27 Dez

Happylab

Am 6.Dezember hab ich das Happylab besucht. Es ist eine sehr interessante Werkstatt wo die Kinder sehr viele Möglichkeiten haben ihre Gedanken und Vorstellungen in Wirklichkeit umzusetzen. Es arbeiten rund 2000 Mitarbeiter im Happylab und es hat in Österreich 2 Standorte (Wien, Salzburg). Man kann die Vorteile der Werkstatt nutzen indem man Mitglied wird und einen monatlichen Beitrag 9€ zahlt. Es gibt ebenso jeden Mittwoch die Möglichkeit eine gratis Einschulung zu machen.

Das Happylab ist eine offene Werkstatt mit einem 3D-Drucker, Laser Cutter, CNC-Fräse, Schneideplotter und Elektronikarbeitsplatz. Die Werkstatt bietet den Kindern sehr viele Möglichkeiten an ihre Kreativität einzusetzen. Hierzu benötigen die Kinder kein Vorwissen. Die Kinder werden in den Workshops von den Mitarbeitern eingeschult und können sofort im Happylab arbeiten. Somit bekommen sie das nötige Know-How und können während den Workshops immer auf die Hilfe der Mitarbeiter zurückgreifen.

Workshops für Kinder:

Zeit Programm
Mittwoch, 09.01.2019 – 20:00 Lasercutter Einschulung / Happylab Wien (kostenlos)
Donnerstag, 10.01.2019 – 17:00 & 18:00 Tiefziehgerät Einschulung / Happylab Wien (kostenlos) Stammtisch / Happylab Wien (kostenlos)
Mittwoch, 16.01.2019 – 20:00 CNC Fräse Einschulung / Happylab Wien (kostenlos)
Freitag, 18.01.2019 – 14:00 Packaging Design: Create the perfect packaging for your product / Happylab Wien (kostenlos, Anmeldung erforderlich)
Mittwoch, 23.01.2019 – 20:00 Schneidplotter Einschulung / Happylab Wien (kostenlos)

Meiner Meinung nach ist Happylab eine sehr abwechslungsreiche und für die Kinder sicher sehr interessante Werkstatt. Hier können die Kinder beispielsweise die 3D Objekte über die sie in Mathematik lernen (Pyramide, Quader etc.) mithilfe von 3D Drucker selber herstellen. Somit entsteht ein learning by doing Umfeld und die Kinder haben Spaß dabei. Ich denke, dass Happylab den Kindern sehr viel bieten kann.

29 Jun

Lejla Delimehic – Maker Faire Vienna 2017

Bereits bei der Ankunft war ich von der Location, dem ehemaligen Fabrikgebäude, positiv überrascht. Die ehemalige Dampfturbinen-Produktionsstätte versprüht einen eigenen Flair und macht Lust hinein zu gehen.

Der kostenlose Shuttlebus war, als Alternative zum Auto, sehr nützlich. Vor allem, weil am Sonntag ein Flohmarkt in der Nähe stattfand, wurde es mit den Parkplätzen sehr eng.

Als Festival für Innovation, Kreativität und Technologie, wurde die Maker Faire angepriesen und dieses „Festival-Feeling“ bestätigte sich drinnen auch: viele Leute, viele Kinder, unzählige Stände mit den unterschiedlichsten Dingen. Wortwörtlich wusste man nicht, wo man zuerst hinsehen sollte. Angefangen bei 3D-Druckern, über Drohnen, bis hin zu Recycling und Upcycling. Für jeden war etwas dabei.

Für Kinder ist diese Messe ein Highlight, denn mitmachen und ausprobieren wird hier groß geschrieben. Durch die Mitmach-Stationen können sie auf spielerische Art und Weise neue Technologien kennen lernen.

Die Maker Faire ist ein großartiges Event für große und kleine Kinder, und eine tolle Möglichkeit Neues zu erfahren und Altes neu zu entdecken. Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

 

 

25 Jun

Benno Patsch: In der Maker Fare 2017

Besuchsdatum 20.05.17

Persönlicher Bericht:

Schon zu Beginn der Exkursion war ich positiv überrascht von der Location. Alleine der imposante Gebäude der METAStadt, eine ehemalige Fabrik  für Dampfturbinen und Dynamos im 22. Bezirk ist schon für sich einen Besuch wert.

