10 Feb

TIME TRAVEL – mediale Reise durch die Geschichte Wiens

„Time Travel“ – eine kurze Reise durch die Geschichte von Wien

von Rafaela Grosschedl

Am 22.04.2016 besuchte ich das Museum „Time Travel“ in der Habsburgergasse in Wien. Dieses Museum ist deshalb sehr gut erreichbar, da es nur einige Gehminuten vom Stephansdom entfernt ist.

Anfahrt

Anfahrtsplan

Die Kosten der Führung finde ich sehr teuer. Ich bezahlte 14€ und dann dauerte der gesamte Museumsbesuch nur eine ganze Stunde. Die Führung habe ich jedoch schon im Vorhinein gebucht, daher habe ich mir 3,50 € gespart. Mit einer SchülerInnenklasse ab 15 Kindern, muss jedes Kind 9€ bezahlen. Dies ist meiner Meinung nach etwas zu viel, da es sich anfühlt, als würde man schnell „abgefertigt werden“.

Preisliste

Preisliste

Einige persönliche Eindrücke zu diesem Besuch habe ich zusammengefasst: Ich habe sehr viele unterschiedliche Medienaufbereitungen wahrgenommen. Beobachten konnte ich, dass dieser Museumsbesuch sowohl junge Kinder als auch Pensionistinnen und Pensionisten angesprochen hat. Jedoch hatte ich das Gefühl, dass die unterschiedlichen Punkte viel zu schnell abgehandelt werden und wenig Zeit zum Überlegen, Verinnerlichen oder Nachfragen da war. Das ist gut zu wissen, da sich eine Lehrperson dann anders auf den Museumsbesuch vorbereiten kann. Die Themen sollten daher schon im Vorhinein gut erarbeitet werden, damit die Kinder mit den behandelten Bereich schon ein wenig vertraut sind und daher die vorgetragenen Sachen besser und schneller aufnehmen können. Die Kinder werden jedoch fasziniert sein von dem großen und unterschiedlichen Angebot der Institution.

Portraits

Sprechende Portraits zur Begrüßung

Folgende Medien und Themen können im „Time Travel“ besichtigt werden:

  • sprechende Portraits (Sissi, Sigmund Freud, Maria Theresia, Mönch)
  • 5D-Kino (Reise durch 2000 Jahre Wien)
  • sprechende Wachsfiguren (Königliche Audienz zwischen Sissi, Kaiser Franz Josef, Maria Theresia und Kaiser Maximilian + Straus, Mozart)
  • Musikdarbietungen (Wiener Walzer)
  • Bewegendes (in einem im ¾ Takt bewegendes Karussell, Fiakerfahrt durch Wien)
  • Nachgebautes (Sterbebett von Kaiser Franz Josef, Punker in dem ein Luftangriff dargestellt wird)
  • Videomaterial (Begräbniszeremonie von Kaiser Franz Josef, Verkündigung des Staatsvertrages)

Punker

Punker

Das breitgefächerte Medienangebot ist aus meiner Sicht sehr wohl relevant für die medienpädagogische Praxis. Da es bestimmt alle Kinder anspricht und für jeden etwas dabei sein wird. Besonders lustig werden die Kinder bestimmt das 5D-Kino finden, was mir persönlich auch am besten gefallen hat. Durch die Vielfalt der eingesetzten Medien konnte die Geschichte Wiens äußerst interessant und kurzweilig dargestellt werden. Empfehlen würde ich dieses Museum doch erst für die 4. Klasse. Möglich wäre es als Abschluss des Geschichteunterrichts der vier Jahre. Da es sehr kurz und prägnant die gesamte Geschichte von Wien wiederholt. Ich meine bewusst wiederholt, da ich nicht glaube, dass Kinder dort auf der Inhaltsebene etwas Neues lernen, in Bezug auf die Geschichte. Wenn die Geschichte als sekundärer Lerneffekt, der nebenbei herrennt  gesehen wird, dann ist es doch zu empfehlen. Denn medienpädagogische Themen können dort sehr wohl aufgearbeitet werden.

Fotowand

Fotowand

Nähere Infos können unter https://www.timetravel-vienna.at/ aufgerufen werden!

