13 Jan

Musik in digitalen Spielen – zwei Spiele mit (Mehr)Wert

Titel des Artikels:

Musik in digitalen Spielen – zwei Spiele mit (Mehr)Wert

Link zum Artikel: https://journals.univie.ac.at/index.php/mp/article/view/3260/2928

Datum der Rezension:

21.12.2019

Zusammenfassung des Inhaltes:

Im Artikel „Musik in digitalen Spielen – zwei Spiele mit (Mehr)Wert“ von Karina Kaiser-Fallent handelt von zwei medien-pädagogischen Computerspielen, welche sich auf musikalische Art und Weise mit gesellschaftlichen Thematiken befassen.

Das Abenteuerspiel „Wandersong“ befasst sich mit einem Haupthelden, der seine Gegenspieler nicht mehr mit seinem Schwert bekämpfen kann, sondern nur noch durch Tanz und Gesang. Während er singt und tanzt, schafft er es herumirrende Geister sowie Monster zu beseitigen, aber auch dass sie ihre Masken ablegen. Die Spielenden müssen zahlreiche Aufgaben lösen, um nach dem sogenannten „Earthsong“ zu suchen, welcher das komplette Universum vor dem Abgrund schützen soll. Dieses Spiel hinterlässt ein positives Gefühl bei den Spielenden und

Kann durchaus im pädagogischen Kontext als ein Einstieg, beispielsweise für eine Diskussion über Gewalt, eingesetzt werden. Für dieses Spiel sind Englischkenntnisse von Vorteil und das Spielen ist erst ab 14 Jahren empfohlen.

Es wird noch ein weites Spiel genannt, nämlich das „Jump&Run-Spiel Songbird Symphony. Bei diesem Computerspiel geht es um ein Vogelküken, namens Birb, welches versucht seine Identität auf musikalische Weise aufzusuchen. Der Ablauf der Geschichte ist für Kinder geeignet und beinhaltet humorvolle Figuren, sowie Animationen. Da das Küken sich auf die Suche nach seiner Identität macht, wird verdeutlicht, dass es auf ein wichtiges gesellschaftliches Thema fokussiert, nämlich auf Mobbing und Ausgrenzung. Das Spiel eignet sich für Kinder im Alter von 7-12 Jahren. Im pädagogischen Kontext kann dies als Anregung gesehen werden, bei dem ein wechselseitiger Austausch von Eigenschaften seines Gegenübers positiv betont werden. So können eine gegenseitige Wertschätzung und Toleranz gestärkt werden.

Persönliche Meinung:

Meiner Meinung nach können und sollen Spiele den Kindern angeboten werden, wenn diese auch eine bestimmte Förderung erzielen können. Bei beiden Computerspielen werden wichtige Themen indirekt angesprochen, die eine Message vermitteln wollen. Da Kinder sehr gerne am Computer oder I-Pad spielen und solche Spiele auch fördernd sind, sollten wir als Lehrpersonen diese in unseren Unterricht einbringen.

12 Jan

CALL Prix Ars Electronica u19 – create your word

Titel des Artikels:

CALL: Prix Ars Electronica u19 – create your world

Link zum Artikel:

https://journals.univie.ac.at/index.php/mp/article/view/3282/2912

Datum der Rezension:

17.12.2019

Zusammenfassung des Inhaltes:

In dem Artikel „CALL: Prix Ars Electronica u 19 – create your world“ von Katharina Kaiser-Müller geht es um einen Wettbewerb für Neu-, Quer- und Weiterdenkerinnen und -denker in Österreich, wo Projekte, einfache Ideen oder Designs für die Zukunft eingereicht werden. 

Dieser Wettbewerb wird vom Bundesministerium Bildung, Wissenschaft und Forschung und von KulturKontakt Austria unterstützt. Die Prix Ars Electronica möchte gerne wissen, was Kinder und Jugendliche bis 19 gerade so machen, denken und woran sie arbeiten. Diese Zukunftsinitiative der nächsten Generation wird in drei Bereiche unterteilt:

  • CREATE YOUR WORD Prix
  • CREATE YOUR WORLD Festival
  • CREATE YOUR WORLD Tour

In Zukunft muss jede neue Entwicklung vermittelt, gelernt sowie gelehrt werden. Prix Ars Electronica möchte anhand dieser Plattform Kinder und Jugendliche dazu einladen, Sachen zu experimentieren, erforschen und zu entwickeln. Hierbei werden neue Projektformate ausprobiert, Lernstrukturen werden getestet und weitere Ideen realisiert. 

