14 Jan

Exkursion Microsoft

Name der Studentin: Rafaela Neuhold

 

Exkursionsziel: Microsoft Österreich GmbH

 

Datum: 20.05.2016HQMicrosoft12-(c)ChristianDusek-OHW14

Persönliche Eindrücke: Ich denke ich werde mit meiner Meinung zu Microsoft aus der Menge herausstechen. Meine Kollegen waren sehr begeistert von der Führung. Ich muss sagen, ich war es leider nicht so sehr.

Das Gebäude und die Räume sind sehr schön und wirklich auch sehenswert, jedoch hatte ich mir für uns als Lehramtstudentinnen und Pädagoginnen mehr erwartet von der Führung. Ich dachte, dass wir mehr darüber erfahren würden wie ein Workshop mit Kindern sein würde oder dergleichen.

Ich fand, dass die Führung sehr darauf ausgelegt war, Werbung für Microsoft zu machen. Das Arbeiten bei Micorsoft ist sicher kein Schlechtes. Ich bin begeistert, dass sie mit dem Konzept arbeiten, dass arbeiten auch Spaß machen sollte und niemand zum Beispiel seinen fixen Arbeitsplatz hat.

 

Relevanz für medienpädagogische Praxis: Uns wurde in der Führung das Programm OneNote vorgestellt. Es ist ein Programm das sicher hilfreich für die Praxis ist. Man kann Inhalte mit Kollegen und Kolleginnen teilen. Vieles verlinken und das Programm wie einen digitalen Notizblock verwenden. Man kann in Dokumente hineinschreiben oder etwas unterstreichen.Das Programm funktioniert über eine Cloud auf die man immer zugreifen kann, egal auf welchen Gerät man gerade arbeitet.
Ich muss gestehen ich müsste mich zuviel damit beschäftigen um es zu verwenden. Ich bleibe lieber bei meinen bisherigen Programmen. Obwohl es sicher hilfreich wäre.

Persönliche Stellungnahme: Ich würde mit meinen Schülern und Schülerinnen wahrscheinlich nicht zu Microsoft gehen und auch selbst diese Exkursion nicht noch einmal wiederholen. Die Rutsche und die Räumlichkeiten zu sehen war nett aber das war mir auch schon wieder genug.
Die Mitarbeiter waren zwar sehr freundlich aber ich konnte mir nicht soviel aus dieser Exkursion mitnehmen.

Ich ärgere mich leider ein bisschen, dass ich damals bei der Exkursion zu Lifetool leider krank war und diese nicht mitmachen konnte.

11 Jan

Oliver Klammer: ein Besuch in der Medienwelt des technischen Museums

Ich war am Freitag den 16. Dezember im technischen Museum in der Ausstellung: medien.welten. Ich war sehr beeindruckt von der Größe der Ausstellung. Im Nachhinein habe ich dann gelesen dass das Ganze auf fast 2500m² ausgestellt wird.

Was beim technischen Museum sehr hervorzuheben ist, ist dass sie sich sehr viel Mühe geben ihr Angebot auch für junge Leute attraktiv zu machen, und das war auch in dieser Ausstellung sehr gut zu sehen. Für mich war es nicht wirklich was ausgestellt wurde dass mich beeindruckt hat sondern wie sie es aufgearbeitet haben und auch wie die Ausstellungsstücke präsentiert werden. Die meisten Geräte und Ausstellungsstücke hatte ich bei Besuchen davor schon mal entweder im technischen Museum oder in anderen Ausstellungen gesehen. Aber einfach wie sie die Geschichte der verschiedenen Medien zum Beispiel die des Buches multimedial dargestellt haben war nicht nur informativ sondern auch interessant aufgearbeitet.

Interaktion wird sehr groß geschrieben im technischen Museum. Deshalb gibt es nicht nur spezielle Eintrittspreise für Kinder und Jugendliche oder gar Schulklassen sondern auch Möglichkeiten Rätselrallys vorher auf der offiziellen Homepage des technischen Museum herunterzuladen und mit den SchülerInnen dann gemeinsam zu bearbeiten, wobei die Schwierigkeitsgrade je nach Klasse und Alter eingestellt werden können. Auch spezielle Führungen zu den verschiedenen Themen wie eben z.B. Mediengeschichte usw. können gebucht werden.

Alles in Allem lohnt sich ein Besuch im technischen Museum meiner Meinung nach sehr. Ich glaube dass jede/r SchülerIn etwas von einem Besuch hier hat.

11 Jan

Oliver Klammer: Ein Besuch bei Happylab Wien

Ich war am 14.Dezember im Happylab und war davon sehr beeindruckt und begeistert. ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht habe wie ich Zugang zu einem 3D Drucker oder einem Laserdrucker bekomme aber jetzt wo ich weiß dass es einen kostengünstigen Zugang gibt, zahlt es sich aus Gedanken darüber zu machen was man damit im Unterricht machen kann oder wie man diese zusätzlichen Möglichkeiten für Kreativität mit seinen SchülerInnen ausnützen kann.

Das Labor selber ist einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, was schon einmal positiv ist wenn man mit seinen SchülerInnen einen Besuch plant. Die Angestellten sind sehr freundlich und hilfsbereit, was die Zusammenarbeit mit ihnen sehr erleichtert. Die angebotenen Geräte und Materialien sind sehr vielfältig das heißt man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Die Räumlichkeiten sind auch wenn sie nicht besonders groß sind, doch recht freundlich und einladend gestaltet. Alles in allem ein sehr attraktives und interessantes Angebot.

