07 Jan

Exkursion: ZOOM Kindermuseum – Trickfilmstudio

Name: Natalie Lastro

Exkursionsziel: ZOOM Kindermuseum – Trickfilmstudio
Thema des Workshops: Verdreht, vermischt und rausgefischt!

Datum des Besuches: 7. Jänner 2020

Das ZOOM Kindermuseum wurde 1994 als erstes Kindermuseum Österreichs gegründet. Es befindet sich im Museumsquartier, im 7. Wiener Gemeindebezirk.
Auf 1.600 Quadratmetern befinden sich vier große Bereiche, für Besucherinnen und Besucher bis 14 Jahre: die ZOOM Mitmachausstellung für Kinder von 6 bis 12 Jahren, den Spielbereich ZOOM Ozean für Kinder von 8 Monaten bis 6 Jahren sowie die Workshopbereiche ZOOM Atelier für Kinder von 3 bis 12 Jahren und das ZOOM Trickfilmstudio für Kinder und Jugendliche von 8 bis 14 Jahren.
Dem ZOOM Kindermuseum ist es ein Anliegen, die Kinder und Jugendlichen mit allen Sinnen spielen, forschen und entdecken zu lassen.

Nachdem ich mich auf die Medienbildung beziehen möchte, werde ich nun kurz etwas genauer auf das ZOOM Trickfilmstudio eingehen:

Das ZOOM Trickfilmstudio ist ein Multimedialabor, bei dem Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren (wobei das Museum den Besuch erst ab der 3. Klasse empfiehlt) in die Rolle von DrehbuchschreiberInnen, RegisseurInnen, Kameraleuten, FotografInnen und TontechnikerInnen schlüpfen. Die BesucherInnen bekommen einen ersten Eindruck von der Produktion eines Trickfilmes und erkennen, dass dahinter viele kleine „Schritte“ stecken.

In der ZOOM Sammlung (Link weiter unten angeführt) werden die Trickfilme und Sounds, die die BesucherInnen produziert haben, digital gesammelt. Dort ist ersichtlich, wie kreativ die Kinder bei der Herstellung eines eigenen Produktes sind.

Link – ZOOM Sammlung: https://www.kindermuseum.at/zoom_programmangebot/zoom_sammlung/trickfilme__sounds_von_kindern, abgerufen am 7. Jänner 2020

Zusätzlich möchte ich erwähnen, dass ich vom Engagement der MitarbeiterInnen fasziniert bin. In einem Gespräch mit einem Mitarbeiter wurde mir gesagt, dass sie einen großen Wert auf Gemeinschaft legen. Sie möchten, dass sich jedes Kind in das Geschehen einbringt und seine kreative Idee umsetzt. Er meinte, dass es oft gar nicht so leicht ist, in 90 Minuten einen Trickfilm zu produzieren, trotzdem ist er ein großer Fan von der Arbeit mit den Kindern.

Ich finde es persönlich sehr wichtig, dass den Kindern schon früh genug der Umgang mit digitalen Medien beigebracht wird. Bei diesem Workshop haben die Kinder die Möglichkeit „hinter die Kulissen“ zu schauen und selbst zu produzieren. Ich bin davon überzeugt, dass die Kinder das Erlebte viel besser in Erinnerung behalten, als trockene Theorie.

Dieser Workshop bietet die ideale Möglichkeit, den Kindern neue Medientechnologien vorzustellen. Ich würde ihn auf jeden Fall mit meiner Klasse besuchen.

31 Dez

Das „Scratchen“ im Mumok – Kunst und Technik unter einem Dach

Foto:privat

Als ich zum ersten Mal den Begriff „Scratch Lab“ hörte, konnte ich damit rein gar nichts anfangen. „Was hat Programmieren mit Museum zu tun?“, war wohl eine der ersten Fragen, die mir durch den Kopf schoss. Nun, eine ganze Menge! Benedikt Hochwartner leitet das „digitale Atelier“ im Mumok Wien. Obwohl Benedikt seine Ausbildung nicht in den Fokus rücken wollte, finde ich es dennoch sehr spannend, dass er sowohl Kontrabasslehrer, als auch im technischen Bereich sehr versiert ist. Weshalb das „Scratchen“ für ihn so wichtig ist, ist schnell erklärt: Kinder und Jugendliche sollen erkennen, dass stets eine Person mit ihren Ideen und Vorstellungen hinter einem Programm steckt und nichts „einfach so“ passiert. Außerdem sei es wünschenswert, dass Programmieren nicht nur als Privileg oder besondere Fähigkeit einiger weniger technikaffiner Personen gilt, sondern dass bereits bei jungen Menschen ein Verständnis geweckt wird, wie diese Vorgänge funktionieren. Kritisches Denken und die Ermächtigung, selbstständig zu handeln sind wichtige Säulen, auf denen das Konzept des Vermittlungsangebots beruht.

