerInnen sollte Schritt für Schritt passieren. Am besten man beginnt mit einer gemeinsamen Einführung und geht dann über in ein selbstständiges Ausprobieren und Arbeiten der Schüler und Schülerinnen. Jedoch ist es als Lehrperson sehr wichtig, sich im Vorhin adäquat vorzubereiten, um danach mit richtigen Anweisungen und Antworten helfen zu können.

Um ein weiteres Programm zu nennen, bei dem man nicht so viele Effekts einbauen kann, aber trotzdem Musik schneiden kann, wäre: MP3 DirectCut –

http://www.chip.de/downloads/mp3DirectCut_13007940.html (29.05.2015)

Wir haben beide Programme ausprobiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir an Schulen das AudaCity-Programm verwenden würden. Aus dem simplen Grund, dass man hierbei viel mehr Möglichkeiten Effekte hineinzubringen hat und es von der Handhabung für uns am einfachsten ist.

Einsetzen Im Unterricht

Die Arbeit mit Audio-Quellen bereichert den Unterricht nicht nur in motivatorischer Hinsicht: Die Schulung des Hörverstehens ist in den Fremdsprachen ein zentraler Bestandteil der unterrichtlichen Arbeit. Bereits in der Grundschule wird großer Wert auf das bewusste Hören und seine Bedeutung für Schreib- und Lesekompetenzen gelegt. In den Naturwissenschaften kann die Akustik als ein eigenes Themenfeld bearbeitet werden. Kurz: Der Bereich „Audio“ hat eine nicht zu unterschätzende Relevanz für alle Schulfächer und -stufen. Dank der digitalen Medien vergrößern sich die Möglichkeiten, Audio-Arbeit zu betreiben, enorm.

Audio Programme kann man eigentlich in jedem Unterrichtsfach einsetzen. Am besten wäre es eine Einführungsstunde für die Schüler und Schülerinnen zu machen und sie dann die verschiedenen Dinge ausprobieren zu lassen.

Im Unterrichtsfach Musik könnte man die Schüler und Schülerinnen dazu motivieren ihre Lieblingslieder zu einem Medley zusammen zu schneiden und sich danach einen Tanz dafür zu überlegen. Das könnte man auch in Turnen verwenden. Aber nicht nur für diese beiden Fächer bringen Audioprogramme etwas. In den Sprachen könnte man jedes Kind aufnehmen und sich danach anhören was an der Aussprache noch zu verbessern wäre. Eine andere Möglichkeit wäre, wenn man jeden einzeln aufnimmt und schneidet es danach zusammen und erhält ein fertiges Produkt.

Musik hört eigentlich jeder gerne. Viele wissen gar nicht wie viele Möglichkeiten man mit Musik hat. Ob Mixen, Sampeln oder schneiden- man kann mit Musik so viel machen.

29 Mai

Sollte man als Lehrperson in sozialen Netzwerken anders agieren?

Facebook, Twitter, WhatsApp …. Diese neuen Medien sind Realität und aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Dies gilt umso mehr für die Generation der „digital natives“ – praktisch jede Schülerinnen und jeder Schüler hat heute einen Internetzugang oder ein Smartphone und benutzt diverse soziale Netzwerke.

Doch wie soll man als Lehrperson mit diesem Faktum umgehen, wie soll man sich verhalten, wenn von Schülerinnen und Schülern Freundschaftsanfragen kommen?

Jeder Lehrer und jede Lehrerin wird früher oder später in diese Situation kommen, doch wie würden wir auf so eine Freundschaftsanfrage reagieren. Sicher fühlen wir uns geschmeichelt, wenn Schüler und Schülerinnen mit uns befreundet sein wollen, doch können Lehrer und Lehrerinnen und Schüler und Schülerinnen Freunde sein? Will ich dass meine Schüler und Schülerinnen private Informationen von mir lesen können? Will ich als Lehrer oder Lehrerin private Informationen von Schülern und Schülerinnen lesen können? Diese Fragen sollte man sich stellen bevor man eine Freundschaftsanfrage von Schüler und Schülerinnen beantwortet. Wir, die Autoren dieses Blogs nehmen keine Freundschaftsanfragen von Schülerinnen und Schülern an. Als Lehrer und Lehrerin ist man eine Respektsperon, man sollte ein Vorbild sein. In sozialen Netzwerken ist die Gefahr sehr groß, dass diese Grenzen verschwimmen.

