15 Mai

Fake News hier – Fake News dort

Wie kommt es nun zu der Verbreitung dieser Fake News?

Jeder der Facebook, Twitter, YouTube und ähnliche Plattformen nutzt wird mit dem Teilen von unterschiedlichen Posts vertraut sein. Gerade im Netz verbreiten sich Gerüchte und Falschmeldungen wie ein Fegefeuer und das liegt daran, wie wir Menschen ticken und wie solche Plattformen Informationen sortieren.

Fake-News-Macher gestalten ihre Posts entsprechend und die Art und Weise, wie soziale Netzwerke funktionieren spielt ihnen da geradewegs in die Hände und erleichtert ihnen die Arbeit.

Link: https://pixabay.com/de/photos/corona-ibu-fake-fake-news-news-4933452/

Welche Maßnahmen werden gegen Fake News gesetzt?

Auch die Regierung in Österreich kämpft gegen die Falschmeldungen wie folgt an:
→ Bei den Pressekonferenzen wurden schon unterschiedliche „Fake News“ aufgeklärt. 

→ Die Integrationsministerin, Susanne Raab (ÖVP), startete eine Informationskampagne für Migrantinnen und Migranten, die in 16 Sprachen übersetzt wurde. 

→ Die einzelnen Bundesländer informieren ebenfalls mit aktuellen Informationen, die auf deren Internetseiten nachzulesen sind. 

→ Weiters hat das Verbreiten von „Fake News“ auch strafrechtliche Folgen. 

Auch diverse Online-Plattformen haben Maßnahmen gegen Fake News im Bezug auf COVID-19 gesetzt.  

Google

  • Informationskästen mit wichtigen Infos
  • Hinweise auf vertrauenswürdige Quellen (WHO)

YouTube

  • Löschung von falschen Inhalten
  • Hinweise auf vertrauenswürdige Quellen

Facebook und Instagram

  • „Pop-Up-Meldungen“ mit Infos bezüglich COVID-19
  • COVID-19 Informationszentrum mit Informationen der WHO und nationalen Gesundheitsbehörden 
  • Löschung jeglicher Falschinformationen

WhatsApp 

  • Beliebteste App für die “Fake News” Verbreitung
  • Kostenloses Benachrichtigungsservice der WHO (Infos zu den neuesten Zahlen, Hygiene-, Reise- und Falschinformationen)

Problem der sozialen Netzwerke

„Dark Social“ sind geschlossene Gesellschaften, wie zum Beispiel WhatsApp oder auch Facebook-Gruppen, die Kommunikation erfolgt oftmals verschlüsselt und die Plattform weiß oft selbst nicht, welche Inhalte verbreitet werden. So verbreiten sich die Fake News unkontrolliert. 

Die Plattformen nehmen die aktuelle Situation sehr ernst und versuchen die unseriösen Quellen zu beseitigen, jedoch wird sich dies nicht ganz verhindern lassen.

Quellen:
https://klickwinkel.de/tutorials/wie-sich-fake-news-verbreiten/

https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/das-tun-facebook-and-co-gegen-corona-fake-news,Rt74GE4

https://about.fb.com/de/news/2020/03/unser-einsatz-gegen-falschinformationen-ueber-das-coronavirus/

verfasst von Patricia Meister, Laura Szalai, Lukas Halwachs, Lisa Blauensteiner

5 Gedanken zu „Fake News hier – Fake News dort

  1. Ich denke, dass das Thema Fake News gerade in Zeiten von COVID-19 sehr präsent ist und Gott sei Dank auch endlich mehr Aufmerksamkeit bekommt. Dadurch, dass wir alle in einer Welt wie diesen vernetzt und schnell informiert werden, bleibt es nicht aus, auch auf trügerische Falschmeldungen zu stoßen. In Bezug auf die jüngsten unserer Gesellschaft ist es meiner Meinung nach wichtig, von klein auf dahingehend zu schulen, welchen Quellen, Informationsdiensten etc. man vertrauen kann und welchen nicht. Das erfordert natürlich auch, dass man selbst als Lehrperson aufgeklärt ist und Fake-News von tatsächlich wahren Informationen unterscheiden kann.

  2. Fake News verbreiten sich unglaublich schnell. Vor allem in den letzten Wochen und Monaten konnte ich wieder miterleben, wie schnell und unreflektiert solche Falschmeldungen weitergeleitet und geteilt werden. Ich finde es toll, dass ihr in eurem Blogeintrag und in eurer Präsentation auf Maßnahmen gegen Fake News aufmerksam gemacht habt.
    Auch Schülerinnen und Schüler nutzen soziale Medien und können somit mit Fake News konfrontiert werden. Deshalb bin ich der Meinung, dass diese Problematik bereits in der Schule angesprochen werden sollte, damit die Kinder lernen, kritisch mit Informationen umzugehen und diese zu überprüfen.

  3. Fake News verbreiten sich durch Social Media noch viel schneller, als noch vor 10 Jahren.

    Gerade vor wenigen Wochen hat Twitter einen Beitrag von US-Präsident Trump markiert und einem Faktencheck unterzogen (https://www.spiegel.de/politik/ausland/twitter-zerpflueckt-trump-tweet-in-erstem-faktencheck-a-4646dc3c-3a0f-4f80-bcb6-8d5fcd94f660). Klickte man auf den Faktencheck, gelangte man auf eine Twitterseite auf der Experten Trumps Tweet als unbegründet zurückwiesen.

    Trump war natürlich außer sich und meinte, dass Twitter das Recht auf freie Meinungsäußerung einschränken würde.

    Ich finde es auch sehr wichtig, dass soziale Medien, bzw. deren Betreiber auch aufpassen, dass sie nicht die Verbreitung von Fake News fördern und gegebenenfalls Faktenchecks machen.

  4. Der Begriff „Dark Social“ war mir noch unbekannt und ich finde es bedenklich, dass geschlossene Gruppen selbst für die Betreiber (in dem Fall Facebook) nicht einsehbar sind. Man müsste selbst Teil dieser Community werden, um problematische Inhalte im Zweifel melden zu können. Aber wer hat heutzutage wirklich Zeit für sowas?
    Ich denke, jeder hat in seinem Familien- oder Bekanntenkreis Personen, die unreflektiert Schlagzeilen oder Gerüchte teilen, die sich bei näherer Recherche als falsch erweisen. Umso wichtiger ist es, den kritischen Blick auch bei Kindern zu fördern und Quellen stets zu überprüfen, bevor man tatsächlich auf den „Teilen“-Button drückt.

  5. Jeder von uns hat wohl schon miterlebt (ich etwa zuletzt im Zusammenhang mit Covid-19 auf WhatsApp), wie schnell sich Fake News verbreiten können. Danke für den interessanten Einblick, wie es zu Fake News kommen kann.

    Das Thema ist zweifellos von hoher Relevanz für den Schulalltag. Lehrpersonen müssen über dahinter steckende Mechanismen Bescheid wissen und auch wissen, wie damit umgegangen werden soll. Nur so kann es gelingen, auch den SchülerInnen einen kritischen Umgang mit Informationen und einen reflektieren Umgang mit Medien beizubringen, damit sie Falschmeldungen nicht hilflos ausgeliefert sind.

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