05 Feb

Künstliche Intelligenz – dargestellt in Filmen

Ich habe mir gedacht, ich erstelle eine kleine Liste von Filmen, die Zukunftsszenarien zeigen, wo Künstliche Intelligenz eine wichtige Rolle spielt. Häufig handelt es sich um Dystopien, welche Konflikte zwischen Robotern/Computern und ihren Schöpfern, den Menschen, zeigen. Dabei sind einige Filme eher fantastisch und andere sehr real.

Wer Interesse hat, kann sich gerne die Links ansehen, die die Trailer zu den Filmen zeigen. Der Film Metropolis von Fritz Lang aus dem Jahre 1927 ist ein absoluter Klassiker und momentan auf Youtube komplett hochgeladen.

Filmliste
Metropolis (1927) https://www.youtube.com/watch?v=SArNZEcQWH4
2001: A Space Odyssey (1968) https://www.youtube.com/watch?v=hsgYAMNQ6EI
Star Wars (1977) https://www.youtube.com/watch?v=vZ734NWnAHA
Alien (1979) https://www.youtube.com/watch?v=OjMdznAz59Q
Blade Runner (1982) https://www.youtube.com/watch?v=eogpIG53Cis
Tron (1982) https://www.youtube.com/watch?v=3efV2wqEjEY
The Terminator (1984) https://www.youtube.com/watch?v=QIcomuI1j7I
Star Trek: First Contact (1996) https://www.youtube.com/watch?v=YQ1eiEvefKI
The Matrix (1999) https://www.youtube.com/watch?v=m8e-FF8MsqU
AI Artificial Intelligence (2001) https://www.youtube.com/watch?v=oBUAQGwzGk0
I, Robot (2004) https://www.youtube.com/watch?v=rL6RRIOZyCM
Her (2013) https://www.youtube.com/watch?v=dJTU48_yghs
Interstellar (2014) https://www.youtube.com/watch?v=zSWdZVtXT7E

SEHR SEHENSWERT:
Spannend ist auch die Serie „Black Mirror“, welche die Schattenseiten unserer Gesellschaft aufzeigt, sollte diese bestimmte Medien und Technologien in der Zukunft missbrauchen. https://www.youtube.com/watch?v=jROLrhQkK78

02 Feb

Industrie 4.0. – Asperner Seestadt – eine Pilotfabrik

von Paula Steiner, Nina Vycudilik, Tamara Thin, Paula Raberger

In der Asperner Seestadt startete Ende 2017 eine Pilotfabrik, die neue Produktionsverfahren entwickelt und im Zusammenhang mit dem Begriff Industrie 4.0 genannt wird. Hierbei geht es um effiziente Produktion und Maschinen, die mitdenken und eigenständig miteinander kommunizieren ohne dazwischengeschaltete Mitarbeiter. Dabei wird die Kommunikation zwischen den Maschinen untersucht, die nicht immer von Beginn an funktioniert, da die Maschinen unterschiedliche Sprachen aufgrund unterschiedlicher Erzeuger sprechen. Aber auch der Einsatz von RFID-Tags und Cyber-physischen Systemen wird untersucht, ebenso wie die Effizienz von teilweise noch einzusetzenden menschlichen händischen Abläufen. Näher Informationen sind dem beigefügten Video zu entnehmen.

Dokumentation Internet der Dinge – Wie die vernetzte Ampel mit dem vernetzten T-Shirt kommuniziert. https://www.youtube.com/watch?v=pdPNpLm_bqo pr

02 Feb

3 Aspekte des IoT

von Paula Steiner, Nina Vycudilik, Tamara Thin, Paula Raberger

Das Internet der Dinge zeigt sich in 3 vorwiegenden Trends, die sich teilweise unabhängig voneinander entwickelt haben.

1.      RFID

Die RFID oder auch Radio-Frequenz-Identifikation ermöglicht, wie der Begriff schon vermuten lässt, die automatische Identifikation bzw. Addressierbarkeit von Personen, Tieren oder Dingen. Eine ältere Version des RFID ist der allseits bekannte Barcode. Bereits während des 2. Weltkrieges wurden Radiowellen zur Identifikation von mit Sendern ausgestatteten Flugzeugen vorgenommen, womit hier der Beginn der Entwicklung der RFID-Technologie zu sehen ist (Bouda, 2012, S.13).

