30 Dez

Saferinternet, Kurzzusammenfassung

Die Website Saferinternet bietet für Eltern, Lehrende, Jugendliche und Senioren bzw. Seniorinnen einen wunderbaren Überblick rund um die Nutzung des Internets und anderer Medien.

Für Lehrende
In der Kategorie Lehrende können Lehrpersonen unter Tools verschiedene Workshops zum Thema Medien und Medienkompetenz. Unter den FAQS finden sich soziale Themen im schulischen Kontext (Mobbing, Netzwerke, Umgang mit dem Internet et cetera)

Für Eltern
In der Kategorie Eltern können Erziehungsberechtigte durch die FAQs ihre eigenen Wissenlücken über Internet- und Mediennutzung füllen. Hilfreiche Links zu Ratgebern findet man unter Materialien.

Für Kinder und Jugendliche
In der Kategorie Jugendliche stehen unter Materialien Flyer zu verschiedensten Themen zum Download verfügbar. Diese fassen kompakt die Situatoion

Für Senioren und Seniorinnen 
In der Kategorie Senior/innen sind unter Tools kostenlose und verlässliche Beratungsservices zu finden, beispielsweise Internet Ombusmann.

Weitere Funktionen
In jeder der oben genannten Kategorie findet sich der Button News. Kurze Artikel rund um Aktuelles in der Medienwelt werden diskutiert und aufgeklärt. Außerdem stehen kostenlos zum Download wissenschaftliche Studien zur Verfügung, falls man sich in die Thematik Saferinternet vertiefen möchte.

Persönliche Bewertung
Meiner Meinung eine sehr übersichtliche und hilfreiche Website, die sich an jegliches Publikum richtet! 
10 / 10

30 Dez

Lese!(sozialisation)

Lesen
Die Relevanz früher Lesekonfrontation ist bekannt. Lesesozialisation sollte bereits zu Hause beginnen: Vorlesen, Bilderbuchbetrachtung und Neugierweckung für Bücher (und andere Medien) prägen die Entwicklung jedes Kindes.

Schulsituation 
Im schulischen Kontext ist dies leichter gesagt als getan. Manche Kinder kommen erst in der Primarstufe mit Lesen in Berührung. Lesemotivation zu wecken und aufrechterhalten ist eine große Herausforderung, sei es, weil die Schüler und Schülerinnen keinen (positiven) Bezug zur Literatur haben oder weil das „klassische“ Lesen und Vorlesen keinen Anklang finden.

Eine neue Idee zur Steigerung der Lesemotivation
Um Lesefreude zu wecken, können Leseaufgaben mit Spielen verknüpft werden. Ein Beispiel, welches Katharina Portugal in ihrem Artikel bringt, ist das Lese-Escape-The-Room. In Gruppen werden Schlösser geknackt, dabei werden Leseaufgaben mit Hilfe von Hinweisschildern, Bildern et cetera gelöst.
 Da das Spiel sowohl Bewegung, als auch Wettstreit und Abwechslung mitbringt, ist die Tendenz zu einer intensiven und freudigen Auseinandersetzung gegeben.  Gleichzeitig findet eine spielerisvche Literaturvermittlung statt. 

27 Dez

Happylab

Am 6.Dezember hab ich das Happylab besucht. Es ist eine sehr interessante Werkstatt wo die Kinder sehr viele Möglichkeiten haben ihre Gedanken und Vorstellungen in Wirklichkeit umzusetzen. Es arbeiten rund 2000 Mitarbeiter im Happylab und es hat in Österreich 2 Standorte (Wien, Salzburg). Man kann die Vorteile der Werkstatt nutzen indem man Mitglied wird und einen monatlichen Beitrag 9€ zahlt. Es gibt ebenso jeden Mittwoch die Möglichkeit eine gratis Einschulung zu machen.

Das Happylab ist eine offene Werkstatt mit einem 3D-Drucker, Laser Cutter, CNC-Fräse, Schneideplotter und Elektronikarbeitsplatz. Die Werkstatt bietet den Kindern sehr viele Möglichkeiten an ihre Kreativität einzusetzen. Hierzu benötigen die Kinder kein Vorwissen. Die Kinder werden in den Workshops von den Mitarbeitern eingeschult und können sofort im Happylab arbeiten. Somit bekommen sie das nötige Know-How und können während den Workshops immer auf die Hilfe der Mitarbeiter zurückgreifen.

