09 Nov

Schule 4.0- Wo geht die Reise hin?

Jänner 2017: Das Bundesministerium für Bildung präsentiert ein vier Säulen Modell für die Vermittlung digitaler Medienbildung in Schulen. Es wurden umfassende Aus- und Weiterbildungen, Geräteausstattung und Unterstützung für LehrerInnen durch eine Eduthek (Plattform) angekündigt. Digitale Grundbildung soll in die Lehrpläne ab der Volksschule verankert werden. Die Vermittlung der Medienkompetenz ist wichtig für die Bildung des Menschen in einer modernen Wissens- und Informationsgesellschaft und fördert die Kritikfähigkeit bei der Nutzung von und der Gestaltung mit Medien.

Globale Trends

Der international anerkannte NMC Horizon Report identifiziert und beschreibt wichtige Technologieentwicklungen, die zukünftig weltweit großen Einfluss auf die Technologieplanung und Entscheidungsfindung im Bildungsbereich haben werden. Die Ausgabe 2017 für die Primar- und Sekundarstufe (K-12) stellt sechs Schlüsseltrends vor, die sich wahrscheinlich innerhalb der kommenden fünf Jahre (2017-2021) durchsetzen werden:

Trend 1: Beförderung von Innovationskulturen

Der Trend in Schulen geht immer weiter in die Richtung des Schüler- zentierten Lernens, wobei es um den Erwerb von kritischem Denken in alltäglichen Situationen geht. Unternehmertum, Zusammenarbeit, projektbasiertes Lernen und Kreativität sind Kennzeichen dieses Trends. Regierungs-, Schul- und NGO-Führer, gelten als Vorreiter für effektive, neue Modelle. Viele dieser aufkommenden Modelle wurzeln in Prinzipien, die die Charakterentwicklung, das Streben unterstützen und die Lernenden dazu ermutigen, hart an ihren Zielen zu arbeiten und ihre Ideen zu verwirklichen. Dazu müssen sowohl Schüler als auch Lehrer mit den Denkweisen und Werkzeugen ausgestattet sein, um Impulse für einen echten Fortschritt zu setzen.

Trend 2: Vertiefende Lernansätze

In der Ausbildung der Primar- und Sekundarstufe wird der Schwerpunkt auf tiefer gehende Lernansätze gelegt, die die Schüler zum kritischen Denken, zur Problemlösung, zur Zusammenarbeit und zum selbstgesteuerten Lernen anregen. Schüler sollen verstehen können, wie vorhandenes Wissen und neue Fähigkeiten in das alltägliche Leben eingebunden werden können. Wird das Lernen vom passiven zum aktiven Lernen verlagert, liegt der Fokus auf problemorientiertem, projektbasiertem, auf Herausforderung basierendem und auf Fragen basierendem Lernen. Diese Arten des Lernens fördern die kreative und die aktive Umsetzung von Lösungen.

Trend 3: Das Messen von „Lernen“

Verschiedenste Werkzeuge zur Beurteilung von Schulreife, Lernfortschritt und Kompetenzerwerb werden getestet und evaluiert. Die Datengewinnungsprogramme sollen die Lehrer bei der Unterrichtsplanung unterstützen. Zu diesem Trend gehören auch Versuche innovative Wege zu finden um Soft Skills wie Kreativität und Teamfähigkeit zu messen.

Trend 4: Neue Lernumgebungen

Traditionelle Klassenzimmer verändern sich hin zu „active learning spaces“. Diese neuen Lernumgebungen sind modular, vielseitig und flexibel (z. B. mobile Möbel für alternative Sitzmöglichkeiten). Es geht um verbessertes Lernen durch mehr Wohlbefinden der Schüler.

Trend 5: Programmierkenntnisse

Viele Pädagogen glauben, dass Programmierkenntnisse Kindern helfen zu verstehen, wie Computer funktionieren, ihre Gedanken zu  strukturieren, kritisch zu denken und in der zunehmend digitalen Arbeitswelt erfolgreich zu sein. Befürworter plädieren für die Aufnahme in das Curriculum für die Primar- und Sekundarstufe.

