13 Mai

Actionbound: Ausflug ins Technische Museum (02.05.2016)

Am 2.5. 2016 besuchten wir das Technische Museum.

Ziele des Museumsbesuches waren:

  • ein geeignetes, kindgerechtes Thema für einen Bound finden.
  • einige Stationen für den Bound festlegen und grob definieren.

Nach kurzer Orientierungsphase besuchten wir den Bereich Natur und Erkenntnis. Dieser schien uns jedoch für die Primarstufe ein wenig zu komplex. Deswegen fiel unsere Wahl auf die Mitmachausstellung “In Bewegung”.

In dieser Ausstellung können Kinder spielerisch das Phänomen Mobilität erforschen. Es gibt acht Themenbereiche und rund 30 interaktive Stationen zum Ausprobieren.

Begleitheft zum Downloaden

Nachdem wir uns die komplette Ausstellung angesehen haben, haben wir für unseren Bound exemplarisch folgende Stationen ausgewählt: Weiterlesen

09 Mai

Erste Probleme – Tutorials Dreiecke

Während drei Studierende die Hauptteile der einzelnen Videos drehten, erstellte der andere Teil der Gruppe die ersten Videos der Intros, welche wir das letzte Mal schon produziert hatten. Nähere Informationen sind im letzten Blogeintrag (http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2016/04/29/erster-videoproduktion-tutorials-dreiecke/ ) nachzulesen. Wir erstellen die Videos aus den einzelnen Bildern mit dem Programm „Windows Movie Maker“.

Das Problem:  

Im Zuge dieser Arbeit, stellte sich die Frage in welchem Format wir die Videos drehen wollen. Im Programm Windows Movie Maker stehen zwei Alternativen zur Verfügung. Erstens das Format 16:9, welches schon bei den meisten Abspielprogrammen unterstützt wird, oder das Format 4:3.

Wir haben zwar diskutiert in welchem Format wir die einzelnen Bilder aufnehmen, wir haben aber nicht überlegt, ob das von uns gewählte Bildformat mit dem Videoformat kompatibel ist, deshalb haben wir die Fotos mit dem Bildformat 10:15 (3:2) aufgenommen.

Wir probierten beide Videoformate aus und stellten fest, dass das Videoprogramm bei den Fotos etwas wegschneidet, wie man in den folgenden Bildern sehen kann.

IMG_0056(1)Oben sieht man das Originalbild und unten einmal Im Format 4:3 und im Format 16:9.

Inkreis 4_3Das oberen Bild zeigt den Schriftzug Inkreimittelpunkt im Format 4:3. Man kann gut sehen, dass das Programm automatisch rechts und links etwas wegschneidet. Im unteren Bild ist der gleiche Schriftzug im Format 16:9 zu sehen. Hier kann man die Schrift gut lesen, es ist oben und unten etwas weggeschnitten. Das ist in dieser Sequenz kein Problem, da nur der weiße Hintergrund weggeschnitten wurde. 

Inkreis 9_16Bei den anderen Intros (Schwerpunkt, Umkreismittelpunkt und Höhenschnittpunkt) standen wir vor der gleichen Situation wie beim Inkreismittelpunkt. Im Format 16:9 hatten wir kein Problem mit den Videos. Bei der Sequenz „Konstruktion des Dreiecks“, welches wir in jedem Video verwenden, hatten wir mit keinem der Videoformate Probleme, es wurde in beiden Fällen nur der Hintergrund weggeschnitten.

Bei der allgemeinen Intro „Die merkwürdigen Punkte des Dreiecks“, war die Situation genau umgekehrt. Der Schriftzug ist fünfzeilig, daher wird im Format 16:9 oben und unten der Schriftzug abgeschnitten.

Punkte9_16Wir standen jetzt vor der Situation, dass es Sequenzen gab, die wir im Format 16:9 produzieren mussten und Sequenzen, die man nur im Format 4:3 produzieren kann, ohne etwas wegzuschneiden.

 

Die Problemlösung:  

Es stellte sich nun die Frage wie wir dieses Problem lösen können.

