12 Jan

Exkursion: Albertina

von Alessandra Faisst

Im Rahmen der Lehrveranstaltung Bildnerische Erziehung Lernpotentiale und Transfer waren wir am 21. November bei einer Führung in der Albertina. Die Führung wurde mit uns so durchgeführt, wie sie mit einer Grundschulklasse durchgeführt wird. Als erstes werden die Kunstwerke kindgerecht besprochen und Grundkenntnisse zu Kunstwerken, Farben und Werkzeugen anhand von Materialien vermittelt. Kunstwerke gelten als Medien, aber warum ist die Albertina relevant für die Verwendung von Medien im Grundschulunterricht? Nach der frontalen Führung von einer Vermittlungsperson können die Kinder selber mit Geräten bzw. Handys durch die Ausstellung gehen und anhand einer App die populären Kunstwerke in Bewegung setzen. Jeder Clip dauert nur einige Sekunden. Die Animationen sind von Bild zu Bild anders. Einmal wird ins Detail gezoomt, einmal um Film-oder Fotomaterial ergänzt. Mal tauchen Sprechblasen oder neue Figuren in den Szenen auf. Durch die Mittelmeerlantschaft von Monet spaziert zum Beispiel eine schwarze Katze und der Seerosenteich von Monet erwacht am Original Schauplatz im Garten Giverny.

Die App ermöglicht es, Bilder auch noch einmal aus einer anderen Perspektiven zu betrachten. Sie kann dabei helfen, sich frühere Zeiten besser vorzustellen und beim Erwerb vom Wissen über Kunst Abhilfe schaffen. Die App HPREVEAL, die ebenfalls im Grundschulunterricht für didaktische Zwecke eingesetzt wird, ist vergleichbar mit dieser App. Es wird auf das Grundbild ein beliebiges Overlay gelegt, das zusätzliche Informationen zum Grundbild liefert. 

Mir gefiel der Besuch in der Albertina richtig gut, die App ist mit Sicherheit nicht nur etwas für Kinder. Auch die Einführung des Vermittlungspersonals war wirklich großartig. 

28 Feb

Exkursion: Arsenale

Name: Lena Mareike Tunkl
Exkursionsziel: Arsenale di Venezia
Datum: 22.10.2016


Das Arsenal, eine ehemalige Schiffswerft, ist ein Teil der Biennale di Venezia, einer internationalen Kunstausstellung, und zeigt durch Kuratoren zusammengestellte Themenausstellungen.

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Der Besuch im Arsenale hat bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Die Kunst- und Architekturausstellung imponierte mir durch ihre Vielseitigkeit. Unzählige Materialien sowie unzählige Medien gestalteten den Besuch sehr abwechslungsreich und interessant. Es bieten sich viele Ideen, Themenvorschläge und Beispiele für eine Umsetzung im Unterricht, vor allem in den kreativen Fächern an. So lege ich es jeder Kunstpädagogin, jedem Kunstpädagogen ans Herz, einen Blick auf diese Ausstellungen zu werfen.
 

 

28 Feb

Exkursion: Biennale di Venezia

Name: Lena Mareike Tunkl
Exkursionsziel: Biennale di Venezia
Datum: 20.10.2016

Die Biennale Venezia ist eine internationale Kunstausstellung, die zweijährlich in Venedig stattfindet. 2016 fand die Architektur-Biennale unter dem Titel „Reporting from the front“ statt, in der 37 Länder vertreten sind.

Die Exkursion zur Architektur-Biennale war für mich persönlich eine tolle Erfahrung. Die Ausstellungen sind sehr informativ, interessant, regen zum Nachdenken an und haben bei mir einen guten Eindruck hinterlassen.

Die Ausstellungen der einzelnen Ländern findet man in eigenen Pavillons, die auf einem großen Areal, den Gärten von Venedig, verteilt sind.

Auf der Architektur-Biennale gibt es viel zu sehen, die Ausstellungen sind sehr vielseitig, reichen von aufwendigen Installationen zu informativen Themenwelten, wodurch man für einen Besuch sicher einen ganzen Tag einplanen kann. Man kann sich frei bewegen, nach eigenem Belieben bestimmte Pavillons besuchen und seinen Aufenthalt frei gestalten. Es bietet sich eine Vielzahl an Möglichkeiten, diese Exkursion pädagogisch wertvoll zu gestalten und den Schülerinnen und Schülern ein Verständnis für Kunst und Architektur zu vermitteln. Allerdings wäre eine Exkursion natürlich sehr kostspielig, und da bei einem Besuch Italienisch oder Englisch Kenntnisse erforderlich sind, müsste sehr viel Vorarbeit seitens der Lehrperson geleistet werden, um diese Exkursion sinnvoll gestalten zu können.

