12 Jul

Whatsapp – Pros & Cons

Es gibt einige interessante Themen, das Internet betreffend, doch das Thema Whatsapp interessiert mich am meisten, da ich so gut wie alles über Whatsapp regle.

Seit es Whatsapp gibt, ist für mich vieles leichter geworden, zum Beispiel mit meinem Vater zu kommunizieren, der im Ausland lebt. Da ich ihn alle paar Jahre einmal live und sonst immer wieder mal über Skype sehe, Ist Whatsapp sehr wichtig für mich. So kann ich ihm jederzeit schreiben, mit ihm telephonieren und sogar video-telephonieren – und das ohne etwas zahlen zu müssen. Immer wenn ich irgendetwas Spannendes erlebe, oder mich etwas besonders aufregt, schreibe ich ihm und er kann (soweit es die Zeitverschiebung zulässt) sofort darauf antworten.

Zudem ist Whatsapp sehr praktisch für Planungen und Vorbereitungen – nicht nur innerhalb der Familie, sondern auch im Freundeskreis -, da alle in einer Gruppe Ideen einbringen können, Links zu Internetseiten (die Vorbereitung betreffend, z.B. Veranstaltungsort) und diskutieren beziehungsweise abstimmen können.

Bei Geburtstagen bietet es sich auch an, über Whatsapp zu gratulieren, da “Geburtstagskinder” meistens schwer beschäftigt und daher selten bis gar nicht erreichbar sind an besagtem Tag. Eine Nachricht zu lesen, geht sich zeitlich schon aus und über Whatsapp kann man viele passende Emojis dazu schicken, was die Nachricht freundlicher macht.

Auch für kleine Alltäglichkeiten ist Whatsapp netter als eine simple SMS. Will man wissen, wo jemand gerade ist, oder was es am Abend zum Essen gibt, oder man will jemandem einfach mal sagen, dass man ihn gern hat, weil man ihn nicht oft sieht, kann man alles mit Emojis verzieren. Hat man einmal wenig Zeit zum Schreiben, reichen oft überhaupt nur Emojis. Wobei man hier darauf achten muss, dass man das Schreiben – vor allem mit richtiger Rechtschreibung – nicht verlernt.

Was schlimm ist, sind sogenannte “Hater – Gruppen”, doch die gibt es nicht nur auf Whatsapp. Will jemand unbedingt über jemanden lästern und herziehen, findet er immer einen Weg – ob über SMS, Skype, Instagram, Facebook, Snapchat oder eben Whatsapp.

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12 Jul

Mobbing bei Kindern – präventive Maßnahmen

Die Broschüre „Mobbing bei Kindern und Jugendlichen / Prävention in pädagogischen Einrichtungen“, ist aufrufbar unter:
https://www.saferinternet.at/fileadmin/categorized/Materialien/KJA_Broschuere_Mobbing.pdf (aufgerufen am 10.07.18)

Diese Broschüre thematisiert Mobbing, insbesondere Cybermobbing und gibt Ansätze für präventive Maßnahmen um Mobbing in der Schule entgegenzuwirken. Zusätzlich ist ein Mobbing-Leitfaden für Eltern und Erziehungsberechtigte enthalten.

In den letzten Jahren vollzog sich ein dynamischer Prozess eines Medien- und Technologiewandels, welcher auch Auswirkungen auf die heute Gesellschaft hat. Von klein auf wächst man mit einem unzähligen medialen Angebot auf und ist tag täglich in seinem Alltag davon umgeben. Im Gegensatz zu früheren Zeiten, wo Kinder meist ihre Freizeit im Freien verbracht haben, beschränkt sich diese nun vermehrt auf den Gebrauch von  technischen Geräten.. Die Kommunikation und zwischenmenschliche Interaktion hat sich sehr verändert. Dieser Wandel begünstigt das Auftreten von Cybbermobbing-Vorfällen. Dadurch rückt die Notwendigkeit der Einführung präventiver Maßnahmen besonders im schulischen Bereich näher. Denn durch den veränderte Medienumgang in der Gesellschaft und die damit zusammenhängende ständige Präsenz von Gewalt, hat dies zunehmend Auswirkungen im Schulalltag der Kinder und Jugendlichen zur Folge.

Unter dem Mobbingbegriff versteht man eine konfliktbelastete Situation, bei der die betroffene Person einer direkten oder indirekten Form einer diskriminierenden Handlung oder Kommunikationsform ausgesetzt wird. Dabei ist das Opfer deutlich unterlegen und hilflos gegenüber den Attacken einer anderen oder mehreren Personen, die über einen längeren Zeitraum, mit der Intention einer Abgrenzung bzw. Ausstoßes aus einer Gemeinschaft, ausgeführt werden.

