30 Apr

„Handy in der Schule – mit Chancen und Risiken kompetent umgehen“

Link: https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Das_Handy_in_der_Schule_01.pdf

Ich habe das Material „Handy in der Schule – mit Chancen und Risiken kompetent umgehen“ ausgewählt, da ich denke, dass diese Thematik vor allem für mich als angehende Lehrperson eine wesentliche Rolle im alltäglichen Unterrichtsgeschehen spielen wird.
Das Material beinhaltet zwei wesentliche Bereiche, auf welche ich im Folgenden näher eingehen werde. Der erste Bereich beschäftigt sich mit Chancen und Risiken im Umgang mit Smartphones, der zweite Bereich beschäftigt sich mit der Nutzung von Tablets und Smartphones im Unterricht.

 

Teil 1: Mit Chancen und Risiken kompetent umgehen

In diesem Teil werden 10 unterschiedliche Themenbereiche in Bezug auf die Verwendung von Smartphones angesprochen:

  • Exzessive Nutzung: Wann wird das Handy zu viel?
  • Rechtliche Fragen: Was dürfen Lehrende?
  • Verhaltensvereinbarung oder Hausordnung?
  • Elternarbeit: Wie können Eltern und Schule zusammenspielen?
  • Paradigmenwechsel: Das Handy im Unterricht
  • Schummeln mit dem Handy: Welche Maßnahmen können helfen?
  • Schüler/innen als Medienproduzent/innen
  • Ungeeignete Inhalte: Kinder kompetent begleiten
  • Sexting: Welche Rolle hat die Schule?
  • Cyber-Mobbing: Sinnvolle Maßnahmen dagegen?

 

Zu Beginn wird auf jedes Thema kurz eingegangen. Es werden Probleme und Chancen benannt sowie Ideen präsentiert, wie man mit den oben angeführten Fragestellungen und Themen im Unterricht umgehen soll.
Im Anschluss daran wird zu jedem Thema eine konkrete Übung angeboten. Die SchülerInnen werden dabei mit den unterschiedlichen Themen konfrontiert und sollen lernen, kritisch damit umzugehen.

 

 

Aus meiner Sicht sind diese Unterrichtsmaterialien sehr gut geeignet, da viele unterschiedliche Themengebiete angesprochen werden.
Obwohl es bei jeder Übung eine Altersangabe gibt, welche sehr oft erst für Kinder ab der 5. Schulstufe angegeben ist, denke ich, dass viele dieser Themen bereits in der Volksschule angeboten werden können.
Zudem bin ich der Meinung, dass diese Thematik nicht erst ab der 5. Schulstufe behandelt werden sollte, da viele Kinder bereits in der Volksschule ein Smartphone besitzen und sie daher bereits ab diesem Zeitpunkt lernen sollten, angemessen damit umzugehen. Selbstverständlich kommt es hier immer auch auf die individuelle Klassenzusammensetzung an. Oft gibt es Klassen, in denen die Nutzung von Smartphones weniger verbreitet ist als in anderen Klassen, weshalb man als Lehrperson individuell abwägen muss, inwiefern es notwendig ist, auf diese Thematik einzugehen oder nicht.

 

Teil 2: Weiterführung: Beispiele für den Unterricht

In diesem Teil werden Beispiele aufgelistet, wie das Handy oder das Tablet als kreatives Lernmedium sinnvoll im Unterricht eingesetzt werden kann.
Videoaufnahmen, eine Foto-Story, Live-Feedback oder Multimediale Karteikarten werden als Beispiele angeführt und zeigen, dass Smartphones oder Tablets nicht völlig aus dem Unterrichtsgeschehen verbannt werden müssen sondern einen Teil zur Wissensvermittlung bzw. vom Unterrichtsgeschehen ausmachen können.
Viele dieser Beispiele sind sowohl für Kinder in der Volksschule als auch für Kinder der Sekundarstufe 1 und 2 geeignet und können in unterschiedlichen Fächern Anwendung finden.

Aus meiner Sicht eignen sich all diese Übungen und Beispiele sehr gut für unterschiedliche Schulstufen und können auch durchaus so übernommen werden. Ich denke jedoch, dass es für Lehrpersonen enorm wichtig ist, sich selbst umfassend mit diesen Themengebieten auseinanderzusetzen und sich in diesem Gebiet auszukennen, da nur so eine kritische und informative Auseinandersetzung stattfinden kann.