Für mich persönlich ist wahrscheinlich der Laserdrucker das was ich am wahrscheinlichsten mit meinen SchülerInnen verwenden würde, weil es auf allen möglichen Materialien einsetzbar ist und somit keine besonders großen Einschränkungen hat. img_7375Der 3D Drucker ist vielleicht am imposantesten aber ich sehe da keine wirklich gute Einsetzbarkeit für meine Schüler das ein Stück zu drucken sehr teuer ist und auch sehr lange braucht, wenn ich das für alles SchülerInnen machen will verbrauchen wir da einfach zu viel Zeit und Geld.

img_7377Werkzeug und Materialien sind genug vorhanden. Natürlich muss man sich aber Gedanken machen wie das dann aussehen  soll wenn man das Happylab für den Unterricht verwenden will. Weil wenn man mit seinen SchülerInnen vorbei schauen will müsste man sicherlich mit den Betreibern sprechen wie das dann genau aussehen würde ob jede/r SchülerIn dafür eine eigene Karte braucht oder ob es reicht wenn ich als Lehrperson eine Karte bei ihnen habe.

Alles in Allem war ich sehr froh diese Exkursion gemacht zu haben, weil ich wieder neue Anregungen und Ideen für meine Unterricht bekommen konnte.

11 Jan

Rezension: Das Kino in der Zeitung – Notizen zur Geschichte der Kinomater

Die Rezension wurde am 11. Jänner 2017 im Rahmen des SE Medienbildung verfasst.

Rezension zu: Das Kino in der Zeitung – Notizen zur Geschichte der Kinomater
Textvorlage publiziert von Anna Högner
Quelle: http://www.medienimpulse.at/articles/view/620?navi=1
[Stand: 11.01.2017]

Gerne möchte ich mich heute mit einem Text Anna Högners, publiziert auf medienimpulse.at beschäftigen. Sie behandelt in ihrem Schreiben die spannende Geschichte der Kinomater.

Der archivarische Wert von Kinomatern ist groß. Die Mater ansich, sowie die in sie eingeschriebene Zeichen verleihen ihr historische Bedeutung. Kinomatern sind Teil der technischen Entstehungsgeschichte von Bilderdruck und Zeitung und ebenso Sparte der Wirtschaftsgeschichte des Kinos. Ihre Entstehung und das Arbeiten (auch im Schulalltag) damit ist überaus spannend – verglichen mit den heutigen zur Verfügung stehenden Medien gerade zu großartig.

Manch Jugendlicher mag sich nun denken „Was sind Matern eigentlich“?

Ich muss zugeben, dass auch ich mir darüber im Unklaren war. Aber gerade die Unnahrbarkeit fesselte mich beim Lesen der Arbeit – ebenfalls ein Grund, warum ich die Thematik in den Schulalltag einfließen lassen würde, denn ansonsten wird die Technik (wahrscheinlich) in naher Zukunft in Vergessenheit geraten.

Am Ende des 18. Jahrhunderts stieg die Nachfrage nach Druckerzeugnissen rasant an. Man suchte nach einem Weg, einmal gesetzte Schriftsätze zu konservieren und wiederholt verwenden zu können.(vgl. Gerhardt 1975: 121 ff.).
Nach vielen Fehlentwicklungen erfand Jean Baptiste Genoux in den 1820er-Jahren das Verfahren der Papier-Stereotypie. Ein Schriftsatz wurde abgeformt, indem man einen Bogen feuchter Pappe in den fertigen Satz „einklopfte“ und so einen Negativabdruck erhielt (vgl. ebd.). Wurde diese leichte und robuste „Papiermatrize“ oder „Mater“ mit Schriftmetall ausgegossen, war der Satz als druckbares „Stereo“ reproduziert – knapp 300 Jahre nach Gutenberg druckte man wieder mit unbeweglichen Lettern. (vgl. Högner, Anna)

Druckmatern sind also eine mediales Speichermedium. Als Zwischenstufe bei der Reproduktion von Druckvorlagen sind sie keine Drucke, obwohl sie Teil von Werbekampagnen waren, sind sie selbst nicht die Werbung und obwohl sie Bilder und Text transportierten sind sie selbst weder das eine noch das andere.

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Abbildung: Pressemater zu Vertigo (1958) und Anzeigenmater zu Le mépris (1963).
Quelle: Österreichisches Filmmuseum

Das österreichische Filmmuseum hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, seinen Bestand an Kinomatern aufzubereiten. Der größte Teil der im Museum befindlichen Matern stammt aus den Jahren zwischen 1950 und 1970.

Was wir heute als Anzeigen, Inserate, Standbilder für Magazine kennen, wurde auch damals zur Bewerbung der neusten Filme verwendet: für Zeitungen aufbereitete Fotos von SchauspielerInnen oder Szenen des Films wurden extra Pressematern angefertigt.
Diese wurden in Anzeigen, in den redaktionellen Teil, und später auch ins Fernsehprogramm integriert.
Kombiniert mit einer Bildunterschrift, die den Inhalt des Films in wenigen Worten wiedergab, zumeist mit einer gesetzten Ergänzung von Spieldauer, Spielzeit oder  Schlagzeilen war die Werbekampagne geboren.

Persönlich interessiert mich der Text, auf Grund meiner Tätigkeit in einer Marketing-Abteilung sehr. Die Anfänge der Bewerbung von Filmen und die daraus resultierenden heutigen Möglichkeiten sind faszinierend.
Da wir im Deutschunterricht auch das Thema „Filme“ im Lehrplan integriert haben, hat  der Artikel auch für LehrerInnen Relevanz. Eine Exkursion in das Filmmuseum sowie der Vergleich der Matern mit heutigen Filmplakaten ist überaus spannend und bietet einen intermedialen Zugang zur Thematik an.