Folglich spricht man von Mobbing, wenn bestimmte Kriterien gegeben sind: 

  • Machtungleichgewicht – Ungleichheit der Kräfte bzw. asymmetrisches Kräfteverhältnis,
  • eine oder mehrere Personenzahl – die gewaltvolle Handlung kann von einem Täter oder von einer Gruppe ausgeübt werden,
  • der Zeitraum – die Handlung hat einen Wiederholungscharakter,
  • eine Schädigungsabsicht mit der direkte oder indirekte Form,
  • sowie das subjektive Empfinden des Opfers diskriminiert zu werden.

Der Begriff des „Cybermobbings“ ist eine ausgebaute Form des Mobbings und impliziert zusätzlich den Gebrauch von modernen Kommunikationstechnologien. Cybermobbing ist demnach Mobbing und Gewalt mittels digitaler Medien. Folglich versteht man darunter Angriffe mit einer Schädigungsabsicht, sowie mit einem Wiederholungscharakter gegen eine Person mit dem Gebrauch von digitalen Technologien, wie im Internet (zB.: soziale Netzwerke, Facebook, Chats, Emails etc.), aber auch am Handy (WhatsApp, belästigende Anrufe, SMS, Handyfotos oder Videos).

Cybermobbing ist ein Delikt und wird seit dem 1. Jänner 2016 strafrechtlich verfolgt, welches im Strafgesetzbuch § 107c StGB unter dem Titel „Fortgesetzte Belästigung im Wege einer Telekommunikation oder eines Computersystems“ angeführt ist.

Im Gegensatz zum klassischen Mobbing sind Opfer von Cybermobbing den Schikanen rund um die Uhr ausgesetzt. Über digitale Medien ist man 24 Stunden am Tag erreichbar, wodurch das Mobbing nach der Schule kein Ende findet. Somit gibt es keinen Rückzugsort für das Opfer, nicht einmal die eigenen vier Wände bieten davor Schutz. Das Ausmaß von Cybermobbing ist verheerender als beim Mobbing, da durch das Veröffentlichen im Internet ein unüberschaubares Publikum erreicht wird. Binnen kürzester Zeit, mit nur einem Klick, werden Beschimpfungen weltweit an die breite Masse verschickt. Darüber hinaus können diese Inhalte im Nachhinein nie vollständig gelöscht werden und sogar wieder an die Öffentlichkeit kommen.

Im Unterschied zum Mobbing, nimmt der Täter beim Cybermobbing oft eine anonyme Identität, durch ein falsches Profil, an. Dies senkt jegliche Hemmschwelle, denn die Reaktionen und die Betroffenheit des Opfers sind für den Täter nicht ersichtlich. Durch die Anonymität im Internet wird teilweise die Abgrenzung der Rolle des Täters und des Opfers schwer nachvollziehbar, denn auf Attacken folgen oft Gegenattacken, welche Täter zu Opfern darstellen können.

Gründe für Mobbing sind vielfältiger Art. Äußerliche Merkmale sind nur ein Teilgrund, warum eine Person zur Zielscheibe von verschiedenen Angriffen in seinem sozialen Umfeld wird. Andere Gründe dafür können u.a. Langeweile, das Abbauen von aufgestauten Aggressionen – als Entlastungsventil, Machtmissbrauch oder die Anerkennung bzw. Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Man eifert einer Person mit Mobbingattacken nach, dadurch erhofft man sich einen Anstieg des eigenen Ansehens innerhalb einer Gruppe.  Es entsteht eine Art Gruppendynamik. Man ist gefangen in einem Prozess, aus dem man sich kaum lösen kann. Die Angst dieser Gruppe, nicht mehr zugehörig zu sein oder sogar selber Opfer dieser zu werden, lässt einen aus diesem Kreislauf nicht mehr entweichen. Auch das Überspielen bzw. Abbauen von eigenen Minderwertigkeitsgefühlen zählt zu den Motiven, besonders wenn der Täter selbst Mobbingattacken zum Opfer gefallen ist.

