12 Jan

Musik in digitalen Spielen – zwei Spiele mit (Mehr)Wert

Titel des Artikels:
Musik in digitalen Spielen – zwei Spiele mit (Mehr)Wert
von Karina Kaiser-Fallent

Link zum Artikel:
https://journals.univie.ac.at/index.php/mp/article/view/3260/2928

Datum der Rezension:
21.12.2019

Zusammenfassung des Inhalts:
In dem Artikel „Musik in digitalen Spielen – zwei Spiele mit (Mehr)Wert“ von Karina Kaiser-Fallent geht es um zwei Computerspiele, die die Möglichkeit bieten, auf musikalische Weise einige gesellschaftliche Themen anzusprechen.

Im Abenteuerspiel Wandersong geht es um einen Haupthelden, der mit seinem Schwert keine Wirkung erzielt, sondern durch Gesang und Tanz das „Böse der Welt“ besiegt. Singend und tanzend gelingt es ihm dunkle Gestalten aufzulösen bzw. sie dazu zu bringen, der Musik zu „folgen“ und ihre Masken abzulegen. Damit der „Earthsong“, der das gesamte Universum vor dem Untergang bewahren soll, gefunden wird, müssen die Spielenden einige Aufgaben lösen.
Im pädagogischen Kontext könnte man das Spiel als Einstieg ist das Thema „Gewalt als Konfliktlösung“ bzw. „Ursachen von Gewalt“ heranziehen. Zudem finden die Dialoge auf Englisch statt, dadurch können die Englischkenntnisse gefördert werden.

Im Jump&Run-Spiel Songbird Symphony geht es um ein Vogelküken Namens Birb, das sich auf die musikalische Suche nach seiner Identität macht. Das Thema der Geschichte ich das „hässliche Entlein“, das durch die Suche nach seiner Herkunft und Identität die Themen soziale Ausgrenzung und Mobbing aufgreift.
Im pädagogischen Kontext könnte dieses Spiel als Anregung dienen, in einem wechselseitigen Austausch Eigenschaften eines Partners in einem positiven Kontext zu präsentieren. Somit kann der Wert von Individualität und Zusammenhalt in einer Gruppe hervorgehoben werden. Gegenseitige Wertschätzung und Rücksichtnahme können dadurch erhöht werden.

Eine genauere Beschreibung und Beurteilung beider Spiele findet man unter folgendem Link:
https://www.bupp.at/de/empfehlungen

Meine persönliche Meinung:
Ich persönlich bin der Meinung, dass man Kindern Spiele anbieten sollte, die sie in einer gewissen Form fördern. Bei diesen beiden Spielen steht das „Menschliche“ im Vordergrund. Senten gibt es Spiele, die auf sozialer Ebene versuchen, den Kindern eine Botschaft zu vermitteln. Ich finde es toll, dass diese Spiele entwickelt wurden und finde, dass sie, wenn sie schon nicht zu Hause gespielt werden, zumindest in den Schulalltag eingeführt gehören.
Kinder spielen sehr gerne am Computer. Umso wichtiger ist es, dass wir Lehrerinnen und Lehrer ihnen ein Angebot bieten, das sie in einer gewissen Weise „weiterbringt“.

09 Jan

Fake-News bei Jugendlichen? Gesundheit und Sport!

Titel des Artikels:
Fake-News bei Jugendlichen? Gesundheit und Sport!
von Barbara Buchegger und Louise Horvath

Link zum Artikel:
https://journals.univie.ac.at/index.php/mp/article/view/3017/2657, (08.01.2020)

Datum der Rezension:
21.09.2019

Zusammenfassung des Inhalts:
In dem Artikel „Fake News bei Jugendlichen? Gesundheit und Sport!“ von Barbara Buchegger und Louise Horvath geht es um das Erasmus+-Projekt Fake-Off, bei dem Tipps und Tricks vorgestellt werden, die Jugendlichen helfen Fake News zu erkennen und Informationen richtig zu bewerten.

Dabei geht es vor allem um außerschulische Arbeit, da es in diesem Gebiet einen Mangel an Übungen und methodischen Zugängen gibt. Bei dem Projekt geht es grundsätzlich um die Frage, mit was für Falschinformationen Jugendliche in Europa derzeit konfrontiert sind. Man hat erkannt, dass sich die Themen, die die Jugendlichen betreffen, oft von den Erwachsenen-Fake-News unterscheiden. Es kam heraus, dass Fake News, auf die Jugendliche treffen, unter anderem von Gesundheit, Sport, Ernährung, Drogen, Sexualität, etc. handeln.