 

Viel Spaß beim Museumsbesuch! 🙂

 

10 Feb

Time Travel – Eine mediale Reise durch die Geschichte Wiens

„Time Travel“ – eine kurze Reise durch die Geschichte von Wien

von Rafaela Grosschedl

Am 22.04.2016 besuchte ich das Museum „Time Travel“ in der Habsburgergasse in Wien. Dieses Museum ist deshalb sehr gut erreichbar, da es nur einige Gehminuten vom Stephansdom entfernt ist.

 

Anfahrtsplan

Die Kosten der Führung finde ich sehr teuer. Ich bezahlte 14€ und dann dauerte der gesamte Museumsbesuch nur eine ganze Stunde. Die Führung habe ich jedoch schon im Vorhinein gebucht, daher habe ich mir 3,50 € gespart. Mit einer SchülerInnenklasse ab 15 Kindern, muss jedes Kind 9€ bezahlen. Dies ist meiner Meinung nach etwas zu viel, da es sich anfühlt, als würde man schnell „abgefertigt werden“.

 

 

Preisliste

Einige persönliche Eindrücke zu diesem Besuch habe ich zusammengefasst: Ich habe sehr viele unterschiedliche Medienaufbereitungen wahrgenommen. Beobachten konnte ich, dass dieser Museumsbesuch sowohl junge Kinder als auch Pensionistinnen und Pensionisten angesprochen hat. Jedoch hatte ich das Gefühl, dass die unterschiedlichen Punkte viel zu schnell abgehandelt werden und wenig Zeit zum Überlegen, Verinnerlichen oder Nachfragen da war. Das ist gut zu wissen, da sich eine Lehrperson dann anders auf den Museumsbesuch vorbereiten kann. Die Themen sollten daher schon im Vorhinein gut erarbeitet werden, damit die Kinder mit den behandelten Bereich schon ein wenig vertraut sind und daher die vorgetragenen Sachen besser und schneller aufnehmen können. Die Kinder werden jedoch fasziniert sein von dem großen und unterschiedlichen Angebot der Institution.

Sprechende Portraits zur Begrüßung

Folgende Medien und Themen können im „Time Travel“ besichtigt werden:

  • sprechende Portraits (Sissi, Sigmund Freud, Maria Theresia, Mönch)
  • 5D-Kino (Reise durch 2000 Jahre Wien)
  • sprechende Wachsfiguren (Königliche Audienz zwischen Sissi, Kaiser Franz Josef, Maria Theresia und Kaiser Maximilian + Straus, Mozart)
  • Musikdarbietungen (Wiener Walzer)
  • Bewegendes (in einem im ¾ Takt bewegendes Karussell, Fiakerfahrt durch Wien)
  • Nachgebautes (Sterbebett von Kaiser Franz Josef, Punker in dem ein Luftangriff dargestellt wird)
  • Videomaterial (Begräbniszeremonie von Kaiser Franz Josef, Verkündigung des Staatsvertrages)

Punker

Das breitgefächerte Medienangebot ist aus meiner Sicht sehr wohl relevant für die medienpädagogische Praxis. Da es bestimmt alle Kinder anspricht und für jeden etwas dabei sein wird. Besonders lustig werden die Kinder bestimmt das 5D-Kino finden, was mir persönlich auch am besten gefallen hat. Durch die Vielfalt der eingesetzten Medien konnte die Geschichte Wiens äußerst interessant und kurzweilig dargestellt werden. Empfehlen würde ich dieses Museum doch erst für die 4. Klasse. Möglich wäre es als Abschluss des Geschichteunterrichts der vier Jahre. Da es sehr kurz und prägnant die gesamte Geschichte von Wien wiederholt. Ich meine bewusst wiederholt, da ich nicht glaube, dass Kinder dort auf der Inhaltsebene etwas Neues lernen, in Bezug auf die Geschichte. Wenn die Geschichte als sekundärer Lerneffekt, der nebenbei herrennt  gesehen wird, dann ist es doch zu empfehlen. Denn medienpädagogische Themen können dort sehr wohl aufgearbeitet werden.

Fotowand

 

Nähere Infos könnt ihr unter https://www.timetravel-vienna.at/ abrufen!