Trend 6: STEAM Learning

In den letzten Jahren wurde verstärkt versucht die Bereiche Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurswissenschaften und Mathematik (STEM-Fächer) in Curricula und Lehrplänen unterzubringen. Gemeinsam mit A für Kunst+, als wichtiger Beitrag für die Entwicklung von kritischem Denken und Kreativität entstand daraus die STEAM-Lernbewegung. Fächerübergreifende, integrative Projekte führen die Schülerinnen und Schüler an die reale Welt heran. Die Schüler starten mit einem fächerübergreifenden Thema, finden Fragen und kreative Lösungswege.

Quellen:

https://oefeb.at/fileadmin/Medienpaedagogik/Stellungnahme_Oefeb_mep_schule4-0.pdf (Zugriff, am 02.11.2018)

https://www.google.com/search?q=schule+4.0+4+s%C3%A4ulen&client=firefox-b-ab&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjFpuT8t9jeAhXPGewKHQVBCvUQ_AUIDigB#imgrc=s_TOuF_i28X4aM: (Zugriff, am 02.11.2018)

Seminarblog von: Anahi Chisté, Pernille Nevhage- Eliasson, Jasmine Kiessling, Jennifer Obermayr und Monika Rodan

12 Gedanken zu „Schule 4.0- Wo geht die Reise hin?

  1. Die Digitalisierung wird im Bildungsbereich immer mehr präsent. Auch in der Volksschule nimmt die Digitalisierung immer mehr Platz ein. Angefangen von Vision, Klassenbuch usw. bis hin zu kleinen Robotern, wie der Beebot, wird auch in der Primarstufe mit neuen Medien und Techniken gearbeitet.

    Ich, als angehende Lehrperson, muss auch im Bereich Medienpädagogik Expertise aufweisen, da die Gesellschaft immer mehr abhängig von der Digitalisierung wird.
    Einen Tag ohne das Kontrollieren meiner E-Mails ist nun unvorstellbar.

    Besonders interessant fand ich den 4 Trend: Neue Lernumgebungen

    Traditionelle Klassenzimmer verändern sich: „active learning spaces“.
    Spannend empfand ich das Konzept mit den mobilen Möbeln, welche für vielseitige und alternative Sitzmöglichkeiten sorgen. Wenn man an ein Klassenzimmer denkt hat man oft das Bild einer Lehrperson neben der Tafel im Kopf und die Kinder sitzen an ihren Tischen in Reihen. Durch diesen Trend wird alles verändert und gibt der Lernatmosphäre viel Offenheit. Auch die Gestaltung des Klassenzimmers kann sich dadurch komplett ändern.

    Zum 5 Trend: Programmierkenntnisse

    Ich sehe das ein bisschen kritisch. Ich denke nicht, dass Programmierkenntnisse dazu verhilft ihre Gedanken zu strukturieren und kritisch zu denken. Vielmehr fungiert man als eine Art Maschine, welche den Computer versteht. Allerdings ist die digitale Arbeitswelt sehr groß und wird bestimmt noch größer. Durch diesen Wachstum werden Programmierkenntnisse wichtig. Das kritische Denken muss selbst erlernt werden.

    • Dieses Kommentar fasst auch sehr gut meine Meinung zu dem Thema zusammen. Digitalisierung und die damit einhergehende Medienkompetenz wird immer wichtiger in unserem Leben und ist eigentlich gar nicht mehr wegzudenken.
      Im letzten Punkt zum Thema Programmieren muss ich aber widersprechen. Ich denke, dass Programmierkenntnisse sehr wohl zum Strukturieren und kritisch Denken verleiten und dies auch dadurch gelernt wird. Wenn man etwas programmiert, muss man sehr strukturiert vorgehen und vieles hinterfragen. Funktioniert der Code nicht oder fehlerhaft muss durch analytische Verfahren die Fehlerquelle gefunden und ausgebessert werden. Dadurch können auch die Gedanken eines Menschen strukturerter und das kritische Denken angeregt werden. Programmieren ist eine sehr komplexe Sache, die aber durch einige Spiele für Kinder vereinfacht dargestellt wird. In Finnland zum Beispiel verwenden sie ein Brettspiel in der Schule, bei dem man mit Karten ein Programm „schreiben“ muss, das die Spielfigur dann gehen darf. Dadurch lernen die Kinder voraus zu denken und ihren Spielzug zu strukturieren.

