28 Apr

Flyer für Volksschulkinder: Internet – aber sicher!

Ich habe mir aus dem Broschürenservice von Saferinternet den „Flyer für Volksschulkinder: Internet – aber sicher!“ (https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Flyer_Volksschule.pdf, 25.04.2018) angesehen, welcher 2018 herausgegeben wurde und de facto eine Folder-Fassung des 2017 herausgegebenen Plakats „Stay Online, Stay Safe“ (https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Plakat_StaySafe.pdf, 25.04.2018) ist. Zum Folder gibt es ein ausführliches, fast 50-seitiges Heft/Unterrichtsmaterial, mit Erklärungen und Übungen für den Unterricht (https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Safer_Internet_in_der_Volksschule_01.pdf, 25.04.2018).

 Kurzbeschreibung: Der Flyer, grafisch ausgesprochen ansprechend gestaltet (in „Handyform“), fasst in acht Punkten die größten Gefahren bei der Nutzung des www zusammen (Themen sind „Fake News“, Urheberrecht, Datenschutz, Sprachgebrauch und Mobbing), wobei allerdings – und ich sehe das sehr positiv – auch vor einer zu intensiven Nutzung („Genug ist genug“) gewarnt wird oder auch bei Problemen nicht nur weitere Informationsseiten oder telefonische Hilfen (Rat auf Draht), sondern auf Gespräche mit erwachsenen Vertrauenspersonen verwiesen wird. Die Texte sind kurz, schlüssig und in adäquater Sprache abgefasst.

Ich finde den Flyer ausgesprochen gelungen (dies gilt aber für nahezu das gesamte Angebot, insbesondere auch die Videos) und komplett, er ist ausgesprochen gut für den Unterricht (und sei es nur zur Erinnerung) bzw. zur Unterstützung zu Hause geeignet. Zur Vertiefung (oder bei Unklarheiten) dient das oben angeführte Unterrichtsmaterial, inklusive – analogen – Arbeitsblättern. Der Flyer bzw. auch das Unterrichtsmaterial können überdies sehr gut auch in der Sekundarstufe I verwendet werden.

Auch wenn „Digitale Kompetenz“ mittlerweile zu den acht von der Europäischen Union formulierten Schlüsselkompetenzen gehört, finde ich es diskussionswürdig, dass insbesondere das Thema Sicherheit – Datenschutz – Urheberrecht hier – abermals – „auf die Schule abgewälzt wird“, da dieses Thema eigentlich in den Bereich der Eltern fällt – diese sind ja auch entsprechend bei Rechtsverletzungen haftbar. Dies bedeutet nicht, dass das Thema überhaupt keinen Platz in der Schule hat, allerdings sollten jedem Erziehungsberechtigten mögliche Folgen klar sein, wenn sie/er dem Kind, möglicherweise sogar unkontrolliert, Zugang zum www ermöglicht.

28 Apr

Safer Internet in der Volksschule

In der Broschüre „Safer Internet in der Volksschule“ (https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Safer_Internet_in_der_Volksschule_01.pdf) geht es darum, warum das Thema Safer Internet schon in der Volksschule wichtig ist und es gibt Übungen und Tipps wie man mit Kindern zu diesem Thema arbeiten kann.

Kinder kommen in der heutigen Zeit sehr früh mit digitalen Medien in Berührung, meist schon vor dem Schuleintritt. Daher ist es auch die Aufgabe der Schule, den Umgang mit den Kindern zu trainieren und die digitalen Kompetenzen zu stärken. Dazu gibt es viele Möglichkeiten, sei es ein Projekttag zum Thema „Safer Internet“, ein Jahresprojekt, ein Projekt bei dem SchülerInnen ihre Eltern unterrichten oder ein Projekt bei dem sich SchülerInnen gegenseitig unterrichten. In einem der vielen Themen, die die Broschüre enthält, geht es um das Suchen und Finden im Internet. Das Suchen ist für die Kinder meist keine große Herausforderung, doch Informationen zu finden, die sie nicht überfordern und sie verstehen, ist meist schon schwieriger. Daher gibt es eine Übung zu diesem Thema, bei dem die Kinder vor allem auf Kindersuchmaschinen nach einem bestimmten Thema suchen sollen. Ein weiteres Thema der Broschüre ist Cyber-Mobbing, worunter man das absichtliche Bloßstellen, Bedrohen oder Beleidigen einer Person über einen längeren Zeitraum mithilfe digitaler Medien versteht. Oftmals ist Cyber-Mobbing in Vorstufen auch schon in der Volksschule zu finden, weshalb es auch wichtig ist auf Veränderungen im Klassenklima zu achten und auch auf das Verhalten der Schülerinnen und Schüler. Besonders wichtig ist es auch, den wertschätzenden Umgang miteinander zu stärken und Regeln für den Umgang miteinander, auch online, zu erstellen. Weitere Themen die in dieser Broschüre angesprochen werden sind: Online- Werbung, Gewalt und Pornografie im Internet, Exzessive Internet-/Spielenutzung und Urheberrecht.