Viel Spaß beim Museumsbesuch! 🙂

 

 

14 Jan

Exkursion Microsoft

Name der Studentin: Rafaela Neuhold

 

Exkursionsziel: Microsoft Österreich GmbH

 

Datum: 20.05.2016HQMicrosoft12-(c)ChristianDusek-OHW14

Persönliche Eindrücke: Ich denke ich werde mit meiner Meinung zu Microsoft aus der Menge herausstechen. Meine Kollegen waren sehr begeistert von der Führung. Ich muss sagen, ich war es leider nicht so sehr.

Das Gebäude und die Räume sind sehr schön und wirklich auch sehenswert, jedoch hatte ich mir für uns als Lehramtstudentinnen und Pädagoginnen mehr erwartet von der Führung. Ich dachte, dass wir mehr darüber erfahren würden wie ein Workshop mit Kindern sein würde oder dergleichen.

Ich fand, dass die Führung sehr darauf ausgelegt war, Werbung für Microsoft zu machen. Das Arbeiten bei Micorsoft ist sicher kein Schlechtes. Ich bin begeistert, dass sie mit dem Konzept arbeiten, dass arbeiten auch Spaß machen sollte und niemand zum Beispiel seinen fixen Arbeitsplatz hat.

 

Relevanz für medienpädagogische Praxis: Uns wurde in der Führung das Programm OneNote vorgestellt. Es ist ein Programm das sicher hilfreich für die Praxis ist. Man kann Inhalte mit Kollegen und Kolleginnen teilen. Vieles verlinken und das Programm wie einen digitalen Notizblock verwenden. Man kann in Dokumente hineinschreiben oder etwas unterstreichen.Das Programm funktioniert über eine Cloud auf die man immer zugreifen kann, egal auf welchen Gerät man gerade arbeitet.
Ich muss gestehen ich müsste mich zuviel damit beschäftigen um es zu verwenden. Ich bleibe lieber bei meinen bisherigen Programmen. Obwohl es sicher hilfreich wäre.

Persönliche Stellungnahme: Ich würde mit meinen Schülern und Schülerinnen wahrscheinlich nicht zu Microsoft gehen und auch selbst diese Exkursion nicht noch einmal wiederholen. Die Rutsche und die Räumlichkeiten zu sehen war nett aber das war mir auch schon wieder genug.
Die Mitarbeiter waren zwar sehr freundlich aber ich konnte mir nicht soviel aus dieser Exkursion mitnehmen.

Ich ärgere mich leider ein bisschen, dass ich damals bei der Exkursion zu Lifetool leider krank war und diese nicht mitmachen konnte.

09 Jan

Exkursion: Naturhistorisches Museum – Prähistorik

Name: Sigrid P.
Exkursionsziel: Naturhistorisches Museum Wien
Datum: 28.05.2016

Meiner Meinung nach ist das Naturhistorische Museum immer einen Besuch wert. Das liegt nicht nur daran, dass es in den letzten Jahren medienpädagogisch interessant aufbereitet wurde, sondern auch an der Vielfalt der Exponate und Sammlungen. Hier will ich mich allerdings auf die Prähistorische Sammlung beziehen und sie aus medienpädagogischer Perspektive näher betrachten.

NHM01

Bereits bevor man die prähistorische Abteilung betritt, wird man von einem (fast) lebendigen Dinosaurier begrüßt. Diese Installation ist aus mehreren Gründen interessant: Auf der einen Seite lässt sie den Dinosaurier sehr lebendig erscheinen. Seine Bewegungen sind aufgrund der Anatomie realistisch nachempfunden. Auch die Geräuschkulisse (ein eingespieltes Brüllen) macht ihn zu einem guten Medium um mit Schülerinnen und Schülern diese Thematik zu erarbeiten.

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Auch in der prähistorischen Abteilung selbst, finde man nachgebildete „Urzeitmenschen“. Allerdings bewegen sich diese nicht, sondern stehen lediglich da 🙂

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Allerdings gibt es hier die Möglichkeit wie ein Archäologe oder Anthropologe ein urgeschichtliches Grab freizulegen und herauszufinden, woran denn der dort liegende Mensch gestorben sein könnte – bzw. auch um mit Hilfe von anthropologischen Merkmalen herauszufinden, wie dieser Menschen denn gelebt haben könnte.
Hierbei gibt es einen überdimensional großen Touchscreen, welcher den Besucher/innen die Möglichkeit gibt selber aktiv zu werden.

