29 Jun

Zoom Besuch

Exkursion #2 Medienpädagogik SS 2016

  • Name: Julia Klippl
  • Exkursionsziel: Zoom Kindermuseum
  • Datum des Besuches: 28. Juni 2016
  • Persönliche Eindrücke von der Exkursion
    Gegründet wurde das Zoom Kindermuseum 1994 und zwar als ersten Kindermuseum Österreichs. Standpunkt ist das Museumsquartier in Wien. Finanziert wird das Kindermuseum von der Stadt Wien und von diversen Projekten und Sponsoren.
    Besonders positiv aufgefallen sind mir die kinderfreundliche Atmosphäre und das breitgefächerte Angebot. Die nette Dame, welche uns einen groben Einblick in das Angebot gab, nannte folgende Dinge: Die Kinder können in den zahlreichen Workshops und Ausstellungen Eindrücke und Erfahrungen sammeln, welche Lernprozesse auslösen und die Kinder infolgedessen von Erkenntnissen profitieren. Im Mittelpunkt stehen Kinder von 0 bis 14 Jahren, aber die meisten kommen mit erwachsenen Begleitpersonen, welche selbstverständlich auch aktiv an den Workshops teilnehmen können. Das Zoom Kindermuseum bietet auf 1600 m² vier unterschiedliche Bereiche für Besucher an:
    .) Interaktive Ausstellung (beschäftigt sich mit Themen aus Kunst, Wissenschaft und Architektur und macht diese besonders für Kinder verständlich und erlebbar.)
    .) Zoom Atelier (Künstlerinnen und Künstler setzten sich hier gemeinsam mit Kindern mit verschiedenen künstlerischen Techniken wie malen, kleistern, Modellbau, filzen, usw. auseinander und probieren diese zusammen aus.
    .) Zoom Ozean (ein Erlebnis-und Spielbereich für Kinder mit einer Unterwasserwelt und großartigen Spielmöglichkeiten.)
    .) Zoom Trickfilmstudio (Kinder können hier als Regisseur, Kameraperson, Tontechniker, Drehbuchschreiber, Fotograf, usw. arbeiten und sich in diesen Berufsfeldern ausprobieren. Die produzierten Filme werden in der Zoom Sammlung digital archiviert.)
    Alles in allem ist es unfassbar wie viel hier den Kindern jeder Altersgruppe geboten wird und vor allem die Freundlichkeit des Personals ist für jede Einrichtung dieser Art wünschenswert.
  • Relevanz für die medienpädagogische Praxis
    Die Zielgruppen für das Kindermuseum sind natürlich wie der Name schon sagt Kinder, aber auch Jugendliche. Man kann entweder privat die Angebote nützen oder aber auch gemeinsam mit Schulklassen kommen und die speziell für Klassen gefertigten Workshops besuchen. Auch hier sind alle Workshops für Eltern und PädagogInnen geeignet und können im Zuge einer Fortbildung im Bereich Medienkompetenz genutzt werden. Ich kann mich durchaus vorstellen, einige der Angebote mit meinen zukünftigen Klassen auszuprobieren und einige interessante Workshops besuchen.

  • Persönliche Stellungnahme (Empfehlung/Ablehnung/Kritik…)
    Das Zoom Kindermuseum ist meines Erachtens nach sehr empfehlenswert, da die Jugendlichen die Chance bekommen, eigene Projekte im Bereich Medien selbstständig zu verwirklichen oder sich im künstlerischen Bereich auszuprobieren. Das Equipment und die Location, die hier den Kindern zu Verfügung gestellt wird ist unglaublich.
    Zusammengefasst war die Exkursion sehr informativ für mich und hat etwas Interesse geweckt erneut privat herzukommen. Ich empfehle jeden der etwas mit Kindern zu tun das Kindermuseum zumindest einmal zu besuchen und einen von vielen Workshops auszuprobieren.

 

Zoom Kindermuseum

Zoom Kindermuseum

28 Jun

Medienzentrum WienXtra

  • Name: Jeannine Prentner
  • Exkursionsziel: Medienzentrum wienXtra
  • Datum des Besuches: 18. April 2016
  • persönliche Eindrücke von der Exkursion:

Ich hatte zuvor noch keine Ahnung was mich bei dieser Exkursion erwarten wird. Ich war schon zu Beginn positiv von der Atmosphäre und der Bildungseinrichtung überrascht. Die Dame, welche die Exkursion mit uns durchführte war sehr freundlich und zuvorkommend. Sie erklärte uns ganz ausführlich was die Ziele dieser Bildungseinrichtung sind und womit sie sich beschäftigen. Sie nahm sich wirklich ausreichend Zeit um all unsere Fragen zu beantworten und mir viel vor allem ihre positive Art und das Engagement auf, welches Sie an den Tag legte wenn sie über das Medienzentrum sprach.

