23 Feb

Exkursion: Haus der Mathematik

Name: Sabine Helmreich
Exkursionsziel: Haus der Mathematik
Datum: 15.10.2016

Für den Besuch des Hauses der Mathematik habe ich mir mit der Leiterin Dr. Monika Musilek-Hofer, die gleichzeitig Mathematikprofessorin an der PH Wien ist, einen Termin ausgemacht. Das Haus der Mathematik ist im Haus 4 der PH Wien zu Hause.

Führungen im Haus der Mathematik finden normalerweise Dienstags und Donnerstags von 9-11 Uhr statt, wobei hierfür ein Termin notwendig ist. Es befindet sich immer nur eine Klasse gleichzeitig im Haus der Mathematik. Diese wird in zwei oder drei Gruppen unterteilt, damit die Kinder das Haus der Mathematik in Kleingruppen erforschen können.

Beim Haus der Mathematik handelt es sich um eine Erlebniswelt für Mathematik. Hier wird eher auf Medien aus Holz gesetzt. Das können die Kinder gut anfassen und verschiedene Sachen ausprobieren, ohne dass das Material gleich Schaden nimmt.

Ich finde das Haus der Mathematik eine tolle Einrichtung, in der das Interesse der Kinder für Mathematik geweckt wird und den Kindern gezeigt wird, dass Mathematik mehr ist, als nur rechnen. Es ist somit ein gutes Ausflugsziel für die NMS.

17 Nov

Julia Zwölfer: Im „Haus der Mathematik“ – PH Wien

Haus der Mathematik (HdMa) – Erlebniswelt für Groß und Klein

logo_hdma

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ort: Grenzackerstraße 18, 1100 Wien
Datum: 25.10.2016
Von: Julia Zwölfer


 Ab der 4. Klasse Volksschule ist es möglich die Erlebniswelt zu besuchen. Dafür ist aber eine Voranmeldung nötig, die man online ausfüllen kann. Dies sollte am Anfang des Schuljahres festgelegt werden, da das Haus der Mathematik sehr beliebt und gerne ausgebucht ist.

30 Stationen mit Spieltischen und mathematische Visualisierungen gibt es zu erkunden. Einige können nur zu zweit bewältigt werden, also ausreichend um eine Klasse zu versorgen.

Die Kinder werden spielerisch zum Lernen bewegt.

spieltische-raumMan selbst will sofort entdecken und ausprobieren, wenn man das Haus betritt. Die schöne Verarbeitung mit viel Holz bringt automatisch eine wohlige Stimmung in den Raum. Außerdem bringen die großen Glasfenster viel Licht herein und der kleine Garten davor hat ebenfalls eine beruhigende Wirkung auf die Kinder.

Laut Frau Prof. Musilek-Hofer kommt es sehr darauf an, wo welche Station aufgebaut wird. Es gibt Standorte die beliebter und welche, die weniger beliebt sind. Da die Betreuer selbst nicht sicher waren, ob es an den Stationen oder an den Platzierungen liegt, haben sie es getestet und siehe da, die unbeliebte Station ist jetzt der Hit. Nachdem sie das herausgefunden haben, können sie die Spieltische jetzt noch gezielter einsetzen.

Manche Themen, wie zum Beispiel der rechte Winkel, kommen in mehreren Stationen vor, da es sehr wichtig ist, darüber Bescheid zu wissen. Aber es gibt auch Fehler, auf die uns im Anschluss Frau Prof. Musilek-Hofer hingewiesen hat. Sie ist gerade dabei alle Erklärungen zu überarbeiten und umzuschreiben. Auch meint sie, dass es sehr wichtig sei, immer wieder neue Stationen mit ins Programm aufzunehmen und dafür welche, die nicht so sinnvoll sind, oder nicht angenommen werden, zu streichen. Dem muss ich zustimmen. Wenn man ein- bzw. zweimal dort war, hat man alles gesehen. Das finde ich etwas schade. Das Haus der Mathematik sollte ein Ort werden, der immer wieder gerne besucht wird.

Ich finde es toll, dass es das Haus der Mathematik gibt. Spielerisch erkunden und lernen. Was gibt es Besseres? Den Kindern macht es sichtlich Spaß! Wenn ich einmal in Wien unterrichte, werde ich mit meinen Schülerinnen und Schülern ganz sicher das Haus der Mathematik besuchen.

25 Okt

Exkursionsbericht: Haus der Mathematik (HdMa)

Wer: Kristijan Kuzmanovic

Am 25.10.2016 besuchte ich das Haus der Mathematik auf der Pädagogischen Hochschule Wien. Dieses ist eine mathematische Forscherwerkstatt in der Kinder mittels Hands-on-Didaktik spielerisch mathematische Zusammenhänge selbstständig erforschen können. Das Haus der Mathematik besteht aus dem Marktplatz, der Forscherwerkstatt und einem Museum. Es ist für Schülerinnen und Schüler ab der 4.Klasse Volksschule geeignet und Kostet 3 Euro pro Kind. Um einen Termin für eine Führung zu ergattern, muss man schon sehr früh buchen.

Ich habe mit einigen Kolleginnen eine exklusive Führung einer Explainerin mit anschließender Fragerunde bekommen, wo wir sehr viele Backgroundinformationen bekommen haben.

Die Führung beginnt noch vor der Erlebniswelt am sogenannten Marktplatz. Hier werden Zugänge zur Mathematik aus dem Alltag der Kinder besprochen. Ein wesentlicher Aspekt ist hierbei die Mathematik in digitalen Medien, wie zum Beispiel Smartphones, Computern aber auch die EAN, die europäische Artikelnummer welche beim Einkaufen verwendet wird. Ich war sehr beeindruckt, wie interessant diese Inhalte hier aufgearbeitet werden.20161025_120949

In der Forscherwerkstatt selber findet man sehr wenige digitale Medien, dafür lässt sich eine klare Linie bei der Materialauswahl für die Exhibits (Stationen zum selbstständigen Forschen) erkennen, es besteht fast alles aus Holz. Digitale Medien findet man hier in Form eines Computers mit einem Beamer und in Form einer Binär-Uhr. Der Fokus liegt hier auf der strategischen und problemlösenden Ebene an den einzelnen Exhibits, bei denen Kinder durch gezielte Fragen der ExplainerInnen zur Lösung kommen sollen. Geplant ist in Zukunft einzelne Stationen mit QR-Codes auszustatten, mit deren Hilfe Schülerinnen und Schüler mittels Smartphone zu weiteren Informationen des mathematischen Zusammenhangs gelangen können. Im Museum findet man unter anderem eine Ausstellung zur Entwicklung von Rechenmaschinen und Computern. Dadurch, dass die Kinder auch hier etwas ausprobieren können, wird die Auseinandersetzung mit den Medien viel intensiver.

20161025_120944

Hier lassen sich durchaus medienpädagogische Ansätze in den Mathematikunterricht einbringen, die in der Schule vertieft und ausgeweitet werden können.

Ich persönlich bin von der Örtlichkeit sehr beeindruckt und finde auch nach zahlreichen Besuchen immer wieder neue Bereiche in denen man sich vertiefen kann. Einzig die Differenzierung beim Marktplatz im Bezug auf das Alter der Kinder könnte besser sein. Dieser ist für alle Altersstufen, abseits kleiner Abänderungen, immer gleich.  Es ist auf jeden Fall empfehlenswert mit seinen Schülerinnen und Schülern des Haus der Mathematik zu besuchen.