„Lehrer und Schüler können keine Freunde sein“ – In Deutschland haben sich einige Landesregierungen dieser Thematik angenommen und Richtlinien für Staatsbedienstete veröffentlicht, in der Lehrern und Lehrerinnen empfohlen wird, Freundschaftsanfragen auf Facebook von Schülerinnen und Schülern zurückzuweisen. Die größte Problematik sieht das bayrische Kultusministerium darin, dass nicht alle Schüler und Schülerinnen gleich behandelt werden können. Man ist nicht mit jedem einzelnen Schüler und Schülerin befreundet beziehungsweise hat nicht jeder Schüler und Schülerin einen Zugang zu Facebook. Schulbezogenene Informationen erhalten somit nur diejenigen Schüler und Schülerinnen die diese Plattform nutzten (siehe derstandard.at).

In Österreich gibt es derzeit weder gesetzlichen Regelungen noch offizielle Empfehlungen. Im Sinne des Unterrichtsprizips digitale Medienerziehung (Details unter mediamanual.at) ist es jedoch unabdinglich, den Umgang mit Sozialen Medien zu adressieren.

Ganz anders sieht dies Catrin Kurtz, eine Lehrerin aus Bayern: „Die Augen vor der Lebenswirklichkeit der Schüler zu verschließen, ist zu einfach – Hinschauen ist Pflicht von Pädagogen und Eltern. Ja, ich bin bei Facebook. Ja, ich bin dort auch mit Schülern befreundet. Und ja, das alles, obwohl auch den bayerischen Lehrern nahegelegt wurde, ihre Facebook-Accounts zu löschen.“ (Zitiert aus Sueddeutsche Zeitung). Die in diesem Blog vertretene Argumentation ist schlüssig: glaubhafter Ansprechpartner einer kritischen Mediennutzung zu sein.

Wir meinen, Freundschaftsanfragen von Schülerinnen und Schülern sollte man nicht als solche annehmen, man sollte aber sehr wohl in einem Gespräch darauf reagieren. Das Ziel eines solchen Gespräches kann z.B. sein, respektvoll aber bestimmt darauf zu verweisen, die eigene Privatsphäre im Lichte des Verhältnisses Lehrerin bzw. Lehrer – Schülerin bzw. Schüler nicht öffentlich zu gestalten – im Sinne beider. Es spricht allerdings nichts gegen eine online Lernplattform wie zum Beispiel Moodle zu benutzen. Auf solchen Seiten kann man über schulische Sachen diskutieren oder nachfragen wenn man etwas nicht verstanden hat, ohne in Gefahr zu geraten zu viel Privates von sich preis zu geben.

Immer noch ratlos? Der Schweizer Dozent Philippe Wampfler adaptierte 2012 die Social Media Guidelines des ORF zu einem Leitfaden für Lehrberufe (siehe schulesocialmedia.com), diesen Leitfaden in sozialen Netzwerken und auch außerhalb zu beherzigen kann in keinem Falle falsch sein:

1. Tue nichts Dummes!
2. Man ist im Internet nie nur Privatperson, sondern wird als auch Lehrperson wahrgenommen.
3. Achte auf deinen Ruf und auf den deiner Schule.
4. Tue nichts, was Zweifel an deiner Qualifikation für den Lehrberuf und an deiner Fairness gegenüber deinen Schülerinnen und Schüler auslösen könnte.
5. Zeige Fingerspitzengefühl bei politischen, religiösen und anderen heiklen Themen.
6. Schreibe nichts, von dem du nicht willst, dass es auch morgen oder in einigen Jahren noch auf dem Netz zu finden sein wird.
7. Soziale Netzwerke sind Werkzeuge, keine Spielzeuge.
8. Interagiere mit Schülerinnen, Schülern und anderen Lehrpersonen.
9. Bleibe höflich.
10. Kümmere dich um deine Privatsphäreneinstellungen.
11. Halte dich auch im Netz an Gesetze – insbesondere ans Urheberrecht.


Weiterführende Informationen, Quellen und Links:

http://derstandard.at/1373514129478/Facebook-Verbot-fuer-Lehrer-umstritten (Zugriff 27.5.2015, 14:08)
http://www.sueddeutsche.de/bildung/lehrer-blog-ich-bin-bei-facebook-mit-schuelern-befreundet-1.1811901 (Zugriff: 27.5.2015, 14:30)
http://www.mediamanual.at/mediamanual/leitfaden/medienerziehung/grundsatzerlass/index.php (Zugriff 27.5.2015, 19:30)
http://schulesocialmedia.com/2012/03/21/social-media-guidelines-fur-lehrpersonen/ (Zugriff 27.5.2015, 15:00)
https://moodle.org/

28 Mai

Cyber-Mobbing unter Kindern und Jugendlichen

Cyber-Mobbing unter Kindern und Jugendlichen ist kein Kavaliersdelikt. Wie können Schule und Lehrpersonen dagegen eintreten?