Wien-Xtra: Das Medienzentrum ist eine Bildungseinrichtung welche vor allem mit Jugendlichen von 10-22 zusammenarbeitet. Die Bildungseinrichtung entstand vor allem durch die Idee der selbstständigen Arbeit mit Videokameras. Das Medienzentrum bietet einen Verleih an Geräten an wo diverse Kameras und entsprechendes Equipment vorhanden ist. 1 Kameraset beläuft sich in etwa auf 4000€. Die Jugendlichen können selbständig in das Zentrum kommen und sich die Sets ausleihen. Jugendliche unter 14 Jahren müssen dies in Begleitung ihrer Eltern machen oder in Begleitung eines Bruders oder eine Schwester welche volljährig ist. Die Jugendlichen gehen dementsprechend verantwortungsbewusst damit um und es gibt nur in seltenen Fällen Schäden an den Geräten. Pro Jahr werden die Geräte an die 500 mal verliehen.

Die Angebote sind für die Jugendlichen zur Gänze kostenlos. Das Medienzentrum WienXtra wird vor allem von der Stadt Wien, der MA 13 gefördert und finanziell unterstützt.

Die Angebote sind sehr breit gefächert, unter anderem bieten sie in den Ferien Workshops an und einmal pro Jahr findet ein Festival statt, wo die Jugendlichen ihre Filmprojekte vorstellen und präsentieren können. Beurteilt wird das Ergebnis durch eine Fachjury. Geteilt werden die Projekte viel auf den sozialen Medien wie YouTube und Facebook.  Insgesamt werden ca. 60 Filme/Medienprojekte von Jugendlichen produziert, von denen ca. 1/3 online zu finden sind. Das Medienzentrum stellt für die Bearbeitung von Filmen, auch eigene Schnitträume und das ganze Equipment zur Verfügung.

Ebenso gibt es Kooperationen zwischen dem Medienzentrum und dem AMS, damit auch Jugendliche die Möglichkeit haben das Medienzentrum zu finden und das Angebot von WienXtra zu nutzen.

Seit geraumer Zeit bietet das Medienzentrum ebenfalls Fortbildungen für LehrerInnen an und es werden Tandemprojekte durchgeführt. Mit diesen Projekten versuchen sie gemeinsam mit PädagogInnen Entwicklungen und Durchführungen verschiedener Projekte zu planen und umzusetzen.

Ebenso gibt es ein Angebot zur Fortbildung für Eltern. WienXtra organisiert auch jedes Jahr eine große Party für die Jugendlichen im Rathaus. Es gibt dann eine Elternecke (eigener Raum) wo das Medienzentrum unterschiedliche App-Spiele zur Verfügung stellt, welche von den Eltern ausprobiert werden können.

  • Relevanz für die medienpädagogische Praxis

Die Zielgruppen sind natürlich vor allem Jugendliche. Ich denke, dass das Medienzentrum ein sehr großes Angebot an Möglichkeiten bietet um mit den verschiedensten Materialien und Equipments zu arbeiten. Ich denke, dass diese Möglichkeit vor allem auch im Unterricht genützt werden kann und ich würde mit meinen SchülerInnen auf alle Fälle in diesem Bereich arbeiten wollen und dementsprechend eine Exkursion zu planen.

  • Persönliche Stellungnahme

Ich konnte wirklich positive Eindrücke zum Medienzentrum sammeln und würde es auf alle Fälle weiterempfehlen. Ich denke, dass es sehr wichtig ist, dass unsere SchülerInnen auch lernen in diesem Bereich arbeiten zu können und daher denke ich, dass das WienXtra auf alle Fälle einen Besuch wert ist. Die Jugendbetreuung und Arbeit und auch das kompetente und freundliche Personal ist ebenso ein Aspekt welchen ich in Betracht ziehe und daher das Medienzentrum nur weiterempfehlen kann. Die Jugendlichen bekommen die Chance eigene Ideen und Projekte umzusetzen und zu verwirklichen und das Vertrauen welches ihnen seitens der Betreuer entgegengebracht wird ist wirklich toll und es funktioniert sehr gut. Die Exkursion hat mir selber sehr viel Spaß gemacht und ich war positiv überrascht welche Möglichkeiten es für Jugendliche in diesem Bereich gibt.

Ich werde auf alle Fälle mit meine Schulklassen das Medienzentrum besuchen.