Um RFID nutzen zu können bedarf es eines elementaren Hardware-Teils, dem sogenannten Transponder (RFID-Tag). Dieser Mikrochip besteht aus einem Datenspeicher und einer Antenne. Mittels Radiowellen kann ein Funk-Chip von einem Lesegerät eindeutig und kontaktlos identifiziert werden. Die Tags stellen die Basis zur Verknüpfung von physischen Objekten und Datensystemen dar.

Anwendung: als Mitarbeiterausweis, als unsichtbarer Diebstahlschutz, zur Kennzeichnung von Waren, zur Identifikation und Lokalisierung von Objekten. In der Produktion und auf dem Dienstleistungssektor können diese Chips detaillierte Informationen über Bearbeitungsstatus und Produkteigenschaften übertragen, wodurch Prozesse lückenlos dokumentiert werden können. Durch diese Möglichkeit des Informationsflusses und die Möglichkeit der gleichzeitigen Erfassung vieler Transponder[ wird diese Technik in Verbindung mit dem Internet der Dinge im Handel, in der Industrie 4.0 und in der Logistik bereits angewandt (featured Business, 2017).

2.      Ubiquitous Computing

Geprägt wurde dieser Begriff in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts im kalifornischen Xerox Palo Alto Research Center. Die Computer sollten von den Schreibtischen und Serverräumen weg in den Hintergrund treten. Gelingen sollte dies durch die immer mehr fortschreitende Miniaturisierung der Computerchips (mit trotzdem immer höherer Rechenleistung und einem verringerten Energieverbrauch). Ab diesem Zeitpunkt wird es möglich stecknadelgroße Computer in die Dinge der Umgebung zu implementieren (Sprenger & Engemann, 2015, S.14 f.).

3.      Cloud Computing

Die Infrastrukturen und die damit einhergehende Anhäufung und Auswertung großer Datenmengen (Stichwort Big Data) für das sogenannte Cloud Computing sind 2006 entstanden. Als Datenquellen fungieren hier einerseits die Smartphones und Tablets und andererseits ziehen Anbieter wie Google, Facebook, Amazon, Microsoft und Apple ihre Daten aus den angebotenen Services. So liegen beim Streaming (Audio/Video) oder beim Online-Shopping die relevanten Daten in der Cloud (Sprenger & Engemann, 2015, S. 18f.).

Die virtuelle Rechenwolke besteht aus vielen verschiedenen, miteinander vernetzten und verbundenen Rechnern. Bereitgestellt werden z.B. Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware. Der Vorteil für den Nutzer besteht darin, dass sich dieser direkt über das Internet in das System einloggen und dieses nutzen kann, ohne die Installation und Betreuung eigener Rechensysteme, was kostenintensiver und aufwendiger wäre (novadex, o.D.).

Bouda, D. (2012). RFID und Barcode. Ersatz oder Ergänzung? Hamburg: Diplomica Verlag GmbH.

Featured Business (30.5.2017). Kleiner Chip – große Wirkung: RFID ganze Branchen optimiert. Abgerufen am 5.1.2019, von https://www.vodafone.de/business/featured/technologie/rfid-effiziente-prozesse/

Novadex GmbH. (o.D.). Definition Cloud Computing – Was ist Cloud Computing? Abgerufen am 7.1.2019, von https://novadex.com/de/glossar-artikel/definition-cloud-computing-was-ist-cloud-computing/

Sprenger, F. & Engemann, Ch. (2015). Internet der Dinge. Über smarte Objekte, intelligente Umgebungen und die technische Durchdringung der Welt. Bielefeld: Transcript Verlag.


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02 Feb

Erwartungen der Unternehmen an das IoT

von Paula Steiner, Nina Vycudilik, Tamara Thin, Paula Raberger

·      Bessere Qualität bei Service und Produkten

Durch das Internet der Dinge erhoffen sich die Unternehmen, schneller und adäquat auf Kundenwünsche reagieren zu können. Durch eine bessere Verfolgbarkeit der Waren erfahren die Kunden rascher wann sie eine getätigte Bestellung zu erwarten haben. Dies bringt auf Dauer eine erhöhte Kundenzufriedenheit.