Laut der CyberMobbing-Broschüre des Service Büros der Jugendinformation in Bremen, gibt es “in fast jeder Schulklasse ein, zwei Mädchen oder Jungs, die ständig verspottet oder schikaniert werden. Weil sie vielleicht etwas dicker oder dünner als andere sind, eine Brille oder nicht die richtigen Klamotten tragen oder einfach nur so…

Mobbing als ein Vorgang, bei welchem ein(e) oder mehrere TäterInnen ihr Opfer psychisch schikanieren, einschüchtern und terrorisieren, ist leider seit Jahren ein weit verbreitetes Problem. Anfangs wurde der Begriff des Mobbings verstärkt in der Arbeitswelt festgemacht, hielt aber in den letzten Jahren immer mehr auch Einzug in Schulen. Durch die Vielzahl an digitalen Medien gewann auch der Bereich des Cyber-Mobbings zusätzlich immer mehr an Bedeutung.

Was versteht man unter Cyber-Mobbing?

Unter dem Begriff Cyber-Mobbing versteht man das bewusste Bloßstellen, Beleidigen, Bedrohen, Belästigen, die Machtausübung über andere oder das Ausgrenzen anderer Menschen mittels digitaler Medien. Dazu zählen zum einen Plattformen im Internet, wie zum Beispiel soziale Netzwerke, Chatforen, diverse Messengerdienste, zum anderen können Cyber-Mobbingattacken ebenso via Handy und verschiedenste Kommunikationsapps, zu denen auch Whatsapp zählt, erfolgen.

Zu Cyber-Mobbing – auch Bullying oder Cyberbullying genannt – verwandte Begriffe sind, Stalking, aber auch Grooming und Happy Slapping. Bei den beiden letzt genannten Begriffen handelt es sich zum einen um die Anbahnung sexueller Kontakte mit Minderjährigen, und zum anderen um das Filmen und Verbreiten von Übergriffen jeder Art.

Durch die breite Funktionalität moderner Handys, Smart- oder Iphones zeichnet sich eine wesentliche Besonderheit von Cyber-Mobbing im Gegensatz zum bisherigen Mobbing ab. Cyber-Mobbing verfügt mittels dieser Medien über eine große – um nicht zu sagen unendliche – Reichweite, Mobbingattacken zu verbreiten. Überdies kann Cyber-Mobbing rund um die Uhr erfolgen und via verschiedenster digitaler Medien binnen kurzer Zeit – anonym – einem großen Publikum zugänglich gemacht werden.

Die Möglichkeiten, andere Personen immer und immer wieder bloßzustellen oder zu kränken und zu verletzen, waren noch nie so vielfältig wie heute. Schikane in Form von Text oder Bild ist in Sekunden und per Knopfdruck bequem und vermeintlich sicher vor Entdeckung von zuhause aus machbar”, verdeutlicht auch der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest in seiner sehr umfassenden JIM-Studie 2014.

Laut der JIM-Studie 2014 werden Jugendliche an erster Stelle in Communities (20%) mit Cyber-Mobbing konfrontiert. An zweiter Stelle wird das Handy (12%) angeführt, dicht gefolgt von Chats (11%).

Zu dieser Reihung kam auch die Cybermobbingstudie des Bündnis gegen Cybermobbing im Frühjahr 2013. An dieser groß angelegten Studie nahmen über 10.000 Eltern, Lehrkräfte, Schüler und Schülerinnen teil.

Laut dieser Studie, stammen die Täter und Täterinnen von Cyber-Mobbing-Attacken zumeist aus dem sozialen Umfeld der eigenen Schule (44%), wozu auch der eigene Freundeskreis miteingerechnet wird.

Dass Cyber-Mobbing kein Kavaliersdelikt ist, und so gut wie immer mit dramatischen Verletzungen der Psyche einhergeht, zeigt sehr berührend der Filmausschnitt aus dem Film *Cyberbully – Mobbing im Internet*.