Workshops für Kinder:

Zeit Programm
Mittwoch, 09.01.2019 – 20:00 Lasercutter Einschulung / Happylab Wien (kostenlos)
Donnerstag, 10.01.2019 – 17:00 & 18:00 Tiefziehgerät Einschulung / Happylab Wien (kostenlos) Stammtisch / Happylab Wien (kostenlos)
Mittwoch, 16.01.2019 – 20:00 CNC Fräse Einschulung / Happylab Wien (kostenlos)
Freitag, 18.01.2019 – 14:00 Packaging Design: Create the perfect packaging for your product / Happylab Wien (kostenlos, Anmeldung erforderlich)
Mittwoch, 23.01.2019 – 20:00 Schneidplotter Einschulung / Happylab Wien (kostenlos)

Meiner Meinung nach ist Happylab eine sehr abwechslungsreiche und für die Kinder sicher sehr interessante Werkstatt. Hier können die Kinder beispielsweise die 3D Objekte über die sie in Mathematik lernen (Pyramide, Quader etc.) mithilfe von 3D Drucker selber herstellen. Somit entsteht ein learning by doing Umfeld und die Kinder haben Spaß dabei. Ich denke, dass Happylab den Kindern sehr viel bieten kann.

27 Dez

Künstliche Intelligenz – eine Begriffsdefinition

Intelligenz kann man nicht eindeutig definieren. Im Allgemeinen versteht man darunter die „Fähigkeit des Menschen, abstrakt und vernünftig zu denken und daraus zweckvolles Handeln abzuleiten“. https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/intelligenz/7263

Darunter fällt einerseits die “gesamte geistige Leistungsfähigkeit eines Menschen“, sowie “das logische Schlussfolgern, die Verarbeitungsgeschwindigkeit von Informationen, die Konzentration, das Lernvermögen, die Merkfähigkeit oder auch das Arbeitsgedächtnis“, die man unter der fluiden Intelligenz zusammenfassen kann, und andererseits ist mit Intelligenz auch die sinnvolle Anwendung von verschiedenen Fähigkeiten gemeint (kristalline Intelligenz). https://www.neuronation.de/intelligenz/definition-der-intelligenz-was-ist-das-eigentlich

Unter Emotionaler Intelligenz (EI) wird die Fähigkeit verstanden, Gefühle (bei sich und anderen) und menschliche Beziehungen richtig einschätzen und entsprechend handeln zu können. Emotionale Intelligenz ist notwendig für zwischenmenschliche Beziehungen und spielt deswegen auch eine große Rolle im Berufsleben. Der Psychologe D. Goleman unterschied vier verschiedene Kompetenzbereiche[:

  • Selbstwahrnehmung (self-awareness): Wahrnehmen und Verstehen der eigenen Gefühle
  • Selbstmanagement: Kontrolle der eigenen Gefühle und Handlungen
  • Einfühlungsvermögen (social awareness, empathy): Wahrnehmen und Verstehen von Gefühlen und Beziehungen anderer
  • Beziehungsmanagement (relationship management): Verstehen und Beeinflussen von zwischenmenschlichen Beziehungen

In der aktuellen Forschung werden drei Modelle der Emotionalen Intelligenz unterschieden: die erlernbare Fähigkeit (Ability EI), die grundlegende Eigenschaft (Trait EI) und die Mischung von Motivation, Fähigkeiten und Persönlichkeitseigenschaften (Mixed EI).https://www.psychomeda.de/lexikon/emotionale-intelligenz.html


Besonders spannend ist in diesem Zusammenhang die Auseinandersetzung mit dem Begriff der Empathie. https://www.meinplan.at/blog/empathie-4-tipps-um-besser-zu-kommunizieren-311

KI befasst sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens. Man versteht darunter eine Software, die in der Lage ist, menschliche Intelligenz zumindest teilweise nachzuahmen. http://www.iicm.edu/greif/node5.html