10 Jan

Medienprojekt – Fachzeitschriften im Kontext Schule

Fachzeitschriften im Kontext Schule
- Lena Mareike Tunkl, Vivian Teichmann, Michael Simonich - WS 16/17mjaxmy1myja2mty0mzmxmmfkyty2

Projektbeschreibung

Unsere Projektgruppe beschäftigt sich mit Fachzeitschriften, die im Unterricht von Schülerinnen und Schülern, sowie dem Lehrpersonal effektiv genutzt und verwendet werden können. Im Speziellen gehen wir auf Zeitschriften betreffend der Bildnerischen Erziehung und dem Werkunterricht ein. Weiters wird eine konkrete Analyse einer Zeitschrift gegeben, die sich mit der Musik/ dem Musikunterricht beschäftigt.

 

Wir beschäftigen uns mit der Analyse der Zeitschriften und präsentieren mögliche Anwendungen im Unterricht. Es werden Vorschläge für

Lehrerinnen und Lehrer, und Schülerinnen und Schüler gegeben.
Der Fokus liegt auf dem Nutzen, der Möglichkeiten zur Einbindung in den Unterricht und der Sinnhaftigkeit der Verwendung dieser Zeitschriften.

 

Zeitschriften

werkspuren


Inhalt

Die seit 1984 erscheinenden werkspuren ist die einzige Fachzeitschrift der Schweiz, die sich schwerpunktmässig mit dem Fachbereich Technisches und textiles Gestalten (früher «Werken») beschäftigt.
Jede Nummer widmet sich einem Schwerpunktthema, bei dem verschiedene Aspekte beleuchtet werden. Inhalte sind spannende thematische Artikel über Design, Technik, Kulturgeschichte, fachdidaktische und praxisnahe methodische Beiträge zum Heftthema und Unterrichtsvorschläge im Technischen und Textilen Gestalten.

Auflage

Werkspuren erscheint 4x jährlich und kann pro Kalenderjahr abonniert werden. Einzelhefte sowie Gratisausgaben zum Durchblättern sind ebenfalls auf ihrer Website www.werkspuren.ch erhältlich.

Zielgruppe/Leserschaft

Werkspuren ist für alle Pädagoginnen und Pädagogen konzipiert, die sich mit Technischen Gestalten, Werken, Textilen Gestalten und Bildnerischen Gestalten beschäftigen.

 

manuell – Das Magazin für Textilarbeit und Werken.


Inhalt

Die Zeitschrift „manuell – Das Magazin für Textilarbeit und Werken“ bietet eine Fülle an Ideen zum textilen Gestalten. Auch nichttextiles Design, etwa der Bau von Zimmerbrunnen oder von einfachen Musikinstrumenten und Technologien wie z.B. das Gießen von Kunststoff werden vorgestellt.
Die «manuell»-Leser/innen erhalten innovative Gestaltungsideen, Hinweise auf Produktneuheiten sowie Anleitungen für das eigene, schöpferische Gestalten im Unterricht oder zu Hause. Informative Beiträge zu den entsprechenden Themen eröffnen ein neues Wissen über aktuelle oder traditionelle Gestaltungswelten.

Die dazugehörige Website boekwe.at bietet viele Materialien an, unter anderem zu den Lehrplänen, Unterrichtsbeispielen, Wettbewerben und zur Kunstvermittlung.

Auflage

Die Zeitschrift erscheint mit 10 Themen-Heften jährlich und bietet Gestaltungsvorschläge mit den verschiedensten Materialien (Textilien, Ton, Metall, Holz, Glas etc.) und in mehreren Schwierigkeitsgraden. Ausgaben sind in Jahres- und Monatsabos erhältlich, und können auch einzeln erworben werden. Die Website manuell.ch stellt viele Materialien, Links und Videos gratis zur Verfügung. Auch einzelne Magazine können online durchgeblättert werden.

Zielgruppe/Leserschaft

Diese Zeitschrift spricht nicht nur Privatpersonen, sondern auch Werk- und Handarbeitslehrer und Lehrerinnen, sowie Lehrpersonen für die Bildnerische Erziehung an.

Die Arbeitsvorschläge im Magazin sind von Volksschule bis Sekundarstufe geeignet.

 

TOPIC


Inhalt

TOPIC liefert ausführliche Berichte aus vielen Bereichen, wie der Politik und Gesellschaft, Schule und Arbeit, Gesundheit und Beratung, Stars und Szene, Musik, Technik, etc.

Jede Ausgabe enthält Rubriken zur politischen und humanistischen Bildung, Literatur, Berufswahl und sogar Inhalte und Artikel in leicht verständlichen Englisch.
Die Website lehrerservice.at/to stellt viele Materialien, Tipps für den Unterricht, Arbeitsblätter und Wochenpläne zum selbstständigen Lernen für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung.

Auflage

TOPIC erscheint 11x jährlich und kann im Schuljahresabo in Klassenstärke bestellt werden.

Zielgruppe/Leserschaft

Diese Zeitschrift ist für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe geeignet. Die Themen sind für Kinder im Alter von 10-14 Jahren konzipiert.

 

Analyse der Zeitschriften


In diesem Teil werden die Inhalte der Zeitschriften genauer analysiert und sinnvolle Verwendungsmöglichkeiten vorgestellt. Eine detaillierte Unterrichtsplanung zu einem Thema findet sich im nächsten Abschnitt dieses Projekts wieder.

 

Werkspuren


Das Magazin wird vom Schweizer Werklehrerinnen- und Werklehrerverein herausgegeben und erscheint viermal jährlich. Behandelt werden interessante Themen zum BE- und Werkunterricht.
Jedes Magazin widmet sich bestimmten Schwerpunktthemen und beleuchtet verschiedene Aspekte.

Die Ausgabe „DO IT YOURSELF 3-16“ soll nun genauer beleuchtet und analysiert werden.