Mobbing könnte verheerende Auswirkungen auf das Opfer haben. Angefangen von Konzentrationsstörungen, einem Leistungsabfall bzw. Verlust der Lernmotivation und der Schulverweigerung, psychosomatischen Beschwerden ( zB.: Übelkeit, Kopf- und Magenschmerzen), Appetitlosigkeit und gestörtes Essverhalten, Angstzustände, Schlafstörungen und Albträume, bis hin zur Isolation, psychischen Problemen, Depression und Selbstbeschuldigungen. In schlimmen Fällen führt Mobbing sogar zu Suizidgedanken, Suizidversuchen oder Tod durch Suizid bzw. Selbstmord.

Eine Möglichkeit Cybermobbing entgegenzuwirken ist Prävention durch Aufklärung.  Alle Motive zur Entstehung von Mobbing haben eine Gemeinsamkeit, die fehlende Empathie. Oft können Kinder oder Jugendliche die Situation nicht nachempfinden und damit nicht einschätzen, welche Folgen die Beleidigungen bei ihren Opfern auslösen können. Genau aus diesem Grund kann nie früh genug damit begonnen werden, Kinder für diese Thematik zu sensibilisieren. Kinder und Jugendliche benötigen in der digitalen Welt der Medien eine Einführung bzw. eine Aufklärung zum sicheren Umgang mit den neuen Medien, um gegen Gefahren und Risiken der virtuellen Welt gewappnet zu sein. Daher sollten Eltern, Pädagogen oder andere Vertrauenspersonen, wie z.B.: Schulsozialarbeiter oder Schulpsychologen, Aufklärungsarbeit leisten, welche Gefahren mit der Nutzung von neuen digitalen Medien einhergehen. Durch die rasante Medienentwicklung ist dies für manche Eltern eine Herausforderung und sie benötigen selber eine Orientierung beim sicheren Nutzen im Internet, um ihren Kindern einen kritischen Umgang damit zu vermitteln. Deshalb soll verstärkt von Seiten der Schuleinrichtungen medienpädagogische Arbeit geleistet werden, bei der man sich mit den Kindern mit der Thematik einer kritischen, reflexiven Mediennutzung auseinandersetzt. Nur wer informiert ist, kann mögliche Angriffe und Gefahren als solche erkennen. Kinder sollen über das Auftreten von Cybermobbing, sowie sexuellen Übergriffen aufgeklärt werden. Kinder müssen wissen, dass das Veröffentlichen von Fotos im Web mit einen Verlust der Privatsphäre einhergeht. Fotos, die einst Online gestellt wurden, verbreiten sich rasant und weltweit. Dies kann kaum rückgängig gemacht werden. Die Fotos können missbräuchlich in einem komplett anderen Zusammenhang (auch pornografisch) gebracht werden.

Für eine gewaltfreie Umgebung ist ein gutes soziales Klima an der Schule Voraussetzung. Dabei nehmen Pädagogen die zentrale Rolle bei der Verantwortung für eine positive Atmosphäre im Schulalltag ein, denn sie sind die Vorbilder für einen respektvollen Umgang miteinander. Gegenseitiger Respekt ist wohl der effektivste Weg, um nachhaltig gegen Mobbing präventiv vorzugehen. Der Pädagoge sollte ein vertrautes Verhältnis zu den Kindern aufbauen, ihnen vermitteln, eine Ansprechperson bei jeglichen Problemen zu sein, sich jedem Anliegen annehmen und offen dafür zu sein, Konfliktlösungsmöglichkeiten gemeinsam auszuarbeiten.

In der Broschüre sind hierzu einige präventive Maßnahmen angeführt wie die Stärkung der Klassengemeinschaft, aktive Pausenaufsicht, das Vorgeben von Gruppeneinteilungen, Gemeinschafts- und Rollenspiele, Partizipation ermöglichen, bei Gewalt konsequent eingreifen, einen Kummerkasten aufhängen und Experten einbeziehen.

Darüber hinaus sollte das Selbstwertgefühl der Schüler gestärkt werden durch einfache Strategien im Schulalltag, wie beispielsweise dem Kind Verantwortung übertragen, Fragen nicht kritisieren und Kreativität fördern oder gelungene Schularbeiten würdigen und anerkennen. Schutz vor Mobbing wird durch soziale Kompetenz gewährleistet. Wer seine Gefühle angemessen mitteilen kann, Empathie, Selbstbehauptung, Toleranz und Kommunikationsfähigkeit besitzt, sowie angemessen mit Konflikten umgehen kann, ist weniger von Mobbing gefährdet. Besitzt ein Kind das Gefühl der Wertschätzung von Seiten der Lehrperson, kann auch besser mit Kritik umgegangen werden. Allem voran, sollten Regeln des respektvollen Umganges miteinander in der Klasse aufgestellt werden und bei Missachtung dieser müssen die vereinbarten Konsequenzen getragen und eine Wiedergutmachen überlegt werden.