Im Grunde genommen ist KI demnach ein Code. Schwache KI ist die, die auf ein Gebiet spezialisiert ist. Starke künstliche Intelligenz ist dazu in der Lage Verknüpfungen herzustellen. Das ist im Moment aber noch nicht in einer vergleichbaren Funktion, wie beim Gehirn, möglich. KI versucht menschliche Wahrnehmung und menschliches Handeln mit Hilfe von Maschinen nachzuahmen. Die Überschneidungen der Forschung mit Psychologie und Neurologie ergeben sich daraus, dass für ein solches Projekt zuerst das menschliche Denken erforscht werden muss. Im Grunde genommen ist KI demnach ein Code. Schwache KI ist die, die auf ein Gebiet spezialisiert ist. Starke künstliche Intelligenz ist dazu in der Lage Verknüpfungen herzustellen. Das ist im Moment aber noch nicht in einer vergleichbaren Funktion, wie beim Gehirn, möglich. KI versucht menschliche Wahrnehmung und menschliches Handeln mit Hilfe von Maschinen nachzuahmen. Die Überschneidungen der Forschung mit Psychologie und Neurologie ergeben sich daraus, dass für ein solches Projekt zuerst das menschliche Denken erforscht werden muss. https://www.planet-wissen.de/technik/computer_und_roboter/kuenstliche_intelligenz/

Die Einsatzgebiete von KI sind hierbei sehr breit gefächert, wobei sie in konkreten Gebieten am besten aufgehoben ist (beispielsweise als Unterstützung bei medizinischen Instrumenten). Ein klassischer Anwendungsbereich sind auch Spiele, sowie Computerprogramme. Eine einfache Erklärung gibt es unter: https://www.youtube.com/watch?v=3RsmRMqX2IY

26 Dez

Exkursion ZOOM-Museum

Das ZOOM-Kindermuseum bietet zahlreiche Forschungs- und Lernmöglichkeiten den Kindern an. Das Museum wird hauptsächlich vom Stadt Wien und weitere privat Sponsoren unterstützt. Somit kann es mehrere Ausstellungen und Programme für Kinder anbieten.

Wenn man das Thema Medienbildung in der Klasse erarbeiten will, bietet sich das ZOOM-Museum auch perfekt an, weil es sehr viele wissenschaftliche Forschungen im Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen wie zum Beispiel Ozean oder Atelier an.

Im ZOOM-Kindermuseum dürfen die Kinder nach Lust und Laune forschen und entdecken. Somit lernen die Kinder spielerisch und können vieles ausprobieren. Verschiedene interessante Objekte, künstlerische Installationen, Spielstationen und Werkstätten wecken bei den Kindern eine sehr große Neugier.

Das Museum hat „Kunst“ als Schwerpunkt und bietet in dem Bereich für die Kinder sehr viele Mitmachworkshops an. ZOOM ist auf vier Bereiche aufgeteilt:

  • ZOOM Mitmachausstellung – 6 bis 12 Jahren,
  • ZOOM Ozean – 8 Monaten bis 6 Jahre sowie
  • ZOOM Atelier – 3 bis 12 Jahren
  • ZOOM Trickfilmstudio – 8 bis 14 Jahren

Derzeit bietet das Museum sehr viele Programme für Kinder an: ERDE.ERDE (Mitmachausstellung zum Thema Boden), ZOOM Ozean (Spiel- und Erlebnisbereich), ZOOM Atelier (Kunstwerkstatt Herbst 2018, Möbelinselabendteuer).

Interessant ist für uns das ZOOM Trickfilmstudio.

Das Trickfilmstudio ist ebenso in einem spielerischen Setting aufgebaut und bietet den Kindern verschiedene Möglichkeiten neue Medientechnologien kennenzulernen und kreativ zu werden. Die Kinder können im Trickfilmstudio sowie der Name auch schon sagt Trickfilme gestalten und benötigen dafür kein Vorwissen über das Thema. Es werden in diesem Studio die Fantasiewelt der Kinder und die sprachlichen Kenntnisse gefördert.

Programme/Workshops:

Für Privatpersonen Für Schulklassen
Film- und Soundlabor Herbst 2018 Das wird ein Knüller!
Lab Club: Vom Hier zum Jetzt nach Überall Aus welchem Stoff bist du gemacht?
Extra Trickfilmworkshops Workshops zu freien Themen
16 Dez

Künstliche Intelligenz kann, sollte und wird Lehrer ersetzen.