 

 

17 Feb

Exkursion: Kunsthistorisches Museum Wien

Name: Sigrid P.
Exkursionsziel: Kunsthistorisches Museum Wien
Datum: 30.01.2017

Im Kunsthistorischen Museum Wien befinden sich einige Sammlungen aus dem 19. Jahrhundert. Bis vor einigen Jahren musste man ein entsprechend großes Vorwissen mitbringen, da es kaum Informationen über die jeweiligen Exponate gab (bzw. diese nur in einigen Bereichen auflagen).

Seit einiger Zeit gibt es seitens des Kunsthistorischen Museums Wien eine App für das Smartphone namens KHM Stories. Diese App kann kostenlos im Appstore heruntergeladen werden. Sie ist sowohl für Android, als auch für iOS verfügbar. Dieses kann vor Ort geschehen, da im ganzen Museumsbereich freier Zugang zum WLAN-Netz besteht.

Die App selber enthält verschiedene Touren, welche den Besucher mit unterschiedlichen Blickwinkeln zu einigen ausgewählte Exponaten führt. Drei Touren gibt es aktuell (Stand: 17.02.2017) kostenlos, drei weitere sind um je 0,99€ zu erwerben. Weiters braucht es neben dem Smartphone noch Kopfhörer um andere Museumsbesucher nicht zu stören. Diese können im Notfall im Museumsshop um 2€ erworben werden.
Von diesen sechs Touren sind zwei für Kinder gemacht.

Im Zuge der Exkursion habe ich mir eine freie Tour namens „Love kills – Der Tod macht schluss“ angesehen. Diese startet in der Einganshalle des Museums. Während der Tour wird man mittels Bildern und kurzen Beschreibungen durch das Museum geführt. Diese Anleitung ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings sehr hilfreich, wenn man den Dreh mal rausgefunden hat.
Bei den Exponaten selbst angekommen gibt es mehrere kurze Audio-Guide-Informationen, die sehr nett aufbereitet sind. Zwischendurch kann man auch nähere Informationen zu einigen Exponaten bzw. deren Bedeutung lesen. Die Tour „Love kills – Der Tod macht Schluss“ hat insgesamt neun Stationen und es wird eine Dauer von 60 Minuten angegeben. Diese kommt in etwa hin.
Zwischendurch gibt es noch einige interaktive Elemente, wie z.B. die Veränderung eines Raumes mittels eines Schiebereglers, den man betätigen kann; zum Schluss gibt es mittels einer kleinen Fragerunde noch eine kurze Wiederholung der Informationen.

Mein persönlicher Eindruck der Exkursion ist sehr positiv. Ich selber gehe sehr gerne ins Kunsthistorische Museum, da ich das Ambiente ansprechend und entspannend finde. Weiters ist das Museumsteam sehr bemüht.

Aus medienpädagogischer Sicht finde ich die Touren wahnsinnig spannend! Wer technische Spielerein mag, wird sich mit dieser Art der Museumsführung wohl fühlen. Ich kann mir auch vorstellen, dass die Touren für Kinder und Jugendliche ansprechend sind, auch wenn ich aus Zeitmangel bislang noch keine ausprobieren konnte. Schade finde ich es allerdings, dass es nur bedingt interaktive Elemente gibt – diese würden die Touren noch etwas abrunden und das Interesse an den einzelnen Objekten steigern. Aus geschichtsdidaktischer Sicht kann man durch aktives Mitdenken und -erleben einen wesentlich besseren und intensiveren Bezug zu den Exponaten oder den jeweiligen Geschichten herstellen.

Alles in allem lege ich jeder Lehrerin und jedem Lehrer ans Herz sich das Kunsthistorische Museum Wien einmal mit dieser App anzusehen. Da der Eintritt bis 19 Jahre kostenlos ist, kann man diese App bestimmt auch gut für Exkursionen mit Schulklassen nutzen!

17 Feb

Exkursion: Museum St. Prokulus

Name: Sigrid P.
Exkursionsziel: St. Prokulus Museum
Datum: 01.10.2016

Das St. Prokulus-Museum in Naturns (Südtirol/ Italien) wurde im Zuge der Entdeckungen einer archäologischen Grabung errichtet. Bei St. Prokulus handelt es sich um eine Kirche mit Wandmalerein aus dem 8. bzw. gotischen Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Um St. Prokulus herum befindet sich ein Friedhof.

