28 Mai

Augen auf – Fake News!

Fake News gibt es schon seit eh und je. Immer wieder begleiten sie uns und sie werden uns auch in Zukunft oft begegnen. Nicht zuletzt durch Donald Trump hat der Begriff nochmals einen neuen Wert zugeschrieben bekommen. In einer Gesellschaft wie der unsrigen, kann man leichtbeeinflusst werden. Vor allem in der derzeitigen Corona- Krise, kursierten und kursieren viele Fake News, die die Menschen verunsichern.

Doch zuerst einmal, was sind Fake News denn überhaupt?

Beginnen wir von vorne. Der Begriff Fake News setzt sich aus zwei Wörtern zusammen. „Fake“ kommt aus dem englischen und bedeutet „gefälscht“, „news“ kommt ebenfalls aus dem Englischen und bedeutet „Nachrichten/Neuigkeiten“. Solche „Fake News“ gibt es schon seit langer Zeit. Sie sollen den Leser neugierig machen und zugunsten anderer falsche Nachrichten verbreiten. Leider gibt es auch viele Kriminelle, die Fake News für Betrügereien nutzen. Werden gefälschte Links angeklickt, und weitergeleitet, wird Geld verdient. Fake News sind dabei alles andere als ungefährlich.

Seien wir uns ehrlich. Wir alle denken uns beim Öffnen eines weitergeleiteten Verschwörungstheorie-Videos: WIESO gibt es Fake News?

Heutzutage, informieren sich viele Menschen über aktuelle Nachrichten im Internet. Es wird gegoogelt, es werden Facebook Posts gelesen und anschließend geteilt, und es werden YouTube Videos angesehen. Damit wird es Verbreitern von Falschmeldungen sehr leicht gemacht. Denn es scheint keine Wissenschaft zu sein, einen Facebook Post zu erstellen oder eine Kettennachricht zu schreiben. Doch wieso werden Fake News überhaupt in die Welt gesetzt? Jene, die hinter den Fake News stecken, wollen entweder gezielt Aufmerksamkeit auf ein Thema lenken oder die Meinung der breiten Masse manipulieren. Letzteres wird auch oft in der Politik eingesetzt. (Wir erinnern uns an Herrn Trump). Gefälschte Nachrichten über die Gegner zu verbreiten soll einen Profit der eigenen Partei erbringen.

Es werden viele Arten von Fake News verbreitet, oft scheinen wir im ersten Moment gar nicht zu erkennen, dass es sich auch hier um Fake News handelt. Darunter fallen auch gefälschte Social Media Accounts, Fake Accounts auf Dating Plattformen, Werbeaccounts, die mit atemberaubenden Rabatten beeindrucken oder auch gefälschten Rezessionen.

Schlussendlich gibt es auch noch die „Real-Fakes“. Hierbei geht es um jene Verschwörungstheoretiker, die aus den verschiedensten Gründen Fake News verbreiten wollen. Seien es wirtschaftliche, politische oder soziale Faktoren, die sie dazu treiben. Unter „Real- Fakes“ versteht man meist YouTube Videos, Blog Posts, Facebook Posts oder Kommentare, mit falschen oder nicht belegten Informationen. Die Verfasser sind entweder der festen Überzeugung die Wahrheit herausgefunden zu haben, oder wollen Aufmerksamkeit erlangen.

Man müsste also sehr aufmerksam durch das Internet surfen und gewisse Zeitschriften kritisch lesen. Um der Paranoia zu entfliehen und auf Fake News nicht reinzufallen, müssen diese zuerst erkannt werden. Dabei ist der wohl wichtigste Punkt die Quellenkritik. Folgenden Fragen sollten hierbei gestellt werden:
Wer hat die Nachricht verbreitet?
Wer ist der Verfasser des Textes?
Wie bekannt ist diese Seite?
Deutet die Meldung auf ein offene Weltanschauung hin oder wird nur eine Meinung vertreten?
Handeln andere Meldungen dieser Seite von denselben Themen oder werden auch andere Themen behandelt?