 

30 Apr

Internet – aber sicher!

Flyer für Volksschulkinder: Internet – aber sicher!

Der Flyer informiert die Kinder kurz und sehr übersichtlich über die Gefahren im Internet.
Der Inhalt ist sehr bunt und ansprechend in Form einer Art „Dos and Don’ts“ gestaltet.
Die Felder zu den einzelnen Punkten sind farblich abgesetzt und durch die kurzen Texte mit passenden Bildern für Kinder sehr gut verständlich gemacht.
Für besonders wichtig halte ich die Kästen zum Thema „Kettenbriefe“ und „Cybermobbing“ (nicht so benannt)

Link zum Flyer: https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Flyer_Volksschule_01.pdf

Ich halte das Material für sehr brauchbar. Es ist gut verständlich und ansprechend für Junge Kinder gestaltet und bietet sicher einigen SchülerInnen eine Stütze beim Lernen mit dem Umgang mit dem Internet. Besonders gut finde ich, dass auch der Hinweis, dass bei Fragen oder Problemen mit den Eltern oder Rat auf Draht (etc.) geredet werden soll, genügend Platz findet.
Im Unterricht kann dieser Flyer sicher im Zuge des Sachunterrichts, wenn die modernen Medien zum Thema gemacht werden, ausgeteilt und besprochen werden.

30 Apr

Wahr oder Falsch im Internet

Safer Internet:

Ich habe mir zur Rezension ausgesucht: Wahr oder Falsch im Internet von der Seite https://www.saferinternet.at/broschuerenservice/materialien-fuer-lehrende/.

 

Die Broschüre ist gut gegliedert, bietet sogar konkrete Fragen für die Diskussion in der Klasse. Zusätzlich werden Tipps, Abläufe von Aktivitäten, Links,… bereitgestellt. Die Themenauswahl ist gut getroffen, sie scheint mir sehr relevant für heutige Jugendlich zu sein. Es ist überaus wichtig sich kritisch mit Medien auseinanderzusetzen und das trifft natürlich besonders auf Medien aus dem Internet zu.

Themengebiete wie: „Die Kontroversen Checkliste“, „Berichterstattung kritisch hinterfragen“ und „Bilder vs. Realität“ sind hoch aktuell und sicherlich etwas, was man mit den SchülerInnen auf jeden Fall besprechen und erarbeiten sollte.

Die Broschüre ist allerdings meiner Meinung nach erst für die Sekundarstufe geeignet, da die Anforderungen für Volksschulkinder zu komplex und sicherlich überfordernd wären. Trotzdem bietet sie sehr viele Inputs die auch für LehrerInnen hoch interessant sind. Wenn man sich intensiv damit auseinandersetzt und sich viel Zeit dafür nimmt, schafft man es sicher auch einige der Themengebiete für das Volksschulalter herunterzubrechen.

30 Apr

Safer Internet für die VS

Rezension zum Thema Safer Internet

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Flyer_Volksschule.pdf

In dieser zweiseitigen Broschüre, auch als Flyer bezeichnet, werden in Kurzform einige Tipps für die sichere Benutzung des Internets durch Kinder vorgestellt. Sie sind in einfacher und kinderadäquater Sprache formuliert und haben tatsächlichen Bezug zur Realität. Zusätzlich finden sich am Ende zwei Verweise auf Internetseiten mit noch mehr Informationen zu diesem Thema, beziehungsweise eine Telefonnummer, welche auch Hilfe zu diesem Bereich bereitstellt.

 

Meiner Einschätzung nach, beeinhaltet dieser Flyer einige sinnvolle und brauchbare Tipps, ersetzt jedoch nicht eine ausführliche Erklärung und Auseinandersetzung mit diesem Thema. Man könnte dies den Kindern zuerst zum Lesen geben, um nachher auf jede Aussage der Broschüre einzeln einzugehen. Dabei kann auch nach bereits gesammelten Erfahrungen gefragt werden. Überdies würde ich auf die beiden Internetseiten genauer eingehen, um Möglichkeiten aufzuzeigen sich selbstständig zu informieren.

30 Apr

Aktiv gegen Cyber-Mobbing

Da das Thema „Cyber-Mobbing“ ein sehr aktuelles und akutes Thema ist, habe ich mich für diese Broschüre entschieden. Man sollte meiner Meinung nach als Lehrperson über dieses Thema bescheid wissen.