Diese Broschüre gibt meiner Meinung nach einen guten Einblick zum Thema Mobbing. Weiters werden auch einige Adressen für externe Workshops- und Fortbildungsmöglichkeiten aufgezeigt, sowie weiterführende Links und Materialien zu dieser Thematik angeführt.

Weitere Materialien zu diesem Thema: https://www.saferinternet.at/fileadmin/categorized/Materialien/Mobbing_an_Schulen_Leitfaden_BMB.pdf (10.07.18) – Mobbing an Schulen / Ein Leitfaden für die Schulgemeinschaft im Umgang mit Mobbing

Eine weitere Rezensionen zu diesem Thema:
https://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2017/11/17/rezension-der-broschuere-sex-und-gewalt-in-medien/
https://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2018/01/07/mobbing-bei-kindern-und-jugendlichen/

Rezension verfasst von: Lidia Gorski

08 Jul

Safer Internet – #Werbung?

Wer kennt es nicht: „PLAY FREE“, „Du hast gerade 10.000€ gewonnen“, „Das faszinierendste Spiel 2018“ oder „Mann macht jeden Tag ein Foto, nicht Weinen beim letzten Bild“. ALLES Werbung, Werbung einer speziellen, verlockenden Art, die dazu treiben soll auf den Link zu Klicken, sozusagen ein „Clickbait“.

Diese Werbungen können gerade für Kinder sehr verlockend sein, sind aber meist schädlich – auf die eine oder andere Art. Deswegen muss man den Kindern klar machen, dass es so etwas wie Werbung im Internet gibt, das man sogar darin Geschäfte abwickeln kann und das damit auch Risiken entstehen können.

Um die Lehrperson zu unterstützen wurde von SaferInternet.at die Broschüre „Safer Internet in der Volksschule“ veröffentlicht. In diesem Text wird eine Unterrichtseinheit vorgeschlagen, die den Kindern das Thema näherbringen soll und der Lehrperson kleine Hintergrundinformationen zukommen zu lassen. Des Weiteren werden auch weiterführende Links zur Vertiefung dort angeboten.

Das spezielle Thema „Wo ist die Werbung?“, wird meiner Meinung nach gut vertreten und deckt die Basis Informationen über Geschäftsmöglichkeiten in Apps und die potenziellen Risiken derer ab.

Weiterführend würde ich in einer anderen Einheit noch speziell auf das Thema Clickbait eingehen, da diese Themen nah beieinander liegen.

Quelle: https://www.saferinternet.at/fileadmin/categorized/Materialien/Safer_Internet_in_der_Volksschule.pdf (Seite 26,27 und 38)

Von Jakob Jilek

08 Jul

Selbstdarstellung von Mädchen und Burschen im Internet

Rezension zum Artikel „Selbstdarstellung von Mädchen und Burschen im Internet“

„Selbstdarstellung von Mädchen und Burschen im Internet“ ist ein Online-Artikel (Unterrichtsmaterial), welcher gratis von der Webseite www.saverinternet.at zur Verfügung gestellt wurde.

Welche Aspekte fallen mir auf?

Es werden sowohl Themen wie das Verhalten, die Gefahren und die (meist verzerrten) Geschlechterbilder im Internet behandelt. Ein Link zu einem Video von der Plattform „YouTube“ namens „Warum ist Selbstdarstellung im Internet wichtig? Welche Möglichkeiten gibt es? Worauf ist zu achten?“ ist ebenfalls vorhanden. Das betrachte ich als sehr positiv und hilfreich, denn es gibt kurze und inhaltsreiche Infos über das Internet.

Welchen Gesamteindruck macht der Artikel auf mich?

Der Artikel macht einen guten Gesamteindruck auf mich. Er gibt uns Lehrenden Inspiration und Denkanstöße, wie wir das riesige Thema „Internet“ mit den Kindern behandeln können und welche Frage dabei beantwortet werden sollten. Es soll den Lehrenden vermitteln, dass man alles im Internet kritisch hinterfragen sollte. Es geht vor allem auch um sensible Themen wie Mobbing im Internet. Auch der Durst nach Bestätigung auf sozialen Netzwerken (Wer hat die meisten Kommentare/Likes?) und der große Unterschied zwischen Authentizität und Inszenierung wird behandelt. Die Gefahren des Internets (Verbreitung von Nacktfotos, was einmal im Internet landet kann nie wieder gelöscht werden,…) machen auch einen Großteil des Artikels aus.

