28 Aug

Exkursion Technische Museum Wien

Exkursionsbericht Florian Sebald

Ziel unserer Exkursion war das Technische Museum Wien, welches wir am 7. Mai 2017 besuchten.

Unser Plan war es, weitere Experimente oder zumindest Anregungen zu finden, die wir in unser Projekt einbauen können. Wir wählten gezielt den Sektor der naturwissenschaftlichen Geschichte aus, einerseits weil dieser, neben vielen anderen Bereichen wie Strahlung, Teilchenbewegung etc. auch auf die Optik eingeht, andererseits weil es hier viele Experimente gibt.
Zwar fanden wir einige Interessante Experimente, jedoch waren diese entweder für uns, aufgrund mangelnder Requisiten, nicht durchführbar, oder zu komplex für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1.

Dennoch würde ich diese Exkursion keinesfalls mit einem Adjektiv wie unnütz oder gar wertlos deklarieren.

Wir konnten leider keine weiteren Experimente für unser endgültiges Projekt finden (hier war die 150 Mbps Internetrecherche um einiges ausgiebiger), jedoch waren wir uns einig, dass ein ergänzender Besuch des Technischen Museums zum Thema Optik auf jeden Fall eine gute Idee war und wir Lehrpersonen (nicht nur mit dem Fach Physik oder Chemie), einen Lehrausgang auf jeden Fall empfehlen können.

Hier muss aber betont werden, dass sich die Lehrperson bei solchen Exkursionen konkrete Ziele bzw. Ausstellungsbereiche setzen sollte, da das TM unheimlich vielfältig ist und nicht nur Experimente bzw. Ausstellungen zu Naturwissenschaftlichen Themen hat.

Als angehender Physiklehrer sehe ich mich fast in der Pflicht, zumindest 1x mit jeder Klasse die Hallen des Technischen Museums aufzusuchen.

Besonders empfehlenswert finde ich, neben den sich immer wieder ändernden Spezialausstellungen, die Mobilitätsausstellung (Beim Eingang gleich rechts), da Kinder hier viele spannende Experimente selbst durchführen können.

29 Jun

Lejla Delimehic – Maker Faire Vienna 2017

Bereits bei der Ankunft war ich von der Location, dem ehemaligen Fabrikgebäude, positiv überrascht. Die ehemalige Dampfturbinen-Produktionsstätte versprüht einen eigenen Flair und macht Lust hinein zu gehen.

Der kostenlose Shuttlebus war, als Alternative zum Auto, sehr nützlich. Vor allem, weil am Sonntag ein Flohmarkt in der Nähe stattfand, wurde es mit den Parkplätzen sehr eng.

Als Festival für Innovation, Kreativität und Technologie, wurde die Maker Faire angepriesen und dieses „Festival-Feeling“ bestätigte sich drinnen auch: viele Leute, viele Kinder, unzählige Stände mit den unterschiedlichsten Dingen. Wortwörtlich wusste man nicht, wo man zuerst hinsehen sollte. Angefangen bei 3D-Druckern, über Drohnen, bis hin zu Recycling und Upcycling. Für jeden war etwas dabei.

Für Kinder ist diese Messe ein Highlight, denn mitmachen und ausprobieren wird hier groß geschrieben. Durch die Mitmach-Stationen können sie auf spielerische Art und Weise neue Technologien kennen lernen.

Die Maker Faire ist ein großartiges Event für große und kleine Kinder, und eine tolle Möglichkeit Neues zu erfahren und Altes neu zu entdecken. Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

 

 

25 Jun

Benno Patsch: In der Maker Fare 2017

Besuchsdatum 20.05.17

Persönlicher Bericht:

Schon zu Beginn der Exkursion war ich positiv überrascht von der Location. Alleine der imposante Gebäude der METAStadt, eine ehemalige Fabrik  für Dampfturbinen und Dynamos im 22. Bezirk ist schon für sich einen Besuch wert.

Die Messe war gut besucht und unterschied sich wesentlich von anderen kommerziellen Messen. Man spürte hier einen gewissen Erfindergeist, die Stimmung war locker und familiär und  waren auch viele interessierte Kinder in Begleitung ihrer Eltern unterwegs.