Mehrmals trifft sich eine gleichbleibende Gruppe Kinder in den Semesterferien oder sogar wöchentlich über ein ganzes Semester verteilt, um Grundkenntnisse des Programmierens zu erlernen und ihre eigenen Ideen anschließend kreativ damit zu verknüpfen und umzusetzen. Viele Kinder und Jugendliche wollen vor allem eines: eigene Computerspiele entwickeln. Aber „Scratchen“ ist und kann viel mehr, weshalb einige TeilnehmerInnen sogar über mehrere Semester hinweg im Kurs bleiben.

Wie funktioniert es nun überhaupt, dieses „Scratchen“?
Jede Einheit startet mit dem Besuch einer Ausstellung, wobei jeweils verschiedene Themen von Farbwahl über Farbtechniken, Material etc. im Fokus der Analyse stehen. Im Atelier wird der Bezug zum Besprochenen hergestellt, daraufhin Befehle und Werkzeuge eingeführt, welche im Anschluss selbstständig am Laptop getestet werden können. Die TeilnehmerInnen setzen Lerninhalte sofort in die Praxis um beziehungsweise die Arbeit an ihren anderen Scratch-Projekten fort. Die Peer-MentorInnen arbeiten ebenfalls an ihren Projekten, unterstützen Benedikt zudem aber auch dabei, die Fragen der Kinder und Jugendlichen zu beantworten und Hilfestellungen anzubieten.
Abschließend erfolgt eine Projektpräsentation durch ein von Benedikt ausgewähltes Kind, gezwungen wird dazu jedoch niemand. Die TeilnehmerInnen geben dazu Auskunft über ihre Idee, aufgetretene Probleme und wie diese gelöst wurden, beantworten Fragen und stellen sich dem konstruktiven Feedback der interessierten KollegInnen dazu. Auf die Wichtigkeit dessen und wesentliche Faktoren weist Benedikt immer wieder hin: „Immer erst sagen, was dir gut gefallen hat.“

Das bis heute frei verfügbare Programm zum „Scratchen“ wurde in den USA entwickelt und meint eine visuelle Programmiersprache aufgeteilt auf drei Spalten: verschiedene Farbschemen, Programmierbefehle, Ausführung. Alle drei Teile sind nebeneinander stets zu sehen und beliebig überarbeit- und kombinierbar. Es ist höchst faszinierend, mit wie viel Hingabe, Motivation und Kreativität die Kinder Lösungen erarbeiten und mit wie viel Ausdauer sie an ihren Projekten „dranbleiben“. Ein Loblied auf die intrinsische Motivation in Verbindung mit handlungsorientiertem Lernen und darauf, dass Technik und Kunst eine spannende Kombination ergeben kann und nicht „staubtrocken“ sein muss, wie viele PädagogInnen bis heute vermuten.