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Auch das „Videomodell“ von Hallstatt, welches mit Hilfe eines Modells des Salzbergwerkes und einem digitalen Zeitraffer die Geschichte der Hallstätter-Kultur darstellt, ist einen Besuch wert.

Neben diesen Medien, gibt es noch einige andere, welche sich gut in den Unterricht einbringen lassen. Medienpädagogisch finde ich insofern interessant und relevant, als dass die Museumsleitung die Neuen Medien bewusst in eine Ausstellung eingebunden hat. Die Aufmachung finde ich persönlich ansprechend und kann mir gut vorstellen, sie in den Unterricht zu integrieren bzw. die Schülerinnen und Schüler auch medienpädagogische Fragestellungen und -antworten direkt vor Ort finden zu lassen.

Aus diesem Grund kann ich einen Besuch im Naturhistorischen Museum empfehlen. Die neuen museumspädagogischen Ansätze bieten Schülerinnen und Schülern in meinen Augen einen guten Anreiz um sich näher mit der Materie der Prähistorik zu befassen und tiefer in diese Welt einzutauchen.

09 Jan

Exkursion: Urgeschichtsmuseum Asparn/ Zaya

Name: Sigrid P.
Exkursionsziel: MAMUZ – Urgeschichtemuseum Asparn/ Zaya
Datum: 16. April 2016

Ich habe das Urgeschichtemuseum Asparn an der Zaya mit dem Hintergedanken besucht, dass ich einmal mit meinen zukünftigen Schülerinnen und Schülern im Zuge des Geschichteunterrichts dort hin fahren kann. Die neue Ausstellung im Museum selber war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. In der Museumspädagogik ist es derzeit ein Trend den Besucher mit Hilfe von sogenannten „Frageblasen“ zum selber nachdenken aufzufordern. So werden kleine „Blasen“ mit Fragen oder auch Aussagen in eine Ausstellung integriert, die beispielsweise Fragen zu den Objekten stellen. Diese Denkanstöße machen einen Museumsbesuch in meinen Augen interessanter und interaktiver.

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Als Medium lassen sich diese Frageblasen sehr gut in den Unterricht einbauen, da sie einerseits Denkanstöße für Schülerinnen und Schüler liefern, andererseits selbige aber auch selber dazu anregen an die jeweilige Zeit Fragen zu stellen (und die Antworten auf diese Frage in weiterer Folge zu suchen).

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Ich persönlich kann das Urgeschichtemuseum als Exkursionsziel für den Geschichteunterricht sehr empfehlen. Neben der Dauerausstellung gibt es im Freilichtmuseum außerdem noch Nachbauten von prähistorischen Häusern/ Bauten, welche mit einer Schulklasse besucht werden können um einen anschaulichen Geschichteunterricht durchzuführen.

25 Okt

Exkursionsbericht: Haus der Mathematik (HdMa)

Wer: Kristijan Kuzmanovic

Am 25.10.2016 besuchte ich das Haus der Mathematik auf der Pädagogischen Hochschule Wien. Dieses ist eine mathematische Forscherwerkstatt in der Kinder mittels Hands-on-Didaktik spielerisch mathematische Zusammenhänge selbstständig erforschen können. Das Haus der Mathematik besteht aus dem Marktplatz, der Forscherwerkstatt und einem Museum. Es ist für Schülerinnen und Schüler ab der 4.Klasse Volksschule geeignet und Kostet 3 Euro pro Kind. Um einen Termin für eine Führung zu ergattern, muss man schon sehr früh buchen.

Ich habe mit einigen Kolleginnen eine exklusive Führung einer Explainerin mit anschließender Fragerunde bekommen, wo wir sehr viele Backgroundinformationen bekommen haben.