Inhalte:

THEMA

  • Gegen- oder Hochkultur
  • Perspektivenwechsel für Handgefertigtes von Thilo Schwer
  • Urbane Subkultur Atelier- und Studiogemeinschaft Albizke in Zürich von Marianne Preibisch
  • Maker Imperativ von Sandra Ulloni Tutorialzapping Bilderrausch im DIY-Wald von Sandra Ulloni
  • Neue Wertschätzung Die Bewegung der Repair-Cafés – in Winterthur von Helmut Dworschak

DIDAKTIK

  • Making macht Schule Kreatives digitales Gestalten mit Kindern von Sandra Schön und Martin Ebner
  • Breiten-Phänomen Das Design zum Selbermachen und seine Strategien von Sebastian Hackenschmidt
  • Planen und herstellen Figuren aus Bilderbüchern zum Leben erwecken von Monika Gisler

UNTERRICHT

  • Palettenprojekte von Thomas Stuber Anleitungen kreieren   von Anne Wehren
  • Holzbearbeitung von Petra Sigrist
  • Tutorials machens vor von Karin Zehnder 
  • Bibberich-Workshop von Mathias Wunderlich

Das Magazin bietet eine umfangreiche Sammlung an Artikeln und Arbeitsvorschlägen von verschiedenen Künstlern, sowie Lehrpersonen, gespickt mit einer Reihe an Vorstellungen diverser Kunstprojekten und Tutorials, gemäß dem Namen „Do it yourself“.

Auszugsweise wird der Artikel „Neue Wert Schätzung“ genauer beleuchtet.

Dieser beschreibt einen Workshop zum Thema „Upcycling“, bei dem vorgstellt wird, wie man durch künstlerische Intervention alten Gegenständen neues Leben und neuen Wert einhauchen kann.

Im vorgestellten Workshop werden interessante Zugänge und Ideen vorgstellt, die sich für das eigene Klassenzimmer zur Arbeit übernehmen und anpassen lassen. Als Bericht zum Workshop werden Grundlagen und Hinweise geboten, nach denen sich das Konzept des „Upcycling“ orientiert und welchen Nutzen es für die Fortentwicklung der Gesellschaft, speziell in Städten, bietet.

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manuell


Die Ausgabe aus dem Jahr 2008 bietet 45 Seiten an Inhalt mit einigen Artikeln zu spezifischen Themen, sowie einer großen Auswahl an Ideen zu Kunst- und Bastelprojekten.

Inhalte:

Themenartikel

  • Osterglocken – biologische Fakten und kultuerelle Information zu Narzissen
  • Osterbräuche – Historischer Überblick über bekannte Bräuche
  • Was war nun zuerst – Historischer Artikel zur wissenschaftlichen Frage
  • Gruss zum Fest – Brief der damaligen Nationalratspräsidentin Christine Egerszegi-Obrist
  • Salz in der Suppe – Historischer Artikel zur Schweizer Arbeitslehrerinnen-Zeitung
  • Handschuhe und Mützen – Technische Analyse der Fertigung von Handschuhen und Mützen

 

Kreativartikel

  • Glitzer-Eier – Arbeitsvorschlag mit Variationen für den Unterricht
  • Variationen zum Frühstück – Arbeitsvorschlag mit Variationen für den Unterricht
  • Frühlingserwachen – Arbeitsvorschlag mit Variationen für den Unterricht
  • Bunny – Arbeitsvorschlag mit Variationen für den Unterricht
  • Drahthase – Arbeitsvorschlag mit Variationen für den Unterricht
  • Hasengeometrie- Arbeitsvorschlag mit Variationen für den Unterricht
  • Osterhase im Gips – Arbeitsvorschlag mit Variationen für den Unterricht
  • Metamorphose – Arbeitsvorschlag mit Variationen für den Unterricht
  • Heribert Federleicht – Arbeitsvorschlag mit Variationen für den Unterricht
  • Eigelb – Arbeitsvorschlag
  • Häschen Rosa – Arbeitsvorschlag mit Variationen für den Unterricht
  • Osterhase Rudi – Arbeitsvorschlag mit Variationen für den Unterricht

Service

  • Produktenews – Werbung und Verweise auf Themenbasierte Produkte
  • Drucksache- Buchverweise zu Inhaltlichem
  • www – Linkverweise zu Inhaltlichem
  • Magazinvorschau der Nächstausgabe

 

Das Magazin bietet eine reiche Auswahl an Ideen fürden Werk- und Bastelunterricht und bietet Ausgaben-/Themenbasierte Artikel mit historischen, biologischen, sowie philosophischen Inhalten.
Es scheint hauptsächlich an Lehrpersonen, sowie Hobby-bastler orientiert zu sein,  jedoch sind sämltiche Inhalte im Unterricht verwendbar.
Die Arbeitsaufträge selbst sind nach Schwierigkeitsgrad kodiert und helfen dem Leser/der Lehrperson entsprechend, den passenden Level für das Schüler-Zielpublikum zu wählen.
Durch das Angebot an Artikeln, die thematisch diversifiziert sind, lassen sich Anwendungen außerhalb des Kreativunterrichts durchaus vorstellen, beispielsweise im Deutsch-,Geschichte-,  Ethik-, oder Biologieunterricht.

 

Als Beispiel zur genaueren Analyse über den Verwendungsrahmen im Unterricht soll nun der Artikel „Glitzer-Eier“ auf Seite 23 herangezogen werden.manuell-crop

In diesem Arbeitsauftrag wird beschrieben, wie gewöhnliche Eier zu osterlichem Dekor aufgewertet werden können.
Gegeben sind eine genaue Beschreibung der zu verwendenden Materialien, sowie ein detaillierter Ablauf der Arbeitsschritte. Zusätzlich finden sich Vorschläge für einen erweiterten Projektplan und Variationen zum kreativen Arbeiten mit Eiern, die alternativ verwendet und durchgeführt werden können.