20 Nov

Die medien.welten im Technischen Museum Wien

& was es dort alles zu entdecken gibt

Da ich schon bei einem vorherigen Besuch des Museums von den medien.welten sehr beeindruckt war, wollte ich diesem Bereich diesmal mehr Aufmerksamkeit schenken. Der Bereich befindet sich im obersten Stock des Museums, zusätzlich gibt es noch das techLAB und das Filmstudio einen Stock darunter. Auf über 2.500 m2 befindet sich eine beeindruckende, vielfältige Sammlung verschiedenster Ausstellungsstücke. Die Erfindung des Buchdrucks, die Speicherung und Übermittlung von Daten, Fernsehen, Massenmedien die Entwicklung der Post, Telefone, Internet, Ton, Kino,… sind nur einige Themen, zu denen man hier viel erfahren, nachlesen und teilweise auch ausprobieren kann. Für den Primarstufenbereich bieten sich viele Bereiche an, zu denen man fächerübergreifend arbeiten kann (Briefe schreiben, Verkehr [Fortbewegung mit Kutschen etc. – Post, Schriftspracherwerb, Historisches,… – Buchdruck, Ton – Musik, diverse Bildergeschichten und Erlebniserzählungen etc.). Besonders spannend stelle ich mir einen Besuch mit einer Klasse vor, wenn ein Thema bereits behandelt wurde, beispielsweise verschiedenste Aufnahmen mithilfe von Mikrofonen getestet wurden und die Kinder nun entdecken können, wie die Aufnahmegeräte früher aussahen und wie die Verarbeitung funktionierte. Das Thema Fotografie können die Kinder ebenso eindrucksvoll erleben und möglicherweise sogar noch bei sich selbst zuhause Bilder in Schwarz-Weiß ihrer Urgroßeltern entdecken oder ihren FreundInnen beim nächsten Besuch in einem Museum erklären, warum die Personen auf Bildern früher so unfreundlich aussahen (langes Stillhalten). Sehr spannend fand ich persönlich, neben der großen Palette an Informationen und Ausstellungsstücken, den Bereich „Propaganda“, welcher mit verschiedensten Zeitschriften zu dieser Thematik aufwartete. Insbesondere die Thematik der NS-Zeit stelle ich mir für geschichtsinteressierte Kinder der Primarstufe und SchülerInnen der NMS/AHS-Unterstufe sehr faszinierend vor.

12 Jan

Exkursion: Albertina

von Alessandra Faisst

Im Rahmen der Lehrveranstaltung Bildnerische Erziehung Lernpotentiale und Transfer waren wir am 21. November bei einer Führung in der Albertina. Die Führung wurde mit uns so durchgeführt, wie sie mit einer Grundschulklasse durchgeführt wird. Als erstes werden die Kunstwerke kindgerecht besprochen und Grundkenntnisse zu Kunstwerken, Farben und Werkzeugen anhand von Materialien vermittelt. Kunstwerke gelten als Medien, aber warum ist die Albertina relevant für die Verwendung von Medien im Grundschulunterricht? Nach der frontalen Führung von einer Vermittlungsperson können die Kinder selber mit Geräten bzw. Handys durch die Ausstellung gehen und anhand einer App die populären Kunstwerke in Bewegung setzen. Jeder Clip dauert nur einige Sekunden. Die Animationen sind von Bild zu Bild anders. Einmal wird ins Detail gezoomt, einmal um Film-oder Fotomaterial ergänzt. Mal tauchen Sprechblasen oder neue Figuren in den Szenen auf. Durch die Mittelmeerlantschaft von Monet spaziert zum Beispiel eine schwarze Katze und der Seerosenteich von Monet erwacht am Original Schauplatz im Garten Giverny.

Die App ermöglicht es, Bilder auch noch einmal aus einer anderen Perspektiven zu betrachten. Sie kann dabei helfen, sich frühere Zeiten besser vorzustellen und beim Erwerb vom Wissen über Kunst Abhilfe schaffen. Die App HPREVEAL, die ebenfalls im Grundschulunterricht für didaktische Zwecke eingesetzt wird, ist vergleichbar mit dieser App. Es wird auf das Grundbild ein beliebiges Overlay gelegt, das zusätzliche Informationen zum Grundbild liefert. 

Mir gefiel der Besuch in der Albertina richtig gut, die App ist mit Sicherheit nicht nur etwas für Kinder. Auch die Einführung des Vermittlungspersonals war wirklich großartig. 

