06 Jul

#sicheronline – ein Flyer von „Rat auf Draht“

Rezension: #sicheronline 06.07. SS18-3, Verfasst von: Timna Zipfl

Ich habe mir für diese Rezension den Flyer „#sicheronline – Schütz dich vor falschen Freunden“ ausgesucht, welcher speziell das Thema behandelt, wie mit unbekannten Personen im Internet umgegangen werden sollte.  Der Flyer stammt dabei von „Rat auf Draht“ und hat mich deshalb auch besonders angesprochen.

Beim Lesen der bereits geposteten Beiträge fällt schnell auf, dass  „Rat auf Draht“ immer wieder eine bedeutende Rolle einnimmt, auch wenn es um Informationsmaterial anderer Organisationen und Vereine geht.

Inhalt

In dem Informationsflyer geht es, wie bereits erwähnt, vorrangig darum, wie Jugendliche mit Fremden im Internet umgehen sollten – dabei steht Selbstschutz im Vordergrund. Die Leser und Leserinnen werden darüber aufgeklärt, dass nicht jede Person im Internet auch ist, wer sie oder er vorgibt zu sein. Die Zielgruppe des Informationsblattes scheinen dabei, zumindest dem Design und Bildern des Flyers nach, eher ältere Kinder bzw. Jugendliche auszumachen.

Das erste Thema das angesprochen wird, ist das der „Sextortion“ und das man auch im Umgang mit den eigenen Freunden darauf achten sollte, welche Art Bilder man verschickt.

In weiterer Folge werden Situationen dargelegt, welche uns grundsätzlich misstrauisch und damit auch vorsichtig machen sollten. Die Leser und Leserinnen des Flyers erhalten zusätzlich einige allgemein hilfreiche Ratschläge und können nachlesen, wo sie sich akute Hilfe suchen können.

Empfehlung und weiterführende Ideen

Grundsätzlich wirkt der Flyer auf mich empfehlenswert. Es werden darin sehr direkt mögliche Schwierigkeiten angesprochen, über die man im Internet stolpern kann. Diese werden dabei auch direkt genannt und in weiterer Folge erklärt. Ich persönlich halte beides für wichtig, denn egal ob sich ein/e Jugendliche/r einfach nur informieren möchte oder ob es ihm/ihr darum geht akute Hilfe zu finden – beides geht schneller, wenn das Problem beim Namen genannt wird.

Wie bereits erwähnt, bin ich mir allerdings nicht sicher, ob dieser Flyer für die Volksschule bereits verwendet werden kann. Gerade bei der Arbeit mit jüngeren Kindern ist meiner Meinung nach wichtig, Informationsmaterial zu verwenden, dass mit Bildern und Grafiken arbeitet und Informationen verständlich und einfach (aber nicht verfälscht!) darlegt. Bei einigen im Flyer vorkommenden Begriffen („Sexuelle Belästigung“)  wird beispielsweise schon davon ausgegangen, dass sie von Leser und Leserinnen verstanden werden.

Die Ratschläge und Anlaufstellen, wie sie im Flyer erwähnt werden, können aber meiner Meinung nach durchaus übernommen werden. Beispielsweise könnten einige relevante Tipps bei einer Projektarbeit zum Thema „Safer Internet“ verwendet werden.

Link/Quelle:

https://www.saferinternet.at/fileadmin/categorized/Materialien/Folder_147_RaD_Sicher_Online.pdf 

06 Jul

Rezension zum „Einsatz von Sheeplive-Cartoons im Unterricht“

verfasst von: Natalie KRYSTL/Studentin an der PH Wien

Idee/Ziel: Verwendung von Kurztrickfilmen um auf die Gefahren und Risiken im Internet aufmerksam zu machen bzw. die Kinder darauf zu sensibilisieren.

Die Idee dahinter ist jene, den Schülerinnen und Schülern von der Volksschule bis zur Sekundarstufe I die Gefahren des Internets mit kurzen Cartoons näher zu bringen (http://www.sheeplive.eu/ ).
Es wird z. B. darauf aufmerksam gemacht, was dahinterstehen kann, wenn man in einem Chatraum angesprochen wird und die andere Person diese neue „Freundschaft“ geheim halten möchte (http://at.sheeplive.eu/fairytales/der-verheimlichte-freund).

