19 Jun

Cyberworld – „Surfen mit Köpfchen“ (Schule 4.0)

Verfasst von: Sophie Rauter

Wischen statt blättern, Likes statt Freundschaftsbücher. Ob Freizeit oder Arbeit – die Welt, in der wir leben, ändert sich rasant. Digitale Technologien begegnen uns überall und neue Technologien überholen sich innerhalb kürzester Zeit. Jetzt machen die digitalen Technologien selbst vor den Kleinsten nicht halt. Mit der Digitalisierungsstrategie „Schule 4.0 – jetzt wird´s digital“ sollen digitale Medien Teil des Unterrichts werden und bereits in der Volksschule sollen Kinder digitale Kompetenzen erwerben. Dabei sollen die Schüler und Schülerinnen so gut wie möglich auf die Herausforderungen im Umgang mit Tablet und Smartphone vorbereitet werden und das Ziel ist es, dass kein Kind die Schule ohne Medienkompetenz verlässt.

Wie diese Strategie genau aufgebaut ist, in der Praxis umgesetzt wird und welche Bedenken dabei entstehen, erzählen uns heute unsere drei Experten.

2 Gedanken zu „Cyberworld – „Surfen mit Köpfchen“ (Schule 4.0)

  1. Liebe Kolleginnen, lieber Kollege,
    danke für die tolle Präsentation. Ihr habt sie wirklich lustig und interessant gestaltet und das Radiointerview bot genügend Stoff für Diskussionen. Schade nur, dass so wenige Zuschauer anwesend waren. Verrückt wenn man bedenkt, was mittlerweile schon möglich ist. Als zusätzliches Material bieten sich die unterschiedlichen Materialien jedoch hervorragend an. Den Unterricht ausschließlich darauf aufbauen? Nein danke! Trotzdem ist es cool zu wissen, dass man durch virtual reality zb. in die unterschiedlichsten Zeiten eintauchen kann und somit auch Dinosaurier hautnah erleben kann. Für Kinder ist dies bestimmt ein unvergessliches Erlebnis. Leistbar für jeden? Wohl kaum!
    So oder so, stimme ich euch und den anderen Kollegen zu. Möchte eine LP digitale Medien im Unterricht einsetzen, sollte sie dafür geschult sein, denn nur so kann man den Kindern auch die Nachteile der digitalen Medien und auch die Verantwortung die sie mit sich bringt aufzeigen und erklären.
    Mirjam Ikic

  2. Zu aller erst gratuliere ich euch für diesen gelungenen Radiobeitrag!
    Ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass es heutzutage bereits wichtig ist, Medienkompetenzen, den kritischen Umgang mit Informationen und Wissen über Sicherheit im Netz, über Technik und Problemlösen bereits in der Volksschule zu erlangen. Stellt sich nur die Frage wie weit das gehen soll. Programmieren zu können ist vielleicht eine spannende Sache für die Kinder, durch die sie viele auch Kompetenzen lernen, aber ich denke, dass dies eher als ein oder zweiwöchiges Projekt in der Grundstufe 2 geeignet ist und nicht über alle 4 Volksschuljahre hinweg Zeit beanspruchen sollte, da andere Medienkompetenzen, meiner Meinung nach, viel grundlegender sind und es so viele andere wichtige Dinge zu lernen gibt, die auch viel Zeit in Anspruch nehmen.
    Einen weiteren Punkt möchte ich noch erwähnen. Die 2. Säule der Schule 4.0 bilden kompetente Pädagogen, diese braucht es, damit es überhaupt erst zu den anderen Säulen kommen kann, schade nur, dass wir in unserer Lehramtsausbildung sehr wenig in diesem Bereich lernen. Ja, ich habe gehört, es gibt jetzt einen eigenen Lehrgang für Medienpädagogik und es soll bald einen Schwerpunkt in diesem Bereich geben, aber ich bin der Meinung, dass wenn digitale Kompetenzen eine Grundbildung in der Volksschule sein soll, dann sollte das pädagogische Know-how dazu auch in der Grundbildung für das Lehramtsstudium enthalten sein und nicht nur als „Schwerpunkt“ vorhanden sein.

    Verfasst von: Sophie Sandner

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