Die Messe war gut besucht und unterschied sich wesentlich von anderen kommerziellen Messen. Man spürte hier einen gewissen Erfindergeist, die Stimmung war locker und familiär und  waren auch viele interessierte Kinder in Begleitung ihrer Eltern unterwegs.

An den verschiedenen Stationen und Ständen war  unter den Augen interessierter Besucher immer etwas am „werkeln“ oder „brummen“.  Es entstand so in der Halle ein ziemlicher Lärmpegel, welcher aber nicht störte.

Zu den Ständen selbst ist zu sagen, dass viele mit 3D-Drucker und Laser-Cuttern arbeiteten. Auf jene fokussierte ich mich dann auch im Rahmen meines Besuches. Hier gab es spannende Ideen, z.B. die Idee eines „Makers“ sein Gesicht in einem 3D-Drucker in klein nachzubilden. Dafür wurde eine Art Weichgummi benutzt welche von Konsistenz und Aussehen den Gummibärchen ähnelte.

Ein weiteres Highlight waren ziemlich komplexe technische Holzminiaturen (www.holzmodelle.at), welche mit einem Laser-Cutter zugeschnitten wurden. So gab es hier Lokomotiven samt Triebwerk zu sehen, aber auch Lastwagen mit einem kleinen Kran auf dem Dach. Für technikinteressierte Kids sind diese Modelle ideal und eine interessante Alternative zu Lego-Technik & Co.

Es gab aber auch noch zahlreiche andere witzige Produkte zum Bestaunen, so z.B. die „Wunder-Wuzzi“-Roboter aus Zahnbürstenköpfen produziert oder kleine Roboter welche mit dem Smartphone gesteuert werden können.

Alles in allem war die Messe sicher einen Besuch wert, und ich überlege mir schon die Messe nächstes Jahr zu besuchen und dann hoffentlich die nötigen finanziellen Mittel zu haben um mir etwas Nettes mitnehmen zu können!

Relevanz für die medienpädagogische Praxis:

Grundsätzlich kann ich mir gut vorstellen, die Maker Fare mit Kindern im Rahmen einer Exkursion zu besuchen, es stellt sich nur die Frage ob der Schwerpunkt auf Medienpädogik liegen würde, weil die Maker Fare ja ein breiteres Feld abdeckt.

Ich könnte mir aber z.B. gut vorstellen einen Besuch der Messe mit einer der zahlreichen Workshops  zu kombinieren, welche für  Kinder zwischen 7 -14 Jahren https://makerfairevienna.com/kinder) angeboten werden. Es gibt hier sehr interessante Möglichkeiten: so z.B. LegoRoboter für eine Mars Mission zu programmieren oder einen simplen Roboter zusammenzubauen. Weiters gibt es auch das Angebot die Grundlagen der Spieleprogrammierung kennenzulernen. Ich kann mir gut vorstellen, dass dies viele SchülerInnen in unserem Alter spannend finden würden.

Hier gäbe es tatsächlich viele Anschlussmöglichkeiten für den Informatik- oder Werkunterricht. Die nötige Vor- und Nachbereitungszeit ist aber notwendig, damit solche Workshops auch eine nachhaltige Wirkung entfalten können.

23 Feb

Exkursion: Happylab

Name: Sabine Helmreich
Exkursionsziel: Happylab Wien
Datum: 19.10.2016

Die Exkursion zum Happylab hat mir sehr gut gefallen, da man sich dort sehr gut beraten fühlt. Es ist eine reine Informationsveranstaltung, die jeden Mittwoch um 19:00 Uhr stattfindet.

Hierbei erhält man Informationen zum Vertragssystem vom Happylab, den einzelnen Geräten und man bekommt auch einen kleinen Einblick, was für unterschiedlichste Werkstücke im Happylab entstehen können.

Wenn man das Happylab verlässt, sprudeln die Ideen nur so, was man denn alles mit Hilfe des Happylabs dort verwirklichen, basteln oder erstellen kann.

Für den Unterricht kann man dort ebenso viele verschiedene Materialien erstellen. Aber es gibt auch die Möglichkeit das Happylab on Tour zu nutzen, hierbei kommt jemand vom Happylab zu einem an die Schule und man kann dort mit den Kindern zum Beispiel den Plotter benutzen.

Alles in Allem finde ich das Happylab eine super Einrichtung, die jeden wieder ein wenig zum Kind macht, indem es Ideen weckt.