Der Auftrag selbst wird im Rahmen der Schwierigkeitsstufen 1-3 (maximum) angeführt und sagt lediglich aus, dass die Variationen im Anspruch abwandelbar für die jeweils unterrichteten Altersgruppen an Schülern sind.

Auch finden sich Vorschläge zur Materialbesorgung, ein nettes Ostergedicht, sowie Recyclingideen im Rahmen des dreiseitigen Artikels.

TOPIC


Inhalte

Die Ausgabe vom September 2016 bietet folgende Inhalte auf 56 Seiten:

  • Panorama – Aktuelles aus der Welt

    Cover – TOPIC September 2016

  • Referatservice – So wird dein Referat ein Erfolg
  • Thema – Mütter gegen den krieg
  • Coverstory – Ego-Shooter: mörderische Spiele?
  • Menschen und Taten – Reden nach Plan
  • Jobfit – Lehrberuf Metalltechniker/in
  • Wirtschaft – Die Milliardenstrafe
  • Kurzer Prozess – Probe-Gassi mit Brad
  • Wissenschaft – Von Ada bis Angela
  • Tiere – Die Kraft der Geckos
  • Umwelt – Besuch beim Bio-Bauern
  • Klappe Auf – Zac Efron im Interview
  • Quiz – Mütter gegen den Krieg
  • Quiz – Der Brexit und seine Folgen
  • Poster – Anna Laura Kummer und Die Lochis
  • Quiz – Die Milliardenstrafe
  • Film – Snowden
  • Film – Findet Dorie
  • English – Ben Hur
  • Musik – Sportfreunde Stiller, Beginner
  • Musik: Die Lochis im Interview
  • Musik – Konzerte: handyfreie Zonen
  • Stars – Anna Laura Kummer im Interview
  • Games & Apps – Mytopic: neues Design
  • Bücher – Spannender Lesestoff zu gewinnen
  • Buchmacher – Lügenbaron Münchhausen
  • Lyrik – Nicht Zutreffendes streichen
  • Rat & Hilfe – Der erste Eindruck entscheidet
  • Rat & Hilfe – Verliebt in die Ex-Freundin
  • Jugendrotkreuz – Wer ist fit in erster Hilfe?
  • Feuer & Flamme – Gemüsecurry mit Reis und Salat
  • Sport – Dominic Thiem in Interview
  • Comic – Witze, Topteam

 

Hierbei ist zu erkennen das sich diese Zeitschrift mit den verschiedensten Themen beschäftigt, die sicher für Schülerinnen und Schüler der Altersgruppe 10-14J. interessant sein dürften.

 

Legen wir nun einen genaueren Blick auf den Wirtschaftsteil auf Seite 19. Das Thema, das hier behandelt wird, trägt den Namen „Die Milliardenstrafe“. Auf dieser Seite wird anhand einiger spektakulärer Fälle erklärt, was ein Wirtschaftskartell ist und wie es funktioniert.

Dieser Artikel eignet sich sehr gut für den Deutsch- Unterricht, Geografie und Wirtschaftskunde, sowie Politische Bildung.

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Quiz – „Die Milliardenstrafe“

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Artikel – Wirtschaft „Die Milliardenstrafe“

 

Beispiel für die Anwendung im Unterricht:

Dieser Text eignet sich hervorragend für das gemeinsame Lesen und Bearbeiten in der Klasse. Alternativ kann dieser auch vor der Unterrichtsstunde als Hausaufgabe von den Schülerinnen und Schülern gelesen werden. In dieser Ausgabe der TOPIC-Zeitschrift findet man auch ein Quiz über diesen Artikel, mit dem das Verständnis abprüfen und kontrollieren kann.

Als weiterfolgende Übung können die Schülerinnen und Schüler im EDV-Raum (wenn vorhanden, ansonsten zuhause) eine Recherche anstellen. Die Schülerinnen und Schüler
recherchieren dazu im Web weitere aktuelle Fälle aufgedeckter Kartelle. In Rollenspielen stellen sie die Kartellbildung nach und verdeutlichen so die Funktionsweise der Machenschaften zur Preisabsprache.

Weiters gibt es die Möglichkeit, eine Dokumentation zu diesem Thema gemeinsam in der Klasse anzusehen, und diese zu besprechen. Hierbei erhalten die Schülerinnen und Schüler weitere Fälle sowie konkrete Beispiele und eine ausführliche Erklärung zur Funktionsweise dieser Kartelle. (Link: https://www.youtube.com/watch?v=vNsXOO3uwaI )

 

Analyse im Detail


Musikzeitschriften im Blickpunkt der Medienkompetenz.

Üben & Musizieren


Zeitschrift für Instrumentalpädagogik und musikalisches Lernenmjaxmy1myja2mty0mzmxmmfkytdy2

Seit über 30 Jahren bewährt sich die Musikzeitschrift „Üben & Musizieren“ als wesentlicher Bestandteil und kreatives Beiwerk zu gewöhnlichen Schulbüchern des Musik- und Instrumentalunterrichts. Herausgegeben von der Schott Music GmbH & Co Kg sind Prof. Reinhart v. Gutzeit, Prof. Dr. Ulrich Mahlert, angeführt vom Redakteur Rüdiger Behschnitt als Mitherausgeber fleißig am Werk jährlich sechs Ausgaben von „Üben & Musizieren“ abzudrucken.  Dieses analoge Medium ist äußert vielfältig im Unterricht einsetzbar und beeindruckt vor allem durch seinen hohen Anteil an praxisorientierten Beiträgen, die für Lehrpersonen als auch für Kinder hilfreich und abwechslungsreich erscheinen.