Die Meldung sollte zuerst kritisch gelesen werden und deren Fakten überprüft werden. Es sollte zumindest eine zweite Quelle geben, die die genannten Fakten belegen kann. Ist dies nicht der Fall und nur diese eine Website/Meldung behauptet dies, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Fake News. Wichtig ist es auch, jene Informationen zu verfolgen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Fake News verbreiten wollen. Hierbei ist es ratsam, seriöse Zeitungen zu lesen und im Fernseher die aktuelle Nachrichten zu verfolgen.

Beim Erkennen von Falschmeldungen sollten die Gerüchte unbedingt richtiggestellt oder gemeldet werden. Auf den meisten Social Media Plattformen kann man Accounts melden und somit Betrügern keine Chance lassen.

Corona Krise & Fake News:

Vor allem die Corona Krise lässt viel Zeit, sich Verschwörungstheorien auszudenken und diese aus Langeweile oder bloßer Überzeugung zu teilen. In den Medien wurde immer wieder berichtet, dass Falschmeldungen auf den sozialen Netzwerken kursieren. Beispielsweise wurde von einer Sprachnachricht berichtet, die angeblich vor drastischen Maßnahmen warnen soll, die Sebastian Kurz höchstpersönlich an einen privaten Freund geschickt haben soll. Des Weiteren werden viele Verschwörungstheorien erstellt und verbreitet, die bisher nie belegt werden konnten. Das Virus stamme aus einem chinesischem Labor meinen viele, nicht zuletzt Persönlichkeiten wie Donald Trump. Weiters wurden auch einige Kettennachrichten mit falschen Fakten weitergeleitet. Angebliche Informationen zu den Symptomen, sowie zu den aktuellen zukünftigen Zahlen der Erkrankten wurden verbreitet.
Zu guter Letzt wurden Informationen verbreitet, wie der Krankheitsverlauf verschlimmert und verbessert werden könne. Dabei wurde beispielsweise behauptet, dass Ibuprofen den Krankheitsverlauf verschlimmere. Auch das wurde nie von einem Arzt bestätigt.

Um nicht panisch zu werden und auf Falschmeldungen nicht reinzufallen, sollte generell immer, nicht nur in Zeiten wie diesen, kritisch gelesen werden. Das Gelesene sollte immer hinterfragt werden und auf Merkmale wie keine seriösen Quellen, reißerische Überschriften und fragewürdige Zahlen oder Statistiken aufmerksam werden. Wir können Fake News nicht verhindern, aber wir können ihnen die Macht nehmen, indem ihnen keine Aufmerksamkeit geschenkt wird und wir sie nicht verbreiten.
In diesem Sinne: Stay safe and stay critical!

Quellen:
Falschmeldung, Fake-News, HOAX – was ist das? Online im Internet: https://www.saferinternet.at/faq/informationskompetenz/falschmeldung-fake-news-hoax-was-ist-das/, 2.5.2020
Wie erkenne ich Falschmeldungen im Internet? Online im Internet: https://www.saferinternet.at/faq/informationskompetenz/wie-erkenne-ich-falschmeldungen-im-internet/, 2.5.2020
Wie man Fake News in Corona-Zeiten erkennt und damit umgeht. Online im Internet:https://www.derstandard.at/story/2000115845687/wie-man-fake-news-in-corona-zeiten-erkennt-und-damit, 2.5.2020
Coronavirus-Fake-News gehen laut Brodnig zurück. Online im Internet: https://www.derstandard.at/story/2000116903754/coronavirus-fake-news-gehen-laut-brodnig-zurueck, 2.5.2020
Pramer, Philipp: Podcast: Wie Verschwörungstheoretiker von Corona profitieren.Online im Internet: https://www.derstandard.at/story/2000117220057/podcast-wie-verschwoerungstheoretiker-von-der-krise-profitieren-wollen, 3.5.2020

Dreisbach, S. (2020, März 17). Das stimmt nicht. Frankfurter Allgemeine
K.A. (2020, März 14). Coronavirus: Meduni Wien wehrt sich gegen Fake News. Futurezone
Schneider, G. Toyka-Seid, C. (2020). Fake News. Bundeszentrale für politische Bildung
K.A. (2017). Fake News im Netz erkennen. BR
K.A. Fake News erkennen. Webhelm
K.A. (2020). Wie erkenne ich Falschmeldungen im Internet? Saferinternet
Schweizer, A. (2020, März 17). Verschlimmert Ibuprofen die Corona-Virus Symptome, oder nicht? Nau.ch
Knauf, M. (2020, März 16). So erkennen Sie, welche Nachrichten zum Coronavirus stimmen. Zeit Online



26 Mai

5 Fragen zur digitalen Überwachung im Kindesalter


1) Was sind Überwachungsapps?