Nachdem man zu diesen Erkenntnissen kam, baute man ein didaktisches Konzept auf. Dieses Konzept ist Teil eines „Digital Learning Packs“, welches eine App für den Umgang mit Fake News und eine Website mit Toolbox beinhaltet.

Die drei Stufen des didaktischen Ansatzes sind folgende:

  1. Quellen kennen und wissen, wo man was finden kann.
  2. Wissen, wie Informationen bewertet werden können.
  3. Wissen, wann und wie man Informationen nutzen kann.

In der Praxis fällt es den Jugendlichen schwer die erworbenen Fähigkeiten im Rahmen einer Recherche umzusetzen. Im Internet gibt es sehr viele falsche Meldungen und die Benutzer haben die Aufgabe vorerst allein durch ihr Bauchgefühl zu untersuchen, ob es sich bei einem Posting um ein Fake oder um Richtigkeit handelt. Die erste Stufe stellt eine besondere Herausforderung dar, da es sehr schwer ist gewohnte Wahrnehmungen zu verändern. Viele internationale Projekte enden bei dieser ersten Stufe.

Deshalb hat sich das Fake-Off-Projekt einige Ziele gesetzt, bei dem die Jugendlichen dazu angeregt werden sollen, sich selbst neue Gewohnheiten anzueignen und diese im Alltag anzuwenden. Es werden Übungen für Schulen und außerschulische Jugendarbeit angeboten. Dabei zielt man auf die Schulung für jüngere Jugendliche, die von älteren durchgeführt werden. Davon profitieren dann beide: Die Schulenden üben dadurch neue Gewohnheiten und die jüngeren Jugendlichen lernen das Konzept kennen. Durch Internetsprechstunden und Speeddating haben die Jüngeren auch noch die Möglichkeit auf offene Fragen Antworten zu bekommen.

Meine persönliche Meinung:
Ich finde das Thema Fake News sehr spannend, da jede/jeder von uns alltäglich mit dem Internet verbunden ist. Umso wichtiger ist es, dass man schon früh genug den richtigen Umgang mit Fake News kennenlernt. Eine Veränderung unseres Verhaltens kann dazu beitragen, dass wir dem Thema Fake News besser begegnen können und das sollte jeder / jede von uns wissen. Ich kannte das Projekt zuvor nicht, finde aber, dass das Konzept und der didaktische Ansatz gut durchdacht worden sind.

09 Jan

Podcast mit Emily Prätorius zum Thema Fake News

Emily Prätorius hat das Studium „Information, Medien und Kommunikation“ abgeschlossen und einige Zeit als Redakteurin gearbeitet. Durch ihr Studium und ihre Arbeit beschäftigte sie sich laufend mit Fake News. Bei einem Gespräch erklärt sie uns die wichtigsten Fakten über Fake News, wie man sie erkennt und wie man vor allem Kinder und Jugendliche davor schützen kann.

07 Jan

Exkursion: WienXtra – Medienzentrum

Name: Natalie Lastro

Exkursionsziel: WienXtra – Medienzentrum

Datum des Besuches: 7. Jänner 2020

Das WienXtra-Medienzentrum ist eine Bildungseinrichtung, die Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 22 Jahren die Möglichkeit bietet, sich in ihrer Freizeit mit Video- und Fotokameras gratis zu beschäftigen. Freizeit deshalb, weil der Andrang viel zu groß wäre, wenn man ganze Klassen betreuen müsste.
Das Medienzentrum bietet den Verleih von verschiedenen Kameras und dazugehörigem Equipment an. Dabei können die Kinder und Jugendlichen das im Gebäude vorhandene Studio zum Videos drehen oder Fotografieren nutzen und anschließend einen der Schnittplätze zum Bearbeiten und Zuschneiden der Bilder und Videos verwenden.

Hat man den Wunsch sich eines der Dinge auszuborgen, so sollte man die Geräte rechtzeitig reservieren. Zusätzlich ist zu erwähnen, dass die Geräte nur dann ausgeliehen werden, wenn man genau sagen kann, was damit gemacht wird. Das zuständige Personal des Medienzentrums entscheidet dann, ob das Medienprojekt mit dem kostenlosen Geräteverleih unterstützt wird.
Wird das Projekt unterstützt, so bekommt man eine kurze „Einschulung“, damit man den richtigen Umgang mit dem Gerät kennenlernt.