 

Inhalt der aktuellen Ausgabe 6/ 2016: Interpretation/ Komposition/Improvisation

Vorweg sei festzuhalten, dass jede Ausgabe dieser Zeitschrift einen inhaltlichen Themenschwerpunkt legt, der in vier grundlegende Teile gegliedert wird: Thema (theoretische Einführung), Praxis, Hintergrund, Didaktik

Format/ Layout/ Gestaltung Ausgabe 6/2016:

Passend zum Namen der Zeitschrift, lädt das Layout eines jungen Musikers mit dem Akkordeon auf seinem Schoß zum Schmökern ein. Die zentralen und bedeutendsten Beiträge sind mittels Bildimpuls und Artikelüberschrift auf dem Layout angebracht. Alle Artikel enthalten Zwischenüberschriften und sind übersichtlich formatiert. Unklar jedoch bleibt, an welche Leserschaft sich die Artikel richten. Ebenfalls enthalten sind visuelle Reize, die jedem Artikel beigefügt sind. Diese Bildimpulse erfüllen jedoch nicht immer einen dienlichen Zweck. Mal zur Unterhaltung, mal für ein verbessertes Vorstellungsvermögen für den Leser/die Leserin durchbrechen die bildlichen Darstellungen, die Aneinanderreihung zahlreicher Beiträge. Hingewiesen sei noch auf die ein oder andere Werbeanzeige in der Zeitschrift, die auf sich aufmerksam machen will.

 

Analyse der Inhalte

Vor jedem Artikel ist eine kurze Einführung zum Beitrag angeführt, die den notwendigen Reiz zum Weiterlesen schaffen soll.

Bei näherer Betrachtung der aktuellen Ausgabe fällt auf, dass die darin enthaltenen Artikel oft sehr umfangreich und für Kinder einer Neuen Mittelschule sehr anspruchsvoll, wenn nicht sogar herausfordernd sein können.

Themeninhalte der aktuellen Ausgabe, die mir im Rahmen dieses Seminares für die Vorstellung besonders zusagen:

  1. Teil: Hintergrund

Artikel der Ausgabe 6/2016

1) Yvette Kovacs : Mitgeschnitten S.5

Der Beitrag beschreibt einen Vorfall in einer Musikschule, bei dem eine Mutter im Zuge eines Musikkonzertes eine Ton- und Bildaufnahme erstellt hat und anschließend auf Youtube veröffentlicht hat. Yvette Kovacs klärt im Artikel über die rechtlichen Konsequenzen für die Erziehungsberechtigte auf und schafft somit ein Verständnis für-und Achtsamkeit im Umgang mit digitalen Medien bei privaten wie öffentlichen Veranstaltungen.

Kommentar: Dieser Artikel eignet sich äußerst gut, um die Medienkompetenz bei SuS zu schärfen. Wann ich digitale Medien, wie, wo und zu welchem Zweck einsetzen darf, ist für Lehrkräfte als auch für SuS in der Schule wie auch im Alltag von großer Relevanz. Mit der Schilderung eines Vorfalls aus dem Alltag aller SuS, schafft der Artikel bei LeserInnen eine große Betroffenheit und beleuchtet den Musikunterricht aus einer anderen Perspektive. Ein spannender und zugleich lehrreicher Artikel.

2) Sebastian Herbst: Wenn die Kamera hospitiert S. 10

Dieser Artikel kann zu einer anschließenden Diskussion im Klassenplenum einladen. Thematisiert wird der Unterricht hinter verschlossenen Türen, deren Vielfalt und Ablauf der Außenwelt verborgen bleibt. Dabei spricht Sebastian Herbst die tollen Möglichkeiten und Vorteile an, die durch eine künftige Videohospitation gewonnen werden können. Der erhebliche Beitrag einer Videokamera zum verbesserten Unterricht wird deutlich, wenn Fakten aus der Forschung, fundierte Aussagen und stichhaltige Argumente  den Einsatz der Videokamera im Unterricht im Artikel befürworten. Abgeschlossen wird der Beitrag mit einem Appell an uns Lehrkräfte, der Mut zur Videohospitation, die für die Unterrichtsreflexion äußerst zweckdienlich ist, machen soll. Doch was meinen SuS dazu?

Fazit:

Abschließend lässt sich festhalten, dass die Zeitschrift durch zahlreiche Beiträge zur Musik gekennzeichnet ist. Nicht jeder Artikel ist für die Erarbeitung im Plenum geeignet, da er seinem Stil und seiner Schreibweise nach sehr anspruchsvoll und für eine erwachsene Leserschaft von größerem Interesse sein könnte. Trotz vieler Bildimpulse ist die Zeitschrift überwiegend durch umfangreiche Texte geprägt. In der Kurzbeschreibung der Zeitschrift wird zwar der vorbildliche Praxisbezug erwähnt, dieser Bezug ist jedoch eher an erwachsene Musiker gerichtet, als für SuS einer Neuen Mittelschule und ist darum in Bezug auf den Gebrauch in der Institution Smr-359926-784535d42chule nicht zutreffend.

 

 

 

 

 

 

 Musik und Bildung: Ausgabe 4.16


Ideal für den Unterrichtsgebrauch empfiehlt sich ein Abonnement der Zeitschrift „ Musik und Bildung“  für den Musikunterricht in jedem Falle. Zu verschiedenen Musikgenres (Klassik, Pop, Jazz etc.) werden den SuS amüsante und lehrreiche Artikel geliefert und zahlreiche praxisorientierte Übungen für den Musikunterricht gegeben. Von Partituren über Liedtexte bis hin zu ganzen Instrumentalstücken ist die Fülle an Materialien für den Unterricht komplett. Das Format dieser Zeitschrift punktet vor allem durch die schüleradressierte Sprache und Gestaltung. Diese Musikzeitschrift erscheint vier Mal jährlich inklusive CD/CD-Rom und sogar eine digitale App,der Zeitschrift zugehörig, besteht. „Musik und Bildung“ wird für Schott Music von Hans Bäßler, Silke-Eggler-Wittmann, Christian Müller und Ortwin Nimczik herausgegeben und feiert bereits seinen 48. Jahrgang.