Ich habe mich für dieses Material entschieden, weil ich sehr daran interessiert bin, in wie weit man thematisch mit Volksschulkindern über „Safer Internet“ sprechen kann. Diese Broschüre hat mir einen guten Einblick gegeben, welche Thematiken in der Volksschule relevant sind und wie Unterrichtseinheiten und Übungen dazu aussehen können. Außerdem gibt das Material gute Tipps wie man als Lehrperson mit dem Thema umgehen sollte, und dass man nicht vor der Nutzung von digitalen Medien im Unterricht zurückschrecken sollte. Immerhin gehören diese nun mal zu unserem heutigen Leben und je früher man beginnt mit den Kindern einen verantwortungsvollen Umgang zu trainieren desto besser. Die Übungen und Arbeitsblätter zu den jeweiligen Themen können auf alle Fälle in der Volksschule eingesetzt werden und bieten eine gute Orientierung. Dennoch hätte ich mir noch ein paar mehr Informationen zum Thema „Wie nutzen wir digitale Medien in unserer Klasse“ gewünscht und auch sonst zu den jeweiligen Themen noch ein wenig mehr Hintergrundinformationen, die für die Lehrperson wichtig wären. Denn bei den meisten Themen wird nur ein kurzer Überblick gegeben und Ansonsten finde ich das Material sehr nützlich und man könnte auch gut einen Stationenbetrieb zu den einzelnen Themen der Broschüre mit den Kindern durchführen. Andererseits könnten die Kinder in Gruppen zu den einzelnen Themen arbeiten und anschließend die MitschülerInnen, SchülerInnen anderer Klassen, LehrerInnen oder auch die Eltern zu den jeweiligen Bereichen informieren.

28 Apr

Rezension Broschüre „Internet- aber sicher!“

Die Broschüre „Internet- aber sicher!“ https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Safer_Internet_in_der_Volksschule_01.pdf

Ist für Volkschulkinder entwickelt und ausgerichtet worden. Die Hersteller haben sich viele Gedanken bezüglich der Aufmachung gemacht. Darum hat der Flyer die Form eines Handys und die Informationen stehen in einer Art Chatverlauf, das macht es ansprechender zu lesen. Die wichtigsten Gegebenheiten sind darauf in kurzen und einfachen Sätzen beschrieben, so steht beispielsweise, dass keine intimen Bilder gepostet werden sollten, oder, dass es keinen Fremden etwas angeht, wo man wohnt oder wie man heißt. Intime Informationen sollten geheim bleiben. Vor Mobbing wird auch gewarnt, sowohl vorm mobben als auch vorm gemobbt werden.

Meiner Meinung nach ist diese Broschüre sehr ansprechend, sie behandelt die wichtigsten und gefährlichsten Themen im Internet. Ich finde die Form sehr ansprechend, auch finde ich es gut, dass alle Informationen kurz und einfach an die Kinder gebracht werden. Teilweise finde ich jedoch, dass man mehr ins Detail gehen könnte, beziehungsweise würde ich als Lehrperson meinen Schülerinnen und Schülern diesen Flyer anbieten, danach jedoch jeden Punkt genauer thematisieren, um es den Kindern noch verständlicher machen zu können.

Auf der Broschüre steht unter Anderem, dass man seine Telefonnummer, Adresse und vieles mehr nicht mit Fremden teilen kann, was ich gut finde, leider steht nicht beschrieben, warum man dies nicht machen sollte, sowas und vieles mehr würde ich vertiefen, da ich es wichtig finde, dass die Kinder auch darüber Bescheid wissen, warum sie gewisse Dinge nicht machen sollten.