Das Projekt wurde in der Slowakei unter dem Namen „Verantwortungsbewusstsein“ gestartet – in Österreich ist das Österreichische Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) der Kooperationspartner. Auf der Startseite findet man viele Schafe, deren Wolle die Flagge des jeweiligen Landes darstellt, welches sich beteiligt und in deren Sprache die Inhalte wiedergegeben werden.

Sämtliche Kurzvideos haben den gleichen Handlungsort sowie die selben Personen: eine Alm, einen Senner, einen naiven Schafhirten sowie Schafe und Schafböcke. Trotz des für uns vielleicht etwas ungewöhnlichen Rahmens, greifen die Cartoons die mediale Lebenswelt der Kinder auf.

In jedem Trickfilm gibt es den klassischen Konflikt zwischen Gut und Böse und am Ende immer eine Botschaft, wie man sich schützen kann (bspw. indem man nicht einfach alles glaubt, was man im Internet liest, sondern recherchiert und Seiten vergleicht, bevor man sich sofort ein Urteil bildet ohne weiter zu hinterfragen http://at.sheeplive.eu/fairytales/weisse-schafe).

Es gibt ein Methodenhandbuch (http://at.sheeplive.eu/sites/default/files/methodik_handbuch_sheeplive_cartoons.pdf), welches das Konzept und die Ziele der Seite erläutert. Man findet in diesem auch Handlungsempfehlungen und ergänzende Aktivitäten sowie weiterführende Spiele zur jeweiligen Thematik.

Die Animationsfilme dauern durchschnittlich 3 Minuten, wobei in etwa 2:40 Minuten tatsächlich die Geschichte samt der Botschaft erzählt/erklärt wird. Ist also kurz und bündig, aber dennoch sehr aussagekräftig.

Neben den Cartoons findet man auf der Homepage auch

Ich finde die Idee, die dahinter steht sehr gut – mit kurzen Animationsfilmen auf die Gefahren und Risiken aufmerksam zu machen, welche man dann gemeinsam im Unterricht weiter besprechen/analysieren kann.

Mit der Umsetzung kann ich aber nicht so viel anfangen, da mich die Cartoons nicht ansprechen. Ein Senner und ein naiver Schafhirte (die beide nur spärlich bekleidet sind) stellen meiner Meinung nach nicht wirklich Figuren dar, zu welchen der Großteil der in Österreich lebenden Kinder eine Beziehung herstellen können. Die Stimmen sind auch nicht sehr sympathisch und wirken eher unpersönlich. Und gerade in der heutigen Zeit, sind diese archetypischen Rollenverteilungen fehl am Platz (die einzig weiblichen Figuren sind jene Schafe, die ausgenutzt bzw. lächerlich gemacht werden).

Aber man kann die Cartoons heranziehen, wenn man bestimmte Themen vorbereitet, da sie eine gute Grundlage bilden, in welche Richtung man Gespräche zur jeweiligen Thematik leiten sollte.

Man kann sich gute Anregungen holen und es selbst dann besser machen – denn es muss ja hoffentlich kein Trickfilm sein, mit welchem man die Schülerinnen und Schüler dazu bringt, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen. Und falls doch, findet man online bestimmt genügend Material, sobald man weiß, in welche Richtung es gehen soll.

05 Jul

Das Handy in der Schule- Teil 1: Mit Chancen und Risiken kompetent umgehen

Der Artikel beschreibt, welche Veränderungen Handys heutzutage in den Schulen mit sich bringen und welche Funktionen das Handy für Schüler/innen mit sich bringt.