Doch nicht immer geht der Psychoterror via digitale Medien so glimpflich aus. Häufig endet dieser tatsächlich mit Selbstmord seitens des gequälten Opfers.

Welche Motive haben jugendliche Täter und Täterinnen?

Als Motive nennen Jugendliche sehr oft Langeweile, Ausübung von Macht, Revanche, Aufmerksamkeit, “IN sein” und Eifersucht. Die meisten Jugendlichen fühlen sich durch die Anonymität sicherer als bei traditionellem Mobbing. Viele von ihnen glauben und behaupten, dass sie durch diese Anonymität nicht zur Rechenschaft gezogen werden können, und müssen demnach dem Opfer nicht in der Realität gegenüberstehen.

Prävention und Intervention

Es ist nur sinnvoll Anzeige bei der Polizei zu erstatten, wenn der Täter oder die Täterin von Cyber-Mobbing bekannt ist. In den meisten Fällen verfasst der oder die MobberIn beleidigende Einträge leider nicht unter dem eigenen Namen. Dadurch wird die Ermittlungsarbeit schwieriger. Bei Verdacht müssen die Internetbetreiber der Polizei zwar die IP-Adressen herausgeben, doch dies hat leider wenig Sinn, wenn die Angriffe zum Beispiel aus einem Internet-Cafe getätigt wurden.

Bei Cyber-Mobbing wird gegen folgende Straftatbestände verstoßen: Beleidigung, Verleumdung, Nötigung, Verletzung des höchst persönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen.

Vorallem bei Cyber-Mobbing geht es nicht nur um ein Problem, welches sich auf einen virtuellen Raum beschränkt, sondern man muss diese Problematik in einem Gesamtkontext von Schule, Freunden und Familie sehen.

Ein wichtiger Punkt wäre, dass die Eltern besser über dieses Thema aufgeklärt werden, um anschließend bei der Bewältigung dieser schwierigen Situation ihrem Kind zur Seite stehen zu können. Doch leider stellt sich hier die Problematik, dass die Erwachsenen oft nicht die Fähigkeit im Umgang mit den neuen Medien haben. Natürlich erkennen dies die Jugendlichen, und haben dadurch kein Vertrauen in die Ratschläge der Erwachsenen.

Wohin können sich Kinder und Jugendliche wenden?

Kinder und Jugendliche, welche Opfer von Cyber-Mobbing geworden sind, können unter folgenden Adressen Hilfe in Anspruch nehmen:

Wie kann die Schule Cyber-Mobbing vorbeugen?

Das Allerwichtigste ist, dass die SchülerInnen ihr Selbstbewusstsein stärken. Sie sollen lernen, selbstbewusst und selbstbestimmt aufzutreten und herausfinden, wie sie sich in schwierigen Situationen verhalten können. SchülerInnen, welche ein gesundes Selbstbewusstsein haben, oder daran gearbeitet haben, nehmen Angriffe viel gelassener und können um einiges besser mit Mobbing – Attacken umgehen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Schüler und Schülerinnen schon sehr frühzeitig lernen, wertschätzend miteinander umzugehen. Einerseits um dadurch Cyber-Mobbing möglichst gänzlich zu verhindern, und andererseits um im Fall einer Mobbing-Attacke füreinander einzutreten bzw. sich gegenseitig beizustehen. Unter dem Begriff Peer – Modelle versteht man, dass manchmal Attacken lieber mit einer gleichaltrigen Person besprochen und behandelt werden, als diese mit einer älteren Person zu besprechen.

Auch das Verhältnis zwischen Lehrenden und den SchülerInnen ist ein wichtiger Punkt. Wenn zwischen diesen beiden Personenkreisen eine gute Vertrauensbasis herrscht, kann möglichst früh bei einer Cyber-Mobbing Attacke gehandelt werden.

Eine wichtige Aufgabe der Schule wäre, das Thema Cyber-Mobbing in der Hausordnung transparent zu gestalten und zu thematisieren.

Um anonym von Mobbing-Fällen  zu berichten, kann die Schule einen sogenannten “Briefkasten – Kummerkasten” anbieten. Wichtig ist in dieser Situation, dass dieser Kummerkasten gut kommuniziert und regelmäßig überprüft wird. Was aber beachtet werden muss ist, dass dieser Kummerkasten durch die Anonymität zum “Anschwärzen” von anderen SchülerInnen missbraucht werden könnte.

Wie können die Schulleitung und Lehrpersonen bei Fällen von Cyber-Mobbing vorgehen?