28 Apr

Das Handy in der Schule- Cybermobbing

Das Handy in der Schule- Cybermobbingà „Sinnvolle Maßnahmen dagegen?“

Hrsg. Saferinternet.at/ Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation (2015), saferinternet, URL: https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Das_Handy_in_der_Schule_01.pdf

[25.04.18]

Kurzbeschreibung:

Der Text behandelt ein sehr aktuelles Thema, welches viele Schulen betrifft- Cybermobbing. Cybermobbing ist wohl einer der einfachsten Wege, eine andere Person verbal zu verletzen/ anzugreifen. In den Schulen tritt Cybermobbing immer häufiger auf, jedoch fehlt den meisten Lehrpersonen der professionelle Umgang damit. Der Text präsentiert einige hilfreiche Statements zu diesem Thema…

Im ersten Schritt sollte man sich selbstverständlich ein Bild von der Situation machen. Bevor man waghalsig urteilt, muss man versuchen die Hintergründe der Situation herauszufinden. Es wird empfohlen, zumindest alle beteiligten Schüler/ Innen zu diesem Fall zu befragen. Der augenscheinliche Täter, entpuppt sich nicht selten doch als Opfer, welches sich wehrt. Darauf gilt es besonders gut zu achten. Wie in allen anderen Konfliktsituationen auch, sollte man versuchen, den Blick auf das Ganze zu werfen, bevor man handelt.

Auch die Eltern sollten eingebunden bzw. informiert werden. Nicht nur, weil man verpflichtet ist, die Eltern über solche Vorfälle zu informieren, sondern auch, um das Kind zu schützen. Präventiv, sollte Cybermobbing grundsätzlich im Zuge eines Elternabends thematisiert werden. Als Lehrperson kann man die Eltern, seines/ ihres Wissens nach aufklären, sofern diese selber kaum eine Ahnung davon haben.

Ebenso, darf die Aufklärung im Klassenverbund nicht ausbleiben! Die Kinder sollen die Hintergründe, Folgen und Hilfsmöglichkeiten zum Thema Cybermobbing kennenlernen. Auch wenn es bereits einen Vorfall gab, sollte dieser nicht totgeschwiegen werden! Das transparente diskutieren und behandeln solcher Geschehnisse, fördert die soziale Kompetenz der Kinder bzw. der Klasse. Wie „das Recht am eigenen Bild“ beschreibt, sollen die Kinder auch erfahren, welche Bedeutung die eigene Privatsphäre hat, was erlaubt ist und was nicht erlaubt ist.

Im Falle von Cybermobbing, ist es wichtig, mit den Beteiligten zu reden! Beide sollen befragt werden, damit ein gemeinsamer Lösungsweg gefunden werden kann. Eine Wiedergutmachung ist nicht immer notwendig, sofern der Täter/In seine/ ihre Schuld anerkennt. Dies muss immer auf die jeweilige Situation abgestimmt werden.

Selbstverständlich sollte zunächst für eine Löschung gesorgt werden. Dies kann man tun, indem man die Inhalte, Hassseiten, Fake- Accounts etc. meldet. Ansonsten wären sowohl „Rat auf Draht“, als auch der „Internet- Ombudsmann“ mögliche Anlaufstellen.

Der Umgang mit dem Internet und dem Handy muss geregelt sein. Zudem könnte es auch nicht schaden, die Kinder über mögliche Konsequenzen bei Regelverstößen zu informieren. Oftmals hilft es, wenn das Handy während des Unterrichts ausgeschaltet sein muss- dies sollte in der Schulordnung geregelt sein.

Eine große Hilfe, die Kinder bezüglich Cybermobbing aufzuklären, könnte die „Cybermobbing- Learning- App“ sein. Hierbei werden Informationen zu Cybermobbing angeführt, um die Folgen und Rahmenbedingungen kennenzulernen. Außerdem kann man durch Rollenspiele auf der App, den Umgang bei Cybermobbing üben/ trainieren. Die App kann innerhalb des Klassenverbandes ausprobiert werden.

 

Der Beitrag hat mir gut gefallen, da kurz aber aufschlussreich beschrieben wird, wie man als Lehrperson in gewissen Situationen (Cybermobbing) vorgeht. Der ganze Artikel besteht aus ganz vielen Teilen, welche sehr hilfreich für den Unterricht sein können! Zudem werden mögliche Anlaufstellen als Hilfeleistung angeführt. Besonders gut gefällt mir die übersichtliche Aufbereitung in diesem Artikel! Die meisten meiner Fragen, werden in dem Text beantwortet. Da ich noch nie in einer Situation war, in welcher ich mit Cybermobbing umgehen musste, kann ich nicht beurteilen, wie wirksam diese Tipps für die Realität sind. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass die Informationen im Text, keine positive Wirkung auf den Umgang mit Cybermobbing mit sich bringen.