Zu Beginn wird in dieser Broschüre erklärt, was man unter Cyber-Mobbing versteht. Um dies noch deutlicher zu machen findet man auch ein Beispiel. Weiters wird für Lehrpersonen der Unterschied zwischen Mobbing und Cyber-Mobbing geklärt. Man kann sich in dieser Broschüre sehr gut über die unterschiedlichsten Formen von Cyber-Mobbing und deren Auslöser informieren. Wenn man sich nicht sicher ist, wie das Gesetz zu diesem Thema steht findet man auch einige Informationen dazu.

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt der in dieser Broschüre angeschnitten wird ist das Vorbeugen von Cyber-Mobbing. Hier wird sehr viel darübergeschrieben, vor allem für die Institution Schule. Es wird auch erklärt wie man erkennen kann, dass Cyber-Mobbing stattfindet und wie man dann Handeln sollte. Ich finde es auch sehr gut, dass in dieser Broschüre auch geschrieben wird, was man tun sollte, wenn Lehrende zu Opfern werden, denn dies kann sehr gut vorkommen. Die Beratungsstellen und Unterstützungen, die in diesem Flyer angeführt werden, können meiner Meinung nach einer Lehrperson gut weiterhelfen. Zum Schluss kann man noch einige Übungen finden, die gegen Cyber-Mobbing vorbeugen beziehungsweise helfen können.

Mir hat diese Broschüre einen sehr guten Einblick in das weitgegriffene Thema „Cyber-Mobbing“ bieten können. Da ich zwar vorher bereits wusste, was man unter diesem Thema versteht, war es für mich wichtig zu sehen, wie man vorbeugen, erkennen und handeln kann. Meines Erachtens ist diese Broschüre sehr hilfreich für Lehrende in der Volksschule, da sie sehr umfangreich ist und jede Fragestellung, die man sich als Lehrperson stellen könnte, aufgreift. Man kann die Übungen teilweise auch sehr gut mit den Schüler/innen der Volksschule durchführen. Ich finde, dass man diesen Flyer als Lehrperson gesehen haben sollte beziehungsweise sollte ein Flyer in der Schule vorhanden sein, damit man sich jeder Zeit informieren kann.

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Aktiv_gegen_Cyber_Mobbing.pdf (Letzter Zugriff: 30.04.2018 um 10:25)

29 Apr

Internet- aber sicher

„Internet- aber sicher!“

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Flyer_Volksschule.pdf

„Internet – aber sicher“ ist eine für Volkschulkinder konzipierte Broschüre. Bereits in der Aufmachung zeigt sich, dass der Versuch gestartet wurde, den Flyer für Kinder so ansprechbar zu machen wie möglich. Was ich für sehr gelungen finde, da der Flyer sehr ansprechlich und kindgerecht gestaltet wurde.

Der Flyer selbst hat die Form eines Handys und springt einem direkt ins Auge. Auch der Inhalt wurde versucht spannend zu gestalten, indem der Text in Form von Chatverläufen geschrieben wurde.

In der Broschüre wird versucht, den Kindern die wichtigsten Regeln näher zubringen. Beispielsweise „Nicht alles im Internet ist wahr.“ oder „Wer du bist geht Fremde und Internetfreunde nichts an“.
Da es sich lediglich um einen Flyer handelt werden nur ein paar Regeln aufgezeigt.

Am Ende des Flyers sind jedoch Hinweise für weitere Webseiten angeführt, die man heranziehen kann falls man noch mehr Hilfe und Tipps benötigt.

Ich denke, dass man diese Broschüre sehr gut als Arbeitsmaterial nehmen kann, um als Lehrperson mit Kindern das Thema Internet und Gefahren des Internets näher zu thematisieren.

Nora

29 Apr

Cyber-Mobbing

Link  https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/KJA_Broschuere_Mobbing.pdf

 

Die Broschüre informiert über Mobbing und erläutert Cyber-Mobbing, dazu bietet sie Lösungen zur Verhinderung von Cyber-Mobbing an.

Cyber-Mobbing ist die neue Mobbingart und wird häufig angewendet, weil der Täter/die Täter anonym handeln kann/können.  Die Verbreitung im Netz kann nicht kontrolliert werden und die Hemmschwelle sinkt dadurch.  Jede/r kann davon betroffen sein und die Rolle des Täters kann auch schnell in die Rolle des Opfers wechseln, indem sie Gegenattacken auf ihre Kommentare/Postings bekommen.