Falls ein Fall bezüglich Cyber-Mobbing in einer Schule auftritt, muss die Schulleitung und der Klassenvorstand sofort reagieren.

Folgende Schritte sind zu Beginn abzuklären:

  • Was genau ist vorgefallen?
  • Welche Personen sind beteiligt?
  • Wie schwer ist das Delikt?

Zu Beginn ist es wichtig, dass das Opfer – und wenn bereits gefunden – der Täter oder die Täterin aufeinander treffen, und unter Beisein eines Vertrauenslehrer oder -lehrerin versucht wird, ein Gespräch zu führen. Ob es eine “Wiedergutmachung” benötigt, muss das Opfer selbst entscheiden. Von Vorteil wäre es, dass auch die Eltern eingebunden werden.

Das Thema Cyber-Mobbing könnte auch bei einem Elternabend behandelt werden. Viele Eltern wissen nicht einmal, was man unter dem Begriff Cyber-Mobbing versteht.

Ein weiterer Schritte, welcher von dem Klassenlehrer oder der Klassenlehrerin getätigt werden soll ist, dieses Thema in den Klassen zu thematisieren und zu besprechen. Auch der Umgang mit dem Thema Handy im Unterricht, ob es nicht einfach abgedreht bleibt, um solche Fälle zu vermeiden, sollte besprochen werden.

Ebenso sollte ein Präventionsteam, beziehungsweise die Polizei hinzugezogen werden. Dies macht dann Sinn, um einschätzen zu können, ob rechtliche Schritte eingeleitet werden sollen oder nicht.

Beratungsstellen für die Schule:

Weitere Seminarblogs zum Thema Cyber-Mobbing:

27 Mai

Computerspiele: Fluch oder Segen?

Fragt man Erwachsene nach Jugendlichen, die Tag ein und Tag aus vor ihrem Computer verbringen, erhält man oft dieselbe Antwort – durch die PC Spiele leiden die schulischen Leistungen der Schülerinnen und Schüler, sie fördern die Gewaltbereitschaft und immer häufiger sind solche Spiele die Auslöser dafür, dass betroffene Kinder zu Außenseitern werden. Die Jugendlichen meiden soziale Kontakte mit Gleichaltrigen, verkriechen sich lieber in ihren Zimmern und retten sich in ihre digitale Welt der Computerspiele.

Doch haben Computerspiele tatsächlich so eine negative Wirkung auf unsere Psyche und unser soziales Verhalten? Verblöden wir durch diese Computerspiele und verlieren wir durch sie auch unsere Intelligenz oder handelt es sich hierbei um einen umgekehrten Effekt?
Fakt ist, dass Computerspiele nicht mehr aus unserer heutigen Zeit wegzudenken sind. Fast jeder hat schon mal ein Computerspiel gespielt, egal ob auf PC, Handy oder Tablett. Spiele sind überall vorhanden. Studien und Dokumentationen über negative Auswirkungen von Computerspielen gab es bis vor einigen Jahren wenige. Erst seitdem schreckliche Vorfälle an Schulen, wie zum Beispiel der Amoklauf im deutschen Erfurt, bei dem 16 Menschen und der Schütze selbst sterben mussten, häufiger wurden, beschäftigen sich Forscher näher mit dieser speziellen Freizeitbeschäftigung der Jugendlichen. Damals, hauptsächlich nur um einen Schuldigen zu finden, der für diese schrecklichen Taten verantwortlich war. Jedoch wurden später auch Langzeitstudien, Dokumentationen und Diskussionen veröffentlicht, die ein besseres Licht und vor allem eine bessere Einsicht in das Leben eines Gamers geben sollten.

Erhöhte Aggressionsbereitschaft, soziale Abschottung, schlechte Noten und schlechtes Verhalten in der Schule sind nur wenige der Symptome, die vermeintlich nachgewiesen wurden. Die späteren Langzeitstudien und Dokumentationen über Jugendliche, die ihre Freizeit mit PC-Spielen verbringen, brachten wiederum andere Ergebnisse und stellten Gamern ein besseres Zeugnis aus. Unter anderem wird in Publikationen des renommierten Max-Planck Instituts der positive Effekt hervorgehoben. Die teilnehmenden Personen verfügen über erhöhte Konzentration, gesteigerte Intelligenz, haben ein besseres räumliches Verständnis und können aufgrund rascherer Verarbeitung von Sinneseindrücken viel schneller Entscheidungen treffen.