Der Titel dieses Blogbeitrags ist provokant. Ganz bewusst. Der Rest des Textes ebenso.
So lautete die These der Online Educa Berlin 2016, einer europäischen, jährlich stattfindenden, Konferenz für digitale Aus- und Weiterbildung, auf der hunderte Bildungsforscher und Unternehmer auf dem Gebiet der digitalen Bildung in persona oder online zugeschaltet, teilgenommen haben.
Online Educa Berlin – Website

Man wird beim Lesen der Ziele, Fragen und Diskussionen, beim Betrachten und Untersuchen der Projekte und Programme geradezu von einem progressiven Geist und einem Wunsch nach positiver Veränderung im Schulwesen umhüllt. Alles neu, shiny, leichter und schneller zu machen und mit neuen Strategien Schülerinnen und Schülern der Zukunft Wissen einzutrichtern, brilliant.

Leider sollen alleine in Deutschland 55 Milliarden € im Bildungswesen fehlen, um Schulen zu renovieren, auszustatten und die wenigen LehrerInnen zu bezahlen, die mit oder ohne Burnout in viel zu überfüllten Klassen Woche für Woche und immer wieder aufs Neue der allgemeinen Meinung bestätigt werden, dass die jüngste Generation von Schülerinnen und Schülern lernresistenter kaum sein könnte. Das Geld fehlt zwar, aber mehr als willkommen wäre uns ein Wundermittel.

Ein Superlehrer in schimmernder Rüstung!
Ein persönlicher Roboter, der einen individuellen Lernplan erstellt, tiptop auf meine Lernschwächen und -stärken abgestimmt, mit Zielen und Schritt für Schritt Tutorial, wie ich diese Ziele innerhalb von kürzester Zeit erreichen kann? Nebenbei goodies, trophies  und Belohnungen für jedes kleine Schrittchen, um mich motiviert zu halten. Vielleicht mit Lämpchen, Leuchten und Bling bling ausgestattet, wie ein einarmiger Bandit im Kasino. Der dürfte die Kids von heute motivieren, denn seien wir mal ehrlich, die verstaubten Kreidetafeln und Schulbücher der Vergangenheit, sind schon ein gewaltiger turnoff.

Mehr zu dem Thema

06 Dez

Internet der Dinge 2 (Fortsetzung)

Potenzial

Sensoren sollen für die Umwelt entwickelt werden , um mehr Informationen (Daten) über die Umwelt zu erfahren die dann verarbeitet werden sollen.

(Gebiet = smart Environment – Überwachungen von natürlichen Ressourcen)

Bis 2020 –> ca. 20 Milliarden Geräte am Markt.

Sicherheitsrisiken

Daten sollen anonymisiert erhoben werden und die Unternehmen müssen sich mit Risikomanagement im Bereich der IT beschäftigen, um den Endkunden eine Sicherheit bieten zu können.

Neue Bildungsaufgabe

Wir müssen uns mit den neuen Technologien beschäftigen, wobei  ebenso das lebenslange Lernen angesprochen wird.
– Mit neuem experimentieren/ selbst Erfahrungen damit machen/ nicht nur Erwartungen stellen
– keine Beschwerden darüber das wir mit dem neuen nicht klar kommen/ nicht auskennen

Diskussion
Entsteht durch die Vernetzung (Zuständigkeit eines Produktes für mehrere Zwecke) eine gewisse Abhängigkeit?

Im Großen und Ganzen bestand die Antwort darin, dass dies bewusst so von Unternehmen gewählt wird, da sie so mehr Dinge ihrer Marke verkaufen (entscheidet man sich für eine Samsung Linie – ist diese auch nur mit anderen Samsung Produkten kompatibel).

Eine weitere Feststellung ergab sich durch die Behauptung, dass zukünftig Qualitätsmanagement 4.0 und Ausbildung 4.0 auf uns zukommt, da komplette Ausbildungsberufe, durch die Digitalisierung neu definiert werden müssen.