Die Broschüre wird in 10 Teilbereiche gegliedert:

  1. Exzessive Nutzung: Wann wird das Handy zu viel?
    Gibt Tipps, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Handy gelingen kann.
    Anschließendes Experiment „Schüler/innen verzichten ein bis mehrere Tage auf das Handy+ Protokollführung.
  1. Rechtliche Fragen: Was dürfen Lehrende?
    Beschreibt die Rechte von Lehrer/innen, z.B wann darf ein Handy weggenommen werden? Wann ist eine Anzeige notwendig?
  1. Verhaltensvereinbarung oder Hausordnung?
    Gibt Anregungen für eine Schulvereinbarung (Verhaltensvereinbarung wird mit den Schüler/innen gemeinsam ausgearbeitet).
  1. Elternarbeit: Wie können Eltern und Schule zusammenspielen?
    Berichtet über die Situation der Eltern, die das Handy ihrer Kinder für den Notfall unabdingbar finden, und wie gemeinsam ein konstruktiver Weg zur Zusammenarbeit von Schule und Eltern bezüglich dem „Handythema“ gestaltet werden kann.
  1. Paradigmenwechsel: Das Handy im Unterricht
    Tipps, wie Handys gut und sinnvoll in den Unterricht eingebunden werden können.
  1. Schummeln mit dem Handy: Welche Maßnahmen können helfen?
    Es werden konstruktive Lösungen aufgezeigt, ein Schummeln mit dem Handy erst gar nicht ermöglichen.
  1. Ungeeignete Inhalte: Kinder kompetent begleiten
    Es werden Tipps aufgezeigt, wie am besten reagiert werden kann, wenn unter Kinder jugendgefährdende Inhalte auf den Handys kursieren.
  1. Schüler/innen als Medienproduzent/innen
    Dieser Beitrag beschreibt, die Wichtigkeit Kinder auch über das Urheberrecht aufzuklären und verdeutlichen, dass nicht jegliche Dinge, die mit dem Handy fotografiert/gefilmt werden veröffentlicht werden dürfen.
  1. Sexting: Welche Rolle hat die Schule?
    Zeigt die Notwendigkeit mit Kindern früh über die Rolle von intimen Fotos zu sprechen.
    Es wird auch näher auf Kinderpornografie und Sextorsion eingegangen. Zusätzlich werden Tipps gegeben, wie bei einem Sexting Fall in der Schule vorgegangen werden sollte.
  1. Cyber-Mobbing: Sinnvolle Maßnahmen dagegen?
    Der Begriff Cyber Mobbing wird kurz erklärt und Möglichkeiten aufgezählt, wie die Schule bei einem Cyber-Mobbing Fall reagieren kann.

Zu jedem Hauptthema werden zusätzlich Übungen angeboten, die gemeinsam mit den Schüler/innen durchgeführt werden können.

Persönliche Einschätzung:
Ich wählte diese Broschüre, da ich finde das Thema „Handy“ in den Schulen sehr aktuell ist und auch oft viele Probleme, und Fragen in den Raum wirft. Immer wieder stelle ich mir selbst die Frage, wie würde ich als Lehrerin mit dieser Situation umgehen. Das Handy völlig verbieten? Nur teilweise einetzten? Oder immer Verwenden lassen? Grundsätzlich neige ich ja eher dazu, Handys in der Grundschule zu verbieten bzw. im Unterricht auszuschalten. Aufgrund verschiedener Ansichten, und Berichte wie auch in dieser Broschüre, denke ich aber, dass es doch auch eventuell einen anderen Weg gibt das Handy teilweise auch in den Unterricht miteinzubinden. Möglicherweise kann Handy im Unterricht auch einen Nutzen für die Kinder mit sich bringen.
Die Broschüre gibt zu diesem Thema einen sehr guten Überblick, und beschreibt viele verschiedene konstruktive Lösungen zum aktuellen meist sehr „problematischen“ Thema.
Ich finde die Broschüre sehr informativ mit wirklich nutzvollen und auch sinnvollen Tipps für Lehrer aber auch für Schüler und Eltern, die meiner Meinung nach auch gut umsetzbar sind. Auch die jeweiligen Übungen zu jedem Thema können sehr gut in der Praxis eingesetzt werden. Die Broschüre beschreibt zudem, dass in der heutigen Generation die Verwendung und Nutzung von Handys/Internet nicht einfach nur um die Kinder zu „schützen“, verboten werden kann, sondern entsprechende Maßnahmen gesetzt werden müssen und ein richtiger Umgang, eine Gefahrenaufklärung etc. gegeben werden muss.
Grundsätzlich ist das Material weiterzuempfehlen und wirklich gut gelungen.