Die Führung beginnt noch vor der Erlebniswelt am sogenannten Marktplatz. Hier werden Zugänge zur Mathematik aus dem Alltag der Kinder besprochen. Ein wesentlicher Aspekt ist hierbei die Mathematik in digitalen Medien, wie zum Beispiel Smartphones, Computern aber auch die EAN, die europäische Artikelnummer welche beim Einkaufen verwendet wird. Ich war sehr beeindruckt, wie interessant diese Inhalte hier aufgearbeitet werden.20161025_120949

In der Forscherwerkstatt selber findet man sehr wenige digitale Medien, dafür lässt sich eine klare Linie bei der Materialauswahl für die Exhibits (Stationen zum selbstständigen Forschen) erkennen, es besteht fast alles aus Holz. Digitale Medien findet man hier in Form eines Computers mit einem Beamer und in Form einer Binär-Uhr. Der Fokus liegt hier auf der strategischen und problemlösenden Ebene an den einzelnen Exhibits, bei denen Kinder durch gezielte Fragen der ExplainerInnen zur Lösung kommen sollen. Geplant ist in Zukunft einzelne Stationen mit QR-Codes auszustatten, mit deren Hilfe Schülerinnen und Schüler mittels Smartphone zu weiteren Informationen des mathematischen Zusammenhangs gelangen können. Im Museum findet man unter anderem eine Ausstellung zur Entwicklung von Rechenmaschinen und Computern. Dadurch, dass die Kinder auch hier etwas ausprobieren können, wird die Auseinandersetzung mit den Medien viel intensiver.

20161025_120944

Hier lassen sich durchaus medienpädagogische Ansätze in den Mathematikunterricht einbringen, die in der Schule vertieft und ausgeweitet werden können.

Ich persönlich bin von der Örtlichkeit sehr beeindruckt und finde auch nach zahlreichen Besuchen immer wieder neue Bereiche in denen man sich vertiefen kann. Einzig die Differenzierung beim Marktplatz im Bezug auf das Alter der Kinder könnte besser sein. Dieser ist für alle Altersstufen, abseits kleiner Abänderungen, immer gleich.  Es ist auf jeden Fall empfehlenswert mit seinen Schülerinnen und Schülern des Haus der Mathematik zu besuchen.

24 Jun

Melinda Velhorn beim „Barcamp Medienbildung JETZT! 2016“

Wann: Do 21. – Fr 22. April, 15-21 Uhr

Wo: wienxtra-medienzentrum, Zieglergasse 49/II. 1070 Wien

Ich muss zugeben, dass ich bis kurz vor dieser „Exkursion“ gar nicht wusste, was „Barcamp“ bedeutet, und von der Initiative „Medienbildung JETZT!“ hatte ich auch noch nicht gehört. Aus diesem Grund informierte ich mich als Erstes hier und hier, und meldete mich anschließend für die Veranstaltung an.

Der aktuelle Gastgeber für dieses Barcamp war das wienXtra-medienzentrum, wo mich eine sehr freundliche und gemütliche Atmosphäre erwartete. Die Leiterin des Medienzentrums moderierte die zwei Abende, aber für die Gestaltung des Programms waren alle TeilnehmerInnen verantwortlich. Meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt. Ich konnte Personen aus verschiedenen Berufsbereichen (Bildung, Politik, Vereine, …), die alle etwas mit Medienbildung zu tun haben, kennenlernen, an interessanten Sessions teilnehmen und diskutieren, und die Pausen für vertiefende Gespräche nutzen. Hier mehr zum Programm.

Die Gesprächsrunde über Mehrsprachigkeit und die Unterstützungsmöglichkeiten des Spracherwerbs durch Medien war für mich besonders lehrreich, da diese Thematik zu meinen Schwerpunkten im Studium zählt, und wir in einem Seminar an einem dazu passenden Projekt arbeiten.

Auch den Workshop „Analoge Fototechnik – Fotogramme“ möchte ich vom Programm hervorheben. Diese Technik, die man durchaus auch mit SchülerInnen ausprobieren kann, faszinierte mich sehr, und am Ende hielt ich stolz meine selbst hergestellten Fotogramme in der Hand.