      Das Spiel heißt Robogem (http://robogemgame.com/)

  2. Die Digitalisierung in der Grundschule nimmt immer mehr zu und ist wichtig sowohl für die Kinder, als auch für das Lehrpersonal um immer am neuesten Stand zu sein. Wir befinden uns in einem Zeitalter in dem Medienpädagogik präsenter wird. Dazu bietet das Bundesministerium Fortbildungen und Weiterbildungen zur Vermittlung digitaler Medien im Unterricht an. Dieses Angebot finde ich durchaus hilfreich, besonders für Lehrpersonen der älteren Generation, die sich nicht besonders gut mit den Digitalen Medien auskennen. Wir haben es zum Glück in diesem Bereich etwas leichter, jedoch wissen wir bei weitem noch nicht alles, was man zur Vermittlung in der Grundschule wissen muss.
    Die globalen Trends helfen dabei bei der Technologieentwicklung.
    Zu allererst ist die Beförderung von Innovtionskulturen von großer Bedeutung. Sowohl Kinder, sowie auch die Lehrkräfte. Die Schüler und Schülerinnen sollen immer mehr zum Problemlöser, selbstständigen Denken und selbstgesteuerten Lernen angeregt werden. Dabei ist die Digitalisierung eine große Hilfe. Auch bei der Beurteilung unterstützen Datengewinnungsprogramme die Lehrpersonen bei ihrer Arbeit. Besonders toll finde ich „active learning spaces“. Diese Lernumgebung ist viel flexibler und vielseitiger, als das gewohnte Klassenzimmer und die Kinder, aber auch das Lehrpersonal fühlt sich darin wohler. Dadurch kann auch das Lernen besser und effektiver stattfinden. Auch die STEAM-Lernbewegung ist ein positiver Aspekt der Digitalisierung des Unterrichts. Sie fördert kritisches Denken und Kreativität. Die Kinder können fächerübergreifende Themen finden, dazu Fragen stellen und passende Lösungswege finden.

    Ich bin ein Befürworter der Digitalisierung im Unterricht und in der Schule, da es die Arbeit von uns Lehrer und Lehrerinnen, aber auch der Schüler und Schülerinnen enorm erleichtert. Außerdem bin ich der Meinung, dass man mit der Zeit gehen und sich dementsprechend weiterentwickeln muss.

  3. Die globalen Trends bekommen im Bildungssystem einen immer höheren Stellenwert. Vor allem die vertiefenden Lernansätze empfinde ich als sehr sinnvoll. Man führt die Schülerinnen und Schüler immer mehr hin zur Problemlösekompetenz. Die Lehrenden sollen ihr vorhandenes Wissen und neu erlernte Fähigkeiten in das alltägliche Leben einbeziehen. Der Weg führt weg vom passiven Lernen hin zum aktiven Lernen.
    Ich finde diesen Ansatz enorm wichtig, denn ich hatte im Gymnasium oft das Gefühl, dass ich einige Dinge „umsonst“ lerne. Mir hat oft der Bezug zu meiner (zukünftigen) Lebenswelt gefehlt.
    Auch die neuen Lernumgebungen („active learning spaces“) sind wirklich sinnvoll um den Schülerinnen und Schülern eine angenehme Lernatmosphäre zu bieten. Die alternativen Sitzmöglichkeiten bieten den Kindern vielfältige Möglichkeiten. Dadurch kann die Lernbereitschaft und Aufnahmefähigkeiten gesteigert werden.
    Programmierkenntnisse sind auch ein großes Thema in den globalen Trends. Es geht darum, dass sich die Lernenden vertraut mit der digitalen Welt machen. Ich finde das sehr wichtig, denn die Kinder werden in ihrer zukünftigen Arbeitswelt nicht mehr ohne Computerkenntnisse zurechtkommen.