11 Jan

Oliver Klammer: Ein Besuch bei Happylab Wien

Ich war am 14.Dezember im Happylab und war davon sehr beeindruckt und begeistert. ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht habe wie ich Zugang zu einem 3D Drucker oder einem Laserdrucker bekomme aber jetzt wo ich weiß dass es einen kostengünstigen Zugang gibt, zahlt es sich aus Gedanken darüber zu machen was man damit im Unterricht machen kann oder wie man diese zusätzlichen Möglichkeiten für Kreativität mit seinen SchülerInnen ausnützen kann.

Das Labor selber ist einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, was schon einmal positiv ist wenn man mit seinen SchülerInnen einen Besuch plant. Die Angestellten sind sehr freundlich und hilfsbereit, was die Zusammenarbeit mit ihnen sehr erleichtert. Die angebotenen Geräte und Materialien sind sehr vielfältig das heißt man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Die Räumlichkeiten sind auch wenn sie nicht besonders groß sind, doch recht freundlich und einladend gestaltet. Alles in allem ein sehr attraktives und interessantes Angebot.

Für mich persönlich ist wahrscheinlich der Laserdrucker das was ich am wahrscheinlichsten mit meinen SchülerInnen verwenden würde, weil es auf allen möglichen Materialien einsetzbar ist und somit keine besonders großen Einschränkungen hat. img_7375Der 3D Drucker ist vielleicht am imposantesten aber ich sehe da keine wirklich gute Einsetzbarkeit für meine Schüler das ein Stück zu drucken sehr teuer ist und auch sehr lange braucht, wenn ich das für alles SchülerInnen machen will verbrauchen wir da einfach zu viel Zeit und Geld.

img_7377Werkzeug und Materialien sind genug vorhanden. Natürlich muss man sich aber Gedanken machen wie das dann aussehen  soll wenn man das Happylab für den Unterricht verwenden will. Weil wenn man mit seinen SchülerInnen vorbei schauen will müsste man sicherlich mit den Betreibern sprechen wie das dann genau aussehen würde ob jede/r SchülerIn dafür eine eigene Karte braucht oder ob es reicht wenn ich als Lehrperson eine Karte bei ihnen habe.

Alles in Allem war ich sehr froh diese Exkursion gemacht zu haben, weil ich wieder neue Anregungen und Ideen für meine Unterricht bekommen konnte.

30 Nov

Exkursion: Happylab

Carmen Weber
Exkursion ins Happylab am Mittwoch, 30. November 2016

 

Kreativität fördern – ein wichtiges Ziel im Schulalltag!

Diesem Ziel wird man im „Happylab“ sicherlich gerecht. Es ermöglicht den Zugang zu digitalen Produktionsmaschinen, wie Laser Cutter, 3D-Drucker, Schneidplotter und CNC-Fräse.
Wer kreativ arbeitet, möchte seine Ideen auch verwirklichen. Die Realisierung scheitert jedoch oft am fehlenden Zugang zu den benötigten Geräten. Das „Happylab“ bietet den freien Zugang zu digitalen Produktionsmaschinen und deren MitarbeiterInnen helfen gerne dabei die Ideen zu verwirklichen.
Keine Sorge, man muss sich das Wissen nicht selbst aneignen – in regelmäßigen Workshops wird das notwendige Wissen vermittelt. Ohne Voranmeldung werden jeden Mittwoch (19:00) Führungen für Erstbesucher sowie Einschulungen an den Geräten (20:00) angeboten.

Einsatzmöglichkeiten im Schulalltag:

Für einen modernisierten (Werk-, Geometrie,-) Unterricht werden laufend Workshops für Jugendliche, Kinder und/oder ganze Schulklassen angeboten. Besonders ansprechend finde ich das Motto „Laubsägen war gestern!“, welches den fortschrittlichen Unterrichtsbegriff in Worte fasst.
Ich hatte das Glück an der Feier des sechsjährigen Jubiläums teilnehmen zu können. Hierbei wurden Projekte, die im „Happylab“ mit 3D-Drucker, Laser Cutter und CNC-Fräse realisiert  wurden, vorgestellt.
ex_happylab
Ich war von der Bandbreite der möglichen Projekte begeistert. Immer wieder hört man von zukunftsweisenden 3D-Druckern, doch vorstellen kann man sich darunter wenig. Dementsprechend groß waren meine Erwartungen an den Besuch.
Ich finde es schade, dass das „Happylab“ noch einen sehr geringen Bekanntheitsgrad im LehrerInnen-Kreis hat. Der Anwendungsbereich ist groß: in nahezu jedem technischen, wie kreativen Unterrichtsfach kann ein Workshop in den Unterrichtsplan eingesetzt werden. Dies schafft Neugier, begeistert und belebt den üblichen Schulalltag.

