18 Nov

Simon Bauer: Exkursion zum Medienzentrum wienXtra

11.11.2015

Frau Poeskoye begann uns zunächst etwas über die Einrichtung zu erzählen. Da wir angehende PädagogInnen sind hat sie sich speziell auf die Jugendarbeit des Medienzentrums bezogen. Sehr spannend waren die vielen verschiedenen Möglichkeiten, die das Zentrum bindet. Hierbei geht es um die Unterstützung von Jugendlichen bei medialen Projekten, die sie in ihrer Freizeit durchführen wollen. Die nötige Unterstützung kann bis zum 22. Lebensalter bezogen werden, wobei die Zielgruppe des Medienzentrums am liebsten bei 13-15 Jährigen liegt. Die Jugendlichen können sich zum Beispiel hochwertiges Filmequipment gegen die Hinterlegung einer kleinen Kaution umsonst ausleihen. Auch Räume zur Bearbeitung (Schnitt) können kostenfrei angemietet werden. Um mit den Geräten auch umgehen zu können, gibt es Workshops zu den einzelnen Fachbereichen , sodass die Jugendlichen lernen damit umzugehen. Das Medienzentrum bietet des weiteren auch ein Fotostudio im Obergeschoss welches angemietet werden kann, um professionelle Fotos auf einem Greenscreen zu schießen. Ich war sehr angetan von der Vielfalt und vor allem der Qualität der Produkte und Räume des Medienzentrums. Wichtig finde ich auch, dass die jungen, interessierten SchülerInnen durch die Unterstützung des Medienzentrums keine Kosten tragen. Nachdem wir alle Räume besichtigt hatten, setzten wir uns noch zu einem kurzen informativen Gespräch zusammen.

Ich werde mir vor allem als Pädagoge aber auch privat das Medienzentrum im Hinterkopf behalten, da sie interessante Seminare zur Medienbildung für PädagogInnen anbieten und auch immer für Schulprojektarbeit und Exkursionen zur Verfügung stehen. Da ich noch 22 Jahre alt bin, weiß ich jetzt auch wo ich Equipment für ein Musikvideo herbekomme. Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Medienzentrum einen wichtigen Teil der Wiener Jugendarbeit darstellt. Ihr Ziel bei den Jugendlich ist ein sehr wichtiges: Die kritische Auseinandersetzung mit Medien.

18 Nov

Simon Bauer: Exkursion zum Media Literacy Award

4.11.2105

Nachdem wir uns in der vorherigen Seminareinheit schon etwas mit Aufnahmegeräten und Aufnahmequalität beschäftigt hatten, war ich gespannt darauf das Aufnahmegerät beim MLA zu nutzen. Was mir von vornherein sehr gut gefiel, war die große Altersspanne der TeilnehmerInnen und die Mühe, mit der das Event aufgezogen wurde. Schon vor Beginn bemerkte man den heiteren Austausch von jungen SchülerInnen über ihre Projekte. Die Leidenschaft bei den TeilnehmerInnen war stark zu spüren. Auch wir StudentInnen konnten uns in ein paar interessante Gespräche verwickeln. Die eigentliche Vorstellung war sehr professionell, wobei der Entertainmentfaktor nie zu kurz gekommen ist. Die Vorstellung war gut durchdacht. Hierbei fand ich das Mädchen aus dem Live Podcast eine tolle Einbringung und Überraschung. Die hohe Teilnehmeranzahl fand ich beachtenswert, inklusive der internationalen TeilnehmerInnen, die auch teils anwesend waren. Durch die Slideshows wurde bewiesen, wie hoch das Niveau der eingereichten Projekte war, welche sich auf die unterschiedlichsten Bereiche wie Stop-Motion Filme und Print ausbreiteten.

Durch ein Interview mit einem Schüler erfuhr ich auch, dass es viele Teilnehmer gab, die sich auch privat viel mit medialen Projekten auseinandersetzen. Es war spannend zu hören, dass ein 13-Jähriger Schüler sich zuhause alleine mit Schnitt- und anderen Filmprogrammen auseinandersetzt.

Unsere Interviews waren sehr bereichernd, da wir Jurymitglieder und Leute vom ORF befragen durften. Vor allem überzeugten mich Patrick Swanson vom ORF und Sebastian Höglinger von der Diagonale. Ich unterstützte ihre Meinung, das Events wie der Media Literacy Award sehr wichtig sind, um SchülerInnen den kritischen Umgang mit Medien nahezubringen. Der selbstbestimmte und kritische Umgang mit Medien ist ein wichtiger Punkt für die Jugendlichen, doch leider noch kein zentrales Thema an Schulen, was in meinen Augen sehr zu bedauern ist.