Wir hatten folgende Möglichkeiten:

  1. Wir produzieren alle Videos im Format 16:9 und nehmen es hin, dass im Intro oben und unten etwas weggeschnitten wird.
  2. Wir produzieren die Videos im Formal 4:3 und die individuellen Intros sind an den Seiten abgeschnitten.
  3. Wir bearbeiten alle bereit aufgenommenen Bilder (zirka 1000) nach.

Im Zuge der Diskussion, stellten sich alle drei Möglichkeiten als unbefriedigend heraus. Auch wenn es automatisierte Programme gibt, mit welchen man die Bilder einfacher bearbeiten kann, sind diese dann doch entweder abgeschnitten oder verzerrt. Hinzu kommt noch der zeitliche Aufwand alle Fotos nach zu bearbeiten, welcher den Rahmen dieses Projektes überschreiten würde.

Schlussendlich entschieden wir uns dafür das Intro „Die merkwürdigen Punkte des Dreiecks“ noch einmal zu drehen und diesmal darauf zu achten den Schriftzug nicht zu hoch zu platzieren, sodass wir auch hier das Videoformat 16:9 ohne Probleme verwenden können.

02 Mai

Projekt „Mini-Sprachkurs“

Alltagssituationen in der Schule
Mit unserem Projekt möchten wir unseren Fokus auf ein aktuelles Thema und zwar auf die momentane Flüchtlingssituation legen. Derzeit leben in Österreich über 20.000 Asylwerber und unter ihnen gibt es sehr viele schulpflichtige Kinder. Als angehende Lehrerinnen möchten wir den Flüchtlingskindern, als Einstiegshilfe in die deutsche Sprache, eine Homepage erstellen, die ihnen die Möglichkeit gibt, sich Basiswissen anzueignen.

Was wollen wir?
Schüler und Schülerinnen mit Deutsch als Zweitsprache können sich mit Hilfe unserer Homepage erste Kenntnisse aneignen. Mit Hilfe von Bildern, Sprechblasen und hinterlegten Audio-Dateien wird es ihnen leichter gemacht, die Sprache spielerisch zu erlernen. Auf diese Art und Weise kann jeder Schüler und jede Schülerin seine oder ihre sprachlichen Fähigkeiten individuell verbessern. Auch Lehrer und Lehrerinnen sollen von diesem Projekt profitieren, da sie es sehr gut in ihren Unterricht einbauen können. Die Kinder haben auch die Möglichkeit, das Programm jeder Zeit von zu Hause aus zu nutzen.

Was wollen wir nicht?
Das Projekt basiert nicht auf einem vollständigen Sprachkurs, es soll lediglich Kindern als Einstiegshilfe für Alltagssituationen in der Schule dienen. Da wir zeitlich eingeschränkt sind, werden wir uns nur auf 15- 20 Alltagssituationen fokussieren.

Wann ist das Projekt abgeschlossen?
Unser Projekt ist abgeschlossen, wenn wir die Homepage mit den Grafiken und den aufgenommenen Phrasen, in Form einer Audio-Datei, erstellt haben.

Welches Level? Welche Zielgruppe?
Unsere Zielgruppe sind Flüchtlingskinder an österreichischen Schulen, die Probleme in der Kommunikation vorweisen. Der Fokus liegt auf dem A1-Level, das sehr breit gefächert ist, bezogen auf Situationen im Schulalltag.

Zeitplan
01.04.16 – Gruppenfindung
08.04.16 – Ideenfindung
15.04.16 – Exkursion “Life tool”
22.04.16 – Exkursion “Barcamp – Medienbildung jetzt!”, Projektplan (Zielgruppe,        Alltagssituationen)
29.04.16 – Projektplan: Beschreibung
06.04.16 – Befragung der Flüchtlinge bzgl. des Schulalltages (2-3 Personen)
13.05.16 – Gespräche mit Lehrpersonen (Ko.M.M.), Ausarbeitung der Fragen, Verfassen von Referenzen (Über uns, Hintergrund der Thematik), Audio-Dateien fertigstellen
17.05.16 – Homepage
24.06.16 – Präsentation

Personalressourcen
Unser Team setzt sich aus zwei Studentinnen des Lehramts an Volksschulen und vier des Lehramts an Neuen Mittelschulen zusammen. Da bereits erste Erfahrungen in der Schulpraxis mit Flüchtlingskindern gemacht wurden, sind wir der Meinung, dass dieses Projekt für unseren zukünftigen Beruf hilfreich sein wird.