An den verschiedenen Stationen und Ständen war  unter den Augen interessierter Besucher immer etwas am „werkeln“ oder „brummen“.  Es entstand so in der Halle ein ziemlicher Lärmpegel, welcher aber nicht störte.

Zu den Ständen selbst ist zu sagen, dass viele mit 3D-Drucker und Laser-Cuttern arbeiteten. Auf jene fokussierte ich mich dann auch im Rahmen meines Besuches. Hier gab es spannende Ideen, z.B. die Idee eines „Makers“ sein Gesicht in einem 3D-Drucker in klein nachzubilden. Dafür wurde eine Art Weichgummi benutzt welche von Konsistenz und Aussehen den Gummibärchen ähnelte.

Ein weiteres Highlight waren ziemlich komplexe technische Holzminiaturen (www.holzmodelle.at), welche mit einem Laser-Cutter zugeschnitten wurden. So gab es hier Lokomotiven samt Triebwerk zu sehen, aber auch Lastwagen mit einem kleinen Kran auf dem Dach. Für technikinteressierte Kids sind diese Modelle ideal und eine interessante Alternative zu Lego-Technik & Co.

Es gab aber auch noch zahlreiche andere witzige Produkte zum Bestaunen, so z.B. die „Wunder-Wuzzi“-Roboter aus Zahnbürstenköpfen produziert oder kleine Roboter welche mit dem Smartphone gesteuert werden können.

Alles in allem war die Messe sicher einen Besuch wert, und ich überlege mir schon die Messe nächstes Jahr zu besuchen und dann hoffentlich die nötigen finanziellen Mittel zu haben um mir etwas Nettes mitnehmen zu können!

Relevanz für die medienpädagogische Praxis:

Grundsätzlich kann ich mir gut vorstellen, die Maker Fare mit Kindern im Rahmen einer Exkursion zu besuchen, es stellt sich nur die Frage ob der Schwerpunkt auf Medienpädogik liegen würde, weil die Maker Fare ja ein breiteres Feld abdeckt.

Ich könnte mir aber z.B. gut vorstellen einen Besuch der Messe mit einer der zahlreichen Workshops  zu kombinieren, welche für  Kinder zwischen 7 -14 Jahren https://makerfairevienna.com/kinder) angeboten werden. Es gibt hier sehr interessante Möglichkeiten: so z.B. LegoRoboter für eine Mars Mission zu programmieren oder einen simplen Roboter zusammenzubauen. Weiters gibt es auch das Angebot die Grundlagen der Spieleprogrammierung kennenzulernen. Ich kann mir gut vorstellen, dass dies viele SchülerInnen in unserem Alter spannend finden würden.

Hier gäbe es tatsächlich viele Anschlussmöglichkeiten für den Informatik- oder Werkunterricht. Die nötige Vor- und Nachbereitungszeit ist aber notwendig, damit solche Workshops auch eine nachhaltige Wirkung entfalten können.

25 Jun

Exkursion-Technisches Museum

von Fabian Lapp

Zu unserem Projekt passend, wählten wir als Exkursionsziel das Technische Museum Wien, welches wir am 7.5. besuchten. Da wir im Zuge unserer Ausbildung das Museum schon einmal besucht haben, wussten wir im Vorhinein, dass wir unseren Besuch zu strukturieren hatten, da man sich sonst in der Fülle der dargebotenen Ausstellungstücke verliert. So schmiedeten wir am Vortag einen Schlachtplan, um möglichst zielstrebig zu „arbeiten“.

Für unser spezielles Themengebiet der Optik, stellte sich der Besuch als relativ ernüchternd heraus. Den Großteil der Ausstellungsstücke zu Optik waren im Online-Katalog zu finden. Trotzdem ist ein Besuch im TMW kein sinnloser, denn allein die Bandbreite der natürlichen Themengebiete lädt zum Staunen ein.