Auch die App finde ich sehr ansprechend. Im Google Play- Store konnte ich die App als „Cyber- Mobbing Erste Hilfe App“ finden. Die Bewertung zeigen auf, dass diese App tatsächlich sehr hilfreich für den Unterricht, aber auch privat sein kann.

Da so ein Unterrichtsmedium immer ein Smartphone oder Ähnliches benötigt, kann ich mir nicht vorstellen, dass diese App für die Grundschule geeignet ist. Viel eher würde ich Rollenspiele/ erfundene Szenarien in der Klasse veranlassen/ nachspielen lassen, welche unterschiedliche (Cyber)mobbing- Situationen behandeln.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass mir der Beitrag einen guten Eindruck in die Materie gewährleistet hat und ich sicher darauf zurückgreifen werde.

 

 

27 Apr

Datensicherheit und Onlinesucht

Ich habe mich aus der Liste der Materialien von safer-internet für die Comic-Handlungen entschieden, weil es eine Vielfalt an Thematiken auch von einer humoristischen Perspektive betrachtet, eine Betrachtungsweise, die bei den anderen Materialien kaum zu finden ist. Hier wird eine große Bandbreite an Themen abgedeckt, von Cybermobbing bis zu den unmittelbaren Auswirkungen von Online-Sucht. Die Vorteile einer hybriden Darstellungsweise dieser Thematik sind folgende, Liste unvollständig:
-Kurzweilig für die Kinder
-Prägnante, klare Darstellungen, leicht verständlich
-Optische Elemente – sehr wichtig für Kinder in der heutigen Zeit, wecken sofortiges Interesse
-Lernen anhand von Geschichten
-Kinder lernen, kurze Strips zielgerichtet zu analysieren; anstatt sie nur als Unterhaltung wahrzunehmen nehmen sie auch Botschaften wahr

Cybermobbing
Hier wird auf dieses Thema auf eine wenig ernsthafte Weise eingegangen, das hauptsächliche Ziel besteht daran, die Leser zum Lachen zu bringen. Die Protagonisten sind klischeehaft; hier der starke, aber dumme Mobber, dort der intelligente, aber schmächtige, noch nicht in der Pubertät sich befindende Gemobbte. Es soll in erster Linie zum Lachen bringen, Lösungsvorschläge werden nicht unterbreitet.

Sexting
Auch hier ist der Ansatz die Kreierung von Lachen, doch es wird auch unterschwellig eine Botschaft gesendet, die durchaus als ernst einzuordnen ist. Es geht um das Senden von Fotos und das man sehr vorsichtig dabei sein sollte; allzu schnell verbreiten sich ungewünschte Bilder. Auch eigentlich harmlose Bilder werden plötzlich sehr kritisch gesehen; an und für sich sind sie harmlos, doch jeder sollte sie trotzdem nicht sehen können. Auch sieht man, dass man sehr aufpassen soll, mit wem man Nachrichten teilt und es sehr schnell peinlich werden kann.

Durchgesickerte Informationen
Hier wird klargemacht, wie vorsichtig man mit Informationen im Internet sein muss. Selbstverständlich sollte man nicht allen bekanntgeben, dass man auf Urlaub ist. Man weiß nie, wer mitliest.

Wahr und falsch im Internet
Kern dieser Kurzgeschichte ist, dass natürlich nicht alles stimmt, was man im weltweiten Netz liest. Auch kommt der (junge) Leser hier zum Schluss, dass natürlich alles, hinter jedem Blogg eine Person aus Fleisch und Blut steckt. Und die kann sich irren – oder schlicht und einfach schwindeln.

Kinderfotos in sozialen Netzwerken
Es ist eine bekannte Problematik, dass in sozialen Netzwerken Fotos von Kindern reingestellt werden. Ebenso das Angeben von Daten. Diese sollten nie leichtfertig eingegeben werden, es ist nicht gut, wenn jeder deine Adresse oder die deiner Tochter kennt. Außerdem für die Kinder eine Entscheidung getroffen.

Online Games
Hier wird Spielsucht mit seinen negativen Auswirkungen thematisiert. Dies könnte aber besser dargestellt werden: umfangreicher und etwas seriöser.