·      Höhere Produktivität und Zuverlässigkeit

Durch die Automatisierung von Arbeitsabläufen können sich die Mitarbeiter anspruchsvolleren Aufgaben zuwenden. Arbeitsabläufe werden durch geeignete Software-Programme zuverlässiger. So wird z.B. der Bestand – wenn notwendig – wiederaufgefüllt.

·      Entwicklung neuer Dienstleistungen und Servicemodelle

Durch die Entwicklung neuer Dienstleistungen und Servicemodelle können mehr Kunden akquiriert werden.

·      Möglichkeiten der Kosteneinsparung

Kosteneinsparungen lassen sich z.B. durch die Herstellung eines sogenannten „Digitalen Zwillings“ erreichen. Dieser repräsentiert ein reales Objekt in der digitalen Welt. Dabei kann es sich um materielle oder immaterielle Dinge handeln. Ein digitaler Zwilling ist aus Daten und Algorithmen aufgebaut und kann über Sensoren mit der realen Welt gekoppelt sein (Litzel, 2018).

·      Reduzierung von Material und Müll

Materialverschwendung und somit auch die Ansammlung von unnötigem Müll lässt sich z.B. mithilfe eines 3-D-Druckers vermeiden, wenn Bauteile etwa nicht gefräst werden.

Handelsblatt. (2016). Was Unternehmen sich vom Internet der Dinge versprechen. Argumente für das IoT. Abgerufen am 5.1.2019, von https://www.handelsblatt.com/adv/digital-vernetzt/wirtschaft-technologie/argumente-fuer-das-iot-was-unternehmen-sich-vom-internet-der-dinge-versprechen/14805204.html?ticket=ST-952097-VruDUFQHOIhk3zNQ1FjW-ap2)

Litzel, N. (2018). Was ist ein Digitaler Zwilling? Abgerufen am 7.1.2019, von https://www.bigdata-insider.de/was-ist-ein-digitaler-zwilling-a-728547/ lliseconds

02 Feb

Anwendungsgebiete des IoT

von Paula Steiner, Nina Vycudilik, Tamara Thin, Paula Raberger

Bei Gabriel, Gaßner und Lange werden folgende Anwendungsgebiete des IoT genannt:

  • Logistik
  • Fertigung
  • Vernetzter Autoverkehr
  • Intelligente Gebäude
  • Energieversorgung
  • Altersgerechte Assistenzsysteme

Anwendungsbereich Intelligente Gebäude – Smart Home

Das Internet der Dinge wird z.B. im Privatbereich sichtbar, wenn man an das sogenannte „Smart Home“ bzw. intelligente Wohnen denkt, das sich z.B. unter anderem in der Verwendung von smarten elektrischen Zahnbürsten, Lichtquellen, Klimaanlagen, Staubsaugern, Rasenmähern, Waschmaschinen oder Stromzählern (Stichwort Smart Metering) zeigt.

Smart Metering

Unter dem Begriff des Smart Metering versteht man die Erfassung, Weiterverarbeitung und Abrechnung des Energiebedarfs durch Konsumenten.

Durch die Anbindung an das Internet erhalten Gegenstände somit eine erweiterte Funktionalität und lassen sich so z.B. auch aus der Ferne steuern.  Informationssysteme können aktuelle Daten über physische Objekte und Vorgänge sammeln.

Smart Grids

Mit Smart Grid soll Energie effizient genutzt werden. Intelligente Stromnetze unterstützen diese Entwicklung. Über ein Kommunikationsnetz sollen alle Akteure des Energiesystems miteinander verbunden werden. Stromnetze und moderne Informations- und Kommunikationstechnologien gehen somit eine Symbiose ein, wodurch die angesprochenen Stromnetze flexibler und intelligenter steuerbar werden. Auch erneuerbare Energien können integriert und somit besser genutzt werden. Auf lange Sicht ermöglichen Smart Grids die Mehrkosten für den Umbau des Energiesystems zu minimieren (Smartgrids Austria, 2016).

  • Ziele der Smart Home-Technologie: Wohnkomfort, Sicherheit, Energieeffizienz, Unterhaltung
  • Voraussetzungen: die Haushaltsgeräte sprechen die gleiche „Sprache“ und können über Smartphone oder Tablet PC gesteuert werden.