    • Liebe Anna, ich finde sehr interessant – und wichtig – was du hier schreibst, vor allem in Bezug auf den wahrgenommenen Wert, den SuS im Zusammenhang mit dem in der Schule erworbenen Wissen haben. Wie du dabei schon ansprichst, kann man hierbei gut mit einer Förderung aktiven Lernens ansetzen.
      Ich denke aber auch, dass hier ebenso der dritte beschriebene Trend stark mitspielt (Trend 3: Das Messen von „Lernen“). Bei diesem geht es unter anderem darum, auch die sogenannten „Soft-Skills“ wie Kreativittät in Benotungen einfließen zu lassen. Meiner Meinung nach liegt hierin das Potential SuS zu vermitteln, dass eben nicht nur rein auswendig gelerntes Faktenwissen von Bedeutung ist.

  4. Die Verwendung von digitalen Medien im Unterricht sollte begleitend erfolgen, zusätzlich dazu wie die Eltern ihre Kinder zu Hause an das Internet heranführen. In der Klasse lernen sie, wie man Informationen aufbereitet und verwendet. Das, so denke ich, ist wichtig für die Zukunft von morgen.
    Der Aspekt, dass digitale Medien sich den individuellen Leistungen der Schülerinnen und Schüler anpassen können ist meiner Meinung nach ein Vorteil für das Bildungssystem. Es wirkt unterstützend und erleichtert den Bereich der Differenzierung.

    Weiters wage ich es zu behaupten, dass es für viele „Langzeit-Lehrpersonen“ sehr fordernd sein muss, sich mit der Technik von heute auseinanderzusetzen. Wenn man bis jetzt die Arbeit mit der modernen Technologie größtenteils vermieden oder nicht gebraucht hat und die eigenen Schülerinnen und Schüler mehr Kompetenzen auf diesem Gebiet aufweisen, bringt dies sicherlich viele Zweifel mit sich und bereitet so den Betroffenen Kopfschmerzen.

    Zur Präsentation möchte ich noch folgende Kommentare abgeben:
    Es ist euch gelungen ein sehr komplexes Thema gut strukturiert, interessant und verständlich vorzustellen. Ihr habt euch mit der Materie gut auseinandergesetzt, wichtige und mir noch unbekannte Aspekte beleuchtet und Begriffe ausführlich geklärt.
    Ich werde mich auf jeden Fall noch näher mit der Thematik „Schule 4.0“ beschäftigen. Es ist ein wichtiger Schwerpunkt der Bildung geworden und wird uns Lehrpersonen immer wieder im Schulalltag begegnen.

  5. Ich finde, dass das die Zukunft von morgen ist. Ich finde diese Thematik sehr interessant und wichtig, denn die Schüler und Schülerinnen werden in ihrer zukünftigen Schulausbildung nicht mehr ohne Computerkenntnisse zurechtkommen.(wie im Arbeitsleben später auch)
    Hier muss ich Jaqueline Recht geben: „Der Aspekt, dass digitale Medien sich den individuellen Leistungen der Schülerinnen und Schüler anpassen können ist meiner Meinung nach ein Vorteil für das Bildungssystem. Es wirkt unterstützend und erleichtert den Bereich der Differenzierung.“
    Besonders interessant für mich waren die Themen Lernumgebung und STEAM- Learning. Ich finde ihr habt die Präsentation sehr anschaulich und interessant gestaltet.

  6. Ich finde, dass dies eine sehr interessante Thematik ist, die gerade für uns als zukünftige Lehrpersonen von großer Bedeutung ist, da wir selber damit konfrontiert sein werden.
    Auch für die Schülerinnen und Schüler denke ich, ist diese Thematik wichtig. Denn Medien und Medienkonsum sind aus dem heutigen Alltag kaum wegzudenken. besonders wichtig finde ich daher, dass die Schülerinnen und Schüler den richtigen Umgang mit den Medien lernen.
    An dem Modell finde ich gut, dass es in 4 Bereiche aufgeteilt ist und somit alle Bereiche/ Teilnehmer einbezieht.
    Denn es benötigt alle Akteure, um eine Veränderung zu bewirken. Die Ausbildung der Pädagoginnen und Pädagogen ist genauso wichtig, wie die digitalen Lernmaterialien und die Ausstattung der Schule.
    Zugunsten der Schülerinnen und Schüler und deren Ausbildung müssen meiner Meinung nach in allen drei Bereichen Veränderungen vorgenommen werden.