Nein zu Hasspostings
Dies ist ein Versuch zur Prävention derselben. Es wird eine negative Auswirkung von Hasspostings (Unbeliebtheit) erläutert und könnte Kinder zum Nachdenken bringen, dass das Schreiben eines Hasspostings sich schnell gegen den Verfasser richten kann.

Vorsicht bei Online-Shops
Ein kurzer Comic, der dennoch das Wichtigste beinhaltet, worauf man achten sollte: Das „Sicherheitsschloss“ in der Adresszeile und regelmäßige Aktualisierung der Seite.

Zu viel Zeit im Internet /Handymania
Eines der besseren Werke. Hier wird die Gefahr thematisiert, wenn man zu viel Zeit in „sozialen“ Netzwerken oder generell vor dem Bildschirm verbringt. Sehr gut gelungen, und könnte die kindlichen Leser zum Nachdenken bringen. Verbringe ich zu viel Zeit damit? Verpasse ich wichtige Dinge im Leben? Ist das nicht eigentlich erbärmlich im Vergleich zu realen Erlebnissen, die mir möglich sind?

Online-Banking im öffentlichen W-Lan
Ein unglaublich wichtiger Beitrag! Natürlich sollte man kein Online-Banking in einem öffentlichen W-Lan durchführen!

Zusammenfassung:
Sehr interessante Beiträge, die zum Nachdenken anregen. Mögliche Durchführungen im Unterricht wären ein gemeinsames Durchlesen und Besprechen, oder man teilt in Gruppen ein, und jede Gruppe bekommt eine Kurzgeschichte und schreibt sich Notizen dazu auf. Danach werden die einzelnen Geschichten vorgestellt: Worum geht es bei eurer Geschichte? Was denkt ihr, ist die Botschaft? Was habt ihr gelernt? Was fandet ihr interessant. Jedoch sind gezielte Fragen hier sehr schwierig und man könnte es auch nur bei einer kurzen Inhaltsvorstellung belassen, mit anschließender Diskussion. Auch eine kurze theatralische Vorführung wäre möglich – aber auch schwer zu organisieren.

Link:
https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Saferinternet.at_Comics_WEB.pdf
Letzter zugriff am 27.04.18
Haidenthaler Johannes

27 Apr

Aktiv gegen Cyber-Mobbing

Aktiv gegen Cyber-Mobbing

Cyber-Mobbing ist in der heutigen Zeit ein häufiges Thema im Bereich Schule. In dieser Broschüre wird auf diese Art der Beleidigungen, Bedrohungen, Bloßstellungen oder Belästigungen, auf sozialen Netzwerken und Messengern, eingegangen. Das Material soll in erster Linie den Lehrkräften helfen, mit dieser Problematik richtig umzugehen.

Die Broschüre gibt einen guten weitgefächerten Überblick über das Thema und geht zum Beispiel auf gesetzliche Grundlagen ein. Der Unterschied zwischen Mobbing und Cyber – Mobbing wird in dieser Broschüre schön dargestellt.

Ich muss ehrlich zugeben, dass die Arbeitsblätter für mich nicht wirklich ansprechend sind, da sie das Thema unpersönlich wirken lässt. Ich finde, dass man diese äußerst sensible Angelegenheit, wenn möglich, ohne irgendwelche Vorgaben „ehrlich“ besprechen sollte und so auch den Kindern und einem selbst die Perspektiven offenlassen sollte.

Ich es sehr gut, dass das Cyber-Mobbing so ernst genommen wird, da es leider immer schlimmere Ausmaße annimmt.

Tamara Thin

27 Apr

Rezension Flyer für Volksschulkinder: „Internet – aber sicher!“

Ich habe mich für den „Flyer für Volksschulkinder: Internet – aber sicher!“ entschieden. Dieser Flyer beinhaltet zwei Seiten, auf denen kurz und knapp die wichtigsten Informationen, zum sicheren Umgang mit dem Internet, für Kinder im Volksschulalter zusammengefasst werden. Es wird auf Themen wie Selbstdarstellung, Mobbing, Kettennachrichten, Bekanntgabe persönlicher Daten und aber auch auf ganz einfache Themen, wie „Ja“ und „Nein“ heißt im Internet oft „OK“ und „Abbrechen“, eingegangen. Doch das ist noch nicht alles, auch auf die Nutzung im Allgemeinen wird hingewiesen. „Genug ist genug! Du weißt sicher, wann dir das Spielen am Handy oder Computer zu viel wird. Mach dann mal was anderes!“, heißt es auf dem Flyer. Dadurch sollen die Kinder verstehen, dass es nicht gut ist, zu lange im Internet zu surfen oder am Handy zu spielen. Außerdem ist auf der zweiten Seite die Nummer von „Rat auf Draht“ und die Internetadresse von Safer Internet angegeben, wo sich die Kinder Tipps und Hilfe holen können.