Ich finde, dass vor allem in der Schule aufgezeigt werden muss, dass Cyber-Mobbing Konsequenzen haben kann. Und welche Folgen es hat, wenn man Cyber-Mobbing begeht.

Der/die TäterInnen kann/können “bestraft“ werden, weiters können die negativen Folgen des Opfers besprochen werden. Was passiert mit dem Opfer, wenn Cyber-Mobbing über Monate oder sogar Jahre erfolgt? All diese Fragen können mit den Kindern in einen angemessenen Rahmen passieren.

Meiner Meinung nach ist die Broschüre sehr gut und ausführlich aufgebaut und gibt Information zu allen Bereichen die das Thema Mobbing umfasst. Ich glaube, dass mittlerweile die Digitalisierung bis in die Volksschule hineinreicht, denn ich beobachte im Alltag immer mehr Kinder die ein Smartphone und/oder Tablett haben. Mit der Nutzung solcher Medien, gehen leider oft auch negativ Folgen einher wie Cyber-Mobbing. Daher ist es notwendig den Volksschülern und VolkschülerInnen von Anfang an den richtigen Umgang mit den Medien/Internet zu vermitteln.

29 Apr

Safer Internet in der Volksschule

Link zu den Unterrichtsmaterialien: https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Safer_Internet_in_der_Volksschule_01.pdf

Auf diesen 48 Seiten findet man wahnsinnig viele sinnvolle Übungen, die die LP mit den Kindern machen kann, um ihnen zu zeigen, auf was sie im Internet alles achten müssen. Man findet zu fast jedem Thema, wie zum Beispiel Recherche für Referate, Umgang mit Kettenbriefen, Cyber-Mobbing,  „Regeln“ für WhatsApp, etc… Übungen und Beschreibungen, die sowohl für die Lehrperson interessant sind und vor allem auch wichtig für die Kinder sind. Zu jedem Thema finden sich Links die auf sichere und kindgerechte Websites verweisen.

Bei jedem Beispiel ist zu Beginn angeführt, für welche Altersklasse die Übung gedacht ist und wie lange diese ca. dauert. Es wird nicht immer ein Computer gebraucht, um die Beispiele machen zu können. In vielen der Übungen geht es auch darum, dass die Schüler miteinander Diskutieren und auf die Vor-und Nachteile mancher Apps und Websites aufmerksam gemacht werden.

Diese Materialien sind auf jeden Fall für jeden Lehrer nützlich und hilfreich, da es zu so vielen Themen Übungen gibt. Zu den Übungen gibt es teilweise auch tolle Arbeitsblätter und Links. Außerdem werden oft mehrere Varianten aufgelistet, wie diese Übungen mit der Klasse gestaltet werden können.

29 Apr

„Wahr oder Falsch im Internet“

Ich habe mir die Broschüre mit dem Titel „Wahr oder Falsch im Internet – Informationskompetenz in der digitalen Welt“ genauer angeschaut.

Link zur Broschüre: 

In der Broschüre sind sehr viele Informationen zu unterschiedlichen Aspekten zur erfolgreicheren und sichereren Internetnutzung zu finden. Zu jedem Bereich ist eine Unterrichtsidee dazu vorbereitet. Die meisten Unterrichtsmaterialien, die man in der Broschüre findet, sind für ältere Kinder ausgelegt, jedoch kann man sie einfach für jüngere Kinder umändern und trotzdem in der Klasse einsetzen.
Aspekte, die in der Broschüre besprochen werden, sind zum Beispiel:

  • Suchmaschinen clever verwenden
  • Suchbegriffe richtig formulieren
  • Sinnvolle Alternativen zu Google
  • Online-Quellen richtig beurteilen
  • Falschmeldungen erkennen
  • Bilder vs. Realität
  • Betrugsfallen im Internet erkennen
  • uvm.

 

Sehr brauchbar finde ich, dass es zu jedem Thema zuerst eine Seite mit wichtigen Informationen zum Thema gibt, somit kann man sich als Lehrperson einlesen und dann im Anschluss die Übung im Unterricht dazu anführen.
Wie bereits erwähnt sind die meisten Themen für höhere Schulstufen ausgelegt. Zum Beispiel die Übung „Bearbeitete Bilder erkennen“, die laut Broschüre ab der 6. Klasse durchzuführen wäre. Ich finde aber, dass man diese Übung durchaus schon mit Kindern aus der GS 2 bearbeiten kann. Es gibt mittlerweile sehr einfache Programme, mit denen Kinder sehr leicht Bilder bearbeiten und somit selbst erfahren können, wie leicht ein Bild zu verfälschen ist.

