07 Jan

Fake News im Real Life

Falschmeldungen oder irrtümlich als Fakt dargestellte Neuigkeiten wurden in der Endphase des US-Wahlkampfes 2016 öfter geteilt, gelikt und kommentiert als die Berichte seriöser Medien. Fake News haben somit eine große Einflussnahme auf die Menschen und sie verbreiten sich meist schnell über das Internet. Auf Facebook, Twitter und anderen vermeintlich seriösen Nachrichtenseiten findet man die absichtlichen Falschnachrichten, die schockieren, verärgern, überraschen oder uns in den Vorurteilen bestärken sollen.

Um die Bedeutung und mögliche Auswirkungen von Fake News darzustellen, werden im Folgenden die bekanntesten Falschmeldungen der letzten Jahre präsentiert:

„Papst schockiert die Welt! Er unterstützt Präsidentschaftskandidat Donald Trump.“

Diese Meldung wurde im Sommer 2016 medial verbreitet und ist erfunden. Der Papst hat sich nicht für Donald Trump oder seine Gegenkandidatin ausgesprochen. Viele Menschen lesen aber nur die Überschrift und somit erzeugt diese Nachricht eine große Wirkung, da das Ansehen von Donald Trump gestärkt wird. 

„Merkel hofft auf 12 Millionen Einwanderer.“

Diese Falschmeldung wurde im Jahr 2017 zu einer der erfolgreichsten Fake News. Sie entspricht nicht der Wahrheit, da Angela Merkel einen solchen Satz nie gesagt hat. Im Jahr 2017 waren in Deutschland die Wahlen, weshalb diese Nachricht das Ergebnis beeinflussen sollte.

„Legendärer Morgan Freeman ist tot.“

Der berühmte Schauspieler Morgan Freeman soll im Alter von 80 Jahren gestorben sein. Diese Meldung konnte schnell als Falschmeldung identifiziert werden, da er noch lebt. Dennoch konnte sich die Nachricht innerhalb kürzester Zeit millionenfach verbreiten. Viele Menschen wurden dadurch auf die Internetseite gelockt, was für diese wiederum viele Besucher und mehr Geld bedeutet.

„Mit paar Klicks zum großen Geld.“

Im Jahre 2019 wurden  Anzeigen im Internet veröffentlicht, die versprechen mit wenig Aufwand ganz viel Geld zu verdienen. Geworben wurde dabei mit bekannten Prominenten wie Dieter Bohlen, Boris Becker und Judith Williams. Durch die Gesichter dieser Prominenten vertrauen viele Menschen den Angeboten eher und können leichter betrogen werden. 

Verfasst von Sarah Berndt, Andrea Karacic, Felix Gassmann, Nadja Johanna Waltl

Quellen:

https://www.zeit.de/thema/fake-news (Zugriff am 03.01.2020)

https://www.suedkurier.de/ueberregional/politik/Die-erfolgreichsten-Fake-News-Wir-zeigen-Ihnen-was-hinter-den-bekanntesten-Falschnachrichten-steckt;art410924,9713663 (Zugriff am 03.01.2020)

https://www.rtl.de/cms/miese-masche-betrueger-ziehen-mit-die-hoehle-der-loewen-anzeige-geld-aus-der-tasche-4444580.html (Zugriff am 03.01.2020)

07 Jan

Fake America Great Again

Der Dokumentarfilm „Fake America Great Again“ von Thomas Huchon aus dem Jahre 2018 zeigt auf, dass die Demokratie durch Internetmanipulation stark bedroht wird. Aufgrund einer gezielten Datenanalyse konnte Donald Trump die Präsidentschaftswahl 2016 mit 77.000 Stimmen in drei Staaten gewinnen. Donald Trump verband sich zuvor mit dem britischen Unternehmen Cambridge Analytica und zahlte mehrere Millionen an sie. Die Firma Cambridge Analytica ist auf Datenanalysen spezialisiert. Sie konnten über Facebook an 87 Millionen Nutzerprofile mit samt ihren persönlichen Daten gelangen. Dazu kamen noch weitere leicht zugängliche persönliche Daten, wie zum Beispiel Alter, Einkommen, Adresse, Religion oder Waffenbesitz. Diese gesammelten Daten wurden mit gekauften Daten von Banken, Kreditkartenunternehmen und anderen Social-Media-Giganten wie Google und Twitter abgeglichen. Das Ziel war es, mit der Datenerhebung  unentschlossene Wähler zu identifizieren und gezielt zu beeinflussen. Die potenziellen Trump-Wähler konnten im Wahlkampf manipuliert werden, indem sie mit persönlich auf sie zugeschnittenen Nachrichten bombardiert wurden. 