Sehr empfehlenswert ist das TMW für Schulklassen allen Alters. Man muss selbstverständlich im Vorhinein die Themengebiete eingrenzen, wenn man mit der Exkursionen ein pädagogisches Konzept durchsetzen will. Zum herumstreunen eignet sich das Museum natürlich auch für die Kinder, um ihre eigenen Interessen zu wecken. Auf der Homepage selbst gibt es auch unterstützendes Material für Lehrpersonen, Stichwort Rätselrally.

25 Jun

Exkursionsbericht – Technisches Museum

Ich besuchte am 29.5. das Technische Museum. Da im Technischen Museum die Entwicklung verschiedener Medien wie Fernsehen, Telefon und Radio präsentiert wird, ist der Besuch medienpädagogisch relevant. Auch fächerübergreifend kann ein Ausflug zum Museum gemacht werden.

Für mein Zweitfach GW kann man viel zum Thema Bevölkerungsentwicklung und Städteentwicklung veranschaulicht lernen. Die Kinder hätten dort die Möglichkeit, bei einer Stadtentwicklung „mitzuwirken“, indem sie Bauvorschläge und Ideen skizzieren und konkrete Beispiele entwerfen.

Als Lehrperson kann man sich Informationen im Voraus holen und sich anschließend das passende Programm entsprechend Schulklasse aussuchen.

Bei meinem Besuch fand ich es schade, dass ich keine Eindrücke vom Virtual Reality-Theater bekommen konnte.

Ich würde definitiv mit meiner Schulklasse einen Ausflug ins Technische Museum machen, da viele Kinder technikfasziniert sind und Kreativität in vielerlei Hinsicht gefördert wird.

21 Jun

Florian Blahous: Exkursionbericht Technisches Museum Wien

Wir besuchten am 7.5. das Technische Museum in Wien, um uns zusätzlich zur Online Recherche noch weitere Anregungen für unser Videoprojekt zu holen. Möglicherweise gibt es im Technischen Museum ja noch ein paar interessante Experimente, die wir ebenfalls verwenden könnten – so die Überlegung vor dem Besuch.

Tatsächlich stellte sich dann heraus, dass das Technische Museum zwar ein toller Ort ist, um mit Schulklassen im Rahmen des Physikunterrichts dorthinzugehen, für unser konkretes Projekt konnten wir  jedoch keine weiteren Anregungen finden, die wir nicht auch Online oder in unseren Physikbüchern hätten finden können.

Das Thema „Optik“ betreffend sind dort vor allem historische Apparate zu finden, die im Zuge der astronomischen Entdeckungen eine Rolle gespielt haben.

Also zum Beispiel Teleskope und verschiedene technische Linsenarten.

 

Kurzum: es war also durchaus sehr interessant, aber wir bekamen keine weiteren Anregungen für unser Videoprojekt. Da verließen wir uns dann doch lieber auf unsere 150 Mbps Internetrecherche. 😉

Dennoch war es den Besuch auf jeden Fall Wert, da wir gesehen haben, dass sich das Technische Museum gut für den Besuch mit Schulklassen eignet. Für den medienpädagogischen Unterricht eignet es sich auch ganz gut, da es sehr viele Stationen gibt, wo die Besucher selbst aktiv werden müssen und/oder mithilfe von multimedialen Inhalten Sachverhalte erforschen können oder erklärt bekommen.

Auch für Nicht-Physiklehrer kann ich das Museum auf jeden Fall für den Besuch mit Schulklassen weiterempfehlen, da es allgemein sehr interessant ist und man es ja auch im Zuge anderer Fächer als Exkursionsort verwenden kann (z.B. Geographie, Geschichte,…).

Da die Ausstellung so umfangreich ist, empfiehlt es sich allerdings, sich von vornherein auf ein oder zwei Themengebiete zu beschränken und den SchülerInnen z.B. dazu Aufgaben zu stellen, die sie im Zuge des Besuches erledigen müssen (z.B. Rätselrallye im Technischen Museum – auf deren Homepage kann man diese mit wenigen Mausklicks erstellen).