  7. Digitalisierung mit Verbindung Schule ist schon im vollen Gange. Wir, zukünftigen Lehrpersonen, haben die Aufgabe unsere Schüler und Schülerinnen, nicht nur vertraut damit zu machen, sondern auch über mögliche Risiken aufzuklären.
    Ich halte es für essential, dass digitale Medien, in welcher Form auch immer, Raum und Platz im Unterricht bekommen und ehrlicher Weise, vereinfacht das unsere Arbeit ja auch gewissermaßen, denn soviel Wissen, welche das Netz bietet, kann ein Mensch nie und nimmer besitzen.
    Bei dem Thema „Programmierkenntnisse“ frage ich mich etwas, wie weit man da in die Tiefe gehen soll, denn ich empfinde es nicht für sinnvoll, dass wir die Kinder mit technischen Know-How vollstopfen, immerhin ist ja jetzt der Lehrplan schon sehr dicht.

  8. Ich finde, dass Computerkenntnisse in der jetzigen Zeit ein wichtige Punkt sind. Jeder braucht ein gewisses Computer „Know-how“, sei es um sich für einen Job zu bewerben oder seine Finanzen mithilfe eines E-Bank Accounts im Blick zu haben. Genau deswegen, sollten wir auch in dem jetzige Schulsystem ein bisschen mehr mit Computer Unterstützung arbeiten. Dies allerdings ist leichter gesagt als getan, denn dafür braucht jede Schule bzw. jede Klasse zumindest einen Modernen Computer oder Laptop (sehr wenige Leute verwenden wirklich noch Computer). Auch die Lehrpersonen sollten eine gewisse Kenntnis haben und in diesem Bereich geschult werden. Denn selbst die Professoren an der PH haben teilweise keine Ahnung wie man mit den Smart Boards oder Computer umgeht, und wenn man es nicht richtig nutzen kann ist es meiner Meinung nach, verschwendetet Geld.

  9. Meiner Meinung ist das ein sehr interessantes und vor allem wichtiges Thema!
    Gerade für die zukünftigen Lehrpersonen ist es von großer Bedeutung, sich damit auseinander zu setzen.
    Medien und auch der Medienkonsum ist für Schüler und Schülerinnen eine sehr relevante Thematik, daher ist es sehr wichtig, dass diese den richtigen Umgang mit den Medien kennenlernen!
    Traditionelle Klassenzimmer verändern sich hin zu „active learning spaces“.
    Es geht um verbessertes Lernen durch mehr Wohlbefinden der Schüler.
    Das Modell ist in 4 Bereiche gegliedert und daher alle Teilnehmer mit einbezogen.
    Im Großen und Ganzen ist es in der Schule sehr wichtig, dass sich sowohl Kinder als auch Lehrer genügend mit diesem Thema auseinander setzen, und sich über Computerkenntnisse genügend auszukennen.

  10. Es gibt eine sehr starke Zunahme der Kurzsichtigkeit bei Kindern. In einem Seminar über visuelle Schwäche habe ich gehört, dass in Asien aktuell schon 70 bis 80% der Kinder und Jugendlichen an Kurzsichtigkeit leiden und bei uns erwartet man, dass 2030 etwa 50% der Kinder kurzsichtig sein werden. Der Grund dafür ist ein Übermaß an Naharbeit. Dadurch wächst der Augapfel mehr als vorgesehen. Den Kindern fehlt die Abwechslung zwischen Nahsicht und Fernsicht. Starke Kurzsichtigkeit erhöht das Risiko später an einer ernsthaften Augenerkrankung zu erkranken. Als Möglichkeiten diese Kurzsichtigkeit vorzubeugen wurden einerseits genannt, die Kinder täglich mindestens 2 Stunden hinauszuschicken und auch die Arbeit mit einer Tafel im Klassenzimmer. Bei beiden Empfehlungen wechseln die Kinder häufig zwischen Nahsicht und Fernsicht.
    Ich glaube, ein zunehmender Einsatz von digitalen Medien, Tablets und Computer im Unterricht arbeitet genau in die entgegengesetzte Richtung. Der Unterricht wird individueller, aber es kommt dadurch auch zu mehr Einzelarbeit und mehr Naharbeit.

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