Fotogramm1

erstellt in Partnerarbeit

erstellt in Partnerarbeit

 

 

 

 

 

 

Vom „Barcamp Medienbildung JETZT!“ konnte ich viel sowohl auf persönlicher, als auch auf fachlicher Ebene profitieren. Eine Teilnahme ist für jede Person empfehlenswert, die Medienbildung für ein wichtiges Thema hält, unabhängig davon, wieviel Erfahrung und Wissen sie in diesem Bereich schon hat.

Das nächste Vernetzungstreffen findet übrigens am 4. Juli 2016 statt. 🙂

23 Jun

Exkursion Microsoft

Am Freitag, dem 20.05.2016, bekamen wir die exklusive Möglichkeit eine Führung im Microsoft Gebäude zu erleben. Diese beinhaltete neben gratis Getränken auch eine gemütliche Einführung in die Unternehmensgeschichte in einem „Kinosaal“, den Blick hinter die Kulissen – darunter auch in die diversen gestalteten Arbeitsräume – und einen originellen Abstieg über die Rutsche vom zweiten Stock ins Erdgeschoss.

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Zur Einführung haben uns drei wirklich sehr nette Angestellte begrüßt und informiert. Jedoch muss ich gestehen, dass ich zuerst den Eindruck hatte, als PH-Studentin in diesem Gebäude fehl am Platz zu sein. Es wurde zwar immer wieder betont, dass auch in Schulen Informationsveranstaltungen von Microsoft gehalten werden und dazu auch immer wieder dringend Personal gesucht wird (Andeutung auf uns StudentInnen), jedoch konnte ich mir persönlich nicht vorstellen, anstatt in einer Volksschule einmal in diesem Unternehmen zu arbeiten.

Die Führung durch das Gebäude fand ich trotzdem sehr interessant, da ich durch die unterschiedlich gestalteten und eingerichteten Arbeitsräume sehr für meinen Unterricht inspiriert wurde. Diesbezüglich teilte ich die gleiche Meinung mit Microsoft, dass (fast) jede Arbeit einen anderen „Raum“, im Sinne von Atmosphäre und Arbeitsmöglichkeiten (Arbeitsplatz, technisches Equipment, Einrichtung, Licht usw.) benötigt. Ich fand die Idee, dass es diverse Räume für unterschiedliche Tätigkeiten gab, sehr gut und war fasziniert von dessen einladenden Ausstrahlungen. Man fühlte sich in jedem Raum besonders, aber auch einer gewissen Stimmung und Tätigkeit zugehörig. So gab es einen Raum für Gruppenarbeiten oder Meetings, die hell, groß und einladend wirkten. Ein anderer Raum war nur mit Holzmöbeln ausgestattet: glatte feine Holzwände und ein massiver Holztisch mit Sesseln und sogar die Lampenschirme waren aus Holz! (Ausnahme: das riesige Whiteboard am Ende des Raumes.) Es gab auch eine automatische Regulierung des Lichtes und der Vorhänge, was uns kurz einen „It’s a kind of magic-moment“  verlieh. Vor dem Raum ragte ein großes Aquarium, dessen Fische vielleicht für eine extra entspannte Stimmung sorgen sollten. Wichtig waren sie wohl, da ein Angestellter beauftragt wird sich um ihr Wohlergehen zu kümmern.

In einem weiteren Raum würde ich mich als Angestellte zum Beispiel besonders wohl fühlen: Mein selbst ernannter „Hip-Hop-Raum“, der aus einer gesprayten Wand und einer coolen einzigen Stehlampe und einem groben Tisch bestand.

Das Konzept dieser Räume war uns allen bald bewusst, spätestens dann, als es uns der nette Führer erklärte. Die Räume sollten die Arbeitsmotivation aller Mitarbeiter auf beste Art und Weise fördern, die wiederum möglichst kreative und vor allem effektive Endprodukte aus z.B. einer Ideensammlung im „Meetingraum“ sicherstellen soll.

Uns wurde auch gezeigt, dass die Mitarbeiter keinen fixen Platz haben, sondern sich täglich, sogar stündlich ihren Arbeitsplatz nach individueller Vorliebe im ganzen Gebäude aussuchen können. Viele arbeiten sogar von zuhause aus und kommen nur in die Firma, um etwas abzugeben. Nicht mal der Chef hat einen für sich allein zugeteilten Arbeitsbereich.