Fazit

Der Artikel umfasst wirklich ein riesiges Spektrum der Themen rund um „das Internet“. Leider werden die positiven Aspekte (z.B. Erwerb von digitalen Kompetenzen,…)  kaum oder gar nicht behandelt. Dafür sind die kritischen Themen umso umfangreicher vorhanden. In der heutigen Zeit kommt gehört das Internet zum alltägliche Leben und es ist wichtig, vor allem die junge Generation, sorgfältig über die Vorteile, aber vor allem auch über die Gefahren des World Wide Web aufzuklären.

Link zum Artikel/ Unterrichtsmaterial: file:///C:/Users/Anna-Lena/Downloads/Unterrichtsmaterial_Selbstdarstellung_Web.pdf

08 Jul

Safer Internet

Ich habe mich für das Thema  Medien und Gewalt entschieden. Dieses Thema beschäftigt mich schon lange, da ich finde, dass die Kinder damit immer früher konfrontiert werden.

Die Seite ist sehr übersichtlich und schön gestaltet. Wichtig finde ich auch, ist dass auf der ersten Seite gleich eine Definition von dem Wort „Gewalt“ angeführt wird.  Hier wird auch ganz gut erklärt, wo Gewalt am häufigsten vorkommt und welche Arten von Gewalt es gibt. Es wird auch entschieden zwischen echter und unechter Gewalt, ebenso wie sichtbarer von unsichtbarer.

Ich finde, dass diese Seite sehr nützlich ist. Gerade in Klassen, wo Gewalt öfter zum Thema wird oder vorkommt, kann man objektiv das Thema Gewalt und Medien behandeln. Diese Seite ist die optimale Hilfe um sich auch ein größeres Wissen als Lehrperson über Gewalt und Medien zu erarbeiten.

Dennoch würde ich bei einer Gruppe, wo ich weiß, dass Kinder eine Vergangenheit mit Gewalt, sei es familiärer oder anderer Gewalt, sehr vorsichtig behandeln.

 

https://www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Medien_und_Gewalt_02.pdf

08 Jul

Safer Internet: Medien und Gewalt (Rezension)

Verfasst von: Selina Hajek

Beschreibung des Unterrichtsmaterials:

Das Unterrichtsmaterial zum Thema „Medien und Gewalt: Herausforderungen in der Schule“ (abrufbar unter: https://www.saferinternet.at/fileadmin/categorized/Materialien/Medien_und_Gewalt.pdf) enthält einen umfangreichen Informationsfolder für Lehrpersonen sowie einige Übungsbeispiele zur Thematik, welche im Unterricht durchgeführt werden können.

Der Folder ist in sechs Themenbereiche untergliedert:

  1. Mediengewalt

In diesem Kapitel wird zunächst versucht, eine Definition des Begriffes „Gewalt“ zu finden, um anschließend auf Mediengewalt einzugehen.

  1. Rechtliche Grundlagen

In diesem Kapitel werden auf rechtliche Aspekte wie beispielsweise gesetzliche Bestimmungen zu Gewalt und Medien hingewiesen. Es erfolgt demnach eine umfassende Information hinsichtlich gesetzlicher Bestimmungen, welche im Notfall auch für Interventionen genutzt werden können.

  1. Prävention und Hilfe

Es wird versucht, in diesem Kapitel des Folders auf die Möglichkeiten und auch Aufgaben der Schule hinsichtlich Mediengewaltprävention hinzuweisen. Es wird beispielsweise auch angesprochen, wie Konflikte gelöst oder gar verhindert werden können und wie Gewaltverminderung in der Praxis bestmöglich umsetzbar ist.

  1. Beratungsstellen und Unterstützung

In diesem Kapitel werden wichtige Kontaktdaten von Beratungsstellen für Kinder und Jugendliche aber auch Erwachsene aufgelistet.

  1. Weiterführende Links und Materialien

In diesem Kapitel werden weitere wichtige Links und Literaturangaben gemacht, welche für das Thema „Medien und Gewalt“ von Relevanz sind.

  1. Praktische Übungen

Im letzten Kapitel werden dreizehn Übungen und Anregungen zur Thematik „Mediengewalt“ gemacht, welche von der Lehrperson im Unterricht umgesetzt werden können. Es erfolgt dabei eine Unterteilung nach drei Tätigkeitsschwerpunkten: Analysieren und Verstehen, Experimentieren und Produzieren und Beeinflussen und Manipulieren.