Die Eltern können hier die Zeit, die Inhalte, den Zugang zu Apps und Programmen und den Internetzugang ihrer Kinder über eine App regeln. Außerdem kann das Kindergerät auch geortet werden und Aktivitäten in sozialen Netzwerken aufgezeichnet werden. Einerseits versprechen die Apps Schutz und Sicherheit, andererseits gilt es auch als ein starker Eingriff in das Leben des Kindes. Sie werden ständig überwacht und ihr Verhalten wird eingeschränkt. Das heimliche Überwachen durch Apps verletzt die Privatsphäre der Kinder. Daher gilt: Apps sollten lediglich eine Ergänzung zum Dialog mit dem Kind sein und ihn keineswegs ersetzten!


2) In welchen Formen findet das Überwachen statt?

Die Kontrolle und Überwachung findet schon statt, wenn sich das Kind noch im Mutterbauch befindet, erst recht, wenn das Kind dann auf der Welt ist. Durch Baby-Monitore, Wearables, eingebaute Sensoren, die die Atmung und Körpertemperatur und den Sauerstoffgehalt messen und vieles mehr, werden Daten erfasst und über das Handy an die Eltern geschickt. Ist das Kind etwas älter, so werden auch Spielzeuge und Bekleidung zur Überwachung eingesetzt. Diverse am Körper tragbare Instrumente, wie Uhren, die eine GPS-Ortung mit Alarmfunktion, welche vom Kind getragen werden, senden Standortinformationen an ein mobiles Gerät der Eltern. Puppen beispielsweise, die über ein Mikrofon und Sprachausgabe verfügen, sind auch am Markt. Sie speichern die von dem Kind gesprochenen Worte und schicken diese an eine Cloud, wo sie gespeichert werden. Die Eltern erhalten für die eigene Dokumentation wöchentlich eine Audiodatei.


3) Was sind die Gefahren?

Das sind die häufigsten Gefahren für Kinder in der digitalen Welt: 

  • Ungeeignete Inhalte
  • Weitergabe der Daten
  • Sexuelle Belästigung
  • Versteckte Kostenfallen
  • Verletzung der Urheberrechte
  • Cybermobbing
  • Das Netz vergisst nichts

4) Wie kann man Kinder vor Apps und Medien schützen?

Eine App auf dem Handy oder dem Tablet zu verwenden, ist für Kleinkinder bereits ein Kinderspiel. Kinder lernen sehr früh selbstverständlich bestimmte Medien zu bedienen. Die Medienerziehung braucht jedoch Regeln und Grenzen. Die Kinder müssen einen sinnvollen Umgang mit Medien erlernen und dabei sollte man ganz klein Beginnen. Denn alles was die Kinder aus dem Fernseher, dem Computer oder anderen Medien ankommt, kommt bei ihnen ungefiltert an, daher kann es zu einer Überforderung durch Medien kommen. 

Dabei stellt sich dann überhaupt die Frage ab wann und im welchen Alter Kinder Medien nutzen sollten. Hier empfiehlt es sich die „3-6-9-12“ Regel zu beachten. Das bedeutet: 

  • Keine Bildschirmmedien unter 3 Jahren
  • Keine eigene Spielekonsole vor 6 Jahren
  • Kein Handy oder Smartphone vor 9 Jahren
  • Keine unbeaufsichtigte Computer- / Internetnutzung vor 12 Jahren

Regeln und Grenzen sind notwendig sind, aber man sollte auch nicht vergessen, dass Kinder Medien entdecken sollten.


5) Wie viel Überwachung ist in Ordnung?