Mein persönlicher Eindruck des Museums ist sehr gut. Einerseits behandelt es die Themen, die sich rund um St. Prokulus abspielen sehr genau. Andererseits ist dieses Museum aus museumspädagogischer, sowie auch medienpädagogischer Sicht sehr interessant aufgebaut. Dazu tragen vor allem die Frage-Kästchen bei:

Weiters gibt es vier große Leinwände, auf denen Kurzvideos mit Reenactement-Darstellern gezeigt werden. Sie behandeln verschiedene Phasen, die für St. Prokulus wichtig waren.

Interessant waren auch die Modelle der unterschiedlichen Bauphasen der Kirche. Diese waren in einem Glaskasten ausgestellt. Auf der oberen Glasplatte befanden sich die Grundrisse der Mauern eingezeichnet, sodass man diese von oben betrachten und in das Gesamtbild einfügen konnte.

Natürlich dürfen auch entsprechende Exponate nicht fehlen. Da es sich um einen Friedhof handelt, bietet es sich natürlich an Bestattungen in den Boden einzulassen:

St. Prokulus ist eine christliche Kirche und wie nicht anders hütet die Kirche auch ihre Schätze. Selbstverständlich kann man diese nur durch das heilige Kreuz betrachten:

Aber auch auf die Lebensfragen findet man da oder dort am Boden die eine oder andere Antwort (oder auch auf die Frage, wie man nun zu diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen kommt):

Aus medienpädagogischer Sicht befindet sich in diesem kleinen aber feinen Museum eine wahre Spielwiese. Durch die Einfachheit der Fragekästchen wird dem Besucher die Angst vor dem vielen Text genommen. Dadurch, dass die Informationen in viele kleine Häppchen aufgeteilt und auf unterschiedliche Medien (Fragekästchen, Texte, Bilder, Exponate, To-Do-Stationen…) „gespielt“ ist, wird der Museumsbesuch sehr lebendig, aber auch anschaulich gestaltet. Ebenso werden unterschiedliche Sinne angesprochen.

Ich persönlich kann das St. Prokulus Museum wärmstens weiterempfehlen – auch wenn es sich hierbei um eine etwas weitere Reise handelt.

17 Feb

Actionbound: Mystischer Stephansdom

Actionbound „Mytischer Stephandom“
(visit: 17.02.2017)

Geschichte und Bildnerische Erziehung – unsere Zweitfächer laden förmlich dazu ein, auf Kunstgeschichte und Architektur näher einzugehen. Denkt man an Wien, fällt einem automatisch als bekanntestes Bauwerk der Dom zu Sankt Stephan, also unser geliebter Stephansdom ein. Also hatten wir die Idee, eine Rätselrally rund um dieses namhafte und geschichtsträchtige Bauwerk in Form eines Live Actionbounds zu verpacken.

Die Fragen waren schnell formuliert, der Actionbound relativ schnell erstellt, nun ging es daran, den Bound einmal selbst zu probieren. Gut so, denn uns sind einige kleine Punkte aufgefallen, die noch etwas korrigiert gehörten, was im Anschluss auch geschehen ist.

Um den Actionbound mit einer Schulklasse durchzuführen, müssen vorab einige Dinge geklärt werden:
● SuS arbeiten in Kleingruppen (2-4 Personen).
● Pro Gruppe sollte zumindest ein Smartphone vorhanden sein.
● Vereinbarung eines gemeinsamen Treffpunktes im Anschluss an den Actionbound.
● Wir sind in einer Kirche, also ruhig und anständig benehmen.
● Fotos und Videos dürfen gemacht werden.

Insgesamt dauert der Actionbound mit Einstieg, Durchführung und anschließendem Zusammentreffen etwa eine Stunde. Die anfallenden Kosten für Eintritte betragen in etwa 5-7€ pro Kind.

10 Feb

TIME TRAVEL – mediale Reise durch die Geschichte Wiens

„Time Travel“ – eine kurze Reise durch die Geschichte von Wien

von Rafaela Grosschedl

Am 22.04.2016 besuchte ich das Museum „Time Travel“ in der Habsburgergasse in Wien. Dieses Museum ist deshalb sehr gut erreichbar, da es nur einige Gehminuten vom Stephansdom entfernt ist.