Folgende Übungen sind angeführt:

  • Übung 1: Mein Medientagebuch
  • Übung 2: Gewalt in Medien analysieren
  • Übung 3: Täter/in und Opfer – wer ist was?
  • Übung 4: Was darf sein? Wo sind die Grenzen?
  • Übung 5: Die Computerspiel-Tester/innen
  • Übung 6: Das „Gewaltfilm“-Konzentrat
  • Übung 7: Was mich zornig macht!
  • Übung 8: Ich hab’ Angst vor …
  • Übung 9: Video erstellen: Was darf man – was nicht?
  • Übung 10: Poetinnen und Poeten unterwegs: Poetry Slam/Spoken Word
  • Übung 11: Eltern sehen das anders! Oder: Words hurt
  • Übung 12: Anti-Gewalt-Songcontest (alias FM4-Protestsongcontest)
  • Übung 13: Eingreifen oder nicht?

 

Eigene Meinung:

Der Informationsfolder ist äußerst umfangreich und enthält eine Vielzahl an bedeutenden Informationen, welche für eine Lehrperson sicherlich von Relevanz sind. Selbst wenn die Thematik nicht explizit im Unterricht behandelt wird, ist es meines Erachtens sicherlich von Belang, sich in die Thematik einzulesen und sich beispielsweise auch hinsichtlich der rechtlichen Bestimmungen zu informieren.

Weiters bieten vor allem die Übungsbeispiele gute Anregungen zur Integration der Thematik in den Unterricht. Einige der Übungen sind meines Erachtens eher für die Grundstufe II und Sekundarstufe I, können allerdings auch für die Grundstufe I adaptiert werden. Selbst wenn das Material nicht eins zu eins übernommen wird, so bietet es dennoch gute Ideenanstöße, wie die Thematik im Unterricht behandelt werden kann.

Wichtige Links:

Der Folder ist abrufbar unter: https://www.saferinternet.at/fileadmin/categorized/Materialien/Medien_und_Gewalt.pdf

Weitere Materialien sind unter folgendem Link zu finden:

https://www.saferinternet.at/zielgruppen/lehrende/#

Eine weitere Rezension zu diesem Unterrichtsmaterial ist zu finden unter:

https://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2017/10/26/unterrichtsmaterial-medien-und-gewalt/

08 Jul

Flyer: Hass im Netz

Worum geht’s?
Der Flyer bietet Informationen für Jugendliche zum Thema „Hass im Netz“. Konkret wird das Thema „Hasspostings“ und „Fake News“ behandelt.
Die Begriffe werden zuerst genau erläutert und mit Hilfe von Beispielen den Jugendlichen erklärt.
Anschließend wird erläutert, wie das Posten von „Hasspostings“ strafbar machen kann.
Jugendliche sollen erkennen, was falsche Nachrichten sind und lernen zu reflektieren, wie man gute von schlechten Quellen filtern kann.
Es werden konkrete Tipps gegeben, wie man sich wehren kann und wie man gemeinsam den Hass im Internet bekämpfen könnte.
Auf der letzten Seite des Flyers werden Beratungsstellen genannt und dazu Links und Telefonnummern genannt.

Link zu dem Flyer: https://www.saferinternet.at/fileadmin/categorized/Materialien/Flyer_Hass_im_Netz.pdf

Persönliche Einschätzung
Der Flyer ist sehr auffällig und jugendlich gestaltet. Die Sprache ist einfach und verständlich gehalten. Vielen Jugendlichen ist nicht klar, was „Hasspostings“ überhaupt sind und was so ein Post ausrichten kann. Der Flyer ist gut strukturiert. Erst werden die Begriffe geklärt, anschließend die Konsequenzen erläutert und Lösungen zur Bekämpfung dieser „Hasspostings“ geboten.
Um diesen Thema ausreichend zu besprechen, reicht der Flyer allein nicht. Als Lehrperson muss geklärt werden, ob die Jugendlichen ein Bewusstsein für „Hass im Netz“ und „Fake News“ haben. Der Flyer kann aber unterstützen und eine Struktur vorgeben, wie denn dieses Thema besprochen werden könnte.