Dieses Konzept hat mir im Grunde sehr gut gefallen, da ich auch der Meinung bin, dass jedes Kind anders und auf seine Art und Weise besser lernen kann. Ich kann mir gut vorstellen, diese Art von „Arbeitsfreiheit“ in meinem Unterricht umzusetzen (Ausnahme die Arbeit von Zuhause, was in einer Volksschule nicht funktionieren würde). Ich würde die Klasse eventuell auch in „Räume“, wie z.B. eine Lese-, Spiel-oder Lernecke aufteilen, sie dementsprechend dekorieren und das freie Arbeiten laut Montessori unterstützen, bei dem die Kinder selbst entscheiden können, wie, wo und mit wem sie arbeiten wollen.

Zum Abschluss bekamen wir wieder in den gemütlichen, gepolsterten Kinositzen diverse Programme von Microsoft vorgestellt.

Hier hat mir vor allem das „Allkönner-Programm“ OneNote zugesagt, da hier sehr gut demonstriert wurde, wie man PowerPoint, Excel, Word und viele andere Programme einzeln oder miteinander nützen kann.  Man kann Aktenordner mit Unterordner erstellen und in dort alles einfügen, was man zu dem jeweiligen Thema benötigt (ob ein eingebettetes Lied, Aufnahmen, Excel-Tabellen, Bilder oder einfach nur Text). Ein großer Vorteil dieses Programmes ist auch, dass alles automatisch abgespeichert wird.

Dieses Programm ist für den Lehreralltag sicherlich sehr praktisch.

Abschließend noch ein Fazit: Die Exkursion hat mir sehr gut gefallen und ich kann einige Ideen aus dem Unternehmenskonzept für den Schulalltag mitnehmen!

C.K.

 

 

 

 

 

15 Jun

Exkursion Microsoft

Name: Natascha Schlesiger

Exkursionsziel: Microsoft Österreich GmbH

Datum: 20.05. 2016

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Persönliche Eindrücke: Ich war von der Führung durch das Microsoft Gebäude sichtlich angetan, angefangen von den Erholungsräumen, bis hin zur Rutsche, die wir auch benutzen durften.  Die Führung selbst begann in einem kinoähnlichen Meetingraum, wo uns erstmal das Konzept Microsoft vorgestellt wurde. Von der Entstehung des neuen Logos, bis hin zu Projekten, die mit Pädagogen/Pädagoginnen in Zusammenarbeit mit den Schulen durchgeführt werden. Hier wurden wir auch drauf aufmerksam gemacht, dass Microsoft Quereinsteigern/Quereinsteigerinnen die Chance gibt, bei ihnen zu arbeiten, um zum Beispiel als Pädagoge/Pädagogin bei diesen Projekten mitwirken zu können. Danach folgte die Führung durch das Gebäude selbst. Hier fiel auf, dass Microsoft Österreich genau das gleiche, freie Arbeitsklima, wie im Hauptquartier (Sitz in Redmond) verwendet. Es gibt keine festen Arbeitsplätze. Die Angestellten selbst haben freie Platzwahl, lediglich die IT hat einen fest zugewiesenen Raum.  Die Atmosphäre selbst wirkte auf mich ruhig und entspannt, auch die Mitarbeiter strahlten keinen Stress aus. Unsere Führungsperson nahm sich viel Zeit für unsere Fragen und ließ uns einige technische Spielereien ausprobieren, was uns sichtlichen Spaß machte.

Relevanz für medienpädagogische Praxis: Nach der Führung selbst, fanden wir uns im kinoähnlichem Meetingraum wieder, wo die Frage aufkam, welche Relevanz die Programme nun für eine medienpädagogische Praxis hätten. Auf diese Frage stellte man uns das Programm OneNote vor. Dies ist eine Software, die als digitaler Notizblock auf Smartphones, PCs, Tablets, Notebooks, etc. benutzt werden kann. Hier können Medien abgespeichert, Notizen gemacht und eingefügte Inhalte sofort verlinkt werden. Diese werden dann in der Cloud gespeichert. Auch können diese Dateien mit anderen Kolleginnen und Kollegen geteilt werden, indem man diesen den Zugang für die jeweiligen Dateien erteilt, was eine Teamarbeit, oder zu haltende Teamstunde deutlich einfacher zu planen macht.