Das ideale Paket an Maßnahmen zu finden ist kompliziert und lässt sich schwer für die breite Masse beantworten. Gerade wenn eine geheime Überwachung stattfindet, führt dies zu einem Vertrauensbruch zwischen Eltern und Kind. Eltern haben die Aufsichtspflicht über ihre Kinder und mit der aktuellen Technik ist dies leichter als jemals zuvor. Allerdings bedeutet das nicht, dass es auch rechtlich in Ordnung ist. Obwohl wir in Österreich keine eindeutige gesetzliche Regelung haben, findet man unter Artikel 16 in der UNO-Kinderrechtskonvention, das Recht auf die Privatsphäre des Kindes. Wie kann jetzt also eine „gute Überwachung“ aussehen? In einem Beitrag des Schweizer Elternmagazins Fritz und Franzi fasst der deutsche Medienexperte für Kindermedien, Thomas Feibel, ein paar Punkte zusammen.

  • Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind gemeinsame Kontrollen.
  • Versichern Sie ihm, dass es nichts mit Misstrauen ihm gegenüber zu tun hat.
  • Versprechen Sie Ihrem Kind, dass es immer zu Ihnen kommen kann, wenn ihm im Netz etwas komisch verkommt.
  • Überprüfen Sie mit Ihrem Kind regelmäßig die Sicherheits­einstellungen in den sozialen Medien. 
  • Wenn Sie sich für die Inhalte interessieren, interessieren Sie sich für Ihr Kind.
  • Fragen Sie regelmäßig nach seinen Aktivitäten (Spiele, Instagram etc.) und lassen Sie sich die Faszination erklären.

Erstellt von: Barusic Ines, Krupic Selma, Pimperl Stephan, Prokschi Pauline


Quellen und weiterführende Links:

PODCAST

25 Mai

TOOLS – distance learning während Corona

Ob man, als Lehrperson, früher positiv oder negativ gegenüber Tools gestimmt war, ist mittlerweile nicht mehr wichtig. Denn in Zeiten von Corona sind beinahe alle Lehrerinnen und Lehrer der Primarstufe auf Tools angewiesen.
Wir haben eine Umfrage gemacht, wie Lehrpersonen der Volksschule in der momentanen Zeit von COVID-19 mit ihren/seinen Schülerinnen und Schülern, sowie den Eltern in Kontakt treten.

Umstieg auf distance learning

Tatsächlich sind nur 80 Prozent der befragten Lehrpersonen auf distance learning umgestiegen, beinahe gleich viel, genau 87,5 Prozent treten nach wie vor mit den Eltern medial in Kontakt. Das Hauptproblem für jene, die den anderen 20 und 12,5 Prozent, ist die fehlende Technik oder Unterstützung der Eltern.

Erschreckend sind die Zahlen zu der Frage, ob alle Kinder erreicht werden und die Möglichkeit haben an den Angeboten teilzunehme. Weniger als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler der befragten Lehrpersonen haben die Möglichkeit am Unterricht teilzunehmen.

Tools der Volksschule

Das wohl beliebteste Tool ist sowohl die „Anton-App“, sowie „Schoolfox“.

Die „Anton-App“ ist eine App mit unzähligen Aufgaben, verschiedene Typen, Lernspielen und interaktiven Erklärungen. Motivierend für die Kinder ist diese, durch das Sammeln von Sternen und Pokalen für gut erledigte Aufgaben. Positiv für die Lehrperson ist das Verfolgen des Lernfortschrittes und der einfachen Anwendung.
Quelle: https://anton.app/de/

„Schoolfox“ bietet eine direkte Verbindung zu den Eltern und Schülerinnen und Schülern via Nachrichten und Video-Chat. Mit dieser App können Gruppendiskussionen gestartet, sowie Termine gemanagt werden. Ein großer Pluspunkt dieses Tools ist die Fremdsprachenfunktion, somit kann die Lehrperson Sprachbarrieren zu den Eltern überwinden, da die App Texte in verschiedene Sprachen übersetzt. Quelle: https://schoolfox.com/

Weitere genutzte Tools sind unteranderem „Zoom“ und „Skype“ für Videochats und geführte Unterrichtseinheiten. Ebenso wurden Nachrichtenportale, wie E-Mail und WhatsApp genutzt um den Kontakt aufrecht zu erhalten. Auch „diclaro“ und „Padlet“ kamen zum Einsatz.

Schwierigkeiten und Hürden

Folgende Aussagen wurden aus anonymen Umfrage entnommen:
„Bildungsferne Familien fallen durch den Rost. Engagierte Eltern machen mit und kümmern sich aus eigenem Antrieb um „Arbeitsaufträge“„.