Mehr dazu finden Sie unter: Stimmt es, dass manche Computerspiele soziale- und kommunikative Kompetenzen fördern?

Dieses Potential könnte man sogar in Schulen nutzen und in den Unterricht aufnehmen. Beispielsweise könnte man als Motivation Punktesysteme oder auch sogenannte „Level-Aufstiege“, inklusive kleinen Belohnungen einbauen. Auch Fachthemen verschiedenster Unterrichtsgegenstände könnten im Unterricht spielerisch verpackt werden, um so den Inhalt besser zu verinnerlichen. Man sollte vor allem darauf achten, dass die Spiele auch Spaß machen, da sonst sehr schnell Neugier und Motivation verschwinden.

Mehr zu diesem Thema finden Sie unter: Können PC-Spiele oder Apps die Lernbereitschaft und Motivation der Kinder steigern?


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24 Mai

Wie beeinflussen Computerspiele das Lernverhalten von Kindern und Jugendlichen?

Computer sind in der heutigen Zeit nicht mehr aus unserem täglichen Leben wegzudenken. Sogar Sprösslinge im Alter von 10 Jahren besitzen oft bereits einen eigenen Computer. Die Eltern sind der Meinung, die Nutzung pädagogisch wertvoller Computer(-spiel)programme könne positive Effekte auf schulische Leistungsfähigkeit, Lernmotivation und Kreativität haben. Andererseits besteht auch eine gewisse Unsicherheit, ob Computerspiele möglicherweise doch auch negative Auswirkungen auf die Entwicklung und das Verhalten der Kinder haben könnten. Doch wie sieht es nun tatsächlich aus? Was sagen Experten zu diesem Thema? Können Computerspiele in der Tat das Lernverhalten von Schülerinnen und Schülern positiv beeinflussen?

Professor Warkus, Medienpädagoge an der Universität Leipzig, meint „Ja“. Seiner Auffassung nach, sind Computerspiele ein sinnvolles Medium, das von Eltern und LehrerInnen bewusst eingesetzt werden sollte. Nur in wenigen Spiele-Genres sei Gewalt das Mittel zum Erreichen des Spielzieles.

Auch Adi Boiko, Präsident der ehemaligen Sunflowers GmbH, stimmt dem zu. Seiner Meinung nach könne durch geeignete Computerspiele das Lernen systematisch verbessert werden. Ebenfalls bestünde durch diese Betätigung die Möglichkeit zur Aneignung von strategischem Lernen und Problemlösungskompetenz. Und nicht zu vergessen sei natürlich der durch Computerspiele erhöhte Spaßfaktor des Lernens.

Doch hier scheiden sich die Geister. Ein Bericht der CJD Jugenddorf-Christophorusschule Oberurff vom 14. Februar 2007 berichtet von neuen Ergebnissen der Hirnforschung, die besagen, dass sich durch das Spielen von Computerspielen am Nachmittag, die im Gehirn am Vormittag während des Unterrichts gebildeten neuronalen Verbindungen auflösen.

Dr. Florian Rehbein, Diplom-Psychologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN), bekräftigt dies mit der Aussage, dass alles, was uns beeindruckt, Vorrang habe. Das bedeutet, dass noch instabil deklaratives Wissen von stärkeren Impulsen verdrängt wird. Gelerntes kann daher nicht angewendet werden, da das Gehirn keine Gelegenheit bekommt, stabile neuronale Verbindungen aufzubauen.

Diese unterschiedlichen Meinungen und Aussagen erschweren es den Eltern und Erziehungsberechtigten umso mehr, die diesbezüglich richtigen Entscheidungen für ihre Kinder zu treffen.

Privatdozent Dr. Dr. med. Jan Frölich, Facharzt für Kinder –und Jugendpsychiatrie und Kinderheilkunde, empfiehlt daher folgende Regeln in Bezug auf die PC-Nutzung:

  • Klare Abmachungen und Regeln zu Zeit und Inhalt von Computerspielen
  • Vereinbarung von klar definierten und einzuhaltenden Mediennutzungsregeln mit den Kindern
  • Auf keinen Fall das Kind/den Jugendlichen mit einem internetfähigen Handy oder einem Internetanschluss im eigenen Zimmer ausstatten.
  • Computerspiele müssen kritisch beurteilt worden sein.