Verbesserungsvorschläge
Da schon Kinder in der Primarstufe das Internet nützen und sich auch schon auf sozialen Netzwerken bewegen, kann es schnell passieren, dass sie selbst Opfer eines „Hasspostings“ werden. Vor allem sehr junge Kinder, können Nachrichten nicht reflektieren und schon gar nicht die Wahrheit von „Fake News“ abgrenzen.
Speziell für diese (junge)Zielgruppe habe ich auf der Website noch nichts gefunden. Es würde sich anbieten, einen ähnlichen Flyer mit einer noch einfacheren Sprache zu verfassen.

Weitere Links zu diesem Thema:
https://www.saferinternet.at/news-detail/hasspostings-im-internet-was-sagt-das-gesetz/
Privatsphäre Leitfaden für Soziale Netzwerke 

Rezension verfasst von: Nadja Tomic

08 Jul

Ab ins Internet, aber gewusst wie! – A1 Internet Guide für Kinder

„Ab ins Internet, aber gewusst wie!“ – A1 Internet Guide für Kinder

Sicher im Internet – A1 gibt eine Leitbroschüre, um den Umgang im Internet einzuführen.

A1 erklärt den Kindern in dieser Broschüre auf einfachste Art und Weise das Internet! Es gibt Aufschluss darüber, was das Internet ist und wie es funktioniert. Hier werden den SchülerInnen die Informationen, wie zB: der Binärcode funktioniert und was es mit dem „www“ auf sich hat, in einfachsten Worten nähergebracht. Des Weiteren wird ihnen der Unterschied zwischen Hard- und Software erklärt, das heißt mit welchen Geräten (Hardware) sie ins Internet einsteigen können und welche Programme (Software) man braucht um ins Internet einsteige zu können.
Ein weiterer wichtiger Punkt wird den Kindern beigebracht! Um gezielt nach etwas zu suchen, bekommen die sie Hilfestellungen, mit welchem Schlagwort sie die besten Ergebnisse erzielen.
Wie Emails funktionieren und was der Unterschied zum handgeschriebenen Brief ist, sowie die Gefahr von Spam und was tun damit wird den SchülerInnen auf einfachste Weiße gezeigt. Auch das Chatten im Internet wird zum Thema gemacht. Hier gibt es eine Checkliste für Kindern, worauf sie bei der Auswahl der richtigen App achten sollen und auch die Emoticons werden den Kindern erklärt.
Cyber Mobbing wird auch thematisiert und die Kinder so früh wie möglich darauf aufmerksam zu machen und gibt ihnen Tipps was sie tun können, wenn sie zum Opfer werden!

Ich finde das Material sehr brauchbar, da es den Kindern in ihrer Sprache das Internet erklärt. Die Informationen sind leicht verständlich und auf den Punkt gebracht – da kann man selbst als Erwachsener noch was dazu lernen 😉

Was mir besonders gut gefällt ist, dass die Kinder aktiv sein können. So etwas mag ich sehr. Die SchülerInnen können selbst die Dinge im Internet ausprobieren und in der Broschüre finden sie immer wieder Arbeitsaufträge, die sie erledigen sollen.

Am besten kann das Programm genutzt werden, wenn man den A1 Workshop mit den Kindern besucht. Hier wird den Kindern, das Internet von Profis erklärt. Im Anschluss daran, kann man die Broschüre wahrscheinlich am besten einsetzten.

https://a1internetfueralle.at/internetschulungen/wien/location/1/start/1530482400/?no_cache=1&tx_cda1ifa_pi5%5BinfoMode%5D=5

(Workshop für die 1.-4. Schulstufe)

 

A1_Internet_Guide_for_Kids_Web (2)

07 Jul

stay online – stay safe

Worum geht es?

Dieses Plakat von der Website „Safer-Internet“ wird als Unterrichtsmaterial für Lehrende bereitgestellt. Es soll als Unterstützung für den Unterricht dienen, aber auch als Dekoration für das Klassenzimmer. Es enthält Sicherheitstipps für die Nutzung von digitalen Medien.

Die Sicherheitstipps sind:

  • Behalte persönliche Daten für Dich.
  • Frag abgebildete Personen um Erlaubnis, bevor due Fotos und Videos postest.
  • Hinterfrage Inhalte aus dem Internet kritisch.
  • Pass auf bei Gratis-Angeboten.
  • Hol dir Hilfe bei 147 Rat auf Draht.

Plakat: stay online – stay safe

Persönliche Meinung

Ich finde dieses Plakat nett gestaltet und für Kinder sicher sehr ansprechbar. Es ist in Form eines Smartphones gestaltet und nett mit Emojis verziert. Es stehen kurz und knapp viele wichtige Informationen für das Nutzen von digitalen Medien darin. Ganz alleine mit dem Plakat kann man jedoch nicht arbeiten. Die einzelnen Sicherheitstipps müssen ausführlich besprochen werden und auch mithilfe von Beispielen bildlich dargestellt werden damit die Kinder sich darunter etwas vorstellen können.