 

 

 

 

24 Jun

Melinda Velhorn beim „Barcamp Medienbildung JETZT! 2016“

Wann: Do 21. – Fr 22. April, 15-21 Uhr

Wo: wienxtra-medienzentrum, Zieglergasse 49/II. 1070 Wien

Ich muss zugeben, dass ich bis kurz vor dieser „Exkursion“ gar nicht wusste, was „Barcamp“ bedeutet, und von der Initiative „Medienbildung JETZT!“ hatte ich auch noch nicht gehört. Aus diesem Grund informierte ich mich als Erstes hier und hier, und meldete mich anschließend für die Veranstaltung an.

Der aktuelle Gastgeber für dieses Barcamp war das wienXtra-medienzentrum, wo mich eine sehr freundliche und gemütliche Atmosphäre erwartete. Die Leiterin des Medienzentrums moderierte die zwei Abende, aber für die Gestaltung des Programms waren alle TeilnehmerInnen verantwortlich. Meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt. Ich konnte Personen aus verschiedenen Berufsbereichen (Bildung, Politik, Vereine, …), die alle etwas mit Medienbildung zu tun haben, kennenlernen, an interessanten Sessions teilnehmen und diskutieren, und die Pausen für vertiefende Gespräche nutzen. Hier mehr zum Programm.

Die Gesprächsrunde über Mehrsprachigkeit und die Unterstützungsmöglichkeiten des Spracherwerbs durch Medien war für mich besonders lehrreich, da diese Thematik zu meinen Schwerpunkten im Studium zählt, und wir in einem Seminar an einem dazu passenden Projekt arbeiten.

Auch den Workshop „Analoge Fototechnik – Fotogramme“ möchte ich vom Programm hervorheben. Diese Technik, die man durchaus auch mit SchülerInnen ausprobieren kann, faszinierte mich sehr, und am Ende hielt ich stolz meine selbst hergestellten Fotogramme in der Hand.

Fotogramm1

erstellt in Partnerarbeit

erstellt in Partnerarbeit

 

 

 

 

 

 

Vom „Barcamp Medienbildung JETZT!“ konnte ich viel sowohl auf persönlicher, als auch auf fachlicher Ebene profitieren. Eine Teilnahme ist für jede Person empfehlenswert, die Medienbildung für ein wichtiges Thema hält, unabhängig davon, wieviel Erfahrung und Wissen sie in diesem Bereich schon hat.

Das nächste Vernetzungstreffen findet übrigens am 4. Juli 2016 statt. 🙂

23 Jun

Projekt „Mini-Sprachkurs“

  1. Planung und Vorbereitung

Gruppenfindung / Ideenfindung

Unser Thema wählten wir aus persönlichen Interessen von den vorgeschlagenen Ideen unserer LV-Leiter aus. Dieses persönliche Interesse war das Fundament für unsere Gruppenfindung. Das Thema beinhaltete einen basalen Sprachkurs der auf Audiodateien aufgebaut ist. Wichtig für uns war, ein Konzept zu entwickeln, das adaptierbar für den Alltag ist.

Recherchearbeit

Unsere Recherchearbeit zeigte, dass bereits viele Materialien (Sprachbücher, Apps, Online Sprachkurse,..) zu diesem Thema existieren. Unsere Idee war, Dialoge/Phrasen aus der Lebenswelt der Flüchtlinge auf deutsch aufzunehmen, dabei auf ihre konkreten Bedürfnisse einzugehen, und diese visuell darzustellen, damit sie für jede Person, unabhängig von der Erstsprache, verständlich sind. Die Zielgruppe beschränkten wir auf Schulkinder und wollten dadurch auch die Lehrpersonen unterstützen, die Kinder ohne Deutschkenntnisse in ihren Klassen haben. Wir haben uns mit Situationen im Schulalltag auseinander gesetzt, damit die betroffenen Kinder schneller und effizienter an Sprachkenntnisse gelangen.

Eigene relevante Erfahrungen und Erkenntnisse, die wir durch die Teilnahme an Seminarexkursionen, durch Gespräche mit Experten während des Projektes gewonnen hatten, bauten wir in unsere Arbeit hinein.

2. Koordination

Kommunikationsweg

Um die Kommunikation in der Gruppe zu vereinfachen, gründeten wir eine WhatsApp-Gruppe. Außerdem erstellten wir eine GoogleDocs-Datei, um hier unkompliziert gemeinsam arbeiten zu können. Leider hatten einige von uns darauf keinen Zugriff mehr, deshalb wollten wir auf die Phoodle-Plattform ausweichen. Unser LV-Leiter eilte uns zur Hilfe, und erstellte uns einen GoogleDrive-Ordner, was das gemeinsame Arbeiten wieder ermöglichte.