Der Film zeigt weitere Hintergründe zu dem Manipulationsskandal und ist abrufbar unter: https://www.arte.tv/de/videos/082806-000-A/fake-america-great-again/

Verfasst von Sarah Bernd, Andrea Karacic, Felix Gassmann, Nadja Johanna Waltl

Quellen:

https://www.arte.tv/de/videos/082806-000-A/fake-america-great-again/ (Zugriff am 03.01.2020)

07 Jan

Fake News erkennen!

Quelle: https://cdn.pixabay.com/photo/2017/09/08/03/51/corruption-2727571_960_720.png

Was sind Fake-News?

Fake-News, auch HOAX genannt, sind Falschmeldungen, die durch das Internet verbreitet werden. Oft handelt es sich dabei um harmlose Scherzmeldungen und Kettenbriefe. Jedoch werden vermehrt auch Horrormeldungen, hetzerische Artikel, Fake Fotos und betrügerische sowie oftmals falsche politische Meldungen in den Umlauf gebracht. 

Falschmeldungen haben das Ziel möglichst viele Menschen zu schockieren, verunsichern aber auch gegen eine bestimmte Sache aufzuhetzen. In Zeitalter der Sozialen Medien ist es sehr einfach Falschmeldungen zu produzieren und zu verbreiten. 

Wie erkenne ich Fake-News?

Falschmeldungen sind meistens harmlos. Jedoch besteht die Gefahr sich durch verschiedene Phishing-Mails, Scams oder Spam mit einem Klick Schadsoftware einzufangen. Woran erkennt man nun solche Hoaxes und Falschmeldungen? 

  • Skeptisch sein und hinterfragen! – Die Sprache aber auch die gefälschten Bilder sind meistens sehr drastisch. Das könnte ein Hinweis auf Fake- News sein. 
  • Quellen bewerten
  • Bilder mit der umgekehrten Bildersuche überprüfen. (Bsp: images.google.com)
  • Meldefunktionen in sozialen Netzwerken nutzen und Fake-News melden.  
  • Selber mit Vorsicht Beiträge teilen. Teile nicht alles, ohne es zu hinterfragen!

Podcast zum Thema Fake News:

Verfasst von Andrea Karacic, Sarah Berndt, Felix Gassmann, Nadja Johanna Waltl.

Quellen:

Amann-Hechenberger, B. et. al,. (2019). Unterrichtsmaterial: Wahr oder falsch im Internet? Informationskompetenz in der digitalen Welt. (4. Auflage). Wien: Saferinternet.at/Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation.

https://www.jugendportal.at/factorfake/fake-news-erkennen

https://www.saferinternet.at/faq/informationskompetenz/wie-erkenne-ich-falschmeldungen-im-internet/

07 Jan

Informationskompetenz muss gelernt werden!

Kinder und Jugendliche wachsen heutzutage mit Smartphone, Internet und Computer auf. Man kann sie als „Digital Natives“ bezeichnen. Doch wie sicher bewegen sich Kinder und Jugendliche im Netz? Technisch gesehen könnte man behaupten, sind Digital Natives fit unterwegs. Das wichtige dabei ist aber Inhalte richtig bewerten zu können. Diese Kompetenz muss auch von einem Digital Native erlernt werden. 

Kinder und Jugendliche müssen lernen, dass man nicht allen Quellen im Internet blind vertrauen kann. Genauso wie der Umgang mit der Informationsflut gelernt werden muss. Es wird immer schwieriger dargebotene Informationen zu filtern. Betrug und Abzocke im Internet nehmen zu, vor allem durch viele Soziale Medien. Daher ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche dies auch frühzeitig erkennen. Alle Internetnutzer sind gefordert dazuzulernen. Doch vor allem soll Kindern und Jugendlichen Informationskompetenz beigebracht werden, damit sie wissen wie man sich online sicher und kompetent bewegt. 

Quelle: Amann-Hechenberger, B. et. al,. (2019). Unterrichtsmaterial: Wahr oder falsch im Internet? Informationskompetenz in der digitalen Welt. (4. Auflage). Wien: Saferinternet.at/Österreichisches Institut für angewandte Telekommunikation.