 

Analyse der aktuellen Ausgabe (Ausgabe 4/2016)

Inhalt: inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf dem Thema Schlager in verschiedenen Musikepochen. Damit wird der Lehrstoff des gewöhnlichen Musikunterrichts durch amüsante Artikel aufgepeppt und mit anschließenden handlungsorientierten Beiträgen für die Praxis aufgelockert. Aktuelle Bezüge zur Musik werden durch das Lied „Get around Town“ von Revolverheld geschaffen, eine Band die noch sehr unbekannt ist, das Lied jedoch durch seine musikalische Gestaltung ein echter Ohrwurm ist. In dieser Ausgabe sind außerdem viele Spiel-mit-Sätze enthalten, die für die Anwendung im Unterricht sehr reizvoll erscheinen.

Sehr interessant erscheint außerdem der Zusatzteil „Musik &Bildung plus“. Er schafft wiederum eine Verbindung zur Medienkompetenz bei SuS und zeigt die Rechten und Pflichten der Musik im Internet auf. Begriffe wie Urheberrecht, GEMA und GVL, „Play-Fair“ und Streaming werden in Form eines Aufgabenblattes erörtert, ihre Bedeutsamkeit für SuS wird klar gemacht. Außerdem erfährt der Leser/die Leserin wann downloaden legal bzw. illegal ist, und mit rechtlichen Konsequenzen gerechnet werden muss.

 

Format/ Layout/ Gestaltung:

Die Zeitschrift überzeugt durch eine klare Struktur und einfache Gestaltung. Jeder Artikel enthält Bildimpulse die gut positioniert sind. Die Artikel per se sind theoretische Grundbausteine zum behandelten Thema und sprachlich für SuS gerecht und nicht zu einfach gestaltet, mit Zwischenüberschriften ebenfalls übersichtlich gegliedert. In einem zweiten Teil der Ausgabe folgt der Praxisbezug. Im Falle der aktuellen Ausgabe werden zum Thema Schlager handlungsorientierte Aufgaben gestellt, die methodisch abwechslungsreich ausgeführt erstellt sind.

Zum Layout: In kurzen Stichwörtern werden linksbündig die zentralen Themen der aktuellen Ausgabe aufgezählt. Im Vordergrund steht das Bild dreier Schulkinder mit lachenden Gesichtern, die zum Lesen der Zeitschrift einladen. Am Ende jeder Ausgabe befindet sich zudem eine Übersicht und Kurzbeschreibung aller Autorinnen, die an der aktuellen Ausarbeitung der Ausgabe beteiligt waren.

 

Fazit:

„Musik und Bildung“ ist eine Zeitschrift, die einfach in ihrer Handhabung, übersichtlich und schülergerecht gestaltet ist. Die Inhalte sind kompakt und klar in Artikeln aufbereitet. Es werden aktuelle Bezüge zur Musikpraxis und dem Alltag der SuS hergestellt, viele Materialien und handlungsorientierte Aufgaben offengelegt, die im Musikunterricht direkt einsetzbar sind. Meiner Meinung nach eine äußerst gelungene Zeitschrift die in jeder Hinsicht überzeugt.

Weitere lesenswerte Musikzeitschriften:

1) Stationenlernen im Musikunterricht: Carl Orff

Heidi Thum-Gabler

2) Thema Musik – Klett Verlag: Klett-Verlag

3) ÖMZ- Österreichische Musikzeitschrift- Europäisches Forum

 

Fazit


Die nähere Betrachtung analoger Medien, insbesondere der  Fachzeitschriften aus unterschiedlichen Fachdisziplinen hat gezeigt, dass  diese  neue und vielfältige Möglichkeiten für eine abwechslungsreiche Unterrichtsgestaltung eröffnen.

Dennoch wurde im Laufe unserer Recherchearbeit auch ersichtlich, dass die Qualität der Beiträge und die inhaltliche Relevanz der Artikel für den Unterricht  von Ausgabe zu Ausgabe differieren. Unter Berücksichtigung des Lehrplanes für den jeweiligen Fachgegenstand, der oft durch das verwendete Schulbuch festgelegt wird, erscheint es oft schwierig, Schnittpunkte zu den in den Zeitschriften aufgegriffenen Themen herzustellen. Optimal wären Schulbücher die anstatt eines zusätzlichen Übungsheftes (in den Zweitfächern oft ohnehin nicht vorhanden) eine dazugehörige Zeitschrift ausgeben würden, die das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und mit aktuellen Bezügen für SuS aufbereiten würden.
So interessant und wichtig die Themen in den Zeitschriften auch sein mögen, und vertiefendes Arbeiten im jeweiligen Gegenstand ermöglichen, den Horizont der SuS erweitern, so steht ihr intensive Einsatz im Unterricht dennoch nicht im völligen Einklang mit den im Lehrplan verankerten Themen, die am Alltagsbezug der Kinder oft vorbeigehen. Aus diesem Grunde gilt es als Lehrperson, Wege zu erschließen, um die Arbeit mit Fachzeitschriften im Unterricht zu intensivieren.
Denn die Fülle an nützlichen Materialien für die Praxis und lehrreichen Informationen zur Weiterbildung im Gegenstand in Fachzeitschriften ist immens. Darüber hinaus sind sie ihrer Gestaltung und Form nach oft übersichtlicher und vor allem ansprechender als gewöhnliche Schulbücher, die SuS nur ungern in ihrer Freizeit lesen. Durch Interviews, Artikel und Aussagen von angesehenen Fachexperten kann das Interesse für ein Thema bei SuS deutlich gesteigert werden. Wir sind letztlich zu dem Schluss gekommen, dass ein sinnvoller Einsatz der Fachzeitschriften am besten zu Beginn einer jeden Unterrichtseinheit erfolgen kann.
Als eine Art Ritual, kann beispielsweise ein Artikel, Beitrag oder auch eine praktische Übung aus der Zeitschrift entnommen werden und erarbeitet werden. Der Diskurs im Plenum sollte dabei ebenso miteinbezogen werden. Dadurch werden die Inhalte mit der Lehrperson analysiert, interpretiert und zugleich reflektiert.

