08 Jun

Künstliche Intelligenz und die daraus resultierenden glücklichen Arbeitslosen

Verfasst von: Mirjam Ikic

 Künstliche Intelligenz und die daraus resultierenden glücklicken Arbeitslosen

 Die Technik schreitet immer weiter vor, aber was bedeutet dies eigentlich für die Menschheit? Immer mehr Maschinen übernehmen die Arbeit von Menschen, was überbleibt ist eine hohe Anzahl an Arbeitslosen.

Nun melden sich die glücklichen Arbeitslosen zu Wort. Laut Ihnen ist jeder Mensch ein bisschen unglücklich, da jeder von uns nunmal ein wenig Arbeiten muss, um  sein Leben finanzieren zu können. Unser großes Ziel? Glücklich arbeitslos sein.

Die Zahl wird auf ein paar Millionen geschätzt, weil viele ihr „Coming out“ noch nicht erlebt haben, weil sie sich nicht trauen, ihre tiefsten und innersten Wünsche zu äußern. Nun werden die glücklichen Arbeitslosen aktiv und versuchen die Öffentlichkeit zu erobern.

Stellt sich die Frage, was sie damit bezwecken wollen.

Sie fordern:

  • Gesellschaftliche Akzeptanz für glückliche Arbeitslose,
  • ein artgerechtes soziales Umfeld,
  • eine Anhäufung von Angelegenheiten, bei denen sich glückliche Arbeitslose kennenlernen und treffen können,
  • das Abschaffen der Lohnabhängigkeit und
  • eine neue Lebensphilosophie, die die alte vollständig vernichten soll.

Warum?

Weil Arbeitslosigkeit nie zur Gänze abgeschafft werden kann! Läuft ein Betrieb schlecht, so ist die logische Schlussfolgerung, dass Mitarbeiter entlassen werden.

Früher wurden Arbeiter noch geschätzt, weil sie notwendig waren. Heutzutage ist dies aber nicht mehr der Fall, weil Maschinen einfach effizienter, schneller und vor allem billiger arbeiten.

Aristoteles sagte bereits vor 2300 Jahren:

„Wenn jedes Werkzeug seine eigene Funktion selbst erfüllen könnte, wenn zum Beispiel das Weberschiffchen allein wirken könnte, dann würde der Werkmeister keine Gehilfen brauchen, und der Herr keine Sklaven.“

Nun wo sich dies verwirklicht hat, empfinden dies viele als Alptraum, weil sich das soziale Umfeld einfach nicht so schnell entwickelt hat, wie Maschinen. Dies ist allerdings ein Prozess, der unumkehrbar ist.

Wenn ein Arbeitsloser nun arbeitslos ist, dann erfolgte dies aufgrund eines misslungenen Bewerbungsprozesses, der Unzufriedenheit oder aber durch eine Entlassung. Die meisten versuchten sozusagen bereits einmal eine Arbeit zu finden. Warum sollten diese unfreiwilligen Arbeitslosen dann nicht glücklich Leben dürfen? Sollte man sie nicht sogar eher dafür entlohnen, dass sie den Gewinn eines Konzerns durch ihre Abwesenheit steigern?

Wenn dich diese Frage nun beschäftigt, dann komm zu unserer Präsentation am 12.Juni und erfahre noch viel mehr.

Teammitglieder: Marlen Pater, Katharina Rohringer, Sophie Sari

2 Gedanken zu „Künstliche Intelligenz und die daraus resultierenden glücklichen Arbeitslosen

  1. Liebe Kolleginnen!

    Vorweg einmal ein Dankeschön für die tolle Ausarbeitung!
    Das Thema ist großartig aufgearbeitet und verständlich dargeboten. Das Thema „künstliche Intelligenz“ habe ich immer mal wieder über die Medien gehört und gesehen, aber es war für mich immer in sehr weiter Zukunft und schlichtweg nicht greifbar. Ehrlich gesagt, habe ich das Thema auch sehr weit in die Ferne gerückt und mich nicht weiter mit dem Thema befasst. Welche Auswirkung das auch unsere Zukunft hat bzw haben kann war daher für mich nie ein Thema. Das künstliche Intelligenzen in gewissen Bereichen des Lebens wahrscheinlich eine Erleichterung und Unterstützung sein können bzw sind mag sein, ich bin dennoch der Meinung, dass künstliche Intelligenzen nicht in pädagogische Bereiche ihren Platz haben sollen. Da geht es meiner Meinung nach um so viel zwischenmenschliches, das wahrscheinlich künstliche Intelligenzen nicht vermitteln können.
    Dennoch bin ich gespannt, was uns die Zukunft auf dem Gebiet noch bringen wird!
    Danke für den spannenden Beitrag!

  2. Liebe Marlen, Mirjam, Sophie und Kathi!
    Gleich zu Beginn, Gratulation zu eurem großartigen Beitrag. Ihr habt euer Thema „KI“ gut und vor allem sehr verständlich für uns aufbereitet. Schade, dass wir nur 4 Zuhörer waren. Zuvor bin ich diesem Thema nicht kritisch gegenüber gestanden. Ich habe mir keine ernsthaften Gedanken darüber gemacht, wie sich die Künstliche Intelligenz auf unsere Zukunft auswirken wird. Die Umfrage über „Glückliche Arbeitslose“ war sehr auflockernd und eine nette Idee. Zum Thema Bildung und KI: Ich bin, wie viele von uns, der Meinung, dass man Pädagogik nicht künstlich ersetzen kann. Da fehlt das Soziale, Empathie usw. Ich hoffe, dass wir als Lehrpersonen nicht durch eine künstliche Intelligenz ersetzt werden. Mal schauen, was die Zukunft bringt.

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