14 Mai

Lockdown oder doch halb so wild?

Falschnachrichten in Bezug auf COVID-19, die von zweifelhaften Alltagstipps, Panikmache bis hin zu Verschwörungstheorien und Verharmlosung führen, können gefährliche Folgen haben, wenn jenen Glaube geschenkt wird. Beispielsweise führt es dazu, dass gesetzte Maßnahmen der Regierung nicht eingehalten werden, was verheerende Folgen haben kann.

Diese Corona-Zeit bringt viel Unsicherheit und Ungewissheit mit, da es eine noch nie dagewesene Situation darstellt, bei der momentan niemand wirklich weiß wie es weitergeht. Genau das lieferte einen idealen Nährboden für Fake News. Niemand hat die Situation richtig unter Kontrolle. Einige Falschmeldungen, die davor warnten, dass Supermärkte schließen würden, hatten zur Folge, dass sehr viele Leute Hamsterkäufe tätigten und die Regale in den Supermärkten leer räumten. Des Weiteren gab es Falschmeldungen, die besagten, dass beispielsweise Toilettenpapier ausgeht, was viele zu Hamsterkäufen bewegt hat und dadurch wirklich eine Toilettenpapier Knappheit entstehen ließ für ein paar Tage.  

Link: https://pixabay.com/de/photos/hamstereinkauf-covid-19-hamsterkauf-4940922/

Konkretes Beispiel dazu:

In einer WhatsApp-Nachricht behauptet ein Mann, er wisse aus „zuverlässiger Quelle“, dass Supermärkte ab Montag nur noch zwei Stunden geöffnet hätten. Man solle diese Information unbedingt an Freunde und Bekannte weitergeben, damit man sich schnell Vorräte zulegen kann, bevor es nichts mehr gäbe.

Solche Behauptungen sind total falsch. So ist die Versorgung mit Lebensmitteln grundlegend gewährleistet, wie die zuständigen Minister*innen anführten.

Unnötige Hamsterkäufe führen leider häufig dazu, dass Lebensmittel letztlich in der Tonne landen und in weiterer Folge zu leeren Regalen in den Supermärkten, so dass der Eindruck entsteht, es gäbe zu wenige Waren.

Wir möchten mit diesem Beispiel darauf hinweisen, dass die Verbreitung mittels WhatsApp oder ähnlichen sozialen Netzwerken sehr schnell und einfach funktioniert. Außerdem kann in diesen sozialen Kanälen jeder seine Meinung kundtun und es wird nicht auf Richtigkeit überprüft.

Deshalb möchten wir als Ratschlag geben, dass man wirklich selber Meldungen überprüft, sich selbstständig Informationen einholt und gerade bei Kettennachrichten immer skeptisch ist und sie kritisch hinterfragt.

Wir haben uns mit dem Thema „Fake News“ in Bezug auf COVID-19 auseinandergesetzt und Erfahrungsberichte in Form von Interviews aus dem Bekanntenkreis gesammelt.

Quellen:

https://www.ndr.de/nachrichten/info/Informationen-zu-Corona-Fakten-oder-Fake-News,fakenews202.html

https://www.dw.com/de/coronavirus-die-psychologie-hinter-den-hamsterk%C3%A4ufen/a-52738492

https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/rbbkultur_am_vormittag/archiv/20200318_0905/wissen_0910.html

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/chronik/wien/2054734-Fake-News-sind-Reaktion-auf-Unsicherheit.html

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/panikmache-coronavirus-101.html

verfasst von Lukas Halwachs, Lisa Blauensteiner, Patricia Meister, Laura Szalai

Ein Gedanke zu „Lockdown oder doch halb so wild?

  1. Ich finde den Blog sehr interessant. Ihr habt die Gefahren von Fakenews sehr gut aufgezeigt. Gerade in Zeiten von Corona ist besondere Vorsicht geboten, da so viele Fakenews im Umkreis sind. Die Leute sind verunsichert, kennen sich nicht aus und glauben zu schnell vollkommen fremden Webseiten. Vergleichen und Hinterfragen ist hier sehr wichtig! Das verhindert Panik.

Schreibe einen Kommentar zu Deborah Kaiser Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.