Ein weiteres Programm, was uns vorgestellt wurde, war Sway. Dieses Programm erlaubt dem Nutzer/der Nutzerin Texte und Medien zu einer Präsentation zu verarbeiten und Geschichten oder interaktive Berichte zu erstellen. Dieses Programm kann also von den Kinder genutzt werden, um Informationen schnell und unkompliziert weiterzugeben. Durch das automatische Formatieren, welches Sway durch ein integriertes Desingmodul während dem Erstellen vornimmt, bleibt jede Präsentation übersichtlich und ist zudem für die Schüler und Schülerinnen einfach zu handhaben.

Persönliche Stellungnahme: Ich würde die Exkursion zu Microsoft sofort wiederholen, wenn es nochmal angeboten werden sollte. DIe Führung war informativ und spannned zugleich. Auch hatte ich nicht das Gefühl, das man uns nicht willkommen hieß, da wir von allen sehr freundlich behandelt wurden.

 

06 Jun

demokratiewebstatt.at – Politische Bildung

Im Rahmen eines Seminares durfte ich mich mit einer möglichen Exkursion zum Thema „Medienkompetenz“ auseinandersetzen. Ich wählte eine Internetseite mit dem Schwerpunkt: Politische Bildung

demokratiewebstatt

 

 

 

https://www.demokratiewebstatt.at/Stand:06.06.2016

 

Name: Julia Wiedner

Mein Name ist Julia Wiedner  und ich habe als Exkursionsziel eine Internetseite gewählt: https://www.demokratiewebstatt.at/

Weil mein Exkursionsziel eine Website ist, gibt es kein konkretes Datum, da ich mich mehrmals, längere Zeit, damit beschäftigt habe.

Persönliche Eindrücke

Wie wir wissen wird politische Bildung nicht mehr als eigenes Unterrichtsfach in der NMS gehandhabt, sondern als Unterrichtsprinzip verankert.

Um dieses Prinzip möglichst einfach umzusetzen, habe ich mich mit der oben genannten Website auseinandergesetzt.

Ich finde die Website ist gut strukturiert und man kann den SchülerInnen viele unterschiedliche Themenbereiche anbiete. Je nach Interesse der Kinder gibt es dazu passende Unterthemen, die ein breites Spektrum an Wissen bieten.

Im Speziellen liegt ein großer Schwerpunkt auf dem Bereich „Parlament“. Passend zu einem darauffolgenden Lehrausgang, könnte man schon vorher digital das Gebäude erkunden.

Es wird behauptet, dass die heutigen Kinder sich
hervorragend mit den neuen Medien zurechtfinden. Leider habe ich in der Praxis beobachtet, dass sie sich mit den diversen Computerspielen gut auskennen, jedoch sind einfache Übungen wie, Texte markieren, ausschneiden und einfügen oder Informationen aus einem Text filtern eine große Herausforderung.

Mit einem Arbeitsauftrag, über mehrere Stunden, könnten die Kinder digitale Spaziergänge erleben, sich mit den PolitikerInnen von heute auseinandersetzten und ihr Wissen bei Rätseln und Spielen testen.

Das Navigieren zwischen den unterschiedlichen Seiten und sich dabei einen Überblick schaffen ist eine gute Übung um das Gesamtkonzept einer Website zu verstehen. Außerdem bietet die Website viele Möglichkeiten zur Freiarbeit und zur individuellen Gestaltung, was ich als positiv erachte.

Persönliche Meinung

Meiner Meinung nach ist eine sehr gut strukturierte Website, die das oft vernachlässigte Unterrichtsprinzip gut behandelt. Für Lehrpersonen ist es recht einfach unterschiedliche politische Themen zu finden oder Gruppenarbeiten einzuteilen.

Kritisieren würde ich die Spielmöglichkeiten. Spiele wie „Doppelmoppel“, oder auch Memory genannt, machen den Kindern mit Sicherheit Spaß und bringen eine gute Abwechslung.

Doch das Spiel „Deine Woche als PolitikerIn“ betrachte ich kritisch, deshalb würde ich es nicht als Pflichtaufgabe in einen Arbeitsauftrag geben.