Kommentiert wurde diese Aussage damit, dass es unterschiedliche Konzepte benötigt, die schon in der schulischen Ausbildung durchgeführt werden sollen. Dies ist ein langer Prozess, welcher bis zu 3 Jahrzehnte hinweg dauern kann und  Zielorientiert, jedoch nicht übereilig, angegangen werden muss (Geschichte: Tesla verwechselt LKW mit ein Stück Himmel oder selbstfahrendes Auto, welches Fußgänger nicht erkannte, darf nicht passieren).

https://www.youtube.com/watch?v=byGnESGnwcM (zuletzt aufgerufen am 02.12.18)

Wir hacken Deutschland

In der Dokumentation des ARD wird die digitale Sicherheit in Frage gestellt…

Verbirgt sich hinter der Digitalisierung in Verbindung mit Smart-Homes, digitaler Infrastruktur, vernetzter Energieversorgung oder Smart Meters neben der automatisierten und fernsteuerbaren Möglichkeit in der Handhabung nicht unsere Angreifbarkeit? Alles was digital vernetzt und gesteuert werden kann von nun an auch angegriffen bzw. gehakt werden…

In der Dokumentation zeigte man anhand eines Hotels, das Temperaturen des Tiefkühlers, Glühbirnen, Türen und Fenster oder auch Alarmanlagen vernetzt und über Smart-Phones steuerbar sind. Tatsächlich ist es so, dass dies das Hotel angreifbar gemacht hat. Bei einem Versuch in das Hotel einzubrechen, konnte innerhalb kürzester Zeit die Verschlüsselung über die zwar gesicherte, jedoch leicht zu knackende Smart-Glühbirne und somit die mit dem Netz verbundene Türe und Alarmanlage geknackt werden. Eine Möglichkeit dies zu tun, ist der Einsatz von Drohnen, die einfach über das Hotel fliegen und so an Daten kommen. So sieht man, dass Smart-Homes bzw. in diesem Fall das Hotel durch mehrere Verbindungen über einen einfachen Zugang (über die Glühbirne) vollständig gehackt werden kann.

  • Ist uns dieser Automatismus und die Fernsteuerbarkeit wirklich wichtiger als unsere Sicherheit vor solchen Angriffen?

In der Ukraine ist die Digitalisierung noch nicht soweit vorangeschritten, wie beispielswiese in westlicheren Teilen in Europa. Umso häufiger wird sie Opfer von digitalen Angriffen, was uns nur noch mehr zeigen soll, wie einfach es sein kann z.B. Stromversorgungen ganzer Städte oder Länder zu haken, an ihre Daten zu kommen oder diese zu steuern.

  • Können uns unsere heimischen Stromversorger also Sicherheit versprechen?

Ein weiteres Beispiel hierzu war das Blackout in Teilen Europas im Jahre 2006. Eine planmäßige Abschaltung von zwei Hochspannungsleitungen sorgte so für Stromausfall in mehreren Teilen Europas.
Mit den richtigen Codes und Hackern ist es also möglich nicht nur einzelne Personen oder Haushalte, sondern fast ganze Kontinente zu hacken.

  • Bleibt diese Ungewissheit ständiger Belgleiter der Digitalisierung und Vernetzung der heutigen Zeit?
  • Ist das wirklich unsere Vorstellung der modernen Zeit?

Auch in Deutschland zeigten Hacker wie sie durch falsche Passworteingaben und dann Neueinstellungen Windräder hacken konnten.

  • Wie kann das möglich sein?
  • Wieso wird die Stromversorgung nicht besser verschlüsselt
  • Welche Auswirkungen können so ein Hack auf die Bevölkerung haben?

Worin Spanien Deutschland um Jahre voraus ist – die Smart-Meters. Strom, das mit dem direkten Stromversorger vernetzt ist und digital Verbrauche analysiert und registriert. Durch diese Smart-Meter können die Produktion sowie Lieferung des Stroms optimiert werden.
In Spanien Alltag, in Deutschland noch in Planung. Die Smart-Meters befinden sich hier noch in ihrer Planungs- und Bauphase und wiesen bereits Sicherheitslücken auf. Dennoch ist es in Zukunft flächendeckend geplant die Stromversorgung zu digitalisieren. Wie bereits gesagt, sobald ein System im Netzt ist, ist es vor Hack-Angriffen nicht mehr geschützt.

  • Und wer soll am Ende für etwaige Schäden oder Angriffen haften?
  • Wie können wir uns davor schützen?