Ich finde das Heft sehr nützlich für den Unterricht und bin der Ansicht, dass die meisten der Themen auch unbedingt schon in der Volksschule bearbeitet werden sollten.
Für den Unterricht als VolksschullehrerIn kann man die Broschüre als eigene Informationsquelle und als Anregung für die Umsetzung im Unterricht nutzen.

29 Apr

Fake News, Hoaxes und bearbeitet Bilder – Das Krokodil

Ich habe mich mit diesem Thema beschäftigt, da ich vor einigen Jahren mit einem bearbeiteten Bild für einen Polizeieinsatz gesorgt habe.

Ganz kurz zur Story: Vor ungefähr 5 Jahren – mir war gerade ziemlich langweilig – dachte ich mir, es wäre doch irgendwie lustig wenn man in dem Bach, der vor meinem Elternhaus im Weinviertel rinnt, ein Krokodil per Photoshop reinsetzen würde. Gesagt – getan. In wenigen Minuten wurden ein paar Fotos geschossen (aus unterschiedlichen Perspektiven, da ich noch nicht wusste welches „Krokodil-Material“ ich finden würde). Mit meinen damaligen sehr spärlichen Photoshop-Skills konnte ich das Krokodil mühelos in das Bachbett einsetzen und – um die Story glaubhafter wirken zu lassen – noch zwei Fotos aus anderen Perspektiven, die nur Teile des Tiers zeigen. Die Fotos wurden auf Facebook gepostet und das Foto verbreitete sich nach dem Schneeball-Prinzip schneller als ich gedacht habe. Anfangs bekam ich „nur“ Anrufe von besorgten Müttern die Angst um ihre Kinder hatten, aber als keine 4 Stunden später die Polizei unser Grundstück betrat, erkannte ich den Ernst der Lage. Angeblich hatte sogar der ORF schon einen Sendewagen losgeschickt, um der Sache auf den Grund zu gehen und alle Beamten vom Bezirkshauptmann abwärts wussten von dieser Geschichte.

Dieses Facebook Posting sorgte im Sommer 2013 für Aufmerksamkeit. Innerhalb weniger Stunden wurde es fast 50mal geteilt. Es war sogar auf der Ö3 Facebook-Seite zu sehen.

Vor diesem neuen Bewohner sollten wir uns ein bisschen in Acht nehmen!!!

Gepostet von Lukas Langer am Dienstag, 11. Juni 2013

Lange Rede – kurzer Sinn. Es macht definitiv Sinn, schon mit Volksschulkinder über Fake News und Hoaxes zu beschäftigen. Deshalb habe ich mir die ISPA-Broschüre zu diesem Thema genauer angesehen:

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/ISPA-Flyer_Wahroderfalsch_2017_01.pdf

Diese kommt fast gänzlich ohne Grafiken aus, wobei man gerade bei dem Thema „Bearbeitete Bilder“ tolle Beispiele bringen könnte. Die Broschüre ist sehr sachlich geschrieben und richtet sich daher eher an Erwachsene.

Das Thema „Hoax“ wird sehr gut beschrieben und auch Beispiele dafür genannt.

Meiner Meinung nach fehlt ein sehr wichtiger Punkt, der auch leider nicht jedem Menschen gegeben ist. Der vernünftige Hausverstand bzw. das Gesehene zu reflektieren. Z.B. der Göllersbach (in dem das oben genannte Krokodil schwimmt) hat eine Breite von höchstens 3-4 Meter und eine Durchschnittliche Tiefe von 40cm. (Anm.: Das Bild wurde nach einem starken Regen aufgenommen, deshalb war der Bach höher als normalerweise)

Ich habe damals mitbekommen, dass viele Menschen die Infos die sie bekommen / sehen nicht mehr richtig verarbeiten können. Anstatt Dinge zu hinterfragen, werden sie einfach hingenommen. Ich bekam von vielen Menschen Rückmeldungen, die zuerst glaubten es sei ein Fake, aber als sie die Bilder aus der anderen Perspektive sahen, glaubten sie es ebenfalls. Dieses „Projekt“ zeigte mir, wie leicht es ist Menschen zu „manipulieren“ bzw. sie etwas glauben zu lassen, was nicht existiert.