Anwendungsbereiche Logistik, Fertigung, Unternehmen

Neue Dienste können bereitgestellt werden, welche durch die zeitnahe Interpretation von Daten aus der physischen Welt ökonomischen und gesellschaftlichen Nutzen stiften.

Auch der Logistikbereich zieht seinen Nutzen aus der Anwendung des Internets der Dinge. So werden etwa selbstorganisierende Logistiknetze geschaffen, die die RFID-Technologie zur berührungslosen automatischen Identifikation von Transporteinheiten nutzen, sodass diese sich in Eigenregie durch Netzwerke von Warenumschlagplätzen bewegen können (Gabriel, Gaßner & Lange, 2010, S.8).

Anwendungsbereich Altersgerechte Assistenzsysteme (Ambient Assisted Living – AAL)

Durch die ansteigende Lebenserwartung der Bevölkerung kommt es mitunter zu Mehrfacherkrankungen. Dem Internet der Dinge soll hier zukünftig eine wichtige Rolle in Form von Assistenzsystemen zukommen, die das selbstbestimmte Wohnen der kranken und alten Menschen ermöglichen soll. Konkret geht es hierbei um Kontroll- und Alarmsysteme. Die Einbindung von Haushaltsgeräten, wie etwa die automatische Abschaltung von TV-Geräten oder Beleuchtung soll den womöglich bewegungseingeschränkten Senioren das Leben erleichtern. Aber auch medizinische Geräte werden hierbei berücksichtigt, die wichtige Daten sammeln sollen, um gezielte Beratungen möglich zu machen (Gabriel, Gaßner & Lange, 2010, S.9).

Gabriel, P., Gaßner, K. & Lange, S. (2010). Das Internet der Dinge – Basis für die IKT-Infrastruktur von morgen. Anwendungen, Akteure und politische Handlungsfelder. Berlin: Institut für Innovation und Technik.

Smartgrids Austria. (2016). Was sind Smart Grids? Abgerufen am 5.1.2019, von https://www.smartgrids.at/smart-grids.html d0 List Tabl

02 Feb

Internet der Dinge – Begriffsdefinition

von Paula Steiner, Nina Vycudilik, Tamara Thin, Paula Raberger

Kevin Ashton 2002 lt. Forbes-Magazine:

„We need an internet for things, a standardizes way for computers to understand the real world” (Schoenberger, 18.3.2002).

Prof. Dr. Richard Lackes (2018) vom Gabler Wirtschaftslexikon definiert den Begriff des „Internet der Dinge“ als „die Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet, damit diese Gegenstände selbständig über das Internet kommunizieren und so verschiedene Aufgaben für den Besitzer erledigen können. Der Anwendungsbereich erstreckt sich dabei von der allgemeinen Informationsversorgung über automatische Bestellungen bis hin zu Warn- und Notfallfunktionen.“

Hier kommt – so Mattern und Flörkemeier in ihrem 2010 erschienenen Artikel „Vom Internet der Computer zum Internet der Dinge“ – den sogenannten smarten Objekten eine zentrale Rolle zu. Diese Objekte sind Gegenstände, die ausgestattet sind mit Informations- und Kommunikationstechnik (mit Prozessoren, Kommunikationsmodulen, Elektronikkomponenten) und angebunden sind an den Cyberspace. Über Sensoren ist es möglich, dass diese Gegenstände sich miteinander vernetzen, auf Internetservices zugreifen und mit Menschen kommunizieren bzw. interagieren. Daraus ergibt sich ein für den Menschen substantieller Mehrwert.

Lackes, R. (2018). Internet der Dinge. Ausführliche Definition. Abgerufen am 5.1.2019, von https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/internet-der-dinge-53187/version-276282

Mattern, F. & Flörkemeier, Ch. (2010) Vom Internet der Computer zum Internet der Dinge. Informatik-Spektrum, Vol. 33, S. 107-121. Abgerufen am 5.1.2019, von https://www.vs.inf.ethz.ch/publ/papers/Internet-der-Dinge.pdf

Schoenberger, Chana R. (18.3.2002). The internet of things. Forbes Magazine. Abgerufen am 5.1.2019, von https://www.forbes.com/global/2002/0318/092.html#63cb1d013c3e