Fragen auf die wir nach wie vor nach Antworten suchen. Fragen, die uns die Zukunft, Technik und der Staat hoffentlich bald beantworten können.

https://www.youtube.com/watch?v=_XX3NaLquog (zuletzt aufgerufen am 02.12.18)

Autoren: Cihlar Patricia, Glatz Barbara, Losloso Katharina, Nica Martina –
„Entwicklung in der Wissen- und Informationsgesellschaft, BP3A01“

05 Dez

Internet der Dinge

Das Internet der Dinge

Definition:

Im Jahr 1999 wurde der Begriff erstmals von Kevin Ashton erwähnt. Um die Jahrtausendwende begann, wegen der Verbreitung von WLAN und Bluetooth, die erste Phase der „Vernetzung von Werkzeug, und Armbanduhr und Schuhe, Jacke, Auto, Stuhl und Teppichböden“, welche die einfachste Form des IoT ist. (Alois Ferscha, Vorstand desIOTInstituts für Pervasive Computing an der Universität Linz)

„Das Internet der Dinge (englisch: Internet of Things, kurz IoT) bezeichnet die Verknüpfung eindeutig identifizierbarer physischer Objekte mit einer virtuellen Repräsentation innerhalb einer Internet-ähnlichen Struktur.

Objekte, Menschen, Systeme und Informationsquellen verbinden sich darin zu einer Infrastruktur, die in der Lage ist, mit Hilfe intelligenter Services Informationen sowohl aus der realen wie auch aus der virtuellen Welt zu verarbeiten. Darüber hinaus ist das System in der Lage, auf diese Informationen zu reagieren“ und autonom zu handeln.
https://www.austrian-standards.at/infopedia-themencenter/infopedia-artikel/internet-der-dinge-iot/(zuletzt aufgerufen am 02.12.18)

Beispiele:
  1. Waschmaschine:

Wenn eine Waschmaschine mit dem Internet verbunden wird, wird sie zu einem „intelligenten Gegenstand“. Sie ist dann im Stande mit den Menschen (über ein internetfähiges Gerät) zu kommunizieren sowie mit anderen Devices, die mit dem Internet verbunden sind.

  • wann ist die Wäsche fertig
  • startet, wenn der Strom dazu am günstigsten ist
  1. Kühlschrank:

Ist der Kühlschrank leer, wird dies erkannt und per Onlineshopping neu befüllt. Dies geschieht je nach persönlichen Präferenzen, die über eine gewisse Zeit lang mittels Datensammlung angehäuft wurde.

weitere Beispiele: Elektroautos, Smarthouse, Straßenlaternen, Smartwatch
https://derstandard.at/2000067809433/Regeln-fuer-die-total-vernetzte-Welt-gesucht (zuletzt aufgerufen am 02.12.18)

Ziel des IOT: (Internet of Things)

Das Bestreben des Internets ist es, die virtuelle Welt mit der realen Welt zu verbinden, um folgende Dinge zu gewährleisten:

  • Sicherheit
  • Einfachheit
  • Ökonomie
Keine Zukunftsmusik – durch neue Technologien:
  • RFID (radio-frequency-identification)

Ein RFID Code Chip wird an unterschiedlichen Gegenständen montiert. Er gibt den Dingen eine eigene Identität. Jener kann mit einem Gedächtnis verglichen werden, das Entscheidungen treffen kann. Sämtliche Daten können in Millisekunden verarbeitet werden und die Resultate mit einem Steuerungs- und Handlungsauftrag per Feedback-Schleife in unsere Welt zurückspielen. Es bildet sich eine sogenannte Schwarmintelligenz.

Fraglich:

  • Konzerne – Arbeitsplätze
  • Datenschutz (Optimierung, Analyse) – Hacker
  • Transparenz
Offene Werkstatt: „Das Internet der Dinge – die nächste digitale Revolution.“
  • Wie verändert sich künstliche Intelligenz („SMARTE“ Dinge) unser Leben?
  • Wie gehen wir damit um?
Herausforderungen:
  • Veränderung der Geschäftsmodelle
    • Produkte verlieren ihren Wert
    • Gewonnene Daten gewinnen Wert
    • man zahlt für Services und Anwendungen
    • Geld fließt erst später, nicht bei der Anschaffung des Produktes
      (z.B. Microsoft Office)
  • Auswirkungen
    • im Unternehmen
    • Entfall der Arbeitsplätze die Maschinen übernehmen können
    • Entstehen von neuen Arbeitsplätzen (allerdings im IT)
    •  Rollenveränderungen
    • Wandel der Kultur
    • Kreativität als Kernkompetenz
  • Im privaten Alltag
    • Nutzung „digitaler Assistenz“
      (z.B. Navi, Alexa,..)
    • Service- Orientierung
      (z.B. Drive Now, Word,… )
    • „Digitale“ Kulturen
    • Denkweisen verändern sich
    • Menschen werden transparenter durch Infofreigabe

https://www.youtube.com/watch?v=byGnESGnwcM (zuletzt aufgerufen am 02.12.18)