Material organisieren

Computer, Aufnahmegerät, Kopfhörer, geeignete Programme

Aufgaben verteilen

Zu Beginn wurden gemeinsame Ideen, Erwartungen und Vorstellungen (z.B. welche Alltagssituationen, Dauer des Projekts, etc.)  notiert und diskutiert. In Folge teilten wir die zu erledigenden Aufgaben nach persönlichen Ressourcen ein.

  1. Alltagssituationen festlegen
  2. Dialoge ausformulieren
  3. Hilfestellung von Experten (Gespräche, Seminarexkursionen)
  4. Tonaufnahme
  5. Bearbeiten der Audiodateien (schneiden und systematisch ordnen)
  6. Visuelle Darstellung (Bilder erstellen mit Storyboard)
  7. Homepage gestalten (Tonaufnahmen und Bilder zusammenfügen)

3. Durchführung

Alltagssituationen festlegen

Zu Beginn legten wir einige Alltagssituationen fest, die wir in 17 Dialogen ausformulierten. Wir haben einige Gruppenmitglieder, die Deutsch als Zweitsprache gelernt hatten, und uns ihre Ersterfahrungen  mit der deutschen Sprache mitteilten. Deshalb war es für uns von großer Wichtigkeit, diese Dialoge nicht nur visuell, sondern auch auditiv festzuhalten.

Außerdem arbeitete eine unserer Gruppenmitglieder vor kurzem ehrenamtlich in einem Deutschkurs und wusste daher, welche Situationen für jemanden, der nicht Deutsch kann, am wichtigsten seien.

Audioarbeit

Tonaufnahme der Dialoge/Phrasen

Eine von uns lieh ein Aufnahmegerät und einen Kopfhörer von unserem LV-Leiter aus. Da das Gerät relativ einfach zu bedienen ist, konnten ihre 15jährige Tochter und ihr 12jähriger Sohn zu Hause (nach ein paar Proben) die vorgeschriebenen Sätze selbständig aufnehmen. Es war uns wichtig, dass jeder Satz sowohl von einem Mädchen, als auch von einem Buben aufgenommen wird, damit wir authentische Stimmen haben, und bei der visuellen Darstellung flexibel Bilder von Mädchen und Buben verwenden können.

Bearbeitung: schneiden, speichern, systematisch ordnen

Wir nahmen das Aufnahmegerät mit den gespeicherten Audiodateien zur nächsten Seminareinheit mit, um die Aufnahmen zu schneiden, ordnen und systematisch zu speichern, damit wir mit ihnen unkompilziert und flexibel weiterarbeiten können. Dazu empfahl uns unser LV-Leiter das Programm “Audacity”, das er uns davor am Computer auch vorstellte. Leider hatten wir mit dem Computer der Hochschule technische Probleme, deshalb arbeiteten wir auf einem eigenen Notebook weiter. Audacity war auf diesem Notebook bereits vorhanden, aber wir mussten noch LAME MP3 Encoder installieren, um die Audiodateien im MP3-Format importieren und exportieren zu können. Wir erhielten eine kurze Schulung, die wir mit dem Handy auch aufnahmen, danach konnten wir selbständig weiterarbeiten. Leider versäumten wir, die Daten und unsere Arbeit auf das Notebook zu kopieren, und speicherten alles nur auf einem USB-Stick. Dieser ist leider nach kurzer Zeit vollständig kaputt gegangen, die Daten darauf waren nicht mehr zu retten. Wir kopierten also die Originaldateien nocheinmal vom Aufnahmegerät, diesmal direkt auf das Notebook. Wir erstellten einen Arbeitsordner und einen Ordner für die Originaldateien.

Wir bearbeiteten zuerst die Aufnahme mit der Bubenstimme. Wir verminderten die Nebengeräusche, machten ein paar Sätze etwas langsamer, und schnitten die Aufnahme in Einzelteile, die wir dann nach unserem System als MP3-Datei speicherten. Der Satz “Wie heißt du?” wurde z.B. unter dem Namen “B4F” gespeichert, was für uns heißt: Bubenstimme, Situation 4, Frage.