Anfahrt

Anfahrtsplan

Die Kosten der Führung finde ich sehr teuer. Ich bezahlte 14€ und dann dauerte der gesamte Museumsbesuch nur eine ganze Stunde. Die Führung habe ich jedoch schon im Vorhinein gebucht, daher habe ich mir 3,50 € gespart. Mit einer SchülerInnenklasse ab 15 Kindern, muss jedes Kind 9€ bezahlen. Dies ist meiner Meinung nach etwas zu viel, da es sich anfühlt, als würde man schnell „abgefertigt werden“.

Preisliste

Preisliste

Einige persönliche Eindrücke zu diesem Besuch habe ich zusammengefasst: Ich habe sehr viele unterschiedliche Medienaufbereitungen wahrgenommen. Beobachten konnte ich, dass dieser Museumsbesuch sowohl junge Kinder als auch Pensionistinnen und Pensionisten angesprochen hat. Jedoch hatte ich das Gefühl, dass die unterschiedlichen Punkte viel zu schnell abgehandelt werden und wenig Zeit zum Überlegen, Verinnerlichen oder Nachfragen da war. Das ist gut zu wissen, da sich eine Lehrperson dann anders auf den Museumsbesuch vorbereiten kann. Die Themen sollten daher schon im Vorhinein gut erarbeitet werden, damit die Kinder mit den behandelten Bereich schon ein wenig vertraut sind und daher die vorgetragenen Sachen besser und schneller aufnehmen können. Die Kinder werden jedoch fasziniert sein von dem großen und unterschiedlichen Angebot der Institution.

Portraits

Sprechende Portraits zur Begrüßung

Folgende Medien und Themen können im „Time Travel“ besichtigt werden:

  • sprechende Portraits (Sissi, Sigmund Freud, Maria Theresia, Mönch)
  • 5D-Kino (Reise durch 2000 Jahre Wien)
  • sprechende Wachsfiguren (Königliche Audienz zwischen Sissi, Kaiser Franz Josef, Maria Theresia und Kaiser Maximilian + Straus, Mozart)
  • Musikdarbietungen (Wiener Walzer)
  • Bewegendes (in einem im ¾ Takt bewegendes Karussell, Fiakerfahrt durch Wien)
  • Nachgebautes (Sterbebett von Kaiser Franz Josef, Punker in dem ein Luftangriff dargestellt wird)
  • Videomaterial (Begräbniszeremonie von Kaiser Franz Josef, Verkündigung des Staatsvertrages)

Punker

Punker

Das breitgefächerte Medienangebot ist aus meiner Sicht sehr wohl relevant für die medienpädagogische Praxis. Da es bestimmt alle Kinder anspricht und für jeden etwas dabei sein wird. Besonders lustig werden die Kinder bestimmt das 5D-Kino finden, was mir persönlich auch am besten gefallen hat. Durch die Vielfalt der eingesetzten Medien konnte die Geschichte Wiens äußerst interessant und kurzweilig dargestellt werden. Empfehlen würde ich dieses Museum doch erst für die 4. Klasse. Möglich wäre es als Abschluss des Geschichteunterrichts der vier Jahre. Da es sehr kurz und prägnant die gesamte Geschichte von Wien wiederholt. Ich meine bewusst wiederholt, da ich nicht glaube, dass Kinder dort auf der Inhaltsebene etwas Neues lernen, in Bezug auf die Geschichte. Wenn die Geschichte als sekundärer Lerneffekt, der nebenbei herrennt  gesehen wird, dann ist es doch zu empfehlen. Denn medienpädagogische Themen können dort sehr wohl aufgearbeitet werden.

Fotowand

Fotowand

Nähere Infos können unter https://www.timetravel-vienna.at/ aufgerufen werden!

 

Viel Spaß beim Museumsbesuch! 🙂

 

10 Feb

Time Travel – Eine mediale Reise durch die Geschichte Wiens

„Time Travel“ – eine kurze Reise durch die Geschichte von Wien

von Rafaela Grosschedl

Am 22.04.2016 besuchte ich das Museum „Time Travel“ in der Habsburgergasse in Wien. Dieses Museum ist deshalb sehr gut erreichbar, da es nur einige Gehminuten vom Stephansdom entfernt ist.

 

Anfahrtsplan

Die Kosten der Führung finde ich sehr teuer. Ich bezahlte 14€ und dann dauerte der gesamte Museumsbesuch nur eine ganze Stunde. Die Führung habe ich jedoch schon im Vorhinein gebucht, daher habe ich mir 3,50 € gespart. Mit einer SchülerInnenklasse ab 15 Kindern, muss jedes Kind 9€ bezahlen. Dies ist meiner Meinung nach etwas zu viel, da es sich anfühlt, als würde man schnell „abgefertigt werden“.