Um die Tonaufnahmen passend zu unserem Projekt zu gestalten, werden Kinder von Gruppenmitgliedern eingesetzt. Mit ihnen nehmen wir die einfachen Dialoge zu den ausgewählten Alltagssituationen auf.

Ebenso werden Flüchtlingskinder und LehrerInnen befragt, welche Situationen besonders benötigt werden, um mit den MitschülerInnen kommunizieren zu können.

Sachressourcen
Diktiergerät (Handyrecorder)
Laptop zum Erstellen von einer Homepage

01 Mai

Exkursion: „Text fetzt!“ am 20.04.2016

Am 20.04.2016 habe ich die Veranstaltung „Text fetzt!“ auf der PH-Wien besucht.  Bereits vor dem Festsaal war ich von der Station „Text Spiel Reisen“ begeistert.

Ich habe das fertig erstellte Spiel durchgespielt und fand dieses sehr interessant. Es handelt sich dabei um einen interaktiven Text, bei dem man Fragen beantworten muss um zum nächsten Text zu gelangen. Es ist wie ein virtuelles Labyrinth bei dem man den richtigen Weg finden muss. Bereits während des Spiels hatte ich Ideen, wie man diesen interaktiven Text in meinen Beiden Fächern, Mathematik und Biologie, einsetzen könnte.

Anschließend hatte ich ein sehr informatives Gespräch mit dem Erfinder Herrn Christoph Kaindel. Es handelt sich dabei um ein gratis Open Source Programm namens Twine 2, mit dem man Hypertextliteratur durch Links mit anderen Passagen verknüpfen kann. Man hat zu Beginn eine vorgefertigte Struktur die beliebig verändert und anders vernetzt werden kann.  Auch kann die Anzahl der Ausgänge beliebig gewählt werden.

Hier der Link zur älteren Version des Programms: http://twinery.org/

Mein Gedanke war, dass man damit ein biologisches Thema als Klassenprojekt aufarbeiten kann, in dem jedes Kind eine Passage des Textes verfasst und diese durch eine Frage mit den anderen Passagen verbindet. Wenn der Text dann gelesen wird, muss man die Fragen richtig beantworten um im Text sinnvoll weiterzukommen. Ich denke, dass es auch für Kinder, die nicht gerne lesen ansprechend ist, da die einzelnen Passagen kurz gehalten werden können und durch die Fragen aufgelockert werden.

Das ist auf jeden Fall etwas, was ich mir aufheben werde, da ich mir sehr gut vorstellen kann, es zu verwenden. Ein weiterer Vorteil ist, dass es als HTML-Datei auch problemlos auf Smartphones eingesetzt werden kann.

Ein weiterer interessanter Stand war „Kultur Kontakt Austria“. Dabei handelt es sich um ein Kunst- und Kulturprojekt, dass diese Bereiche an die Schulen bringen möchte. Hier kann man sich Projektideen für alle möglichen Kunst- und Kulturprojekte für Schulen holen. Auf der Homepage findet man Projektbeispiele mit dazu passenden Planungen für den Unterricht. Außerdem kann man sich Experten aus den jeweiligen Sparten in die Schule einladen. Dabei wird von Kultur Kontakt Austria die Hälfte des Honorars bezahlt.

Es ist ein sehr umfangreiches Projekt, bei dem es für jeden Themenbereich etwas passends finden lässt. Weiters hat man als Lehrperson die Möglichkeit, sich fertige Leitfäden für ein Projekt erstellen zu lassen.

Von der Dame am Stand habe ich jedoch auch erfahren, dass die zum Bildungsministerium dazugehören und es aufgrund der Sparmaßnahmen unklar ist, ob sie im nächsten Schuljahr noch existieren werden.

Für unser Projekt, den Mathematik- Tutorials, habe ich leider nichts Passendes entdecken können. Jedoch sind die beiden Medien, die ich mir näher angesehen habe, durchaus für andere Bereiche sehr gut geeignet.

20160424_193917