Der Umgang mit Fachzeitschriften und ihr Wert für den Eigengebrauch wird dadurch gelehrt, SuS lernen darüber hinaus, sich kritisch mit Inhalten aus analogen Medien auseinanderzusetzen und können darüber hinaus ihr Fachchargon im betreffenden Gegenstand erweitern.

09 Jan

Exkursion: Naturhistorisches Museum – Prähistorik

Name: Sigrid P.
Exkursionsziel: Naturhistorisches Museum Wien
Datum: 28.05.2016

Meiner Meinung nach ist das Naturhistorische Museum immer einen Besuch wert. Das liegt nicht nur daran, dass es in den letzten Jahren medienpädagogisch interessant aufbereitet wurde, sondern auch an der Vielfalt der Exponate und Sammlungen. Hier will ich mich allerdings auf die Prähistorische Sammlung beziehen und sie aus medienpädagogischer Perspektive näher betrachten.

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Bereits bevor man die prähistorische Abteilung betritt, wird man von einem (fast) lebendigen Dinosaurier begrüßt. Diese Installation ist aus mehreren Gründen interessant: Auf der einen Seite lässt sie den Dinosaurier sehr lebendig erscheinen. Seine Bewegungen sind aufgrund der Anatomie realistisch nachempfunden. Auch die Geräuschkulisse (ein eingespieltes Brüllen) macht ihn zu einem guten Medium um mit Schülerinnen und Schülern diese Thematik zu erarbeiten.

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Auch in der prähistorischen Abteilung selbst, finde man nachgebildete „Urzeitmenschen“. Allerdings bewegen sich diese nicht, sondern stehen lediglich da 🙂

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Allerdings gibt es hier die Möglichkeit wie ein Archäologe oder Anthropologe ein urgeschichtliches Grab freizulegen und herauszufinden, woran denn der dort liegende Mensch gestorben sein könnte – bzw. auch um mit Hilfe von anthropologischen Merkmalen herauszufinden, wie dieser Menschen denn gelebt haben könnte.
Hierbei gibt es einen überdimensional großen Touchscreen, welcher den Besucher/innen die Möglichkeit gibt selber aktiv zu werden.

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Auch das „Videomodell“ von Hallstatt, welches mit Hilfe eines Modells des Salzbergwerkes und einem digitalen Zeitraffer die Geschichte der Hallstätter-Kultur darstellt, ist einen Besuch wert.

Neben diesen Medien, gibt es noch einige andere, welche sich gut in den Unterricht einbringen lassen. Medienpädagogisch finde ich insofern interessant und relevant, als dass die Museumsleitung die Neuen Medien bewusst in eine Ausstellung eingebunden hat. Die Aufmachung finde ich persönlich ansprechend und kann mir gut vorstellen, sie in den Unterricht zu integrieren bzw. die Schülerinnen und Schüler auch medienpädagogische Fragestellungen und -antworten direkt vor Ort finden zu lassen.

Aus diesem Grund kann ich einen Besuch im Naturhistorischen Museum empfehlen. Die neuen museumspädagogischen Ansätze bieten Schülerinnen und Schülern in meinen Augen einen guten Anreiz um sich näher mit der Materie der Prähistorik zu befassen und tiefer in diese Welt einzutauchen.

09 Jan

Exkursion: Urgeschichtsmuseum Asparn/ Zaya

Name: Sigrid P.
Exkursionsziel: MAMUZ – Urgeschichtemuseum Asparn/ Zaya
Datum: 16. April 2016

Ich habe das Urgeschichtemuseum Asparn an der Zaya mit dem Hintergedanken besucht, dass ich einmal mit meinen zukünftigen Schülerinnen und Schülern im Zuge des Geschichteunterrichts dort hin fahren kann. Die neue Ausstellung im Museum selber war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. In der Museumspädagogik ist es derzeit ein Trend den Besucher mit Hilfe von sogenannten „Frageblasen“ zum selber nachdenken aufzufordern. So werden kleine „Blasen“ mit Fragen oder auch Aussagen in eine Ausstellung integriert, die beispielsweise Fragen zu den Objekten stellen. Diese Denkanstöße machen einen Museumsbesuch in meinen Augen interessanter und interaktiver.

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Als Medium lassen sich diese Frageblasen sehr gut in den Unterricht einbauen, da sie einerseits Denkanstöße für Schülerinnen und Schüler liefern, andererseits selbige aber auch selber dazu anregen an die jeweilige Zeit Fragen zu stellen (und die Antworten auf diese Frage in weiterer Folge zu suchen).

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Ich persönlich kann das Urgeschichtemuseum als Exkursionsziel für den Geschichteunterricht sehr empfehlen. Neben der Dauerausstellung gibt es im Freilichtmuseum außerdem noch Nachbauten von prähistorischen Häusern/ Bauten, welche mit einer Schulklasse besucht werden können um einen anschaulichen Geschichteunterricht durchzuführen.