Weiterlesen

03 Dez

Eine kurze Definition; Medienaktivismus

Medienaktivismus
Der Begriff Medienaktivismus ist erst seit ein paar Jahren präsent. Er bezieht sich auf die gesamte Medienkultur und die damit verbundenen Machtverhältnisse. Da alle Art von Medien – Graffiti, Wandmalereien, Bücher, Filme, Musik, Tonaufnahmen, Internetseiten et cetera – aus jeglicher Zeitepoche miteingeschlossen werden, ist das Spektrum sehr groß. Medienaktivismus hängt stark mit Politikwissenschaft, Kommunikation und vielen anderen Lebensbereichen zusammen. In der Pädagogik fokussiert man sich besonders stark auf den Erwerb der Medienkompetenz.

Situation
Medien bilden einen zentralen Punkt in unserer heutigen Gesellschaft. Menschen passen sich ihren Bedingungen an, Sprache und Verhalten werden beeinflusst. Immer stärker verwalten Medien, insbesondere Internetnetworks, Beziehungen.
Digitalisierung und Vernetzung ermöglichen eine rasche Verbreitung. Suchmaschinen, Netzwerke und Videos navigieren Inhalte, die global in Sekundenschnelle verbreitet werden können.
Da Medienaktivismus in allen Lebensfeldern zu finden ist und einen deutlichen Effekt ausübt, spricht man auch von einer Kultivierung der Lebensinhalte.

Kritik:
Es könnte durch Medien in der heutigen Zeit eine „Selbstblendung“ entstehen. Dadurch, dass man den Informationsinput ausblenden und quasi steuern kann, könnte es zu einer einseitigen Meinungsbildung kommen, ohne eine andere Seite je angehört und erfasst zu haben. Manipulation ist mit diesem Fall eng verbunden.
Medien vertreten heute das Interesse, Inhalte und Beziehungen zu verwalten und nicht, wie früher, herzustellen und zu vervielfältigen. Macht steht bei Konzernen im Vordergrund, und dies ermöglicht wiederum Kontrolle.
Durch Informationsfreigabe bei der Nutzung von Medien gewinnen die leitenden Konzerne enorm viel Wissen über die Gesellschaft, die sie zu bürokratischem Sinne nützen. Eine einfache, fast freiwillige Echtzeitbeobachtung jedes Individuums ist möglich.

Neue Ideen:
Um den Problemen der Kontrolle, Informationspreisgabe und Medienmacht entgegenzuwirken, wurden Netzwerke gegründet, um die Autonomie des Nutzers beziehungsweise der Nutzerin zu stärken. Thimble.net ermöglicht die Erstellung von eigenen Webseiten und  Anonymität, da Information von und zu mehreren Servern geht.

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Wer sich mehr einlesen möchte, der folge diesem Link: https://medienimpulse.at/articles/view/324?navi=1

02 Dez

Orte der Macht entmachten

Das ist das Motto oder der selbsternannte Auftrag der starksky-Aktivistin Julia Zdarksy. Sie verwandelt mit Lichtprojektionen öffentliche Gebäude und Bereiche in künstlerische Mahndenkmäler. Mit ihrer kurzlebigen Kunst, will sie unter anderem auf Missstände in der Gesellschaft und Politik hinweisen und die breite Masse durch Nutzung der öffentlichen Räume mitansprechen und mobilisieren. Ihre Kunstwerke werden immer wieder bei Demonstrationen eingesetzt, da die Vorteile klar auf der Hand liegen: keine bleibenden Schäden, hohe Mobilität, „schneller wieder entfernt als die Polizei schauen kann“ – das moderne und nachhaltige, doch kurzlebige Graffiti der Neuzeit also.

Das ist Medienaktivismus. Die Nutzung neuer, digitaler oder medialer Technologien. Um gesellschaftskritisch aktiv zu sein. Widerstand und Ungehorsam zum Ausdruck zu bringen. Ohne bleibende Schäden. Menschen zum Nachdenken – zum Umdenken bewegen.