 

28 Feb

Exkursion: Arsenale

Name: Lena Mareike Tunkl
Exkursionsziel: Arsenale di Venezia
Datum: 22.10.2016


Das Arsenal, eine ehemalige Schiffswerft, ist ein Teil der Biennale di Venezia, einer internationalen Kunstausstellung, und zeigt durch Kuratoren zusammengestellte Themenausstellungen.

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Der Besuch im Arsenale hat bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Die Kunst- und Architekturausstellung imponierte mir durch ihre Vielseitigkeit. Unzählige Materialien sowie unzählige Medien gestalteten den Besuch sehr abwechslungsreich und interessant. Es bieten sich viele Ideen, Themenvorschläge und Beispiele für eine Umsetzung im Unterricht, vor allem in den kreativen Fächern an. So lege ich es jeder Kunstpädagogin, jedem Kunstpädagogen ans Herz, einen Blick auf diese Ausstellungen zu werfen.
 

 

28 Feb

Exkursion: Biennale di Venezia

Name: Lena Mareike Tunkl
Exkursionsziel: Biennale di Venezia
Datum: 20.10.2016

Die Biennale Venezia ist eine internationale Kunstausstellung, die zweijährlich in Venedig stattfindet. 2016 fand die Architektur-Biennale unter dem Titel „Reporting from the front“ statt, in der 37 Länder vertreten sind.

Die Exkursion zur Architektur-Biennale war für mich persönlich eine tolle Erfahrung. Die Ausstellungen sind sehr informativ, interessant, regen zum Nachdenken an und haben bei mir einen guten Eindruck hinterlassen.

Die Ausstellungen der einzelnen Ländern findet man in eigenen Pavillons, die auf einem großen Areal, den Gärten von Venedig, verteilt sind.

Auf der Architektur-Biennale gibt es viel zu sehen, die Ausstellungen sind sehr vielseitig, reichen von aufwendigen Installationen zu informativen Themenwelten, wodurch man für einen Besuch sicher einen ganzen Tag einplanen kann. Man kann sich frei bewegen, nach eigenem Belieben bestimmte Pavillons besuchen und seinen Aufenthalt frei gestalten. Es bietet sich eine Vielzahl an Möglichkeiten, diese Exkursion pädagogisch wertvoll zu gestalten und den Schülerinnen und Schülern ein Verständnis für Kunst und Architektur zu vermitteln. Allerdings wäre eine Exkursion natürlich sehr kostspielig, und da bei einem Besuch Italienisch oder Englisch Kenntnisse erforderlich sind, müsste sehr viel Vorarbeit seitens der Lehrperson geleistet werden, um diese Exkursion sinnvoll gestalten zu können.

 

 

23 Feb

Exkursion: Haus der Mathematik

Name: Sabine Helmreich
Exkursionsziel: Haus der Mathematik
Datum: 15.10.2016

Für den Besuch des Hauses der Mathematik habe ich mir mit der Leiterin Dr. Monika Musilek-Hofer, die gleichzeitig Mathematikprofessorin an der PH Wien ist, einen Termin ausgemacht. Das Haus der Mathematik ist im Haus 4 der PH Wien zu Hause.

Führungen im Haus der Mathematik finden normalerweise Dienstags und Donnerstags von 9-11 Uhr statt, wobei hierfür ein Termin notwendig ist. Es befindet sich immer nur eine Klasse gleichzeitig im Haus der Mathematik. Diese wird in zwei oder drei Gruppen unterteilt, damit die Kinder das Haus der Mathematik in Kleingruppen erforschen können.

Beim Haus der Mathematik handelt es sich um eine Erlebniswelt für Mathematik. Hier wird eher auf Medien aus Holz gesetzt. Das können die Kinder gut anfassen und verschiedene Sachen ausprobieren, ohne dass das Material gleich Schaden nimmt.

Ich finde das Haus der Mathematik eine tolle Einrichtung, in der das Interesse der Kinder für Mathematik geweckt wird und den Kindern gezeigt wird, dass Mathematik mehr ist, als nur rechnen. Es ist somit ein gutes Ausflugsziel für die NMS.