Ob dieses Plakat schon in der Volksschule Anwendung finden sollte kann diskutiert werden. In einer Hinsicht ist es immer gut Kinder auf etwas vorzubereiten das bald oder schon auf sie zugekommen ist. Andererseits stellt sich aber die Frage, ob man schon davon ausgehen kann, dass Volksschulkinder solch eine aktive Nutzung von digitalen Medien haben, dass sie schon darüber aufgeklärt werden müssen?

Weiterführende Ideen

Das Plakat kann auf jeden Fall in der Klasse aufgehängt werden. Es dient dann als Gesprächs- oder Diskussionsanlass über die Nutzung von digitalen Medien und was man dabei beachten muss. Es kann auch als Anlass dienen, über die Nutzung von digitalen Medien zu reflektieren und wie oft und für welche Dinge man sie nützt.

06 Jul

#sicheronline – ein Flyer von „Rat auf Draht“

Rezension: #sicheronline 06.07. SS18-3, Verfasst von: Timna Zipfl

Ich habe mir für diese Rezension den Flyer „#sicheronline – Schütz dich vor falschen Freunden“ ausgesucht, welcher speziell das Thema behandelt, wie mit unbekannten Personen im Internet umgegangen werden sollte.  Der Flyer stammt dabei von „Rat auf Draht“ und hat mich deshalb auch besonders angesprochen.

Beim Lesen der bereits geposteten Beiträge fällt schnell auf, dass  „Rat auf Draht“ immer wieder eine bedeutende Rolle einnimmt, auch wenn es um Informationsmaterial anderer Organisationen und Vereine geht.

Inhalt

In dem Informationsflyer geht es, wie bereits erwähnt, vorrangig darum, wie Jugendliche mit Fremden im Internet umgehen sollten – dabei steht Selbstschutz im Vordergrund. Die Leser und Leserinnen werden darüber aufgeklärt, dass nicht jede Person im Internet auch ist, wer sie oder er vorgibt zu sein. Die Zielgruppe des Informationsblattes scheinen dabei, zumindest dem Design und Bildern des Flyers nach, eher ältere Kinder bzw. Jugendliche auszumachen.

Das erste Thema das angesprochen wird, ist das der „Sextortion“ und das man auch im Umgang mit den eigenen Freunden darauf achten sollte, welche Art Bilder man verschickt.

In weiterer Folge werden Situationen dargelegt, welche uns grundsätzlich misstrauisch und damit auch vorsichtig machen sollten. Die Leser und Leserinnen des Flyers erhalten zusätzlich einige allgemein hilfreiche Ratschläge und können nachlesen, wo sie sich akute Hilfe suchen können.

Empfehlung und weiterführende Ideen

Grundsätzlich wirkt der Flyer auf mich empfehlenswert. Es werden darin sehr direkt mögliche Schwierigkeiten angesprochen, über die man im Internet stolpern kann. Diese werden dabei auch direkt genannt und in weiterer Folge erklärt. Ich persönlich halte beides für wichtig, denn egal ob sich ein/e Jugendliche/r einfach nur informieren möchte oder ob es ihm/ihr darum geht akute Hilfe zu finden – beides geht schneller, wenn das Problem beim Namen genannt wird.

Wie bereits erwähnt, bin ich mir allerdings nicht sicher, ob dieser Flyer für die Volksschule bereits verwendet werden kann. Gerade bei der Arbeit mit jüngeren Kindern ist meiner Meinung nach wichtig, Informationsmaterial zu verwenden, dass mit Bildern und Grafiken arbeitet und Informationen verständlich und einfach (aber nicht verfälscht!) darlegt. Bei einigen im Flyer vorkommenden Begriffen („Sexuelle Belästigung“)  wird beispielsweise schon davon ausgegangen, dass sie von Leser und Leserinnen verstanden werden.

Die Ratschläge und Anlaufstellen, wie sie im Flyer erwähnt werden, können aber meiner Meinung nach durchaus übernommen werden. Beispielsweise könnten einige relevante Tipps bei einer Projektarbeit zum Thema „Safer Internet“ verwendet werden.

Link/Quelle:

https://www.saferinternet.at/fileadmin/categorized/Materialien/Folder_147_RaD_Sicher_Online.pdf