Auch wir sind der Meinung, dass es wichtig ist, mit den Kindern Regeln zu vereinbaren. Computerspiele komplett zu verbieten, ist mit Sicherheit nicht der richtige Weg. Wie bereits zu Beginn erwähnt, ist der Computer in der heutigen Zeit einfach nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Es ist daher durchaus auch von Vorteil, wenn bereits die Kinder und Jugendlichen den Umgang mit diesem technischen Gerät erlernen und sich darin üben. Die Computerspiele müssen unserer Meinung nach aber unbedingt dem Alter des Kindes bzw. Jugendlichen entsprechen und es ist absolut notwendig, als Elternteil oder Erziehungsberechtigte/r darauf zu achten, dass die Beschäftigung mit dem Computer nicht alle anderen Freizeitaktivitäten ersetzt. Es ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler die außerschulischen Zeiten nutzen, um den Bewegungsmangel, der sich aufgrund der teilweise sehr langen Unterrichtszeiten zwangsläufig ergibt, auszugleichen und Kontakte zu Freunden in der realen Welt zu pflegen und nicht nur in der virtuellen.

Unser Standpunkt lautet daher: Computerspielen ja, allerdings, wie so vieles andere auch, mit Maß und Ziel und unter Einhaltung von vorzugsweise gemeinsam mit dem Kind bzw. dem Jugendlichen vereinbarten Regeln.

Quellen:

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24 Mai

Digitalisierung analoger Videos

Unzählige Aufnahmen auf sperrigen Videokassetten füllen in vielen Haushalten Kästen, Laden, Kartons. Man will und kann sich nicht von ihnen trennen. Sei es, weil es sich um eine Sammlung von Aufnahmen von früheren Fernsehsendungen handelt, Aufnahmen die aus der Sicht der heutigen Jugend bis in die digitale Steinzeit der 1970er und 1980er Jahre zurückreichen. Oder auch, dass es sich um selbstgedrehtes Videomaterial handelt, das zumeist Familienaufnahmen enthält. „Selbstgedreht“, auch so eine anachronistische Bezeichnung, die wiederum in die Steinzeit des Filmschaffens zurückgeht, in eine Zeit, in der wirklich an einer Kurbel gedreht wurde, um Filmaufnahmen zu machen.

Nachdem der Kauf eines Videorekorders als Abspielgerät schon schwierig und ein teures Unterfangen sein kann, und man mit dem Ableben des eigenen Abspielgeräts aber rechnen muss, gilt es zu überlegen, ob und wie man diese, einem ans Herz gewachsene Aufnahmen, bei Familienaufnahmen sogar unwiederbringlich, ins 3. Jahrtausend retten, also digitalisieren sollte. (Bei Video2000, Betamax und Video8 gibt es sowieso keine Neugeräte mehr, bei VHS und S-VHS sieht die Situation noch besser aus).

Die Aufnahme auf dem magnetisierten aufgerollten Kunststoffband wird schon noch länger Bestand haben, aber wenn es keinen funktionstüchtigen Dekoder – um hier gleich mal einen Fachausdruck zu bemühen – gibt, also ein Abspielgerät, das die Magnetisierung auslesen kann und für uns Humanoide verständlich in Bild und Ton übersetzt (dekordiert), so hilft auch der sorgsamste Umgang mit den Videokassetten nicht mehr weiter.

Auch ich bin vor einigen Jahren vor diesem Problem gestanden und habe dann eine Lösung gefunden, die ich hier kurz beschreiben möchte. Es ist bei Weitem nicht die einzige und möglicherweise auch nicht die beste Lösung. Sie war aber nicht teuer und hat mich für einen auf diesem Gebiet kompletten Laien nicht überfordert und die Ergebnisse waren für mich ausreichend gut, wenn auch nicht perfekt.

Die Lösung besteht aus einem System der dt. Firma TerraTec aus der Grabbster Serie, dem „Grabby“. Es setzt sich aus einer Hardware, dem eigentlichen Videograbber (siehe Infobox) mit zugehörigem Treiber und einer Gratisvideosoftware der Firma Magix zusammen. Hier handelt es sich nicht um die Vollversion, aber um eine ausreichende Version, um die Filme zu „capturen“ und am Rechner abzuspeichern. Der Upgrade auf die käuflich erwerbbare Vollversion ist möglich. Man kann aber zum Capturen und für die Bearbeitung natürlich auch eine andere SW verwenden. Mit dabei sind auch drei Chinch-Verbindungskabel, um den Grabber an den Videorekorder anzuschließen. Ein SCART-Adapter ist in der Grundausstattung nicht enthalten, war aber für mich nicht notwendig.