Weitere Rezessionen: 

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2018/01/05/handy-in-der-schule/

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2018/04/22/das-handy-in-der-schule-2/

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2017/12/14/das-handy-in-der-schule/

http://podcampus.phwien.ac.at/digimed/2018/04/28/das-handy-in-der-schule-cybermobbing/

 

03 Jul

Safer Internet – „Spaß mit dem Internet und Handy“

Kurzbeschreibung

Anhand dieser Folien kann im Unterricht das Thema „Safer Internet“ sehr gut näher gebracht werden. Die Folien bieten einen guten Überblick über unterschiedliche Themengebiete, die den richtigen Umgang mit dem Internet und dem Handy betreffen, z.B. wie man mit persönlichen Daten und Passwörtern im Internet umgeht. Zunächst wird ganz allgemein erläutert, was das Internet überhaupt ist und womit man überhaupt ins Internet kommt. Auch Kosten, die bei der Nutzung des Internets anfallen können, werden hier zum Thema gemacht. Ein Themengebiet umfasst das Spielen von Onlinespielen. Auch der richtige Umgang mit WhatsApp und das Thema „Cyber-Mobbing“ wird in diesen Folien behandelt. Weiters werden Suchmaschinen angeführt, die kindgerecht sind. Diese können unter anderem im Unterricht für Recherchetätigkeiten verwendet werden.

https://www.saferinternet.at/fileadmin/categorized/Materialien/VS_Praesentation_SchuelerInnen_2017.pptx

 

Persönliche Einschätzung

Ich finde die Folien sehr geeignet, um das Thema „Safer Internet“ den Schülern und Schülerinnen näher zu bringen. Die Folien beinhalten alle wichtigen Punkte, die bei der Bearbeitung dieses Themas meiner Meinung nach wichtig sind. Sie geben der Lehrperson einen guten Überblick und helfen auch bei der Aufbereitung dieses Themas.

 

Eigene weiterführende Ideen zur Nutzung

Man könnte die Folien auch etwas abwandeln, wenn man Punkte nicht behandeln möchte oder wenn man noch Informationen hinzufügen möchte.

03 Jul

Fake News im Internet

„Nur weil etwas im Internet steht, muss es noch lange nicht stimmen. In Sozialen Netzwerken werden Fake-News und Gerüchte oft gezielt verbreitet, um Leser/innen zu verunsichern oder Stimmung für bzw. gegen bestimmte Gruppen oder Themen zu machen. Doch wie erkennt man Falschmeldungen im Internet? Zeit für eine Runde Fake-News Bingo! Alles, was Sie brauchen, ist der Newsfeed in einem Sozialen Netzwerk und diese Bingo-Karte. Viel Erfolg!“ https://www.saferinternet.at/fileadmin/categorized/Materialien/Fake-News_Bingo.pdf 3.7.2018

Beim Fake News – Bingo soll vermittelt werden, dass nicht alles was in sozialen Netzwerken verbreitet wird, der Wahrheit entspricht. Außerdem soll bewusst gemacht werden, dass manche Gerüchte gezielt verbreitet werden um Leserinnen und Leser zu verunsichern bzw. gegen bestimmte Gruppen oder Themen aufzubringen.
Das Bingo funktioniert ganz einfach. Alles was man dazu braucht ist ein Newsfeed in einem Sozialen Netzwerk und die Bingo Karte und dann kann man schon auf die Suche nach Falschmeldungen gehen und wird bestimmt schnell fündig! Wenn man fünf Felder nebeneinander, untereinander, diagonal oder die vier Ecken ankreuzen kann, hat man BINGO!

Eigene Meinung:

Ich habe das Fake News – Bingo ausgewählt, weil es sich total lächerlich angehört hat und mir dadurch nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte. Es ist bestimmt eine interessante Idee und die Sätze die Falschmeldungen einleiten, stimmen durchaus oft mit denen auf der Bingo Karte überein. Da es ein Spiel ist, macht es – sollte man es in der Schule tatsächlich ausprobieren – den Schülerinnen und Schülern bestimmt auch Spaß und zudem lernen sie, dass man nicht alles glauben soll, nur weil es irgendwo geschrieben steht und hinterfragen die Hintergründe oder recherchieren nach Quellen zu den Behauptungen.
Empfehlen würde ich es ab der zweiten oder dritten Klasse NMS, da die Schülerinnen und Schüler davor (hoffentlich) noch keinen Account in sozialen Netzwerken haben (wobei das bestimmt auch mit gewissen Zeitungen funktioniert) bzw. eventuell auch noch ein wenig zu jung sind um es zu verstehen.
An sich finde ich die Idee, wie bereits erwähnt, nicht schlecht, allerdings finde ich die Erklärungen etwas dürftig und man sollte sich im Vorfeld damit (= Falschmeldungen, soll ich alles glauben was ich lese, usw.…) beschäftigen oder falls man es als Einstieg macht, danach näher darauf eingehen.