https://www.schule.at/news/detail/audiobearbeitung-mit-audacity.html

Visuelle Darstellung

„The Storyboard“

Um die Alltagssituationen visuell darzustellen, entschieden wir uns für Storyboard und stellten einzelne Szenen, so gut es ging, nach. Es brachte viele Vorteile wie auch Nachteile mit sich. Sehr positiv war, dass es viele unterschiedliche Situationen zum Auswählen gab, wie auch verschiedenste Charaktere von Menschentypen und kleinere Details. Es ist sehr leicht zu bedienen, und benötigt daher nicht viel technisches/mediales Fachwissen. Jedoch brachte es leider zum Nachteil, dass wir eine genaue Situation nicht nachstellen konnten z.B. dass ein Kind sich um die eigene Achse drehen kann und in anderen Richtungen blickt. Ebenso ist man mit der Ausarbeitung eingeschränkt, wenn man kein Abo abschließt. Denn dann kann man pro Tag nur drei Szenen ausarbeiten, und diese in keiner hohen Qualität speichern. Es war sehr schwierig ein passendes Programm zu finden, indem keine finanziellen Bindungen eingegangen werden müssen.

Zusammenfügen der Tonaufnahmen und der visuellen Darstellungen

Die erstellten Bilder und Tonaufnahmen wurden auf einer Homepage, von der PH Wien aus, zusammengefügt. Für die Homepage haben wir uns vorerst auf drei Bilder beschränkt, um einen kleinen Input geben zu können, wie dieses Projekt aussehen könnte. Es ging ganz leicht, wir mussten nur die Dateien hochladen und konnten dann die passenden Bilder mit den Tonaufnahmen gut positionieren.

 

4. Präsentation

Pitching: Am 13.05.2016 wurden in einer Seminareinheit die Projekte der Kleingruppen nach ihrem aktuellen Stand vorgestellt. Im Plenum wurden konkrete Verbesserungsvorschläge gemacht, Feedback gegeben und Fragen beantwortet.

Beim letzten Termin wird unser Endergebnis präsentiert.

5. Ergebnisse und Ausblick

Am wichtigsten ist, dass man die Sprache hören kann, da das Hören der Sprache der erste wesentliche Schritt beim Spracherwerb ist. Mit dem Einsatz von Audiomedien ist die Unterstützung des Sprachenlernens relativ einfach. Bilder dienen dazu, das Verstehen des Gehörten visuell zu unterstützen, wobei Storyboard noch nicht die ideale, aber für uns die bestmöglich erscheinende Lösung war. Um bessere Programme zu verwenden, fehlten uns finanzielle und persönliche Ressourcen. Als Weiterführung des Projektes wären Fotodokumentationen, eigene Zeichnungen oder Zusammenarbeiten mit Illustratoren denkbar. Wir finden, dass man diese Projektidee gut für Schulen/Klassen abwandeln kann, sodass die Kinder mithilfe digitaler Medien selbst ein ähnliches Projekt nach ihren individuellen Bedürfnissen und Ressourcen durchführen können. Wenn sich ÜbersetzerInnen zur Verfügung stellen, kann man das Projekt auch mehrsprachig gestalten. In diesem Fall wäre die visuelle Darstellung hilfreich, aber nicht unbedingt nötig. Für die Tonaufnahmen können auch Smartphones eingesetzt werden, da es schon geeignete Apps frei zur Verfügung stehen. Dazu wurden uns für Android “WavePad Free” und für IOS “Voice Record Pro” empfohlen.

Die Durchführung solcher Projekte bieten SchülerInnen und Lehrpersonen die Möglichkeit, Kompetenzen in vielen Bereichen und auch vielseitig zu stärken.

Hier der Link zu unserer Homepage: http://podcampus.phwien.ac.at/sprachkurs/

23 Jun

Medienpädagogik jakodo

Wir haben uns mit folgenden Themen befasst:

Aufgabe 1 – 1.3. „Vier Ohrenmodell“

Als erste Aufgabe haben wir uns mit dem Vier-Ohren-Modell befasst. Da wir dieses schon im Zuge unserer Ausbildung mehrfach kennen gelernt haben, waren wir versucht nach Beispielen zu suchen, die auf dieses Modell zutreffen Jedes Gruppenmitglied konnte ein geeignetes Beispiel finden und insgesamt gesehen fanden wir es einfach, die Aufgabe durchzuspielen.
Wir sind der Meinung, dass es in einer Kleingruppe möglich ist die Aufgabe zu lösen. Dennoch finden wir die Aufgabe sehr ansprechend, da sie sich mit einem sehr wichtigen Aspekt der Kommunikation beschäftigt.


Aufgabe 2 – 1.3. „Ein Medientagebuch führen“

Bei der zweiten Aufgabe haben wir uns die Frage gestellt, wie viel Zeit wir eigentlich mit unseren Smartphones verbringen. Die Übung des Medientagebuchs ist unserer Meinung sehr gut geeignet um den Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein für die eigene Mediennutzung zu schaffen.