Wie schon erwähnt, dürfen Kinder und Jugendliche, die nicht älter als 19 Jahre alt sind und in Österreich wohnhaft sin, teilnehmen. Dabei könne die Kinder entweder alleine, aber auch in Gruppen mitmachen. Zusätzlich können auch Schulprojekte eingereicht werden. 

Wer bewertet die Einreichung? 

Eine 5-köpfige Fachjury, die bunt durchgemischt wird, darf alle Einreichungen in einer dreitägigen Jurysitzung begutachten. Dabei wird besonders auf die Kreativität des Projektes geachtet. 

Außerdem wird jede Einreichung belohnt. Zum einen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein ausführliches Feedback und ein Gratisticket für das Ars Electronica Festival, um sich Ideen für das nächste Projekt zu holen. Zum anderen erhalten sie einen kostenlosen Festivalpass und für Schulklassen gibt es seit neuestem einen Gratis-Besuch ins Ars Electronica Center. Zusätzlich wird für besonders kreative Projekte Auszeichnungen, Anerkennungen und Sachpreise im Wert von 2.000 € vergeben. Der Hauptpreis besteht aus einer golden Nica und 3.000€. 

Meine persönliche Meinung:

Bevor ich den Artikel über das Prix Ars Electronica gelesen hatte, wusste ich nicht was das eigentlich ist. Doch ich finde, dass der Prix Ars Electronica ein sehr tolles und gut durchdachtes Konzept für Kinder und Jugendliche ist. Es ist eine sehr wichtige Auszeichnung für Kreativität und im Bereich digitaler Medien. Ich finde es sehr schade, dass solche Arten von Wettbewerb einem unbekannt sind und viel mehr in der Schule eingebracht bzw. erwähnt werden müssen. 

08 Jan

Exkursion: wienXtra – medienzentrum

Foto:Ljubica Zoric

Am Dienstag 07.01.2020 waren zwei Kolleginnen und ich im „wienXtra-Medienzentrum“ zu Besuch. Diese Bildungseinrichtung arbeitet mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 22 Jahren zusammen und ist für diese Altersgruppe kostenlos. Zudem ist es den Schülerinnen und Schülern möglich, sich Geräte zum Fotografieren und Aufnehmen von Videos mit entsprechenden Equipments kostenlos auszuborgen. Das Ziel dieser Bildungseinrichtung ist, dass Kinder und Jugendliche selbstständig und kreativ mit Videokameras arbeiten. Nachdem die Bilder oder Videos aufgenommen wurden, haben Kinder die Möglichkeit diese in Räumen, dem sogenannten Schnittplätzen, zuzuschneiden und zu bearbeiten. Natürlich stehen ihnen auch zwei Studios zur Verfügung, um ihre Ideen durchführen zu können. Wenn man sich folgende Geräte ausleihen möchte, sollte man diese persönlich und rechtzeitig reservieren, weil diese sehr gefragt sind. Nachdem das Equipment ausgeborgt wurde, wird den Kindern und Jugendlichen der korrekte Umgang erklärt und dementsprechend werden sie auch eingeschult.

Außerdem bietet das Medienzentrum zahlreiche Workshops, sowie Seminare bzw. Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer. Diese fokussieren sich vor allem auf Medienbildung, sowie Mediennutzung. Ich persönlich finde, dass diese Angebote sehr nützlich und wichtig für einen selber sind. Zudem ist es den Erwachsenen möglich, den Umgang mit digitalen Medien kennenzulernen.

Die Zielgruppe für das wienXtra-Medienzentrum sind besonders Jugendliche, somit betrifft es die Volksschulkinder zum Teil gar nicht. Trotzdem bin ich der Meinung, dass das Medienzentrum ein sehr tolles Angebot auf die Beine gestellt hat und auch den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, mit verschiedensten Materialien zu arbeiten und auch diese auch persönlich unterstützen.