Infobox:
Unter Videograbbing versteht man das Einfangen (engl: capturing aber auch grabbing) von digitalen Einzelbildern (engl. frames) beim Abspielen eines (z.B. analogen) Videos. Geläufig ist daher auch die Bezeichnung Framegrabbing.

Bei Videokonverter werden zwei Systeme unterschieden: Hardware- oder Software-Renderer. Bei der Hardwarelösung wird das Kodieren in der HW durchgeführt und es kommt nur mehr Komprimiertes an den PC. Bei der SW-Lösung kommt der gesamte Datenstrom unkomprimiert in den Rechner und wird dort umgewandelt und komprimiert. Beim „Grabby“ handelt es sich um einen SW-Renderer. Weitere Infos bei TweakPC

terratec_grabbyDer Videograbber „Grabby“ (siehe Bild) ist geeignet für einen Windows PC bzw. ein Notebook mit USB Anschluss. Der Grabby bietet einen USB 2.0 Anschluss und folgende analoge Eingänge: Composite (über RCA Stecker vulgo „Cinch“) und S-Video, Stereo Audio (RCA/Cinch). Unterstützt werden vom „Grabby“ die Videostandards: PAL aber auch NTSSC und SECAM. Das System ist dafür gedacht, das Filmmaterial schlussendlich auf DVDs zu brennen, daher gibt es auch nur einen MPG2 Codec. Ich habe aber keine DVDs gebrannt, sondern sammle diese MPG2-Videos auf einer externen Festplatte und ich betrachte sie mittels digitalem Mediaplayer.

Ich habe ein paar Tage herumprobiert, bis ich für den Grabber eine Einstellung gefunden habe, die eine für mich ausreichend passable Videoqualität lieferte. Ich war aber hier nicht sehr anspruchsvoll, es ging mir nur mal darum, die Familienaufnahmen in dieses Jahrtausend zu retten. Ich habe den Grabber unter Windows XP benutzt, er unterstützt inzwischen auch Win7 und Win8.
Es scheint aber manchmal Probleme bei der Installation des Treibers zu geben. Ich habe in einer Rezension zum „Grabby“ nachstehende Anleitung dazu gefunden (Ich zitiere aus dieser Rezension, aber nicht ganz wortwörtlich, der Orginaltext ist hier zu finden: Rezensionen verfasst von A. W.):


Lösung für alle, die ein Problem mit der Treibererkennung haben.
Man muss Windows sagen, welchen Treiber es einsetzen soll; das geht so:

Treiber wie in der Anleitung installieren, Gerät einstecken
(Wenn jetzt Windows meldet : Kein Treiber gefunden) – (Auf Win7):
SystemSteuerung > Gerätemanager > Das TerraTec Device suchen (sollte ein gelbes Dreieck haben) > (rechts Klick auf das Gerät)> Treibersoftware aktualisieren >
„Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen“ anklicken → „Aus einer Liste von Gerätetreibern auf dem Computer auswählen“ anklicken >
→ 1. Glück: In der Liste steht schon, „TERRATEC Grabby Rev.2“ , auswählen, weiter, fertig

→  2. Pech : Checkbox bei „kompatible Hardware Anzeige“ löschen, „Hersteller“ TERRATEC (nicht „TerraTec Electronic GmbH“) auswählen, „TERRATEC Grabby Rev.2“ wählen → weiter > fertig
(Übrigens der Weg gilt für alle Geräte, die nicht so einfach die Treiber laden wollen, seit Win95 🙂 PnP, nur so angemerkt….)


Ein gutgemeinter Rat noch zum Schluss:
Wenn man einen Film digitalisiert hat, sollte man sich anschließend die Zeit nehmen, diesen komplett und in Ruhe anzusehen, denn es könnten beim Konvertieren Fehler aufgetreten sein. Bei mir waren es z.B. Tonprobleme, offensichtlich durch einen lockeren SCART-Stecker verursacht. In so einem Fall muss man die ganze Aufnahme (=digitalisieren auf den PC) wiederholen. Das erledigt man am besten gleich, statt sich Jahre später darüber zu ärgern.

Weiterführende Informationen, Quellen und Links:
– Zur Firma TerraTec (wurde 2013 von der Ultron AG übernommen)
– Zum Videograbbing (Framegraber)
– Produktseiten: TerraTec Grabby und Terratec G1 (auch für Mac OS X)
Testbericht und Beschreibung bei TweakPC