 

 

Preisliste

Einige persönliche Eindrücke zu diesem Besuch habe ich zusammengefasst: Ich habe sehr viele unterschiedliche Medienaufbereitungen wahrgenommen. Beobachten konnte ich, dass dieser Museumsbesuch sowohl junge Kinder als auch Pensionistinnen und Pensionisten angesprochen hat. Jedoch hatte ich das Gefühl, dass die unterschiedlichen Punkte viel zu schnell abgehandelt werden und wenig Zeit zum Überlegen, Verinnerlichen oder Nachfragen da war. Das ist gut zu wissen, da sich eine Lehrperson dann anders auf den Museumsbesuch vorbereiten kann. Die Themen sollten daher schon im Vorhinein gut erarbeitet werden, damit die Kinder mit den behandelten Bereich schon ein wenig vertraut sind und daher die vorgetragenen Sachen besser und schneller aufnehmen können. Die Kinder werden jedoch fasziniert sein von dem großen und unterschiedlichen Angebot der Institution.

Sprechende Portraits zur Begrüßung

Folgende Medien und Themen können im „Time Travel“ besichtigt werden:

  • sprechende Portraits (Sissi, Sigmund Freud, Maria Theresia, Mönch)
  • 5D-Kino (Reise durch 2000 Jahre Wien)
  • sprechende Wachsfiguren (Königliche Audienz zwischen Sissi, Kaiser Franz Josef, Maria Theresia und Kaiser Maximilian + Straus, Mozart)
  • Musikdarbietungen (Wiener Walzer)
  • Bewegendes (in einem im ¾ Takt bewegendes Karussell, Fiakerfahrt durch Wien)
  • Nachgebautes (Sterbebett von Kaiser Franz Josef, Punker in dem ein Luftangriff dargestellt wird)
  • Videomaterial (Begräbniszeremonie von Kaiser Franz Josef, Verkündigung des Staatsvertrages)

Punker

Das breitgefächerte Medienangebot ist aus meiner Sicht sehr wohl relevant für die medienpädagogische Praxis. Da es bestimmt alle Kinder anspricht und für jeden etwas dabei sein wird. Besonders lustig werden die Kinder bestimmt das 5D-Kino finden, was mir persönlich auch am besten gefallen hat. Durch die Vielfalt der eingesetzten Medien konnte die Geschichte Wiens äußerst interessant und kurzweilig dargestellt werden. Empfehlen würde ich dieses Museum doch erst für die 4. Klasse. Möglich wäre es als Abschluss des Geschichteunterrichts der vier Jahre. Da es sehr kurz und prägnant die gesamte Geschichte von Wien wiederholt. Ich meine bewusst wiederholt, da ich nicht glaube, dass Kinder dort auf der Inhaltsebene etwas Neues lernen, in Bezug auf die Geschichte. Wenn die Geschichte als sekundärer Lerneffekt, der nebenbei herrennt  gesehen wird, dann ist es doch zu empfehlen. Denn medienpädagogische Themen können dort sehr wohl aufgearbeitet werden.

Fotowand

 

Nähere Infos könnt ihr unter https://www.timetravel-vienna.at/ abrufen!

Viel Spaß beim Museumsbesuch! 🙂

 

 

14 Jan

Exkursion Microsoft

Name der Studentin: Rafaela Neuhold

 

Exkursionsziel: Microsoft Österreich GmbH

 

Datum: 20.05.2016HQMicrosoft12-(c)ChristianDusek-OHW14

Persönliche Eindrücke: Ich denke ich werde mit meiner Meinung zu Microsoft aus der Menge herausstechen. Meine Kollegen waren sehr begeistert von der Führung. Ich muss sagen, ich war es leider nicht so sehr.

Das Gebäude und die Räume sind sehr schön und wirklich auch sehenswert, jedoch hatte ich mir für uns als Lehramtstudentinnen und Pädagoginnen mehr erwartet von der Führung. Ich dachte, dass wir mehr darüber erfahren würden wie ein Workshop mit Kindern sein würde oder dergleichen.

Ich fand, dass die Führung sehr darauf ausgelegt war, Werbung für Microsoft zu machen. Das Arbeiten bei Micorsoft ist sicher kein Schlechtes. Ich bin begeistert, dass sie mit dem Konzept arbeiten, dass arbeiten auch Spaß machen sollte und niemand zum Beispiel seinen fixen Arbeitsplatz hat.