Die Aufgabe selber ist in zwei Phasen gegliedert:
1.) Vereinbahrung über welchen Zeitraum das Medientagebuch geführt wird
2.) Besprechung über das eigene Mediennutzungsverhalten

Aufgabe 3 – 2.6. „CC zum Anfassen“

In dieser Aufgabe haben wir uns mit den unterschiedlichen Lizenzen beschäftigt. Um eine interessante Darstellung zu nutzen, wurde dieses Gespräch in Form eines Interviews geführt.

Aufgabe 4 – 2.1. „Digitales Erzählen“ (Chipmunk-Version)

Digitales Erzählen bietet vielseitige Möglichkeiten um eine Geschichte zu erzählen. Hierbei können viele interaktive mediale Möglichkeiten zum Einsatz gebracht werden. Da diese von den Schülerinnen und Schülern individuell einsetzbar sind, ermöglicht diese Form eine große Bandbreite an kreativen Möglichkeiten.

Die Chipmunk-Version kam zustande, nachdem wir uns mit verschiedenen Variationen der Stimmwiedergabe beschäftigt haben. Wir fanden diese Variante amüsant und verwenden sie aus diesem Grund hier.

23 Jun

Exkursion Microsoft

Am Freitag, dem 20.05.2016, bekamen wir die exklusive Möglichkeit eine Führung im Microsoft Gebäude zu erleben. Diese beinhaltete neben gratis Getränken auch eine gemütliche Einführung in die Unternehmensgeschichte in einem „Kinosaal“, den Blick hinter die Kulissen – darunter auch in die diversen gestalteten Arbeitsräume – und einen originellen Abstieg über die Rutsche vom zweiten Stock ins Erdgeschoss.

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Zur Einführung haben uns drei wirklich sehr nette Angestellte begrüßt und informiert. Jedoch muss ich gestehen, dass ich zuerst den Eindruck hatte, als PH-Studentin in diesem Gebäude fehl am Platz zu sein. Es wurde zwar immer wieder betont, dass auch in Schulen Informationsveranstaltungen von Microsoft gehalten werden und dazu auch immer wieder dringend Personal gesucht wird (Andeutung auf uns StudentInnen), jedoch konnte ich mir persönlich nicht vorstellen, anstatt in einer Volksschule einmal in diesem Unternehmen zu arbeiten.

Die Führung durch das Gebäude fand ich trotzdem sehr interessant, da ich durch die unterschiedlich gestalteten und eingerichteten Arbeitsräume sehr für meinen Unterricht inspiriert wurde. Diesbezüglich teilte ich die gleiche Meinung mit Microsoft, dass (fast) jede Arbeit einen anderen „Raum“, im Sinne von Atmosphäre und Arbeitsmöglichkeiten (Arbeitsplatz, technisches Equipment, Einrichtung, Licht usw.) benötigt. Ich fand die Idee, dass es diverse Räume für unterschiedliche Tätigkeiten gab, sehr gut und war fasziniert von dessen einladenden Ausstrahlungen. Man fühlte sich in jedem Raum besonders, aber auch einer gewissen Stimmung und Tätigkeit zugehörig. So gab es einen Raum für Gruppenarbeiten oder Meetings, die hell, groß und einladend wirkten. Ein anderer Raum war nur mit Holzmöbeln ausgestattet: glatte feine Holzwände und ein massiver Holztisch mit Sesseln und sogar die Lampenschirme waren aus Holz! (Ausnahme: das riesige Whiteboard am Ende des Raumes.) Es gab auch eine automatische Regulierung des Lichtes und der Vorhänge, was uns kurz einen „It’s a kind of magic-moment“  verlieh. Vor dem Raum ragte ein großes Aquarium, dessen Fische vielleicht für eine extra entspannte Stimmung sorgen sollten. Wichtig waren sie wohl, da ein Angestellter beauftragt wird sich um ihr Wohlergehen zu kümmern.

In einem weiteren Raum würde ich mich als Angestellte zum Beispiel besonders wohl fühlen: Mein selbst ernannter „Hip-Hop-Raum“, der aus einer gesprayten Wand und einer coolen einzigen Stehlampe und einem groben Tisch bestand.

Das Konzept dieser Räume war uns allen bald bewusst, spätestens dann, als es uns der nette Führer erklärte. Die Räume sollten die Arbeitsmotivation aller Mitarbeiter auf beste Art und Weise fördern, die wiederum möglichst kreative und vor allem effektive Endprodukte aus z.B. einer Ideensammlung im „Meetingraum“ sicherstellen soll.