Vor dem Besuch im wienXtra – Medienzentrum konnte ich mir nichts Genaues darunter vorstellen, doch danach war ich überaus positiv überrascht. Ich selbst hätte diese Angebote schon früher gekannt, denn das Herstellen von eigenen Videos oder Medienprojekten scheint sehr cool zu sein. Wie gesagt, ich konnte positive Eindrücke sammeln und würde diese Bildungseinrichtung weiterempfehlen. Gut finde ich, dass man sowohl alleine als auch in kleinen Gruppen die Möglichkeit hat, sich mit digitalen Medien zu beschäftigen. Zudem sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr kompetent und freundlich, aber sie unterstützen einen bei dem eigenen Medienprojekt und stehen bei Fragen immer zur Verfügung. Außerdem finde ich es toll, dass die Angebote für Kinder bis 22 kostenlos zur Verfügung stehen.

07 Jan

Exkursion ins ZOOM Kindermuseum – Trickfilm Studio

Name: Ljubica Zoric

Exkursionsziel: ZOOM Kindermuseum – Museumsquartier 1, 1070 Wien

Workshopthema: Trickfilmstudio – Verdreht, vermischt und rausgefischt!

Am Dienstag, 07.01.2020 haben meine Kolleginnen und ich das Zoom Kindermuseum besucht. Dieses hat seinen Sitz direkt am Museumsquartier, welches sich im siebenten Wiener Gemeindebezirk befindet. An sich hat das Museum eine sehr kinderfreundliche, aber auch bunte Atmosphäre, was sofort positive Auswirkungen auf einen selbst hat. Das Museum hat den Schwerpunkt „Kunst“ und ist auf vier Bereiche aufgeteilt (ZOOM Mitmachausstellung, ZOOM Atelier, ZOOM Trickfilmstudio und ZOOM Ozean). Zudem werden Besucherinnen und Besucher im Alter von 0 bis 14 Jahren zahlreiche Lern- und Forschungsmöglichkeiten angeboten. In diesen zahlreichen Workshops ist es den Kindern möglich Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln, zu spielen, zu forschen, sowie zu entdecken.

Das Trickfilmstudio ist ein Medienlabor, wo Schülerinnen und Schüler im Alter von 8 bis 14 Jahren einen eigenen Kurzfilm herstellen können. Der Raum an sich ist sehr dunkel, was im Endeffekt nichts Negatives ist, denn dies führt zu einem angenehmen Wohlbefinden. Außerdem ist der Raum mit einigen Kameras, Bildflächen sowie zwei Computertischen ausgestattet. In diesem Workshop dürfen Kinder als Kameraperson, TontechnikerInnen, DrehbuchschreiberInnen, FotografInnen, sowie RegisseurInnen arbeiten und sich in all diesen Rollen ausprobieren. Zudem dauert dieser 90 Minuten, wobei die Zeit für eine Trickfilmproduktion laut des Personals sehr knapp ist.

Zu Beginn werden die Schülerinnen und Schüler, sowie die Begleiterinnen und Begleiter begrüßt und anschließend erhalten sie einen kurzen Input von den Betreuerinnen und Betreuern. Danach werden die Kinder in 2 gleichgroße Gruppen aufgeteilt und das kreative Arbeiten kann beginnen. Die fertigen Trickfilme, die von den Schülerinnen und Schülern selbstständig entwickelt werden, können in der ZOOM-Sammlung angeschaut, sowie heruntergeladen werden. (Zugriff am 07.01.2020)

Wie schon erwähnt, sind die Zielgruppe für dieses Museum Kinder und Jugendliche. Die zahlreichen Angebote können entweder privat oder gemeinsam als Schulklasse gebucht werden. Sowohl Eltern als auch Pädagoginnen und Pädagogen sind diese Workshops geeignet und können im Zuge einer Fortbildung in der Medienkompetenz genutzt werden. Außerdem möchte ich das Personal sehr loben, da man merkt, dass sie sehr viel Herz in die Arbeit mit den Kindern stecken.

Meiner Meinung nach ist das ZOOM-Kindermuseum sehr empfehlenswert, weil Kinder und Jugendliche die Möglichkeit erhalten, mit digitalen Medien selbstständig zu arbeiten, aber auch sich im künstlerischen Bereich zu erkunden. Zudem finde ich es toll, dass sie sehr viel Wert auf das Praktische legen als auf das Theoretische. Sowohl der Workshop als auch das gesamte Museum hat mir sehr gut gefallen und es hat auch Interesse geweckt in Zukunft öfters vorbeizuschauen. Aus diesem Grund kann ich durchaus vorstellen als zukünftige Lehrperson viele Angebote zu besuchen und diese auszutesten.