Meiner Meinung nach, ist es nie zu früh um mit dem Thema Internetnutzung anzufangen. Die Kinder müssen von Anfang an ein Verständnis dafür bekommen, wie sie das Internet so sicher wie möglich nutzen können. Ich denke, dass die Informationen die der Flyer enthält, den Kindern einen kurzen Einblick in die Gefahren, die das Internet verbirgt gibt und dass die Kinder dadurch anfangen gewisse Dinge zu hinterfragen und vorsichtiger zu sein. Der Flyer ist, meines Erachtens nach, ein sehr guter Einstieg in dieses Thema und gibt kurz alle wichtigen Informationen an. Da der Flyer aussieht wie ein Handy, kann man ihn beispielsweise auch sehr gut im Textilen Werken einbauen und damit ein Werkstück anfertigen und auf diese Weise, den Flyer immer in der Nähe haben.

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Flyer_Volksschule.pdf

26 Apr

Rezension: Aktiv gegen Cyber-Mobbing

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Aktiv_gegen_Cyber_Mobbing.pdf

In der Broschüre wird das Thema „Cyber-Mobbing“ nähergebracht. Gerade heutzutage ist es sehr wichtig Erwachsene und Kinder darauf aufmerksam zu machen. Das Ziel dieses Unterrichtsmaterials ist es einen Überblick über Cyber-Mobbing zu erhalten, Lehrkräfte für das Thema zu sensibilisieren, vorbeugende Maßnahmen in der Schule ergreifen zu können und Schüler/innen im Anlassfall unterstützen zu können.
Zu Beginn wird der Begriff „Cyber-Mobbing“ erklärt und der Unterschied zwischen „Mobbing“ und „Cyber-Mobbing“ gezeigt. Wichtig zu wissen ist, dass Cyber-Mobbing rund um die Uhr stattfinden kann. Bei der herkömmlichen Form endet es zumindest nach der Schulstunde oder Pause. Durch Cyber-Mobbing erreicht man ein weites Publikum und es besteht die Möglichkeit währenddessen anonym zu bleiben. Cyber-Mobbing hat verschiedenste Formen. Es reicht von Beschimpfungen, Beleidigungen bis hin zu Identitätsdiebstahl. Die Broschüre geht auch auf gesetzliche Grundlagen ein und gibt viele Beratungsstellen für Betroffene, Lehrer und Eltern an. Es werden auch sehr viele Ansätze zur Lösung des Problems angeboten. Für Lehrer beinhaltet die Broschüre Übungen für den Unterricht, wie beispielsweise Rollenspiele.
Meiner Meinung nach ist die Broschüre sehr informativ und gibt einen guten Überblick über das Thema. Es ist außerdem sehr ausführlich aufgebaut. Ich denke jedoch, dass Cyber-Mobbing in Volksschulen nicht sehr oft auftaucht, da der Gebrauch von digitalen Medien in diesem Alter noch nicht sehr gängig ist. Die herkömmliche Form „Mobbing“ taucht jedoch öfters auf. So denke ich, dass auch bei so einem Vorfall die Broschüre mir, als Lehrerin, sehr helfen könnte. Besonders hat mir gefallen, dass viele Beratungsstellen angegeben sind, an die man sich wenden kann.