Uns wurde auch gezeigt, dass die Mitarbeiter keinen fixen Platz haben, sondern sich täglich, sogar stündlich ihren Arbeitsplatz nach individueller Vorliebe im ganzen Gebäude aussuchen können. Viele arbeiten sogar von zuhause aus und kommen nur in die Firma, um etwas abzugeben. Nicht mal der Chef hat einen für sich allein zugeteilten Arbeitsbereich.

Dieses Konzept hat mir im Grunde sehr gut gefallen, da ich auch der Meinung bin, dass jedes Kind anders und auf seine Art und Weise besser lernen kann. Ich kann mir gut vorstellen, diese Art von „Arbeitsfreiheit“ in meinem Unterricht umzusetzen (Ausnahme die Arbeit von Zuhause, was in einer Volksschule nicht funktionieren würde). Ich würde die Klasse eventuell auch in „Räume“, wie z.B. eine Lese-, Spiel-oder Lernecke aufteilen, sie dementsprechend dekorieren und das freie Arbeiten laut Montessori unterstützen, bei dem die Kinder selbst entscheiden können, wie, wo und mit wem sie arbeiten wollen.

Zum Abschluss bekamen wir wieder in den gemütlichen, gepolsterten Kinositzen diverse Programme von Microsoft vorgestellt.

Hier hat mir vor allem das „Allkönner-Programm“ OneNote zugesagt, da hier sehr gut demonstriert wurde, wie man PowerPoint, Excel, Word und viele andere Programme einzeln oder miteinander nützen kann.  Man kann Aktenordner mit Unterordner erstellen und in dort alles einfügen, was man zu dem jeweiligen Thema benötigt (ob ein eingebettetes Lied, Aufnahmen, Excel-Tabellen, Bilder oder einfach nur Text). Ein großer Vorteil dieses Programmes ist auch, dass alles automatisch abgespeichert wird.

Dieses Programm ist für den Lehreralltag sicherlich sehr praktisch.

Abschließend noch ein Fazit: Die Exkursion hat mir sehr gut gefallen und ich kann einige Ideen aus dem Unternehmenskonzept für den Schulalltag mitnehmen!

C.K.

 

 

 

 

 

22 Jun

Geocaching durch Schönbrunn-Praxisbericht/Durchführungsversuch

Da die Praxis vor der Tür stand, entschlossen wir uns, das Projekt mit einer Klasse auszuprobieren. Die Koordinaten hatten wir uns rausgesucht und dazu passende Rätsel erstellt.
Ich plante einen Lehrausgang nach Schönbrunn, mit dem Geocaching. Die KK mussten Rätsel lösen, um auf die Koordinaten zu kommen, um anschließend, diese in die App einzugeben und somit den nächsten Zielort zu finden. Dazu benutzten wir Google Maps für Androide und CG-Tools für IOS. (Es gäbe auch die Möglichkeit für Androide, die App C-Geo zu benutzen, jedoch erschien mir die Handhabung der App etwas zu komplex, für die KK).
Google Maps-Koordinateneingabe: Die Koordinaten können durch Leerzeichen oder mit dem Grad -& Minuten -& Sekundenzeichen eingegeben werden.

Den Lehrausgang führte ich mit einer 4. Klasse durch.  Ich sagte den KK im Vorhinein, dass sie ihre Handys aufladen sollen.
In der Früh, am Tag des Lehrausgangs, kam die Überraschung: die Eltern hatten die Mobilen Daten der KK gesperrt. Am Ende hatten wir 5 Handys zur Verfügung. Jedoch hatten wir schon im Vorhinein, für alle Fälle, sollte die Technik versagen, Pläne ausgedruckt. Somit bildeten wir 5 Gruppen und teilten die KK auf, damit jedes Kind einmal die Koordinaten eingeben konnte.

Das Geocaching funktionierte reibungslos, bis zur Gloriette, da wir dort kein Netz hatten. Danach ging es aber wieder.

Nach dem Lehrausgang füllten die KK einen Feedbackbogen aus. Die Rückmeldungen waren sehr positiv und die KK hatten viel Spaß. Für einige waren die Rätsel sogar zu leicht. Das Eingeben der Koordinaten fiel ihnen ebenfalls leicht.
Jedoch ist ein Lehrausgang in dieser Form nur mit mind. 4 Personen durchführbar. Die KK wollten immer als Erster bei den orten ankommen und wollten vorlaufen usw. Um ihn zu zweit zu machen, müsste man ihn didaktisch anders aufbereiten.