Einfach gestrickte Eltern ziehen sich, wie sonst auch, eher zurück und scheuen den Kontakt mit dem Lehrer. Die sprachliche Barriere – andere Muttersprache als Deutsch – ist oft ein großes Hindernis bei der Kommunikation im Netz. Manche Eltern sind Analphabeten.

Die fehlende Hilfe der Eltern und die Sprachbarriere ist eine sehr große Hürde, die vor allem Schülerinnen und Schüler aus der Grundstufe 1 betreffen. Viele Lehrpersonen würden sich sehr wünschen, dass der Umgang mit Tools permanent in den Unterricht eingebaut wird, da es Abwechslung bringt und die Kinder auf solche Notsituationen vorbereitet.

Ein Punkt, den wahrscheinlich in der Corona-Krise nicht viele beachten, ist das emotionale und soziale Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler:

(…), aber das soziale Lernen bleibt auf der Strecke. Es fehlt auch die emotionale Unterstützung für Probleme der Kinder zu Hause (Streit zu Hause können sie auch nicht telefonisch mit uns klären. Eltern sind ja immer in der Nähe)“

Welche Erfahrungen haben die Kinder mit den verschiedenen Tools gemacht?

Auf einer Skala von 0 bis 100, wobei 100 hier positiv darstellt, wäre das arithmetische Mittel ungefähr 60. Daraus schließen wir, dass es definitiv Verbesserungen geben sollte, aber die Arbeit mit Tools doch auch seine Vorteile hat und die Kinder auch positive Erfahrungen mit ihnen gesammelt haben.

Auswertung der Umfrage (https://www.umfrageonline.com/), Darstellung: Säulendiagramm
Säulendiagramm aus der Umfrage

Podcast – Ein Interview mit einer Volkschullehrerin in Zeiten von Corona.

15 Mai

Fake News hier – Fake News dort

Wie kommt es nun zu der Verbreitung dieser Fake News?

Jeder der Facebook, Twitter, YouTube und ähnliche Plattformen nutzt wird mit dem Teilen von unterschiedlichen Posts vertraut sein. Gerade im Netz verbreiten sich Gerüchte und Falschmeldungen wie ein Fegefeuer und das liegt daran, wie wir Menschen ticken und wie solche Plattformen Informationen sortieren.

Fake-News-Macher gestalten ihre Posts entsprechend und die Art und Weise, wie soziale Netzwerke funktionieren spielt ihnen da geradewegs in die Hände und erleichtert ihnen die Arbeit.

Link: https://pixabay.com/de/photos/corona-ibu-fake-fake-news-news-4933452/

Welche Maßnahmen werden gegen Fake News gesetzt?

Auch die Regierung in Österreich kämpft gegen die Falschmeldungen wie folgt an:
→ Bei den Pressekonferenzen wurden schon unterschiedliche „Fake News“ aufgeklärt. 

→ Die Integrationsministerin, Susanne Raab (ÖVP), startete eine Informationskampagne für Migrantinnen und Migranten, die in 16 Sprachen übersetzt wurde. 

→ Die einzelnen Bundesländer informieren ebenfalls mit aktuellen Informationen, die auf deren Internetseiten nachzulesen sind. 

→ Weiters hat das Verbreiten von „Fake News“ auch strafrechtliche Folgen. 

Auch diverse Online-Plattformen haben Maßnahmen gegen Fake News im Bezug auf COVID-19 gesetzt.  

Google

  • Informationskästen mit wichtigen Infos
  • Hinweise auf vertrauenswürdige Quellen (WHO)

YouTube

  • Löschung von falschen Inhalten
  • Hinweise auf vertrauenswürdige Quellen

Facebook und Instagram

  • „Pop-Up-Meldungen“ mit Infos bezüglich COVID-19
  • COVID-19 Informationszentrum mit Informationen der WHO und nationalen Gesundheitsbehörden 
  • Löschung jeglicher Falschinformationen

WhatsApp 

  • Beliebteste App für die “Fake News” Verbreitung
  • Kostenloses Benachrichtigungsservice der WHO (Infos zu den neuesten Zahlen, Hygiene-, Reise- und Falschinformationen)

Problem der sozialen Netzwerke

„Dark Social“ sind geschlossene Gesellschaften, wie zum Beispiel WhatsApp oder auch Facebook-Gruppen, die Kommunikation erfolgt oftmals verschlüsselt und die Plattform weiß oft selbst nicht, welche Inhalte verbreitet werden. So verbreiten sich die Fake News unkontrolliert. 