23 Apr

Safer Internet: Unterrichtsmaterial – Kein Kind ohne digitale Kompetenzen

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/digitale-kompetenzen-handbuch-web-einzelseiten.pdf

„Safer Internet“ ist eine Tochter des ÖIAT („Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation) und in dieser Funktion nicht zuletzt für die Information und Schulung von Lehrpersonen im heimischen Schulsystem eingesetzt. Speziell geht es dabei – nomen est omen – um die sichere Nutzung des Internets. Vor allem vor dem Hintergrund der spätestens nach den letzten US-Präsidentschaftswahlen wieder verstärkt aufgeflammten Diskussion über die Einflussnahme des Internets. Dies bezieht sich auch auf gesellschaftlich/mediale Implikationen (Stichwort: Fake news), vor allem aber auf die individuellen und gruppendynamischen Auswirkungen, die die Nutzung des Internets im schulischen und privaten Bereich von SuS haben kann (Stichwort: Cyber-Mobbing; Sexting; Datenschutz; …). Pikant ist vor dem Hintergrund der letzten Ereignisse, dass sich Safer Internet offenbar auch von Facebook sponsern lässt, aber das nur am Rande.
Das Unterrichtsmaterial/Handbuch „Kein Kind ohne digitale Kompetenz – erst denken, dann klicken“ richtet sich direkt an LP. Speziell für LP werden bereits in der Einleitung weiterführende Links genannt (www.digikomp.at/ und www.virtuelle-ph.at/digikomp) die nicht nur Weiterbildungsangebote beinhalten, sonder zum Teil sogar digitale im Selbststudium vermitteln. Diese Strategie der „Hilfe zur Selbsthilfe“ wird auch im weiteren umgesetzt: Im vorderen Teil des „Handbuchs“ finden sich Argumente für und zum digiteln Unterricht zusammengefasst und kurz beschrieben, samt Tipps für die Praxis. Dabei werden auch sofort Ideen für die Umsetzung mitgeliefert, großteils von PädagogInnen bzw LP erarbeitet. Im Kapitel „So geht’s weiter“ finden sich Links zu zahlreichen Initiativen, die auch konkrete Inputs und Unterstützung bieten. Im Literaturverzeichnis und im Anhang sind alle weiterführenden Links verzeichnet, die auch für eine vertiefende Beschäftigung hilfreich sind.
Ein Problem der gesamten Broschüre stellt allerdings der Umstand dar, dass zwar in der Einleitung bereits von der digitalen Kompetenz und deren Erwerb auch in den Grundstufen gesprochen wird, die Definitionen für digitale Kompetenzen aber erst ab 10 Jahren definiert werden.

Licht und Schatten

Einen guten Überblick gibt das Argumentarium zu Beginn des „Handbuchs“: Wer am Sinn der digitalen Bildung angesichts von eGovernment, politischer Meinungsbildung im Internet, neuen Formen der Medien(nutzung) und vor allem dem (pro)aktiven Umgang mit diesen Angeboten zweifelt, erhält hier einige gute Hinweise auf den Stand der Dinge. Durchaus praxistauglich sind die sofort nachgelieferten Tipps und Links, die sich dierkt an die SuS richten. Dies beginnt dabei, sich hin und wieder selbst zu googeln, über den Check der eigenen Online-Identität (www.jobtalks.at/fileadmin/redakteure/Paket_C.pdf), diverse Jobplattformen und Tipps zur eigenen Medienkompetenz (www.mediamanual.at). Allerdings: diese Angebote richten sich grundsätzlich an SuS, die deutlich älter als 10 Jahre sind.
Ein zweiter Kritikpunkt: Die Broschüre datiert aus dem Jahr 2013 und auch wenn die Links offenbar alle gepflegt werden, manche Sites auf die verweisen wird, erscheinen bereits ein wenig „altbacken“.

Gut gelungen scheint hingegen die Darstellung des sich verändernden Lehrer(selbst)bildes durch die Digitalisierung. Neben der permamenten Motivation zur Weiterbildung wird auch dezidiert darauf hingewiesen, dass sich LP in der digitalen Welt neuen Herausforderungen gegenüber sehen. Auch hier wieder der Hinweis: Der Social Media Guideline wird für LP in der Grundstufe noch nicht so wichtig sein, wie für LP in der Sekundarstufe und weiterführenden Bildungseinrichtungen.