02 Jul

Rezension „Jugendliche Bilderwelten“ – Mit Fotos und Videos im Netz kompetent umgehen

Safer Internet Broschüre: https://www.saferinternet.at/fileadmin/categorized/Materialien/Jugendliche_Bilderwelten_WEB.pdf

Rezension „Jugendliche Bilderwelten“ – Mit Fotos und Videos im Netz kompetent umgehen

In der Broschüre werden vier wichtige Themenbereiche näher behandelt:

1. Bilder vs. Realität: Fotos werden oft bearbeitet und spiegeln nicht immer die Realität wieder. Es ist wichtig sich dessen bewusst zu sein, um sich nicht so leicht täuschen zu lassen. In der Werbung, auf Sozialen Netzwerken, aber auch in politischer Berichterstattung wird Bildbearbeitung eingesetzt. Durch sogenannte Hoaxes werden Falschmeldungen im Internet verbreitet. Um die Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, können gezielt bearbeitete Fotos gesucht und besprochen werden.

2. Bildkommunikation richtig interpretieren: Bilder sind ein wichtiges Mittel der Kommunikation geworden. Besonders für Jugendliche, die sich immer mehr über Emojis ausdrücken. Es kann so aber auch immer leicht zu Missverständnissen kommen. Mit den Schülerinnen und Schülern können konkrete Beispiele für solche Missverständnisse gesucht und eruiert werden.

3. Bilder im Unterricht einsetzen: Bilder können im Unterricht von großem Nutzen sein. Sie dienen häufig als Anschauungsmaterial. Doch Bilder richtig interpretieren zu können, muss gelernt sein und muss daher geübt werden. Infografiken zum Beispiel helfen dabei, komplexe Sachzusammenhänge vereinfacht darzustellen. Solche Grafiken können auch von Schülerinnen und Schülern erstellt werden und zum Beispiel als Vorbereitung auf einen Test dienen.

4. Rechtliche Situation kennen: Bei der Veröffentlichung von Bildern muss man bestimmte Rechte einhalten. Unter Umständen sind Bilder urheberechtlich geschützt und dürfen deswegen nicht veröffentlicht werden. Außerdem muss man das Recht am eigenen Bild beachten, das besagt, dass das Bild einer Person nur dann veröffentlicht werden darf, wenn diese zustimmt. Das gilt vor allem für unvorteilhafte Aufnahmen. Vielen Schülerinnen und Schüler wissen nicht über diese Gesetze Bescheid und müssen aufgeklärt werden.

Persönliche Einschätzung: Das Thema ist momentan hoch aktuell, daher finde ich es sehr wichtig, sich damit zu beschäftigen. Die Broschüre gibt einen guten Überblick über die relevanten Themenbereiche. Die Inhalte werden übersichtlich dargestellt und sind informativ aufbereitet. Es sind wichtige Sachinformationen enthalten, die Lehrenden helfen können, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Zusätzlich werden Tipps und praktische Übungen für den Einsatz im Unterricht angeboten.
Die Materialen sind zwar eher für Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe angedacht, ich denke aber, dass dieses Thema bereits in der Volksschule relevant ist. Je früher man beginnt Kinder zu sensibilisieren, desto besser kann man sie erreichen. Die praktischen Übungen, die in der Broschüre vorgestellt werden, können auch an die Volksschule angepasst werden.

weitere Rezensionen: Auch in anderen Rezensionen wird das Material als gut bewertet.

Jugendliche Bilderwelten im Internet. Mit Fotos & Videos im Netz kompetent umgehen.

Jugendliche Bilderwelten im Internet. Mit Fotos und Videos im Netz kompetent umgehen