12 Jan

Exkursion: Bibliothekspädagogisches Zentrum

von Alessandra Faisst

Der Besuch im Bibliothekspädagogischen Zentrum war im Rahmen des Schwerpunkts Sprachliche Bildung, der Lehrveranstaltung Spracherwerb in der Schuleingangsphase am 30. Oktober 2018. Durch die Voranmeldung und durch Teilnahme einer Gruppe bekamen wir eine Informationsveranstaltung, bei der uns alle Ressourcen des Bibliothekspädagogischen Zentrums vorgestellt und Informationen dargelegt wurden. Sehr brauchbar sind abgesehen von den Büchern, Materialen und Spielen, die man ausleihen kann, die Themenboxen. Diese sind zu nahezu allen zu behandelnden Themen für die VS erhältlich, beinhalten relevantes, modernes von Pädagogen konzipiertes Unterrichtsmaterial. Beispiele für die Themen sind Politik, Technik, Medien, Tiere oder Jahreszeiten. Zusätzlich können, wenn man beim Bibliothekspädagogischen Zentrum registriert ist, Videos heruntergeladen werden. Diese decken ebenfalls sehr viele Themenbereiche ab. Sehr interessant fand ich vor allem die Kamishibais, das sind Kinderbücher bzw. Kindergeschichten in Großformat, die in einen bühnenähnlichen Rahmen gegeben werden. Sie eignen sich gut für das Vorlesen in einer Klasse und können ebenfalls ausgeliehen werden. Die Voraussetzung für alle Auszuleihenden Sachen ist die Registrierung beim Bibliothekspädagogischen Zentrum.

Tipp für Studierende, die später nicht in Wien unterrichten wollen: die Medien, vor allem die Videos noch vor Studienabschluss herunterladen. Generell bietet ist das Bibliothekspädagogische Zentrum eine enorme Bereicherung für Pädagogen, kein anderes Bundeland kann mit diesem Angebot und dieser Vernetzung verglichen werden. Die Themenboxen, Bücher und Materialien können zu beliebigen Bibliotheksstandorten bestellt werden. 

27 Dez

Happylab

Am 6.Dezember hab ich das Happylab besucht. Es ist eine sehr interessante Werkstatt wo die Kinder sehr viele Möglichkeiten haben ihre Gedanken und Vorstellungen in Wirklichkeit umzusetzen. Es arbeiten rund 2000 Mitarbeiter im Happylab und es hat in Österreich 2 Standorte (Wien, Salzburg). Man kann die Vorteile der Werkstatt nutzen indem man Mitglied wird und einen monatlichen Beitrag 9€ zahlt. Es gibt ebenso jeden Mittwoch die Möglichkeit eine gratis Einschulung zu machen.

Das Happylab ist eine offene Werkstatt mit einem 3D-Drucker, Laser Cutter, CNC-Fräse, Schneideplotter und Elektronikarbeitsplatz. Die Werkstatt bietet den Kindern sehr viele Möglichkeiten an ihre Kreativität einzusetzen. Hierzu benötigen die Kinder kein Vorwissen. Die Kinder werden in den Workshops von den Mitarbeitern eingeschult und können sofort im Happylab arbeiten. Somit bekommen sie das nötige Know-How und können während den Workshops immer auf die Hilfe der Mitarbeiter zurückgreifen.

Workshops für Kinder:

Zeit Programm
Mittwoch, 09.01.2019 – 20:00 Lasercutter Einschulung / Happylab Wien (kostenlos)
Donnerstag, 10.01.2019 – 17:00 & 18:00 Tiefziehgerät Einschulung / Happylab Wien (kostenlos) Stammtisch / Happylab Wien (kostenlos)
Mittwoch, 16.01.2019 – 20:00 CNC Fräse Einschulung / Happylab Wien (kostenlos)
Freitag, 18.01.2019 – 14:00 Packaging Design: Create the perfect packaging for your product / Happylab Wien (kostenlos, Anmeldung erforderlich)
Mittwoch, 23.01.2019 – 20:00 Schneidplotter Einschulung / Happylab Wien (kostenlos)

Meiner Meinung nach ist Happylab eine sehr abwechslungsreiche und für die Kinder sicher sehr interessante Werkstatt. Hier können die Kinder beispielsweise die 3D Objekte über die sie in Mathematik lernen (Pyramide, Quader etc.) mithilfe von 3D Drucker selber herstellen. Somit entsteht ein learning by doing Umfeld und die Kinder haben Spaß dabei. Ich denke, dass Happylab den Kindern sehr viel bieten kann.

26 Dez

Exkursion ZOOM-Museum

Das ZOOM-Kindermuseum bietet zahlreiche Forschungs- und Lernmöglichkeiten den Kindern an. Das Museum wird hauptsächlich vom Stadt Wien und weitere privat Sponsoren unterstützt. Somit kann es mehrere Ausstellungen und Programme für Kinder anbieten.