Die Plattformen nehmen die aktuelle Situation sehr ernst und versuchen die unseriösen Quellen zu beseitigen, jedoch wird sich dies nicht ganz verhindern lassen.

Quellen:
https://klickwinkel.de/tutorials/wie-sich-fake-news-verbreiten/

https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/das-tun-facebook-and-co-gegen-corona-fake-news,Rt74GE4

https://about.fb.com/de/news/2020/03/unser-einsatz-gegen-falschinformationen-ueber-das-coronavirus/

verfasst von Patricia Meister, Laura Szalai, Lukas Halwachs, Lisa Blauensteiner

14 Mai

Lockdown oder doch halb so wild?

Falschnachrichten in Bezug auf COVID-19, die von zweifelhaften Alltagstipps, Panikmache bis hin zu Verschwörungstheorien und Verharmlosung führen, können gefährliche Folgen haben, wenn jenen Glaube geschenkt wird. Beispielsweise führt es dazu, dass gesetzte Maßnahmen der Regierung nicht eingehalten werden, was verheerende Folgen haben kann.

Diese Corona-Zeit bringt viel Unsicherheit und Ungewissheit mit, da es eine noch nie dagewesene Situation darstellt, bei der momentan niemand wirklich weiß wie es weitergeht. Genau das lieferte einen idealen Nährboden für Fake News. Niemand hat die Situation richtig unter Kontrolle. Einige Falschmeldungen, die davor warnten, dass Supermärkte schließen würden, hatten zur Folge, dass sehr viele Leute Hamsterkäufe tätigten und die Regale in den Supermärkten leer räumten. Des Weiteren gab es Falschmeldungen, die besagten, dass beispielsweise Toilettenpapier ausgeht, was viele zu Hamsterkäufen bewegt hat und dadurch wirklich eine Toilettenpapier Knappheit entstehen ließ für ein paar Tage.  

Link: https://pixabay.com/de/photos/hamstereinkauf-covid-19-hamsterkauf-4940922/

Konkretes Beispiel dazu:

In einer WhatsApp-Nachricht behauptet ein Mann, er wisse aus „zuverlässiger Quelle“, dass Supermärkte ab Montag nur noch zwei Stunden geöffnet hätten. Man solle diese Information unbedingt an Freunde und Bekannte weitergeben, damit man sich schnell Vorräte zulegen kann, bevor es nichts mehr gäbe.

Solche Behauptungen sind total falsch. So ist die Versorgung mit Lebensmitteln grundlegend gewährleistet, wie die zuständigen Minister*innen anführten.

Unnötige Hamsterkäufe führen leider häufig dazu, dass Lebensmittel letztlich in der Tonne landen und in weiterer Folge zu leeren Regalen in den Supermärkten, so dass der Eindruck entsteht, es gäbe zu wenige Waren.

Wir möchten mit diesem Beispiel darauf hinweisen, dass die Verbreitung mittels WhatsApp oder ähnlichen sozialen Netzwerken sehr schnell und einfach funktioniert. Außerdem kann in diesen sozialen Kanälen jeder seine Meinung kundtun und es wird nicht auf Richtigkeit überprüft.

Deshalb möchten wir als Ratschlag geben, dass man wirklich selber Meldungen überprüft, sich selbstständig Informationen einholt und gerade bei Kettennachrichten immer skeptisch ist und sie kritisch hinterfragt.

Wir haben uns mit dem Thema „Fake News“ in Bezug auf COVID-19 auseinandergesetzt und Erfahrungsberichte in Form von Interviews aus dem Bekanntenkreis gesammelt.