17 Nov

Julia Zwölfer: Besuch bei „Happylab“ Wien

Sehr interessante Führung und sehr nette Menschen die dahinterstehen.

happylab

 

 

 

 

 

Ort: Haussteinstraße 4/2, 1020 Wien
Datum: 19.10.2016
Von: Julia Zwölfer


Das Happylab bietet jeden Mittwoche Führungen durch die Räumlichkeiten an. Ich besuchte eine dieser am 19.10.2016, welche ich nur weiterempfehlen kann.

Roland, einer der Gründer, hat uns an diesem Tag durch das Happylab geführt. Er ist während dem Rundgang auf all unsere Fragen eingegangen und hat uns alles beantwortet, das wir wissen wollten. Nachdem ich nicht so gut über 3D-Drucker, Laser Cutter, Schneidplotter, usw. Bescheid weiß, hatte ich natürlich sehr außergewöhnliche Fragen, doch Roland hat sich wirklich viel Zeit genommen auch mir alles genau zu erklären, was ich sehr nett gefunden habe. Somit entstand für mich die Überlegung, mich etwas mehr mit diesen Programmen und den Maschinen auseinanderzusetzen.

Der Erste Eindruck war nicht so berauschend, aber umso mehr ich gesehen und gehört haben, umso beeindruckter war ich.

Anfangs wussten ich nicht, wie ich das Happylab als zukünftige Pädagogin nutzen soll, doch es gibt sehr viele Möglichkeiten, wie zum Beispiel folgende:

Nutzung im Klassenraum:mobile-geraete
„Happylab on Tour“
Man kann Workshops buchen wo man digitale Produkttechnologien direkt in das Klassenzimmer bringt kann.  Dazu haben sie kleine mobile Geräte, mit denen die Kinder zum Beispiel T-Shirts bedrucken können. Somit lernen die Schülerinnen und Schüler spielerisch was alles dahinter steckt um ein Shirt zu gestalten. Kreativität und Genauigkeit werden gefördert, und gleichzeitig lernen sie eine weitere Berufssparte kennen, wofür sie vielleicht ihr Interesse wecken können.

Ich kann mir gut vorstellen, dieses Angebot, in meinem späteren Berufsleben, in Anspruch zu nehmen.

Wie sinnvoll ist es als Lehrerin/Lehrer einen Vertrag mit Happylab abzuschließen?
Man kann verschiedenste Materialien anfertigen und zum Beispiel in 3D ausdrucken. Dafür ist es aber wichtig mit den Programmen vertraut zu sein, was ein Problem für mich darstellt. Für die Maschinen gibt es regelmäßig Einschulungen, hier dürften also keine Probleme auftreten. Und falls doch, kann man während der Bürozeiten sicher um Hilfe bitten.

Eine tolle Idee, die meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt wird. Mit einem kleinen Beitrag im Monat hat man Zugang zu sämtlichen Geräten und viele Möglichkeiten, die sich aus Geld- und Platzgründen sonst nicht bieten würden.

 

28 Apr

Exkursion „Happylab“

Am 27.04.2016 fand um 19:00 Uhr eine öffentliche Führung im Happylab statt. Es waren sehr viele Leute anwesend, was leider das Besichtigen der Geräte erschwerte.
Das Happylab ist ein Fab-Lab (Fabrication-Labor), das heißt, eine offene Werkstätte. Die Verbrauchsmaterialien kann man selbst mitbringen, oder dort kaufen. Mittwochs wird nach der Führung kostenlos in eines der Geräte eingewiesen. Es sind auch Einzel-Einführungen, bis zu einer Gruppengröße von fünf Personen, möglich. Diese sind allerdings kostenpflichtig (50€ pro Gruppe). Generell kann man im Happylab nur arbeiten, wenn man eine Mitgliedschaft besitzt. Es gibt die „Small-Mitgliedschaft“ (Kosten: 5€ pro Monat), die „Medium-Mitgliedschaft“ (Kosten: 19€ pro Monat) und die „Large-Mitgliedschaft“ (Kosten: 29€ pro Monat). Man ist jeweils drei Monate gebunden.
Link zur Mitgliedschaft: http://www.happylab.at/ausstattung/mitgliedschaft/