07 Jan

Falschmeldung, Fake News, HOAX – was ist das?

Meistens werden Falschmeldungen, auch „Fake News“ oder „Hoax“ genannt, mit Absicht in das Internet gestellt. Ihr Spektrum kann einerseits ungefährlich sein, wie beispielsweise Kettenbriefen oder Scherzmeldungen. Andererseits kann dies bis hin zu bösartigen Horrormeldungen, Artikeln sowie gefälschten Bildern, wie zum Beispiel von misshandelten Kindern oder Tieren, reichen. Doch alle haben ein und dasselbe Ziel, nämlich so viele Menschen, wie nur möglich, zu erschrecken, täuschen, sowie zu irritieren. Außerdem sind Falschmeldungen auch bekannt, um bestimmte Sachen oder Gruppen gegeneinander zu hetzen.

Fake News sind zwar keine Entdeckung der Internetzeit, doch sie werden in der heutigen Gesellschaft immer mehr zu einer größeren Problematik. Vor allem in sozialen Netzwerken, wie Facebook, Instagram, Twitter und uvm. werden Falschmeldungen meistens ohne Überprüfung geteilt, aber auch an zahlreiche Menschen weitergeschickt. Dies führt dazu, dass das gesellschaftliche Leben, ob politische oder wirtschaftliche Bereiche, massiv manipuliert wird. Zudem kann diese Dynamik auch das Leben von einzelnen Personen beeinträchtigen. Aus diesem Grund hat das Auseinanderhalten von richtig und falsch in der heutigen Zeit enorm an Bedeutung gewonnen.

Welche Arten von Falschmeldungen kursieren im Internet?

  • Betrügerische Meldungen: Nutzerinnen und Nutzer werden anhand von reißerischen Schlagzeilen dazu verleitet, einen Link zu wählen und ihre persönlichen Daten zu verraten. Dahinter steckt de facto ein Phishing-Versuch.
  • Scherzhafte oder bösartige Meldungen: Hier sind vor allem Gerüchte aus der Society bis hin zu inkorrekten News aus der Technologie gemeint. Diese Art von Fake Nes ähnelt der „guten alten Zeitungsente“.
  • Politische Falschmeldungen: Besonders in Sozialen Netzwerken treten solche Hoaxes auf. Deren Ziel ist es, Stimmung gegen oder für ein politisches System zu schaffen. Solche Falschmeldungen beruhen zum Teil auf wahrer Begebenheit, die schlussendlich verdreht oder verzerrt preisgegeben werden. Andere können hingegen komplett frei erfunden dargestellt werden.

Quelle: https://www.saferinternet.at/faq/informationskompetenz/falschmeldung-fake-news-hoax-was-ist-das/ (Zugriff am 07.01.2020)

Im folgende Video von Saferinternet.at siehst du worauf du bei Fake News achten solltest:

Tägliche Kettenbriefe – Fake News?

Tagtäglich erhalten Schülerinnen und Schüler Kettenbriefe über Soziale Medien. In manchen wird ihnen beispielsweise mit dem Tod von Familienmitgliedern oder dem eigenen Tod gedroht, wenn sie diese Nachricht nicht weiterschicken. Außerdem wird öfters mit Fake-Gewinnspielen geworben, aber auch mit Gebühren in WhatsApp gewarnt. Dennoch gibt es auch „nette“ Kettenbriefe, die Auffordern Kinder diese Nachricht an so viele Kontakte, wie möglich zu schicken.

Die Praxis zeigt, dass Schülerinnen und Schüler im Volksschulalter sich von solchen Nachrichten oft sehr verunsichern lassen. Dabei bleiben sie oftmals alleine mit ihren Sorgen. Aus diesem Grund ist es gut und sicher entlastend, wenn sie eine Anlaufstelle kennen, die eine Entwarnung weiterleitet.

Der Safer Internet-Bot

Saferinternet hat ein semi-automatisiertes Online-Beratungsangebot für Kinder entwickelt, damit die Inhalte von Kettenbriefen verglichen werden. Dieser Chatbot erkennt Kettenbriefe und antwortet darauf, diese künstliche Intelligenz wird vom Saferinternet-Team antrainiert.

Video: https://www.youtube.com/watch?time_continue=34&v=c2LtsWwBgSM&feature=emb_logo

verfasst von Maximilian Kubesch, Natalie Lastro und Ljubica Zoric