Quellen:

https://www.ndr.de/nachrichten/info/Informationen-zu-Corona-Fakten-oder-Fake-News,fakenews202.html

https://www.dw.com/de/coronavirus-die-psychologie-hinter-den-hamsterk%C3%A4ufen/a-52738492

https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/rbbkultur_am_vormittag/archiv/20200318_0905/wissen_0910.html

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/chronik/wien/2054734-Fake-News-sind-Reaktion-auf-Unsicherheit.html

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/panikmache-coronavirus-101.html

verfasst von Lukas Halwachs, Lisa Blauensteiner, Patricia Meister, Laura Szalai

13 Mai

COVID-19 – Fake News?

Mundschutzmasken im Alltag, one-man Geburtstagsfeiern, “Happy Birthday” nur beim Händewaschen, menschenleere Straßen und leere Klopapierregale – all das dank COVID-19. Die durch das Virus ausgelöste Pandemie bringt auch eine Welle an Fake News mit sich, welche sich schnell und unkontrolliert ausbreitet.

Link: https://pixabay.com/de/illustrations/virus-erreger-infektion-biologie-4937553/

Fake News kursieren immer wieder im Netz herum, jedoch gab es noch nie so viele Fake News zu ein und demselben Thema wie jetzt in der Corona Krise zu COVID-19. Daher gilt es einmal mehr Bewusstsein für Fake News zu schaffen. 

Was Fake News sind kann HIER nachgelesen werden, wie man sie erkennt spielt eine ebenso wichtige Rolle und ist HIER zu finden.

Dabei stellen wir uns die Frage, weshalb die Fake News gerade zur Zeit des COVID-19 so stark boomen. Social Distancing, Ausgangsbeschränkung und Home Office verleiten Leute dazu sich viel mehr mit Social Media und co auseinanderzusetzen. Das wiederum führt dazu, dass Falschmeldungen umso schneller verbreitet werden. Aufgrund dieser noch nie dagewesenen Situation entsteht Unsicherheit, durch die die Menschen teilweise leichtgläubiger werden. Gerade diese schnelle Verbreitung und die Leichtgläubigkeit bieten einen gefährlichen Nährboden für Fake News. 

Das angeführte Video greift diese Gefährdung auf und veranschaulicht dies mit Beispielen.

Quellen: 

https://www.ndr.de/nachrichten/info/Informationen-zu-Corona-Fakten-oder-Fake-News,fakenews202.html

https://www.verwaltung-der-zukunft.org/oeffentliche-sicherheit/verbreitung-von-desinformationen-der-corona-krise

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/chronik/wien/2054734-Fake-News-sind-Reaktion-auf-Unsicherheit.html

verfasst von Laura Szalai, Patricia Meister, Lukas Halwachs und Lisa Blauensteiner

11 Mai

Google Docs – Zusammen mehr erledigen

Quelle: Lina Nussbaumer

Docs ist jederzeit bereit. Erstelle einfach ein Dokument über deinen Browser oder lade dir die App für dein Mobilgerät herunter, um das Zusammenarbeiten mit Freunden, Kollegen oder Verwandten zu vereinfachen. Alles, was du dafür brauchst, ist ein Google Konto. 

Buchstaben, Wörter und noch viel mehr

Mit Google Docs erweckst du deine Dokumente zum Leben. 

Google Docs ist sowohl für den privaten als auch den geschäftlichen Gebrauch sehr nützlich. Dabei können mehrere Nutzer ein Dokument erstellen und bearbeiten. Dies funktioniert alles kostenlos und zur selben Zeit.

Für den geschäftlichen Nutzen bietet G Suite noch umfangreichere Nutzung trotz räumlicher Distanzen, sodass Personen, wie externe Partner und Teamkollegen mit unterschiedlichsten Standorten, direkt an einem Dokument zusammenarbeiten können.

Zahlreiche Bearbeitungsmöglichkeiten

Mit den verschiedenen Bearbeitungs- und Design-Möglichkeiten gelingt jede Text- und Absatzformatierung. Es gibt zahlreiche Schriftvarianten, die das gestalten von Dokumenten vereinfachen. Auch das hinzufügen von Links, Bilder und Zeichnungen ist ein Kinderspiel.

Außerdem sind alle Bearbeitungsmöglichkeiten kostenlos. 

Greife immer und überall auf deine Dokumente zurück

Du kannst über dein Smartphone, Tablet oder deinem Computer ganz einfach auf deine Dokumente zugreifen, sie bearbeiten und auch neue erstellen, ganz egal, wo du bist – auch ohne Internetverbindung. 

