09 Jan

Fake-News bei Jugendlichen? Gesundheit und Sport!

Titel des Artikels:
Fake-News bei Jugendlichen? Gesundheit und Sport!
von Barbara Buchegger und Louise Horvath

Link zum Artikel:
https://journals.univie.ac.at/index.php/mp/article/view/3017/2657, (08.01.2020)

Datum der Rezension:
21.09.2019

Zusammenfassung des Inhalts:
In dem Artikel „Fake News bei Jugendlichen? Gesundheit und Sport!“ von Barbara Buchegger und Louise Horvath geht es um das Erasmus+-Projekt Fake-Off, bei dem Tipps und Tricks vorgestellt werden, die Jugendlichen helfen Fake News zu erkennen und Informationen richtig zu bewerten.

Dabei geht es vor allem um außerschulische Arbeit, da es in diesem Gebiet einen Mangel an Übungen und methodischen Zugängen gibt. Bei dem Projekt geht es grundsätzlich um die Frage, mit was für Falschinformationen Jugendliche in Europa derzeit konfrontiert sind. Man hat erkannt, dass sich die Themen, die die Jugendlichen betreffen, oft von den Erwachsenen-Fake-News unterscheiden. Es kam heraus, dass Fake News, auf die Jugendliche treffen, unter anderem von Gesundheit, Sport, Ernährung, Drogen, Sexualität, etc. handeln.

Nachdem man zu diesen Erkenntnissen kam, baute man ein didaktisches Konzept auf. Dieses Konzept ist Teil eines „Digital Learning Packs“, welches eine App für den Umgang mit Fake News und eine Website mit Toolbox beinhaltet.

Die drei Stufen des didaktischen Ansatzes sind folgende:

  1. Quellen kennen und wissen, wo man was finden kann.
  2. Wissen, wie Informationen bewertet werden können.
  3. Wissen, wann und wie man Informationen nutzen kann.

In der Praxis fällt es den Jugendlichen schwer die erworbenen Fähigkeiten im Rahmen einer Recherche umzusetzen. Im Internet gibt es sehr viele falsche Meldungen und die Benutzer haben die Aufgabe vorerst allein durch ihr Bauchgefühl zu untersuchen, ob es sich bei einem Posting um ein Fake oder um Richtigkeit handelt. Die erste Stufe stellt eine besondere Herausforderung dar, da es sehr schwer ist gewohnte Wahrnehmungen zu verändern. Viele internationale Projekte enden bei dieser ersten Stufe.

Deshalb hat sich das Fake-Off-Projekt einige Ziele gesetzt, bei dem die Jugendlichen dazu angeregt werden sollen, sich selbst neue Gewohnheiten anzueignen und diese im Alltag anzuwenden. Es werden Übungen für Schulen und außerschulische Jugendarbeit angeboten. Dabei zielt man auf die Schulung für jüngere Jugendliche, die von älteren durchgeführt werden. Davon profitieren dann beide: Die Schulenden üben dadurch neue Gewohnheiten und die jüngeren Jugendlichen lernen das Konzept kennen. Durch Internetsprechstunden und Speeddating haben die Jüngeren auch noch die Möglichkeit auf offene Fragen Antworten zu bekommen.

Meine persönliche Meinung:
Ich finde das Thema Fake News sehr spannend, da jede/jeder von uns alltäglich mit dem Internet verbunden ist. Umso wichtiger ist es, dass man schon früh genug den richtigen Umgang mit Fake News kennenlernt. Eine Veränderung unseres Verhaltens kann dazu beitragen, dass wir dem Thema Fake News besser begegnen können und das sollte jeder / jede von uns wissen. Ich kannte das Projekt zuvor nicht, finde aber, dass das Konzept und der didaktische Ansatz gut durchdacht worden sind.

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