Das Medienzentrum bietet den Kindern und Jugendlichen neben dem Verleih und dem zur Verfügung stellen ihrer Räumlichkeiten und Geräte auch Workshops an. Viele davon finden in den Ferien statt, wodurch die TeilnehmerInnen ihre Zeit und Gedanken gänzlich dem Projekt widmen können.

Zusätzlich werden auch Fortbildungen angeboten, die vor allem für uns PädagogInnen und Eltern relevant sind. Dabei werden Ideen zur Entwicklung und Durchführung verschiedenster Projekte vorgestellt.

Nachdem die Zielgruppen des Medienzentrums hauptsächlich 10 bis 22-Jährige sind, betrifft es Kinder in der Volksschule eher weniger (wenn, dann erst gegen Ende der 4. Klasse). Dennoch finde ich es sehr toll, dass die Stadt Wien solch ein Zentrum auf die Beine gestellt hat. Die BesucherInnen haben die Möglichkeit den Umgang mit verschiedenen Geräten kennenzulernen und bei der Verwirklichung ihrer Projekte unterstützt zu werden.

Auch das Angebot für uns PädagogInnen ist sehr toll. Wir haben die Möglichkeit verschiedene Geräte und Methoden kennenzulernen, die uns die Arbeit mit digitalen Medien erleichtern.

Ich persönlich kannte das WienXtra-Medienzentrum zuvor nicht und wurde positiv überrascht, als mir das breite Angebot vorgestellt wurde. Die Räumlichkeiten sind sehr gut ausgestattet und ich bin mir sicher, dass dadurch vor allem Kindern aus sozial benachteiligten Familien die Möglichkeit gegeben wird, ein eigenes Medienprojekt zu verwirklichen. Ich würde einen Besuch auf jeden Fall empfehlen!

07 Jan

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! – oder nicht?

Viele Betrüger/innen machen sich das zunutze und vermitteln falsche Informationen, indem sie Bilder manipulieren. Bilder haben auf unsere Gesellschaft eine enorme Wirkung, da sie schockieren, überraschen oder Vorurteile bestätigen. Sie ziehen unsere Aufmerksam auf sich und sorgen dafür, dass sie möglichst schnell verbreitet werden.
 Personen, die Falschmeldungen verbreiten, zielen beim Einsatz von gefälschten Bildern auf möglichst viele Klicks.

Bildbearbeitungen sind keine Hexerei. Wir alle kennen Apps, mit denen wir schon auf unseren Handys eine makellose Haut, unsere Figur oder Lichtverhältnisse ändern können. Bilder werden jedoch nicht nur bearbeitet und retuschiert, damit sie einem Schönheitsideal entsprechen. Bilder werden teilweise so stark verfälscht, dass es zur Verbreitung von Fake-News kommt oder zu Betrugsmaschen.

Die Verbreitung von Fake-Bildern bzw. Fake News geschieht aufgrund sozialer Netzwerke in rasanter Geschwindigkeit. Nachrichten lassen sich aufgrund dieser viel schneller an ein noch größeres Publikum verbreiten. Die Bewertung solcher Informationen wird immer schwieriger, da sie meist kurz nach dem Geschehen auf einigen Kanälen zu finden sind. Wichtig ist, dass Sie nicht alles glauben, was Sie sehen!

Oft werden Bilder gar nicht bearbeitet, sondern mehrdeutig eingesetzt. Dabei wird ein altes, vorhandenes Bild von einem anderen Ereignis verwendet und als aktuell ausgegeben. Dabei bekommt das Bild eine komplett neue Bedeutung.

Wie kann ich ein gefälschtes Bild im Internet erkennen?

Bilder und Videos lassen sich auf ihre Echtheit überprüfen, indem man eine umgekehrte Bildersuche vornimmt. Google bietet eine Möglichkeit an, bei der man rasch am PC ein vorhandenes Bild mit anderen Bildern vergleichen kann.

Folgendes ist zu tun:

Neben Google können auch noch folgende Tools die umgekehrte Bildersuche durchführen: Reverse Photos, TinEye.com und Image Raider.

ACHTUNG! Die umgekehrte Bildersuche liefert nicht immer die richtigen Ergebnisse. Die Tools sind zwar in der Lage optisch ähnliche Bilder zu finden, jedoch tun sie sich schwer Abweichungen vom originalen Bild zu identifizieren. Es ist daher sehr wichtig, dass immer mehrere Berichterstattungen miteinander abgeglichen werden.

