30 Dez

Saferinternet, Kurzzusammenfassung

Die Website Saferinternet bietet für Eltern, Lehrende, Jugendliche und Senioren bzw. Seniorinnen einen wunderbaren Überblick rund um die Nutzung des Internets und anderer Medien.

Für Lehrende
In der Kategorie Lehrende können Lehrpersonen unter Tools verschiedene Workshops zum Thema Medien und Medienkompetenz. Unter den FAQS finden sich soziale Themen im schulischen Kontext (Mobbing, Netzwerke, Umgang mit dem Internet et cetera)

Für Eltern
In der Kategorie Eltern können Erziehungsberechtigte durch die FAQs ihre eigenen Wissenlücken über Internet- und Mediennutzung füllen. Hilfreiche Links zu Ratgebern findet man unter Materialien.

Für Kinder und Jugendliche
In der Kategorie Jugendliche stehen unter Materialien Flyer zu verschiedensten Themen zum Download verfügbar. Diese fassen kompakt die Situatoion

Für Senioren und Seniorinnen 
In der Kategorie Senior/innen sind unter Tools kostenlose und verlässliche Beratungsservices zu finden, beispielsweise Internet Ombusmann.

Weitere Funktionen
In jeder der oben genannten Kategorie findet sich der Button News. Kurze Artikel rund um Aktuelles in der Medienwelt werden diskutiert und aufgeklärt. Außerdem stehen kostenlos zum Download wissenschaftliche Studien zur Verfügung, falls man sich in die Thematik Saferinternet vertiefen möchte.

Persönliche Bewertung
Meiner Meinung eine sehr übersichtliche und hilfreiche Website, die sich an jegliches Publikum richtet! 
10 / 10

30 Dez

Lese!(sozialisation)

Lesen
Die Relevanz früher Lesekonfrontation ist bekannt. Lesesozialisation sollte bereits zu Hause beginnen: Vorlesen, Bilderbuchbetrachtung und Neugierweckung für Bücher (und andere Medien) prägen die Entwicklung jedes Kindes.

Schulsituation 
Im schulischen Kontext ist dies leichter gesagt als getan. Manche Kinder kommen erst in der Primarstufe mit Lesen in Berührung. Lesemotivation zu wecken und aufrechterhalten ist eine große Herausforderung, sei es, weil die Schüler und Schülerinnen keinen (positiven) Bezug zur Literatur haben oder weil das „klassische“ Lesen und Vorlesen keinen Anklang finden.

Eine neue Idee zur Steigerung der Lesemotivation
Um Lesefreude zu wecken, können Leseaufgaben mit Spielen verknüpft werden. Ein Beispiel, welches Katharina Portugal in ihrem Artikel bringt, ist das Lese-Escape-The-Room. In Gruppen werden Schlösser geknackt, dabei werden Leseaufgaben mit Hilfe von Hinweisschildern, Bildern et cetera gelöst.
 Da das Spiel sowohl Bewegung, als auch Wettstreit und Abwechslung mitbringt, ist die Tendenz zu einer intensiven und freudigen Auseinandersetzung gegeben.  Gleichzeitig findet eine spielerisvche Literaturvermittlung statt. 

03 Dez

Eine kurze Definition; Medienaktivismus

Medienaktivismus
Der Begriff Medienaktivismus ist erst seit ein paar Jahren präsent. Er bezieht sich auf die gesamte Medienkultur und die damit verbundenen Machtverhältnisse. Da alle Art von Medien – Graffiti, Wandmalereien, Bücher, Filme, Musik, Tonaufnahmen, Internetseiten et cetera – aus jeglicher Zeitepoche miteingeschlossen werden, ist das Spektrum sehr groß. Medienaktivismus hängt stark mit Politikwissenschaft, Kommunikation und vielen anderen Lebensbereichen zusammen. In der Pädagogik fokussiert man sich besonders stark auf den Erwerb der Medienkompetenz.

Situation
Medien bilden einen zentralen Punkt in unserer heutigen Gesellschaft. Menschen passen sich ihren Bedingungen an, Sprache und Verhalten werden beeinflusst. Immer stärker verwalten Medien, insbesondere Internetnetworks, Beziehungen.
Digitalisierung und Vernetzung ermöglichen eine rasche Verbreitung. Suchmaschinen, Netzwerke und Videos navigieren Inhalte, die global in Sekundenschnelle verbreitet werden können.
Da Medienaktivismus in allen Lebensfeldern zu finden ist und einen deutlichen Effekt ausübt, spricht man auch von einer Kultivierung der Lebensinhalte.

Kritik:
Es könnte durch Medien in der heutigen Zeit eine „Selbstblendung“ entstehen. Dadurch, dass man den Informationsinput ausblenden und quasi steuern kann, könnte es zu einer einseitigen Meinungsbildung kommen, ohne eine andere Seite je angehört und erfasst zu haben. Manipulation ist mit diesem Fall eng verbunden.
Medien vertreten heute das Interesse, Inhalte und Beziehungen zu verwalten und nicht, wie früher, herzustellen und zu vervielfältigen. Macht steht bei Konzernen im Vordergrund, und dies ermöglicht wiederum Kontrolle.
Durch Informationsfreigabe bei der Nutzung von Medien gewinnen die leitenden Konzerne enorm viel Wissen über die Gesellschaft, die sie zu bürokratischem Sinne nützen. Eine einfache, fast freiwillige Echtzeitbeobachtung jedes Individuums ist möglich.

Neue Ideen:
Um den Problemen der Kontrolle, Informationspreisgabe und Medienmacht entgegenzuwirken, wurden Netzwerke gegründet, um die Autonomie des Nutzers beziehungsweise der Nutzerin zu stärken. Thimble.net ermöglicht die Erstellung von eigenen Webseiten und  Anonymität, da Information von und zu mehreren Servern geht.

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Wer sich mehr einlesen möchte, der folge diesem Link: https://medienimpulse.at/articles/view/324?navi=1