 

Relevanz für medienpädagogische Praxis: Uns wurde in der Führung das Programm OneNote vorgestellt. Es ist ein Programm das sicher hilfreich für die Praxis ist. Man kann Inhalte mit Kollegen und Kolleginnen teilen. Vieles verlinken und das Programm wie einen digitalen Notizblock verwenden. Man kann in Dokumente hineinschreiben oder etwas unterstreichen.Das Programm funktioniert über eine Cloud auf die man immer zugreifen kann, egal auf welchen Gerät man gerade arbeitet.
Ich muss gestehen ich müsste mich zuviel damit beschäftigen um es zu verwenden. Ich bleibe lieber bei meinen bisherigen Programmen. Obwohl es sicher hilfreich wäre.

Persönliche Stellungnahme: Ich würde mit meinen Schülern und Schülerinnen wahrscheinlich nicht zu Microsoft gehen und auch selbst diese Exkursion nicht noch einmal wiederholen. Die Rutsche und die Räumlichkeiten zu sehen war nett aber das war mir auch schon wieder genug.
Die Mitarbeiter waren zwar sehr freundlich aber ich konnte mir nicht soviel aus dieser Exkursion mitnehmen.

Ich ärgere mich leider ein bisschen, dass ich damals bei der Exkursion zu Lifetool leider krank war und diese nicht mitmachen konnte.

09 Jan

Exkursion: Naturhistorisches Museum – Prähistorik

Name: Sigrid P.
Exkursionsziel: Naturhistorisches Museum Wien
Datum: 28.05.2016

Meiner Meinung nach ist das Naturhistorische Museum immer einen Besuch wert. Das liegt nicht nur daran, dass es in den letzten Jahren medienpädagogisch interessant aufbereitet wurde, sondern auch an der Vielfalt der Exponate und Sammlungen. Hier will ich mich allerdings auf die Prähistorische Sammlung beziehen und sie aus medienpädagogischer Perspektive näher betrachten.

NHM01

Bereits bevor man die prähistorische Abteilung betritt, wird man von einem (fast) lebendigen Dinosaurier begrüßt. Diese Installation ist aus mehreren Gründen interessant: Auf der einen Seite lässt sie den Dinosaurier sehr lebendig erscheinen. Seine Bewegungen sind aufgrund der Anatomie realistisch nachempfunden. Auch die Geräuschkulisse (ein eingespieltes Brüllen) macht ihn zu einem guten Medium um mit Schülerinnen und Schülern diese Thematik zu erarbeiten.

NHM02

Auch in der prähistorischen Abteilung selbst, finde man nachgebildete „Urzeitmenschen“. Allerdings bewegen sich diese nicht, sondern stehen lediglich da 🙂

NHM03

Allerdings gibt es hier die Möglichkeit wie ein Archäologe oder Anthropologe ein urgeschichtliches Grab freizulegen und herauszufinden, woran denn der dort liegende Mensch gestorben sein könnte – bzw. auch um mit Hilfe von anthropologischen Merkmalen herauszufinden, wie dieser Menschen denn gelebt haben könnte.
Hierbei gibt es einen überdimensional großen Touchscreen, welcher den Besucher/innen die Möglichkeit gibt selber aktiv zu werden.

NHM04

Auch das „Videomodell“ von Hallstatt, welches mit Hilfe eines Modells des Salzbergwerkes und einem digitalen Zeitraffer die Geschichte der Hallstätter-Kultur darstellt, ist einen Besuch wert.

Neben diesen Medien, gibt es noch einige andere, welche sich gut in den Unterricht einbringen lassen. Medienpädagogisch finde ich insofern interessant und relevant, als dass die Museumsleitung die Neuen Medien bewusst in eine Ausstellung eingebunden hat. Die Aufmachung finde ich persönlich ansprechend und kann mir gut vorstellen, sie in den Unterricht zu integrieren bzw. die Schülerinnen und Schüler auch medienpädagogische Fragestellungen und -antworten direkt vor Ort finden zu lassen.

Aus diesem Grund kann ich einen Besuch im Naturhistorischen Museum empfehlen. Die neuen museumspädagogischen Ansätze bieten Schülerinnen und Schülern in meinen Augen einen guten Anreiz um sich näher mit der Materie der Prähistorik zu befassen und tiefer in diese Welt einzutauchen.