Im anschließenden Kapitel „Demotivierte Schüler/Innen sind störende Schüler/Innen“ ergehen sich der Hinweise zur Praxis allerdings in eher allgemeinen Ratschlägen und auch die Links sind auf dieser Seite sehr spärlich. Da hilft dann auch der Hinweis auf Hattie-Studie mit einem motivierenden „Auf den guten Lehrer kommt’s an!“ nicht viel. Immerhin sollen www.digicheck.at eine Einschätzung des eigenen digitalen Wissens ermöglichen und die bereits erwähnte Site www.virtuelle-ph.at/digikomp Weiterbildung zum Teil auch im Selbststudium liefern.
Und ob der Hinweis auf Teamteaching (und wie man das umsetzen könnte) sich mit einem Link auf die gemeinsame europäische Weiterbildungsplattform www.epict.at und dem Vorschlag www.doodle.com zur gemeinsamen Terminkoordination zu nutzen, umsetzen lässt, darf bezweifelt werden.
Inwieweit von den DirektorInnen einzusetzende Steuergruppen, wie sie vorgeschlagen werden, die Schulen digital fit machen können (oder bereits haben, Stichwort: 2013) kann ich leider nicht beurteilen. Doch hier auf die Selbstorganisation der einzelnen Schulen zu setzen, könnte an der Realität vorbeigehen.
Interessant auch der Hinweis auf Störsender im Kapitel „Testen, Prüfen und Schummeln“ – gleichzeitig wird aber betont, dass „… ihre Anwendung nach §74 des TKG (Telekommunikationssgesetz) verboten“ ist.

Die Linksammlung ist ohne Zweifel hilfreich, aber einmal mehr offenbart sie, dass es im Grundschulbereich wenig didaktisch/methodische Unterstützung in Sachen digitale Kompetenz(entwicklung) für die LP gibt.
Grundsätzlich ist das Handbuch aber nicht schlecht zu reden. Wer aufmerksam liest, und die Links gezielt für die eigenen Bedürfnisse herauszieht um sich einmal mit dieser Materie näher zu beschäftigen, kann auch als LP im Grundstufenbereich die eigenen Kompetenzen zunächst überprüfen und anhand des Link-Angebotes eventuell weitere Schritte ins Auge fassen.
Ein Tipp an die Hersteller der Broschüre: Eine gründliche Überarbeitung einerseits um die Inhalte nach fünf Jahren auf den neuesten Stand zu bringen einerseits. Anderseits sollte versucht werden – insbesondere in den hinteren Kapiteln – die Praxistipps didaktisch/methodisch „aufzuladen“ um den LP tatsächlich Werkzeuge für den Unterricht an die Hand zu geben.
Eine Lektüre am Abend mit dem angeschaltenen Tablet daneben ist allemal zu empfehlen.

Elmar Hillebrand

22 Apr

Sexualität & Internet

Link: https://www.saferinternet.at/sexualitaet-internet/

In dieser Broschüre wird alles zum Thema Gewalt- und Pornokonsum, Nacktbilder und Missbrauch im Internet erklärt. Es werden nicht nur allgemeine Begrifflichkeiten, wie zum Beispiel „Grooming“ oder „Sexting“, erklärt, sondern auch Methoden und Tipps angeboten, wie man mit Gewalt- und Pornokonsum, sowie mit Gefahren im sexuellen Bereich, die im Internet immer wieder auftreten, umgehen soll. Diese Tipps richten sich vor allem an Lehrer /innen und Eltern.

Eltern erfahren auf dieser Seite, wie sie damit umgehen können/sollen, wenn sie bemerken, dass ihr Kind Pornographie im Internet konsumiert. Es wird erklärt, wie gefährlich dieser Konsum wirklich für die Kinder ist und wie man diese am besten damit konfrontiert.

Lehrer erfahren Informationen zu Themen wie zum Beispiel „Wie behandelt man Mediengewalt in der Schule und wozu?“.

Auch rechtliche Themen werden aufgegriffen. „Ist „Grooming“ strafbar?“, „Dürfen Lehrende die Handys ihrer Schüler/innen kontrollieren?“, „Welche Inhalte sind für Kinder und Jugendliche gesetzlich verboten?“

Ich bin sehr froh, dass ich diese Seite jetzt kenne. Grade heutzutage ist das Thema Sexualität und Gewalt im Internet sehr aktuell und nicht zu unterschätzen. Es ist sehr schwierig, Kindern hierbei einen guten und reflektierten Umgang mit solchen Themen beizubringen. Man sollte vor allem auch als erwachsene Person, gerade als Lehrer/in darüber informiert sein, welche Gefahren sich hier verbergen, welche Arten von Betrug und Missbrauch es gibt und auch wie man damit umgehen soll. Ich finde, dass die Tipps, die auf dieser Seite angegeben werden, sehr hilfreich sein können. Besonders gut finde ich auch, dass viele Links angegeben werden, die zu Seiten führen, die sich auf manche einzelnen Themen spezialisiert haben. So kann man sich über manche Bereiche noch mehr Informationen holen.