Wenn man das Thema Medienbildung in der Klasse erarbeiten will, bietet sich das ZOOM-Museum auch perfekt an, weil es sehr viele wissenschaftliche Forschungen im Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen wie zum Beispiel Ozean oder Atelier an.

Im ZOOM-Kindermuseum dürfen die Kinder nach Lust und Laune forschen und entdecken. Somit lernen die Kinder spielerisch und können vieles ausprobieren. Verschiedene interessante Objekte, künstlerische Installationen, Spielstationen und Werkstätten wecken bei den Kindern eine sehr große Neugier.

Das Museum hat „Kunst“ als Schwerpunkt und bietet in dem Bereich für die Kinder sehr viele Mitmachworkshops an. ZOOM ist auf vier Bereiche aufgeteilt:

  • ZOOM Mitmachausstellung – 6 bis 12 Jahren,
  • ZOOM Ozean – 8 Monaten bis 6 Jahre sowie
  • ZOOM Atelier – 3 bis 12 Jahren
  • ZOOM Trickfilmstudio – 8 bis 14 Jahren

Derzeit bietet das Museum sehr viele Programme für Kinder an: ERDE.ERDE (Mitmachausstellung zum Thema Boden), ZOOM Ozean (Spiel- und Erlebnisbereich), ZOOM Atelier (Kunstwerkstatt Herbst 2018, Möbelinselabendteuer).

Interessant ist für uns das ZOOM Trickfilmstudio.

Das Trickfilmstudio ist ebenso in einem spielerischen Setting aufgebaut und bietet den Kindern verschiedene Möglichkeiten neue Medientechnologien kennenzulernen und kreativ zu werden. Die Kinder können im Trickfilmstudio sowie der Name auch schon sagt Trickfilme gestalten und benötigen dafür kein Vorwissen über das Thema. Es werden in diesem Studio die Fantasiewelt der Kinder und die sprachlichen Kenntnisse gefördert.

Programme/Workshops:

Für Privatpersonen Für Schulklassen
Film- und Soundlabor Herbst 2018 Das wird ein Knüller!
Lab Club: Vom Hier zum Jetzt nach Überall Aus welchem Stoff bist du gemacht?
Extra Trickfilmworkshops Workshops zu freien Themen
31 Jan

Exkursion: Technisches Museum Wien

Name: Emili Giculovic

Exkursionsziel: Das technische Museum Wien

Datum des Besuchs: 7.1.2018

Ich entschied mich dafür das

Technische Museum

zu besuchen und konnte gleich an der Kassa einige Führungen für Kinder und Jugendliche entdecken. Das Museum bietet rund 16.000 Ausstellungsstücke und rund 50 Führungen zu den unterschiedlichsten Themenbereichen: • Der Mensch und die Natur • Umweltschutz • Stromerzeugung • Technik Ich beschloss jedoch, das Museum auf eigene Faust zu erkunden. Eine Ausstellung, die ich mir besonders einprägte, war „die Zukunft der Stadt“. „Die Stadt ist unbestritten der Lebensraum der Zukunft. Auf nur zwei Prozent der Weltoberfläche beherbergen die Städte rund die Hälfte der Weltbevölkerung – bis zum Jahr 2050 wahrscheinlich mehr als zwei Drittel.“ Das besondere dieser Ausstellung ist, dass vor allem darauf gesetzt wurde, den Besuchern einen Einblick in die Bereiche urban life, urban mobility, urban energy und der Außenstelle urban power zu bieten. Abgesehen von dieser einzigartigen Ausstellung, bietet das technische Museum unzähliche Ausstellungsstücke für Jung und Alt. Das Besondere am Technischen Museum – was es von den meisten anderen Museen unterscheidet – ist, dass man beinahe alles anfassen darf und es einige Dinge gibt, die man ausprobieren kann. So konnte man beispielsweise durch das Drehen eines Hamsterrads Energie erzeugen und einen kleinen Aufzug nach oben befördern oder die Beleuchtung einer kleinen Wohnung mit Hilfe einfacher, manueller Befehle steuern. Das Museum ist sehr übersichtlich und regt dazu an, neues ausprobieren zu wollen. Das Personal war außerdem sehr freundlich und bemüht Fragen zu beantworten. Ich würde das Museum jederzeit wieder besuchen – am liebsten mit meiner eigenen Klasse.