 

Präsentation

Am 24.06.2016 präsentierten wir unser Projekt den Kolleginnen und Kollegen. Wir bekamen Feedback und wiesen sie auf die Stolptersteine hin, die wir während der Planungsphase hatten. Auch nahmen wir Verbesserungsvorschläge und Ideen entgegen, die uns helfen könnten unser Projekt zu  sogar noch zu erweitern.

Hiermit gilt unser Projekt als abgeschlossen und beendet.

 

17 Jun

Actionbound: Abschluss-Reflexion

Am 17.6.2016 präsentierten wir unser Projekt Herrn Prof. Berger und den Seminarteilnehmern.

Unser Projekt wurde sehr positiv aufgenommen und wir erhielten gutes und konstruktives Feedback.

Erkenntnisse und Fazit

Hier nochmal die Ergebnisse der einzelnen Teilziele:

Information über Actionbound für Lehrpersonen und Kinder

Tutorial für Lehrpersonen zur Erstellung eines Bounds.

Anlage des Bounds „in Motion“ in Actionbound

Der Arbeitsfortschritt wurde im Blog unter dem Schlagwort „Actionbound“ dokumentiert.

Hiermit ist das Projekt gemäß Projektplan offiziell beendet. Download unseres Gantt Plans: Projekt_Actionbound_17_06_2016

 

17 Jun

Videoproduktion-Tutorials Dreiecke

Wie im letzten Blog beschrieben, (http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2016/05/13/videoproduktion-teil-2-tutorials-dreiecke/) haben wir alle Fotos für unsere Videos bereits aufgenommen. Von den insgesamt 1833 aufgenommenen Fotos verwendeten wir für die fertigen Videos 1574 verschiedene Fotos. Die Differenz ergibt sich aus den wie in den vorherigen Einträgen (http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2016/05/09/erste-probleme-tutorials-dreiecke/ und http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2016/04/29/erster-videoproduktion-tutorials-dreiecke/) beschrieben, zusätzlichen Aufnahmen.

 

Die Videos haben wir mit Windows Movie Maker produziert. Mithilfe dieses Programmes kann man aus Bildern Videos erstellen und zwar mit einer Bildfolge von einem Bild pro Sekunde. Diese Bildfolge ist vordefiniert und lässt sich nicht ändern. Damit das fertige Video aber flüssig abgespielt wird, haben wir die Ablaufgeschwindigkeit erhöht.

Da wir einige Sequenzen in jedem Video verwenden, haben wir die Videos der einzelnen Sequenzen extra produziert und anschließend zusammengesetzt. Dadurch konnten wir für die unterschiedlichen Sequenzen unterschiedliche Ablaufgeschwindigkeiten verwenden. Aufgrund dieser Vorgehensweise konnten wir auch mit Überblendungen arbeiten.

Es gibt Sequenzen mit Vierfacher Geschwindigkeit, also mit 4 Bildern pro Sekunde und Sequenzen mit Achtfacher Geschwindigkeit, also 8 Bilder pro Sekunde.

 

Vorspann 4 Bilder/Sekunde
Dreieckskonstruktion 8 Bilder/Sekunde
Vorspann zwei mit LKW 8 Bilder/Sekunde
Konstruktionen 4 Bilder/Sekunde
Abspann 4 Bilder/Sekunde

 

Am Ende der einzelnen Sequenzen haben wir 15 zusätzliche idente Fotos eingefügt, damit das Ende des Videos ein bisschen länger zu sehen ist.

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Insgesamt haben unseren 5 Videos eine Länge von 11 Minuten und 29 Sekunden.

Höhenschnittpunkt 93 Sekunden
Inkreismittelpunkt 149 Sekunden
Schwerpunkt 173 Sekunden
Umkreismittelpunkt 168 Sekunden

Euler’sche Gerade

106 Sekunden

Dem Speicherbedarf für die Fotos und in Folge für die Videos haben wir Anfangs keine Bedeutung beigemessen. Da die Bilder mit (vermutlich unnötig) großer Auflösung erstellt wurden, sind auch die resultierenden Videos mit etwa 20Mbyte bis fast 70 Mbyte relativ groß.

Ein wenig konnte dies noch optimiert werden, indem wir bei der Videoproduktion nicht mit optimaler Qualität, sondern mit PC Qualität abspeicherten. Die Größen der Filme sind somit zwischen 13 Mbyte und 20 Mbyte.

Die Videoproduktion ist somit abgeschlossen, die Videos sollten, wenn es die Zeit zulässt, noch vertont werden. Da die Videos aber selbsterklärend sind ist dies nicht unbedingt erforderlich.