Beliebig freigeben

Freunde, Kollegen oder Verwandte können mithilfe eines Klicks auf „Freigeben“ deine Dokumente sehen, Änderungen vorschlagen oder auch direkt bearbeiten. 

In Echtzeit bearbeiten

An Hand der Cursorbewegung kannst du sofort sehen, wo jemand anderes eine Änderung vornimmt oder Text markiert wird.

Chatten und kommentieren

Es gibt die Möglichkeit direkt im Dokument mit anderen Bearbeitern/Bearbeiterinnen zu chatten oder einen Kommentar mit “+” und einer E-Mail-Adresse zu hinterlassen, wodurch die gewünschte Person dann eine E-Mail-Benachrichtigung erhält.

Klicke nie mehr auf “Speichern” 

Alle deine Änderungen werden automatisch gespeichert. Du kannst auch den Überarbeitungsverlauf verwenden, um ältere Versionen desselben Dokuments anzusehen. Vorherige Versionen werden nämlich gespeichert, allerdings werden sie beim Speicherplatz nicht mitgerechnet. Sie sind sogar nach Datum sortiert und enthalten den Namen der Person, die die Änderung vorgenommen hat. Bei Bedarf kannst du also Änderungen rückgängig machen. 

Kompatibel mit zahlreichen Formaten

Importiere deine Dokumente, um sie zu öffnen, bearbeiten und speichern, zum Beispiel Microsoft® Word- und PDF-Dateien. Exportiere deine Arbeit im DOCX-, ODT-, RTF-, TXT- oder HTML-Format. Du kannst die Dateien in Google Docs konvertieren und umgekehrt. Egal welches Dateiformat konvertiert wird, das ursprüngliche Format bleibt erhalten. Somit musst du dir keine Gedanken über Dateiformate machen, da das Exportieren einfach ist. 

Google-Suche – direkt in Docs

Direkt im Dokument kannst du auch nach Bildern, Zitaten und Texten aus der Google-Suchanfragen zugreifen, ohne dass du die App oder die Google-Docs-Seite verlassen musst. 

Tutorial – Umgang mit Google Docs

Kritiker

netzwelt.de: Leider sei für die volle Funktionsfähigkeit der Chrome-Browser nötig. Außerdem sei Google Docs eher unübersichtlich. Netzwelt kritisiert außerdem den Fakt, dass Google Docs zu den US-Servern zähle. 

FrankfurterRundschau: Google gehöre, laut vieler IT-Experten mit anderen großen Internetkonzernen zu den sichersten Datenspeichern, da sie viel investieren, um Hacker abzuwehren. 

Google sei das Durchsuchen meiner Daten erlaubt. Diese Daten dürfen dann für zielgerichtete Werbung verwendet werden. Beispielsweise würden Googlemails analysiert werden, damit entsprechende Reklameangebote gezeigt werden können.

Google sage jedoch, dass Google Drive Dateien und somit auch Google Docs Dateien, im Moment nicht für Werbezwecke durchforstet werden. Die Geschäftsbedingungen verbieten dies jedoch auch nicht. Es sei aber auch unwahrscheinlich, dass Google seine Absichten ändert. 

Heise online: Google untersuche nicht nur die E-Mails seiner Kunden, sondern auch Texte auf Google Docs. In den Nutzungsbedingungen erkläre Google dies so, dass ein automatisierter Scan die Inhalte vor Viren und anderen Gefahren schütze. 

Allerdings mache Google deutlich, dass diese System, Dateien nach einem gewissen Muster durchsuche, sodass Verstöße gegen Nutzungsbedingungen überprüft werden können. Allerdings bliebe dabei die Bedeutung der Inhalte verdeckt. 

Podcast – Was weißt du darüber?

https://medienarchiv.phwien.ac.at/google-docs-zusammen-mehr-erledigen/

Quellen:

https://www.google.com/intl/de_at/docs/about/

https://www.netzwelt.de/google-docs/testbericht.html

https://www.fr.de/kultur/datenmonster-google-drive-gierig-11343809.html

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Bug-Google-Docs-verweigerte-Zugriff-auf-Texte-3876764.html