Schauen Sie genau hin!

Auch das genauere Hinsehen kann oft helfen. Prüfen Sie Bilder und Videos auf ihre Plausibilität. Achten Sie genau auf den Hintergrund und stimmen Sie diesen mit der Aussage ab. Straßenschilder, Autokennzeichen, Verpackungen, Flaschen, Schatten, Stimmen, Lichtverhältnisse, etc. können einen Hinweis darauf geben, in welchem Land ein Bild entstanden ist und ob es verändert bzw. verfälscht wurde.

Quelle: https://www.saferinternet.at/news-detail/das-bild-als-beweis-tipps-und-tricks-zum-erkennen-von-fake-bildern/, abgerufen am 7. Jänner 2020

Verfasst von Maximilian Kubesch, Natalie Lastro und Ljubica Zoric

07 Jan

Exkursion: ZOOM Kindermuseum – Trickfilmstudio

Name: Natalie Lastro

Exkursionsziel: ZOOM Kindermuseum – Trickfilmstudio
Thema des Workshops: Verdreht, vermischt und rausgefischt!

Datum des Besuches: 7. Jänner 2020

Das ZOOM Kindermuseum wurde 1994 als erstes Kindermuseum Österreichs gegründet. Es befindet sich im Museumsquartier, im 7. Wiener Gemeindebezirk.
Auf 1.600 Quadratmetern befinden sich vier große Bereiche, für Besucherinnen und Besucher bis 14 Jahre: die ZOOM Mitmachausstellung für Kinder von 6 bis 12 Jahren, den Spielbereich ZOOM Ozean für Kinder von 8 Monaten bis 6 Jahren sowie die Workshopbereiche ZOOM Atelier für Kinder von 3 bis 12 Jahren und das ZOOM Trickfilmstudio für Kinder und Jugendliche von 8 bis 14 Jahren.
Dem ZOOM Kindermuseum ist es ein Anliegen, die Kinder und Jugendlichen mit allen Sinnen spielen, forschen und entdecken zu lassen.

Nachdem ich mich auf die Medienbildung beziehen möchte, werde ich nun kurz etwas genauer auf das ZOOM Trickfilmstudio eingehen:

Das ZOOM Trickfilmstudio ist ein Multimedialabor, bei dem Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren (wobei das Museum den Besuch erst ab der 3. Klasse empfiehlt) in die Rolle von DrehbuchschreiberInnen, RegisseurInnen, Kameraleuten, FotografInnen und TontechnikerInnen schlüpfen. Die BesucherInnen bekommen einen ersten Eindruck von der Produktion eines Trickfilmes und erkennen, dass dahinter viele kleine „Schritte“ stecken.

In der ZOOM Sammlung (Link weiter unten angeführt) werden die Trickfilme und Sounds, die die BesucherInnen produziert haben, digital gesammelt. Dort ist ersichtlich, wie kreativ die Kinder bei der Herstellung eines eigenen Produktes sind.

Link – ZOOM Sammlung: https://www.kindermuseum.at/zoom_programmangebot/zoom_sammlung/trickfilme__sounds_von_kindern, abgerufen am 7. Jänner 2020

Zusätzlich möchte ich erwähnen, dass ich vom Engagement der MitarbeiterInnen fasziniert bin. In einem Gespräch mit einem Mitarbeiter wurde mir gesagt, dass sie einen großen Wert auf Gemeinschaft legen. Sie möchten, dass sich jedes Kind in das Geschehen einbringt und seine kreative Idee umsetzt. Er meinte, dass es oft gar nicht so leicht ist, in 90 Minuten einen Trickfilm zu produzieren, trotzdem ist er ein großer Fan von der Arbeit mit den Kindern.

Ich finde es persönlich sehr wichtig, dass den Kindern schon früh genug der Umgang mit digitalen Medien beigebracht wird. Bei diesem Workshop haben die Kinder die Möglichkeit „hinter die Kulissen“ zu schauen und selbst zu produzieren. Ich bin davon überzeugt, dass die Kinder das Erlebte viel besser in Erinnerung behalten, als trockene Theorie.

Dieser Workshop bietet die ideale Möglichkeit, den Kindern neue Medientechnologien vorzustellen. Ich würde ihn auf jeden Fall mit meiner Klasse besuchen.