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Für meinen späteren Unterricht hat mir diese Exkursion sehr viel gebracht. Da mein Zweitfach Werken ist und man im Happylab Produkte herstellen kann, die einen Einsatz von technischen Geräten benötigen, ist dieser Ort ideal. Man kann mit SuS-Gruppen vorbeikommen, wobei die Räumlichkeiten und Geräte gezeigt werden und die Möglichkeit besteht, einen Schlüsselanhänger mit dem Laser-Cutter herzustellen. Der Preis wäre 6€ pro Stück. Weitere besondere Angebote für Kinder zwischen 10-15 Jahren und Schulklassen gibt es hier: http://www.happylab.at/junior/

Hier noch ein paar bildliche Eindrücke:
Schneidplotter (Venylplotter)
Sackerl mit Folie vom Schneidplotter3D-Drucker- Dauer der Herstellung: 5hElektrikWerkstatt
Laser-Cutter
Holz- und Papierschnitt mit Laser-Cutter

30 Apr

Exkursion Happylab Wien

Jan Voß

Happy Lab Wien

23.4.2014

Eindrücke

Das Wiener Fablab Happylab liegt unweit der Donau in der Haussteinstraße 4 im 2. Wiener Gemeindebezirk. Es wird am einfachsten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht (U1 Vorgartenstraße).

Als Fab Lab werden Einrichtungen bezeichnet, die sich der (digitalen) Produktion von Werkstücken verschrieben haben. Was früher Tischler- und Metallarbeitswerkstätten waren, sind heute Fab Labs. Werkstücke werden am Computer designed und anschließend additiv (bspw. 3D-Druck) oder subtraktiv (bspw. CNC-Fräse) hergestellt.

Im Wiener Happylab, das neben dem Metablab in der Rathausstraße 6 m.W. das einzige Wiener Fab Lab ist, finden sich verschiedene Geräte zur digitalen Produktion. Insbesondere interessant, weil nicht ohne weiteres in Schule oder Heim integrierbar (Kosten- und Raumfaktor) sind hier der Lasercutter die beiden 3D-Drucker, der Schneidplotter und die CNC-Fräse. Weiters finden sich dort auch noch verschiedene Elektronikarbeitsplätze (Lötarbeitsplätze).

Jeden Mittwoch abend (19-22 Uhr) finden im Happylab Führungen ohne Anmeldung statt, für Mitglieder (ab einem Monatsbeitrag von € 5) ist das Happylab auch sonst immer zugänglich. Allerdings ist darauf zu achten, dass bei den meisten Geräten eine Wartezeit eingeplant werden muss, da häufig Aufträge anstehen und diese z.B. bei einem 3D-Druck auch für kleinere Werkstücke mehrere Stunden in Anspruch nehmen können.

Es werden eine Reihe von Workshops für Schulen (und Privatpersonen) angeboten und das Happylab ist Teil der Dachorganisation ScienceCenter Netzwerk Österreich.

Relevanz für Medienpädagogik

Das Prinzip des Fablabs ist ein wichtiger Schritt auf der Entwicklung zu einer selbstbestimmten Lebensweise im digitalen Zeitalter der Postmoderne. Die Produktion von hoch-individualisierten Einzelstücken bietet die Möglichkeit sich der Verwertungslogik des vorherrschenden kapitalistischen Systems zu entziehen und selbst als Designer oder mindestens als Produzent tätig zu werden.

Um diese Möglichkeiten auszunutzen bedarf es natürlich einer gewissen Bildung, die m.E. im Bereich der Medienpädagogik fächerübergreifend organisiert werden sollte. Schnittpunkte ergeben sich hier insbesondere mit den Fächern Textiles und Technisches Werken, sowie Bildnerische Erziehung. Genauso wie der Umgang mit einer Säge und einem Hammer erlernt werden muss, muss auch die digitale Produktion verstanden und gemeistert werden. Hier sehe ich die Hauptaufgabe der Medienpädadogik in diesem Zusammenhang.

Persönliche Stellungnahme

Die Arbeit im Happylab ist spannend und durchweg angenehm. Die Örtlichkeiten sind sauber und ordentlich, die dort arbeitenden Personen stets freundlich und zuvorkommend. Alles in allem ein spannender Ort, der sicher die eine oder andere Exkursion oder Workshop wert ist!